Mit der Verpflichtung von Torschützenkönig Axel Lawaree haben die Verantwortlichen des österreichischen Fußball-Rekordmeisters SK Rapid nicht nur einen Transfer-Coup gelandet, sondern gleichzeitig auch den Kampf um einen Stammplatz im Angriff gewaltig angeheizt. Neben Roman Wallner, Rene Wagner, Roman Kienast, Jovica Vico und Rene Gartler gibt es nun mit dem Belgier gleich sechs Anwärter auf einen der beiden Plätze an vorderster Front. Zudem könnte der Wechsel des 30-Jährigen von Bregenz nach Wien weitere personelle Konsequenzen nach sich ziehen.
Die größten Auswirkungen hat das Engagement von Lawaree wohl auf Wagner. Der gut dotierte Vertrag des Tschechen läuft mit Saisonende aus, und angesichts der Aussagen von Sportmanager Peter Schöttel bei der Lawaree-Präsentation, wonach sich Rapid zwei hoch bezahlte Stürmer nicht leisten könne, ist ein Abschied des Torschützenkönigs der Saison 1996/97 wahrscheinlich. "Das kann sein", gab der "längstdienende" Spieler bei den Hütteldorfern im Trainingslager in Side zu und ergänzte: "Es hat noch keine Gespräche über eine Vertragsverlängerung gegeben."
Wagner muss um sein Leiberl bangen
Zumindest bis Saisonende steht der achtfache Saison-Torschütze, der nach eigenen Angaben gerne bei Rapid bleiben würde, noch im Sold der Grün-Weißen, muss nun aber um sein Fix-Leiberl bangen. Dennoch gab er sich äußerlich gelassen. "Ich glaube, es war für einen Verein mit solchen Ambitionen wie Rapid richtig, Lawaree zu holen. Bei Rapid muss jeder um seinen Stammplatz kämpfen, nicht nur die Stürmer", meinte der Tscheche.
"Konkurrenz belebt"
Wallner erwartet sich vom Engagement des Belgiers eine Leistungssteigerung der gesamten Sturm-Abteilung. "Konkurrenz belebt", so der 15-fache Teamstürmer, der sich im Falle eines Rapid-Angriffs Wallner/Lawaree "schon vorstellen kann, dass wir gut zusammenpassen würden."
Es steht noch was übern Kienast und dem Gartler, aber ich habe mich nur aufs wichtigste konzentriert.
Also ich fände es schade wenn er gehen würde



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