sherif

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  1. der gsc hat die gruabn bis (ich meine mir recht sicher zu sein) 2030 gepachtet. vorher geht dort nichts, es sei denn die tribüne muss aus sicherheitsgründen abgerissen werden. die pacht hat der gsc damals von der stadt erhalten, da er deswegen sein altes stadion aufgab, dessen grund ja bereits verbaut wurde. sobald sich die möglichkeit aber ergeben wird, wird dort fix gebaut werden. darum wäre auch der denkmalschutz äußerst wichtig.
  2. außerdem stimmt die hintergrundstrahlung mit einem sich ausdehnenden universum überein. diese wird durch die expansion rotverschoben und somit auch kühler. berechnet man diesen effekt, kommt man auch tatsächlich recht gut an den gemessenen wert heran.
  3. ersteres ist ja schon beantwortet, deswegen nun meine wohl nicht sehr hilfreiche antwort auf den zweiten teil: ich war selbst leider nie bei einem derby in der gruabn. das einzige spiel, das ich selbst live dort erlebt habe, war 1995 ein 0:2 gegen austria salzburg (scheiß verdammter jancula!). als kleiner bub kniend vorne beim zaun direkt über der cornerfahne und um mir herum die grölende menschenmasse. kaum ein zentimeter platz, um sich mal etwas zu bewegen. kaum platz, um sich aufzurichten. dennoch oder gerade deswegen: es war einfach scheiße geil und ein prägendes erlebnis. spätestens zu diesem zeitpunkt stand für mich fest, dass mich sturm graz so schnell nicht mehr los werden wird. aber genaueres dazu findet man in eine der letzten ausgaben der schwarzmalerei von dem her hege ich doch gewisse emotionale verbindungen mit der gruabn und ein erfolg der initiative wäre dementsprechend sehr wünschenswert. und ich denke, dass es vielen, die in den 90ern oder früher mit sturm aufgewachsen sind, ähnlich geht. es wäre also wirklich schade, wenn dieses stück geschichte und die damit verbundenen erinnerungen und emotionen verloren und nicht mehr örtlich greifbar wären. deswegen: bitte spendet für die initiative. erhalten wir die gruabn! ich glaube es lohnt sich. selbst wenn es nur wegen diesem kleinen buben in uns ist, der nicht und nicht erwachsen werden möchte [die edit meint, dass es natürlich auch das kleine mädchen in uns sein könnte, das nicht und nicht erwachsen werden möchte.]
  4. ja, es gibt ab sonntag gruabn-shirts zu kaufen von denen der erlös an das gruabnfunding geht! weiters gehen die becherspenden gegen rapid (wie schon gegen die austria) ebenfalls an die aktion. in den nächsten wochen und monaten wird es zusätzlich dann noch weitere interessante aktionen im rahmen der initiative geben
  5. https://1000x1000.at/gruabnfunding es kann nun auch bereits gespendet werden :-)
  6. 4000
  7. genau
  8. 65/70. zwei europäische falsch gehabt, ich trottel. aber wenigstens nicht das letzte
  9. soweit ich mich erinnern kann, sind die meisten rüber, da das tor zur tribüne anfangs nicht geschlossen war. jedoch wurde dann recht schnell reagiert und es durfte niemand auf die tribüne. gab dann recht lange diskussionen und wir mussten im auswärtssektor bleiben.
  10. also vor ein paar jahren hat man uns (sturm) verwährt auf die überdachte tribüne der südstadt zu gehen, obwohl es so richtig geregnet hat. was jetzt allerdings nicht sonderlich überraschend ist.
  11. ich bin auf einer außeruniversitären forschungseinrichtung in graz
  12. ich habe in graz physik (und philosophie) studiert und mich dabei dann auf astrophysik spezialisiert. ansonsten könnte man sich in graz auch noch auf geophysik spezialisieren, bzw. geht beides relativ gut hand in hand. und im bereich weltraumforschung gibt es in graz dann mehrere erste anlaufstellen, nicht nur die kf-uni, auch die tu (satelliten-kommunikationstechnik zb), institut für weltraumforschung der öaw, joanneum research... in wien könnte man ansonsten auch noch direkt astronomie studieren, mir war es aber lieber gleich mal ein komplettes physik-studium abgeschlossen zu haben. edit: @Machiavelli: gern
  13. bin beruflich in weltraumforschung/astrophysik tätig ("planetary sciences" eigentlich, wenn man es genau nimmt) fein, werde mich gern weiter einbringen in diesem thread.
