Tom032

Rapids Offensiv-Furiosum lässt den Liga-Rest erbla

12 Beiträge in diesem Thema

Wien - Der Auftakt zur Saison 2004/05 in der Bundesliga steht klar im Zeichen des SK Rapid.

Mit dem 4:1-Heimsieg am Mittwoch über Wacker Tirol führen die Hütteldorfer nach zwei Runden als einzige Mannschaft ohne Punkteverlust die Tabelle zwei Zähler vor Pasching und Austria an.

halten bei einem Torverhältnis von 9:2 und schafften damit zumindest die Basis für einen ähnlichen Erfolgslauf wie im vergangenen Jahr, als sie nach 14 Runden sogar mit sieben Zählern an der Spitze lagen.

Offensiv-Spektakel lässt Kritiker verstummen

Dabei hatte der Rekordmeister mit dem ambitionierten Aufsteiger zunächst Probleme, erst das 2:1 und die Rote Karte für den Innsbrucker Schrott jeweils kurz vor der Pause brachten die Grün-Weißen endgültig auf die Siegerstraße.

"Anfangs haperte es im Spielaufbau, nach den Schlüsselszenen vor dem Seitenwechsel hatten wir aber leichtes Spiel", meinte Trainer Josef Hickersberger.

Vor Saisonstart war die Transferpolitik von "Hicke" und dessen Sportmanager Peter Schöttel in Frage gestellt worden, nun scheinen die Kritiker eines Besseren belehrt worden zu sein.

"Ich glaube, wir haben die Abgänge gut kompensiert und jetzt mehr Qualität im Kader. Vor allem im Kopfballspiel haben wir uns verstärkt, dadurch sind wir bei Standardsituationen sowohl in der Offensive als auch in der Defensive stärker und können Spiele in der Luft entscheiden", freute sich der frühere ÖFB-Teamchef.

"Schicken eine starke Mannschaft ins Horr-Stadion"

Durch die beiden neuen tschechischen Stürmer Kincl, der nach seinem Doppelpack gegen Wacker mit drei Treffern gemeinsam mit Ivanschitz die Torschützenliste anführt, und Dosek (Torschütze in Bregenz) seien Rapids Offensiv-Aktionen variantenreicher geworden.

"Wallner und Wagner hatten Probleme, miteinander zu spielen. Kincl und Dosek hingegen kombinieren besser", sagt Hickersberger. Nach dem erfolgreichen Auftakt rückt für Rapid schon das Derby am 1. August gegen die Austria in den Mittelpunkt.

"Wir sind in der Lage, eine starke Mannschaft ins Horr-Stadion zu schicken", sagte Hickersberger, der im Duell mit dem violetten Erzrivalen wieder auf den am Mittwoch noch verletzten Kapitän Hofmann sowie auf Hlinka, der angeschlagen vom Platz humpelte, zählen darf.

Violettes Mittelfeld glänzt mit Zweipässen

Während Rapid mit stolzgeschwellter Brust zum Wiener Verteilerkreis fährt, setzte es für die "Veilchen" vor dem großen Schlager einen Dämpfer. Der Vizemeister kam in Mattersburg über ein 0:0 nicht hinaus und musste dabei noch froh sein, den Platz nicht als Verlierer zu verlassen.

"Wenn wir so wie heute gegen Rapid spielen, gibt's für uns nichts zu gewinnen", gab Teammanager Günter Kronsteiner zu. Für Austrias starken Mann lag der Hund im violetten Mittelfeld begraben.

"Dort haben wir die Zweikämpfe nicht zu 100 Prozent angenommen, sind immer wieder unseren eigenen Fehlpässen nachgelaufen."

Kronsteiner übt harsche Kritik an seinen Spielern

Der eklatante spielerische Rückfall seiner Elf im Vergleich zum Erstrundensieg gegen die Admira ist für den Steirer unerklärlich.

"Zum Glück haben wir jetzt relativ lang Zeit, um in bessere Verfassung zu kommen. Ich glaube aber nicht, dass sich so eine Leistung wiederholt", hofft Kronsteiner, der sich mit harter Kritik nicht zurückhielt.

"Das, was wir heute gespielt haben, war praktisch nichts, so darf man als Austria nicht auftreten", ärgerte sich Kronsteiner.

Ertugral trauert zwei verlorenen Zählern nach

Grund zur Freude hatte hingegen Mattersburgs neuer Trainer Muhsin Ertugral nach dem ersten Punktgewinn der Burgenländer.

"Ich bin zufrieden mit der Mannschaft, die das neue 4-4-2-System gut umgesetzt hat, trauere aber ein bisschen zwei verlorenen Zählern nach", meinte der Türke.

Vögelchen Glück ist kein Salzburg-Fan

Auch für Double-Gewinner GAK gab es das erste, wenn auch hart erkämpfte Saison-Erfolgserlebnis.

