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vs. 
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Bundesstadion Südstadt, Maria Enzersdorf
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Kalenderjahr 2011....
18. Dezember 2011 - 14:37
Dann haut mal in die Tasten. -
Heute vor.....
17. Oktober 2011 - 18:05
Nachdem ich heute in einer Radiodoku zum ersten Mal über "die Schlacht um Paris" gehört habe dachte ich mir ich eröffne einfach einen Sammelthread für vergessene, oder in Österreich unbekannten geschichtlichen Ereignisse.
.... 50 Jahren
Zitat
Die "Schlacht um Paris"
Von Thomas Schmid
Täglich wurden Dutzende gefesselter Leichen aus dem Fluß gefischt. In den Wäldern am Stadtrand entdeckten Spaziergänger aufgeknüpfte Menschen. Und im Sportpalast waren 6 600 Männer, von der Außenwelt völlig abgeschirmt, der entfesselten Wut einer Polizei ausgesetzt, die mit Gewehrkolben, Knüppeln und Ochsenziemern auf ihre wehrlosen Opfer eindrosch. All dies ereignete sich nicht in einer fernen Diktatur, in einer Bananenrepublik der Dritten Welt, sondern in der Hauptstadt einer westeuropäischen Demokratie, 16 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, genauer: in Paris am 17. Oktober 1961. Das Massaker, dem über 200 Algerier zum Opfer fielen, war in Frankreich bislang mit einem Tabu belegt, das nun gebrochen wurde dank dem Prozeß in Bordeaux, bei dem Maurice Papon, 1942 bis 1944 Generalsekretär des Departements Gironde, die Deportation von 1 690 Juden zur Last gelegt wird. Derselbe Maurice Papon war 1961 Polizeipräfekt von Paris. Allein im Innenhof seiner Präfektur wurden am 17. Oktober 1961 mindestens 50 Algerier totgeschlagen. Saad Ouazene erinnert sich noch genau an jene Tage im Oktober. Anfang der 50er Jahre hatte er seine Heimatstadt Bougie an der algerischen Küste verlassen, um, wie so viele, sein Glück in Paris zu suchen. "Wir kamen damals in verdreckten Slums und verlausten Absteigen unter, erledigten die schmutzigsten Arbeiten und hatten einen Jammerlohn, von dem wir einen Teil nach Hause an unsere Familien schickten", sagt der heute 66jährige Rentner, der Mieter einer geräumigen Vierzimmerwohnung im zehnten Stock eines der in den 60er Jahren hochgezogenen Wohnblocks im Pariser Vorort Saint-Denis ist. An der Wand des Wohnzimmers hängen Ehrenurkunden in Silber für 20 und in Gold für 30 Jahre in Frankreich geleistete Arbeit, ausgestellt vom Arbeitsministerium. Saad Ouazene ist stolz darauf. Damals, 1961, zierte noch keine Ehrenurkunde Saad Ouazenes Zimmer, sondern allein die grün-weiße Flagge mit rotem Stern und roter Sichel der algerischen Befreiungsfront FLN, die seit sieben Jahren gegen Frankreich Krieg führte. Im April hatten französische Generäle, die de Gaulle wegen seiner Verhandlungen mit der FLN des Verrats bezichtigten, in Algier zu putschen versucht. Rechtsextreme Militärs gründeten die OAS, die in Paris Bomben hochgehen ließ. Im September entging der Staatschef nur knapp einem Attentat. Aber auch die FLN hatte ihre bewaffneten Einheiten in Frankreich, obwohl sie den Krieg nie in die Metropole "exportieren" wollte. Denn immerhin stammten 80 Prozent ihrer Einkünfte aus den Abgaben der Immigranten. In Paris, wo Algerier bei Identitätskontrollen immer häufiger schweren Mißhandlungen und Folterung ausgesetzt waren und im September die ersten Leichen aus der Seine gefischt wurden, töteten FLN-Kommandos zwischen Ende August und Mitte Oktober elf Polizisten. In diesem Klima verhängte Papon am 