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Funkmaster

Zuviele Legionäre?

11 Beiträge in diesem Thema

Bundesliga startet mit weniger Legionären in neue Saison

Dank "Bescheidenheit" von Salzburg und Tirol sind heuer nur 84 Ausländer im Einsatz.

Mit 84 ausländischen Fußball-Profis geht die österreichische T-Mobile-Bundesliga in die am Dienstag beginnende Saison 2004/05. Damit ist die Zahl der ausländischen Spieler gegenüber der Vorsaison, als kurz vor dem Saisonauftakt 90 Legionäre in den zehn Klubs der höchsten Spielklasse unter Vertrag gestanden waren, leicht gefallen. Im Frühjahr waren 96 Legionäre und insgesamt 101 Spieler, die nicht für die rot-weiß-rote Nationalmannschaft Einsatz berechtigt waren, in der T-Mobile Bundesliga. Nicht mitgezählt sind auch diesmal Pass-Österreicher wie Jugovic, Safar oder Mandreko. Zudem endet die Transferzeit erst am 31. August.

Der "österreichische Weg".

Obwohl seit Jahren eine Reduzierung der Legionäre diskutiert wird, Gentlemen Agreements abgeschlossen wurden und im Hinblick auf die Heim-EM 2008 der österreichische Weg eingefordert wird, ist ein generelles Umdenken der Vereine nach wie vor nicht auszumachen. Der Rückgang der Legionäre ist in erster Linie zwei Vereinen zu danken: Der SV Salzburg, im Frühjahr mit 14 Gastarbeitern noch Importeur Nummer eins, hat auf nur noch fünf Legionäre abgespeckt. Aufsteiger FC Wacker Tirol geht mit fünf Ausländern in die Meisterschaft, während Absteiger FC Kärnten zu Jahresbeginn zwölf unter Vertrag hatte. Die Innsbrucker hoffen aber noch, mit dem Nigerianer Olomuyin einig zu werden.

Spitzenreiter.

Dagegen sorgt ausgerechnet die Wiener Austria, der Klub von Bundesliga-Präsident Frank Stronach, für einen neuen, wenn auch nicht ruhmreichen Rekord im heimischen Profi-Fußball. Mit dem Tschechen Stepan Vachousek, der am Montag einen Vertrag unterzeichnen soll, hat der Vize-Meister nicht weniger als 16 Ausländer (inklusive Ziegler) unter Vertrag. Vielleicht kommt mit dem schwedischen Verteidiger Mikael Antonsson sogar noch einer dazu.

Rangliste.

Dahinter folgt Bregenz mit 13 ausländischen Profis, Sturm Graz mit elf und die Admira mit zehn. Rapid geht mit acht in die Saison. Meister GAK hat sechs Legionäre unter Vertrag, will aber Naumoski und Goosens abgeben. Neben dem GAK, Tirol und Salzburg setzen auch Mattersburg und FC Superfund Pasching mit je fünf Legionären in erster Linie auf Österreicher.

Weiter hoch.

Die Anzahl der Legionäre bleibt damit weiter auf hohem Niveau, nachdem im Dezember 1995 mit dem Bosman-Urteil EU-Ausländer den Österreichern gleich gestellt wurden. Waren in der Saison 1994/95, also in der Ära vor Bosman, nur 33 Kicker aus dem Ausland in Österreichs höchster Liga unter Vertrag, verdoppelte sich die Zahl bis zum Frühjahr 1997 (63) beinahe, im Frühjahr 1999 stieg die Zahl auf über 80, erreichte im Juli 2002 90 und im vergangenen Februar mit 96 Legionären (101 Spieler, die nicht für das Team in Frage kommen) einen Höchststand.

Fakten:

Mittels finanziellem Anreiz sollen die Vereine animiert werden, österreichische Spieler einzusetzen. Der Österreicher-Topf ist von der Bundesliga mit 4,5 Millionen Euro dotiert, mit dem ÖFB wird über einen Zuschuss verhandelt.

Bestimmungen. Auf dem Spielbericht müssen laut Bestimmungen aus dem 18 Mann-Kader acht Österreicher sein, erfüllt ein Verein in nur einer Runde die Vorgabe nicht, erhält er nichts aus dem Pool. Die Quote wird bis 2008 jährlich um einen Österreicher erhöht, so dass im Jahr der Heim-EM nur noch sieben Ausländer aufscheinen dürfen.

kleine zeitung

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T Radakovic (SEM)

V Silvestre (FRA)

V Mörec (SLO)

V Dmitrovic (SEM)

V Bosnar (AUS)

M Rojas (CHI)

M Pashazadeh (IRN)

M Razzaghi (IRN)

M Mujiri (GEO)

M Filipovic (SEM)

A Rabihou (KAM)

is genau eine aufstellung, obwohl ich hoff dass wir so nie spielen ;)

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finde nicht, dass wir zuviele legionäre haben, es gibt im verein auch genügend junge österreichische talente, die in absehbarer zeit sicherlich ein thema fürs nationalteam werden...

man kann es mit österreichern auch übertreiben, siehe schachner, der bei den meisten transfers in erster linie die staatsbürgerschaft berücksichtigt und dann erst die klasse...

