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	<title>News</title>
	<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/</link>
	<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 19:59:12 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Der Ausflug nach Amsterdam und Alkmaar, erzählt von einem Austria-Fan</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/der-ausflug-nach-amsterdam-und-alkmaar-erzaehlt-von-einem-austria-fan-r592</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Am 19.Oktober 2011 hob um 9:35 eine KLM Maschine mit einer Gruppe von neun Austria-Fans in Richtung Holland zum Europa League Auswärtsspiel der Wiener Austria in Alkmaar ab. Ziel der Reise war vorerst die Hauptstadt Hollands, Amsterdam. Nachdem man es sich in einem Hostel mit dazugehörigem Pub bequem gemacht hatte, wurde erstmal die Stadt unsicher gemacht. Der eigentliche Anlass dieser Reise, sollte am nächsten Tag knapp 50 Kilometer nördlicher stattfinden. Um 13,40 Euro (Hin- und Retourpreis) setzte man sich am Amsterdamer Bahnhof  in den Zug Richtung Alkmaar, um der 90.000-Einwohnerstadt einen violetten Besuch abzustatten.</em><br />
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Malerisch und mit einem englisch angehauchten Stil erwartete uns die Stadt Alkmaar mit perfektem Wetter inklusive Sonnenschein. Nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit, nachdem es in Amsterdam noch wie aus Schaffeln geschüttet hatte! Besonders bemerkenswert waren auch die Wohnhäuser, die mit ihren gut einsehbaren Wohnzimmern glänzten, welche durch ihre Lage im Erdgeschoss einladend zur Schau gestellt wurden. Für Einbrecher wohl ein leichtes, die Lage „abzuchecken“, doch anscheinend muss man sich in Alkmaar nicht mit diesem Problem herumschlagen. <br />
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Nachdem man sich in der Innenstadt noch einmal gestärkt und bereits viele bekannte Gesichter aus der Heimat gesichtet hatte, ging es weiter mit dem Linienbus (1,60 Euro pro Fahrt) an die Stadtgrenze, genauer gesagt zum Wohnzimmer des AZ Alkmaar, dem AFAS-Stadion. Gleich um die Ecke befand sich auch das Hotel der mitgereisten Austria Fans, die mit der Mannschaft den Weg nach Alkmaar angetreten hatten. In der dortigen Bar, teilten sich sowohl holländische als auch österreichische Fans auf freundschaftliche Weise das Bier. Der Fußmarsch danach vom Hotel zum Stadion war zwar ein ziemlich langer, vor allem nachdem man fast um das halbe Stadion gehen musste, um endlich am Gästesektor anzukommen, doch auf diese Weise konnte man auch ein wenig das Stadion begutachten. Bemerkenswert war wohl das direkte Vorbeigehen am Heimsektor, der zwar noch nicht gefüllt war, trotzdem aber manchmal ein gewisses Risiko mit sich bringt. Bei Heimspielen gegen „gewaltbereitere“ Fangruppierungen, könnte dies wohl zu kleineren Schwierigkeiten beitragen, bei diesem Spiel blieb jedoch alles ruhig.<br />
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Endlich im Stadion angekommen, wurde man von den Security-Leuten an den Eingängen gefragt, ob man eh nur mit Zigaretten den Weg ins Stadion sucht und keine „Joints“ bei sich hätte. Gleich beim Betreten der Tribüne fiel auf, dass vor dem Gästesektor nicht einmal ein Netz gespannt wurde, um möglichen Wurfgeschoßen die Reise aufs Spielfeld zu erschweren. Das Vertrauen in die gegnerischen Fans steht wohl beim Ehrendivision Tabelleführer im Vordergrund. Die Haupttribünen, aber auch der Sektor der „Hardcore“-Fans füllte sich nur sehr langsam, viele Zuschauer bevorzugten anscheinend die Anreise kurz vor dem Anpfiff, was natürlich auch mit der Startzeit von 19:00 Uhr zusammenhängen könnte. Auffallend im Gästesektor waren die unzähligen Aufkleber eines Fanklubs des IFK Malmö, die aber auch bereits in Amsterdam zur Genüge gesichtet wurden. <br />
