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LASK Ladies – 1. Bundesligaklub mit Frauenfußballteam

Der LASK ist der erste österreichische Bundesligaklub mit einer Frauen-Fussballmannschaft. LASK-Vize Klaus Lindenberger hat seinen „Ladies Soccer Club Linz“ nach zweijähriger Aufbauzeit der Patronanz des LASK übergeben.

LASK-Präsident Peter Michael Reichel, mit Damen-Tennis sehr erfolgreich, trägt damit dem Boom im Frauen-Fußball Rechnung.

Die „LASK Ladies“ starten in die kommende Meisterschaft in der 2. Division Frauen-Regionalliga-Mitte. Voraussichtlich am 14. August werden sie um 16 Uhr auf der Sportanlage des SV Urfahr erstmals zu sehen sein. Und zwar gegen SV Spittal/Kärnten als Vorspiel zu den LASK Amateuren.

Das Ziel der LASK Ladies ist klar: Aufstieg in die Frauen-Bundesliga

Quelle: [ http://www.lask.at/ ]

Naja, wir haben ja keine anderen Probleme. ;)

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Also grundsätzlich find ich das gar nicht so blöd. Ich hab mir immer gut vorstellen können, daß auch der LASK a Damensektion hat neben den ganzen Nachwuchsmannschaften.

Aber gerade jetzt? Naja, vielleicht hilfts ja.... :nein:

Ahjo, wird als Trainer der Per Brogeland geholt? :hammer:

bearbeitet von Crisp

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Im Zuge der Gleichberechtigung, setzen dann die Frauen durch bei den Männern mitspielen zu dürfen.

Taugt mir.Dann sind wir endlich den anderen Vereinen um eine (Reichel-)Nasenlänge voraus.Und das ist wirklich viel. :v:

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Muahaha!

DAS IST ES! Die Lösung der Sponsorprobleme! Hab grad eine TV Werbung der DFB-Ladies für Allways gesehen. Die steigen sicher auch bei den LASK Ladies ein und schon sind unsere Finanzprobleme gelöst! :laugh:

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Also grundsätzlich find ich das gar nicht so blöd. Ich hab mir immer gut vorstellen können, daß auch der LASK a Damensektion hat neben den ganzen Nachwuchsmannschaften.

Aber gerade jetzt? Naja, vielleicht hilfts ja.... :nein:

Ahjo, wird als Trainer der Per Brogeland geholt? :hammer:

Ich hoffe nur, dass nicht die Frauen als einzige dann überbleiben!! 8P8P

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Linzer Fußball-Traditionsklub brach mit der Tradition der reinen Männerdomäne undnahm Damen-Team auf. So sollen künftig mehr weibliche Fans angezogen werden -  - Der LASK entdeckt die Damenwelt -  -  - Von Angelika Aspernig - Als Klaus Lindenberger vor zwei Jahren auszog, um mit dem Linzer Ladies Soccer Club in die Männerdomäne Fußball einzudringen, waren ungläubige Blicke meist noch die höflichsten Konter. Verbale „Blutgrätschen“ gab es aber genug: „Viele haben gefragt: ,Weißt du dir nichts Besseres?' Andere haben unverblümt klargestellt: ,Frauen haben doch in unserem Sport wirklich nichts zu suchen.' Aber da sind eben viele inkompetent“, stellte der Ex-Team-Torhüter gegenüber dem VOLKSBLATT klar.  - „Frauen haben im Fußballwirklich nichts verloren“ - Mit LASK-Geschäftsführer Peter Michael Reichel hat der Linzer einen Gleichgesinnten gefunden. So dürfen die Ladies neuerdings unter der Fah-ne des Traditionsklubs aufbre-chen, um noch weiter in diese Männerdomäne vorzudrin-gen. Echte Widerstände muss-te der Welser bei der Übernahme der Frauen bei den Funktionären nicht überwinden: „In unserem Umfeld haben aber viele den Kopf geschüttelt und gemeint: ,Was brauchen wir das jetzt wieder, gewinnt doch erst einmal bei den Herren.'“ - „Manche haben getan, als wäre ich reif für die Anstalt“ - Doch verbale Querpässe zwischen sportlichen Frauen-Gegnern sind dem Veranstalter des Linzer Tennis-Ladies nicht fremd: „Ich kann mich noch erinnern, dass mich viele angeschaut haben, als wäre ich reif für die Anstalt, als ich mit dem Plan eines Damen-Turniers aufgekreuzt bin. ,Warum machen Sie denn keinen Herren-Bewerb?', war damals stets die erste Frage. Doch wie im Tennis wird mir auch im Fußball die Zeit Recht geben.“  - International ist die Kombination Frauen und Fußball — sei es als Spielerin oder als Fan — ohnedies längst salonfähig. „Nur bei uns in Österreich wurde diese Entwicklung verschlafen. Daher sehe ich es auch als gesellschaftspolitische Verantwortung, dass ein Großklub, der der LASK ja wieder werden soll, auch in dem Bereich eine Vorreiterrolle einnimmt“, meinte Reichel zum VOLKSBLATT. Daher gedenkt der Macher auch den oft gar nicht ladyliken Umgangston am Fußballplatz als Eigentor zu entlarven: „Die Fans müssen einsehen, dass es das Team nicht unterstützt, wenn man ständig brüllt: ,Schiri, du A...'“  - „Es laufen Wetten, wer zuerst den Aufstieg schafft“ - Die Linzer Athletiker wollen mit ihren „LASK Ladies“ aber nicht nur im Frauen-Fußball Entwicklungshilfe leisten, sondern sich damit auch selbst helfen: „Bei der Euro in Portugal waren die Tribünen voll mit weiblichen Fans, bei uns kann man sie fast einzeln begrüßen. Auch das wollen wir mit unserer Initiative ändern“, stellte Reichel klar. So dürfen die Ladies in dieser Saison auch das eine oder andere Vorspiel zu einem Erstliga-Match der Athletiker bestreiten. Den Herren könnte das Lachen dabei aber schnell vergehen, spielen doch auch die Frauen in der Ersten Liga um den heiß ersehnten Aufstieg in die Bundesliga. Und die Chancen der Damen stehen darauf gar nicht schlecht. „Es laufen im Verein bereits Wetten, wer es vorher schafft und wir werden alles daran setzen, dass es wir sind“, sagte Ladies-Stütze Sonja Stollnberger den Herren den Kampf an. Die Motivation kommt dabei nicht von dicken Gehaltsschecks. „Wir müssen uns sogar die Fahrten selbst bezahlen, aber wir haben viel Spaß und halten zusammen. Da könnten sich die Männer, die oft nicht mehr wirklich laufen, wenn das Geld nicht stimmt, eine Scheibe abschneiden“, konterte Stollnberger. Ins selbe Horn stieß Lindenberger: „Viele könnten sich ein Beispiel am Ehrgeiz und der Einstellung der Damen nehmen.“ Unschwer zu erraten, dass mit „viele“ diesmal die Kicker gemeint waren.  - „Wir wollen auf Spott mitLeistung antworten“ - Männliche Spötter sorgen bei den Ladies dafür für die Extraportion Einsatz. Stollnberger zum VOLKSBLATT: „Wenn man so oft wie wir blöde Bemerkungen über Frauen-Fußball hört, hängt man sich eben noch mehr hinein, um die Antwort mit Leistungen zu geben.“ Und vielleicht mit dem Aufstieg in die Bundesliga.

Quelle: [ http://www.volksblatt.at/163NV_1082480.stm ]

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