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Sturm - Tief über Graz

5 Beiträge in diesem Thema

BRIGATA GRAZ 94 informiert:

Manfred Leitold ( mit der Wirteliste „Viagraz“ Vertreter der Grazer Gastronomie in der Tourismuskommission ) und die „Shopping City Graz“ ( die Grazer Handelsmarketing Plattform mit ihren über 200 integrierten Betrieben ) laden ein zur Podiumsdiskussion:

STURM - TIEF ÜBER GRAZ?

Die Krise beim Grazer Traditionsklub – Gibt es Wege aus der Krise?

Sportlich zeigt sich beim SK Puntigamer Sturm mit vielen jungen Spielern ein schwacher Silberstreif am Horizont, aber wirtschaftlich scheinen die goldenen Zeiten längst vorüber. Viele Fans und Freunde des SK Sturm aber auch etliche Grazer Betriebe haben (berechtigte?) Sorgen um das wirtschaftliche Überleben des Vereines. Wie es um die tatsächliche Lage und die nächsten Schritte um den Fortbestand des für die Stadt auch als Wirtschaftsfaktor zu sehenden Vereines steht, konnten zuletzt auch die Sturm-Verantwortlichen nicht befriedigend sagen.

Bei dieser Podiumsdiskussion wollen Kapazunder aus Wirtschaft, Sport, Wissenschaft, Politik und Kultur mit eingeladenen Verantwortlichen des Vereines über die Zusammenhänge zwischen der Führung eines Vereines und seinen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolgen sowie über die Bedeutung des SK Sturm für die lokale Wirtschaft diskutieren und, vor allem: mögliche Wege aus dem Sturm-Tief aufzeigen.

Zeit: Montag, 11.Oktober 2004, Beginn19.00 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr

Ort: Schlossberg Restaurant Graz (neue Schlossbergbahn!)

Bisherige Zusagen für die Diskussionsteilnahme (Stand 6. Oktober) :

Mag. Karl Schweitzer – Sportstaatssekretär

Univ. Prof. Dr. Max Haller – Institutsleiter Soziologie Universität Graz

Michael Schilhan – geschäftsführender Intendant des Jugendtheaters Next Liberty

Helmut Kronjäger – Sportdirektor des steirischen Fußballverbandes

Roman Mählich – Exspieler des Sportklubs Sturm Graz

sowie namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Sportjournalismus

Mit weiteren Überraschungsgästen ist zu rechnen

Die Einladung zum Besuch dieser hochkarätigen Podiumsdiskussion ergeht an ALLE besorgten und am Fortkommen des SK Sturm interessierten Menschen, ob als interessierte Zuhörer oder auch als konstruktiv an der Diskussion teilnehmende Betroffene. Viele ehemalige oder aktuelle Spieler und Funktionäre des Vereines haben ihr Kommen dabei ebenfalls bereits angekündigt.

Ing. Manfred Leitold

Graz, 6.10.2004

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Am Montag-Abend versammelten sich im Grazer Schlossberg-Restaurant 120 Sturm-Fans um über die Zukunft ihres Vereines zu diskuterien. Die großen Fanklubs fordern seit langem den Rücktritt von Präsident Hannes Kartnig, der selbst nicht anwesend war. Sturm entsandte überhaupt keinen Vertreter. Dafür nahm Sport-Staatssekretär Karl Schweitzer an der Veranstaltung teil.

Auch Ex-Sturm-Spieler Roman Mählich fand sich ein. Er fürchtet, dass Sturm noch längere Zeit die oberen Tabellenregionen nur aus der Ferne sehen wird. Sogar Ex-Trainer Ivica Osim schaltete sich telephonisch aus Japan in die Diskussion ein. "Man muss geduldig sein, aber ich habe diese Situation erwartet", sagte der frühere Meistermacher.

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Die großen Fanklubs fordern seit langem den Rücktritt von Präsident Hannes Kartnig, der selbst nicht anwesend war. Sturm entsandte überhaupt keinen Vertreter.

soviel zum thema "diskussionsbereitschaft" :nein:

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Sturm-Tief machte wenig Wind

Was als Podiumsdiskussion über den Zustand des einstigen Grazer Vorzeigeklubs gedacht war, wurde zur „Gesprächstherapie“ für Sturm-Fans.

