Partigiani_Viola

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Über Partigiani_Viola

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Fußball, Hobbies, Allerlei

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    Austria Wien
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  1. Was übrigens sehr positiv ist: zu Beginn war vom neuen Stadion die Rede von "grüner Hölle", stark befördert von Rapid-nahen JournalistInnen. Der Begriff ist jetzt völlig verschwunden. Rapid hätte die Chance gehabt, mit einer richtig guten Saison einen Mythos mit dem neuen Stadion zu verbinden. Das ist völlig missglückt. Wobei: sollte Rapid in den nächsten Jahren mal anhaltend gut spielen, wird das wohl dennoch wieder aufgegriffen werden.
  2. Rapid nur noch 9 Punkte vor dem Tabellenschlusslicht. Jetzt kann es schnell gehen.
  3. http://mobil.derstandard.at/2000052795990/Sturms-Plan-Austria-auf-Distanz-halten
  4. http://mobil.derstandard.at/2000052717816/Austria-verlaengert-Partnerschaft-mit-Generali-bis-2023
  5. Genau. Und der Westbahnhof und Meidling sind nicht an der U6. Warum? Weil die Gleise der U-Bahn auch dort nicht unmittelbar unter den Bahnsteigen der Züge verlaufen. Können wir dieses peinlich uninformierte geographische Trauerspiel dann beenden?
  6. Hohe Strafen für Austria und Rapid erwartet http://mobil.derstandard.at/2000052526595/Austria-und-Rapid-drohen-nach-Krawallen-massive-Geldstrafen
  7. Zum Thema Buchmacher: die rechnen vor allem eine für sie günstige Quote. Wenn sehr viele Rapid Fans auf Rapid setzen, kriegt Rapid eben eine schlechtere, dann muss im Fall eines tatsächlichen Gewinns weniger ausgezahlt werden.
  8. In Erwägung (nicht nur) der Tatsache, dass die Mittel der öffentlichen Hand der Austria gerade das dringend benötigte neue Stadion zahlen: Du bist objektiv lustig. Und das Derby: Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.
  9. Selbstverständlich hat der Hauptbahnhof hochrangige Anschlüsse, unter anderem Station der U1 sowie der S-Bahn-Stammstrecke. Manch User sollte mal einen Öffi-Plan zur Hand nehmen. Und ja, vom Bahnhof in gerade mal vier Stationen mit der U1 direkt zum Stadion ist für Fans, die nicht aus Wien sind, richtig gut.
  10. Im Juni 2016 hat die Austria verkündet, dass sie sich der Geschichte des Vereins im Nationalsozialismus widmen wird. Projektleiter ist Als Projektleiter fungiert der Sportjournalist und Buchautor Johann Skocek. - derstandard.at/2000038323153/Austria-Wien-laesst-NS-Vergangenheit-des-Clubs-aufarbeiten Als Projektleiter fungiert der Sportjournalist und Buchautor Johann Skocek. - derstandard.at/2000038323153/Austria-Wien-laesst-NS-Vergangenheit-des-Clubs-aufarbeiten Johann Skocek, der auch das Buch über Norbert Lopper verfasst hat. Hier ist ein Artikel aus dem Standard zur Pressekonferenz der Austria, wo das Projekt vorgestellt wurde: http://derstandard.at/2000038323153/Austria-Wien-laesst-NS-Vergangenheit-des-Clubs-aufarbeiten Die Austria hat am 2.2.2017 einen Zwischenbericht veröffentlicht und fragt dabei um Hilfe der Fans: http://www.fk-austria.at/de/n/news/2017/02/experten-arbeiten-intensiv-an--fk-austria-wien-1938-1945-/ EXPERTEN ARBEITEN INTENSIV AN „FK AUSTRIA WIEN 1938-1945“ Eine vierköpfige Gruppe von Historikern beschäftigt sich seit Juli 2016 mit der Geschichte des FK Austria Wien in der Zeit des Nationalsozialismus in Österreich (1938 bis 1945). „Mich freut es, dass dieses Projekt in der wissenschaftlichen Community auf großes Interesse stößt. Wir hätten es nicht realisieren können, wenn uns der National- und Zukunftsfond