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VioletSoul

"Ich werde ein bischen rotieren"

8 Beiträge in diesem Thema

"Rätselhafter" Djalminha - Selbst Daum weiß da keine Antwort

Blieb bisher weit hinter den Erwartungen zurück: Austrias Brasilo-Star Djalminha

Wien - Am 11. September vergangenen Jahres hat Djalminha beim 1:3 in Pasching sein Austria-Debüt gegeben. Wie damals reißt er auch heute weder Freund noch Feind vom Hocker.

Das blieb den Fans und natürlich ebenso dem kritischen Auge von Christoph Daum nicht verborgen. "Er hat gute Spiele abgeliefert, seine Extraklasse hat er vor meiner Austria-Zeit demonstriert", gesteht der deutsche Trainer der Wiener ein.

"Ich habe von ihm ein anderes Bild"

Der vom spanischen Ex-Meister La Coruna auf Leihbasis geholte Regisseur müsse trotz längerer Verletzungspause mehr zeigen.

"Ich habe von ihm ganz ein anderes Bild und weiß, dass er viel besser spielen kann und hohe Qualität besitzt. Ich weiß allerdings nicht, warum er jetzt nicht herausragende Leistungen bringt", sagt Daum über den Brasilianer.

Der Öffentlichkeit und den Journalisten werde Daum seinen Zauberer aber keinesfalls zum Abschuss freigeben: "Er ist einer unserer Austria-Familie".

Svetits auf Achse

Während die Verträge mit Wolfgang Hopfer und Martin Hiden nach dieser Saison auslaufen, besitzen die Austrainer auf die "Leihgaben" Djalminha, Julio Cesar und Didier Dheedene Optionen mit Stichtag 15. Juni. Über die sportliche Zukunft der drei Legionäre wird Daum Ende April eine Entscheidung fällen.

Peter Svetits muss jedoch schon jetzt planen und befindet sich diesbezüglich daher fast permanent auf Reisen. "Wenn es sportlich feststeht, dass wir Djalminha und Co wollen, dann werden wir sie auch haben."

Möglicher Ziegler-Ersatz steht parat

Der Austria-Sportdirektor lotet derzeit alle Möglichkeiten aus. Dazu zählt auch Torhüter Marc Ziegler, der hinter Thomas Mandl nur die Nummer zwei und daher unzufrieden ist. Der Deutsche, Ex-Meister mit dem FC Tirol, will Favoriten vorzeitig verlassen und ist bei Werder Bremen und auch Liga-Rivale Sturm im Gespräch.

Um im Falle des Ziegler-Abgangs schnell Ersatz zu haben, wurde mit dem Australier Joey Didulica eine Vereinbarung geschlossen. "Er ist kostenlos frei und spielt für Ajax Amsterdam nicht, weil er eine Vertragsverlängerung ablehnte", sagt Svetits über den 25-Jährigen, der bereits Einsätze in der Champions League vorzuweisen hat.

Rotation für die Austria

Dass die Veilchen derzeit spielerisch nicht so aufblühen wie sich das alle wünschen, wird weder von Svetits ("Dass nicht alles glänzt, wissen wir und arbeiten daran.") noch von Daum bestritten.

"Ich habe einen ausgeglichenen Kader, die Spieler haben ein sehr gute Einstellung und ziehen voll mit, doch ich werde nun ein bisschen rotieren, manchmal einen Anderen einsetzen", verriet der Trainer der "sein Leben lang ein Suchender" sein wird.

Ob sich etwa Rado Gilewicz, der einstige Torjäger des FC Tirol, auf der rechten Austria-Seite glücklich fühlt oder nicht, spielt für Daum keine Rolle. Er lasse sich durch solche Dinge in seiner Arbeit nicht irritieren.

Spielweise entscheidend

Denn nicht die Position oder Personen, sondern die Spielweise der ganzen Mannschaft ist für ihn entscheidend. "Außerdem hat jeder die Möglichkeit, aus seiner Position etwas zu machen".

Würde er Spieler nach deren Lieblingsposition fragen, dann bekäme er "offensiver Mittelfeldmann" zur Antwort. "Durch drei Leute nach hinten abgesichert und nicht vorne reingehen müssen, wo es weh tut." Das wird's aber nicht spielen ...

Auch mit zweiter Garnitur Meister?

Daum glaubt übrigens, dass auch die so genannte zweite Garnitur seiner Wiener Austria am Ende der Meisterschaft ganz knapp den Titel gewinnen würde. "Ich bin Optimist und weiß, dass das eine gewagte Aussage ist. Es wäre eine enge Sache und ganz schwierig".

Der Deutsche will sich nicht als Besserwisser im österreichischen Fußball sein. Er wolle nur helfen und die Sache auf den Punkt bringen. "Ich bin angetreten, um Dinge zu verbessern."

