Das Freie Wort gibts auch online.
Der einzige Teil der Krone, den ich - so ich eine in die Hand bekomme - lese und der mich immer sehr amüsiert.
Heute ist folgender Leserbrief in der Krone erschienen:
Zitat
Wenn ich die "Krone" lese, dann zuerst das "freie Wort", denn es sind sehr viele interessante Artikel. Es wertet die Zeitung auf, denn wo kann man so offen, bis auf ein paar Ausnahmen, seine Meinung äußern. Macht weiter so!
Manfred Denner, per E-Mail
erschienen am Do, 26.4.
Wo man seine Meinung offen sagen kann? Na hier! Deswegen finde ich, wir brauchen dringend einen "Best-of Das Freie Wort"-Thread.
Schliesslich schreiben nirgendwo "Leser" "freiwillig" und "ohne Anleitung" ihre "Meinung" so "offen" und "ehrlich" wie in der "Krone".
Den Anfang, finde ich, hat folgender Brief verdient, unter dem Titel "Pro FPÖ-Strache" erschienen:
Zitat
Ich bin (noch) kein Mitglied dieser Partei, aber mich ärgert, dass alles, was von dieser Seite kommt, gedankenlos "bekämpft" wird. So z. B. die Aussage zum erlaubten und "überprüften" Waffenbesitz! Ich habe in den letzten Monaten bereits zweimal "ungebetene" fremdsprachige Personen in unserem Stiegenhaus (und Keller) angetroffen, die keine Angaben machen konnten, was sie hier wollten und wie sie in das Haus gekommen sind! Ich bin ein alter Mann und habe keine Möglichkeit gehabt, diese Leute (Burschen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren) anzuhalten, bis die Polizei kommt. Da diese Kerle bei unserem kurzen Gespräch ständig eine Hand in der Hosentasche hatten, musste ich annehmen, dass sie zum sofortigen Einsatz einer Waffe (z. B. Messer) bereit waren. Diesmal haben sie wahrscheinlich nur die Lage erkundschaftet. In unserem Haus sowie bei den Nachbarn sind Einbrüche und Diebstähle im Stiegenhaus und im Keller schon zur Regelmäßigkeit geworden! Mit einer erlaubten Waffe könnte man diese Gauner wenigstens so lange anhalten, bis die Polizei kommt!
Außerdem ist jeder Österreicher gesetzlich zur Hilfeleistung verpflichtet! Wie soll das aber gehen, wenn man, angenommen, zufällig Zeuge von einem Überfall, einer Vergewaltigung oder einem Einbruch wird. Man kann bestenfalls vom Vorgang ein Foto machen - wenn man es überlebt. Aber dann wird man unter Umständen bestraft wegen fehlender Hilfeleistung! Vom persönlichen schlechten Gewissen, nicht geholfen zu haben, ganz abgesehen.
Gustav Zand, Wien
erschienen am Do, 26.4.
Dieser Beitrag wurde von DerFremde bearbeitet: 25. April 2007 - 23:14