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Tom032

Beckham droht Ärger mit der Fifa

7 Beiträge in diesem Thema

Baku - Clever gedacht oder unsportlich? Joseph Blatter hat David Beckham von Real Madrid nach dessen wohl absichtlich erwirkter Gelbsperre scharf kritisiert. Der Fifa-Präsident will die Angelegenheit jetzt beim englischen Verband FA vorbringen.

"Becks" hatte nach dem 2:0-Sieg in der WM-Qualifikation gegen Wales englischen Zeitungen stolz gestanden, dass er die Gelbe Karte bewusst in Kauf genommen habe, um die Ein-Spiel-Sperre während seiner Verletzungspause aussitzen zu können. Beckham soll rund vier Wochen ausfallen.

"Dieses Verhalten ist enttäuschend"

"Dieses Verhalten ist enttäuschend und entspricht nicht dem eines Botschafters für Fußball und des Fairplay", betuerte Blatter in Aserbaidschan, wo die englische Nationalmannschaft am Mittwoch ein weiteres Spiel in der WM-Qualifikation bestritt.

Beckham ist ein Vorbild für alle Fußballer. Ich werde mit dem FA-Vorsitzenden Geoff Thompson in Baku über diesen Fall sprechen. Danach ist die Sache für die Fifa aus der Welt", erklärte Blatter.

"Übeltäter" zeigt sich einsichtig

Beckham selbst zeigte sich angesichts der heftigen Kritik einsichtig: "Ich habe einen Fehler gemacht und entschuldige mich beim englischen Fußball-Verband, bei meinem Team und allen englischen Fans. Zudem habe ich mich persönlich bei Trainer Sven-Göran Eriksson entschuldigt", sagte "Becks".

Nach eigenem Bekunden wollte der englische Kapitän mit einer "offenen und ehrlichen Antwort" negativen Spekulationen zuvorkommen.

Hurst: Beckham muss zurücktreten

Beckham hatte im Spiel gegen Wales einen Haarriss in der Rippe erlitten, bevor er nach einem Foul an Ben Thatcher die Gelbe Karte riskierte und somit für die Partie am Mittwoch gesperrt wurde.

Englands WM-Held von 1966, Geoff Hurst, hatte behauptet, sein Land sei durch Beckhams Äußerungen in Verruf geraten, und "Becks" müsse als Kapitän zurücktreten.

Erinnerungen an "Otze"

In Deutschland hatte der damalige Trainer des 1. FC Köln, Erich Rutemöller, 1991 im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den MSV Duisburg seinen Spieler Frank Ordenewitz mit den berühmten Worten "Mach' et, Otze" animiert, sich die zweite Verwarnung im Spiel abzuholen und die damit verbundene "Ampelkarte" zeigen zu lassen.

Auf Grund der ersten Gelben Karte wäre er nämlich im Endspiel in Berlin gegen Werder Bremen gesperrt gewesen, die Sperre für die Gelb-Rote Karte konnte er damals noch in einem Bundesligaspiel absitzen. Als der DFB von dem "abgekarteten" Spiel erfuhr, wurde Ordenewitz für das Endspiel gesperrt und Köln verlor im Elfmeterschießen

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Erinnert mich an eine Aktion von Mehmet Scholl vor einigen Jahren in der Champions League. Er zog sich damals nach einem Tor gegen Rosenborg Trondheim das Dress aus und kassierte dafür gelb. Im letzten unwichtigen Spiel war er zwar gesperrt, aber im Viertelfinale war er unbelastet. Die UEFA verdonnerte ihn damals zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro.

Wäre wohl besser wenn man solche Aktionen nicht öffentlich zugibt.

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jaja, ehrlichkeit muss belohnt werden. scheint sich noch nicht zur tante fifa durchgesprochen zu haben.

fuer mich eigntlich eher ein fair play beweis, soetwas zuzugeben, wenn es schon voellig offensichtlich ist.

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Ich bin wirklich alles andere, als ein Beckham-Fan, aber dieses Geschwafel, nur, weil er offen etwas zugibt, was Jahr für Jahr weltweit vermutlich Hunderte oder mehr andere Fußballer mit hübscher Unschuldsmiene in vergleichbaren Situationen auch machen, ist nur noch aberwitzig.

Aber Hauptsache, eine aufgesetzte Entschuldigung (die Beckham vermutlich noch vor Beendigung seines entsprechenden Statements schon wieder vergessen hat) und Rücktrittsforderungen von Hurst (möcht' nicht wissen, was der alte Depp seinerzeit als Aktiver alles aufgeführt hat). Wird sich sicher viel ändern dadurch... :super:

So erzieht man die Menschen maximal dazu, in Zukunft besser zu lügen. Normalerweise sollte sich jeder halbwegs geistig dichte Fußballfan durch dieses Theater verarscht vorkommen.

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