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Steffo

[Spielerinfo] - Andreas Jakobsson

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Andreas Jakobsson

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Nationalität: Schweden

Geburtsdatum: 6.10.1972

Position: Innenverteidigung / Libero

Größe: 1.89m

Gewicht: 83kg

Aktueller Verein: Bröndby

Rückennummer beim Verein: 6

Bisherige Vereine: Landskrona

Länderspiele: 30 / 1 Tor

Landskrona und Helsingborg – 10 Jahre schwedische Liga

Andreas Jakobssons Karriere begann bei Landskrona. Bereits mit 18 Jahren durfte er in der schwedischen Liga seine ersten Einsätze absolvieren, allerdings brauchte er noch etwas Zeit um sich in die Mannschaft zu spielen. In seiner zweiten Saison 1991 kannte er jedoch die Ersatzbank nur noch vom Hörensagen. Er bestritt 24 Spiele von Beginn an und die Medien lobten ich, weil er trotz seiner Jugend bereits sehr trocken und mit viel Routine spielte. So blieb der insgesamt fünf Jahre bei Landskrona und absolvierte fast alle Bundesligaspiele mit. In der Saison 1993 gelangen ihm seine einzigen beiden Tore für seinen Verein und nach 99 Ligaspielen wechselte er Ende 1994 zu Helsingborg.

Helsingborg suchte damals einen physisch starken Spieler, der im Stande war, die Abwehr zu stärken und hinten für Ordnung zu sorgen. Jakobsson , der übrigens am liebsten Sushi isst übernahm gleich das Kommando und machte sich nun endgültig einen Ruf als einer der besten schwedischen Abwehrspieler, was ihm auch einen Platz in der Nationalelf einbrachte. Er blieb insgesamt viereinhalb Jahre bei Helsingborg, spielte praktisch immer von Beginn an und schoss 5 Tore in 135 Spielen. Sein letztes Jahr mit Helsingborg war auch gleichzeitig sein erfolgreichstes und der schwedische Abwehrstratege konnte seinen ersten Titel holen. Zusammen mit Helsingborg wurde er schwedischer Meister, sein bisher größter Erfolg.

Seine Zeit bei Hansa Rostock

Nach dem Meistergewinn spielte Jakobsson noch weitere 8 Mal für Helsingborg und wechselte dann während der Saison rechtzeitig zum Start der deutschen Bundesliga zu Hansa Rostock. Die Ablösesumme betrug ca.1.2 Mio € und Rostock hätte sein Geld wohl kaum besser investieren können. Jakobsson war maßgeblich daran beteiligt, dass Rostock nichts mit dem Anstieg zu tun hatte. Der damals 27 jährige dirigierte hinten souverän die Abwehr. Eingewöhnungsschwierigkeiten hatte er absolut keine, da der Schwede, der übrigens ein riesiger Fan von Nottingham Forrest ist, keine. Einerseits in Jakobsson kein komplizierter Mensch und er kann sich überall schnell akklimatisieren, andererseits kannte er die anderen drei Schweden im Team, nämlich Peter Wibran, Marcus Lantz und Magnus Arvidsson.

Jakobsson sorgte gleich für einen Rekord. In seiner ersten Saison machte er für Hansa Rostock nicht nur alle Spiele mit, er stand auch jede Minute auf dem Platz. Was sonst normalerweise nur Tormänner schaffen, im damaligen Jahr waren es Golz, Kiraly, Pieckenhagen, Piplica, Reitmaier und Rost, schaffte nun auch der Abwehrspieler Jakobsson, nämlich 3060 Minuten in einer Saison auf dem Platz zu stehen. Der Abwehrchef hat, der auch in den nächsten beiden Saisonen durchwegs starke Leistungen erbringen konnte, die meisten Fachleute von seinen Qualitäten überzeugen können, auch wenn manche meinen, dass er zu unspektakulär, zu unauffällig zu Werke geht. Aber gerade das zeichnet einen Abwehrspieler oft aus, Jakobsson spielt hinten grundsolide und dank seinem guten Stellungsspiel erspart er sich zudem auch viele Fouls, durchschnittlich sieht er in einer Saison nur 2 gelbe Karten.

Bröndby Kopenhagen

Nach drei Saisonen und 99 Spielen wechselte der schwedische Nationalspieler zu Bröndby Kopenhagen. Jakobsson fühlte sich bei Hansa sehr wohl und dass er zum vielfachen dänischen Meister ging, hatte besonders persönliche Gründe. Seine Frau wollte im nahe gelegenen Lund (Schweden) ein Studium beginnen. Wie es nicht anders zu erwarten war ist er nun auch bei Bröndby Stammspieler und zeigte besonders im UEFA Cup sehr starke Leistungen. Gegen Dinamo Minsk und Schalke 04 steuerte er jeweils einen Treffer bei. Auch beim Qualifikationsspiel gegen San Marino gelang ihm in der 49. Minute einer seiner eher seltenen Treffer. Bei Bröndby spielt er so wie bei seinen früheren Vereinen jedes Mal 90 Minuten durch, bekommt in den Medien sehr gute Bewertungen und steht zudem oft im Team der Runde. Wir werden sehen, ob der sympathische Schwede auch bei der Europameisterschaft die Abwehr hinten zusammenhalten kann.

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