Zum Inhalt wechseln


StopGlazers Foto

StopGlazer

Registriert: 17 Mär 2010
OFFLINE Zuletzt aktiv: Mai 27 2012 12:42

Meine Themen

St. Florian vs. Austria Klagenfurt, 0:1 (0:0)

22. Mai 2012 - 20:32

bilder und kurzen spielbericht vom match findet ihr im asb-fanfotochannel: http://www.austrians...agenfurt-01-00/

das vorschaubild zeigt euer team nach dem schlusspfiff - offensichtlich erleichtert mit geringem aufwand einen auswärtssieg eingefahren zu haben.

Eingefügtes Bild

[Bilder] Union St. Florian vs. SK Austria Klagenfurt, 0:1 (0:0)

22. Mai 2012 - 20:26

Eingefügtes BildEingefügtes Bild Eingefügtes Bild



zu den bildern st. florian vs. austria klagenfurt




nach einem schönen ausflug ins heimatliche almtal machten wir auf der rückfahrt nach wien in st. florian station und besuchten dort neben dem stift auch eine partie der regionalliga mitte - auch in der hoffnung den im winter von der vienna nach klagenfurt abgegangenen spieler christoph mattes zu treffen. dieser trat wegen seiner andauernden verletzungspause allerdings erst gar nicht die reise nach oberösterreich an.

das wetter war schön, aber bei nur 150 zusehern die stimmung mäßig. die fußballinteressierten florianer dachten an diesem abend eher an das champions league-finale vor dem fernseher als an den besuch des schmucken sportparks. dabei hatten die "sängerknaben" genannten gastgeber erst in der vorrunde den überlegenen tabelleführer gak auswärts besiegt und damit den zweiten platz in der auswärtstabelle untermauert. aber als 12. und damit viertletzter der heimtabelle ist das st. florianer publikum in dieser saison bisher nicht verwöhnt worden. vielleicht erklärt das auch das mangelnde zuschauerinteresse an dem spiel.

von den klagenfurter anhängern habe ich vernommen, dass sie auch auswärts fleissig begleiten. zu meiner enttäuschung konnte ich allerdings keine supporter ausmachen. zwei herren in violett zeigten sich sogar amüsiert darüber, dass ich sie ansprach. beide hatten nur zufällig an diesem tag ein violettes hemd bzw. leibchen an.

das spiel ist schnell erzählt. die gäste trugen nicht viel dazu bei, kamen dennoch gelegentlich vor's tor. drei mal sogar gefährlich und ein mal von erfolg gekrönt. die in rot spielenden gastgeber taten mehr für das spiel, erarbeiteten sich etliche chancen, das tor aber blieb - obwohl teilweise sträflich offen - für st. florian wie vernagelt. immer waren irgendein bein, die stange oder die fingerspitzen des keepers zwischen schuss und torerfolg.

am ende eines insgesamt schwachen spiels (das mir, wenn es für die liga repräsentativ war, erklärte, warum sich der gak einen derart großen vorsprung herausarbeiten konnte...) blieb es beim sieg der kärntner. st. florian wurde zudem in der tabelle von austria klagenfurt überholt und rutschte auf den siebten platz ab.

vorschaubilder:

1) nestroy-kabinen: zu ebener erde und erster stock.
2) das bosna war lecker.
3) synchronfallen.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild


der matchbericht auf regionalliga.at:

Zitat

Minimalisten-Kick in St. Florian

Mehrmals scheiterten die Gastgeber vor dem Tor, während Klagenfurt eine der ganz wenigen Chancen zum Siegtreffer nutzte. Nach diesem Sieg konnte Klagenfurt die Gasgeber in der Tabelle überholen.


Es war eine ganz schwache erste Halbzeit, geprägt von viel Leerlauf. Erst nach 10. Minuten durften die 150 Zuschauer die erste Chance bejubeln. Eckball von Lukas Wurmlinger zu Markus Hermes. Er spitzelte das Leder Richtung Tor und Heindl konnte gerade noch zur Ecke klären. In der 20. Minute musste dann der Keeper der Sängerknaben das erste mal eingreifen. Eine Krijan Flanke wurde von Winkler Richtung Tor abgefälscht, doch Höbarth hatte alles unter Kontrolle.

In der 23. Minute setzte Babler mit einem schönen Pass in die Spitze Schmidthaler in Szene. Er zog vom 16er ab doch der Ball ging nur knapp neben dem Tor vorbei. Brandgefährlich wurde es dann in der 26. Minute. Erst senkte sich eine Flanke von Antonitsch gefährlich vor dem Tor so dass Heindl nnur noch zur Ecke klären konnte und die folgende Ecke wurde zur Doppelchance für Hermes. Beide Male war aber bei Heindl Endstation.

Die einzige gefährliche Chance für Klagenfurt hatte Marco Reich in der 32. Minute. Sein Freistoß aus 25 Meter wurde von der Mauer abgefälscht und Höbarth im Kasten der Sängerknaben musste sich lang machen um das Tor zu verhindern. Das war es dann aber auch von der 1. Halbzeit. Den Zuschauern wurde meistens nur Magerkost geboten.

Die 2. Halbzeit wurde nicht besser. Die Gastgeber hatten zwar die Kontrolle über das Spiel, doch Chancen wurde keine herausgespielt. In der 65. Minute dann der Schöck für St. Florian. Hota passte in die Nahtstelle der Abwehr zu Marco Reich. Völlig alleinstehend erzielte der Deutsche die schmeichelhafte Führung für Klagenfurt.

