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Phrasen übersetzen

14 Beiträge in diesem Thema

Hallo, ich hab morgen D-Referat und als Thema Österreich-Ungarn gewählt.

Da ich mir durchs I-Net geholfen habe und dort einige Phrasen geschrieben stehen, die ich ned wirklich versteh bzw. nicht vereinfacht ausdrücken kann. Wenn ich das der Lehrerin vorles dann weiß sie sofort dass das ausn Internet is und ich nix davon versteh :D, daher bräucht ich wen der mir das vereinfacht ausdrücken kann:

Österreich meinte sich im Inneren neu organisieren zu müssen, um neben dem übermächtigen groß erscheinenden Preußen-Deutschland noch adäquate Geltung bewahren zu können

Gleichzeitig dividierte der Ausgleich einst staatstragende Bevölkerungsgruppen auseinander. Das war der innere Anfang vom Ende.

1890 wird immer mehr auch im Inneren Österreichs - abgesehen von Armee, Gendarmerie und Beamtenstand sowie Großbürgertum - der Nationalitätenstreit, verbunden mit Antisemitismus und Rassismus angeheizt.

In allen Bereichen des Lebens nimmt die Donaumonarchie eine Spitzenposition ein und die wirtschaftlichen, demokratischen und juristisch-sozialen Rechte der Bevölkerung halten jedem heutigen Vergleich mühelos stand.

Sowohl das protestantische Deutsche Kaiserreich als auch das fast antiklerikale Garibaldi-Italien wurden zu sogenannten Nationalstaaten vereinigt. Beide Staaten verkörperten jenen aufkeimenden nationalistischen Chauvinismus, der nie Sache Österreichs war.

Bitte helfts ma, wär wirklich wichtig!

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Gleichzeitig dividierte der Ausgleich einst staatstragende Bevölkerungsgruppen auseinander. Das war der innere Anfang vom Ende.

ich würde es so verstehen (kann mich aber auch irren):

Man hat die Bevölkerungsgruppen in diverse Viertel gesteckt (Judenviertel, Zigeunerviertel,...) --> Aufstände en masse.... :ratlos:

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Österreich meinte sich im Inneren neu organisieren zu müssen, um neben dem übermächtigen groß erscheinenden Preußen-Deutschland noch adäquate Geltung bewahren zu können

Preußen-Deutschland ist Im Aufwind, Österreichs Wichtigkeit in der Welt schwindet,

um dem entgegenzuwirken, wird der Staatsapparat reformiert...

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Sowohl das protestantische Deutsche Kaiserreich als auch das fast antiklerikale Garibaldi-Italien wurden zu sogenannten Nationalstaaten vereinigt. Beide Staaten verkörperten jenen aufkeimenden nationalistischen Chauvinismus, der nie Sache Österreichs war.

Deutschland (viele Protestanten) und Italien (mahr oder weniger der Institution "Kirche" abgewandt) werden geeint (vorher nur Splitterstaat bzw. nur unzusammenhängende Fürstentümer), und schaffen so auch ein neues "Nationalgefühl", mit Patriotismus und nationalistischem Gedankengut (das quasi als andere Staaten als unterlegen ansieht);

So wie's da steht, haben die Österreicher damals mit solchen Nationalismus nichts anfangen können...

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Gleichzeitig dividierte der Ausgleich einst staatstragende Bevölkerungsgruppen auseinander. Das war der innere Anfang vom Ende.

An dem Ausgleich haben sich die Meinungen der Bevölkerungsgruppen (,die durch ihren Konsens einen geregelten und stabilen Staat ermöglicht haben) geschieden und, und diese so gegeneinander aufgebracht. Und da innerer Unfriede politische Instabilität mit sich bringt, bricht der Staat letztlich zusammen...

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Österreich meinte sich im Inneren neu organisieren zu müssen, um neben dem übermächtigen groß erscheinenden Preußen-Deutschland noch adäquate Geltung bewahren zu können

Gleichzeitig dividierte der Ausgleich einst staatstragende Bevölkerungsgruppen auseinander. Das war der innere Anfang vom Ende.

1890 wird immer mehr auch im Inneren Österreichs - abgesehen von Armee, Gendarmerie und Beamtenstand sowie Großbürgertum - der Nationalitätenstreit, verbunden mit Antisemitismus und Rassismus angeheizt.

In allen Bereichen des Lebens nimmt die Donaumonarchie eine Spitzenposition ein und die wirtschaftlichen, demokratischen und juristisch-sozialen Rechte der Bevölkerung halten jedem heutigen Vergleich mühelos stand.

Sowohl das protestantische Deutsche Kaiserreich als auch das fast antiklerikale Garibaldi-Italien wurden zu sogenannten Nationalstaaten vereinigt. Beide Staaten verkörperten jenen aufkeimenden nationalistischen Chauvinismus, der nie Sache Österreichs war.

Bitte helfts ma, wär wirklich wichtig!

Is leider a Bissl ungut, dass du bei den einzelnen Aussagen keine Jahreszahlen bzw. Rest vom Text dabei hast... das 19. Jhd. war dann doch ein Bissl bewegt...