5.Oktober in Paris eine abendliche Ausgangssperre - für alle Algerier oder "muslimischen Franzosen aus Algerien", wie man damals, Algerien war ja noch Frankreich, offiziell sagte. Eine selektive, rassistische Maßnahme, die einer verfassungsrechtlichen Überprüfung kaum standgehalten hätte. Die übergroße Mehrheit der 400 000 Algerier in Frankreich unterstützte wohl den algerischen Unabhängigkeitskampf. Andererseits kontrollierte die FLN das algerische Milieu in Paris nahezu total. "Alkohol, Tanz, Glücksspiel und Zigaretten waren verboten", erinnert sich Saad Ouazene, "wer erwischt wurde, bekam es mit den Schlägertrupps der FLN zu tun und riskierte im Wiederholungsfall die Hinrichtung." Die FLN hatte Gerechtigkeitskomitees ins Leben gerufen, um Zwistigkeiten zu schlichten und forderte von jedem Algerier einen finanziellen Beitrag zur Unterstützung des Unabhängigkeitskampfes. "Alle entrichteten ihren Obolus, wirklich alle", versichert Saad Ouazene, "wer sich weigerte, bezahlte mit dem Leben." Er muß es wissen. Als Chef einer FLN-Sektion war er selbst zuständig für die Zwangskollekte. Am 17. Oktober 1961 also hatte die Pariser FLN die Algerier zu Protestdemonstrationen gegen die "rassistische Ausgangssperre" aufgerufen. Es war das einzige Mal während des acht Jahre dauernden Unabhängigkeitskrieges, daß sie ihre Anhänger auf die Straße rief. Waffen oder auch nur Messer mit sich zu führen, hatte sie untersagt. Zu Zehntausenden strömten die Immigranten in die Innenstadt. Zu Auseinandersetzungen kam es nicht. Es gab weder verletzte Polizisten noch wurden der Öffentlichkeit Waffen präsentiert. Die Algerier wurden an den U-Bahn-Ausgängen von den Polizisten einfach zusammengeschlagen und in Fahrzeugen, oft requirierte Busse des öffentlichen Verkehrs, abtransportiert. Saad Ouazene wurde schon im U-Bahnschacht verdroschen, zurück konnte er nicht, weil Massen neuer Demonstranten zum Ausgang drängten, weitere Prügel setzte es im Bus. Durch ein Spalier von Polizisten gelangte er über einen mit Flaschenscherben gepflasterten Weg mit gebrochenen Fingern - er hatte den Schädel vor den Gewehrkolben zu schützen versucht - in den Sportpalast. Als dieser nach zwei Tagen für ein Konzert des amerikanischen Sängers Ray Charles evakuiert werden mußte, wurden die festgenommenen Algerier durch ein weiteres Spalier ("Empfangskomitee", wie es die Polizei selbst nannte) in einen Saal des nahen Ausstellungsgelände getrieben und von dort nach weiteren acht Tagen ins Identifikationszentrum Vincennes gebracht. Nach über zwei Monaten schließlich wurde der schwer verletzte Saad Ouazene im Januar 1962 ins Krankenhaus eingewiesen, das er - nur knapp dem Tod entronnen - nach einer komplizierten Schädeloperation Ende März verließ. Der Horror vom 17.Oktober spielte sich vor den Augen zahlreicher Franzosen ab. "Doch die schauten einfach weg", sagt Elie Kagan, "niemand protestierte, es ging ja nur gegen die Araber, oder die ,Ratten', wie man damals zu sagen pflegte." Der Fotograf, der heute in einer schlichten Altbauwohnung im Zentrum von Paris wohnt, wird nun endlich seine alten Fotos los. "Damals wollte niemand meine Bilder, nicht einmal die Kommunisten, die hatten wohl Angst vor einer Beschlagnahmung ihrer Zeitung", sagt er, nur "Temoignages Chrétiens", ein engagiertes christliches Wochenblatt habe damals den Mut aufgebracht, seine Fotos zu publizieren. "Gewalttätige Demonstrationen algerischer Muslime in Paris", titelte "Le Figaro" am 18.Oktober. Und in den