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iceman

Blatter: Spieler sind überfordert

3 Beiträge in diesem Thema

Während Österreich mit Vorfreude auf die Heim-EM 2008 und mit Sorge auf die Entwicklung der Nationalmannschaft blickt, sieht FIFA-Präsident Joseph Blatter vier Probleme im internationalen Fußball, die es zu lösen gilt.

Die Stars sind überspielt, viele Klubs überschuldet, einige Vereine mit Topspielern überbesetzt und Ligen von Legionären dominiert.

Müde Spieler

Seit seiner Wahl zum obersten Fußballfunktionär tritt Blatter dafür ein, die Belastung für die Spitzenspieler zu reduzieren.

Dass dringender Handlungsbedarf besteht, hat für ihn die EM in Portugal gezeigt. "Die Spieler werden überfordert. Das hat Auswirkungen auf die Qualität des Fußballs. Das hat die EM gezeigt: Es waren nicht einige müde, sondern es waren alle müde", sagt der Schweizer.

Limitierung der Spiele

Ziel ist es, beim FIFA-Kongress 2005 eine Limitierung der Spiele zu fixieren. Blatter schweben 45 Daten für den nationalen Fußball, für internationale Klubbewerbe 15 Spiele und für Nationalteams zwölf vor.

Eine strategische Kommission, die bei der Tagung des Exekutivkomitees am 5. und 6. Oktober ins Leben gerufen wird, soll die Vorarbeiten dafür leisten.

"Dann wird es bei der WM 2006 besseren Fußball mit ausgeruhten Spielern geben", so Blatter, der bei seinem Vorhaben, die Größe der nationalen Meisterschaften auf 18 zu limitieren, allerdings auf harten Widerstand einiger Ligen wie etwa Spaniens trifft.

Großklubs als Egoisten

Solidarität fordert er nicht nur in diesem Punkt. Blatter spricht von "unmäßiger Überschuldung der Klubs" und einer "Konzentration der besten Spieler in den reichsten Klubs, die moralisch nicht mehr vertretbar ist. Es können ja nicht mehr als elf spielen."

"Es gibt ein egoistisches Prestigedenken der großen Klubs. Wir haben 250 Millionen Teilnehmer in der FIFA, aber weniger als 100.000 Profis. Wir brauchen die Profis, aber auch Solidarität. Die Verbände müssen für Ordnung in ihren Reihen sorgen", so Blatter, der auch beim Import ausländischer Profis ein Umdenken fordert.

Abseitsregel zu kompliziert

Am Spiel selbst soll sich nicht viel ändern, "man braucht den Fußball nicht revolutionieren". Die Abseitsregel ist allerdings ein Thema.

"Wir müssen das Abseits so machen, dass es alle verstehen, wir sollen weggehen von passivem und aktivem Abseits. Die einfachste Lösung ist, dass nur der im Abseits steht, der den Ball bekommt", sagt Blatter.

Torkamera zu aufwendig

Technische Hilfsmittel zur Unterstützung der Schiedsrichter lehnt er dagegen ab. Einzig eine Torkamera könnte sich Blatter vorstellen, allerdings wäre die weltweite Einführung solcher Systeme zu aufwendig und teuer.

orf.at

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mah, mich geht das gejammere schon so auf die nerven... was sollen den bitte dann eishockey oder basketballspieler, etc .. sagen die weit mehr spiele haben. und das in noch kürzerer zeit. nu dazu sind diese sportarten weit körperintensiver. da jammert aber keiner ...

sollens halt mehr als 60 minuten am tag trainieren, dann habens auch die kondi um 45 spiele in einem jahr durchzuhalten ... :mad::mad::mad:

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Naja, Moment. Eishockey is zwar körperintensiv aber eislaufen is ned allzu anstrengend. Basketball is da etwas ärger, kommt aber immer noch nicht an ein Fußballspiel ran. Schon allein, weil man die beiden Spiele in einer (klimatisierten) Halle spielt und nicht bei 30° in Portugal. Außerdem is das Spielfeld um ein vielfaches kleiner.

Das mit der Spielerbelastung stimmt schon. Meisterschaft, Cup, UEFA Cup/Championsleague, Nationalteameinsätze, das geht an die Substanz, sind ja alles keine Übermenschen.

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naja, und beim fußball, steht ein spieler von 90 minuten - 80 minuten sinnlos rum. beim spielen wie eishockey oder basketball mußt dauernd 110% geben. und lauf mal mit der ausrüstung eishockey. ist doch a bissi was anderes wie a bissi am see rumlaufen ...

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