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Vafluacht

Eishockey A-WM 2004, Tschechien

708 Beiträge in diesem Thema

Viertelfinale als Traumziel

Mit drei Siegen könnte Österreich ins Viertelfinale einziehen.

Ohne Abstiegsgespenst im Nacken, aber auch ohne Chance auf die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2006 in Turin fährt Österreichs Eishockey-Nationalteam zur A-WM von Samstag bis 9. Mai in Tschechien.

Als Veranstalter und daher Fixstarter der WM 2005 in Wien und Innsbruck geht die Mannschaft von Herbert Pöck zwar erstmals ohne Zittern um den Klassenerhalt in die Titelkämpfe, dafür aber mit umso größeren Ambitionen: Österreich hat sich das Viertelfinale zum Ziel gesetzt.

Aufschwung soll bestätigt werden

Der Aufschwung des heimischen Eishockey, der sich in einer attraktiven Liga, Erfolgen im Nachwuchsbereich und dem Durchbruch von Divis, Brandner und Pöck in die NHL manifestiert, soll sich in Prag auch mit einem Platz unter den besten acht international zeigen.

Auslosung lässt hoffen

Die Auslosung lässt vom Viertelfinale träumen. In der Vorrunde trifft Österreich in Gruppe D auf Aufsteiger Frankreich (Samstag), Titelverteidiger Kanada (Sonntag) und die Schweiz (Dienstag).

Im Falle des Aufstiegs in die Zwischenrunde würden wohl Gastgeber Tschechien, Deutschland und Lettland oder Kasachstan warten. "Das ist die größte Hoffnung, das ist sicher eine gute Auslosung", sagt Pöck.

Schlüsselspiel zum Auftakt

Frankreich ist das entscheidende Match für den Sprung in die Zwischenrunde, welche die besten drei Teams jeder Gruppe erreichen.

"Bisher hatten wir das Schlüsselspiel immer in der dritten Partie, diesmal ist der 'High Noon' gleich am Anfang. Von der Leistung her sollten wir Frankreich schlagen können, aber wir müssen mit äußerstem Respekt ins Spiel gehen", so Pöck, der auch mit einer Überraschung gegen die Schweiz spekuliert.

"Die Schweiz bildet mit Deutschland und Lettland eine kleine Gruppe, die um Platz acht kämpft. Wir schnuppern hinzu", meint der Teamchef.

Drei Siege möglich

Für das Viertelfinale sind wahrscheinlich drei Siege notwendig, auch für Verbandskapitän Giuseppe Mion im Bereich des Möglichen.

"Die Spieler wittern ihre Chance, in der Vorrunde erstmals zwei Spiele zu gewinnen. Im ersten Spiel gegen Frankreich ist ein Sieg Pflicht, mit den Spielern aus Übersee sind wir auch in der Lage, die Schweiz zu fordern und zu schlagen", erklärte Mion.

"Der Abstiegskampf fällt heuer weg, daher ist es unser Ziel, der Schweiz ein Bein zu stellen. Dann ist es möglich, unser Traumziel Viertelfinale zu erreichen", erklärte Mion.

ÖEHV-Team im Umbruch

Das heimische Team befindet sich allerdings mitten im Umbruch, der nicht zuletzt mit Blick auf die Heim-WM im nächsten Jahr eingeleitet wurde.

Mit Mark Szücs ist nur noch ein "Austro" im erweiterten Kader, und nachdem schon im Vorjahr vier WM-Neulinge mit dabei waren, werden heuer weitere vier bis fünf ihr WM-Debüt geben.

Unerfahren, aber lauf- und kampfstark

"Die große Unerfahrenheit ist sicher die Schwäche. Aber wir können nicht absteigen und müssen das Risiko nehmen, damit wir für die Heim-WM gerüstet sind. Wenn nicht jetzt, wann dann", betont Pöck, der vor allem die läuferischen Fähigkeiten und die Einsatzbereitschaft hervorhebt.

