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Analyse

2 Beiträge in diesem Thema

"Pasching? Meister im Untertreiben und echter Titelkandidat!"

Wien - Didi Constantini schwitzt derzeit in Langenlebarn. Der ehemalige Teamchef veranstaltet seit Jahren seine Fußballcamps für Jugendliche (Informationen unter www.constantini.at) und freut sich über das rege Interesse.

Als Liga-Insider wird die offene und kritische Art des Tirolers geschätzt. Mit Beginn der Saison steht Constantini als Analytiker der Bundesliga bei ATV+ dem Volltreffer-Moderator Max Schmiedl zur Seite.

Bei Sport1 analysiert Didi Constantini die Situation der Vereine vor dem Saisonstart. Der Innsbrucker ("Mein Vater war Zeugwart bei Wacker. Ich bin im Stadion aufgewachsen. Das alte Tivoli war mein Wohnzimmer!") erwartet eine Zwei-Klassengesellschaft ind der Liga.

"Pasching, GAK, Austria und vielleicht Rapid spielen um den Titel. Die weiteren Vereine raufen um die Plätze fünf bis zehn, wobei sich nicht voraussagen lässt, wer Fünfter oder Zehnter wird."

Das Urteil des ehemaligen Bundesligakickers über jene Vereine, die um den Titel spielen: Didi Constantini über ...

... Meister GAK:

Neuzugang Gernot Plassnegger wird seine Sache auf der rechten Seite hervorragend erledigen. Stürmer Skoro kenne ich zu wenig. Ich traue den Grazern aber eine weitere Steigerung gegenüber dem Vorjahr zu. Sie können den Sprung in die Champions League schaffen und auch den Titel erfolgreich verteidigen. Dass sie Mario Tokic halten konnten, ist ganz wichtig, denn er ist einer der Schlüsselspieler der Meister-Truppe.

... Austria:

Papac ist eine absolute Verstärkung, Kiesenebner ein guter Spieler, der in dieser Saison Reife zeigen muss. Sionko ist ebenfalls eine Bereicherung. Austria hat das Problem, dass sie stets ganz klar in die Favoritenrolle gedrängt werden. Das nimmt schon zum Teil kindische Formen an. Austria hat seitdem Frank Stronach Geld rein gibt immer die schwierigste Ausgangsposition in die Saison.

... FC Superfund:

Pasching verfügt über eine Mannschaft, die Meister werden kann. Trainer Georg Zellhofer ist der Meister des Understatements. Das geht mir schon zu weit, ist meiner Meinung nach ein Zeichen von Schwäche oder fehlendem Selbstvertrauen. Neuzugang Sariyar war vor fünf Jahren ein Top-Talent. Er wird bestätigen müssen, ob er im Team einen Platz bekommt. Horvath ist zu brav, aber ein sehr guter Fußballer, der aggressiver werden muss. Flögel bringt weiter Routine rein. Superfund gehört zu den absoluten Topvereinen der Liga. Mit Schicklgruber besitzt der Klub auch einen der besten Torhüter. Pasching ist für mich ein absoluter Titelkandidat.

... Rapid:

Die Hütteldorfer haben ihren Kader ziemlich umgebaut. Ich bin gespannt, ob Eldar Topic den Sprung in die Mannschaft schafft. Wenn ja, traue ich ihm eine größere Steigerung zu. Josef Hickersberger ist ein guter Trainer, der mir aber zu oft und zu viel untertreibt. Ob Rapid in der Spitze mitspielen kann oder sich nach unten orientieren muss, werden bereits die ersten vier, fünf Spiele zeigen. Ich erwarte die Grün-Weißen aber bei den Top-Mannschaften.

www.sport1.at

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"Einen Absteiger zu tippen ist in diesem Jahr fast unmöglich!"

Wien - Didi Constantini blickt auf eine lange aktive Karriere zurück.

Als Spieler begann er in seinem "Wohnzimmer" beim FC Wacker Innsbruck, spielte weiters für LASK, Wels, FavAC und Wiener Sportklub, sowie in Griechenland für Kavalla. Als Co-Trainer war der Tiroler bei Ittihad Jeddah, Rapid sowie beim ÖFB tätig.

Als Chef-Trainer arbeitete er für LASK, Admira, FC Tirol, Mainz 05, Austria und FC Kärnten.

