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its me

Handicaped people

29 Beiträge in diesem Thema

Ich habe das Kind

über das andere Kinder

flüsternd reden

die Leute den Kopf schütteln

Das Kind,

dem mitleidige Omas

Groschen schenken

erboste Menschen

mit Schimpfworten bedenken,

Das Kind

dem Betrunkene nachäffen

Hunde ankläffen

Ein Kind,

das die Fachwelt interessiert,

die Bürgerwelt schockiert

die Künstler inspiriert

die Therapeuten fasziniert

Das Jesus-liebt-auch-dich-Kind

Das Gehört-in-ein-Heim-Kind

Mein Ich-hab-dich-lieb-Kind

(Do Solis-Rangel)

Wie denkt Ihr über dieses Thema?????

Seid ihr die "Gaffer", die "Abschieber" oder die "Tolerierer"???...macht Ihr einen Unterschied zwischen geistigen und körperlichen behinderungen, ob Kind oder Erwachsener, ob angeboren (vorher gewusst evt) oder durch Unfall behindert????

Hab das Gedicht gelesen, hat mich sehr berührt und wollts hier posten, auch wenns sehr off topic ist...

bearbeitet von its me

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traut sich nicht so recht wer den Anfang zu machen, oder?

nun, das Thema ist wirklich zu komplex um das hier mit einem kurzen Kommentar abhandeln zu können.

als "Gaffer" seh ich mich sicher nicht auch wenns schon mal im ersten Reflex passieren kann, dass man auf eine schwere körperliche Behinderung starrt.

"Abschieber": nehme an das ist darauf bezogen wenn man einen behinderten Menschen in der Familie hat. Kann man nicht pauschal sagen. Zu leicht darf man sichs nicht als Familie machen um einen behinderten Menschen einfach abzuschieben, weil er vielleicht die Hilfe von jedem benötigt....aber manchmal, bei sehr schweren Behinderungen stellt sich doch die Frage, ob derjenige in einem Heim nicht besser aufgehoben wäre....

"Tolerierer": hm, klingt irgendwie negativ, aber genau das sollte man sein. Körperliche und geistige Behinderungen tolerieren und den Menschen so sehen wie er ist.

Sicher gibts bei allen drei Formen soviele wenns und abers. So tolerier ich sicher nicht jeden Behinderten weil er ja noch immer primär Mensch ist den ich nicht mögen muss was aber dann natürlich nix mit seiner Behinderung zu tun hat....

vielleicht entwickelt sich ja ne Diskussion und denke es sollt sich jeder trauen was dazu zu schreiben....

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ich glaub auch, dass da eine hemmschwelle ist und weniger fehlendes interesse.

ich weiss nicht, wo ich stehe.

wie schon schladi geschrieben hat, im ersten moment starrt man schon mal.

abschieber... überhaupt nicht. hab bei der zivi-ausbildung mal zwei tage mit behinderten gearbeitet (ja, ich weiss, das ist nicht lang) und da sind leute dabei, die haben einiges an interessanten dingen zu berichten und (obwohl die hälfte davon geistig behindert (scheiss wort) war) schon sehr "normale" (noch beschisseneres wort) ansichten zu überraschend vielen themen.

also abschieber bin ich nicht.

tolerierer schon eher, obwohl das auch so einen seltsamen beigeschmack hat.

auch wenn´s schwer fällt: behandeln wie jeden anderen menschen auch. da sind ganz viele dabei, die EBEN NICHT den arsch nachgetragen haben wollen.

obwohl, das thema betrifft mich nur peripher. in die lage von eltern eines behinderten kindes kann ich mich nicht versetzen. beim besten willen nicht. muss mega-hart sein, besonders emotional und auch (nicht vergessen) finanziell.