Rund 120 Sturm-Fans versammelten sich Montagabend im Saal des Schloßberg-Restaurants, um mit prominenten Gästen wie Sportstaatssekretär Karl Schweitzer oder Ex-Publikumliebling Roman Mählich über ihren Lieblingsklub zu diskutieren – lautete das Motto der Veranstaltung doch „Sturm-Tief über Graz? Die Krise beim Grazer Traditionsklub – Gibt es Wege aus der Krise?“ Die großteils jungen Anhänger trudelten in kleinen Grüppchen, im Takt der Schloßbergbahn ein. Das Thema des Abends kam im Vorfeld aber höchstens in Einzelgesprächen vor. Kurz vor Beginn der Veranstaltung stieg im Auditorium die Spannung dann sichtlich – was wird der Abend wohl bringen?

Im Nachhinein leider nicht viel. Ging auch gar nicht, denn der Diskussion fehlte Entscheidendes – ein offizieller Sturm-Vertreter. Präsident Hannes Kartnig und Co. fanden nämlich nicht den Weg auf den Schloßberg. Und die übrigen Gäste auf dem Podium sagten viel, aber nur wenig Brauchbares und redeten meist am Thema vorbei. Lediglich als Ex-Trainer Ivica Osim via Telefon aus Japan meldete, hingen die Zuhörer förmlich an den Lautsprechern und es war mucksmäuschenstill im Saal. Wirklich sensationelle Statements kamen vom Bosnier aber nicht. Staatssekretär Karl Schweitzer („Ich kann und will nicht über die wirtschaftliche Situation bei Sturm reden“) zerstörte gleich zu Beginn alle Hoffnungen auf Lösungsansätze. Soziologe Max Haller ging hochwissenschaftlich an die Thematik heran. Seine schon einige Jahre alte Studie, warum die Fans etwa ins Stadion gehen, brachte aber auch nichts Neues zu Tage. Und Ex-Sturm-Kicker Roman Mählich wirkte am Podium unvorbereitet.

Gesprächstherapie

Bleibt lediglich Capitalbank-Vorstand Christian Jauk, der mutig an das Thema heran ging und Sturm vorwarf, zu wenig erfolgreich bei der Sponsorsuche zu sein und dem einstigen Grazer Vorzeigeklub derzeit ein schlechtes Image attestierte. Wäre da noch Ex-Sturm-Vorstand Erich Fuchs, der laut Eigendefinition „als Gast“ im Zuhörerraum saß. „Zum Glück“ wendete sich aber einer der Fans in der abschließenden Fragestunde an ihn und so konnte auch Kartnigs „Feindbild Nummer 1“ seine Ansichten kundtun – der Optik der Veranstaltung tat dies freilich nicht gut. Und so blieb als Resümee die Tatsache, dass es eher eine gute „Gesprächstherapie“ für die derzeit leidgeplagten Sturm-Fans war als ein Lösungsbeitrag für die Sturm-Krise. Und dem Veranstalter, der Wirteliste „Viagraz“, kann man nur empfehlen – Schuster, bleib bei deinen Leisten.

kleine

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„STURM TIEF ÜBER GRAZ – Wie berechtigt ist die Sorge um den SK Sturm“

veranstaltet von den Vertretern der Gastronomie in der Grazer Tourismuskommission sowie der „Shopping City Graz“ als Handelsmarketingplattform für Graz.

Ablauf der Veranstaltung am 11.10.2004

Die von Herrn Bernd Chibici moderierte Veranstaltung wurde vor einem sehr zahlreich erschienenem Publikum im Grazer Schlossbergrestaurant pünktlich um 19.00 Uhr eröffnet.

Am Podium:

Mag. Karl Schweitzer (Sportstaatssekretär),

Univ. Prof. Dr. Max Haller (Institutsvorstand Soziologie)

Vst.. Dir. Christian Jauk ( Vorstandsdirektor Capital Bank)

Roman Mählich (Ex Sturm und Nationalspieler)

Manfred Leitold u. Hannes Schalk ( als Einladende und Mitglieder der Grazer Tourismuskommission )

Als dienstlich unabkömmlich haben Ihre Grußworte mit den besten Wünschen für die Veranstaltung telefonisch hinterlassen:

Stadtrat Detlev Eisl - Eiselsberg ( Sport und Schulwesen )

Helmut Kronjäger ( Steirischer Fußballverband )

Die Veranstaltung begann mit einem telefonischem Liveeinstieg des ehemaligen Sturmtrainers Ivica Osim aus Japan, der sein gegenwärtiges noch immer vorhandenes Interesse und seine Sorge um die derzeitige Situation des SK Sturm trotz Ortszeit 2.00 Uhr früh kundtat.