Zwischen den Plätzen fünf und zehn erwartet Constantini eine völlig ausgeglichene Meisterschaft, wobei sich der Tiroler auf keinen Absteiger-Tipp einlassen will.

So urteilt der 48-Jährige über jene sechs Vereine, die den Absteiger unter sich ausspielen: Didi Constantini über ...

... Wacker Tirol:

Die Tiroler haben durch den Niedergang jenen natürlichen Prozess, den sich eigentlich jeder Verein wünscht, mit jungen Spielern in der Regionalliga und in der Red Zac Liga durchlebt. Damit ist mit Ausnahme von Hörtnagl, Wazinger und Koejoe praktisch eine ganze Mannschaft den idealen Weg gegangen. Ich bin überzeugt, dass Wacker mit den fanatischen Zuschauern im Rücken reüssieren kann. Die Jungen haben zwei Jahre lang einen Reifeprozess durchlebt, der von sehr viel Erfolg gekrönt war. Jetzt wird es zwar mehr Gegenwind geben, ich glaube aber fest daran, dass sie den Härtetest bestehen werden, auch wenn sie eine schwere Auslosung besitzen und mit dem GAK gleich zu Beginn die beste Mannschaft der Liga zu Gast haben.

... Sturm Graz:

Sturm hat ziemlich aussortiert. Mit Jürgen Säumel und Klaus Salmutter stehen zwei Junge - sollten sie richtig Gas geben - vor dem Durchbruch. Im Vorjahr haben sich die Grazer den Stress im Tabellenkeller zum größten Teil selber zuzuschreiben. Trainer Petrovic hat den Verein in einer sehr schwierigen Situation übernommen und Sturm vor dem Abstieg gerettet. Das spricht eindeutig für ihn.

... Mattersburg:

Für mich ist bei den Burgenländern der Trainerwechsel völlig überraschend gekommen. Dass Werner Gregoritsch trotz des Aufstiegs gehen musste, habe ich nicht erwartet. Da muss man abwarten, wie sich der Betreuertausch und die Kaderumstellungen auswirken. Mattersburg ist im Vorjahr mit einer Truppe oben geblieben, für die ich wesentlich mehr Schwierigkeiten erwartet hätte. Sie besitzen mit Kühbauer einen Spieler, der eine Mannschaft führen kann, anderseits ist unklar, was die Änderungen bringen. Sicher ist, dass Mattersburg über die Heimspiele die nötigen Punkte einfahren muss. In der vergangenen Saison waren sie auswärts schwach, das darf heuer nicht mehr passieren.

... Salzburg:

Salzburg hat im Vorjahr zwölf Spieler geholt von denen acht oder gar zehn wieder weg sind. Die Fehler sind praktisch wieder ausgebessert worden, in dem fast alle Neuen wieder abgegeben wurden. Da ist klar zu sehen, dass die Einkaufspolitik falsch war. Nach einem schwierigen Jahr hat Präsident Rudi Quehenberger wieder sämtliche Löcher gestopft. Salzburg fährt jetzt einen Sparkurs, wir werden sehen, was dabei rauskommt. Die Mischung zwischen Routiniers und jungen Spielern könnte passen. Mit Schoppitsch und Öbster sollten zwei Talente den Durchbruch schaffen.

... Admira:

Grundsätzlich ist jeder Fußballverein ein privates Wirtschaftsunternehmen. Doch wenn Admira vor Wochen erklärt, dass Trainer Rashid Rachimow gehen muss, weil er mit alten Legionären spielt und jetzt möchte der Verein auf den Nachwuchs setzen, dann aber werden wieder sechs, sieben Ausländer verpflichtet, so muss ich mich fragen, ob da noch alles glaubwürdig ist, was die Vereinsspitze von sich gibt.

... Bregenz:

Wieder einmal eine komplett neue Truppe. Dabei gibt's im Sommer nur drei, vier Wochen Vorbereitung. Das wird schwierig für den Verein und auch für Außenstehende ist die Stärke der Mannschaft schwer einzuordnen. Ich schätze Präsident Grill sehr, aber Bregenz kann passieren, dass die Truppe lange braucht bis sie zusammenwächst und dann mitten im Abstiegskampf steckt. So einen guten Herbst wie im Vorjahr traue ich den Vorarlbergern nicht mehr zu. Jedes Jahr ein gesamtes Team auszutauschen, ist aber sicher der falsche Weg.

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