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Tom032

Nur Radoslav Gilewicz glaubt an einen klaren Polen

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Wien - Das richtungsweisende Duell in der WM-Qualifikation zwischen Österreich und Polen wirft seine Schatten voraus. Die Voraussetzungen für ein großes Fußball-Fest sind gegeben: Das Wiener Ernst Happel-Stadion wird am Samstag (ab 20:30 Uhr LIVE im Sport1-Ticker) bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Der "zwölfte Mann" kann vielleicht das ausschlaggebende Element für drei Punkte sein.

Insgesamt gab es fünf Duelle mit einer polnischen Nationalmannschaft (3 Siege/ 2 Niederlagen). Das letzte Aufeinandertreffer der beiden Teams am 17.Mai 1994 wurde zu einer Galavorstellung von Peter Stöger. Der damalige Austria-Spieler, der kurz vor einem Wechsel nach Tirol stand, erzielte in Kattowitz vor 5000 Zuschauern drei Treffer. Am Ende feierten die rot-weiß-roten Kicker einen 4:3-Auswärtserfolg. Interressants Detail am Rande: Ein gewisser Jerzy Brzeczek spielte damals durch und erzielte einen Treffer.

Legionärs-Truppe aus Polen

Die Österreicher dürfen Polen am kommenden Samstag trotz der positiven Bilanz und den schlechten Ergebnissen der Janas-Elf in der Vergangenheit auf keinen Fall unterschätzen. Das Team ist gespickt mit Legionären, die ihr Geld quer durch Europas Elite-Ligen verdienen.

Jerzy Dudek spielt beim FC Liverpool, Jacek Krzynowek präsentiert sich in Leverkusen zuletzt in Topform und Euzebiusz Smolarek von Feyenoord ist allen Experten ein Begriff.

Auch in Österreich sind polnische Kicker unter Vertrag. Sport1 hat sich bei ihnen umgehört und Meinungen zum Spiel am Samstag eingefangen:

Radoslav Gilewicz (Austria), 10 Einsätze für Polen: "Ich gehe davon aus, dass Polen gewinnt. Wir haben eine gute Mannschaft, die obwohl sie gegen England verloren hat, sich gut verkauft hat. In Nordirland haben wir 3:0 gewonnen und deshalb glaube ich, dass das Team auch in Österreich siegen wird. Ich werde ihnen auf alle Fälle die Daumen drücken, denn drei Punkte wären enorm wichtig."

Marcin Adamski (Rapid), 2 Einsätze für Polen: "Ein Ergebnis zu prognostizieren ist sehr schwer, jeder Ausgang ist möglich. Es wird wohl die Tagesform entscheiden, obwohl Polen normalerweise von der Gesamtqualität über Österreich zu stellen ist. Da aber Dudek & Co zuletzt gegen England sehr schlecht spielten, die Österreicher hingegen Selbstvertrauen gesammelt haben und durch das ausverkaufte Happel-Stadion einen echten Heimvorteil haben werden, tippe ich auf ein torloses Unentschieden."

Tomasz Wisio (Superfund), noch kein Einsatz für Polen: "Polen hat eine starke Mannschaft und wenn sie einen guten Tag erwischen sind sie sehr gefährlich. Gegen Österreich sind allerdings zwei Abwehrspieler verletzt und ein Stürmer gesperrt. Eigentlich drücke ich beiden Mannschaften die Daumen. Zum einen weil ich Pole bin und hoffe, dass sie gewinnen. Zum anderen spiele ich in Österreich und glaube, dass bei einem Sieg der Stellenwert des österreichischen Fußball steigt. Deswegen tippe ich auf ein Unentschieden bzw. einen 2:1-Sieg der Gastgeber.

Adam Ledwon (Admira), 18 Einsätze für Polen: "Österreich gewinnt. Die Polen sind momentan einfach schlecht. Die Stimmung im Team ist schlecht. Viele Spieler haben bei ihren Vereinen keinen Stammplatz und sind trotzdem im Nationalteam und werden vermutlich auch zum Einsatz kommen. Deswegen bin ich der Meinung, dass Österreich sicher drei Punkte holen wird."

Tomasz Iwan (Admira), 40 Einsätze für Polen: "Die Situation im polnischen Team ist momentan nicht einfach. Nach der Niederlage gegen England hat Teamchef Janas zwei Aufpasser zur Seite gestellt bekommen. Beide sind ehemalige Teamchefs - es ist etwas kurios. Das Spiel gegen Österreich wird nicht einfach werden. Ich bin Pole und wünsche mir natürlich einen Sieg - mein Gefühl sagt allerdings etwas anderes."

Jerzy Brzeczek (Wacker Tirol), 42 Einsätze für Polen: "In diesem Spiel geht es für beide Mannschaften um sehr viel. Für den Gewinner ist der zweite Platz sehr realistisch. Es gibt keinen Favoriten. Die Tagesverfassung und das Glück werden entscheiden. Polen ist im Kollektiv stark. Wenn jeder Einzelne seine Leistung bringt, können wir fast jeden schlagen."

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