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basilese

Servette vor dem Kollaps

41 Beiträge in diesem Thema

Servette vor dem Kollaps

Die finanzielle Situation des FC Servette ist angespannter denn je. Die Genfer benötigen bis Saisonende zehn Millionen Franken, um den Spielbetrieb fortführen zu können.

Dies bestätigte Präsident und Investor Marc Roger gegenüber «Le Matin» Der ehemalige Spielervermittler hat Kontakte zu möglichen Investoren in Dubai und Katar intensiviert. Roger, gegen den in Spanien kein Haftbefehl vorliegt, wie «Le Temps» in grossen Lettern verkünden musste, sieht den Klub und sich selbst am Scheideweg.

Servettes Verschuldung ist erheblich. «Und als Nicht-Genfer erlebt man in Genf die Hölle», sagte Roger. Ein erster Check über 1,5 Millionen Euro, gezeichnet vom ehemaligen Real-Madrid- Präsideten Lorenzo Sanz, und ein zweiter in gleicher Höhe, der in Aussicht stehen soll, lindern die Finanznot nicht oder nur teilweise.

Der ehemalige Nationalliga-Präsident Jean-François Kurz, der bereit wäre, Investoren einzubringen, bezeichnet die Situation als dramatisch: «Es ist fünf nach 12. Der Gurt muss sofort enger geschnallt und Spieler verkauft werden. Zudem ist die Glaubwürdigkeit zerstört. Es braucht radikale Änderungen, so schnell als möglich.»

Zwei Spieler könnten Servette bald verlassen. Der Chilene Jorge Valdiva (21) wird mit Monaco in Kontakt gebracht, um den spanisch-peruanischen Doppelbürger Merino (22), den Torschützen beim 1:1 gegen St. Gallen am vergangenen Sonntag, soll sich Olympique Marseille bemühen. (rom/si)

wäre grauenhaft! wieder ein traditionsklub (17 meistertitel) welcher von der schweizer fussballbühne verschwindet? damit wäre dann nur noch neuchatel xamax übrig als letzter vertreter der welschschweiz (französisch sprechend) in der höchsten spielklasse. dabei hat servette erst gerade das neue stadion fertiggestellt, eine neue mannschaft bestehend aus vielen jungen und einigen alt"stars" zusammengestellt (karembeu, moldovan, ziani) und mit dem ex-präsidenten von real einen geldgeber im hintergrund geholt. zudem siehts sportlich auch wieder langsam besser aus.

ich muss sagen mir persönlich war servette schon immer sehr sympathisch und die auswärtreisen nach genf waren immer ein highlight ua auch weil es die weitest mögliche auswärtsreise innerhalb der höchsten spielklasse war (zumindest in letzter zeit). ich hoffe servette kann noch irgendwie gerettet werden, wäre sons sehr sehr schade

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Mit dem neuien Stadion hat sich der Verein aber nicht zu weit ausm Fenster gelehnt, das wird ja nicht der Verein finanziert haben?

nein klar nicht! wollte aber damit sagen dass es auch des stadion wegen sehr schade wäre. ein neues grosses stadion einfach ungebraucht nach nur kurzer zeit....

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NZZ von heute

Stadion-Besitzer haben Servettes Marc Roger Vertrag gekündigt

(si) Die Besitzer des Stade de Genève haben Servettes Marc Roger den Vertrag zum Betreiben des Stadions per 31. Januar 2005 gekündigt. Der Stadion-Betrieb, dem Roger auch als Präsident vorsteht, schuldet den Stadion-Besitzern 164 000 Franken.

Die Schulden sind vermutlich jedoch viel höher. Noch sind die Verbindlichkeiten des Stadion-Betriebs (Exploitation) aus den Monaten September bis Dezember nämlich nicht beziffert. Roger schuldet den Stadion-Besitzern, zu denen Stadt und Kanton Genf, die Gemeinde Lancy, die Credit Suisse und Jelmoli sowie die "Fondation Hippomène" gehören, aus persönlichen Verpflichtungen zudem selbst noch rund 300 000 Franken.

Die Kündigung des Vetrages zwischen den Stadion-Besitzern und der Exploitation hat (noch?) nicht zur Folge, dass Servette seine Heimspiele nicht mehr im Stade de Genève austragen kann. Allerdings muss ab kommendem Februar nun der Achte der Super League die Mietkosten des Stadions bezahlen. Diese Kosten betragen rund 40 000 Franken pro Spiel.