Mit Viveiros, Herbert Hohenberger, Lanzinger, Doyle und am Montag auch Christoph Brandner (Handgelenksverletzung) haben fünf Mann abgesagt, die Pöck gerne dabei gehabt hätte.

Duo mit NHL-Erfahrung

Dafür sind aber erstmals Spieler mit NHL-Erfahrung dabei. Goalie Reinhard Divis hält bei 16 Spielen für die St. Louis Blues, Teamchef-Sohn Thomas Pöck hat sechs Spiele für die New York Rangers (zwei Tore, zwei Assists) absolviert.

"Sie sind noch weit weg von richtigen NHL-Spielern mit 500 Partien. Aber sie haben sehr viel für Österreich erreicht, die Medien interessieren sich jetzt im Übermaß. Und sicher ist, dass damit auch der Nimbus der Unbesiegbarkeit von NHL-Stars weg ist. Diese Generation hat den Respekt abgelegt", sagt Pöck.

So gilt es, auch im zweiten Match gegen Titelverteidiger Kanada "gut und frech" zu spielen.

Heimvorteil in Olympia-Qualifikation?

ÖEHV-Minimalziel ist ein Platz in der Zwischenrunde, was das Recht bedeuten würde, eines von drei Olympia-Qualifikationsturnieren zu veranstalten. Mit Heimvorteil im Februar 2005 sollte dann ein Platz im Zwölferfeld für Turin 2006 geholt werden.

Die direkte Qualifikation ist durch die Einführung eines neuen Modus nicht möglich. Die acht Fixplätze neben Veranstalter Italien werden nicht wie bisher nach WM-Platzierung, sondern nach der Weltrangliste vergeben, in der Österreich auf Rang zwölf liegt.

sport.orf.at

Gruppe A (Prag):

24.04. Tschechien - Lettland 16.15 Uhr

24.04. Deutschland - Kasachstan 20.15 Uhr

26.04. Deutschland - Lettland 16.15 Uhr

26.04. Tschechien - Kasachstan 20.15 Uhr

27.04. Lettland - Kasachstan 20.15 Uhr

28.04. Tschechien - Deutschland 20.15 Uhr

Tschechien 0 0 0 0 0:0 0

Deutschland 0 0 0 0 0:0 0

Lettland 0 0 0 0 0:0 0

Kasachstan 0 0 0 0 0:0 0

Gruppe B (Ostrau):

24.04. Slowakei - Ukraine 12.15 Uhr

24.04. Finnland - USA 20.15 Uhr

26.04. Finnland - Ukraine 16.15 Uhr

26.04. Slowakei - USA 20.15 Uhr

28.04. USA - Ukraine 12.15 Uhr

28.04. Slowakei - Finnland 20.15 Uhr

Slowakei 0 0 0 0 0:0 0

Finnland 0 0 0 0 0:0 0

USA 0 0 0 0 0:0 0

Ukraine 0 0 0 0 0:0 0

Gruppe C (Ostrau):

24.04. Schweden - Dänemark 16.15 Uhr

25.04. Russland - Dänemark 16.15 Uhr

25.04. Schweden - Japan 20.15 Uhr

27.04. Dänemark - Japan 16.15 Uhr

27.04. Schweden - Russland 20.15 Uhr

28.04. Russland - Japan 16.15 Uhr

Schweden 0 0 0 0 0:0 0

Russland 0 0 0 0 0:0 0

Dänemark 0 0 0 0 0:0 0

Japan 0 0 0 0 0:0 0

Gruppe D (Prag):