Spätnachrichten des französischen Fernsehsenders wurde den grauenhaften Stunden gerade zwei Minuten und 14 Sekunden eingeräumt. Das Buch "Rattenjagd in Paris", das die Journalistin Paulette Peju wenige Monate nach dem Massaker verfaßte, wurde verboten, und der Jacques Panijels Film "Oktober in Paris" schon bei seiner Erstaufführung in einem Cine-Club beschlagnahmt. Proteste kamen vor allem von jüdischer Seite und von einigen Intellektuellen. Am 8. Februar 1962 - wenige Monate nach dem größten Massaker im demokratischen Europa der Nachkriegszeit - wurden bei einer Demonstration gegen die OAS an der Pariser U-Bahn-Haltestelle Charonne neun Menschen von der Polizei erschlagen. 500 000 Personen gaben ihnen das letzte Geleit. Die Opfer waren alle Franzosen. Charonne ist im kollektiven Gedächtnis der Franzosen haften geblieben, über den Oktober 1961 hingegen wissen nur wenige Bescheid. Er wurde verdrängt und tabuisiert. Vor sechs Jahren hat der Pädagoge Jean-Luc Einaudi - "die Geschichte ist zu wichtig, um sie den Historikern zu überlassen" - eine umfangreiche Recherche über das Massaker veröffentlicht. Aufgrund von Dutzenden von Zeugenaussagen und der Totenlisten des Pariser Friedhofs, wo viele Opfer des Pogroms eingeäschert wurden, kam er zum Schluß, daß mindestens 200 Algerier in den dramatischen Tagen des Oktobers getötet wurden. "Es könnten bis 300 gewesen sein", sagt er heute. Einaudi, der beim Prozeß in Bordeaux jüngst in den Zeugenstand gerufen wurde, will auf keinen Fall den Mord an Frankreichs Juden, deren Deportation der Vichy-Funktionär Maurice Papon angeordnet hat, mit dem Mord an den Algeriern vergleichen. Chirac hat die Mitschuld Frankreichs an der Ermordung der Juden öffentlich eingestanden. Der gaullistische Mythos, daß die Franzosen ein Volk von Widerständlern waren, ist damit offiziell zu Grabe getragen, das Tabu der massenhaften Kollaboration von Franzosen mit der deutschen Besatzungsmacht ist gebrochen. "Es ist Zeit", sagt Einaudi, "daß nun auch das große Tabu der französischen Nachkriegsgeschichte gebrochen wird: die französischen Verbrechen im Algerien-Krieg und in diesem Zusammenhang auch das Massaker vom Oktober 1961, über das General de Gaulle in seinen Memoiren kein Wort verloren hat." Nach offizieller Darstellung gab es im Zusammenhang mit der Demonstration der Algerier gegen die Ausgangssperre drei Tote - zwei Algerier und ein Franzose, der an Herzversagen verstorben ist. Zwar gab Papon jüngst zum erstenmal zu, daß vielleicht 15 bis 20 Algerier umgekommen seien - allerdings als Folge inneralgerischer Auseinandersetzungen. In der Tat wurden beim Machtkampf zwischen der Algerischen Nationalbewegung NMA und der konkurrierenden FLN in Frankreich vermutlich an die 4000 Algerier getötet. Doch 1958 hatte sich zumindest in Paris und Umgebung die FLN überall durchgesetzt. Die NMA war liquidiert. Constantin Melnik, 1961 im Innenministerium fürs Polizei- und Nachrichtenwesen zuständig, hält Papons Behauptung denn auch für Unfug und meint, daß die Toten vom Oktober Opfer "dramatischer polizeilicher Entgleisungen" gewesen seien. Er spricht von 100 bis 300 Toten. Doch einen Tötungsbefehl habe es nicht gegeben. Gewiß nicht. Fest hingegen steht, daß Papon, der Polizeipräfekt von Paris, seinen Polizisten versicherte: "Ihr seid gedeckt, ich gebe euch mein Wort." Wenn ein Nordafrikaner erschossen werde, hatte er versprochen, werde dafür gesorgt, daß beim Toten eine Waffen gefunden werde. "Unter der Verantwortung