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Eldoret

Gregoritsch drohte mit dem Abgang

14 Beiträge in diesem Thema

LINZ. 2:0 hatte der LASK in der Ersten Fußball-Liga gegen Leoben zur Pause geführt und kassierte dann doch noch die vierte Niederlage in Serie - 2:3. "Dafür braucht der LASK keinen Profitrainer", sagte Werner Gregoritsch nach dem Spiel. Die Einstellung einiger seiner Spieler macht ihn wütend. "Jetzt stelle ich mich nicht mehr vor die Mannschaft.

Dabei hatte seine Elf gut begonnen. Lassnig erzielte per Kopf das 1:0 (5.), Kern erhöhte mit einem Kopfball auf 2:0 (36.). Nach der Pause hätte Riegler bei zwei Chancen das 3:0 erzielen können (48., 50.), doch Leoben drehte das Spiel. Die Steirer spielten die Bälle hoch in den Strafraum. Beim 2:1 stieg Hüttenbrenner zum erfolgreichen Kopfball auf (58.), beim 2:2 Jovanovic (58.). Die Linzer Niederlagenserie verlängerte Kozelsky. Er traf zum 3:2-Endstand für Leoben (72.).

Nach dem Schlusspfiff rechnete Gregoritsch mit der Mannschaft ab. Die Spieler bekämen alles, dennoch würden sie immer nach Ausreden suchen. Er selbst sitze mit Fieber und unter Medikamenteneinfluss auf der Bank. "Ich ruiniere mich. So einen Einsatz möchte ich auch von meinen Spielern sehen." In der kommenden Woche wird es eine Sitzung geben. Gregoritsch: "Drei Spieler können ihre Sachen packen." Für die Winterpause kündigt er den großen Schnitt an. Die Spieler hätten drei Partien Zeit, ihn zu überzeugen. "Wenn die Vereinsführung nicht mitmacht, werden wir uns mit einem Händedruck trennen." :angry::angry:

www.nachrichten.at

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pistrol oder lederer

:glubsch:

Kann mir nicht vorstellen das einer der beiden gehen wird. Auch bei Jörgensen bin ich mir nach der gestrigen Leistung nicht sicher.

Miloti, Bernscherer. Das sind die einzigen zwei die mir gerade einfallen.

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Quo vadis LASK??? :ratlos::heul:

Hoffe das die Vereinsführung mitmacht bei Gregoritschs Plänen und so seinen Abgang verhindern kann, sonst zerplatzt der Traum von der rosigen LASK-Zukunft wie eine Seifenblase!

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Wird der LASK nie zur Ruhe kommen? Ich hoffe unser "Gregerl" bekommt im Winter was er will, ansonsten ist er ja bekanntlich weg! Dieser Winter wird sicher der Richtungsweisenste der letzten Jahre!

Bekommt Gregerl die Verstärkungen die er möchte? Oder vergrault man ihn (ich würds ihm nicht übel nehmen)? Trifft zweiteres ein dann gute nacht LASK! Denn wenn nicht ein Gregoritsch dem LASK helfen kann, wer dann?

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FUSSBALL: In den letzten drei Spielen müssen die LASK-Profis beweisen, dass Trainer Werner Gregoritsch auf sie bauen kann

"Wir wissen, wo wir unsere Schwachstellen haben"

LINZ. LASK-Trainer Werner Gregoritsch hatte nach dem 2:3 gegen Leoben viel Zeit zum Überlegen. Er kurierte sich nach seiner Zahnoperation im Bett aus. "Die vergangene Woche war sehr anstrengend und nicht angenehm." Besonders der Freitagabend, an dem seine Mannschaft einen 2:0-Vorsprung verspielte und er nach der Niederlage mit einigen Spielern abrechnete.

Er hatte den Spielern vorgeworfen, sich hinter der Ausreden zu verstecken - dass beim LASK alles schlecht sei, dass bei den Gehältern Rückstand bestehe. Er hatte die Einstellung einiger Spieler kritisiert. "Die Spieler müssen nachdenken, was sie verbocken. Wenn sie das leisten würden, was das Präsidium gibt, hätten wir nicht vier Mal in Folge verloren."

"Unsere fallende Formkurve hängt mit dem leidigen Spiel gegen Wörgl zusammen", sagt Gregoritsch. Beim 3:3 deutete sich an, was danach zu vier Niederlagen in Serie führte.

Torhüter Rainer Moosbauer scheint total entnervt. "Der Bub ist arm", sagte Leobens Trainer Heinz Thonhofer. "Natürlich habe ich meinen Spielern gesagt, dass sie die Flanken sehr nahe zum Tor schlagen sollen." Auch Gregoritsch tut sein Tormann leid. "Einem jungen Spieler muss man Fehler zugestehen." Enttäuscht ist er viel mehr von seinen Routiniers, unter anderem von Tolunay Kafkas. Der Türke ist zu einer Fehlerquelle in der Abwehr geworden. Sein Vertrag läuft bis zur Winterpause, Abwanderungsgedanken sollen seine Leistung beeinträchtigen. Kafkas hat Angebote als Spieler oder Sportmanager in seiner Heimat.

Gespräch mit Reichel

Heute kehrt LASK-Präsident Peter-Michael Reichel aus den USA nach Österreich zurück. Einer seiner ersten Termine wird ein Gespräch mit Gregoritsch sein. "Wir wissen, wo wir unsere Schwachstellen haben", sagt Gregoritsch. Die sollen in der Winterpause ausgebessert werden. Ob der LASK die Wünsche des Trainers erfüllen kann? Am Freitag wollte er zehn Spieler aussortieren und forderte sechs Neuzugänge.

