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Blackie75

Dunkle Wolken über der Admira!

15 Beiträge in diesem Thema

http://www.sport1.at/coremedia/generator/i...id=2639936.html

Für Novotny sei in der Südstadt immer für Spannung gesorgt. Ihm ist es unerklärlich, wie die Admira überhaupt zu einer Lizenz kam und stellt das Kontrollsystem der Bundesliga erneut massiv in Frage.

Dazu Kornhoff: "Wir sind weder von der VdF, dem Verein oder dessen Wirtschaftsprüfer über Schwierigkeiten informiert worden. Und ich weiß auch nicht, ob die ausstehenden Beträge der Spieler für die Lizenzvergabe relevant gewesen wären."

Damit hat erstmals ein Bundesligavorstand zugegeben, daß das Lizenzierungsverfahren zum Krenreiben ist.... :hammer:

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Spielten Admiraner "schwarz"?

Köpfte Kovacevic das Führungtor gegen die Austria ohne Beschäftigungsbewilligung?

Admira soll in der 1.Runde gegen die Austria zwei Spieler ohne Beschäftigungsbewilligung eingesetzt haben.

Laut VdF-Geschäftsführer Rudolf Novotny soll eine Anfrage beim AMS ergeben haben, dass das Bewilligungsverfahren für den Kroaten Mate Brajkovic noch nicht abgeschlossen sei.

Landsmann Marijan Kovacevic sei den Behörden nicht einmal bekannt. Bundesligavorstand Kornhoff: "Fußball-rechtlich ist alles in Ordnung. Für die Einhaltung des Beschäftigungsgesetzes ist der Verein verantwortlich."

sport1.at

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Keine Arbeitsbewilligung? Dunkle Wolken über der Admira

Marijan Kovacevic: Torschütze gegen die Austria ohne Arbeitsbewilligung?

Wien/Maria Enzersdorf - Wenige Stunden vor dem Heimspiel der zweiten Runde in der T-Mobile-Bundesliga gegen SW Bregenz sieht sich Nordea Admira mit Verdächtigungen konfrontiert.

Eine Anfrage der Vereinigung der Fußballer (VdF) beim Arbeitsmarktservice (AMS) soll nämlich ergeben haben, dass die beiden Kroaten Marijan Kovacevic und Mate Brajkovic zum Saison-Auftakt vor einer Woche auswärts gegen Austria Wien ohne erforderliche Beschäftigungsbewilligung gespielt haben.

"Brajkovic ist dem AMS zwar bekannt, das Bewilligungsverfahren jedoch noch nicht abgeschlossen. Und den Namen Kovacevic haben die Behörden noch nicht einmal gehört. Eine Arbeitsaufnahme ist erst nach dem Erteilen der Bewilligung erlaubt", sagte VdF-Geschäftsführer Rudolf Novotny in einer Presseaussendung am Mittwoch.

Der Einsatz der beiden Nicht-EU-Ausländer wäre demnach illegal erfolgt und würde unzweifelhaft ein Verfahren gegen den Verein nach sich ziehen.

Kornhoff: "Fußball-rechtlich alles in Ordnung"

Kovacevic hatte gegen die Violetten, die die Partie 2:1 gewonnen haben, durchgespielt und die Gäste auch in Führung geköpfelt, sein Landsmann war in der 70. Minute eingewechselt worden.

Laut Novotny habe die VdF die Vereine mehrfach auf die veränderten Rahmenbedingungen - die alten Übergangsregelungen für neue Nicht-EU-Spieler sind bereits mit Ende des Ausländer-Erlasses ausgelaufen - aufmerksam gemacht, um sie vor Maßnahmen der Behörden zu schützen.

Thomas Kornhoff, der für den Spielbetrieb zuständige Bundesliga-Vorstand, erklärte dazu: "Fußball-rechtlich ist alles in Ordnung, der kroatische Verband hat die Freigabe und wir daraufhin die Spielberechtigung erteilt. Für die Einhaltung des Ausländer-Beschäftigungsgesetzes ist der Arbeitgeber, also der Verein verantwortlich."

Admira-Präsident Hans Werner Weiss geht davon aus, dass alles korrekt sei, er habe jedenfalls keine Bedenken.

Ausständige Gagen für Ex-Spieler?

Um einiges emotionaler, sogar erbost reagierte Weiss hingegen auf die VdF-Feststellung, die Admira habe ein "offensichtliches Liquiditätsproblem" wegen ausständiger Gagen der Ex-Spieler Klinton Bozgo (51.000 Euro), Dejan Markovic (40.000), Zoran Barisic, Alexander Ziervogel (mehrere Monatsgehälter) und Robert Micheu (6.000/Exekutionsverfahren läuft).

