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magmaus1

Bregenz : Salzburg 1:1

13 Beiträge in diesem Thema

Punkteteilung in Bregenz

Gerechtes Remis zwischen Bregenz und Salzburg.

Mit einem den Leistungen entsprechenden 1:1 (1:1)-Unentschieden haben sich am Samstagabend SW Bregenz und SV Salzburg in der Fußball-Bundesliga getrennt.

Daniel Kastner hatte die Gäste in der 10. Minute in Führung gebracht, den Ausgleichstreffer für das Tabellen-Schlusslicht erzielte Stefan Jansen (27.). Die Salzburger haben in Bregenz damit seit dem Wiederaufstieg der Vorarlberger nicht gewonnen.

Kastner erzielt viertes Saisontor

Die Salzburger gingen mit der ersten Möglichkeit durch Kastner (10.), der sein viertes Saisontor erzielte, in Führung (musste in der 66. wegen einer Oberschenkelverletzung vom Platz), die Bregenzer hatten es den Gästen allerdings leicht gemacht, weil wieder einmal die Zuordnung hinten nicht stimmte.

Der Tabellenletzte versuchte danach, das Spiel an sich zu reißen, profitierte beim Ausgleich aber ebenfalls von Patzern in der Abwehr des Gegners: Jansen überhob mit einem Kopfball nach Flanke von Nzuzi Torhüter Arzberger zum 1:1 (27.).

Offene Partie nach Seitenwechsel

Nach Seitenwechsel wurde die Partie offener, weil die Salzburger nun mehr fürs Spiel machten, und es mehrten sich auch die Torraumszenen.

Auf Seiten der Hausherren gab es Chancen durch Schepens (56./Außennetz; 76. Freistoß knapp vorbei) und Nzuzi (65.), in der 64. verhinderte der Bregenzer Keeper Tolja den Rückstand seiner Elf, als er einen Tomic-Schuss parierte.

Assion auf Tribüne verbannt

Insgesamt acht Mal zückte Schiedsrichter Sowa im Casino-Stadion die Gelbe Karte (sechs Mal in der zweiten Hälfte), in der 92. Minute schickte er auch noch Salzburg-Trainer Peter Assion auf die Tribüne.

Eine Minute später hätte das Match fast doch noch einen Sieger gesehen, doch der Kopfball des Bregenzers Jakomin ging knapp über die Latte.

SW Bregenz - SV Salzburg 1:1 (1:1)

Casino-Stadion, 3.400 Zuschauer, Schiedsrichter Sowa

Torfolge:

0:1 Kastner (10.)

1:1 Jansen (27.)

Bregenz: Tolja - Bolter (84./Grabic), Pircher, Krautberger, Geiger - Ikanovic, Pedersen (84./Jakomin), Verjans, Schepens (78./Hauser) - Nzuzi, Jansen

Salzburg: Arzberger - Winklhofer, Laessig, Ch. Jank, A. Ibertsberger - B. Erkinger (56./Tomic), Pichorner, M. Suazo, Schoppitsch (58./Öbster) - Richarlyson, Kastner (66./Friedl)

Gelbe Karten: Krautberger, Geiger, Grabic bzw. Schoppitsch, Richarlyson, Pichorner, Jank, Suazo

Die Besten: Tolja, Ikanovic bzw. Laessig, Kastner

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Gerechtes Unentschieden im ruppigen Festspiel-Derby

Wien - Salzburg bleibt auch in Vorarlberg ohne Sieg und wartet damit schon seit 15 Spielen auf einen Sieg in der Fremde.

Im Festspiel-Derby trennen sich die Mozartstädter und Bregenz gerecht mit 1:1.

Die Hausherren beginnen engagiert und zeigen das nach dem Sieg gegen Tirol wiedergewonnene Selbstvertrauen gleich in der Anfangsphase.

Kastner trifft mit der ersten Chance

In der 10. Minute holt Daniel Kastner die Bregenzer wieder auf den Boden der Realität zurück: Der junge Stürmer überlistet die Abseitsfalle der Vorarlberger und setzt sein viertes Saisontor hinter Tolja in die Maschen.

