Unmittelbar vor der samstägigen Rückkehr des österreichischen Fußball-Rekordmeisters SK Rapid aus dem Trainingslager in Side hat sich Trainer Josef Hickersberger von den Testspiel-Niederlagen (sechs Niederlagen in acht Spielen) an der türkischen Riviera unbeeindruckt gezeigt. "Da wir acht Spiele innerhalb von 13 Tagen angesetzt haben, ist die Aussagekraft der Resultate sehr bedingt", meinte der frühere ÖFB-Teamchef.
Gutes Training
Wichtig sei, dass einige Jung-Kicker dazu gelernt hätten. "Schon bei der Planung der Termine habe ich auf gute Ergebnisse kaum Wert gelegt. Es ging vielmehr darum, auch unseren ganz jungen Spielern wie Gartler, Dober, Cehajic oder Kienast Spielpraxis gegen starke Gegner sammeln zu lassen", sagte "Hicke", der mit dem zweiwöchigen Trainingscamp zufrieden war.
"Die Mannschaft hat sehr konzentriert und gut gearbeitet. Wir fühlen uns bereit für den Meisterschaftsstart, haben aber mit großen Sorgenfalten den winterlichen Wetterbericht aus Österreich vernommen. In Side konnten wir schließlich bei besten Bodenverhältnissen unser Training, vor allem im technisch-taktischen Bereich, absolvieren", sagte Hickersberger.
Integration
Positiv sieht der Rapid-Coach auch die Rolle von Neo-Rapidler Axel Lawaree. "Er wurde in der Mannschaft sehr gut aufgenommen, trägt auch selbst sehr viel dazu bei, dass er rasch ein voll integriertes Mitglied des Teams sein wird. Noch ist der Integrationsprozess nicht abgeschlossen, aber es zeigen sich alle Beteiligten sehr bemüht. Dazu hoffe ich, dass seine Verpflichtung den Konkurrenzkampf in der Angriffsformation in der Form verstärkt, dass auch alle anderen Stürmer beflügelt werden", meinte Hickersberger.
Die Hütteldorfer landen am Samstag um 15:00 Uhr in Schwechat, am Sonntag genießen die Grün-Weißen einen trainingsfreien Tag.
Quelle: Kurier online



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