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Steffo

[Spielerinfo] - Niko Kovac

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Niko Kovac

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Nationalität: Kroatien

Geburtsort: Berlin

Geburtsdatum: 15.10.1971

Position: Mittelfeld

Größe: 1.76m

Gewicht: 72kg

Aktueller Verein: Hertha BSC Berlin (Vertrag bis )

Rückennummer beim Verein: 5

Bisherige Vereine: Hertha 03 Zehlendorf, Rapide Wedding , Bayer Leverkusen, HSV, Bayern München

Länderspiele: 35 / 5 Tore

Obwohl Niko in Berlin geboren wurde und Zeit seines Lebens in Deutschland spielte, entschied er sich, genauso wie sein Bruder Robert, für die kroatische Nationalmannschaft. Seine Anfänge machte er bei Hertha 03 Zehlendorf und Rapide Wedding, wo er sich durch die Jugendmannschaften spielte, bis ihn Hertha BSC unter seine Fittiche nahm.

Sein Debüt für Hertha gab er in der Saison 1991/92. Hertha war damals in der zweiten Liga, hatte aber schon damals das Bestreben erstklassig zu werden. Niko hatte übrigens einen sehr bekannten Mitspieler zu dieser Zeit, denn an seiner Seite spielte Mario Basler, der in seinen beiden Hertha Saisosen 1991 und 1992 insgesamt auf gute 17 Tore kam. Ein Jahr später kickte er mit einem Spieler zusammen, den die meisten von uns noch besser kennen, nämlich mit dem Ex-Austrianer Andi Ogris, der in der Saison 93/94 7 Mal traf.

Während Niko in seiner ersten Saison noch nicht gesetzt war, war er ein Jahr später aus der Stammmannschaft nicht mehr wegzudenken und absolvierte bereits in seinem 2. Jahr 42 Spiele. In dieser Spielzeit gelang ihm auch sein erstes Tor und er war damals schon eine wichtige Stütze für die Mannschaft, da er auch in jungen Jahren schon sich nicht scheute Verantwortung zu übernehmen. Er kam in allen weiteren Saisonen auf über 30 Einsätze und 1995/96 krönte er seine beste Saison beid en Berlinern mit 11 Toren.

Bayer Leverkusen war der starke Mittelfeldspieler positive aufgefallen und so holten sie den starken Mittelfeldspieler zu sich ins Team. In den ersten beiden Jahren lief es ausgezeichnet. Niko hatte seinen Stammplatz, war gesetzt und zeigte durchwegs gute Leistungen. In seinem letzten Jahr bei Leverkusen verlor er allerdings seinen Stammplatz und kam meist nur als Joker ins Spiel. Von seinen 27 Auftritten begann er im Jahr 1998 nur 11 von Anfang an, eine Situation mit der der Kroate nicht zufrieden war.

So wechselte er am Ende der Saison zum Hamburger SV, wo er alle seine Stärken wieder ausspielen konnte. Der Mittelfeldstratege verschaffte sich in kürzester Zeit Respekt bei seinen neuen Mitspieler und Fans und sein Trainer Pagelsdorf lobte besonders Nikos Spielverständnis und seine taktische Reife. Niko war sowohl im offensiven als auch im defensiven Bereich eine Bereicherung und war zudem stets für Tore gut. Er absolvierte in seiner ersten Spielzeit bei den Hamburgern 30 Spiele und schoss dabei 8 Tore – für einen Mittelfeldspieler eine hervorragende Quote.