24.04. Österreich - Frankreich 12.15 Uhr

25.04. Schweiz - Frankreich 16.15 Uhr

25.04. Österreich - Kanada 20.15 Uhr

27.04. Kanada - Frankreich 12.15 Uhr

27.04. Österreich - Schweiz 16.15 Uhr

28.04. Kanada - Schweiz 16.15 Uhr

Kanada 0 0 0 0 0:0 0

Schweiz 0 0 0 0 0:0 0

Österreich 0 0 0 0 0:0 0

Frankreich 0 0 0 0 0:0 0

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ich glaube eher nicht ans viertelfinale...

in diesem team steckt enorm viel potential, aber vorallem in der abwehr und im spielaufbau fehlt uns die routine. ein herbert hohenberger oder manny viveiros fehlen da besonders.

pöck holt leider nicht das opitmum heraus. der verband sollte siitarinnen oder bergström zum headcoach machen.

herbert hohenberger hätte sich sicherlich nocheinmal überreden lassen, wenn nicht pöck der trainer wäre.

frankreich muss geschlagen werden, dann sehen wir weiter!

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freu mich schon riesig drauf...

wenn wer hinfahren will da gibts ein ziemlich günstiges angebot... um 195 euro von samstag bis montag --> 2 nächte in einem 3 sterne hotel, eintrittskarten zu österreich-frankreich am samstag und frankreich-schweiz sowie österreich-kanada, "luxus"-busfahrt

ist ziemlich fein find ich...

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naja, in die zwischenrunde werden wir schon kommen, aber wies danach aussieht?? man muss erstmal die drei gruppenspiele abwarten.

die eine oder andere überraschung trau ich den österreichern schon zu, obwohl bestimmt ein debakel auch dabei ist.

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der kader von österreich:

tor:

bernd brückler university of wisconsin 5*

claus dalpiaz innsbruck 136*

reinhard divis st. louis blues 71*

abwehr:

sven klimbacher black wings linz 12*

andre lakos vienna capitals 55*

philippe lakos vienna capitals 28*

robert lukas black wings linz 54*

thomas pöck new york rangers 44*

johannes reichel kac 20*

martin ulrich düsseldorf 181*

gerhard unterluggauer düsseldorf 137*

angriff:

raimund divis black wings linz 32*

christoph harand vienna capitals 15*

philippe-michael horsky kac 10*

dieter kalt färjestad 153*

roland kaspitz villacher sv 25*

thomas koch kac 26*

philipp lukas black wings linz 59*

markus peintner black wings linz 21*

oliver setzinger hämeenlinna 60*

mark szücs black wings linz 26*

matthias trattnig kassel huskies 72*

thomas vanek university of minnesota 3*

daniel welser kac 26*

* länderspiele

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spielen eh ganz brav, aber die franzosen machens uns schon leicht auch, muss ich sagen!! und a bissl zu unkonzentriert im abschluss sind wir, fürcht ich, aber man darf net unzufrieden sein!

gerade 3:0 trattnig (assist: vanek)

das wars dann wohl!!

*grüsse

Recke

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War eine feine Leistung unserer Mannschaft gestern. Die Froschschenkelfresser hatten eigentlich gegen uns nie eine reelle Chance, auch hatte das Führungstor nach ca 9 Sekunden (dürfte wahrscheinlich das früheste dieser WM werden, wenn nicht eines der frühesten der ganzen WM-Geschichte) das Spiel relativ früh entschieden.

Da die Kanadier mit ca 13 fiten Spielern und ca 3-4 jetlaggeschädigten Spielern gegen uns antreten werden, haben wir heute eine kleine aber feine Jahrhundertchance, mit dem kompletten unseren Kader vielleicht einen Punktegewinn zu machen. Vielleicht auch mehr. Jetzt oder nie....

Die kleine Hoffnung: die Kanadier müssen sich erst einspielen heute, vielleicht sehen sie die heutige Partie als "Vorbereitungsmatch" oder als "Aufwärmpartie" für die WM. Was natürlich nicht heißt, daß die Kanadier die Partie locker nehmen.

Und das wird ihnen der Herr Teamchef schon eintrichtern.

Weiter so Burschen

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