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Es bindet halt dennoch Ressourcen, die man eventuell besser nutzen kann.
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Wir haben sicher nicht zu viele Spieler mit Entwicklungspotenzial gehabt oder zu wenige Erfahrene. Mit Cvetkovic, Grgic, Horn, Schaub, Kara und Weimann haben 6 Spieler regelmäßig gespielt, die um die 30 Jahre oder älter waren. Bei Hedl, Seidl, Bolly, Mbuyi und Raux-Yao kann man auch schwer von Spielern mit vor allem Entwicklungspotenzial sprechen. In meinen Augen sind sogar Spieler wie Gulliksen, Ahoussou, Dahl, Antiste, Demir, Amane und Tilio aus dem Alter heraußen, bei denen man nicht erwarten können darf, dass sie Leistungsträger sind, obwohl sie natürlich noch eine Entwicklung vor sich haben. Am Ende des Tages scheitern wir vor allem daran, dass wir zu viele Spieler haben, die einfach nicht gut genug sind oder zumindest in dieser Mannschaft ihre Leistung nicht abrufen können. Und ein wenig daran, dass die als Führungsspieler geholten Spieler diese Rolle nicht mal ansatzweise ausfüllen können.
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Das mag bei der Diskussion mit @Phil96der Fall sein, aber in meiner Diskussion nicht.
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So eine Aussage würde ich von Katzer nicht akzeptieren, wenn er selbst schon bewiesen hat, dass das nicht so ist. Er hat Jansson, Sangare, Bolla und Raux-Yao in einem entwicklungsfähigen bis kurz vorm besten Alter um "wenig" Geld geholt, die am Markt sicher schon ein gutes Profil hatten. Auch Seidl, Mayulu und Schöller waren Transfers um verhältnismäßig wenig Geld. Auch da zeigt meine obige Liste, dass auch Katzer es schon geschafft hat, solche Spieler (mit Abstrichen beim Führungsspieler evtl.) zu holen, die nicht Millionen gekostet haben. Gäbe es auch immer noch als Option. Es gibt also sicher Lösungen, bei denen man nicht auf einen potenziell durchschnittlichen "Routinier" von einem "kleinen" Verein zurückgreifen müsste. Wobei ich zugeben muss, dass ich bei Katzer trotz aller Kritik mehr das Gefühl hätte, dass so ein Spieler dennoch eine Verstärkung sein könnte, weil er ja sonst tendenziell jüngere Spieler holt. Wie auch immer, faire Chance kriegt bei mir jeder Spieler.
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Kannst sie mir ja per PN schicken. Ansonsten ist es halt nicht mehr als "Bauchgefühl", dass es wirklich viel mehr bringt, außer die initialen Millionen, die man bekommen hat. Und Blut ist dicker als Wasser. Was haben Sprichwörter mit irgendetwas zu tun? Gibt genug Beispiele, in denen Teileigentümer von Unternehmen gar nicht mal so freundlich waren. Wo steht da, dass die Bayern WEGEN dieser strategischen Partnerschaft so wie schon davor Top 3 sind? Wieso hätte ein erfolgreicher Verein wie die Bayern nicht am generell immer größer werdenden Fußballgeschäft partizipieren sollen, wenn sie nicht 25% von sich verkauft hätten. Sogar wir haben seit 2000 unseren Umsatz wohl deutlich steigern können. Dass sie in den Top 3 sind, habe ich in meinem Beitrag ja explizit geschrieben. Hätte man also herauslesen können, dass ich dafür keine Quelle brauche. Nein, dann würde ich nämlich schreiben, dass sie schon damals den gleichen Umsatz haben. Sie waren im Jahr 2000 genauso wie 2025 in den Top 3. Ein gut funktionierendes Unternehmen funktioniert auch 25 Jahre später gut. Ob die Eigentümerstruktur der Grund dafür ist, ist halt max. Wunschdenken von jemanden, der meint, dass Rapid durch einen Verkauf von Anteilen plötzlich so viel besser da stehen würde. Ich behaupte weder, dass es gar keinen Mehrwert gibt, noch dass es einen großen Nachteil bringt. Der Mehrwert wird sein, dass gewisse Langfristigkeit in den Beziehungen erzwungen wird bzw. es eben ein ausdrückliches Bekenntnis gibt. Auch finanzielle Vorteile sind sicher nicht unvorstellbar. Aber ich glaube nicht, dass die Bayern so viel schlechter da stehen würden. Und nein, nur weil die Bayern hochprofessionell sind, wird nicht jede Entscheidung automatisch eine gute sein. Wichtiger ist aber, dass nicht alles, was bei den Bayern funktioniert, bei einem Verein mit weniger als 10% vom Umsatz genauso funktioniert. Vielleicht hätte so eine strategische Partnerschaft den Absprung von z.B. Ottakringer verhindert. Vielleicht würde die Wien Energie auch etwas entgegenkommender beim Vertrag sein. Aber den größten Hebel haben wir bzgl. Erfolg weiterhin beim Mitteleinsatz.
