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SV Ried: Die große 100-Jahr-Feier und neues Anreiseservice für Fans
RIED. 100 Jahre SV Ried: Während sich die Mannschaft auf die erste Ligarunde des neuen Jahres konzentriert, laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für ein großangelegtes Jubiläumsfest.
Am Samstag läuft die SV auswärts gegen Austria Wien ein, am 6. Mai läuft die SV am Rieder Messegelände zum großen Jubiläum auf: Speedsoccercup und Kinder-Match gegen SV-Profis inklusive. Für ein Legenden-Spiel gibt es bereits Zusagen unter anderem von Christian Mayrleb, Ove Hansen, Milan Oraze, Klaus Roitinger, Thomas Eder, Gerald Strafner und Herwig Drechsel vor.
Fix im Rennen sind auch Heißluftballon, Hüpfburg, Speed-Control, Ersttags-Briefmarke und sogar ein SV-Ried-Museum. Eine Abendshow serviert eine 100-Jahr-Wahl, SV-Legenden und eine 100-Jahr-Chronik: ehemalige und aktuelle Größen des Vereins, Showacts, Musik und After-Show-Party. Tickets und Tische für die Abendveranstaltung lassen sich ab 1. März in der SV-Geschäftsstelle reservieren.
Zur 100-Jahr-Wahl waren Ende Jänner bereits 78.932 Stimmen abgegeben: 75 Prozent via SV-Homepage, 15 Prozent via Stimmzetteln, der Rest via Facebook. Bei den Trainern führte Ende Jänner Klaus Roitinger vor Paul Gludovatz und Heinz Hochhauser. Bei den Spielern Hans Peter Bichler, Herwig Drechsel und Oliver Glasner. Stimmzettel finden sich auch in den OÖNachrichten und Rieder/Schärdinger Volkszeitung.
Zu- und Heimbringerdienst
Zusatzservice für Fans: Die SV lässt für ihre Heimspiele künftig einen „Keine Sorgen Shuttle“ durch die Region rollen. Busse, bei denen es mit Andorf, Aspach, Braunau, Grieskirchen, Pramet, Schärding und Vöcklabruck sieben Abfahrtsstellen und weitere 20 Zustiegsmöglichkeiten gibt.
Ziel sei, die An- und Abreise so einfach und bequem wie möglich zu machen. Im Vorfeld genüge eine Reservierung per E-Mail oder Telefon, das Stadion-Ticket gibt es bereits im Bus. Details zu Abfahrtszeiten und Buchungen gibt es ab 20. Februar auf www.svried.at.
Gludovatz: „Zwischen Platz zwei und neun kann viel passieren“
Vor dem frostigen Start ins „Frühjahr“ bremst SV-Ried-Trainer Paul Gludovatz allzu hohe Erwartungen an seine Herbstmeister-Mannschaft. Am Samstag steigt die SV nach der Winterpause auswärts gegen Austria Wien in den Ring um Punkte. „Wir werden in den ersten vier Begegnungen sowie dann nach der gesamten ersten Hinrunde sehen, ob wir vorne dranbleiben können“, sagt Gludovatz. „Ich kann aber kein Rangziel ausgeben. Wenn man zuerst mit einem Verbleib in der obersten Spielklasse zufrieden ist, kann man nicht in kürzester Zeit mit dem Titel spekulieren.“
Die SV werde alles daran setzen, sich in der Spielgestaltung weiterzuentwickeln. „Zwischen Platz zwei und neun kann viel passieren.“ Wer am Ende Meister wird? „Salzburg hat sich im Herbst ungleich mehr als die Mitfavoriten Ausrutscher erlaubt und auch einen langen Durstweg gehabt. Das könnte auch im Frühjahr eintreffen. Ich bleibe jedenfalls dabei, dass die vier Top-Teams Rapid, Austria, Sturm Graz und Salzburg gleich gute Chancen haben“, sagt Gludovatz. Die österreichische Bundesliga werde international generell mehr wertgeschätzt als im eigenen Land.
OÖN
OLE
SpeedControl = Raketenauto?