"Das ist letztklassig, ich bin 25 Jahre im Fußball-Geschäft, bin nie jemanden einen Schilling schuldig geblieben, wir haben alles im Griff", sagte Weiss und verhehlt - mit solchen Dingen konfrontiert - nicht, die Freude am Fußball zu verlieren.

Mit den Betroffenen seien Ratenzahlungen vereinbart worden. "Sie werden in ein, zwei Wochen ihr Geld bekommen", versicherte der Admira-Chef, der jedoch Zahlungsschwierigkeiten gar nicht abstritt.

Weiss findet Negativ-Meldungen "zum Kotzen"

"Diese sind durch ausständige Sponsoren-Beträge von 600.000 Euro aus der vergangen Saison entstanden," gibt Weiss zu. Im Allgemeinen findet er Negativ-Meldungen wie jene der VdF "zum Kotzen".

"Die wissen nicht, was sie tun", ärgert er sich gerade vor der Heimpremiere in der Südstadt mit der Premiere des neuen Hauptsponsors Nordea.

Für Novotny sei in der Südstadt immer für Spannung gesorgt. Ihm ist es unerklärlich, wie die Admira überhaupt zu einer Lizenz kam und stellt das Kontrollsystem der Bundesliga erneut massiv in Frage.

Dazu Kornhoff: "Wir sind weder von der VdF, dem Verein oder dessen Wirtschaftsprüfer über Schwierigkeiten informiert worden. Und ich weiß auch nicht, ob die ausstehenden Beträge der Spieler für die Lizenzvergabe relevant gewesen wären."

Quelle: sport1.at

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Stellungnahme von Präsident H.W. Weiss:

Verein - Stellungnahme von Präsident Hans Werner Weiss zu den Vorwürfen der VdF!

Betreff: Kritik der VdF

 

Zum von der VdF  erhobenen Vorwurf, dass die Arbeitsbewilligung für Marian Kovacevic sei nicht vorhanden, möchten wir festhalten dass Herr Kovacevic Deutscher Staatsbürger ist und somit für ihn keine Arbeitsbewilligung notwendig ist.

Zu  Kolportierten Außenständen  gegenüber ehemaligen Spielern möchten wir folgendes festhalten:

 

a.)    dass es sich um falsche Summen handelt und in diesen die gesetzlich festgeschriebenen Abfertigungen und das Juni - Gehalt enthalten sind, die mit 15.07. fällig waren und es sich somit um eine geringe Verschiebung bei der Fälligkeit handelt.

b.)    Nach Rücksprache mit den betroffenen Spielern bzw. deren Vertreter uns mitgeteilt wurde, das von ihrer Seite Herr Nowotny nicht zu solchen Aussagen autorisiert wurde und sie Aufrechte Vereinbarungen mit dem Verein besitzen.

c.)    Herr Nowotny sich bei seinen Recherchen, nach eigenen angaben, teilweise auf Gehörtes und Gesagtes verlassen hat. Darüber hinaus sollen alle Spieler, die eine nichtautorisierte Veröffentlichung ablehnen, die VdF verlassen.

d.)    Der Verein in den nächsten 14 Tagen seinen Verbindlichkeiten, wie vereinbart, nachkommen wird.

 

Allgemein zur Liquiditätssituation des Vereins ist folgendes festzuhalten:

Bereits bei der letzten Pressekonferenz ist von Seiten eines Journalisten nachgefragt worden, ob es stimmt, dass der Verein seit Monaten auf überfällige Sponsorgelder aus der Vorsaison in Höhe von € 600.000.- wartet und dies der Grund sei, weshalb der Verein  zwischenzeitlich Liquiditätsprobleme gehabt hat.

Darauf wurde meinerseits geantwortet, dass der Verein in keiner Weise in der Öffentlichkeit über das Verhalten von Sponsoren und die Einhaltung derer Verträge spricht, es aber ein Beweis für die Stärke von Nordea Admira ist wenn auch Solchen Situationen gemeistert werden.

Darüber hinaus möchten wir nochmals festhalten, dass das Jahresbudget von Nordea Admira für die Saison 2004/2005 gesichert ist.

Grundsätzlich ist das derzeitige Auftreten und die Verhaltensweise der Gewerkschaften zu verurteilen. Von Seiten der Gewerkschaft wird derzeit eine gezielte Denunzierung der Vereine vorgenommen, was auch Herr Nowotny mit der Aussage „Nächste Woche trifft es wieder einen anderen Verein“ bestätigte.