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Würde mich auch am ehesten zu den "tolerierern" zählen. Wobei das Zusammenleben - vor allem bei rein körperlichen Behinderungen - wohl immer auch von der betreffenden Person abhängt. Bei einem Menschen, der wirklich sympathisch ist, mit dem man seinen Spaß haben kann, der was zu erzählen hat, nimmt man wahrscheinlich einiges mehr an "Handicaps" und Betreuungsaufwand in Kauf als bei einem "Ungustl" (Sympathie ist ja keine Frage der Behinderung). Das soll aber nicht heissen, dass man Leute mit Behinderungen erpressen sollte (so nach dem Motto "Tu was ich sage, sonst lass ich Dich im Stich"). Raum für andere Ansichten muss schon da sein!

Bisher hat niemand was dazu gesagt, ob man einen Unterschied macht/machen sollte zwischen behinderung vor Geburt und späterer Behinderung (war im ersten Posting gefragt). Was die Einstellung gegenüber dem Behinderten ausmacht, sollte es keinen Unterschied machen.der/die hat sich das alles nicht ausgesucht. Die Frage läuft unweigerlich auf das Thema Abtreibung hinaus und das ist bekanntlich sehr heikel...

Nur ein Gedanke dazu: Abtreibung wird oft damit gerechtfertigt, dass das ungeborene Kind "eh nichts spürt" bzw. noch nicht selbstöndig lebensfähig ist. Erstickt man ein Kind im Schlaf (zugegeben krasser Vergleich, aber im Kern stimmts denk ich) spürt es vermutlich auch nichts, und die selbständige Lebensfähigkeit eines Säuglings ist auch fragwürdig bzw. eine reine Zeitfrage (atmen kanns ja, aber sonst??). War nur als Anregung gedacht und im grunde will ich da keine Abtreibungsdebatte aufrollen. Es hängt halt doch stark mit angeborener Behinderung zusammen, drum die Ergänzung...

bearbeitet von Frosch

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Ich bin gerade beim Zivildienst in einer Schule bzw einem Internat für behinderte Kinder. 3 Monate sind schon fast vorüber und wie im Flug vergangen.

Es taugt mir total und ich war am Anfang sehr beeindruckt wie selbstverständlich alle die mit den Kindern arbeiten deren Handicap hinnehmen.

Wenn wir zB in die Stadt fahren und einkaufen oder essen gehen werden im Restaurant Sessel umgeräumt und Tische zusammengeschoben damit man mit den Rollis genug Platz hat. Mitlerweile ist das Ganze für mich schon normal und es kratzt mich überhaupt nicht wenn Leute uns anstarren oder so.

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Was soll dieser Scheiss mit "Gaffer", "Abschieber", oder "Tolerierer"? Man sollte behinderte Menschen (egal ob körperlich oder geistig) wie alle anderen Menschen ansehen, das letzte was wir brauchen ist Mitleid.

Dass man im ersten Moment Leuten, die nicht der Norm entsprechen, etwas länger anschaut, ist verständlich, da das menschliche Hirn damit noch nicht konfrontiert wurde (Rollstuhlfahrer sieht man häufig, diese wird man auch weniger "angaffen"). Mit der Zeit wird aber auch das "normal".

Bez Abtreibung: Ich befürworte eine solche nur, wenn das Leben von Mutter oder Kind auf dem Leben steht oder es sich um ein Vergewaltigungsbaby handelt. Aber ich finde es eine Frechheit, wenn ein Kind geopfert wird, wenn es nicht in die Karriereplanung passt.

Der thread ist für die Würste ...

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Nur ein Gedanke dazu: Abtreibung wird oft damit gerechtfertigt, dass das ungeborene Kind "eh nichts spürt" bzw. noch nicht selbstöndig lebensfähig ist. Erstickt man ein Kind im Schlaf (zugegeben krasser Vergleich, aber im Kern stimmts denk ich) spürt es vermutlich auch nichts, und die selbständige Lebensfähigkeit eines Säuglings ist auch fragwürdig bzw. eine reine Zeitfrage (atmen kanns ja, aber sonst??). War nur als Anregung gedacht und im grunde will ich da keine Abtreibungsdebatte aufrollen. Es hängt halt doch stark mit angeborener Behinderung zusammen, drum die Ergänzung...