Jetzt waren die Gastgeber gefordert. In der 73. Minute hatten die Sängerknaben dann 3 gute Chancen auf den Ausgleich. Die Abwehr der Klagenfurter konnten die Schüsse von Zemann und Schmidthaler auf der Linie retten und gleich im Anschluss knallte Lukas Wurmlinger das Leder an die Stange. St. Florian hätte sich den Ausgleich verdient gehabt nur wollte das Spielgerät einfach nicht ins Tor. In der 81. Minute prüfte der kurz zuvor eingewechselte Christian Schimmel den Keeper der Sängerknaben mit einem Schuss vom 16er. Mit einer erneut starken Leistung verhinderte Höbarth das 2 Tor der Gäste. Mit minimalem Aufwand konnten die Gäste 3 Punkte aus dem Sportpark St. Florian mitnehmen.

[Bilder] FC Blau Weiss Linz vs. First Vienna FC 1894, 2:2 (2:0)

22. Mai 2012 - 01:11

Eingefügtes Bild Eingefügtes BildEingefügtes Bild



zu den bildern bw linz vs. vienna




die ausgangssituation war nicht einfach, denn die beiden vereine konnten ihre ziele nicht mehr aus eigener kraft erreichen. die gastgeber waren auf ein unentschieden oder sieg der austria lustenau in st. pölten bei gleichzeitigem sieg über die vienna angewiesen, um noch fünfte werden zu können.

für die vienna ging es überhaupt um die wurst. im fernen reichshofstadion duellierte sich der fc lustenau mit dem stockletzten aus hartberg und nur der unrealistische auswärtssieg hartbergs bei gleichzeitigem unentschieden im eigenen spiel oder ein unentschieden in lustenau bei gleichzeitigem sieg über blau weiss linz hätte der vienna den sicheren achten platz beschert. der neunte rang bedeutete den relegationsplatz und damit die unsicherheit über den verbleib in der liga. viennas rivale im kampf um platz acht war ausgerechnet der fc lustenau.

im spiel sahen wir dann wie so oft eine vienna in den rollen von dr. jekyll und mr. hyde. in der ersten halbzeit schienen es die blau-gelben den beweis antreten zu wollen, in dieser liga nichts verloren zu haben. es stand nach 45 minuten 2:0 für blau weiss, in lustenau 0:0 und in st. pölten 0:1 für austria lustenau. gut für blau-weiss, gut für die lustenauer teams und schlecht für die vienna.

aus der kabine kam dann aber eine bissige vienna, die einen verletzten sowie einen auffällig lustlos agierenden spieler austauschte. auch blau weiss musste wechseln. der angeschlagene ersatzkeeper daniel bartosch musste durch den dreier-goalie christoph binder ersetzt werden. doch dieser wechsel war keine einladung an die vienna, sondern der junge spieler witterte seine chance sich zu präsentieren und hielt auch, was zu halten war.

bei den vienna-toren war er allerdings ohne chance. zunächst kam wolfi mair von links, legte offenkundig seine ganze wut in den schuss und traf unhaltbar ins netz (50.). zwischenzeitlich ging in lustenau die hartberger post ab (64. - 0:1; 76. - 0:2) und in st. pölten kippte die partie für die gastgeber (57. - 1:1; 62. - 2:1; 70. - 3:1).

mit den schwindenden aussichten auf den fünften platz in der schlusstabelle ging der linzer schwung verloren während die vienna weiter drängte. zunächst wurde ein tor aberkannt (falsche abseitsentscheidung wegen eines spielers, der gar nicht ins geschehen eingriff), doch wenig später kam konstantin kerschbaumer von rechts und sorgte für den ausgleich (72.).

ein paar minuten noch flackerte der kampfgeist auf beiden seiten, bis sich auch zum letzten spieler die zwischenstände in den anderen partien durchsprachen. dann folgte die letzten zehn minuten ein ballirollen, das an gijon 1982 erinnerte. den vienna-anhängern war's einerlei. sie skandierten abwechselnd "tsv hartberg allez!" sowie "vienna und der skv!", samt echo von den in freundschaft verbundenen blau weiss-supportern (skv steht für den sk vöest, von dem sich bw linz zwar nicht direkt, aber doch herleitet.).

am ende bedankte sich der blau weiss-fanblock mit einem spruchband für "die geile saison" bei seinem team und die vienna-spieler ebendort dafür, vom blau-weissen anhang beklatscht und nicht ausgepfiffen zu werden. für die vienna-supporter, die in schierer verzweiflung schon frühzeitig das "unabsteigbar"-transparent eingeholt hatten, hing letztlich der himmel voller geigen und die mannschaft wurde trotz erbärmlicher leistung vor der pause auf der laufbahn gefeiert.

vorschaubilder:
1) daniel bartoch synchron mit seinem fanblock.
2) blau weisse fanbotschaft an die befrendeten stuttgarter.
3) der neue blau-gelbe vorsänger bei der arbeit. :D
4) blau-gelber jubel über den ausgleichstreffer.

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild


der matchbericht auf firstviennafc.at:

Zitat

Vienna ist und bleibt unabsteigbar!


Der First Vienna FC 1894 erkämpft sich in Linz einen Punkt und sichert sich mit einem 2:2 (0:2) den achten Platz!
Die Treffer für Blau-Gelb nach einem 0:2-Rückstand erzielten Wolfgang Mair und Konstantin Kerschbaumer.