nicht unterstützen und Wien-Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny nicht fördern würde“, sagt Projektleiter Johann Skocek. Die Violetten, die selbst einen erheblichen Teil der Gesamtkosten (63.000 Euro) für die Studie tragen, haben großes Interesse, dass die „dunkle Zeit“ ein für alle Mal klargestellt wird. „Um wirklich wissenschaftlichen Standards gerecht zu werden, haben wir die Kooperation mit der Universität Wien gesucht“, betont Skocek. Aktuell ist der Journalist schon damit beschäftigt, mit Verlagen Kontakte für die Erstellung des Buchs, das am Ende des Projekts entstehen soll, zu knüpfen. Die Suche nach einem Verlag ist für Skocek kein Neuland. U.a. hatte er 2014 ein Buch über Austrias legendären Klubsekretär Norbert Lopper („Mister Austrian Norbert Lopper, Fußball, KZ-Häftling, Weltbürger, Falter Verlag“) veröffentlicht. Dieses Werk war der Ausganspunkt des jetzt laufenden Projekts, die Rolle der Austria unter dem NS-Regime aufzuarbeiten. Recherchieren, prüfen, dokumentieren Einiges ist schon bekannt, manches sind Legenden, manches Mythen. Skocek und die namhaften Historiker Rudolf Müllner, Matthias Marschik und Bernhard Hachleitner arbeiten, suchen, recherchieren, prüfen auf wissenschaftlicher Basis, um alles Relevante zu dokumentieren. Zum Beispiel stellen sie sich die Fragen: Wer war in der Austria-Familie Jude, als die Nazis im März 1938 einmarschierten? Wer war unter den Austria-Mitgliedern Opfer, Täter oder nur Mitläufer? Wie sind die verschiedenen Biografien verlaufen? „Wir wollen nach bestem Wissen und Gewissen am Ende sagen können, das war so und jenes so“, erklärt Skocek. Man beschäftigt sich aber nicht etwa zum 100. Mal mit dem Tod von Klubikone Matthias Sindelar, sondern damit, ob der einstige Starkicker ein Kriegsgewinner war. Walter Nausch, eine weiterer violetter Ex-Kicker dieser Zeit, ging 1938 in die Schweiz, weil er mit einer Jüdin verheiratet war. Der frühere Kapitän des Wunderteams, der nach dem Zweiten Weltkrieg 1954 als Teamchef Österreich zum dritten WM-Platz führte, wechselte 1938 in die Schweiz. Entgegen landläufiger Auffassung war er kein Flüchtling. „Er war die ganze Zeit ein deutscher Staatsbürger, hätte also jederzeit zurückkommen können“, verrät Skocek von ersten Resultaten. Wissenschaftler in der Schweiz und Deutschland unterwegs Auf der Suche nach der Wahrheit reisen die Historiker auch nach Deutschland. „Wir klappern alle Archive, Quellen und Bibliotheken ab, die man für so eine Qualitätsarbeit durchforsten muss“, berichtet Skocek. Die Prüfer reden mit Überlebenden, haben zudem zig Interviews von Zeitzeugen zur Verfügung, die der 63-Jährige und Uni-Lektor Marschik schon vor einiger Zeit geführt haben. „Falls während dieser Arbeit etwas auftauchen sollten, werden wir auch dem nachgehen“, erklärt Skocek. Es wurde eine Liste von ungefähr 140 beteiligten Personen erstellt, von denen man weiß, wo sie gewohnt haben, wohin sie das Leben verschlagen hat, ob sie Jude oder NSDAP-Mitglied waren. „Jeder einzelne Fall wird geprüft, wie sich die Leute verhalten haben, was aus ihnen geworden ist“, ergänzt der Journalist. Ein wesentlicher Beweggrund diese Vergangenheit aufzuarbeiten war die heute nicht kleiner werdende rechtsradikale Szene im Fußball. „Wir wollen Klubführung, Fanbetreuern und Anhänger Argumente und Wissen an die Hand geben, um die damalige Zeit zu besprechen. Wenn die Fans diese Periode hochjubeln, dann haben sie vielleicht ein falsches Bild davon“, betont der Projektleiter. Damals wurden Menschen verfolgt und ermordet. Die Austria ist auch