"Es war das erwartet schwere Spiel. Gegen den Meister geben immer alle über hundert Prozent, auch die Salzburger sind überhart eingestiegen", kritisierte Trainer Walter Schachner nach dem mühevollen 1:0-Heimsieg über die Mozartstädter die Gangart des Gegners.

Für sein Gegenüber Peter Assion waren bei der Niederlage höhere Mächte im Spiel. "Wir waren die klar bessere Mannschaft, aber das Vögelchen Glück ist eben woanders hingeflogen", erklärte der zerknirschte Deutsche.

Fremdenpolizei in der Südstadt

Sorgen ganz anderer Art plagen die Admira trotz des ungefährdeten 3:0 vor eigenem Publikum gegen Schlusslicht Bregenz. Die Fremdenpolizei stattete den Südstädtern einen Besuch ab, weil alle Nicht-EU-Ausländer ohne Arbeitsbewilligung im Einsatz gewesen waren.

Die Vorarlberger blieben von derartigen Aktionen (vorerst?) verschont, liegen jedoch als einziges punktloses Team mit dem Torverhältnis von 1:8 am Tabellenende.

"Es muss in die Köpfe der Spieler rein, dass es wieder bei Null los geht und wir nicht im Herbst sind, als wir in der Tabelle als Fünfter überwintert haben", hofft Betreuer Regi van Acker auf ein baldiges "Erwachen" seiner Kicker.

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jo, 140ps tdi 4motion :D

Ich bin ja noch immer für den Golf R32 ;)

Viele die meinten sie müssen schon vor Meisterschaftsbeginn anfangen zu jauchzen jodeln und quieken nun vor Freude in der Menge herum, nett mitanzusehen :=

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Viele die meinten sie müssen schon vor Meisterschaftsbeginn anfangen zu jauchzen jodeln und quieken nun vor Freude in der Menge herum, nett mitanzusehen :=

tja, du weißt ja so ist der wiener:(einmal im Falle des Misserfolges) zu Tode betrübt, (dann wieder im falle des Erfolgs) Himmel hoch jauchzend ;)

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Jaja wartet nur ab wenn wir gegen die Magna Nutten verlieren werden wieder ein paar Obergscheide(GWM und Konsorten)posten was das Zeug hält,daß sie eigentlich immer gwußt haben wie Scheiße die Mannschaft ist und der Schötti schlecht eingekauft hat aber so ist das nun mal mit den Kindern.... :ratlos:

Also potenzieller Absteiger(Bregenz)hin und Aufsteiger(Wacker)her 9 Tore in 2 Spielen ist doch sehr,sehr gut vor allem wenn man bedenkt daß unsere Mannschaft noch nicht eingespielt ist.Das ist auch das Rezept gg Magna mehr Tore schießen als kassieren :D

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schon lustig, dass rapid jetzt als einzige mannschaft 6 pkte aus 2 spielen hat. anscheinend fehlt bei allen anderen mannschaften die konstanz (außer bei bregenz, die sind konstant schlecht).

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schon lustig, dass rapid jetzt als einzige mannschaft 6 pkte aus 2 spielen hat. anscheinend fehlt bei allen anderen mannschaften die konstanz (außer bei bregenz, die sind konstant schlecht).

Was noch interessant ist: Es gibt nur 2 Vereine (außer Rapid) die mehr Tore geschossen haben als Kincl bzw. Ivanschitz, gemeinsam haben sie gleich viele Tore geschossen wie die 5 'torschwächsten' Mannschaften zusammen. Ist zwar eigentlich uninteressant, aber mir gefällts :D

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Jaja wartet nur ab wenn wir gegen die Magna Nutten verlieren werden wieder ein paar Obergscheide(GWM und Konsorten)posten was das Zeug hält,daß sie eigentlich immer gwußt haben wie Scheiße die Mannschaft ist und der Schötti schlecht eingekauft hat aber so ist das nun mal mit den Kindern.... :ratlos:

Solangs alle anderen wissen das es nicht so ist ;)

Sicher kommen mal wieder schlechte Zeiten, aber Grund zum beklagen aufgrund des Kaders werden wir nicht haben.

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und wenn man daran bedenkt, dass Rapid noch nicht mal damit begonnen hat aufs Tor zu schießen:

Kincl: 3x ein Edelroller der genau passte

Ivanschitz: 3x Glückstore

Katzer & Hlinka: je ein Kopfball

Dosek: der einzige wahrhaftige Schuss aufs Tor

Ergo: die Liga kann sich warm anziehen, sollte Rapid erst mal zu schießen beginnen ;)

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Gegen Ende des Spiels wollte Topic eh mal ordenlich durchziehen, leider hat ein Tiroler Verteidiger den Schuss abprellen lassen, ich war schon sehr neugierig auf seine Schussstärke und Treffsicherheit.

Naja, nächsten Sonntag halt dann..... :augenbrauen::augenbrauen:

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