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Landerl wechselt nach Portugal

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Landerl wechselt nach Portugal

Nach sieben Jahren in Holland wechselt Rolf Landerl vom FC Groningen nach Portugal zum FC Penafiel. "Die EURO war absolut mitausschlaggebend", erklärt er gegenüber Sport1.

Penafiel ist Aufsteiger in die erste Liga. Präsident ist der Ex-Teamchef Portugals, Antonio Oliveira. Landerl ist als einer von zwei Stürmern vorgesehen.

Landerl, der für zwei Jahre unterschrieb: "Wir wollen dieses Jahr in der höchsten Spielklasse drinnen bleiben." Sein persönliches Fernziel ist ein noch besserer Verein.

www.sport1.at

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Landerl: "Legionär aus Leidenschaft" wechselt nach Portugal

Beim 2:6 gegen Deutschland trug Rolf Landerl das einzige Mal den ÖFB-Teamdress

Wien - Penafiel - ein 15.000-Einwohner-Ort im Norden Portugals. Etwa eine halbe Stunde östlich von Porto.

Ein wunderschönes Fleckchen Erde mitten im Vinho-Verde-Gebiet. Seit Sommer 2004 regiert in dieser Idylle jedoch nicht nur der weltberühmte Wein, auch König Fußball ist bei einem Gläschen edlen Tropfen an den ortsansässigen Stammtischen ein großes Thema.

Denn als Dritter der 2. Liga hat der FC Penafiel nach mehreren Jahren endlich wieder den Aufstieg in die höchste portugiesischen Spielklasse geschafft.

Mittendrin: ein Österreicher! Wie bitte? Ja genau! Rolf Landerl, Österreichs Legionär aus Leidenschaft, hat nach sieben Jahre seine Zelte in den Niederlanden abgebaut.

Nach sieben Jahren Abschied aus Holland

Und beim FC Penafiel angeheuert. Als zweiter Österreicher nach Arnold Wetl (1996/97 beim FC Porto) im Veranstalterland der EURO 2004.

"Die EURO war absolut mitausschlaggebend. Wenn man diese Begeisterung und diese Stadien im Fernsehen sieht, beeinflusst das schon die Entscheidung", verrät der 28-Jährige im Gespräch mit Sport1.

Nach der Slowakei (Inter Bratislava) und Holland (AZ Alkmaar, Fortuna Sittard, FC Groningen) also die dritte verschiedene Liga, in der Landerl Station macht.

"Ich hätte auch in Holland bleiben können, es gab ein paar Interessenten. Aber das hat mich nicht sonderlich gereizt", meint Landerl, der die ersten fünf seiner sieben Holland-Jahre als absolut positiv einschätzt.

Nur Groningen sei trotz erfreulicher Rahmenbedingungen (das 15.000-Zuschauer-Stadion war meist voll) schwierig gewesen: "Wir haben ein System mit langen Bällen gespielt, eigentlich a-typisch für Holland, wenig über die Flanken."

Berühmter Präsident Antonio Oliveira

Nun also der totale sportliche Neuanfang in der portugiesischen Provinz, die zumindest auf dem Präsidenten-Stuhl ein wenig das Flair der großen weiten Fußball-Welt versprüht.

"Penafiel hat eine ganz elegante, berühmte Person als Präsident: Antonio Oliveira, den früheren Teamchef", erzählt Landerl, "dem gehört auch eine Fußball-Zeitung und ein Sport-Kanal. Er ist eine ganz wichtige Person im portugiesischen Fußball und im Sport-Geschäft."

Unter der Ägide Oliveiras gelang die Rückkehr in die Beletage des portugiesischen Fußballs. Dennoch sind die Ziele - vorerst - bescheiden.

Landerl: "Wir wollen dieses Jahr in der höchsten Spielklasse drinnen bleiben. Und dann besser werden, uns in der 1. Liga zu etablieren."

"Fernziel: ein noch stärkerer Verein"

Der Wiener, der seit zwei Wochen auf Vermittlung des holländischen Managers Armand Dooren bei den Portugiesen ist und zuletzt eine Woche mit seiner neue Mannschaft auf Trainingslager war, soll dabei zwei Jahre lang mithelfen. Eine Option auf zwei weitere Jahre besteht.

Sein persönliches Ziel sei, im ersten Jahr so gut wie möglich zu spielen und sich schnell zu akklimatisieren. "Das Fernziel ist aber, auf jeden Fall zu einem noch stärkeren Verein zu kommen."

"Das fußballerische Niveau ist sehr stark", schwärmt Landerl, der im 4-4-2-System als einer der beiden Stürmer vorgesehen ist.

Star der Mannschaft ist "der 35-jährige Ljubinko Drulovic, der früher jahrelang beim FC Porto und bei Benfica gespielt hat. Letztes Jahr war er bei Partizan, jetzt haben sie in nach Portugal zurückgeholt."

Aber auch Antonio Folha (Landerl: "eine typische Nummer 10") und der Brasilianer Clayton, der von Sporting Lissabon zu Penafiel gewechselt ist, seien bekanntere Namen.

Trainer Fernandes ein früherer Goleador

Trainer ist der 53-jährige Manuel Fernandes. "Das war früher ein erfolgreicher Goleador, war in Portugal mehrfacher Torschützenkönig. Ich glaube, als Trainer war er auch sehr erfolgreich. Er hat schon mehrere Klubs in der obersten Spielklasse trainiert", erzählt Landerl.

Unter Fernandes sei alles top organisiert, er bevorzuge einen technischen Fußball. Noch kann er sich mit seinem Übungsleiter jedoch nicht in dessen Landessprache unterhalten.

Der einfache ÖFB-Teamspieler (beim 2:6 gegen Deutschland im Jahr 2002) lernt gerade Portugiesisch. Dennoch klappt die Kommunikation in Penafiel: "Ich spreche Englisch und Spanisch. Das geht schon."

Rückkehr nach Österreich kein Thema

Bevor Landerl in Penafiel Station gemacht hat ("eine wunderschöne Gegend in der Nähe von Porto und in der Nähe vom Meer. Sehr attraktiv") standen auch ein Wechsel zu Sheffield United, nach Quatar oder innerhalb Hollands zu ADO Den Haag im Raum.

Nur eine Rückkehr nach Österreich nicht wirklich. Es sei nichts Interessantes zustande gekommen.

"Ehrlich gesagt, habe ich es auch nicht wirklich darauf angelegt", gesteht Landerl, dessen Transfer ins EURO-Land hierzulande auch nicht wirklich wahrgenommen wurde.

Was sich garantiert ändert, sollte er mit dem FC Penafiel für Furore sorgen können.

Peter Altmann

http://www.sport1.at/coremedia/generator/i...id=2644186.html

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