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Ich kenne ihn zu wenig, deshalb will ich es nicht wirklich beurteilen, wie er sich sportlich einbringen könnte. Aber anhand der Vita wäre das ein Transfer, den ich eher nicht verstehen könnte. Er hat selbst in Südafrika erst spät bei einem Klub der obersten Liga Fuß fassen können und hat nun ein gutes Jahr in Ried. In dem Alter ist das nicht besonders viel. Positiv anzumerken ist da vor allem, dass er bei den Kaizer Chiefs nicht nur Mitläufer war, sondern Kapitän und das entscheidende Tor zu einem Titelgewinn (nach "langer" Pause) geschossen hat. Im Zweifel sind mir jüngere Spieler mit einem Entwicklungspotenzial immer lieber. Wenn es ein älterer Spieler ist, dann bevorzuge ich Spieler, die auf höherem Niveau gute Leistungen gezeigt haben und eine überragende Einstellung zeigen. Aber auch "uninspirierte" Transfers können wichtig sein.
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Gibt es dafür irgendwelche Belege, dass das in einem besonderen Ausmaß bei den Bayern passiert? Warum muss es für das strategische Netzwerk, dass ein Sponsor einbringen kann, unbedingt einen Verkauf von Anteilen brauchen? Quelle? Oder reicht es, dass der größte Verein aus dem größten europäischen Land, der schon vor dem Einstieg der Partner zu einem der erfolgreichsten Verein im europäischen Raum zählt, finanziell gut da steht, dass das ein Beweis für das Wirken von Partnerschaften ist? Wenn Google nicht Unrecht hat, waren die Bayern schon im Jahr 2000 an dieser Stelle. Ich behaupte einfach mal, dass sie ohne diese Partnerschaften und nur mit langjährigen Sponsorings nicht viel schlechter da stehen würden. In erster Linie sehe ich hier einfach das Bekenntnis, dass man hier nicht nur (wie wir mit Wien Energie) alle drei Jahre eine neue Entscheidung trifft, sondern dass das klar langfristig gedacht ist.
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Das wäre für mich das Hauptargument. Der Spieler ist ja dann Teil des Trainingsbetriebs und wird mittelfristig davon ja profitieren, wenn er Abläufe im Team kennenlernt (bzw. verfestigt bei "Rückkehrern"). Im Endeffekt ist es ein wenig wie ein Trainingslehrgang, selbst wenn natürlich der Fokus auf das Turnier gerichtet sein wird. Sportlich wird es wohl egal sein, denn die Kader sind schon groß genug.
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Ist es bezeichnend, dass nur bei der Stadthalle das Bild fehlt?