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Kurz vor Spielbeginn wurde Joey Didulica sowohl von den Alkmaar-, als auch von den Austria-Fans feierlich verabschiedet, spielte dieser doch für beide Teams und musste seine Karriere erst vor wenigen Tagen beenden. Mit einem Alkmaar-Schal in der einen und einer Austria-Fahne in der anderen Hand wurde Didulica bei seiner Stadionrunde umjubelt. Die obligatorische Welle vor dem violetten Sektor durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Das Spiel hatte begonnen und die Austria präsentierte sich in hervorragender Spiellaune. Schon in den ersten Minuten konnte man gut erkennen, dass die Wiener voll auf Sieg spielten und, dass Alkmaar ein wenig mit diesem Schwung überrascht wurde. Die fast logische Folge war das 0:1 nach 19 Minuten durch ein Eigentor von Marcellis, der einen Eckball von Zlatko Junuzovic nur mehr per Kopf ins eigene Tor verlängern konnte. Alkmaar wurde nach dem Tor zwar ein wenig stärker, aber die nächste Unachtsamkeit in der Abwehr verwertet Alexander Gorgon eiskalt zum 0:2 für die Gäste – der Austria Sektor stand Kopf. So ging es dann auch in die Halbzeit.<br />
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Auch beim Pausentee konnte man zwei interessante Situationen beobachten. Zum Ersten braucht man sich nach diesem Spiel wohl nie wieder beklagen, dass es in Österreich schwer sei, zu seinem Halbzeit Getränk zu kommen. Als würde es etwas gratis geben, standen die Massen bei den Kantinen. Und das zweite Novum war die leere Haupttribüne, die doch recht gut besucht wurde, in der Halbzeit aber einem Bombeneinschlag gleichte. Wenn noch 20 Menschen dort saßen, wäre es wohl bereits viel gewesen! Die Tribüne füllte sich aber sofort wieder bei Wiederanpfiff. Der Druck der Holländer war von der ersten Minute der 2.Halbzeit an hoch, die Austria konnte sich jedoch immer wieder mit Kontern retten. Leider wurden diese viel zu schlampig ausgeführt und so passierte das, wovor die meisten Austria-Fans Angst hatten, Alkmaar macht das 1:2 und schlussendlich auch noch den Ausgleich. Diesmal standen die rund 14.500 Fans von AZ Kopf und erzeugten einen Lärm, den man nicht oft in einem Stadion erlebt. Interessant dürfte noch der Umstand sein, dass die Heimfans das Stadion bereits fünf Minuten vor Schluss in Scharen verließen, obwohl der Ausgleich nur zwei Minuten davor fiel und Alkmaar sogar auf das 3:2 drängte.<br />
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Hätte man die Austria-Fans vor dem Spiel gefragt, jeder hätte sich wohl über ein Unentschieden gefreut, diesmal waren es aber klar verlorene Punkte für den FK Austria. Das Verlassen des Stadions konnte auch ohne Komplikationen bewältigt werden, es gab auch keine „Sperre des Sektors“ nach dem Spiel, alle Austrianer durften sofort die Reise nach Hause antreten. Für unsere Reisegruppe ging es dann per Bus und Zug wieder zurück nach Amsterdam, welches wir dann ebenfalls am Samstag per Flugzeug Richtung Wien verließen. Und wie es sich für eine Auswärtsfahrt mit der Austria gehört, landeten wir pünktlich um 19:11 Uhr (!!) am Wiener Flughafen.<br />
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Die Reise nach Holland hat sich auf jeden Fall mehr als gelohnt, vor allem die Atmosphäre im Stadion war beeindruckend, ein Beweis dafür ist auch ein Schaltausch zwischen dem Auswärtssektor der Austria und der Haupttribüne. Die Stadt Alkmaar ist zwar von der Größe eher mit Ried oder Mattersburg zu vergleichen, hat aber ebenfalls sein Flair und wird sicher irgendwann mal wieder besucht werden. Das fünf Jahre alte Stadion an sich wirkt ziemlich bombastisch, kaum zu glauben, dass hier nur 17.000 Zuschauer ihren Platz finden.  <br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_alkmaar1.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_alkmaar1.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_alkmaar2.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_alkmaar2.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_alkmaar3.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_alkmaar3.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
