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Funkmaster

Trinkl beendet Karriere

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Hannes Trinkl hört auf

Oberösterreichs Abfahrtsweltmeister Hannes Trinkl beendet seine Karriere. Der 36-Jährige aus St. Pankraz (Bezirk Kirchdorf) gab das Freitagmittag im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.

Anschluss an Spitze verloren

Trinkl hatte vergangene Saison den Anschluss an die absolute Spitze verloren und nun im Training trotz Technikumstellung nicht ausreichend Fortschritte gemacht. "Ich habe mich auf 50 Fahrsekunden gegenüber dem Vorjahr nur um ein, zwei Zehntel verbessert. Das war mir nicht genug, denn ich will nicht zwischen fünf und 15 klassiert sein, sondern aufs Podest", begründete Trinkl seine Entscheidung.

Beste Ergebnisse im Wettkampfjahr 2003/2004 waren fünfte Plätze in den Abfahrten von Chamonix und Garmisch-Partenkirchen.

Knieoperation notwendig

Zudem macht ihm eine alte Verletzung im rechten Knie, die vom Sturz 1988 in Gröden herrührt, zu schaffen; vergangene Woche war er bei Hans-Paul Kutschera zum medizinischen Check in Wien. "Der Knorpel ist nur noch eine dünne Haut, es wäre ein Schnitt in den Knorpel nötig gewesen, um den Druck von der Kniescheibe zu nehmen. Das hätte eine zweimonatige Pause bedeutet, das hab ich lieber sein lassen", so Trinkl.

Abfahrtsweltmeister im Jahr 2001

Seinen größten Erfolg feierte der dreifache Familienvater 2001 bei der Heimweltmeisterschaft in St. Anton. In einem spannenden Abfahrtslauf sicherte sich Trinkl die Goldmedaille.

Sechs Weltcup-Siege

Insgesamt feierte Trinkl seit 1989 sechs Weltcup-Siege. 1998 erhielt er Bronze bei den Olympischen Spielen in Nagano.

Weitere Erfolge waren ein zweiter Platz in der Abfahrtsweltcup-Gesamtwertung 1993/1994 und jeweils ein vierter Platz in der Abfahrtsweltcup-Gesamtwertung 1999/2000 und 2000/2001. Zahlreiche Male landete Trinkl in den Punkterängen.

Familie und Rallyesport

Nach dem Ende seiner Karriere will er sich nun vermehrt um seine Familie kümmern und sich mit einer Firma im Rallyesport engagieren.

quelle: oesterreich.orf.at

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