aus Propagandazwecken für einige Monate in SC Ostmark umbenannt worden. „Ernst Kaltenbrunner, einer der größten Naziverbrecher und Gestapo-Chef, wurde vom Regime zu Austrias Ehrenpräsidenten gemacht“, erinnert Skocek. Jour fixe alle zwei bis drei Wochen Die Beweisaufnahme hält die Forscher insgesamt 15 Monate auf Trab. Von Zeit zu Zeit verfasst Skocek schriftliche Zwischenberichte über die Tätigkeit. Den ersten gab es im Oktober, der zweite soll noch im Jänner erscheinen. Für März, bei „Halbzeit“, ist ein Meeting mit Austria-Vorstand Markus Kraetschmer geplant. Die Wissenschaftler treffen einander zudem regelmäßig in Beisein von Austrias Museumsleiter Gerhard Kaltenbeck alle zwei bis drei Wochen, wobei koordiniert wird und Strategien festgelegt werden. Zuletzt wurde z.B. eine Rechercheanfrage an deutsche Kriegsarchive gestellt. „Es geht um ungefähr 100 Personen und deren Biografien“, erklärt Skocek, der hofft, dass noch mehr Klubs oder Verbände ihre Historie während des NS-Zeit untersuchen lassen. Es wäre angebracht, der Sport habe ja nicht gerade eine sehr lebhafte Beziehung zu seiner eigenen Vergangenheit, sagt Skocek. AUFRUF an Fans und Freunde der Austria: wer Pokale, Zeitungen, Fanartikel oder andere Sachen, die mit unserem Klub von Mitte der 30er bis 1946, 1947 zu tun haben und uns (leihweise und unentgeltlich) zur Verfügung stellen kann, möge sich bitte bei Austria-Koordinator Gerhard Kaltenbeck (gerhard.kaltenbeck@fk-austria.at) melden. Sehr hilfreich sind auch Kontakte zu Personen, die sich an diese Zeit noch erinnern können und Austria-Fans waren.
  11. Ich habe mal alle bisherigen offiziellen Videos zum neuen Stadion gesammelt. Generali-Arena 2018: Die neue Ära des FK Austria Wien! Endlich Z'Haus #1 13.05.2015 1. Was ist das S.T.A.R. Projekt? 14.05.2015 2. Was passiert in der Generali-Arena? 14.05.2015 Warum ein regionales Nachwuchszentrum? 14.05.2015 Anrainer & Verkehrskonzept 14.05.2015 Stadionnutzung, VIP-Konzept und Mehreinnahmen 14.05.2015 Der Zeitplan 14.05.2015 Vorteile für Stadt Wien & ÖFB 14.05.2015 Generali-Arena 2018: Ein VIP-Erlebnis auf höchstem Niveau 21.04.2016 Viola Talk: Markus Kraetschmer (08/2016) 03.08.2016 Spatenstich in der Generali-Arena 26.09.2016 FK Austria Wien: Der Klub und seine Fans Endlich Z'Haus #2 12.07.2016 FK Austria Wien - Endlich Z'Haus Teil 3 Endlich Z'Haus #3 02.02.2017 Sollte ich etwas übersehen haben, bitte schreiben, ich ergänze es dann!
  12. Solche Anpfiffzeiten sind natürlich scheiße und sehr schwierig für alle, die voll hackeln. Das ist eben der Preis der TV Übertragungen, die die Sponsor Kohle bringen, vulgo "moderner Fußball".
  13. @aragorn @behave yourself Gute und qualitative Diskussion, danke an Euch beide - Und mal ganz pauschal auch an alle anderen, die sich um Argumente bemühen, aufeinander eingehen und dabei Niveau zeigen!
  14. Faktisch hast Du natürlich völlig recht. Ich halte es aber eben auch nicht für Zufall, dass Krammer das sehr stark betont. Da stecken zweifellos Überlegungen dahinter, diese Märkte auch stärker zu bedienen.
  15. Weil gefragt wurde: ja, Rapid hat die Wichtigkeit von MigrantInnen offenbar schon verstanden. Zielmärkte für den Nachwuchs laut Krammer Tschechien, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Serbien, Mazedonien. Das gilt jetzt mal für Nachwuchs, aber natürlich hat das dann auch Auswirkungen auf die Fanbasis. Also angrenzendes Osteuropa plus Ex-Jugoslawien. Da können sogar Leute, die dort wohnen, hin und wieder als Fans ins Stadion. Rapid hat den demografischen Wandel also scheinbar begriffen.