Als längstdienender Präsident der Österreichischen Bundesliga habe ich es satt mich mit solchen niveaulosen Attacken auseinander zu setzen. Durch diese gezielten Aktionen verhindert die VdF eine positive Entwicklung des Österreichischen Fußball und gefährdet somit die Karriere bzw. wirtschaftliche Basis ihrer eigenen Klienten, den Fußballern.

In meiner Zeit als Präsident, und das sind immerhin 25 Jahre, bin ich niemanden nur einen Cent schuldig geblieben.

Ich werde daher sofort die Präsidentenkonferenz einberufen, da ich glaube im Sinne aller Präsidenten sprechen. Diese von der VdF gewählte Vorgangsweise wird von niemanden gut geheißen und wir alle wollen unsere Zeit in sinnvolle Projekte für den Österreichischen Fußball investieren

Mit freundlichen Grüßen

Hans Werner Weiss

Präsident

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:nein: Also wenn ich mich richtig erinnere, stand da doch vor kurzem noch was von einem "Gewinn" der in der letzten Spielsaison erwirtschaftet wurde???

Geliebte Graue Maus

Admira-Präsident Weiss hatte sich in der Vorwoche beim sportventil beschwert, wir würden die armen Südstadtboys zu wenig lieben. Admira auf Platz 1 einer Schwarzen Liste, das würde doch jeden Sponsor, der sich für seine Grauen Mäuse interessiere, richtiggehend abschrecken. Nach einigen schlaflosen Nächten, mit dem Binkerl im Kopf, das sportventil würde den Untergang des Traditionsklubs beschleunigen, endlich wieder Ruhe: Admira hatte einen neuen Sponsor gefunden, einen, den das <Vorleben> seiner angebeteten Grauen Maus offenbar nicht weiter stört.

Auch die Fußballergewerkschaft (<Wenn Dein starkes Bein es will, liegen alle Bälle still...!>) weiß um die aktuellen Sorgen der Niederösterreicher und sie legte ein Schäuferl, was heißt <ein Schäuferl>?, eine volle Schaufel, nach.

Die Spieler x), y) und wohl auch z) (Bozgo, Markovic, Barisic und Ziervogel) würden mit wankenden Gefühlen auf ihre ausständigen Gehälter warten, und außerdem hätte Trainer Krauss im Spiel gegen die Austria die Fremdarbeiter Kovacevic und Brajkovic widerrechtlich eingesetzt, beide seien Nicht-EU-Bürger und sie hätten keine Arbeitsgenehmigung.

Das stimmt, und es stimmt auch wieder nicht. Es stimmt im Fall Brajkovic, der ist EU-fremd, wie man nur EU-fremd sein kann. Bei Kovacevic hingegen, einem Kroaten, stimmt es nicht. Er ist Inhaber eines EU-Passes.

Mit den Ballesterern wären Ratenzahlungen vereinbart worden, und damit sei man nur marginal im Rückstand, alles im grünen Bereich, so die Auskunft aus der Südstadt. Der Präsident schritt zum Gegenschlag. In einer Aussendung (Vereins-News anklicken, <Admira>) richtet er den schiefen Turm wieder gerade.

Zwar mit einer interessanten Auslegung der Rechtschreibreform, aber man versteht die Botschaft.

Über einen Punkt sollte man noch reden: HWW stellt in der Message fest, kürzlich wäre von Reportern anläßlich einer Pressekonferenz gefragt worden, ob es den Tatsachen entspreche, daß Admira auf ausständige Sponsorgelder in Höhe von 600.000 Euro warte.

Kein Ja, kein Nein.

Wer auf mehr als eine halbe Mille wartet, der kriegt überall Kredit. Wenn's allerdings <nur> so an die 200.000 sind, was dann?

Der langdienende Admira-Präsident wird wohl auch diese Klippen umschiffen, und daß der Spielbetrieb eingestellt werde, das sollte man tunlichst vergessen.

Auf dem Spielfeld werden die Südstädter nur schwer aus der Liga zu vertreiben sein (siehe 3:0 gegen Bregenz). Und daß die T-Mobile mit nur 9 Klubs weiterwursteln soll, auch das will niemand.

Also reagieren wir so: wir haben Euch sehr, sehr lieb!, vielleicht hilft das weiter...