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(Gigi)]]></description>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 09:36:36 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[abseits.at "Elf der Woche" - endlich eine solide Innenverteidigung!]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/abseitsat-elf-der-woche-endlich-eine-solide-innenverteidigung-r591</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Immer dienstags erscheint unsere neueste Rubrik „Die Elf der Woche“ – exklusiv auf abseits.at, allerdings ein bisschen anders, als ihr es von anderen Medien gewöhnt seid. Diese Woche läuft unsere Elf aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation an den Finanzmärkten und dem fehlenden Optimismus mit nur einem Stürmer auf. </em><br />
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<strong class='bbc'>System: 4 – 2 - 3 – 1  </strong><br />
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<span style='color: #0000FF'>Torhüter:</span> Was auf seinen Kasten kommt ist unglaublich. Was der griechische Finanzminister <strong class='bbc'>Evangelos Venizelos</strong> damit macht? Er hält zumindest die Hände auf. Laut Medienberichten wird er diese Position auch die nächsten zehn Jahre halten. Leider haben seine Mitspieler noch nicht gemerkt, dass er nicht vor einem Budgetloch sondern einem Netz steht. <br />
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<em class='bbc'>Note: 3</em><br />
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<span style='color: #0000FF'>Innenverteidigung:</span> Seit Monaten in der Defensive, aber sehr selten Seite an Seite. Dieses Mal harmonierten <strong class='bbc'>Werner Faymann</strong> und <strong class='bbc'>Michael Spindelegger</strong> und präsentierten sich als eingespieltes Team mit gutem Ergebnis. Nach einer Spieldauer von etwa 2 x 90 Minuten wurde um 20 Millionen Euro ein Verwaltungsreförmchen gekauft.<br />
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<em class='bbc'>Note: 2</em><br />
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<span style='color: #0000FF'>Außenverteidigung:</span> <strong class='bbc'>Angela Merkel</strong> und <strong class='bbc'>Nicolas Sarkozy</strong> wie immer recht engagiert, trotzdem steht die EU mit dem Rücken zur Wand. Merkel und Sarkozy versuchen auf Ihren Seiten zu retten, was zu retten ist, versprühen Optimismus und versuchen es immer wieder mit neuen offensiven Varianten. Allerdings ohne nachhaltigen Erfolg.<br />
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<em class='bbc'>Note: 3</em><br />
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<span style='color: #0000FF'>Defensives Mittelfeld:</span> Dieser Mann kann mit Druck umgehen. Auch wenn die Umfragewerte derzeit nicht gut aussehen. US-Präsident <strong class='bbc'>Barack Obama</strong> kündigt den Rückzug aus dem Irak an. Alle 40.000 Soldaten sollen bis Weihnachten zu Hause sein.<br />
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<em class='bbc'>Note: 1</em><br />
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<span style='color: #0000FF'>Defensives Mittelfeld:</span> Endlich wieder auf den Platz darf der spanische Sozialist <strong class='bbc'>Aritz Arrieta</strong>. Die baskische Separatistenpartei ETA hat entschieden, den bewaffneten Kampf definitiv einzustellen. Aritz Arrieta und viele andere brauchen nicht mehr in Angst Leben und können wieder ohne Leibwächter aus dem Haus. <br />
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<em class='bbc'>Note: 1</em><br />
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<span style='color: #0000FF'>Rechter Flügel:</span> Nach vielen Gerüchten meldet sich <strong class='bbc'>Ronny Pecik</strong> quirlig und laufstark zurück. Sein Gegenspieler, die Austria Telekom, hatte das Nachsehen und musste zugeben, dass Ronny Pecik und sein Investor bereits Optionen auf 5,4 % der Telekomaktien haben. Dem nicht genug, verkaufte Ronny Pecik diese Woche auch die Victory AG samt Schulden nach China.<br />