Blau-weißer Blitzstart beim Finale auf da Gugl
Alfred Tatar setzte in Linz auf ein 4-2-2-2 System und einige Rochaden in seinem Team. Florian Sturm kehrte in der Verteidigung und Marcel Toth im Mittelfeld zurück in die blau-gelbe Startelf.
Keine zehn Minuten war die Partie auf der Linzer Gugl alt, da hatten die Blau-Weißen auch schon zwei zählbare Torchancen zu Buche stehen. Stürmer Aridany Tenesor striff mit einem gelungenen Freistoß bereits nach fünf Minuten die Querlatte und nur kurze Zeit später querte ein scharfer Pass von Boris Arapovic den blau-gelben Fünfmeterraum gefährlich.
Und die Vienna, die hatte sich nach 13 Minuten etwas gefangen und besser ins Spiel gefunden, so schien es zumindest.

Kalte Dusche
Nach 16 Minuten trug das Linzer Offensivspiel aber erste Früchte. Guselbauer bediente den schnellen Hartl ideal, der schaltete allein vor Thomas Dau und im blau-gelben Strafraum den Turbo ein, umkurvte den Vienna-Schlussmann gekonnt und schob trocken zum verdienten 1:0 für die Linzer ein. Bitter!
Blau-Gelb hatte weiter große Mühe sich Torchancen zu erspielen. Marjan Markovic deutete aus einem Freistoß seine Gefährlichkeit bei ruhenden Bällen an, mehr schaute bis in die 30 Minute aber nicht raus.

Blau-Gelb erwacht
Kaum musste Thomas Dau bei einem wuchtigen Höltschl-Kopfball noch eine seiner magischen Hände ausfahren, um einen zweiten Gegntreffer zu verhindern, da kam Blau-Gelb im Gegnzug auch zu einer ersten guten Möglichkeit.
Wolfgang Mair zog gefährlich in den Linzer Strafraum, an seinen blau-weißen Gegnspielern vorbei, versuchte es aus spitzem Winkel mit einem Schuss und forderte Bartosch im Linzer Kasten an diesem Abend zum ersten Mal alles ab.
Und bereits der daraus resultierende Corner brachte die Linzer zum zweiten Mal in Bedrängnis. Marcel Toth stieg am höchsten und setzte einen scharfen Kopfball nur knapp übers Tor.

Linz legt nach
Just in dem Moment als die Vienna zumindest halbwegs ins Spiel kam, sollte es für Blau-Gelb knüppeldick kommen. Daniel Guselbauer brachte die Linzer mit einem gefühlenvollen Schlenzer aus 15 Metern und genau ins Kreuzeck mit 2:0 in Front.
Eine ganz, ganz schwache Halbzeit der Döblinger resultierte in einem Zwei-Tore-Rückstand. Der Klassenerhalt erschien trotz des torlosen Zwischenstands in Lustenau Welten entfernt.
Alfred Tatar reagierte auf die nicht zufriedenstellenden ersten 45 Minuten mit einem Doppeltausch. Marjan Markovic musste Julian Erhart weichen und Nacho Verdés ersetzte Markus Lackner und verstärkte die Döblinger Offensive.

Mair macht es mit der Wut im Bauch
Fünf Minuten nach Wiederanpfiff dann ein erstes Signal der Döblinger. Rade Djokic spielte den Ball in den Lauf für Wolfgang Mair und der Tiroler knallte den Ball mit der ganzen Wut der ersten Halbzeit im Bauch in die Maschen. Nur mehr 1:2, die Vienna war wieder dran.
Nur wenig Minuten später motivierte der Zwischenstand aus Lustenau - der TSV Hartberg ging in Minute 63 in Führung - die blau-gelben Fans auf der Gugl ihren Support noch einmal zu erhöhen.

Alles Offensive
Alfred Tatar brachte mit Dominik Rotter in Minute 69 seinen letzten Stürmer, und Trumpf. Er sollte auch bei der nächsten Aktion mitten im Geschehen sein. Ein hoher Ball im Linzer Strafraum, viel Verwirrung und Rotter mittendrin bis Konstanin Kerschbaumer beschloss sich die Kugel zu schnappen, damit vors Linzer Tor zu ziehen und den 2:2-Ausgleich zu machen.
Die Vienna war wieder da!
Blau-Gelb stand jetzt ganz sicher, ließ nichts mehr anbrennen und fixierte in Linz den so wichtigen Punkt. Platz Acht war erreicht.
Damit wurde die Unabsteigbar-Tour 2012 erfolgreich vollendet und die Planungen für die kommende Saison in der "Heute für Morgen"-Ersten Liga laufen ab morgen endlich auf Hochtouren.
Ein bisschen gefeiert wird aber heute wohl trotzdem werden.

Aufstellung First Vienna FC 1894:
Dau; Salvatore, Rathfuss, Dospel, Sturm (69. Rotter); Lackner (46. Verdés), Toth; Markovic (46. Erhart), Kerschbaumer; Djokic, Mair.

Aufstellung Blau Weiß Linz:
Bartosch (46. Binder); Arapovic, Knabel, Koll, Guselbauer M.; Guselbauer D. (79. Sulimani), Piesinger, Höltschl, Huspek, Tenesor; Hartl.

Torfolge: 0:1 Hartl (16.), 0:2 Guselbauer D. (43.), 1:2 Mair (50.), 2:2 Kerschbaumer (72.)

... und auf blauweiss-linz.at (dort auch viele gute fotos):

Zitat

Remis gegen die Vienna


Am Ende einer starken Saison spielten die Blau Weißen zu Hause vor einer tollen Kulisse gegen die Vienna 2:2 Unentschieden.