Salzburg bemüht sich danach das Spiel zu kontrollieren, die Gastgeber spielen aber weiter munter mit.

In der 27. Minute dann der verdiente Ausgleich durch den neuen Bregenzer Goalgetter Stefan Jansen. Der Belgier setzt per Kopf eine mustergültige Flanke von Sturmpartner Nzuzi über Salzburg Goalie Arzberger hinweg ins Tor.

Die Vorarlberger bestimmen danach das Spielgeschehen, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden.

Schiedsrichter Sowa verhindert erneute Salzburger Führung

Knapp vor dem Pausenpfiff Glück für Bregenz: Schiedsrichter Sowa entscheidet zu Unrecht aus Abseits von Kastner und verhindert so die mögliche erneute Führung für die Mozartstädter.

Das Tabellenschlusslicht kommt mit Schwung aus der Kabine: Salzburg-Schlussmann Arzberger kann einen strammen Schuss von Jansen nur knapp über die Latte lenken.

Die Partie wird mit fortlauf immer ruppiger: Salzburgs Torschütze Daniel Kastner muss mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz.

Die Vorarlberger bestimmen das Geschehen am Platz, die Gäste glänzen in der Offensive durch Abwesenheit.

Härte ist Trumpf am Bodensee

Einzig ein gefährlicher Weitschuss des eingewechselten Tomic, den Tolja gerade noch abwehren kann, steht auf der Angriffs-Haben-Seite der Salzburger.

Gegen Ende dominieren Härteeinlagen hüben wie drüben, Schiedsrichter Sowa bringt mit vielen gelben Karten die einzige Farbe ins Spiel.

Friedl hat kurz vor Schluss noch die Chance zum Siegestreffer für die Mozartstädter am Kopf, Jakomin vergibt auf der Gegenseite den Matchball.

Salzburg-Coach Assion erlebt die Schlussphase der Partie nach Disput mit Schiedsrichter Sowa nur mehr von der Tribüne aus mit.

Sport1.at

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Regi van Acker (Bregenz-Trainer): "Es ist brutal und irrsinnig schwierig für uns, Spiele zu gewinnen, wenn wir dem Gegner das Toreschießen so leicht machen. Unsere Gegentore gleichen fast immer eines dem anderen. Aber ich muss der Mannschaft auch ein Kompliment machen, in der zweiten Hälfte hat sie sehr, sehr gut gespielt, aber wir haben die zwei, drei Chancen nicht genützt."

Peter Assion (Salzburg-Trainer): "Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Aber nicht mit der Art und Weise wie sich die Mannschaft nach dem Führungstreffer präsentiert hat, einige hatten die Hose voll."

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Mein Resümee: Mit der Tatsache, dass bei der Austria seit'm Andi Reisinger (mit Ausnahmen von Kocijan od. Haessler) eh keiner mehr fähig ist einen vernünftigen Eckball zu treten, hab' ich mich eh schon länger (dank Amerhauser & Co.) abgefunden...

ABER was unser sog. "Edeltechniker" Scharrer (am Tivoli & gg. Rapid) bzw. Erkinger (beim einzigen Corner gestern) aus diesen Standardsituationen in letzter Zeit abgeliefert haben übertrifft alles bisher gesehene... :kotz:

Die Distanz, der Winkel, die mangelnden Kopfballspieler (da ja Laessig, Jank, Brown u.a.) or whatever können ja nicht sooo ein Problem sein, um nicht im Training einmal ein paar _effektivere_ Varianten einzustudieren, oder?!

In diesem Sinne: (Straf-)Ecken- und Flankentraining mit Trainingsguru Andretti!

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Salzburg gelang wieder nur wenig

02. November 2004

Austria Salzburg holte beim Tabellenletzten Bregenz nur ein 1:1. Vor allem das Spiel über die Außenbahnen war einmal mehr die große Schwäche der Violetten.

Hannes Winklbauer BREGENZ (SN).