(copyright sportventil)

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:nein:  Also wenn ich mich richtig erinnere, stand da doch vor kurzem noch was von einem "Gewinn" der in der letzten Spielsaison erwirtschaftet wurde???

a) war der Herr Sportventil bei den letzten zwei PKs (gestern und Dienstag) nicht einmal anwesend, sonst hätte er sich bei einigen Punkten anders ausgedrückt. Dann wäre zB auch die Rede vom Herrn Kornhoff, der uns einige rechtliche Dinge in diesem Zusammenhang etc erklärt hat. Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern einfach nur eine Anmerkung zum Artikel.

b) Wie oft soll das noch einmal wiederholt werden. Es fehlen ca. 600000 €, die ein Sponsor dem Verein noch schuldig ist. Mit diesem Geld wäre denke ich Mal ein Gewinn auf jeden Fall vorhanden.

Zufrieden?! ;)

bearbeitet von Milano18

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:laugh: Also ich bin ja zufrieden, aber dem Sportventil und einigen anderen Organisationen sollte man das klarlegen. Diese "offiziellen" Meldungen dieser Medien sind ja vereins- und kreditschädigend.

Mein Beitrag war ironisch, ist aber wohl schwer zu verstehen. :smoke:

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:laugh: Also ich bin ja zufrieden, aber dem Sportventil und einigen anderen Organisationen sollte man das klarlegen. Diese "offiziellen" Meldungen dieser Medien sind ja vereins- und kreditschädigend.

Mein Beitrag war ironisch, ist aber wohl schwer zu verstehen.  :smoke:

Ja...aber das steht ja auch nicht in meinen Aufgaben...für sowas haben wir einen Pressesprecher...der so nebenbei auch PKs einberuft und organisiert. Und wenn bestimmte Leute dort nicht erscheinen, weiss ich auch nimma was zu tun ist...

Das mit Vlado Jugovic, der bereits "fix in Spanien" war, ist auch so ein Beispiel, aber amen...

bearbeitet von Milano18

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Ganz einfach - wenn Unwahrheiten in den Medien verzapft werden - KLAGEN und wenn dann so ein Schmierfink einige tausend Euros ablegen muß, werden es sich die anderen gut überlegen ob sie das nochmal machen.

Anders lernen sie`s sicher nicht.

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Ganz einfach - wenn Unwahrheiten in den Medien verzapft werden - KLAGEN und wenn dann so ein Schmierfink einige tausend Euros ablegen muß, werden es sich die anderen gut überlegen ob sie das nochmal machen.

Anders lernen sie`s sicher nicht.

Ja OK, aber darum müssen sich auch andere Leute kümmern.

Aber OK, ich glaube, wir sollten uns jetzt wieder auf das eigentliche Thema in diesem Thread konzentrieren. ;)

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Aber genau das ist ja das Thema dieses Threads!!

Die "dunklen" Wolken wurden ja von einigen Schreiberlingen auf Zuruf der VDF erst produziert.

Da gehört ein erfahrener Medienanwalt her, der die Schmierer verklagt und dann ist Ruhe.

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Aber genau das ist ja das Thema dieses Threads!!

Die "dunklen" Wolken wurden ja von einigen Schreiberlingen auf Zuruf der VDF erst produziert.

Da gehört ein erfahrener Medienanwalt her, der die Schmierer verklagt und dann ist Ruhe.

Hab eh einmal so eine VO auf der Uni gehabt...habe ja früher Publizistik als Hauptfach gehabt...die Prüfung hab ich zwar damals nicht bestanden und auch nicht wiederholt :D , aber ich werde mir das Mal anschauen und dann evt posten, wie das ganze rechtlich anschaut... ;)

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Üble Nachrede, Beschimpfung, Verspottung und Verleumdung

§ 6. (1) Wird in einem Medium der objektive Tatbestand der üblen Nachrede, der Beschimpfung, der Verspottung oder der Verleumdung hergestellt, so hat der Betroffene gegen den Medieninhaber (Verleger) Anspruch auf eine Entschädigung für die erlittene Kränkung. Die Höhe des Entschädigungsbetrages ist nach Maßgabe des Umfangs und der Auswirkungen der Veröffentlichung, insbesondere auch der Art und des Ausmaßes der Verbreitung des Mediums, zu bestimmen; auf die Wahrung der wirtschaftlichen Existenz des Medienunternehmens ist Bedacht zu nehmen. Der Entschädigungsbetrag darf 200 000 S, bei einer Verleumdung oder bei besonders schwerwiegenden Auswirkungen einer üblen Nachrede 500 000 S nicht übersteigen.

