Mein Einstieg zum Vienna Fan-Dasein war nicht gerade glücklich gewählt.. Ich war damals gerade mal ein halbes Jahr in Wien um mein Studium zu beginnen und suchte mir einen neuen Verein, da mein ursprünglicher Lieblingsverein VSE St. Pölten mittlerweile zum FCN mutierte und schliesslich komplett einging und ich mich in Wien ohnehin niederlassen wollte.. Irgendwie entschied ich mich dann automatisch für den FIRST VIENNA FOOTBALL CLUB 1894, weil ich die Fans bei den Auswärtsspielen in St. Pölten immer schon symphatisch fand....
Mein erstes Viennaspiel war dann auf alle fälle die 2:3 Niederlage gegen Mattersburg in der Saison 2000/01, vor glaub ich fast 4000 Zuschauern. Das anschliessende Relegationsmatch gegen FC Lustenau endete 3:3 nach einer 0:3 Klatsche im Ländle.
Aber trotzdem hat mich die Mannschaft, die Stimmung unter den Fans und die Naturarena in ihren Bann gezogen und seitdem bin ich zumindest bei jedem Heimspiel dabei..
Ich bin also genau rechtzeitig zum Abstieg in die Drittklassigkeit eingestiegen und freu mich (hoffentlich) bald wieder Zweitligafussball zu sehen, wobei ichs nach anfänglichen Zweifeln mittlerweile in der RLO auch sehr ok finde..
ich finds interessant die geschichten von den anderen fans zu lesen, auch weil ich vor kurzem beschlossen habe meine diplomarbeit in soziologie über fussballfankultur und fussballfans im allgemeinen zu schreiben - und dabei will ich interviews mit verschiedenen viennafans machen und die unterschiedlichen zugänge zum fandasein herausarbeiten. falls also irgendwer von euch lust hat mir irgendwann innerhalb des nächsten halben jahres etwas mehr von seinem/ihrem zugang erzählen zu wollen, wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr euch bei mir melden würdet, da mir noch einige interviewpartner (insbesondere solche die schon etwas länger dabei sind) fehlen..
Dieser Beitrag wurde von daniel1894 bearbeitet: 18. March 2006 - 06:47
„In guten Zeiten kann man leicht ein Viennafan sein, aber in schlechten muss man beweisen blau-gelb zu sein. Man muss dem Verein einfach die Treue halten!“ [Ing. Curt Reinisch]