Nur nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden. Mit diesem Vorsatz waren die Salzburger ins Ländle gereist. Der erhoffte Sieg blieb zwar aus, aber mit dem 1:1 gegen Bregenz hielten die Salzburger den Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga weiterhin mit sechs Punkten auf Distanz.

Die Violetten bleiben damit seit sechs Jahren im Bodensee-Stadion sieglos. Zum erhofften Erfolg fehlten einmal mehr das Glück und die Klasse. "Wir haben wieder einmal zu viele Fehler gemacht, schlussendlich bin ich aber froh, dass wir ein Remis geholt haben", sagte Salzburgs Trainer Peter Assion.

Die 3500 Fans sahen über weite Strecken alles andere als Klassefußball. Für beide Mannschaften war Sicherheit oberstes Gebot. Erst in der Schlussphase lockerten sie die taktischen Fesseln und setzten auf Offensive. Am Ende gab es ein gerechtes Remis, weil sich beide Teams einen Sieg nicht verdient hätten. Dabei lief es vorerst für die Gäste ganz nach Wunsch. Die Violetten standen in der Abwehr sicher und im Spiel nach vorne brachten sie die Abwehr der Gastgeber sogar einige Male in Verlegenheit. Daniel Kastner, Salzburgs Bester, traf in der 10. Minute zum 1:0. Doch bereits in der 27. Minute gelang Jansen der Ausgleich. Nzuzi hatte zuvor Ibertsberger ausgetrickst und das Kopfballtor mit einer perfekten Flanke vorbereitet. In der 56. Minute brachte Assion mit Tomic einen zweiten Stürmer, gefährlicher wurden die Violetten dadurch aber nicht. Nicht zuletzt, weil sich Kastner in der 66. Minute nach einer Attacke eine Gesäßmuskelzerrung zuzog und vom Platz musste. Die Schwachstellen im Spiel der Salzburger waren einmal mehr die Außenbahnen im Mittelfeld.

Erkinger und Schoppitsch gelang nur wenig. Maynor Suazo spielte besser als zuletzt, aber noch nicht in Bestform. Richarlyson lief viel, aber Akzente konnte der Brasilianer nicht setzen. In der Abwehr war Christoph Jank der Beste. Salzburg bemühte sich, kämpfte und versuchte auch nach vorne zu spielen. Letzteres gelang nur zu selten. Mit dem 1:1 holten die Salzburger erstmals nach vier Niederlagen wieder einen Punkt. Nächster Gegner ist am Wochenende die Admira. Und wieder heißt es für die Violetten: Verlieren ist strengstens verboten.

© SN.

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FUSSBALL

02. November 2004

HANNES WINKLBAUER

Salzburg holte nach vier Niederlagen endlich wieder einen Punkt. Aber das war auch schon das Beste im Spiel gegen Bregenz. Wieder einmal taten sich die Violetten am und mit dem Ball schwer. Vor allem in der Offensive waren die Salzburger im Ländle harmlos. Einzig Daniel Kastner, wendig, stark am Ball und im Dribbling, war gefährlich. Doch als einzige Spitze war er zu oft auf sich allein gestellt. Nächster Gegner der Salzburger ist die Admira. In der Südstadt soll Jungstar Kastner Unterstützung erhalten - durch Goran Tomic und Ricardo Villar. Von Tomic erwartet Assion mehr Gefährlichkeit im Strafraum. Und Villar soll über die rechte Außenbahn das Spiel der Violetten beleben. Beide sollen heute, Dienstag, im Test in Seekirchen (18.30 Uhr) beweisen, dass Trainer Peter Assion am Wochenende mit ihnen planen kann. Auch wenn die beiden spielen können, in Bestbesetzung werden die Salzburger mit Sicherheit nicht antreten können. Denn Roberto Brown ist nach wie vor verletzt und Richarlyson (Gelb-Rot in Bregenz) gesperrt. Und zu allem Überdruss muss Assion auch noch um den Einsatz von Daniel Kastner (Gesäßmuskelzerrung) zittern.

© SN.

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