(2) Der Anspruch nach Abs. 1 besteht nicht, wenn

1. es sich um einen wahrheitsgetreuen Bericht über eine Verhandlung in einer öffentlichen Sitzung des Nationalrates, des Bundesrates, der Bundesversammlung, eines Landtages oder eines Ausschusses eines dieser allgemeinen Vertretungskörper handelt,

2. im Falle einer üblen Nachrede

a) die Veröffentlichung wahr ist oder

b) ein überwiegendes Interesse der Öffentlichkeit an der Veröffentlichung bestanden hat und auch bei Aufwendung der gebotenen journalistischen Sorgfalt hinreichende Gründe vorgelegen sind, die Behauptung für wahr zu halten,

3. es sich um eine unmittelbare Ausstrahlung im Rundfunk (Live-Sendung) handelt, ohne daß ein Mitarbeiter oder Beauftragter des Rundfunks die gebotene journalistische Sorgfalt außer acht gelassen hat, oder

4. es sich um eine wahrheitsgetreue Wiedergabe der Äußerung eines Dritten handelt und ein überwiegendes Interesse der Öffentlichkeit an der Kenntnis der zitierten Äußerung bestanden hat.

(3) Bezieht sich die Veröffentlichung auf den höchstpersönlichen Lebensbereich, so ist der Anspruch nach Abs. 1 nur aus dem Grunde des Abs. 2 Z 1, des Abs. 2 Z 2 lit. a oder des Abs. 2 Z 3 ausgeschlossen, im Falle des Abs. 2 Z 2 lit. a aber nur, wenn die veröffentlichten Tatsachen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem öffentlichen Leben stehen.

Gegendarstellung

§ 9. (1) Jede durch eine Tatsachenmitteilung, die in einem periodischen Medium verbreitet worden ist, nicht bloß allgemein betroffene natürliche oder juristische Person (Behörde) hat Anspruch auf unentgeltliche Veröffentlichung einer Gegendarstellung in diesem Medium, es sei denn, daß die Gegendarstellung unwahr oder ihre Veröffentlichung aus anderen Gründen ausgeschlossen ist.

(2) Einer Gegendarstellung zugängliche Tatsachenmitteilungen sind Angaben, die ihrer Art nach einer Prüfung auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit zugänglich sind und deren wesentliche Aussage nicht bloß in einer persönlichen Meinungsäußerung, einer Wertung oder einer Warnung vor dem zukünftigen Verhalten eines anderen besteht.

(3) In der Gegendarstellung ist in knapper Weise auszuführen, daß und inwieweit die Tatsachenmitteilung unrichtig oder unvollständig sei und woraus sich dies ergebe. Die Gegendarstellung kann sprachlich frei gestaltet werden. Sie muß entweder die Tatsachen anführen, die im Gegensatz zur Tatsachenmitteilung richtig seien oder letztere in einem erheblichen Punkt ergänzen, oder sich sonst unmittelbar auf die Tatsachenmitteilung und deren Unrichtigkeit oder irreführende Unvollständigkeit beziehen. Ihr Umfang darf nicht außer Verhältnis zu dem der Tatsachenmitteilung stehen. Sie muß in der Sprache der Veröffentlichung, auf die sie sich bezieht, abgefaßt sein.

Geldbuße

§ 18. (1) Auf Verlangen des Antragstellers ist dem Antragsgegner die Zahlung einer Geldbuße an den Antragsteller aufzuerlegen, wenn die Gegendarstellung zu Unrecht nicht oder nicht gehörig oder verspätet veröffentlicht worden ist, es sei denn, daß weder den Medieninhaber (Verleger) noch den mit der Veröffentlichung Beauftragten ein Verschulden trifft. Diesen Umstand hat der Antragsgegner zu beweisen.

Da gäbe es schon einige Möglichkeiten, natürlich unter der Voraussetzung der Beweisbarkeit.

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Für alle die ein bissl über die VdF kichern wollen.

Ich habe gerade gehört, dass man bei einem Buli-Manager-Treffen in Graz beschlossen hat, dass die Herren Zirngast und Novotny keinen freien Eintritt in den Buli-Stadien bekommen. Das spricht dafür, dass die Buli vielleicht schon gewusst hat, was da auf die zukommen wird... :D

bearbeitet von Milano18

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Für alle die ein bissl über die VdF kichern wollen.

Ich habe gerade gehört, dass man bei einem Buli-Manager-Treffen in Graz beschlossen hat, dass die Herren Zirngast und Novotny keinen freien Eintritt in den Buli-Stadien bekommen. Das spricht dafür, dass die Buli vielleicht schon gewusst hat, was da auf die zukommen wird... :D

Passt schon so! Normal gehört manchen Herren sogar Stadionverbot!

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