Papons, 1956 bis 1958 Präfekt von Constantine, wurde im Osten Algeriens die Folter zum Instrument der Wahrheitsfindung, unter seiner Regie kam es zu Massenerschiessungen", sagt Einaudi, "unter der Verantwortung Papons wurde in Paris seit 1958 gefoltert, sind Leute verschwunden." Vier Wochen nach dem Massaker verkündete Maurice Papon im Stadtrat: "Wir haben die Schlacht um Paris gewonnen." Es war eine deutliche Anspielung auf die "Schlacht um Algier" von 1957, die Massu gewonnen hatte. Der französische General hatte den von der FLN ausgerufenen Generalstreik gebrochen und die Untergrund-Kommandos aus der algerischen Hauptstadt vertrieben - mit massivem Terror und Folter. Über seine eigenen Methoden schwieg sich Papon vor dem Stadtrat aus. Doch Constantin Melnik gibt zu, daß vor allem die unter Papon zusammengestellten Hilfstruppen der Pariser Polizei in breitem Maßstab gefoltert hätten. Es waren parapolizeiliche Verbände, die von französischen Offizieren angeführt wurden und sich vorwiegend aus Harkis rekrutierten, Algeriern, die im Krieg auf Seiten der Franzosen kämpften. Unter dem Druck der neuen Debatte um Papons Vergangenheit hat nun die Kulturministerin Catherine Trautmann die vorzeitige Öffnung der Archive angekündigt. Der Historiker David Assouline durfte schon einen Blick in die Akten werfen, und die Tageszeitung "Liberation" publizierte eine Seite eines Registers der Staatsanwaltschaft. Elf Namen sind aufgelistet, und jedesmal heißt es unter der Rubrik Todesursache "Totschlag". Rund 60 Verfahren wurden im Zusammenhang mit dem Massaker vom Oktober 1961 eröffnet, und alle wurden eingestellt - aufgrund der 1964 verkündeten Amnestie aller im Zusammenhang mit dem Algerien-Krieg verübten Verbrechen. "Es ist paradox, daß Papon wegen der âRattenjagd' vom 17. Oktober 1961 nicht verfolgt wird", urteilt der renommierte Historiker Pierre Vidal-Naquet, der schon kurz nach der Tragödie öffentlich protestiert hat, "Leute werden getötet und in die Seine geworfen, einfach weil sie das Gesicht von Algeriern hatten. Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und müßte als solches verurteilt werden. Solche Verbrechen wurden 1964 als nicht verjährbar deklariert." Ob es je zu einem Prozeß kommen wird? Ob Chirac sich eines Tages bei den Algeriern öffentlich entschuldigt? Jean-Luc Einaudi hat da seine Zweifel. Da würde sehr viel aufgewühlt, meint er, doch andererseits müsse die Wahrheit endlich ans Licht. "Die Republik darf nicht mit dieser großen Lüge leben." Und inzwischen treibt den Autor der gründlichsten Recherche über den Pariser Oktober 1961 ein Verdacht um. War das Massaker Teil eines größeren Plans? Wollten Kreise um Papon und Innenminister Debré die Wiederaufnahme der Verhandlungen von Evian, die im März 1962 zu einem unabhängigen Algerien führen sollten, torpedieren? Nur so eine Arbeitshypothese...
Berliner Zeitung -
ING DiBa Sponsorpaket
12. Oktober 2011 - 21:38
Hallo ASB-Gemeinde!
Die ING DiBa hat in Deutschland eine Aktion zur Förderung des Breitensports gestartet und vergeben zu diesem Zweck 1000 Sponsorpakete zu €1000. Gewinnen tun dieses Geld die 1000 bestplazierten Vereine einer Onlineabstimmung.
Der FC Kettwig 08 ist ein junger, aufstrebender Verein in Essen und würde sich sehr freuen wenn ihr uns vll. unterstützen könnten. Wir könnten das Geld dringend gebrauchen da wir aktuell gerade damit beschäftigt sind eine Jugendabteilung aufzubauen.
Unter diesem LINK kann jeder mit seiner Mail-Addy 3x abstimmen.