Zum Ende einer tollen Saison wurden die Stahlstadtkicker nochmal mit einer tollen Kulisse belohnt.

Zum Ende der aus Sicht der Königsblauen sehr erfolgreichen Meisterschaft 2011/12 war noch einmal die Vienna zu Gast auf der Linzer Gugl und die Döblinger brauchten im Kampf um die Relegation jeden Punkt. Auf Seiten der Linzer musste aufgrund einiger Verletzungen auch heute wieder improvisiert werden. Top-Torjäger David Poljanec fehlte ebenso wie Kapitän Tino Wawra, Svetozar Nikolov und Wolfi Bubenik.

Entgegen dem prognostizierten Spielverlauf waren es aber die Hausherren, die den ersten Warnschuss abgaben. Aridany Tenesor, heute hinter der Solospitze Manuel Hartl, beförderte das Leder nach einem Freistoß an die Querlatte. Nur zwei Minuten später gleich die nächste Gelegenheit! Vienna-Keeper Thomas Dau vertändelte im Strafraum gegen Daniel Guselbauer, der allerdings kein Kapital daraus schlagen konnte.

Von der Vienna gab es keine Gegenwehr und so gingen die Königsblauen dann nach exakt einer Viertelstunde in Führung. Nach Doppelpass zwischen Thomas Höltschl und Daniel Guselbauer steckte letzterer ideal auf Manuel Hartl durch, der umkurvte Thomas Dau gekonnt und markierte aus spitzem Winkel die 1:0 Führung. Auch in weiterer Folge sahen die rund 2.200 Besucher Einbahnstraßenfußball. Weiter Einwurf von Michi Guselbauer in den Lauf von Manuel Hartl und der fackelte aus gut 18 Metern nicht lange – knapp daneben!

Nach gut einer halben Stunde dann die große Gelegenheit auf‘s 2:0. Nach einer Flanke von Manuel Hartl zwang Thomas Höltschl den Vienna-Schlussmann zu einer Glanzparade. Praktisch im Gegenzug kamen die Gäste dann zu ihrer ersten guten Möglichkeit. Wolfgang Mair tankte sich in den Strafraum durch und kam zum Abschluss - Bartosch klärte mit einer tollen Parade zur Ecke. Kurz vor der Pause wurde es dann noch einmal interessant auf der Linzer Gugl. In der 40. Minute setzte Ernst Dospel einen Kopfball nach einer Ecke aus gut vier Metern über das Gehäuse und praktisch im Gegenzug erhöhten die Stahlstädter auf 2:0. Tolle Flanke von Boris Arapovic in den Strafraum auf Daniel Guselbauer und der überwand Thomas Dau mit einem gekonnten Schlenzer zum 2:0.

Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Kabinen! Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde eifrig gewechselt. Christoph Binder, dritter Tormann bei den Linzern, bekam die Möglichkeit erstmals Bundesligaluft zu schnuppern. Wie die ersten 45 Minuten begannen auch die zweiten gleich mit einem Warnschuss der Blau Weißen. Simon Piesinger versuchte es von knapp außerhalb des Strafraumes und scheiterte nur knapp!

In der 49. Minute schöpfte die Vienna neue Hoffnung! Nach Zuspiel von Rade Djokic ließ sich Wolfgang Mair im Strafraum nicht zwei Mal bitten und markierte mit einem trockenen Schuss den 2:1 Anschlusstreffer. In weiterer Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten.

Das Kapitel „Finale“ im Drehbuch Erste Liga 2011/12 hatte es dann noch gewaltig in Sich! Hartberg ging gegen den FC Lustenau in Führung und so fehlte der Vienna rund 20 Minuten vor dem Ende nur ein Tor zum Klassenerhalt. Trainer Tatar reagierte prompt und brachte mit Dominik Rotter eine weitere Offensivkraft. In der 72. Minute wurden die Angriffsbemühungen dann belohnt. Nach Zuspiel von Marcel Toth traf Konstantin Kerschbaumer aus halblinker Position im Strafraum zum 2:2 Ausgleich. Nachdem auch Hartberg auf 2:0 erhöhte waren die Döblinger damit endgültig gerettet.

Tolle Bilder dann nach dem Abpfiff! Nachdem sich die Vienna-Spieler von den mitgereisten Fans feiern ließen, sind auch die Linzer Fans auf den Feierzug aufgesprungen. Die Blau-Gelben machten einige Minuten vor dem Linzer Block halt und ließen sich lautstark zum Klassenerhalt gratulieren.

[Bilder] FC Red Bull Salzburg vs. SV Josko Ried, 3:0 (2:0)

22. Mai 2012 - 00:11

Eingefügtes Bild Eingefügtes BildEingefügtes Bild



zu den bildern rb salzburg vs. sv ried




was macht man, wenn man mit zwei kindern unterwegs ist, von denen eines dem sv ried den sieg wünscht (die oö herkunft des vaters ist nicht zu verleugnen), das andere aber mit einem red bull-shirt zum match kommt? für uns lautete die antwort: wir gehen in die salzburger-kurve, denn dort gibt es noch viele freie plätze und im vergleich zu den längsseiten sind die karten deutlich günstiger. dummerweise mussten wir aber gut 25 minuten am kartenschalter warten, sodass wir gerade noch rechtzeitig zum anpfiff kamen.