Dem folgte ein Referat des Sportstaatssekretärs Mag. Karl Schweitzer, der sinngemäß die Wichtigkeit hervorhob, heimischen Talenten sowohl in sportlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht den Vorzug gegenüber teuren zweit- und drittklassigen Legionären zu geben. Aufgrund seines engen Terminplanes musste Herr Mag. Schweitzer die Diskussionsrunde vorzeitig wieder Richtung Wien verlassen, ließ jedoch nicht unerwähnt, dass er es sich trotz erfolgter telefonischer Versuche ihn von dieser Veranstaltung abzuhalten (Originalzitat) nicht hat nehmen lassen, daran teilzunehmen.

Herr Univ. Prof. Dr. Max Haller erläuterte im Weiteren die Zusammenhänge zwischen den sportlichen Ergebnissen und führungstechnischen Fähigkeiten eines Fußballvereines auf die Ausstrahlung und das Image gegenüber Anhängerschaft und Sponsoren.

Herr VstDir. Christian Jauk zeigte anhand vergleichbarer Beispiele und Studien auf, wie wichtig eine transparente unternehmerische Führung und ein positives Image eines Fußballvereines unabhängig von den sportlichen Erfolgen für den sinnvollen finanziellen Einstieg werbender Unternehmen sei.

Roman Mählich ergänzte die Ausführungen der Referenten aus der praxisnahen Sicht eines aktiven Fußballprofis.

Im Anschluss wurde versucht Die allgemein gehaltenen und mit großem Interesse aufgenommenen Impulsreferate in einer offenen Diskussion auf das Beispiel des SK Puntigamer Sturm zu übersetzen.

Mit reger Anteilnahme wurde dabei ein von Herrn Chibici auf sehr hohem Niveau stehender konstruktiver Meinungsaustausch betrieben, der von allen Anwesenden als sehr positiv beurteilt wurde.

Die teilweise Verwunderung über die Absenz von verantwortlichen Vertretern des SK Sturm konnte erst nach der Veranstaltung aufgeklärt werden; in einem erst am Nachmittag (und damit leider zu spät) eintreffenden Email von Herrn Präsident Kartnig, wurde dem Veranstalter entgegen vorheriger Zusage mitgeteilt, dass niemand der Funktionäre des Vereines an der Veranstaltung teilnehmen werde, da es sich um eine private Veranstaltung handle. Es wurde darauf hingewiesen, dass sofort die Gerichte eingeschaltet würden, falls im Rahmen der Veranstaltung Unwahrheiten verbreitet würden.

Der Veranstalter hat dem geschätzten Herrn Präsidenten sinngemäß geantwortet, das es niemals im Interesse der als Informationsveranstaltung geplanten Diskussion lag Unwahrheiten zu verbreiten und es allseits sehr bedauert wurde das keine Vertreter des SK Sturm ihren Informations- und Diskussionsbeitrag geleistet haben.

Insgesamt gesehen konnte die öffentliche Podiumsdiskussion als sehr positiv bewertet werden. Es wurde aufgezeigt, das sich sehr viele Menschen aus den unterschiedlichsten sozialen und gesellschaftlichen Bereichen nicht nur Sorgen um die Zukunft des SK Sturm machen, sondern auch gerne bereit wären, unter geeigneten Voraussetzungen ihren konstruktiven Beitrag zum positiven Fortbestand des Vereines zu leisten.

In diesem Sinne vertrauen die Veranstalter auf eine objektive mediale Berichterstattung und hoffen damit einen kleinen Beitrag in eine positivere Entwicklung des Traditionsvereines beigetragen zu haben, auch wenn dies erst in einem kleinen vorerst unwesentlichen Schritt geschehen durfte.

Manfred Leitold

Graz, 12.10.2004

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