(www.sport1.at)

bearbeitet von VioletSoul

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"Ich habe von ihm ganz ein anderes Bild und weiß, dass er viel besser spielen kann und hohe Qualität besitzt. Ich weiß allerdings nicht, warum er jetzt nicht herausragende Leistungen bringt", sagt Daum über den Brasilianer.

Esterraich schenste Land von Welt - wenig Arbeit und viel Gääääld.....!!!

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Also Djalma nachzusagen dass er nur zum abkassieren hier ist kennt ihn sehr schlecht. Bei La Coruna hat er ja deswegen nicht mehr gespielt, weil er den Trainer attackiert hatte. Die Begründung warum er das tat lag darin, das er ein paar mal nicht von Beginn an eingesetzt wurde. Kurzum, er will spielen, sogar so sehr dass er auszuckt wenn er nicht darf! Im Westtribüne Forum gibt es einen Thread der das Problem von Djalma anspricht: Keine Zuschauer! Eine plausible Problematik für einen emotionsbetonten Menschen wie es Brasilianer nun mal sind. Wenn max. 10.000 Zuschauer anwesend sind hat er anscheinend ein Motivationsproblem. In Spanien sind die dort vorhandenen Großstadien immer gut gefüllt, bei uns sind die 10.000er Stadien oft nur halbvoll. Nicht der Charakter von Djalma ist das Problem sondern das ungewohnte Umfeld.

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Das in Österreich nicht die Kulissen wie in Spanien oder Germanien herrschen, also DAS hätte er aber wissen können! Und wenn wenig Zuschauer der Grund dafür sind, sich nicht bemühen zu wollen, dann zeichnet er sich nicht gerade als Spitzensportler aus.

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*Kopfschmerzen*

Vorerst: Seids doch froh dass in euren Augen ein die Austria eine totale Fehlverpflichtung getätigt hat! Warum also dann die Nörgelei?????

Meiner Meinung ist er das nicht! Und das Argument, dass man bei dem Gehalt doch verdammt noch mal seine Leistung bringen muss ist sehr unrealistisch. Der Herr Bundeskanzler soll demnach auch aufgrund seines Gehaltes verdammt nochmal alle Probleme Österreichs lösen! Und Manager die Firmen in den Bankrott führen bei denen ists genauso, wehe die machen Fehler ... und und und ... (diese Logik ist allerdings lächerlichst! ) Hier gehts um Menschen, nicht um Maschinen die man mit so und so viel Volt versorgt und dann laufen sie schon! Jeder der Arbeiten geht weiß das es noch andere Dinge als Geld gibt - das Arbeitsklima zum Beispiel! Das ist sogar noch wichtiger als das Geld (Wer hätte das gedacht! ). Und die Atmosphäre im Stadion gehört definitiv zum Arbeitsklima eines Fussballers.

Dann glaube ich nicht, dass Djalma sehr viel über Österreich gewusst hat. Nur dass man hier etwas aufbauen will (Das am liebsten alle Nicht-Austrianer zerstören würden ... aber das ist eine andere Geschichte) und er gebeten wird mitzuhelfen. Zwischen unwohl fühlen und nicht wollen ist ein RIESEN Unterschied! Und wenn man sich nicht ganz wohl fühlt bringt man auch nicht alles was man kann, selbst wenn man will!!! Euch ist es anscheinend noch nie so gegangen ... ihr seid glückliche Menschen und zu beneiden! Und jemanden Unwillen zuzusprechen ist ein starkes Stück! Denn ob Unwille oder nicht kann man nur selbst für sich beantworten, niemals bei einer anderen Person. Wenn es anders wäre, würde ich dir Unwillen vorwerfen, Djalma objektiv zu betrachten! Den Eindruck könnte man fast gewinnen ...

P.S.: Man darf Brasilianern durchaus eine andere Mentalität als den Österreichern zugestehen. Damit würde sich auch die Ansprüche an die eigene Umwelt und die Sicht der Welt und grundsätzlich Dinge ändern, die einem wichtig sind. Was wieder bedeuten würde, dass wir anders sind als sie (in gewisser Weise) und es uns vielleicht nicht so einfach fällt sich in sie hineinzuversetzen. Das was uns wichtig ist und motivierend wirkt muss auch nicht für einen Brasilianer gelten oder generell für eine Person die bereits viel Geld hat und es eigentlich nicht mehr braucht.

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Der Herr Bundeskanzler soll demnach auch aufgrund seines Gehaltes verdammt nochmal alle Probleme Österreichs lösen!

Der Bundeskanzler der Republik Österreich verdient - in Anbetracht seines Arbeitsaufwandes - im Vergleich zu Fußballprofis einen lächerlich geringen Betrag. Tut mir leid, ist aber so.

Ach ja, rotieren werde ich heut auch noch. Entweder auf der Tanzfläche oder der Hubschrauber kommt. :D

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Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es absolut demotivierend ist, vor so einem "leeren" Stadion zu spielen, aber er sollte dann doch profi genug sein, dass wegzustecken, bzw um sich dadurch nicht in seinem Können und in seinem willen beeinflussen zu lassen! :nein::nope:

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