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LowFive

[CD-REVIEW] Ash

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Ash - Meltdown

Ash sind wieder da.

Die durchaus sympathischen Iren veröffentlichen mit "Meltdown" ihr mittlerweile fünftes Studioalbum, und da präsentiert man sich ganz neu.

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Statt dem Zuckerl-Power-Pop ("Candy") und dem Abfeier-Rock ("Burn Baby Burn") geht es auf Meltdown viel rauher zu. Wie das Cover schon vermuten lässt, befreit man keine Engel mehr, sondern geht auf einen Höllentrip: Die Gitarren hat man offenbar bei Monster Magnet ausgeborgt, während man das lyrische Können und das Gespür für eingängige Melodien beibehält.

Der Indie-Bravo-Posterboy Tim Wheeler ist (endlich) doch dem Rocker Tim Wheeler gewichen. Wie man sich schon auf der letzten Tour (unter anderem ein grandioser Auftritt am FM4-Frequency Festival) überzeugen durfte, überzeugt das neue Material durchaus, wirkt nicht aufgesetzt, sondern rockt mehr oder weniger froh vor sich hin.

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Der Höllenritt beginnt gleich mal mit einem Track ("Meltdown") der kaum mehr Drive haben könnte, Van-Halen-Gitarrensolo und Wah-Wah inklusive ("Take no more lies / Make up your mind" mag gleich für das ganze Album stehen).

Und so geht es weiter: die folgenden zwei Stücke sind ebenfalls von ausgezeichneter Qualität (die erste Single "Orpheus" und "Evil Eye"), was dann zum eigentlichen Höhepunkt des Albums führt: Das treibende "Clones" beginnt mit einem Metalriff, ist durchsetzt mit einem arg verzerrtem Bass und hat einen wunderbaren Power-Rock Refrain ("Shame / if everyone's the same / I though you stood alone / We're different from the clones") mit anschließendem Giarrensolo, das locker mit den Gitarrenakrobaten Muse (Erinnerungen an "Sober"!) mithalten kann.

Weiter geht es dann doch ein wenig beruhigter, über "Starcross'd", "Out Of The Blue", fühlt man sich dann doch an "Free All Angels" erinnert; das anschließende "Renegade Cavalcade" durfte man auch schon live erleben, beginnend mit attraktiven Moll-Ghostnotes und treibendem Rhythmus ebenfalls ein Highlight des Albums.

Auch sehr zu empfehlen sind "On A Wave" und das schon vom "Dawn Of The Dead"-Soundtrack bekannte "Vampire Love".

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Fazit

Alles in allem eine sehr gelungene Platte, sehr empfehlenswert, außerdem ein Quantensprung im Schaffen von Ash. Die einzigen Mankos sind die Reminiszenzen an die vorigen Alben, und ab und zu die Stimme von Tim Wheeler - ungefähr so bedrohlich wie ein Koalabär - die teilweise nicht zu den harten Gitarren zu passen scheint.

trotz allem, meine Wertung:

8/10 Punkten

bearbeitet von LowFive

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