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Gigi

[Spielerinfo] Fabian Ernst

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[spielerinfo] Fabian Ernst

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Geburtsdatum: 30.Mai 1979

Geburtsort: Hannover

Nationalität: _Deutschland_

Größe: 183 cm

Gewicht: 80 kg

Position: defensives Mittelfeld

Vereine:

[*] Hannover 96 (bis 1998)

[*] Hamburger SV (1998-2000)

[*] SV Werder Bremen (seit 2000)

aktuelle Rückennummer: 4

Bundesligaspiele/tore: 164/9

Länderspiele: 5

Karriere

Fabian Ernst, wurde am 30.Mai 1979 in Hannover geboren. Daher lag es auch nahe, dass er seine fussballerische Karriere bei Hannover 96 in der Jugend begann. Dort lernte er schnell die Kunst des Fußballs und bekam in der Saison 1997/98 die Chance in der Kampfmannschaft der 96er, wo er jedoch nur im Kader stand, aber nie in der Bundesliga zum Einsatz kam. Nur ein Jahr später, wechselte Fabian Ernst ablösefrei zum Hamburger SV, wo er 2 Saisonen verbracht. Gleich in seiner ersten Saison bei den Hanseaten, bestritt er 29 Bundesligaspiele für den Hamburger SV, konnte aber kein Tor erzielen. Sein Bundesligadebüt feierte der Hannoveraner am 15.August 1998, beim Auswärtsmatch des HSV gegen den 1.FC Nürnberg. Ernst wurde beim Stand von 0:1 in der 66.Spielminute für Stefan Böger eingewechselt. Die Hamburger schaffte am Ende noch den Ausgleich durch Yeboah. Sein erstes Erfolgserlebnis, aber auch gleichzeitig Negativerlebnis, gelang ihm an 24.Spieltag beim Heimspiel gegen den SC Freiburg. In der 40.Spielminute, legte er den 1:1-Ausgleichstreffer von Antony Yeboah vor, mußte aber in der 68.Spielminute vorzeitig vom Platz, da er seinen ersten Ausschluss in der Bundesliga kassierte und zwar mit der Gelb-Roten Karte. Der Hamburger SV landete am Ende der Saison auf dem 7.Tabellenplatz, der dem HSV die Teilnahme am UI-Cup einbrachte. Im Juli 1999, absolvierte Fabian Ernst damit seine ersten Spiele in einem internationen Bewerb. Er durfte in allen 4 Partien ran. Im Finale scheiterten die Hanseaten aber an dem französischen Verein Montpellier. Nach dem 1:1 im Auswärtsspiel, setzte es daheim im Elfmeterschiessen ein klares 0:3, nachdem 1:1 in der regulären Spielzeit. In der Meisterschaft, lief es auch nicht mehr so gut für Ernst. Nur 19 Spiele absolvierte er in der Saison 1999/2000 und wurde dabei fast nur eingewechselt, meistens überhaupt erst in der Schlußphase. Der HSV verbesserte sich in dieser Saison enorm und landete auf dem ausgezeichneten 3.Platz in der Tabelle. Es war aber auch gleichzeitig seine letzte Saison für den Hamburger SV, denn am Saisonende wechselte Fabian Ernst zum Revierkonkurrenten Werder Bremen.

