SimonBolivar sagte am 04. Februar 2010 - 01:15:
Admira Fan sagte am 03. Februar 2010 - 21:49:
Jaja Rugby! Hab auf nem Seminar den Kapitän vom österr. Nationalteam getroffen! Festes Viech

wollt mich zu nem Besuch bei seinem Verein überreden, zum Probetrainig quasi -
hät ich wohl nicht überlebt 
Stimmt, nur dick sein reicht beim rugby nicht.
Bei einer guten Grundsportlichkeit kann man auch "Dicke" wegen ihrer Masse je nach Körpergröße entweder als Prop bzw. Hooker (bei eher kleinen Spielern) oder in der 2. Reihe als Blindside bzw. Openside Flanker (bei eher großen Spielern) gut gebrauchen. Forwards müssen auch nicht soviel laufen, wie die Backs die meistens (so wie auch ich mit 85 kg) deutlich leichter aber dafür schneller sind.
Grundvoraussetzung für einen Forward ist es aber neben dem obligatorischen Austeilen auch einstecken zu können. Etwas Fett macht gar nix, aber die Bauch- Schulter- und Arschmuskulatur sollte so stark wie möglich sein zwecks Einstecken bzw. bei der Arschmuskulatur für die Schubkraft. Skills mit dem Ball sind für die Backs wichtiger, da die von hinten kommend für die Punkte zuständig sind.
Das gilt auf Profiniveau aber nicht mehr ganz, denn dort ist der Trend so, dass Forwards immer athletischer und Backs immer kräftiger werden. Es gibt da Spezialisten die wiegen als Wing weit über 100kg und laufen die 100 Meter weit unter 11 Sekunden...
In Österreich wird Rugby aber auf sehr bescheidenem Niveau gespielt- in der Nationalmannschaft gibt es einen einzige Profi der in Frankreich spielt.
Ich persönlich habe früher Wing gespielt, durch mein Alter habe ich aber etwas an Schnelligkeit eingebüßt, daher spiele ich jetzt Innendreiviertel (Inside/outside Centre) oder Gedrängehalb (Scrum-half).
Dieser Beitrag wurde von Tintifax1972 bearbeitet: 04. Februar 2010 - 02:55