dort angekommen erlebten wir bemühte versuche, für stimmung zu sorgen, aber auch die pralle sonne, die uns letztlich in den beschatteten nachbarsektor ausweichen ließ. die gut gefüllte rieder kurve genoss den schatten und hatte außerdem das zweifelhafte privileg, die ersten beiden tore aus der nähe zu sehen. leider war es für die schwarz-grünen aber die falsche seite.

am platz war dann das rieder spiegelbild zum geschehen auf den salzburger rängen zu sehen. das bemühen war zu erkennen, nur leider fiel der erhoffte anschlusstreffer nicht, der das finale noch einmal spannend gemacht hätte. auf rieder drängen folgte die nahezu logische konsequenz: aus einem raschen gegenstoss erzielte rbs kurz vor schluss noch das dritte tor zum 3:0-endstand.

für ried wurde es folglich nichts mit der erhofften verteitigung des cup-titels, die gegner aus dem ried-nahen salzburg schafften mit dem sieg hingegen das double.

die vorschaubilder widmen sich daher den feier der salzburger am platz. und zwar den vergeblichen versuchen, so etwas wie ein offizielles siegerfoto zustande zu bringen. es scheiterte an einem übermass stiegl:

1) hier lacht stefan maierhofer noch, nichts ahnend, dass hinter ihm die dusche naht.
2) und schon ergießt sich der krug über dem polarisierenden torschützenkönig...
3) ... der sich von dieser nassen überraschung erst derrappeln muss.
4) "aber jetzt burschen, bitte konzentriert und ohne faxen!"
5) "lol, ich geb's auf!"

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild


der matchbericht auf derstandard.at:

Zitat

Salzburg macht die Saison perfekt


Der Meister besiegt im Cupfinale mit einer souveränen Vorstellung die SV Ried mit 3:0 und ist nun auch erstmals Double-Gewinner

Wien - Eigentlich hatten ja beide schon gewonnen. Red Bull Salzburg die Meisterschaft und gleich zweimal das Ehrenzeichen für die besten Torschützen (Maierhofer, Jantscher), die SV Ried die Teilnahme am Euopapokal trotz eines 6. Platzes in der Meisterschaft. Eigentlich war also Entspannung angesagt, hinsichtlich des österreichischen Cupfinals. Eigentlich, denn natürlich will man immer noch mehr. Als Mensch und besonders als Sportler.

Auch Zuschauer wollten sich das Geschehen am Sonntag nicht entgehen lassen, die Oberösterreicher waren interessierter und stellten im sommerlichen Happelstadion zu Wien die doch deutliche Mehrheit. Insgesamt waren 16.000 gekommen, vor denen Referee Thomas Einwaller seinen letzten Auftritt hinlegte. Der Tiroler beendet seine Karriere, der ÖFB ehrte und dankte vor dem Anpfiff.

Salzburger Kontrolle...
Die Salzburger wurden gleich mit ihrem ersten Vorwärtsgang gefährlich. Mendes da Silva setzte einen Abpraller aus guter Position aber doch neben das Tor. Der Titelverteidiger formierte sich zu Beginn sehr schüchtern in zwei Viererreihen, Guillem bohrte und lauerte als Solo-Stoßtrupp. Dass Hadzic in der 7. Minute eine Flanke von Zarate seinem Keeper Gebauer in die Arme vollierte wird so nicht geplant gewesen sein, folgerichtig wollte auch Einwaller keinen Rückpass gesehen haben.

Nur Augenblicke später erkannte er jedoch ein Foul des herauslaufenden Gebauer an Stefan Maierhofer und entschied auf Elfmeter. Leonardo, der vermutlich beste Kicker im Lande, verwandelte nicht superplatziert aber mit genügender Schärfe (10.). Salzburg hatte weiter kaum Schwierigkeiten an und in den Strafraum der Rieder vorzudringen, viel zu ungehindert ließen diese den Gegner seine technische Überlegenheit ausspielen.

...und flotte Führung
Nach einem weiteren Durchmarsch über die rechte Flanke und einem daraus folgenden und von Leitgeb ausgeführten Corner, wuchtete Schiemer den Ball zum 2:0 ins Goal. Das sah schon verdächtig nach Drogba aus. Gebauer hatte Pech, denn seine Rettungstat wurde von Schreiner vereitelt, dem der abprallende Ball ans Bein ging – wovon er sich dann endgültig über die Linie verfügte (14.). Auch hier lag keine Absicht vor.
Nach einem schrecklichen Abspielfehler von Reifeltshammer hätte Zarate noch weiter erhöhen können, er schob jedoch allein auf Gebauer zulaufend, sowohl am Keeper als auch an dessen Gehäuse vorbei (23.).

Der Argentinier ist eben kein Vollstrecker wie er im Buche steht.
Die Innviertler verstärkten nun doch ihre bis dahin nicht vorhandenen Offensivbemühungen. Nach einer halben Stunde gelang der erste gefährliche Angriff, bei einem von Beichler Richtung langes Eck dirigierten Versuch musste Salzburg-Keeper Walke ernsthaft seines Amtes walten und drehte den Ball an der Stange vorbei. Beim Corner danach wäre der Deutsche allerdings machtlos gewesen, doch der Kopfball von Hadzic endete zu seiner mutmaßlichen Erleichterung an der Latte (29.).

Leonardo hatte zehn Minuten vor der Pause dann wieder Lust, ging mir nichts dir nichts links draußen durch, seine ideale Hereingabe wurde vom völlig ungedeckten Maierhofer jedoch zu lässig weiterverarbeitet und in Gebauers Arme geschoben. Von der anderen Seite verschaffte sich Zarate ebenso mühelos durch eine elegant gesetzte Körpertäuschung Raum, doch auch seine zweite Gelegenheit blieb eine solche. Gebauer hatte den Schlenzer.

