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Italien erwägt Presseboykott

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Italien erwägt Presseboykott

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Italiens Kapitän Fabio Cannavaro hat energisch Presseberichte zurückgewiesen, wonach die Stimmung im Lager der "Azzurri" aufgrund des wilden Gerangels um einen Platz unter den ersten Elf beeinträchtigt sei.

"Kader ist eine Einheit"

Der Verteidiger von Internazionale FC betonte, dass der Kader eine "Einheit" sei, und kündigte einen möglichen Presseboykott seitens der Spieler an, wenn die negative Berichterstattung weitergehen sollte. "Der Kader ist eine Einheit", erzählte Cannavaro der Presse. "Es gibt keine Rivalität untereinander."

Möglicher Presseboykott

"Wir waren immer kooperativ mit Ihnen. Wir versuchen, etwas aufzubauen, und wenn Sie auf unserer Seite stehen wollen, dann sind Sie herzlich eingeladen, anderenfalls gehen wir unseren eigenen Weg. Vielleicht entscheiden wir uns auch für einen Presseboykott."

Gattuso unzufrieden

Vor zwei Tagen brachte Mittelfeldspieler Gennaro Gattuso seine Enttäuschung zum Ausdruck, dass er aller Voraussicht nach im ersten Spiel der Gruppe C am Montag gegen Dänemark nicht in der Startformation stehen wird. "Ich hoffe, dass ich auch mal meine Chance bekommen werde, unter den ersten Elf zu stehen", sagte Gattuso.

"Fühle mich wie ein Frischling"

"Seit fünf Jahren spiele ich für die Nationalmannschaft, aber ich fühle mich immer wie ein Frischling. Ich habe jedoch schon 33 Spiele für Italien auf dem Buckel. Der Trainer entscheidet, aber ich habe zwei großartige Spielzeiten hinter mir, und ich glaube darüber hinaus, meine technischen Fähigkeiten verbessert zu haben."

Kontroverse beendet

Italiens Trainer Giovanni Trapattoni entgegnete, dass Gattuso seine Meinung sagen dürfe, und bestritt, dass es im Kader rumoren würde. Die italienische Presse stürzte sich sofort auf diese Geschichte, weshalb Cannavaro auf den Plan trat und sich als Kapitän genötigt sah, den Diskussionen ein Ende zu setzen.

Training abgesagt

Wenn das gestrige Training ein Fingerzeig sein sollte, dann laufen im zentralen Mittelfeld Simone Perrotta und Cristiano Zanetti auf, während das Duo von AC Milan, Gattuso und Andrea Pirlo, auf der Bank sitzt. Das heutige Training wurde wegen der hohen Temperaturen in Lissabon abgesagt.

uefa.com

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Italiens Kapitän Fabio Cannavaro hat Berichte über Unruhe in Italiens Fußball-Nationalmannschaft zurückgewiesen. „Wir sind nicht einverstanden mit dem, was wir gelesen haben. Es mangelt dabei an Respekt. Wir stehen immer zur Verfügung, aber man darf uns die Worte nicht im Mund umdrehen“, sagte Cannavaro am Donnerstag im Namen der gesamten Mannschaft, die am Montag gegen Dänemark ihr erstes Spiel bei der EM-Endrunde in Portugal bestreitet. „Die Mannschaft ist eine Einheit“, betonte Cannavaro.

Auslöser für Cannavaros Kritik gegenüber den Medien war ein Interview mit Alessandro del Piero in der Turiner Zeitung „Tuttosport“, in dem der Offensivspieler von Rekordmeister Juventus mit kritischen Äußerungen über Nationaltrainer Giovanni Trapattoni zitiert worden war. Del Piero war am Mittwoch im Trainingsquartier auf Mittelfeldkonkurrent Francesco Totti angesprochen worden und hatte offiziell erklärt, dass Totti mehr im Rampenlicht stehen werde. Damit habe er jedoch kein Problem. „Ich trage nicht die Verantwortung, die Mannschaft anzutreiben. Das kann mir helfen, dieses Abenteuer besser zu überstehen“, erklärte Del Piero. In dem Interview hatte er Trapattoni indes vorgeworfen, den AS Roma-Star zu bevorzugen.

Trapattoni hatte bereits am Mittwoch erklärt, die Mannschaft ziehe an einem Strang. „Ich bin sehr an Harmonie interessiert. Es würde mir Sorgen machen, wenn Spieler gleich aufgeben würden, weil sie nicht spielen. Wer auch immer bestimmte Meinungen äußert, sollte Respekt zeigen, besonders seinen Teamkollegen gegenüber“, sagte Trapattoni. Er hatte damit auf das Unverständnis von Gennaro Gattuso wegen dessen voraussichtlicher Reservistenrolle reagiert.

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