Kann also nur mutmaßen, was gemeint sein könnte. (Hab als Spezialgebiet 1848+ Auswirkungen ghabt)

Österreich meinte sich im Inneren neu organisieren zu müssen, um neben dem übermächtigen groß erscheinenden Preußen-Deutschland noch adäquate Geltung bewahren zu können

Schätze mal, damit is die Vorgeschichte zum Ausgleich 1867/68 gemeint. Die Österreicher hatten gegen 2 Gegner vorzugehen. Zum einen war die (Gesamt) Monarchie ein bunter Haufen der verschiedensten Völker, die entweder vom Kaiser verarscht wurden, oder sich gegenseitig verdroschen haben. Effekt: Jeder machte was er wollte. Damit war natürlich die Handlungsfähigkeit des Kaisers eingeschränkt... Auf der anderen Seite wuchs Preußen immer mehr zur führenden Macht im "Deutschen Bund" heran. Bismarck wollte die Vormachtstellung Österreichs in Deutschland beenden und die Österreicher rauswerfen.

Gelungen is ihm das dann 1866 in Königgrätz. Die Gründe für den Krieg waren einigermaßen aus den Fingern gesaugt, aber das würde zu weit führen...

Aufgrund der Niederlagen (auch zeitgleich in Italien gegen Frankreich) musste der Kaiser schließlich nachgeben und die ungarische Stephanskrone "wieder einführen".

Gleichzeitig dividierte der Ausgleich einst staatstragende Bevölkerungsgruppen auseinander. Das war der innere Anfang vom Ende.

Durch den Ausgleich wurden die Ungarn völlig aufgewertet, dafür war der Franz Joseph aber zu blöd, nicht auch den Tschechen zumindest Autonomie zu gewähren. Die Tschechen hatten sich nämlich erhofft, dass auch ihre Wenzelskrone wiederbelebt würde. Der Effekt war, dass die durch den Rost gefallenen Tschechen sich in Richtung Rußland wandten und nur darauf gewartet haben, von Österreich weg zu kommen (Panslavismus)...

1890 wird immer mehr auch im Inneren Österreichs - abgesehen von Armee, Gendarmerie und Beamtenstand sowie Großbürgertum - der Nationalitätenstreit, verbunden mit Antisemitismus und Rassismus angeheizt.

Da hab ich keine Ahnung, was gemeint sein könnte...

In allen Bereichen des Lebens nimmt die Donaumonarchie eine Spitzenposition ein und die wirtschaftlichen, demokratischen und juristisch-sozialen Rechte der Bevölkerung halten jedem heutigen Vergleich mühelos stand.

Vielleicht (weil ich "Rechte" lese) is damit die Dezember- Verfassung von 1867 gemeint. Ein Teil davon, und zwar das "Staatsgrundgesetz (StGG) über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger", ist heute noch Teil der Verfassung. Der Teil enthält einige wichtige Bürgerrechte. Erwerbsfreiheit, Freiheit der Kunst, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit uvm. In gewissen Bereichen gewährt das StGG mehr Grundrechtsschutz, als die heutige Europäische Menschenrechtkonvention (EMRK) und die is in Sachen Grund-/Menschenrechten das Feinste vom Feinen (in Ö auch in vf-Rang)...

Sowohl das protestantische Deutsche Kaiserreich als auch das fast antiklerikale Garibaldi-Italien wurden zu sogenannten Nationalstaaten vereinigt. Beide Staaten verkörperten jenen aufkeimenden nationalistischen Chauvinismus, der nie Sache Österreichs war.

Entweder liegts daran, dass der Teil ausm Zusammenhang gerissen is, oder da steht völliger Schwachsinn.

Dass D und Italien zu Nationalstaaten wurden is klar, darin lag ua. der Untergang der Monarchie. Ein einheitliches Italien gibts ja erst seit dem 19. Jhd. Der Süden war französisch (Sizilien und Gegend um Neapel), die Mitte Kirchenstaat (vielleicht ist das mit antiklerikal gemeint :ratlos: ), der Norden österreichisch (Südtirol, Venetien, Lombardei).

Aber, dass in Ö kein chauvinistischer Hang zum Nationalstaat da gewesen sein soll? Gerade diese Unterdrückung der Nichtdeutschen/ Ungarn war ja ua. einer der Hauptgründe für den ersten Weltkrieg. (Stammt der Text von der Seite von einem Habsburger ;) )

Wie gesagt, die Texte sind aus dem Zusammenhang gerissen. Da is es schwer, zu wissen, worums geht... aber schick mir keinen Virus, wennsd morgen einen Fleck kriegst, weil die Prof. anderer Meinung is... ;):winke:

bearbeitet von Inquisitor

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In allen Bereichen des Lebens nimmt die Donaumonarchie eine Spitzenposition ein und die wirtschaftlichen, demokratischen und juristisch-sozialen Rechte der Bevölkerung halten jedem heutigen Vergleich mühelos stand.

Im Vergleich zu den anderen (europäischen Staaten) hat es in Österreich-Ungarn ein sehr fortschrittliches Rechtssystem gegeben; die Rechte des Einzelnen wurden dadurch geschützt, wie kaum woanders.

Sehr viele Staaten hinken heute noch diesem damaligen Standard hinten nach...

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Im Vergleich zu den anderen (europäischen Staaten) hat es in Österreich-Ungarn ein sehr fortschrittliches Rechtssystem gegeben; die Rechte des Einzelnen wurden dadurch geschützt, wie kaum woanders.

Sehr viele Staaten hinken heute noch diesem damaligen Standard hinten nach...

Hab ich schon gesagt... :eviltongue:

:laugh::winke:

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Gast
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