Es wird heißer
Sein Trainer, Gerhard Schweitzer, reagierte daraufhin und brachte in der Hoffnung auf erhöhte spielerische Potenz noch schnell Lexa für Meilinger (41.). Eine Maßnahme mit perspektivischer Absicht. Die Frage, die sich nach dem Wiederbeginn stellte war jene nach dem Salzburger Fokus. Gerne verliert die Mannschaft von Ricardo Moniz ja im Glauben an komfortable Lagen diesen aus dem Blick. Ein Indiz: Man ingnorierte Lexa, der rechts nicht am Flanken gehindert wurde. Immerhin konnte Guillem noch derart bedrängt werden, dass ihm eine kontrollierte Abnahme aus kurzer Distanz nicht gelang.

Lexa gab weiter Impulse, sein Gegenspieler Hinteregger (zur Pause eingewechselt) war gut beschäftigt und wurde wegen eines taktischen Fouls am Rieder Routinier auch verwarnt. Die Entspannung in der durchaus flotten Begegnung war in der 57. Minute endgültig beim Teufel. Nach einem Foulpfiff entspann sich ein Geschubse mit mehreren Beteiligten, Leonardo und Lexa zeigten das auffallendste Engagement. Zweimal Gelb war der Preis, der Salzburger war damit gut bedient. Im etwas aufgeheizten Rund hießen sich die Kurven gegenseitig wie das Tier mit Ringelschwänzchen.

Gekickt wurde dann auch wieder, genauer, Ried bemühte sich um den Anschluss. Am nächsten kam ihm Carrill, als er aus nächster Nähe eine der unzähligen von seinen Kollegen abgefeuerten Flanken auf das Salzburger Tor köpfelte. Walke reagierte schnell und richtig (70.). In einer nun längst viel emotionaler geführten Partie musste man auf die nächste Aufregung nicht lange warten: Beichler ging im Strafraum zu Boden, Einwaller ließ richtigerweise weiterlaufen. Mendes da Silva hatte sich im Zweikampf eher weggedreht als den Rieder zu behindern.

Hierländer serviert das Dessert
Cristiano und Leonardo hatten auf der anderen Seite kurz hintereinander die Entscheidung auf dem Fuß. Doch sie blieb auch dort. Denn weder traf der eine nach zügiger Vorarbeit von Svento von der Strafraumgrenze, noch gelang dem anderen sein aus großer Entfernung etwas leichtfertig angesetzter Schupfer über Gebauer (82.). Einer der Salzburger Gegenstöße warf aber doch noch eine Frucht ab. Den Schuss des durchgebrochenen Leonardo konnte Gebauer zwar noch entschärfen, jedoch nicht verhindern, dass der Ball Hierländer vor die Füße fiel, der sich das 3:0 nicht nehmen ließ (91.).

Wenige Augenblicke später war der Titelverteidiger entthront, Salzburg erstmals Double-Gewinner. Ein einträchtiger Schlussapplaus wurde ihm nicht zuteil, der Sportsgeist ist dafür hierzulande offenbar zu flüchtig. (Michael Robausch, derStandard.at 20.5. 2012)

Ergebnis ÖFB-Cup-Finale 2012:
Red Bull Salzburg - SV Ried 3:0 (2:0). Wien, Ernst-Happel-Stadion, 16.000, SR Thomas Einwaller.

Tore: 1:0 (10.) Leonardo (Elfmeter)
2:0 (14.) Schiemer
3:0 (91.) Hierländer

Salzburg: Walke - Schwegler, Schiemer, Sekagya, Ulmer (46. Hinteregger) - Mendes, Leitgeb - Zarate (87. Hierländer), Leonardo, Svento - Maierhofer (73. Cristiano)

Ried: Gebauer - Ziegl, Reifeltshammer, Riegler - Hinum, Hadzic, Schreiner (54. Carril)- Beichler, Zulj, Meilinger (41. Lexa) - Guillem (70. Casanova)

Gelbe Karten: Sekagya, Zarate, Leitgeb, Hinteregger, Leonardo, Cristiano bzw. Ziegl, Lexa, Carril, Hadzic

[Bilder] SK Rapid Wien vs. FC Wacker Innsbruck, 2:0 (1:1)

18. Mai 2012 - 02:13

Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild



Zu den Bildern Rapid vs. Wacker Innsruck



Zum Saisonabschluss im Hanappi war es kühl. Dennoch wurde nur ein lauer Sommerkick geboten, der aber wenigstens durch zwei schöne Tore gekrönt wurde.

Auf den Rängen vertrieb man sich die Zeit u.a. mit Rauch- und "Licht"-Spielen sowie Poznań. Und als die mitgereisten Wacker-Anhänger am Schluss ihre Spieler wie zum Saisonende üblich am Platz herzen wollten, durften auch die bereitgehaltenen Polizeieinheiten auf den Rasen.


Vorschaubilder:
1) Innsbrucker Rauchzeichen...
2) ... und ihr Echo auf der West.
3) Über ihr Können am Ball ist nichts überliefert.


Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild


Der Matchbericht auf skrapid.at:

Zitat

Zum Abschluss gab es Abschiede und einen Sieg

Nein, das ein oder andere Auge blieb nicht trocken, als vor dem letzten Heimspiel Helge Payer, Jürgen Patocka, Ragnvald Soma, Christian Thonhofer und Rene Gartler offiziell verabschiedet wurden. Von den Rängen gab es viel Applaus und Sprechchöre, und wir können uns nur anschließen: Wohin eure Wege auch gehen, wir wünschen euch viel Erfolg, Burschen!