Vielen Dank vorab im Namen des Vereins -
Der Presse-Thread
03. Oktober 2011 - 07:26



Zitat
Von der grauen Maus zum bunten Hund
Maria Enzersdorf - Richard Trenkwalder fragte sich, "wohin das noch alles führen soll". Admiras Präsident sagte, das Wort "Abstieg" könne man nun aus dem Repertoire streichen. "Aufstieg" bleibt. "Wir sind ja der Aufsteiger." Er sah gerührt auf die vollen Tribünen, die sich nach dem Abpfiff logischerweise leerten, weil das Südstadt-Stadion, das nach ihm benannt ist (Trenkwalder Arena), keine Gemeindewohnung ist. "Ja, es ist mein schönster Tag, es hat sich ausgezahlt."
1999 hatte Trenkwalder sein Engagement im Fußball begonnen. Schwadorf war der Anfang, und Schwadorf war damals die Nummer 1560 in der Österreich-Rangliste. Aufgrund diverser Insolvenzen und auch Zufälle stieg er 2008 bei der Admira ein. Trenkwalder ist nicht mehr Chef seiner Personalleasingfirma, der 63-Jährige besitzt nur mehr Minderheitsanteile. Als Privatmann wird er die Admira (Budget 5,5 Millionen Euro) nie im Stich lassen. "Ich will das Fundament verbreitern." Er werde versuchen, seine ehemalige Firma davon zu überzeugen, "dass der Werbewert enorm ist. Die Admira wird im Radio gespielt, im Fernsehen gezeigt, in den Zeitungen gelesen. Vom Burgenland bis zum Bodensee. Das ist kein graue Maus mehr."
Die Admira ist eine erstaunliche Mannschaft, quasi ein bunter Hund. Und Dietmar Kühbauer ist ein erstaunlicher Trainer. Das spektakuläre 4:3 am Samstagabend gegen Rapid in der ausverkauften Südstadt (10.600 Menschen) war keine Sensation mehr. "Sondern ein verdienter Sieg", sagte Kühbauer. Kollege Peter Schöttel widersprach nicht wirklich. "Es lag aber auch an unserer Naivität." Dass die Admira blitzschnelle Angriffe startet und diese auch mit Toren abschließt, mussten zuvor die Austria (2:4), Meister Sturm Graz (2:4) und Red Bull Salzburg (1:2) erleiden. Rapid ist prompt in die Falle getappt, geriet mit 0:3 in Rückstand. Aus Standardsituationen wurde zwar der Gleichstand geschafft, Schöttel lobte deshalb die Moral. Aber Fußball gespielt hat nahezu ausschließlich die Admira. Das lag an Typen wie Philipp Hosiner. Oder Rene Schicker. Oder Patrik Jezek. Oder Issiaka Ouedraogo.
Der Siegestreffer war umstritten. Nach einem Hands von Guido Burgstaller verwandelte Jezek den Elfmeter. Inwieweit die Bewegung des Rapidlers unnatürlich oder doch natürlich war, darüber stritten weder Kühbauer noch Schöttel. "Kann man geben, muss man nicht geben." Schiedsrichter Rene Eisner entschied sich für die "Kann man geben"-Variante. Der 34-jährige Jezek hat nun 308 Partien in Österreich absolviert, der Tscheche ist somit Rekord-Legionär. Kühbauer: "Ich liebe ihn."
Und er liebt nach wie vor Hütteldorf. "Ein 0:3 holt nur Rapid auf." Trotz der ewigen Zuneigung müsse er seinen Weg gehen. "Ich kann meinen Leuten ja nicht sagen, bitte spielts an Esel, weil ich Rapid so mag." Kühbauer war wie Trenkwalder bereit, das Wort Abstieg zu streichen. "Sonst halten sie mich für deppert." Die bisherigen Leistungen seien in der Tat großartig. "Sie halten sich an die Anweisungen, das ist wunderbar. Ich werde meiner Mannschaft trotzdem keinen Kuchen backen, aber sie dürfen in den nächsten Tagen nicht nur Cappy trinken."(Christian Hackl, DER STANDARD Printausgabe, 3. Oktober 2011)
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Dylan
06 Jan 2008 - 12:00