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Lt. kurzer Internet-Recherche haben die Bayern 2025 immerhin 2,3M Trikots verkauft. Der Deal mit Adidas ist mit 60M im Jahr dotiert. Real Madrid verkaufte im selben Zeitraum 3,1M, hat aber einen Deal mit 120M pro Jahr. Sie befinden sich generell "nur" auf Platz 8 bzgl. Sponsoringvolumen, obwohl einige Vereine vor ihnen weniger Trikots verkaufen. Inwiefern gelingt es ihnen hervorragend? Ich sehe da max. einen marktüblichen Vertrag. Das Interesse das Volumen nicht zu senken ist wohl mehr getrieben davon, dass man eben davon auch wirtschaftlich profitiert und es ein ordentlicher Verlust wäre, wenn man diesen Prestigeverein verlieren würde. Juventus verkauft z.B. nur halb so viele Trikots bzw. Merchandising-Einnahmen, bekommt aber von Adidas quasi den gleichen Deal. Ich sehe da wirklich keinen Mehrwert. Ich bezweifel, dass diese Partnerschaften so einen großen Einfluss haben, dass ein Millardenunternehmen wie Wien Energie nun großes Interesse daran hat, dass wir erfolgreich sind, und deswegen DEUTLICH mehr investiert. Bei den Bayern würde wohl die Summe von Adidas auch nicht einbrechen, nur weil sie plötzlich nur mehr normaler Ausrüster wären. Vielleicht könnte man sogar mit den bei anderen Vereinen üblichen (angedrohten) Wechsel eventuell sogar mehr lukrieren?
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Das ist wohl der Punkt, den die einige anscheinend nicht verstehen: Diese Einnahme ist üblicherweise einmalig, keine regelmäßige. Das kann natürlich helfen, um kurzfristige etwas zu finanzieren und aufzubauen, aber danach sind die wenigsten Investoren dann Wohltäter. Irgendwann wollen sie halt doch eine Rendite sehen. Wird sicher Ausnahmen davon geben, aber so wie ich das in der weiten Welt beobachte, sind das auch keine Alternativen, die ich mir wünsche. Ich brauche keinen Oligarchen, der mit dem Klub macht, was er will. Ich brauche kein Whitewashing eines Verbrecherregimes. Und ich brauche auch keinen Gönner, der sein Ego befriedigen will. Einzige akzeptable Ausnahme wäre eine "strategische Partnerschaft", wie sie die Bayern haben. Die hat aber eben auch nicht den Sinn, dass man dadurch wirklich mehr Geld lukriert. Angesicht der Tatsache, dass wir tendenziell sehr langlebige Partnerschaften haben, sehe ich den großen Mehrwert nicht. Im Endeffekt ist der Mehrwert gering, wenn auf der Gegenseite dann die Tatsache steht, dass man den Investor nur mehr schwer wegbringt. Die Austria sucht den nächsten Investor, damit sie den plötzlich nicht mehr geliebten Retter rauskaufen kann. Wie kann man sich das wünschen?
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Das Thema bitte beenden. Michael Bonvalot hat mit unserer Fanszene genauso viel zu tun, wie rechtsextreme Strömungen tatsächlich wahrnehmbar im Verein relevant sind. Ein wenig, aber zum Glück nur peripher.
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Ich würde vorschlagen, dass wir uns entweder sachlich mit den Wortmeldungen von Personen auseinandersetzen, die sich zur Wahl stellen, oder wir ignorieren sie. Wer anderer Meinung ist, darf das gerne sagen, aber "lustig machen" bringt niemanden etwas.
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Er hat offensichtlich wenig Ahnung von Fußball (sonst hätte er ja mehr Spieler in seiner Berater-Agentur) noch von Wirtschaft (sonst wäre er nicht in den Konkurs geschlittert). Ich kann nicht nachvollziehen, wie Aussagen von so einer Person dazu führen können, dass unser Verein schlecht da steht. Wenn man "kreative" Lösungen braucht, damit man einen Deal finanzieren kann, dann ist das ein guter Indikator, dass man es sich nicht leisten kann. Das Präsidium handelt hier richtig, wenn sie auf die Gesundheit des Vereins achten. Angesichts der Transfers, die im Nachgang dann noch passiert sind, kann man ja nicht mal ansatzweise behaupten, dass sie Sparemeister sind.
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Bolla ist in meinen Augen der mit Abstand kompletteste von allen. Manchmal vielleicht etwas lässig, aber die anderen aufgezählten hatten doch alle sichtbare Schwächen. Aber ich steh halt generell auf Spieler, die auch mit Ball am Fuß und Gegnerdruck ruhig bleiben und das dann auch spielerisch lösen können. SPRY ist auch so ein Spieler, der eine Gelassenheit ausstrahlt, die beeindruckend ist.