Dann begann diese letzte Partie der Saison also. Rapid, das den zweiten Platz in der Tabelle schon letzten Sonntag fixiert hatte, überraschte mit dem Startelf-Debüt von Mittelfeldmann Dominik Wydra. Der 18-jährige hatte schon einige Wochen zuvor, beim 3:0 gegen Kapfenberg seinen ersten - wenn auch sehr kurzen - Einsatz absolviert, diesmal durfte er schon länger ran. Und er rechtfertigte das Vertrauen auch mit überzeugendem Zweikampfverhalten und überlegten Vorstößen. Wydra, das ist so einer, den man sich schon mal für nächste Saison merken kann.

Zurück in die Gegenwart: Die Gäste aus Innsbruck machten ordentlich Druck und kamen in der 2. Minute zur ersten Möglichkeit, als Svenojha einen Kopfball aufs kurze Eck setze, Lukas Königshofer aber hellwach parierte. Im Verlauf zeigte sich nicht nur, dass es in diesem Spiel um keine Entscheidung in der Tabelle mehr ging; sondern auch der wahre Hauptdarsteller in Halbzeit Eins: Der Wind, ungustiös und unberechenbar.

Es dauerte bis zur 25. Minute, bis unsere Mannschaft zu ersten konkreten Möglichkeiten kam: Hier ein Burgstaller-Schuss, dann da ein Alar-Versuch. Beide Male war Wacker-Goalie Egger zur Stelle. Noch vor der Pause gelang uns aber der Führungstreffer: Schimpelsberger mit einem schönen Stanglpass, Deni Alar verwertete diesen aus kurzer Distanz - 1:0 (37.).

Zur zweiten Halbzeit bekam Jan Novota noch einen Einsatz, er ersetzte Königshofer im Tor. Viel zu tun sollte unser Schlussmann allerdings nicht bekommen. Und von grün-weißer Seite? Ein Alar-Kopfball (47.), ein Hofmann-Freistoß (62.), ganz nett, aber es fehlte letzten Ende das Feuer in dieser Partie. Als auch Katzers Kopfball knapp drüber ging (79.), hatte man sich mit dem einen Tor fast schon zufrieden gegeben; aber Alar sorgte volley nach schöner Drazan-Hereingabe noch für das verdiente 2:0 (89.).

Unsere Mannschaft verabschiedet sich mit einem Sieg aus der Saison 2011/12. Aber nach der Saison ist nur vor der Saison und darum dürft ihr gespannt sein, was in den nächsten Wochen so alles bei unserem Lieblingsverein passiert!
tipp3-Bundesliga, 36. Runde:

SK Rapid - Wacker Innsbruck 2:0 (1:0)
Hanappi-Stadion, 17.100 Zuschauer, SR Dintar

Tore: 1:0 Alar (37.) 2:0 Alar (90.);
SK Rapid: Königshofer (46./Novota) - Schimpelsberger, Sonnleitner, Pichler, Katzer - Hofmann, Wydra (83./Prager), Kulovits, Grozurek (65./Drazan) - G. Burgstaller, Alar;
Wacker Innsbruck: Egger - Harding, Kofler, Svejnoha (46./Dakovic), Hauser - Abraham - Schütz (65./Bergmann), Merino (82./Perstaller), Bilgen, Wernitznig - Schreter;
Gelbe Karten: Hofmann; Kofler, Harding;
(gub)



Und auf fc-wacker-innsbruck.at:

Zitat

Verpatztes Saisonfinale

Ein Spiel im Hanappi-Stadion in der letzten Runde der Saison verspricht für gewöhnlich viel Brisanz. Für den FC Wacker Innsbruck ging es bei einem Sieg in Hütteldorf und einer Niederlage von Ried gegen Wiener Neustadt allerdings „nur“ noch um Platz Sechs. Für Rapid waren vor dem Spiel die Fronten bereits geklärt: Der zweite Platz hinter Meister Salzburg konnte den Grün-Weißen nicht mehr streitig gemacht werden.
Abschied nehmen hieß es für einige Spieler des FC Wacker Innsbruck vom Tiroler Traditionsverein: Der Baske Inaki Bea konnte das schwarz-grüne Trikot aufgrund einer Gelbsperre in Wien allerdings nicht mehr überstreifen. Anders verhielt es sich bei Georg Harding: Der Ex-Rapidler durfte an seiner alten Wirkungsstätte einlaufen. Miran Burgic hingegen, der nicht verlängert wurde, musste auf der Bank Platz nehmen.

Überfallsartiger Beginn von Schwarz-Grün
Die Gäste aus Innsbruck liefen in Gold-Schwarz ein und begannen überfallsartig: Bereits in Minute Eins prüfe Svejnoha mit einem tollen Kopfball Königshofer, den der Rapid-Schlussmann gerade noch parieren konnte. Den Nachschuss des Tschechen konnte die Hüttedorfer Abwehr blocken. Rapid wirkte in den ersten Minuten überrascht vom starken Beginn der Gäste aus Innsbruck und konnte nur reagieren, anstatt zu agieren. In der 6. Minute versuchte der Spanier Carlos Merino sein Glück mit einem Weitschuss, der sein Ziel allerdings klar verfehlte. Zwei Minuten später versuchte Rapid erste Akzente zu setzen, Hofmann zog den Schuss aus 25 Metern klar über das Tor. Bei den Rapidlern funktionierte der Spielaufbau viel zu langsam, der FC Wacker Innsbruck versuchte aus einer soliden Abwehr immer wieder blitzschnelle Vorstöße nach vorne zu lancieren.