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<em class='bbc'>Note: 1</em><br />
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<span style='color: #0000FF'>Zentrales Mittelfeld:</span> Ein Mann, der die letzten Jahrzehnte Höhen und Tiefen hatte und erwiesenermaßen nur auf sich und seinen Clan gesehen hat. Von Medien gehypt und verfolgt, von Politikern geehrt und verpönt, war die Darbietung dieses Tyrannen insgesamt menschenverachtend. <strong class='bbc'>Muammar Al-Gaddafi</strong> wurde endgültig aus dem Spiel genommen. <br />
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<em class='bbc'>Note: 5 </em><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'>Linker Flügel:</span> Als Flügel muss man offensiv und defensiv Stärken haben, am Besten vorne und hinten gleichzeitig sein. Da kommt nur eine Alleskönnerin in Frage: <strong class='bbc'>Marlene Krenn</strong>! Auf Ihrer Homepage und im Ö3-Frühstück hat die oberösterreichische Mentaltrainerin erklärt, wie Sie die spanische Nationalmannschaft und Sebastian Vettel zum Weltmeister gemacht hat. Leider ist die Dame den Verantwortlichen vollkommen unbekannt. „Adé, liebe Leistungsgrenzen“ wird es für Sie bald vor Gericht heißen. <br />
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<em class='bbc'>Note: 5</em><br />
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<span style='color: #0000FF'>Stürmer:</span> Bei jedem Spiel mit großem Einsatz soll er dabei gewesen sein und immer als Keyplayer. Am Plankett ist er bisher noch nie gestanden. <strong class='bbc'>Peter Hochegger</strong> überrascht im Interview mit viel Engagement und Laufarbeit. Das Anpatzen funktionierte ganz gut. Tor war es noch keins.<br />
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<em class='bbc'>Note: 3</em><br />
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Auf der Ersatzbank: Barbara Karlich, Liliane Bettencourt, Mirco Kovats, Robert Kratky<br />
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Oswald Schwarz, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 08:57:58 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Pfosten der Woche (KW 43) - UEFA</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/pfosten-der-woche-kw-43-uefa-r588</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Wenn es um die Erschließung zusätzlicher Einnahmequellen geht, treibt die Fantasie führender Fußballfunktionäre mitunter bunte Blüten. Eine besonders originelle Idee des UEFA-Exekutivkomitees wurde vergangene Woche publik und zeigt, wieviel brachliegendes Potential nach wie vor im Produkt Fußball schlummert.</em> <br />
<br />
Bereits vor einiger Zeit hat die UEFA beschlossen, die Zahl der teillnehmenden Nationen ab der EM 2016 in Frankreich von 16 auf 24 zu erhöhen. Eine feine Sache für kleinere Länder wie Österreich, die künftig vielleicht auch ab und zu an einer Endrunde teilnehmen können, ohne sie deshalb gleich veranstalten zu müssen. Vor allem aber für die UEFA selbst ist Aufstockung ein Segen – denn mehr Starter bedeuten automatisch mehr Spiele und damit auch mehr Geld: anstelle von derzeit 31 können bis zu 52 Partien an TV-Sender und Sponsoren verkauft werden.<br />
<br />
Eine Kleinigkeit wurde dabei aber leider übersehen: da sich von den 53 Mitgliedsverbänden der UEFA ab 2016 fast die Hälfte für die EM-Endrunde qualifizieren wird, dürfte die Qualifikationsphase deutlich an Spannung verlieren und das öffentliche Interesse dementsprechend zurückgehen. Für sich genommen wäre das noch kein Problem, träte nicht dummerweise an genau dieser Stelle die erstmalige Zentralvermarktung der TV-Rechte für die Qualifikationsspiele auf den Plan: um dieses Projekt durchzubringen, hat die UEFA ihren Mitgliedsverbänden fixe Zahlungen in Millionenhöhe vertraglich garantiert; kann sie diese beim Rechteverkauf nicht erlösen, muss sie die Differenz aus eigener Tasche drauflegen.<br />