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finde nicht, dass wir zuviele legionäre haben, es gibt im verein auch genügend junge österreichische talente, die in absehbarer zeit sicherlich ein thema fürs nationalteam werden...

ja, sehe ich genauso, außerdem hat sich die lage in der letzten zeit auch sehr verbessert, zu cl zeiten war ja 2/3 des kaders nicht aus österreich und außerdem auch noch der altersschnitt nahe der 30

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man kann es mit österreichern auch übertreiben, siehe schachner, der bei den meisten transfers in erster linie die staatsbürgerschaft berücksichtigt und dann erst die klasse...

würde das wohl eher umdrehen wobei ich absolut nix schlechtes darin sehe bei zwei gleich guten Kickern den Österreicher zu fördern. Wie sonst sollen unsere Kicker Klasse lernen? Schachner geht absolut den richtigen Weg.

Die Austria hat zum Meisterschaftsauftakt hingegen womöglich nur einen einzigen Österreicher in der Startaufstellung...das kanns ja auch nicht sein.

Die Legionäre die beim GAK spielen sind für die erste gesetzt (Tokic, Muratovic, Skoro und Bazina...Naumoski und Goosens sollen ja abgegeben werden).

Meiner Meinung nach sollten mehr Klubs diesem Modell folgen wobei das natürlich leichter gesagt als getan ist.

6-8 Legionäre ist ok in einem 22 Mann Kader, alles was darüber geht sollte limitiert werden.

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Sturm kann die Anzahl an Legionären aber nur langfristig reduzieren. Von den Ausländern die wir unter Vertrag haben kann man (bis auf Razzaghi, den ich noch nicht kenne) heuer wohl auf keinen einzigen verzichten.

Ich glaub auch nicht, dass sie irgendwelchen Österreichern den Platz wegnehmen.

Silvestre, Rojas, Mujiri sind das Herz der Mannschaft und wenn der Vorstand Mörec oder Rabihou abgeben würde, dann würd jeder Sturmfan auszucken.

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6-8 Legionäre ist ok in einem 22 Mann Kader, alles was darüber geht sollte limitiert werden.

fakt ist, dass ein österreicher, der gleich gut ist wie ein ausländer einfach mehr geld verlangt, daher ist es schwierig (vor allem in unserer momentanen finanziellen situation) österreicher zu verpflichten.

auch ist es nicht die aufgabe eines klubtrainers, möglichst viele spieler für das österreichische nationalteam aufzubauen, sondern mit seinem verein erfolg zu haben, ob nun mit 11 oder mit keinem österreicher.

@haba

Sturm kann die Anzahl an Legionären aber nur langfristig reduzieren. Von den Ausländern die wir unter Vertrag haben kann man (bis auf Razzaghi, den ich noch nicht kenne) heuer wohl auf keinen einzigen verzichten.

genau meine meinung, die momentanen legionäre bei sturm sind entweder schlüsselspieler oder hoffnungsvolle talente (was nicht immer so war).

mir fiele keiner ein, den man im moment entbehren könnte...

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fakt ist, dass ein österreicher, der gleich gut ist wie ein ausländer einfach mehr geld verlangt, daher ist es schwierig (vor allem in unserer momentanen finanziellen situation) österreicher zu verpflichten.

auch ist es nicht die aufgabe eines klubtrainers, möglichst viele spieler für das österreichische nationalteam aufzubauen, sondern mit seinem verein erfolg zu haben, ob nun mit 11 oder mit keinem österreicher.

und genau darin liegt das Problem. Es sollte sehr wohl die Aufgabe eines Klubtrainers sein als auch die eines Klubs Talente heranzuführen und einzubauen.

Dass das bei finanziell schwächeren Klubs nicht geht ist verständlich, aber ein Klub wie die Austria sollte umdenken in meinen Augen.

Alles net so einfach :(

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Es sollte sehr wohl die Aufgabe eines Klubtrainers sein als auch die eines Klubs Talente heranzuführen und einzubauen.

dem habe ich nie wiedersprochen, talente in die mannschaft einzugliedern ist eine der wichtigsten aufgaben eines trainers, nur ist es dabei unwichtig, ob es sich um österreichische talente handelt (mörec und rabihou beispielsweise sollten forciert werden und dadurch längerfristig zu stammspielern reifen).

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