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der Chilene Jorge Valdivia hat anscheinend eine Offerte vom FC Basel und eine von AS Monaco.

valdivia.jpg

Jorge Valdivia

Stürmer

Geburtsdatum: 19 Oktober 1983

Nationalität: Chilene

Grösse (cm): 172

Gewicht (kg): 71

Rechtsfüssler

Palmarès

Profikarriere:

2002-2003: Rayo Vallecano

1993-2002: Univ. de Concepción

Juniorenkarriere:

Colo-colo

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nzz von heute

«Keinen zweiten Verein der Super League bestrafen»

Servette ab Montag kein Topklub mehr?

bir. Noch immer bewegt sich im wirtschaftlich serbelnden Servette FC nichts. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Verein ab Februar den zweiten Teil der Meisterschaft absolviert, sinkt gegen null. Präsident Marc Roger sagt, dass bis am Montag die Entscheidung falle, ob der Servette FC dank Geldspritzen weiterlebe. Doch daran glaubt fast niemand mehr. Der Grossteil des Personals, das auf drei Monatslöhne oder auf insgesamt über drei Millionen Franken wartet, hält sich noch still. Aber vermutlich nicht mehr lange. Im Umfeld melden sich immer mehr Gläubiger; die geleasten Autos der Spieler sind zum Beispiel nur teilweise bezahlt worden.

Somit ist zu rechnen, dass der Servette FC nicht einmal mit einem Nachlass gerettet werden kann, zumal der Geldbedarf bis Ende Saison auf 15 Millionen Franken geschätzt wird. Die Swiss Football League prüft derweil das Szenario «Super League ohne Servette». Da in diesem Fall die Aktiengesellschaft, nicht aber der Verein Konkurs ginge, könnten die Genfer mit einem B-Team die Meisterschaft beenden. Rein theoretisch. Wahrscheinlicher ist indessen, dass sie aufgeben müssen, auf dem letzten Platz klassiert und später durch den Ersten der Challenge League ersetzt werden. Die absolvierten Partien der Genfer blieben in der Wertung. Der Neunte der Super League trifft in der Barrage (Hin- und Rückspiel) wie vorgesehen auf den Zweiten der Challenge League. Somit erbten nicht die aufstrebenden Klubs der zweitobersten Spielklasse den Platz von Servette. «Wir können keinen zweiten Verein der Super League bestrafen», sagt dazu der Liga- Direktor Edmond Isoz. Etwas salopp ausgedrückt heisst dies: Es gäbe einen Absteiger weniger - und keinen zusätzlichen Aufsteiger.

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Wie soll ich das jetzt verstehen?

Man will mitten in der Saison Servette durch einen Challegne league club ersetzten? ist das nicht etwas riskant? Oder meint man erst ende der Saison.

nein. man spielt wahrscheinlich die saison einfach mit 9 klubs zu ende und die partien von servette werden einfach forfait gewertet oder so....

ein challenge league club kommt sicher nicht vor nächster saison hoch (geht ja auch nicht die wären ja eh letzter da sie in der vorrunde keine punkte holen konnten)

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' date='+06 Jan 2005 - 20:08'] Was sind denn die Gründe für diese miese Lage??

kein Erfolg und zu teure Mannschaft?

schlechte Arbeit von Marc Roger?

andere Fehlinvestitionen?

1. hatten sie schon letzte saison schulden dort aber irgendwie das ganze vertuscht und papiere gefälscht oder so.... haben auf jedenfall deswegen diese saison 3 punkte abgezogen bekommen.

2. hat marc roger diese saison irgend 22 spieler neu gekauft ua. stars wie molodvan und karembeu welche für schweizer verhältnisse unglaubliche löhne kassierten

3. haben die mit irgend einem schnitt von 12`000-15`000 zuschauer kalkuliert, hatten dann aber nur ca 8`000

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Servette beantragt Nachlassstundung

GENF – Der FC Servette hat Nachlasstundung beantragt und damit den Konkurs fürs erste abgewendet.

Servette hat beim Handelsgericht des Kantons Genf um Nachlassstundung ersucht. Gleichzeitig will der schuldengeplagte Genfer Traditionsverein seine Gespräche mit möglichen Investoren fortführen.

Damit versucht der Verein, einen letzten Rettungsanker zu setzen. Fürs erste ist der Konkurs abgewendet – mindestens bis zum Entscheid des Handelsgerichts, der in ungefähr zwei Wochen zu erwarten ist. Dieses genehmigt die Nachlassstundung, wenn der Verein darlegen kann, dass Hoffnung auf Sanierung besteht.

In diesem Fall hätte der Traditionsklub unter der Führung von Marc Roger nochmals einige Monate Zeit, um Investoren zu suchen und mit Gläubigern zu verhandeln.

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