<br />
Die gleichermaßen groteske wie sinnbefreite Lösung dieses Dilemmas liegt für die UEFA in der Veranstaltung einer kleinen EM ein halbes Jahr vor der eigentlichen EM; ein Miniturnier, bei dem die Gruppensieger und der/die Gastgeber gegeneinander antreten sollen, um eine Art “Qualifikationseuropameister” auszuspielen. Dass es sich hierbei mutmaßlich um dieselben Mannschaften handelt, die sechs Monate später zu den Titelfavoriten zählen, liegt auf der Hand und ist erwünscht – umso besser lässt sich das Produkt “Mini-EM” an die TV-Sender verkaufen. Es geht also wieder einmal nur ums Geld, und zwar ohne Rücksicht auf Kollateralschäden: die ohnehin schon an der Grenze ihrer Belastbarkeit stehenden Spieler dürfen noch ein paar Spiele mehr absolvieren, und die Zuschauer bekommen wenig motiviertes Gekicke der immergleichen Teams um die goldene Ananas geboten. <br />
<br />
Wenn die Ermittlung des Qualifikationseuropameisters kurz vor der Ermittlung des eigentlichen Europameisters schon eine der besseren Ideen war, gibt das, was sich in den Untiefen diverser Funktionärsschreibtische sonst noch so verbirgt, durchaus Anlass zur Besorgnis. Sollten sich die aktuellen Pläne nämlich nicht durchsetzen lassen, hat die UEFA lt. DFB-Generalsekretär Niersbach “noch einige andere Denkmodelle in der Schublade”, die ebenfalls diskutiert werden. Es ist daher nicht auszuschließen, dass nach Mini-EM und EM eine Meta-EM stattfindet, bei der alle ehemaligen Europameister und EM-Gastgeber gegeneinander antreten oder die Viertplazierten der Champions League-Gruppenphase demnächst in Topf 5 der EM-Qualifikation weiterspielen. Klingt absurd? Abwarten. Geld stinkt bekanntlich nicht, und andere Kriterien sind offensichtlich immer dünner gesät.<br />
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(Lichtgestalt)]]></description>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:45:22 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Groundhoppen in Mazedonien - das Land der flexiblen Termine...</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/groundhoppen-in-mazedonien-das-land-der-flexiblen-termine-r586</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Auch wenn Mazedonien selbst nur etwa 1000 Kilometer von Österreich entfernt liegt, ist den Durchschnittsbürgern in unseren Breitengraden kaum etwas über dieses Land bekannt. Einige wissen vielleicht noch, dass Mazedonien auch durch die Abkürzung FYROM bekannt ist. Diese setzte Griechenland nach der Unabhängigkeitserklärung Mazedoniens durch, damit man die „Frühere Jugoslawische Republik von Mazedonien“ (eben: FYROM) auch sicher von dem auf griechischem Territorium liegenden Makedonien unterscheiden kann. Mittlerweile hat sich für die Republik Mazedonien auch der Terminus Mazedonien durchgesetzt und nachdem die Bürgerkriegswirren von 2001 mit dem Ohridabkommen beendet wurden, begann auch die Annäherung der Balkanrepublik an den Westen. So sind derzeit Aufnahmeverfahren in die EU und NATO im Laufen. Diese positive Entwicklung des Landes in der Außenpolitik hat aber auch seine innenpolitischen Schattenseiten, denn das Ohridabkommen wird seitens der mazedonischen Mehrheitsbevölkerung noch immer als Diktatfrieden der USA gesehen, weshalb nach wie vor Spannungen zwischen dieser und der albanischen Minderheit vorherrschen. Die albanische Minderheit macht übrigens 25% der Gesamtbevölkerung des Landes aus. Diese lebt überwiegend ethnisch getrennt im Nordwesten des Landes, der an das albanische Kernland, den Kosovo und die albanischen Gebiete in Südserbien grenzt. Nach dieser kleinen Einführung geht es nun zu den tatsächlichen Erlebnissen aus Mazedonien, das ich im Gegensatz zu meinem ersten Besuch im Jahr 2007 diesmal per Flugzeug erreicht habe.</em><br />