Nach 2 Jahren Hamburger SV, wechselte er zum Rivalen Werder Bremen. Für eine Ablöse von rund 1 Mio. Euro ging er zu den Werderaner, wo er unter anderen mit Andreas Herzog und Frank Verlaat in einer Mannschaft stand. In seiner ersten Saison bei den Bremern, erkämpfte er sich gleich einen Stammplatz und absolvierte 28 Bundesligaspiele, bei denen er in 26 Spielen in der Startformation auflief. Auch mit dem Toreschiessen, funktionierte es in Bremen Am 11.Spieltag, im Heimspiel gegen die Frankfurter Eintracht, erzielte Ernst nach 42 Minuten den Ausgleich und gleichzeitig auch Endstand von 1:1 und erzielte somit sein 1.Bundesligator überhaupt. Dieses Kunststück gelang ihm an 22.Spieltag gleich nochmal, diesmal gegen Schalke zur 2:0-Führung für seine Mannschaft. Dieses Spiel endete mit einem 2:1-Heimsieg. Auch in der neuen Saison, war er ein fixer Bestandteil des SV Werder, diesmal konnte er 27 Bundesligaspiele verbuchen. Seinen großen Tag erwischte er bereits am 2.Spieltag, beim 3:2 Heimsieg der Bremer gegen Energie Cottbus. Nach 15 Spielminuten, sorgte er für den Führungstreffer zum 1:0 und in der 65.Minute, bereitete er den Siegestreffer von dem Brasilaner Ailton vor. Zwei weitere Treffer und eine Torvorlage, sollten in dieser Saison noch folgen, insgesamt brachte er es deshalb auf 3 Bundesligatore in dieser Saison, um eins mehr, als noch im Vorjahr. Bremen holte sich am Ende der Saison den 6.Tabellenplatz und sicherte sich damit die Teilnahme am Uefa-Cup. In der neuen Saison, schaffte Fabian Ernst nun entgültig den Durchbruch in der Bundesliga. Mit 31 Bundesligaspielen, die er alle samt von der 1.Minute an absolvierte, erreichte er seinen neuen Spielerekord in einer Saison. Auch zum Tore schießen, sollte es in dieser Saison wieder reichen, diesmal waren es 2 Tore und eine Torvorlage. Auch im Uefa-Pokal, durfte er in allen 4 möglichen Spielen auflaufen und spielte auch die volle Distanz durch. Nach dem klaren 2:2 und 8:0 (!!) Aufstieg gegen die ukrainische Mannschaft Metalurg Donezk, mußte man sich gegen die Hölländer von Vitesse Arnheim, in der 2.Runde geschlagen geben. Denkbar knapp, nach dem man das Hinspiel mit 2:1 verloren hatte und im Rückspiel bereits mit 2:0 führte, aber nur 3:3-Unentschieden spielte. Im DFB-Pokal, lief es dann schon wieder besser für Ernst und seine Mannschaft. Erst im Halbfinale, scheiterte man am 1.FC Kaiserslautern und der Hannoveraner spielte alle 6 Spiele über 90 Minuten durch. Im Winter 2002, wurde er nach der Durchschnittsnote der Fachzeitschrift Kicker, zum besten Spieler der Hinrunde „gewählt“ und verwies damit Kollegen wie Ballack, Rosicky und Effenberg auf die Plätze.

Auch in der laufenden Saison, brachte er es bis heute bereits auf 30 Spiele für Bremen, wobei er nur am vergangenen Wochenende fehlte, da er wegen seiner 5.Gelben Karten gesperrt war, ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub, dem Hamburger SV. Am 7.Spieltag, im Spiel der Bremer gegen den 1.FC Köln, welches Bremen auswärts mit 4:1 gewann, bereitete allein Ernst 3 Tore vor. Bis heute, waren es bereits insgesamt 9 Torvorlagen und 2 Tore, die er selber erzielt hat. Eine sehr gute Bilanz, für einen eigentlich defensiv versierten Spieler. Der SV Werder Bremen ist derzeit Tabellenführer in Deutschland und steht auch im Finale des DFB-Pokals in Berlin gegen den Zweitligisten Alemannia Aachen. Somit ist Fabian Ernst auch nach 5 Jahren Bundesliga am besten Weg, seinen ersten Titel zu gewinnen. Fabian Ernst hat sehr gute technische Fähigkeiten und kann das Spiel im defensiven Mittelfeld hervorragend ordnen. Allein deswegen, ist er für den SV Werder so wichtig geworden. Auch in der laufenden Saison, ist er derzeit laut Kicker-Noten, der beste Mittelfeldspieler der Liga.

Im Mai 2002, wurde Fabian Ernst zum erstenmal im Nationalteam eingesetzt. Bei seinem Debüt gegen Kuwait, wurde er von Teamchef Völler nach 67 Minuten ins Spiel gebracht und ersetzte den Dortmunder Sebastian Kehl. Das Spiel im Freiburger Dreisamstadion, endete mit einem glatten 7:0-Heimsieg der Deutschen. Auch in seinem 2.Spiel für Deutschland, beim 2:2 gegen Bulgarien in Sofia, wurde er nur eingewechselt. Auch im folgenden Jahr, bekam er nur eine kurze Chance, sein Können zu zeigen. Im einzigen Spiel 2003 für Deutschland, wurde er nach 71 Spielminuten gegen den Welt- und Europameister Frankreich eingewechselt. Die Deutschen blamierten sich und verloren sang- und klanglos mit 0:3. Im laufenden Kalenderjahr, durfte er bereits in 2 von 3 Spielen der Nationalelf ran und zwar beim 3:0-Sieg gegen Belgien und bei der nächsten Blamage, dem 1:5 in Rumänien vor einer Woche. Tore gelangen dem 24jährigen Mittelfeldspieler noch keine für Deutschland, aber dafür hat er auch noch etwas Zeit. Und vielleicht gelingt ihm sogar bei der EM in Portugal ein Tor, bei der er ziemlich sicher im Juni mit von der Partie sein wird. Es wäre sein erstes großes Turnier mit Deutschland.

Fotos

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