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Dannyo

Interview mit Wolfgang Knaller vor dem Admira-Kick

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„Hallo Walter, wie geht´s?“. Spätestens jetzt sollte, so man die Absicht hat das Gespräch weiter zu führen, sich schnell entschuldigen. Auf diese Art von freundschaftlicher Anrede steht der Kärntner nämlich nicht unbedingt. Wenn man Wolfgang Knaller ärgern will, dann damit, dass sein Vorname noch immer mit erstaunlicher Regelmäßigkeit mit dem seines Bruders, dem Ex-Admira-Stürmer und -Trainer verwechselt wird. Und das nach über 20 Jahren Bundesliga. Eine Bilanz, die kein anderer Aktiver heute vorweisen kann und die mindestens genauso imposant ist, wie sein „Guinnes-Buch“ verdächtiger Rekord an Nasenbeinbrüchen.

Ein gutes Drittel seiner Karriere als Einsergoalie zwischen den Bundesligapfosten, hütete Wolfgang Knaller das Tor der Austria. „Ein Kindheitstraum, der damals für mich in Erfüllung gegangen ist“, lässt „Wole“ seine Erinnerungen an seine Austria-Zeit schweifen. Nach einer kurzen Phase der Arbeitslosigkeit, wo der Nieroster beim Beach Soccer erstmals seit 20 Jahren Sand im Getriebe spürte, kehrte der Ex-Teamkeeper wieder ins Bundesliga-Tor zurück. Bei der Admira, wo er den größten Teil seiner Karriere absolvierte, soll Knaller jetzt den Abstieg verhindern. Am Samstag kommt „Wole“ zurück ins Horr Stadion. Grund genug, für www.fk-austria.at um mit „dem“ Urgestein der Bundesliga zu sprechen:

Mittlerweile eine blöde Frage, aber wie fühlst du dich?

Danke der Nachfrage. Ich fühl mich sehr gut, bin fit und gesund. Ich habe das Glück einen Körper zu haben, der mir auch mit über vierzig Jahren noch keine Probleme macht. Mir geht´s körperlich wie mit Mitte Zwanzig.

Und Dino Zoff ist auch mit 42 noch Weltmeister geworden!

Genau. Also im Endeffekt zählt nur die Leistung. Und da stelle ich mich dem Konkurrenzkampf mit jedem Jüngeren gerne. Als Tormann hat es auch so seine Vorteile, wenn man viel Erfahrung hat...

Ehrlich, wie lange willst du noch spielen?

Wenn das mit der Admira heuer gut geht, wir nicht absteigen, dann glaube ich, dass wir uns mit dieser Mannschaft recht gut in der Liga halten können. Dann will ich jedenfalls noch mindestens drei bis vier Jahre spielen. Die nächsten Monate werden also entscheidend sein.

Bei der Admira triffst du nicht nur auf viele alte Bekannte, sondern auch auf Bekannte aus deiner jüngsten Vergangenheit. Wie ist das Klima bei euch?

Mit den Ex-Austrianern in der Mannschaft habe ich mich schon zuletzt gut verstanden. Iwan, Ledwon oder Fernando waren schon bei der Austria gute Kumpels. Aber auch zu den anderen von der Austria ist der Kontakt nie ganz abgerissen. Man verliert sich zwar aus den Augen, aber ich denke, so etwas ist normal.

Wie kommst du mit Rashid aus?

Super. Er und Tatar bilden ein Super Gespann. Rashid ist fachlich sehr kompetent und hat in seiner Karriere viele gute Trainer gehabt, von denen er viel lernen konnte. Er ist eine starke Persönlichkeit. Genau das, was ein Trainer sein muss. Und um der nächsten Frage vorzugreifen: Nein, ich hab kein Problem damit, dass er jünger ist als ich und mit mir gespielt hat. Das hatte ich schon damals nicht, als Christian Schmölzer bei Prohaska/Obermayer mein Tormanntrainer wurde.

Wie stehen die Chancen der Admira im Anstiegskampf?

Also, wenn wir nur halb soviel Glück haben, wie wir in den letzten Runden Pech gehabt haben, dann sehe ich die besten Möglichkeiten. Leider ist unser Kader aber nicht sehr groß, und wenn wir dann Ausfälle haben wie gegen Ried, dann wird es natürlich schwer. Trotzdem sind wir auf dem richtigen Weg. Allein aufs mehr Glück zu hoffen, wäre aber schlicht falsch.

Freust du dich schon auf das Spiel am Samstag im Horr-Stadion?

Es ist immer schön, wenn du zurückkommst. Das soll aber nicht heißen, dass ich nicht gerne Punkte aus dem Horr-Stadion mitnehmen würde. Wir haben ein gutes Kollektiv, können sicher gut dagegenhalten. Aber wenn zum Beispiel einem Janocko was aufgeht, dann nützt es den wenigsten Mannschaften in Österreich an den wenigsten Tagen nicht viel, wenn sie nur gut dagegenhalten. Schönen Gruß an die Austria Fans!

Quelle: [ http://www.fk-austria.at/news_content.php?NewsID=271 ]

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