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Groß ist der internationale Flughafen Alexander der Große bei Skopje nun wirklich nicht und die öffentlichen Verkehrsmittel sind dort ebenfalls rar. So begann das verlängerte Sommerwochenende in der südlichsten der ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken mit dem Feilschen um einen halbwegs vernünftigen Preis für die halbstündige Fahrt zu unserem in der Innenstadt liegenden Hotel. Nachdem die Sachen einmal verstaut waren, widmeten wir uns der 500.000-Einwohner zählenden Hauptstadt des Landes. So wurden der Zoo, die Festung sowie die muslimisch-albanisch geprägte Altstadt besucht. Der im Umbau befindliche modernere Teil Skopjes, am südlichen Ufer des Flusses Vardar haben wir entsprechend kurz durchlaufen, zumal es auch schon Abend wurde. An diesem belohnten wir uns reichlich mit den Grillspezialitäten des Balkans, unzähligen Skopskos, der Bierspezialität Mazedoniens und einem herrlichen Blick auf die beleuchtete Festung. Auf dem Heimweg blieben wir noch in einem Open-Air-Lokal mit mazedonischer und serbischer Livemusik hängen. Bei den mazedonischen Tänzen rund um den Tisch waren die gesamten Lokalgäste mit von der Partie und es wurde die ganze Nacht durchgefeiert. Dies war auch für uns kein Problem, weil der nächste Tag gemütlich beginnen sollte. <br />
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Nach einem stressfreien Frühstück machten wir uns  erst gegen Mittag, in einem modernen Reisebus mit Klimaanlage, auf den Weg in den albanischen Teil Mazedoniens. Unser Ziel Tetovo haben wir nach einer Stunde Fahrtzeit erreicht. Da Tetovo bei der Besichtigung kulturell nicht besonders viel zu offenbaren hatte, wollten wir eine Schirmbar aufsuchen und uns dort die Zeit bis zum Spielbeginn zu vertreiben. Dies gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht, denn aufgrund des Fastenmonats Ramadan wollten die Wirte keinen Alkohol zu den Speisen verkaufen – wo wir uns doch so auf ein erfrischendes Bier gefreut haben. Nach fast auswegloser Suche konnte man in einem schattigen Cafe beim Stadion zu warmen Snacks, wie Toast und Pizza ein Bier bestellen. Da haben wir natürlich nicht lange überlegt. <br />
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Erst eine halbe Stunde vor dem Beginn des Erstligaspiels Renova Džep&#269;ište (einem Vorort Tetovos) gegen Bregalnica Štip konnte man durch zwei Kartenverkäufer und einige sich zum Stadion begebende Personen vernehmen, dass hier überhaupt Fußball gespielt werden sollte. Nur rund 500 Zuschauer fanden sich an diesem Nachmittag im zweitgrößten Stadion des Landes ein. Aufgrund des Stadions sind die restlichen Besucher wohl nicht gekommen, gleicht dieses doch einer Bruchbude. Schnell wird einem klar, dass Renova, ein auf dem Balkan tätiges Handelsunternehmen für Fertigputz, ausschließlich in die Mannschaft und nicht in das städtische Stadion investiert. Das Stadion dient übrigens auch noch den beiden weiteren Vereinen Tetovos, Shkëndija und Teteks als Heimstätte. Vom Eintrittspreis, ca. € 1,80, konnte diesmal direkt auf das Niveau des Spiels geschlossen werden, denn es endete 0:0 und nie war die Bezeichnung für einen Sommerkick treffender als für diese Partie. Wir waren uns sicher, dass uns das Abendspiel in der auf 30.000 Plätze ausgebauten Nationalarena ein besseres Niveau bieten wird, zumal Rabotni&#269;ki Skopje auf den amtierenden Meister KF Shkëndija aus Tetovo traf. Da wir uns mindestens 5.000 Zuschauer erwarteten und beim Skopjoter Derby vor einer Woche 8.000 Zuschauer ins Stadion kamen, waren wir ziemlich enttäuscht, dass bestenfalls 1.000 Fußballbegeisterte zu diesem Spitzenspiel kamen. Trotz dieser für ein Topspiel unterdurchschnittlichen Zuschauerkulisse riegelte die Polizei den Gästeblock der albanisch-nationalistischen Fans von Shkëndija ab und verhinderte ein jegliches Zusammentreffen mit anderen Besuchern. <br />