Es gibt 2 Anschauungen, für die einen ist ein Embryo in seinem frühen Stadion noch kein richtiger Mensch, und für andere schon, nur könnte man dann ja auch so weit gehen und sagen "Jeder Mann der sich zu einem Samenerguß bringt ist ein 'Mörder' " - Auch solche extremen Aussagen hab ich schon gelesen in diesem Zusammenhang, wobei man sagen muss dass solche Aussagen von etwas fanatischen Leuten stammen.

Ich bin sehr für die Abtreibung bis zum 3 Monat, weil es für mich einfach noch kein sogenannter Kindsmord ist, da der Embryo noch nicht voll entwickelt ist!

Wenn sich jemand entschließt sein Kind abzutreiben so ist es ganz allein die Sache derjenigen Person! Besser die Frau treibt das Kind ab, als dass das Kind in eine Situation hineingeboren wird in der es unterwünscht ist und vielleicht sogar misshandelt vernachlässigt oder ähnliches wird.. denn DAS wäre eine Qual für das Kind.

Kann aber auch die Gegenseite verstehen, da man ja nicht sagen kann "Ab 3 Monaten gilt der Embryo als Mensch, davor nicht" ist eine Zwickmühle...

@pironi, was ist zB mit 17-Jährigen Mädchen? Klar, sskm wenns nicht Verhüten, aber wenn sie sich nicht um das Kind sorgen können/wollen ist es doch "gescheiter" sie lässt es abtreiben als es sozusagen aufgezwungen zu bekommen

@topic, sicher tolleriere ich behinderte Menschen, immerhin sind sie genauso Menschen wie du und ich, aber ob ich als Frau ein handicaped child austragen würde weiß ich nicht. Ich denke das kann man als Außenstehender, ohne in der Situation zu sein, nicht beurteilen

bearbeitet von HUJILU

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@pironi, was ist zB mit 17-Jährigen Mädchen? Klar, sskm wenns nicht Verhüten, aber wenn sie sich nicht um das Kind sorgen können/wollen ist es doch "gescheiter" sie lässt es abtreiben als es sozusagen aufgezwungen zu bekommen

Ich glaube, dass es heutzutage genügend Alternativen gibt. Es gibt die Babyklappe und genug kinderlose Familien, die sich ein Kind wünschen. Es gibt immer einen Ausweg.

Wenn man schwanger wird, muss man sich damit abfinden und so gut wie möglich mit der Sitiuation umgehen. Natürlich klingt das als Aussenstehender leicht, aber wie gesagt, die Zeiten haben sich hoffentlich geändert, in denen ledige junge Mädchen deswegen ausgestoßen wurden....

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du bist ja ein ganz ein lustiger...

wennst nix zu sagen hast, dann post nix!

Ein bisserl das Hirn einschalten, genau den Beitrag anschauen und dann ergibt sich die Lösung gleich von selbst. (Stichwort: EDITH!)

@Fred: Ein ziemlich eigenartiger Fred, in dem jeder posten soll, ob er pro oder contra "differently abled people" ist, oder wie? Völlig irreale Diskussion.

Ich kann pironi nur zustimmen: Völlig sinnloser Fred. Noch dazu ein grausames Gedicht.

bearbeitet von Pepi die Ratte von Hirt

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was bitte ist an diesem gedicht grausam?????

es ist (leider) die blanke wahrheit....!!!!

die reaktionen hier sind wie in der realität...

langes schweigen, dumme kommentare, dann doch ein paar die nachdenken....

udn daß das hier so sinnlos nicht ist, ist bereits per pm geklärt :-)

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*edit*

Kein Unterschied zu "anderen" Menschen

Arbeite in einem Sanitätshaus und hab deswegen öfter mit behinderten Menschen zu tun. Außerdem hatte ich mal einen Nachbarn der behindert war. Habe überhaupt keine Probleme mit solchen Menschen, überlege zur Zeit auch ob ich meinen Zivildienst in diesem Gebiet machen soll...

bearbeitet von chili

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