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Violaboy84

"Kreativ träumen"

1 Beitrag in diesem Thema

- Ein Littip von elektroNICK -

Diese ultrakurze Andeutung des Inhaltes dieses Buch möge genügen, um zu sehen, ob man Geschmak am bewußten, kreativen, luziden Träumen bekommt.

Das bewußte (luzide) Träumen

Jeder Mensch träumt nachts. Ein Säugling träumt ca. 50% der Nacht, ein Erwachsener ca. 20%. Insgesamt verbringen wir in vier bis fünf nächtlichen Traumphasen, die in der Nacht zunehmend länger werden, durchschnittlich 4 Jahre unseres Lebens im Traum. Die Traumphasen werden stets von einer schnellen Bewegung der Augäpfel begleitet (REM), die das Traumgeschehen beobachten. In Gegensatz zum rein körperlichen Schlaf stehen uns Menschen also im Traumschlaf insgesamt vier Jahre unseres Lebens zur Verfügung, um dort aktiv zu träumen. In dieser Zeit können wir, wenn wir es erlernt haben, das Traumgeschehen bewußt beeinflußen und es sogar soweit unserem Willen unterstellen, daß wir diese kreative Kraft für Problemlösungen des Alltags und unserer Psyche nutzen können.

Ein erster, kleiner Beweis für die mögliche Kontrolle über Trauminhalte ist die Tatsache, daß in Schlaflabors so gut wie nie Alpträume und feuchte Träume auftauchen. Die Psyche des Träumers will wohl bei diesen Träumen nicht entdeckt werden, deshalb läßt sie diese Träume im Labor gar nicht erst zu. Wenn man das aktive, bewußte (luzide) Träumen beherrscht, dann kann man nicht nur die aufregendsten Abenteuer erleben, man hat auch die andauernde Gelegenheit, seine Persönlichkeit zu formen.

Die Fähigkeiten des Gehirns sind erstaunlich; wenn die alltäglichen Bewußtseinsfilter wegfallen (egal, ob in Traum, oder in Hypnose), kann sich der Mensch an fast alles erinnern. Ob es sich nun um Einzelheiten in der Säuglingszeit handelt, oder um die Gespräche der Ärzte während einer Operation bei Vollnarkose (siehe Placebo-Vortrag der NGFG), der Mensch kann sich an fast alles erinnern. Diese enorme Fähigkeit kann der aktive Träumer in seinen Träumen bewußt nutzen, um sich bewußt an Situationen zu erinnern, die er gerne wissen möchte.

Die menschliche Psyche kann im Traum anzeigen, ob der Körper erkrankt ist. Ein bewußter Träumer kann diesen prodomischen Traum (Vorboten-Traum) bewußt nutzen, um seinen Gesundheitszustand zu überprüfen. Das aktives Träumen sinnvoll ist, daran mag nun niemand mehr zweifeln; die Frage ist nur: wie lerne ich, aktiv zu träumen?

Wie erlange ich den bewußten Traum?

Eine Möglichkeit, kreativ zu träumen, ist die folgende: der Mensch, der in der folgenden Nacht kreativ träumen möchte, soll sich einen ganz bestimmten Traum vornehmen. Er soll recht viel Energie darauf verwenden, diesen einen Traum zu planen. Wenn man darin Übung hat, kann man die Träume zuverlässig hervorrufen (TRAUMINKUBATION).

Konkret soll man sich einen kurzen, eingängigen, positiven Satz einprägen, welcher den beabsichtigten Traum beschreibt ("Heute Nacht werde ich fliegen."). Diesen Satz muß man sehr häufig wiederholen, am besten den ganzen Tag lang, und dann ganz besonders intensiv im schlaftrunkenen Zustand, kurz vor dem Einschlafen. Es ist hilfreich, den geplanten Traum zusätzlich schon einmal etwas anzuträumen. Man stelle sich den Traum vor, zusammen mit der Freude, die man empfindet, wenn man am Morgen feststellt, daß sich der erwünschte Traum wirklich zeigte.

Sehr wichtig für das Gelingen ist die innere Einstellung. Man muß an sich und das Gelingen fest glauben und diesen Glauben nähren, dann wird sich der Erfolg auch einstellen können.

Wenn man nicht sofort erfolgreich ist, soll man sich nicht entmutigen lassen: ein Zeitraum von sechs bis acht Wochen bis zum zuverlässigen Gelingen ist durchaus normal.

Wenn man morgens aufwacht, egal welcher Traum sich eingestellt hat, soll man die Traumgebilde schnell noch fragen, was sie denn eigentlich wollen; sie können auch in diesem Halbwachsein noch antworten.

ElektroNICK

P.S. Auch wenn es nichts mit diesem Buch zu tun hat, so soll eines doch nicht verschwiegen werden; sonst hätte der Autor der Zusammenfassung ein schlechtes Gewissen: Es gibt genügend viele Meinungen, daß der Mensch nicht nur nachts träumt. Das klingt zunächst trivial, ist es aber nicht. Carlos Castaneda, Nörretranders und die australischen Ureinwohner behaupten (direkt oder indirekt), daß der Mensch immer träumt. Eine faszinierende Vorstellung. Der einzige Unterschied sei (modern ausgedrückt), daß man einmal externen Input bekommt, einmal nicht.

Dieser Gedanke ist aber im Kopf des Verfassers noch nicht ausgegoren, deswegen bleibt es hier leider nur bei einer Anspielung. Diese Anspielung hat den Sinn, daß der Zusammenfassende nicht den Eindruck der vielen Traumbuch-Autoren unterstützen will, es gäbe einen riesigen Unterschied zwischen Traum und Wachbewußtsein.

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