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skn st.poelten vs wiener sportklub

5 Beiträge in diesem Thema

Sensationeller 2:0-Erfolg in St. Pölten

Wer hätte das gedacht? Die Mannschaft, schon letzten Freitag gegen Kottingbrunn mehr als überzeugend, bestätigte ihre Leistung gegen den erklärten Titelaspiranten St. Pölten und schlug Aigner & Co. ein wenig glücklich, dennoch hoch verdient mit 2:0!

"Never change a winning team"...

...heißt es. Warum auch? Trainer Segrt schickte die siegreiche Elf vom vergangenen Freitag auch in St. Pölten aufs Feld, und machte somit seine Ankündigung, auch auswärts mit drei Stürmern spielen zu wollen, wahr. Zur Freude der zahlreichen Sportklubfans, die sich das "Spitzenspiel" der Runde nicht entgehen lassen wollten.

Nichtsdestotrotz wurde allen Anwesenden schnell klar, dass St. Pölten ein ganz anderes Kaliber als Kottingbrunn sein würde. Von Anpfiff weg waren die Niederösterreicher tonangebend, allerdings nicht ohne Mühe. Die Hintermannschaft um Libero Haretter stand im Großen und Ganzen gut, wirkte nur phasenweise (vor allem bei Alleingängen diverser SKN-Spieler) ein wenig unsicher. Im Mittelfeld ackerten Niefergall & Hickersberger unermüdlich, und der St. Pöltner Regisseur "Magic" Aigner fand in Kapitän Neidhart schnell seinen Meister. Und dass gute Abwehrarbeit schon bei den Stürmern beginnen sollte, wurde gestern ebenfalls eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Buchinger, Günes und auch Kahirdeh holten sich ihre Bälle teilweise weit in der eigenen Hälfte. So konnten die besten Chancen in der ersten Halbzeit unbeschadet überstanden werden. Wären die St. Pöltner mit einer Führung in die Pause gegangen, hätte sich allerdings auch keiner beschwerden dürfen - so rettete zum Beispiel in der 40. Minute gerade noch die Stange, als Kalogeridis im Tor des Sportklubs einen Rückpaß mit Fuß unglücklich an die Stange lenkte.

Offener Schlagabtausch in Halbzeit 2

Nach der Pause bot sich den Zusehern vorerst ein unverändertes Bild. Der selbst- und von allen möglichen Experten ernannte Titelaspirant drückte auf den Führungstreffer, blieb aber immer wieder an einem Dornbacher Fuß hängen. Wenn das nicht der Fall war, dann vergaben sie ihre Chancen unglücklich, um nicht zu sagen stümperhaft. Die beste Möglichkeit setzte ein St. Pöltner Angreifer per Kopf übers leere Tor.

Und je nervöser die Niederösterreicher wurden, desto mehr machte sich die solide Leistung der Segrt-Elf bezahlt, man kam zu ersten guten Möglichkeiten. So musste sich SKN-Goalie Vollnhofer bei einem Freistoß von Günes strecken, um ihn gerade noch über die Latte zu drehen.

You are my Buchi...

In der 71. Minute konnte aber auch er nichts mehr machen. Markus Buchinger reagiert bei einer verunglückten Rückgabe von Keelson am schnellsten und hebt den Ball volley über den herauslaufenden Vollnhofer - ein Tor-des-Jahres-Kandidat zur unglaublichen, viel umjubelten Führung! Nur wenig später gewährte Segrt dem Torschützen den verdienten Abgangsapplaus und der von Rohrbach gekommene Bernd Illedich gab sein Debüt, defensiv im Mittelfeld - Ergebnis über die Runden bringen hieß also die neue Devise.

Und nicht nur das sollte gelingen; in der Nachspielzeit setzte Sertan Günes noch einen drauf und schloß einen Konter zum 2:0-Siegtreffer ab. Murat Topal erschwindelte sich den Ball am 16er, schlenzt den Ball am gegnerischen Torwart vorbei und hat Pech: der Ball springt von der Stange wieder zurück, wie aber schon gegen Kottingbrunn steht Günes richtig und erziehlt seinen zweiten Abstaubertreffer in zweiten Spiel der Saison. Unglaubliche Jubelszenen begleiten den kurz darauf folgenden Schlußpfiff!