Gregoritschs Vertrag setzt sportliche Perspektiven voraus. Gregoritsch musste erkennen, dass der LASK viel Tradition, aber wenig Geld hat. Das Trainingslager konnte bisher nicht fixiert werden, weil die Mittel dafür fehlen. Gregoritsch hofft. "Der Verein hat bisher alles erfüllt, was wir ausgemacht haben."

Der Trainer fordert vom Verein und von den Spielern Höchstleistungen. Die Fußballer spielen in den letzten drei Spielen des Jahres gegen die Titelkandidaten Ried, Lustenau und Kärnten auf Bewährung. "Diese Spiele sind nicht nur für den Verein, sondern auch für einzelne Spieler wichtig."

nachrichten.at

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LASK und Coach Gregoritsch stehen schon am Scheideweg

„Lasse mir nicht meinen Namen ruinieren“, tobte Gregerl nach vierter Niederlage in Folge in Erster Fußball-Liga Von Roland Korntner Der LASK und Trainer Werner Gregoritsch stehen schon nach wenigen Wochen am Scheideweg. Das wurde durch den Wutausbruch des Trainers am Freitag in der Pressekonferenz nach dem 2:3 gegen DSV Leoben, der vierten Niederlage in Folge, deutlich. Gregoritsch will einen großen Schnitt vollziehen oder seinen Hut nehmen. „Am Dienstag gibt es eine Sitzung, es kann sein, dass dann drei Spieler gehen müssen“, kündigte Gregoritsch erste Konsequenzen an. Die im Winter eine Fortsetztung finden könnten: „Mit den Spielern, die wir jetzt zur Verfügung haben, kann man gewisse Ziele nicht erreichen. In der Form wurschtle ich nicht weiter, ich will mir nicht meinen Namen ruinieren“, tobte Gregoritsch. Seine Vorstellung ist ein großer Schnitt mit zehn Abgängen und sechs Neuen. Bleiben zwei Fragen. Ob sich das der LASK leisten kann? Leichter zu beantworten ist, was Gregoritsch so erzürnt hat. „Die Spieler jammern immer nur, dass alles schlecht ist beim LASK. Dabei tun wir alles, wir streicheln sie, bieten ihnen alle Annehmlichkeiten, die Spiel-Vorbereitung ist Bundesliga-reif. Sie brauchen nur auf den Platz zu gehen. Aber dort fehlen Einstellung, Herz und Biss“, so „Gregerl“, der die jungen Spieler ausdrücklich von der Kritik ausnahm.

volksblatt.at

Hört sich ja wahnsinnig toll an!

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Reichel: "Gregoritsch hat völlig freie Hand"

LINZ. Gestern kehrte LASK-Präsident Peter-Michael Reichel aus den USA zurück. Sein erster Weg führte ihn zu Trainer Werner Gregoritsch.

Gregoritsch hatte am Freitag nach dem 2:3 gegen Leoben gefordert, dass auch die Vereinsführung den Druck auf die Spieler erhöht, um den Spielern die richtige Einstellung einzuprägen.

Gestern tauschte sich der LASK-Trainer mit Präsident Peter-Michael Reichel aus, heute wird es ein zweites Gespräch geben. "Wir haben die weitere Strategie besprochen", sagt Reichel. Er versicherte Gregoritsch, vom eingeschlagenen Weg nicht abzuzweigen. Der Trainer könne die notwendigen Entscheidungen bei der Kaderveränderung treffen.

In der ersten Emotion nach dem Leoben-Spiel wollte Gregoritsch zehn Spieler abgeben. Reichel: "Gregoritsch hat völlig freie Hand. Es war ohnehin geplant, dass wir den Kader in der Winterpause ausdünnen."

Einige Verträge laufen aus, zum Beispiel jener von Tolunay Kafkas. Abgänge sind die Voraussetzung für Verstärkungen, ein Torhüter hat Priorität.

Vorbereitung bundesligareif

Reichel versucht, Gregoritschs Wünsche zu erfüllen, der Trainer lobt die Anstrengungen der Vereinsführung oft.

Die Mannschaft reist nun schon am Tag vor den Auswärtsspielen an.

"Die Vorbereitung ist bundesligareif", sagt Gregoritsch. Vor zwei Wochen schliefen die LASK-Spieler sogar zwei Nächte im Bregenzer Hotel Mercure, um nach dem Spiel gegen Austria Lustenau die Regeneration zu fördern.

Zuvor waren die Linzer bei ihren Vorarlberg-Besuchen immer im Sporthotel Lustenau eingekehrt. Dort ist noch eine Rechnung offen. "Im Mercure hat der LASK gezahlt", sagt Sporthotel-Leiter Johnny Zacharia verwundert.

Reichel: "Wir kalkulieren ganz genau mit unseren knappen Mitteln." Auch diese Rechnung werde beglichen.

Die Spieler müssen ihre Gehälter nicht nachfordern und erhalten sie laut Reichel vollständig. Nur Spieler, die vor dem Rausschmiss stünden, würden anderes behaupten, meint der LASK-Präsident. "Sie sollten sich besser auf ihre Leistung konzentrieren."

Eine Ansicht, die er mit Gregoritsch teilt.

OÖN vom 16.11.2004 bearbeitet von MEISTER1965

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