  14. @Flash ad aktivität von m-sternen: m-sterne haben meistens (jedoch nicht alle) sehr starke magnetfelder, bzw. rotieren recht schnell. durch die starken magnetfelder entstehen nun aber sehr aktive zonen auf dem stern und von diesen ausgehend hohe strahlung und starke eruptionen. große sterne (also o- und a-sterne) emittieren auch eine recht starke euv-strahlung, was jedoch bei m-sternen dazukommt, ist, dass die habitable zone viel weiter beim stern liegt als bei g- oder f-sternen (oder gar bei o- und a-sternen) und deren planeten somit verhältnismäßig um ein vielfaches mehr an strahlung abbekommen. habitable zonen um m-sterne sind dementsprechend eher kritisch zu betrachten. ad plattentektonik: es gibt studien dazu, dass eine gewisse menge an wasser im mantel benötigt wird, um plattentektonik zu triggern (siehe erde - man könnte vereinfacht von einem schmiermittel sprechen, das die viskosität des mantels erhöht). wenn es aber keine plattentektonik gibt, könnte auch das intrinsiche magnetfeld des planeten zusammenbrechen, da keine hitze mehr über die plattentektonik abgeführt werden kann, heizt sich der mantel auf und die konvektion bricht zusammen. als beispiel die venus: diese besitzt kein magnetfeld und keine plattendektonik. zweiteres besitzt sie womöglich deswegen nicht, da sie in der frühzeit des sonnensystems zu heiß war, um wasser auf ihrer oberfläche kondensieren zu lassen. somit konnte auch nur wenig wasser in ihren mantel gelangen und der wassergehalt in ihrem mantel wird deswegen als recht gering angenommen im gegensatz zur erde (diese besitzt dort ca. 3 erdozeane). jedoch vermutet man bei der venus, dass es in regelmäßigen abständen zu globalen umwälzungen der kruste kommt. sprich der mantel unter der kruste heizt sich immer weiter auf, bis diese schmilzt und supervulkane entstehen und sich die komplette oberfläche verändert. beim mars wiederum hat es bis vor ca. 4 milliarden jahren wahrscheinlich plattentektonik gegeben (dort war es auch möglich genügend wasser in den mantel rein zu bekommen). aufgrund der größe des planeten kühlte die kruste jedoch weiter aus und die plattentektonik kam zum erliegen. in etwa zur gleichen zeit brach auch das magnetfeld am mars zusammen und die atmosphäre verschwand. das wäre also konsistent mit dieser theorie. allerdings gibt es beim mars auch noch andere theorien, warum das magnetfeld womöglich verschwunden sein könnte (verfestigung des flüssigen kerns zb). ich hoffe deine beiden fragen irgendwie beantwortet zu haben
  15. na gut, stimmt. das "sehr" ist wohl etwas zu hart gegriffen. dafür wissen wir wirklich noch zu wenig. jedoch befindet sich proxima b sehr nahe an einem m-stern, dessen aktivität wesentlich höher, als jene der sonne ist. jetzt kann man natürlich schwer abschätzen, wie hoch der wassergehalt bei der entstehung des planeten war. ob der nähe zum heimatstern, hätte wasser aber wohl eher (via impacts) angeliefert werden müssen. vor ort stand sicherlich nicht viel zur verfügung (siehe auch die entstehung unseres sonnensystems). außerdem hat der planet laut simulationen im laufe seiner existenz durch die hohe EUV-strahlung der sonne in etwa einen gesamten erdozean an wasser verloren (sofern er überhaupt so viel hatte). aber kann natürlich sein, dass er dennoch noch wasser besitzt. die chance, dass der planet habitabel (wenn man jetzt von einem erdähnlichen habitat ausgeht) ist, ist halt jedenfalls eher gering. zuerst einmal aufgrund der hohen aktivität von proxima centauri. starker sternwind und hohe euv-strahlung führen zu einer starken erosion der atmosphäre (nähme man die werte von proxima centauri her, würde die atmosphäre der erde ohne starkes magnetfeld nur wenige millionen jahre überleben, danach wäre sie wegerodiert). sollte der planet dementsprechend kein starkes magnetfeld besitzen, wäre es wahrscheinlich, dass er dementsprechend auch keine atmosphäre besitzt. wäre der planet wesentlich größer als die erde (und seine masse liegt, soweit ich mich erinnere bei ca. 1.2 bis 5 erdmassen) und besitzt er ein starkes magnetfeld (bei super-erden aber nicht gesichert, vielleicht über deren mantel) wäre auch eine dichte atmosphäre und dementsprechender treibhauseffekt möglich. außerdem wird proxima b wohl entweder rotationsgebunden sein oder bei hoher exzentrizität in 3:2 resonanz mit dem stern. ersteres führt zu einer starken erhitzung der sonnenzugewandten seite (gibt aber simuationen, die dennoch habitable gebiete auf solch einem planeten zulassen). zweiteres (hohe exzentrizität) könnte proxima b aufgrund der nähe zum stern zu einem io-ähnlichen planeten werden lassen. die nähe zu proxima centauri könnte außerdem zu einer erhitzung des planeten-inneren über das starke magnetfeld von proxima centauri führen (das ist aber eher spekulativ). die frage, ob er ein magnetfeld besitzt oder nicht ist sicherlich eine essentielle. ich denke, dass es durchaus möglich wäre, dass er keines besitzen wird. ist natürlich nur eine vermutung und ich weiß es nicht, aber die nähe zum stern lässt die möglichkeit zu, dass sich während der entstehungsphase des planeten zu wenig wasser in den mantel von proxima b einbringen hat können und plattentektonik deswegen nicht entstehen konnte. ohne plattentektonik wäre dann voraussichtlich auch kein magnetfeld über die gesamte lebenszeit des planeten aufrecht zu erhalten. ich schließe also nicht aus, dass proxima b flüssiges wasser an seiner oberfläche hat (wie könnte ich es auch ausschließen, dafür ist das wissen über den planeten noch viel zu gering...), halte es aber für sehr eher unwahrscheinlich und vermute, dass er nicht habitabel im sinne eines "klasse a habitats" (erdähnlich) sein wird. zwecks transit: derzeit wissen wir noch nicht, ob proxima b einen transit beschreibt. wenn ja, wird es in den nächsten jahren spannend werden (spätestens mit dem e-elt). hoffen wir mal, dass dem so ist, dann wissen wir vielleicht mehr