SKN St. Pölten:

Vollnhofer, Ruiss, Keelson P. (72. Keelson D.), Knaller (67. Gajdos), Fallmann, Feurer, Lex, Aigner, Prenner, Krimberger (57. Brandstetter), Königshofer

Wiener Sportklub:

Kalogeridis, Haretter, Pejovic, Frenzl, Neidhart, Hickersberger (64. Slavov), Oroz, Niefergall, Günes, Kahirdeh (60. Topal), Buchinger (77. Illedich)

Tore:

0:1 (71.) Buchinger

0:2 (92.) Günes

Gelbe Karten:

St. Pölten: Feurer 56. (F), Gajdos 75. (K), Prenner 82. (U)

Sportklub: Hickersberger 50. (F), Oroz 60. (F), Topal 90. (U), Günes 90. (U)

Voith-Platz, 1.300

quelle: wsk.at

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Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn.

Ein endgeiles Ärzte-Konzert und ein Sportklub-Auswärtssieg in St. Pölten(bei dem ich leider nicht dabei war) an einem Tag und noch dazu an einem Freitag den 13. :D

Ich hoffe, dass am Freitag die Tabellenführung gegen die sympathischen Gäste aus WY verteidigt werden kann und dass möglichst viele Leute zum Match kommen, auf dass die 2000-3000 Leute vom Segrt keine Utopie werden :clap:

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Als ich am Freitag diese Freudensmeldung vernahm, konnte ich mein Glück kaum fassen. 2 Runden gespielt, 6 Punkte, kein Gegentor, Tabellenführer. Wer hätte das von unserer Mannschaft erwartet? Seien wir ehrlich: Niemand. Doch man darf meines Erachtens auch nicht dem Größenwahn verfallen. Noch muss man 28 Runden spielen und möglichst viele Punkte sammeln, um einen respektablen Platz in der Tabelle einnehmen zu können. Es werden gute Spiele folgen und auch weniger gute, aber man muss Entwicklungen nüchtern betrachten und eingestehen, dass es Mannschaften geben wird, die wahrscheinlich stärker als der Sportklub sind. Wenn diese Saison unter den Top 5 abgeschlossen werden kann, darf dies ruhigen Gewissens als Erfolg gewertet werden. Sollte es, wider Erwarten am Ende mehr sein, so soll einem das ebenfalls recht sein. Nur überstürzen soll man nichts. Zu bitter sind noch die Erinnerungen an die letzte Saison in der 2.Bundesliga in den Köpfen der Anhänger verwurzelt. Panikkäufe, eine vollkommen überteuerte Mannschaft, die am Ende zwar mit Pech, aber auch mit einigem Unvermögen den letzten Platz belegte und wieder in die Regionalliga zurückkehren musste und eine vielleicht noch traurigere RLO-Saison, in der im letzten Moment der Abstieg verhindert werden konnte. Nun haben wir wieder eine funktionierende, junge, hungrige Mannschaft, die unbedingt gehalten werden muss, um vielleicht in 1-2 Jahren zu höheren Zielen aufbrechen zu können. Im Vordergrund sollte aber momentan die Entschuldung des WSC stehen. Denn ER ist es, mit dem sich die Fans identifizieren wollen, ER ist es, der auf mehr als 110 Jahre Tradition, 3 Meistertitel, 1 Cupsieg und auf Europacup-Triumphe zurückblicken kann. Und IHN möchte ich wieder im Profi-Fußball sehen. Als dritte Kraft im Wiener Fußball, eine dritte Kraft, die sich von den beiden "großen" Klubs in vielerlei Hinsicht unterscheiden soll. Der Sport-Club ist anders und muss das auch bleiben. Das ist die Chance, die der Fußball in Dornbach hat. Mit starken Leistungen und vernünftiger Vereinspolitik müssen jene Sympathisanten, die momentan nur aus Zeitung und Internet sich über unseren Klub am neusten Stand halten wieder dazu gebracht werden auf den Platz zu kommen. Darüber hinaus müssen auch junge Leute dazu gebracht werden, eine Mannschaft zu unterstützen, die ANDERS ist. In diesem Bereich sind wir alle gefordert, neue Leute für den Sport-Club zu begeistern. Leute, die sowohl in guten als auch in weniger guten Zeiten zum Verein stehen, für die Antirassismus, faire Behandlung des Gegners und lautstarke Unterstützung des Sport-Club eine Tugend sind, kurzum, die die Ideen und Ideale der FHT hochhalten und in deren Venen schwarz-weißes Blut rinnt.

DORNBACH ROADS,

TAKE US HOME

TO THE PLACE WHERE WE BELONG

FIRST DIVISION, DORNBACH ROADS

TAKE US HOME!

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