Diese Leistungsexplosion zog zahlreiche Konkurrenten an und der FC Bayern ging wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nach, nämlich den anderen Vereinen ihre Leistungsträger abzuluchsen. Die Bayern machten den Hanseaten ein großzügiges Angebot, diese wollten den Kroaten aber auch nicht für umgerechnet 9 Mio € gehen lassen. So spielte er auch im nächsten Jahr beim HSV und dass er diesmal 5 Einsätze weniger hatte als in seiner ersten Saison, lag nur an mehreren kleineren Verletzungen. In der kicker Rangliste der besten defensiven Mittelfeldspieler rangierte Kovac 2000 an erster Stelle. Besonders lobte das Fachmagazin seine Vielseitigkeit. Als Spielmacher Cardoso ausfiel, übernahm Niko erfolgreich gegen Juventus Turin seine Aufgaben und Zidane, den er eigentlich bewachen sollte, bekam mit Kientz einen neuen Kettenhund. Kovac stemmte sich gegen jede Niederlage und war meist der letzte Spieler beim HSV der aufgab.

Dann kam es wie es kommen musste. Im April 2001 einigte sich der Kroate mit Bayern München. Die Bayern, die noch eine Sasion davor für den HSV Spieler eine saftige Ablösesumme zu zahlen bereit waren, verpflichteten den Kroaten nun ablösefrei. Allerdings wollten die Bayern ihren neuen Spieler gleich haben und so zahlten sie am Ende doch noch 5.6 Mio€ damit sie den Spieler gleich bekommen.

Bei Bayern lief aber wenig nach Plan, gleich im Herbst 2001 verletze sich der Neuzugang und musste wegen einem Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel ca. einen Monat pausieren. Im Jänner stieß er im Training mit Carsten Jancker zusammen und riss sich im Knie ein Innenband und hatte so wieder einige Zeit Pause. So wurde sein Spielrhythmus durcheinander gebracht und gerade bei den Bayern ist es gefährlich längere Zeit zuzusehen, da die Konkurrenz groß ist und nicht schläft. Im Gegensatz zu seinem Bruder der sich einen Stammplatz erkämpfen konnte saß Niko meistens auf der Bank und suchte das Gespräch mit Hitzfeld, der ihm noch zusicherte, dass er mit seiner Entwicklung zufrieden sei. Allerdings war gerade auf seiner Position mit Jeremies, Fink, Hargreaves und Thiam enorm viel Konkurrenz.

Einige Zeit später, die Situation hatte sich für den Kroaten nicht wirklich gebessert brach er sich seine Nase während dem 1:0 Sieg gegen Rostock. Dies half ihm auch nicht unbedingt weiter und so entschieden sich die Bayern Niko wieder abzugeben. Niko selbst machten sie jedoch keinen Vorwurf und der Vorstand räumte ein, dass er sich immer bemüht hatte und im Training ordentlich mitzog. Weiter meinte er, dass man Niko nicht die Chance verbauen möchte und viele junge Spieler nachkommen würden.

Niko besann sich seiner Wurzeln und Anfang Juni waren er und Hertha BSC sich einig – Niko Kovac sollte wieder den Berliner Klub verstärken. Nach 34 Einsätzen bei den Bayern erhielt er einen Zwei-Jahres Vertrag der sich ab einer gewissen Anzahl an Spielen automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Niko Kovac sagte zu diesem Wechsel:“ Ich freue mich, wieder nach Berlin zurückzukehren. Für meine Entscheidung war ausschlaggebend, dass ich in einem sehr guten Klub eine wichtige Rolle spielen möchte. Diese Perspektive war für mich wichtiger als der finanzielle Aspekt“

Sportlich lief es allerdings nicht so wie geplant, die Berliner mit UEFA Cup Ambitionen stecken derzeit mitten im Abstiegskampf. Wenn die EM in Portugal anfangen wird, hat Kovac eine schwierige Saison hinter sich, die er aber mit einer starken EM versüßen könnte.

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heir sehen wir eine Aufstellung der Kroaten aus dem Jahr 2000 - einige dieser Spieler werden wir auch in Portugal sehen

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ist leider ziemlich unscharf - hier köpfelt Niko gegen Deutschland im Jahr 2000 zum Ausgleich ein

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Niko gegen Tommasi

bearbeitet von Steffo

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