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modus69

GERICHTSBÄLLE

5 Beiträge in diesem Thema

Dietmar Berchtold kann nicht nur seit Sommer in Ried der Kugel hinterher jagen, sondern darf sich auch über 35.000 Euro freuen, die der ehemalige Arbeitgeber SW Bregenz nun zahlen muss. Ein Gericht hat nämlich den Austritt Berchtolds aus dem Vertrag wegen unbezahlter Gehälter bestätigt. Das gleiche Urteil wurde bei Peter Hlinka ausgesprochen. Er bekommt 60.000 Euro überwiesen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Verein SW Bregenz nun endlich einmal merkt, wie man sich an Verträge hält, denn zusätzlich zu den Zahlungen mussten die Vorarlberger 10.000 Euro an Gerichtskosten zahlen. Wenn das Schule macht, wird es teuer.

Bei der Vertragsauflösung zwischen Steffen Bury und der Vienna waren von Beginn an große Ähnlichkeiten mit dem Fall Feldhofer zu erkennen. Auch Bury gegenüber wurde ein Verbot ausgesprochen, mit der Kampfmannschaft zu trainieren. Nachdem die Vereinigung der Fußballer (VdF) dem Verein mitgeteilt hat, dass die Vienna in diesem Fall dem Spieler alles zahlen müsste, stellte sich der Verein nicht taub, hörte die Hinweise und versüßte Bury den Abschied.

Endlich einmal etwas Neues auf der Seite der Gerichtsbälle. Nicht immer nur zurückgehaltene Gehälter oder die Unterstellung, der Spieler wäre unentschuldigt dem Training fern geblieben. Der FC Lustenau bewies bei Mario Dorner einmal Kreativität. Nachdem der Spieler den Verein verlassen hatte, wollte Lustenau ihm nachträglich gar nicht vereinbarte Betriebskosten für die zur Verfügung gestellte Wohnung verrechnen. Der Betrag belief sich auf 1.000 Euro. Dorner wollte zu Recht nicht zahlen. Daraufhin enthielt die letzte Gehaltsabrechnung die abenteuerlichsten Begründungen für eine Schmälerung des Gehaltsanspruches um genau diesen Betrag. Nach Interventionen der VdF hat Mario Dorner das Geld schlussendlich erhalten.

Es gibt Vereine, die aus Schaden nicht klug werden. Nachdem der SC Eisenstadt schon einmal wegen einer Klage die nicht ausbezahlten Gehälter sowie die Gerichtskosten überweisen musste, ist dies ein wiederholtes Mal der Fall. Hansjörg Horwarth (2.300 €), Robert Nemeth (3.625 €) und Manfred Nastl (400 €) dürfen sich über die nachträgliche Überweisung freuen. Ebenso die Anwälte…

In der letzten Ausgabe berichteten wir über den Fall Oberwart und Roman Krejcirik. In der Zwischenzeit wurde auch zugunsten des Spielers ein Urteil gefällt. Das Einzige, was nicht ordnungsgemäß ablief, war die Zahlung. Daraufhin hat man Exekution beantragt. Und zwar gegen die Sponsoren. Und prompt wurde das fehlende Geld Roman Krejcirik gut geschrieben. Nach dem gleichen Muster bekam auch Thomas Gabriel sein Geld von Kottingbrunn.

Und wer jetzt glaubt, es gibt eine Seite Gerichtsbälle ohne Admira und Sturm Graz, der muss einfach nur weiter lesen.

Im Fall Robert Micheu (auch hier haben wir berichtet) hat die Admira aus der Südstadt 6.000 Euro an offenen Gehältern überwiesen. Zudem gab es ein Urteil hinsichtlich seiner Abfertigungsansprüche. Diese betragen 16.000 Euro.

Aus Graz ist zu vermelden, dass die Entlassung vom ungarischen Nationalteamspieler Imre Sabicz auch vom Gericht als ungerechtfertigt angesehen wird. Der jetzige Stuttgart-Stürmer bekommt 35.000 Euro. Nachdem Stuttgart nun doch Ausbildungsentschädigung bezahlt hat, haben wir aber jetzt im Namen des Spielers einen Exekutionsantrag gestellt.

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haben wir aber jetzt im Namen des Spielers einen Exekutionsantrag gestellt.

Den Exekutionsbericht möcht ich lesen... :D

"Exekution konnte nicht vollzogen werden, da keine pfändbaren Gegenstände vorgefunden wurden" :x

Daraufhin hat man Exekution beantragt. Und zwar gegen die Sponsoren.

:wos?: Kennt sich da wer aus? Kann ich gegen Sponsoren vorgehen? So wie eine Drittschuldnerklage gegen einen Arbeitgeber? :ears:

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Den Exekutionsbericht möcht ich lesen... :D

"Exekution konnte nicht vollzogen werden, da keine pfändbaren Gegenstände vorgefunden wurden" :x

:wos?: Kennt sich da wer aus? Kann ich gegen Sponsoren vorgehen? So wie eine Drittschuldnerklage gegen einen Arbeitgeber? :ears:

denke der Exekutor wird am 19. 2. wieder neben den Kassen stehen, außer man ist so klug und läßt einen Großteil der Karten wieder im St. Hanappi verkaufen. :D:x

bearbeitet von modus69

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:wos?: Kennt sich da wer aus? Kann ich gegen Sponsoren vorgehen? So wie eine Drittschuldnerklage gegen einen Arbeitgeber? :ears:

Forderungspfändung.

Der Verein hat gegen die Sponsoren eine Forderung auf Zahlung des Sponsorbeitrags, diese Forderung kann wie eine Gehaltsforderung gepfändet werden.

Die Sponsoren werden sich freuen, dass ihre Beiträge unmittelbar Ex-Spielern, deren Managern, ihren Anwälten und dem Staat (Gebühren) zugute kommen.... :nein:

bearbeitet von Blackie75

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