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Gigi

Magath entschuldigt sich

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Magath entschuldigt sich

FC Bayern: Geldstrafen bleiben Thema

Der Sonntag war dienstfrei. Felix Magath konnte nach turbulenter Woche bei der Familie ruhen. Zuvor hatte er am Freitag mit Lucio nach dessen Aussagen im kicker (Nr. 73) ein Sechsaugengespräch geführt - Zé Roberto wirkte als Übersetzer - und anschließend von der angedachten Geldstrafe abgesehen.

So gnädig wird der neue Chef "nicht auf alle Zeiten" vorgehen, aber "wenn möglich" auf Finanzsanktionen verzichten. Also wird auch der Fall Roque Santa Cruz (24) milde behandelt. Der Stürmer aus Paraguay hatte aus seiner Heimat wenig begeistert auf Magaths Grundsatzkritik geantwortet. Den Trainer beeindruckt's nicht, weil er am längeren Hebel sitzt: Wenn Santa Cruz wie in Leverkusen jeden Ball vertändelt, fliegt er halt aus der Elf; ganz einfach und genauso richtig.

Gleichwohl wurde dem neuen Bayern-Trainer klar, dass ein Spieler südamerikanischer Herkunft "viel emotionaler" reagiert, deshalb versucht Magath fortan, "mehr auf sie einzugehen", bei aller Sprachbarriere. Aber eine Garantie, dass er Lucio künftig von Auswechslungen verschone, gibt der Trainer selbstredend nicht.

Da sich Lucio wie Zé Roberto arg enttäuscht über ihre Verbannung aus der Nationalelf für die Länderspiele gegen Bolivien und Deutschland äußerten, klärt Magath über die Umstände auf, die dazu geführt hatten, dass der FC Bayern die Freigabe für Brasiliens Friedens-Länderspiel auf der Karibik-Insel Haiti verweigert hatte. "Der Fehler liegt beim brasilianischen Nationaltrainer", erklärt Magath, weil Parreira einen Paragrafen im FIFA-Statut missachtet habe, demzufolge in Europa angestellte brasilianische Nationalspieler für Freundschaftsspiele außerhalb Südamerikas nicht abgestellt werden müssten. "Außerdem hätten wir reden können", so der Trainer, "wenn wir gewusst hätten, dass dieses Spiel für die Blauhelme war." Missverständnisse über Missverständnisse.

So auch des Trainers Aussage, die Fußballer 2004 seien zu sehr mit ihrer Haarpflege beschäftigt. Am Donnerstag informierte er seine Spieler, dass diese Aussage "allgemein" und "nicht auf die Bayern- Mannschaft bezogen war". Diese Präzisierung hätten Kahn und Kollegen "zur Kenntnis genommen", mancher interpretierte sie als Entschuldigung. Dazu sagt Magath: "Ja, das kann man als Entschuldigung werten." Vom plötzlichen Echo seiner schon mehrmals geübten Fundamentalkritik überrascht, will Magath künftig seine Öffentlichkeitsarbeit überdenken.

Im Übrigen hat der Bayern-Trainer selbst "jede Menge Haargel im Schrank", weil ihn sein Friseur damit beschenke, erzählt er. "Benutzt habe ich aber noch nie eins."

(kicker.de)

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Magath hat jetzt übrigens laut Presseberichten (orf.at) Rückendeckung von Rummenigge und Frings erhalten. Rummenigge nennt den Trainerwechsel "Kulturschock" für die Spieler, der aber notwendig ist.

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