@Stöger:
Herr Stöger, bei ihrem Amtsantritt haben sie verlautbart, dass unter ihrer Führung die Austria von Söndergaards Defensivtaktik Abstand nehmen und wieder erfrischenden Offensivfußball bieten wird.
Die Realität jedoch sieht nach mehreren gespielten Runden, trotz Führung in der Tabelle und Aufstieg in die erste Hauptrunde des UEFA Cups, anders aus: Die Aufstellung der Mannschaft gleicht im Grunde jener des Trainerduos im Jahre zuvor. Vor der Verteidigung werken 2 defensive Mittelfeldspieler, wobei der Hauptangriffsdruck immer noch über die beiden Flügel ausgerichtet ist und das Spiel dadurch sehr leicht auszurechnen ist. Dies ist vorallem überraschend, da im Sommer ja durchaus für ein 3-5-2 System mit 2 DM, 2 Flügeln und einem klassischen Spielmacher (Ceh) eingekauft wurde.
Meine Fragen an sie sind nun folgende: Warum wird ein System gespielt, dass nicht auf das Spielermaterial eingestellt ist?
Durch das Nichtvorhandensein eines OM im Zentrum, fehlen oft die Anspielstationen für die Spieler. Es entsteht ein vollkommen unproduktives Kick-and-Rush. Warum ist es nicht möglich, mit diesen Klassespielern ein technisch versiertes Kurzpassspiel aufzuziehen?
Und zu guter letzt: Glauben sie mit 3 Stürmern (+1 Amateur) diese lange Saison bestehen zu können? Einer von ihnen ist weit über 30, der zweite ein verwöhnter junger Österreicher, dessen Laufwege sich mit denen von Stürmer 1 sehr oft überschneiden und der dritte im Bunde wohl derzeit noch nicht mehr als ein Talent.
Sind zwar mehr als eine Frage, aber vielleicht kann man sich ja was herauspicken
Dieser Beitrag wurde von Jordi bearbeitet: 29. August 2005 - 15:52