Nach ca. 15 Minuten setzten sich die Rapidler vermehrt in der schwarz-grünen Hälfte fest, mehr als ein Schuss von Burgstaller, der weit über das Tor ging, schaute dabei allerdings nicht heraus. In der 21. Minute tankte sich Wernitznig über die linke Seite durch und spielte ideal auf Schreter. Dieser schoss den Ball allerdings aus zwölf Metern über das Tor. Nur eine Minute später schon wieder die Innsbrucker: Bilgen drosch den Ball aus kurzer Distanz Richtung Tor, der Ball landete allerdings neben dem Gehäuse.

Grün-weiß wurde stärker
Ziemlich nahe kamen die Rapidler einem Treffer in der 25. Minute: Kofler lenkte einen Schuss von Burgstaller unglücklich ab, der Ball ging jedoch haarscharf am Pfosten vorbei. Nach einer halben Stunde verflachte das Spiel zunehmend, kleinere Fouls hemmten den Spielfluss. Etwas gegen den Spielverlauf dann die Führung der Heimmannschaft: Nach einer weiten Flanke auf rechts leitete Burgstaller den Ball schön in den Lauf von Schimpelsberger weiter, Alar musste dessen Stanglpass aus fünf Metern nur noch über die Linie drücken. Die Innsbrucker wirkten nach dem Führungstreffer etwas geschockt, aus einem Konter der Rapidler hätte man sich in Minute 44 auch beinahe den zweiten Gegentreffer eingefangen, doch Kofler konnte den Angriff der Grün-Weißen gerade noch klären.

Fazit nach 45 Minuten: Der FC Wacker Innsbruck spielte mehr als gefällig nach vorne, hatte auch mehr Schüsse auf das Tor zu verzeichnen. Rapid glänzte durch Effektivität und traf aus der ersten guten Torchance.

Wenige Höhepunkte nach der Pause
Die 2. Hälfte begann mit einem Wechsel bei Innsbruck. Der angeschlagene Svejnoha musste für Dakovic vom Feld. Die neuformierte Innsbrucker Abwehr war auch gleich im Zentrum des Geschehens: Kofler war bei einem Alar-Kopfball nicht im Bilde, der Ball ging aber über das Tor. Viel geschah zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht. Einzig Rapid-Torhüter Novota, der zur Pause für den angeschlagenen Rapid-Schlussmann Königshofer ins Spiel gekommen war, sorgte mit zwei schlechten Ausschüssen für Nervenkitzel bei den grün-weißen Abwehrspielern. Ansonsten plätscherte die Partie vor sich hin, die Rapidler mussten aufgrund der Führung nicht und die Innsbrucker machten sich durch ungenaues Passspiel das Leben selbst schwer. In der 59. Minute hätte es aus der Sicht der Innsbrucker zu einem Treffer kommen können, ein Konter von Schwarz-Grün wurde allerdings nicht konsequent zu Ende gespielt. Eine gute Aktion von Innsbruck dann im Anschluss: Gutes Zusammenspiel von Bilgen und Merino im gegnerischen Strafraum, doch der zweite Doppelpass misslingt.

Endgültige Entscheidung knapp vor Schluss
In der Schlussphase versuchten die Innsbrucker dann noch mal zum Ausgleich zu kommen. Ein weiter Ball auf die linke Seite landete bei Schreter. Dieser versuchte es mit einem Volleyschuss, der knapp das Tor verfehlte. Schiedsrichter Dintar setzte sich in der Schlussphase vermehrt in Szene: Einen weiten Pass auf Schreter, der vom Sechzehner abzog, pfiff er wegen angeblicher Abseitsstellung zurück. Auch die meisten Zweikämpfe wurden gegen Wacker Innsbruck gepfiffen. Der Ball hätte allerdings das Tor knapp verfehlt. Ein Weitschuss von Wernitznig in Minute 74 strich knapp über die Querlatte. In der 80. Minute fand ein Freistoß von Innsbruck nicht seinen schwarz-grünen Abnehmer. In der 83. Minute versuchte Trainer Kogler noch einmal frischen Elan von der Bank zu bringen und brachte Julius Perstaller für Merino ins Spiel. Doch bei den Angriffsbemühungen des Tiroler Traditionsvereines schaute nichts Zählbares mehr heraus. Zu oft lief man sich an der gegnerischen Abwehr fest. Konsequenter wieder die Hütteldorfer. Abraham verlor in der 90. Minute den Ball, Drazan flankte in den Strafraum und Alar traf vom Fünfer unter die Latte. So musste man mit einer Niederlage die lange Heimreise nach Innsbruck antreten.

SK Rapid Wien – FC Wacker Innsbruck 2:0
Stadion: Hanappi-Stadion
Schiedsrichter: Christian Dintar
Zuschauer: 17.000

SK Rapid Wien:
Königshofer (46. Novota) - Katzer, Sonnleitner, Pichler, Schimpelsberger - Hofmann, Kulovits, Wydra (83. Prager), Grozurek (65. Drazan) - Burgstaller, Alar

FC Wacker Innsbruck:
Egger - Harding, Kofler, Svejnoha (46. Dakovic), Hauser - Abraham – Schütz (65. Bergmann), Merino (82. Perstaller), Bilgen, Wernitznig - Schreter

Tor: Alar (37., 90. Minute)