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Vulgär-nationalistische Gesänge gab es aber während des Spiels auf beiden Seiten, obgleich Rabotni&#269;ki nicht einmal einen Fanblock hatte. Da hingegen Shkëndija Stimmung machte und ständig Pyro zündete, was im Übrigen die Polizei nicht im geringsten interessierte, ging das Match auf den Rängen eindeutig an die Albaner. Am Rasen waren sie hingegen chancenlos und verloren mit 3:1. Selbst der Ehrentreffer Shkëndijas fiel erst in der Nachspielzeit. Nach dem Schlusspfiff fackelten die Ordner nicht lange und ließen die Zuschauer, noch während die Spieler in die Kabinen gingen, über das Spielfeld das Stadion verlassen. Die Albaner wurden hingegen von der Polizei zu ihren Bussen eskortiert. Wir wollten den Tag wieder bei guter Stimmung im nahegelegenen Open-Air-Lokal ausklingen lassen. Jedoch endete die Live-Musik diesmal sehr abrupt: Der Keyboarder wurde während des Auftrittes tätlich angegriffen und es folgte eine Schlägerei, die einen Polizeieinsatz nach sich zog. Sowohl die Band als auch zahlreiche Gäste verließen aus naheliegendem Grund das Lokal.<br />
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Nach einem ausgiebigen Schlaf war am nächsten Morgen eine Fahrt in den Süden des Landes geplant, natürlich kombiniert mit einem Spiel in Prilep. Da die Busse nach Bitola mit Zwischenstopp in Prilep nur in der Früh und am Nachmittag fuhren, nahmen wir bereits den morgendlichen und überbelegten Minibus, der kaum mehr Plätze als eine Mashrutka aufwies, und kamen erst gegen 12.30 Uhr im 170 Kilometer entfernten Prilep an. Klimaanlage gab es in diesem Bus logischerweise keine, jedoch gab es zur Erholung von den im Bus vorherrschenden Temperaturen eine zehnminütige Pause bei einem an der Hauptstraße gelegenen Restaurant. Da wir von den mitfahrenden Einheimischen erfuhren, dass die veranschlagte zehnminütige Pause in der Regel eine halbe Stunde dauert und sie uns vom Geschmack des Bieres aus Prilep namens “Dab” überzeugen wollten, wurden wir  gleich auf ein selbiges eingeladen. In der Mittaghitze von Prilep wurde einmal mehr die Rückfahrtmöglichkeit per Bus überprüft und mit Gewißheit festgestellt, dass der letzte Bus zurück nach Skopje bereits um 18.00 Uhr in Prilep seinen Stopp haben sollte. Nun war guter Rat teuer, zumal das geplante Spiel bereits um 17.00 Uhr beginnen sollte. Dass am Abend noch ein Zug nach Skopje fahren würde, hatten wir nicht bedacht, da wir im Vorfeld abklärten, dass pro Tag nur vier Züge auf der Strecke zwischen Bitola und Skopje fahren. Glücklicherweise stellte sich aber heraus, dass der letzte Zug nach Skopje um 19.12 Uhr fährt. Nach Rücksprache mit der Frau am Kartenschalter, die diesen gerade wegen des bald zu erwartenden Nachmittagszuges aufsperrte, war die Möglichkeit der Heimfahrt nach Skopje gesichert. <br />
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Nun konnte man sich endlich in Ruhe der 70.000 Einwohner zählenden Tabak- und Marmorstadt im Süden Mazedoniens widmen. Da danach bis zum Spiel noch genügend Zeit war, kehrten wir ein und genossen wieder einmal die Speisen und Getränke. Cevapcici um umgerechnet etwa € 2,50 und dazu ein Bier um unter einem Euro war der mazedonische Menüklassiker. Völlig überrschend war es auch, dass die Kellnerin ihre Deutschkenntnisse zur Schau stellte. Es waren zwar nur ein paar Sätze, diese waren aber umso beachtlicher, weil sie glaubhaft versichern konnte, nie im deutschsprachigen Raum gelebt oder die Sprache in der Schule gelernt zu haben. Es schein so, als wollte die Kellnerin noch etwas länger mit uns plaudern, zumal sich Touristen wohl nur selten in diese Gegend verirren, jedoch rückte der Spielbeginn im Goce Del&#269;ev Stadion, dem drittgrößten Stadion des Landes, immer näher, sodass fürs Plaudern leider keine Zeit mehr blieb. <br />
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In wenig Gehdistanz von der Innenstadt entfernten Stadion (Fassungsvermögen: 15.000 Zuschauer) fand an diesem Nachmittag ein Spiel der zweiten mazedonischen Liga statt: Popeda Prilep Junior traf auf Euromilk Gorno Lisi&#269;e. Das klingt beim ersten Hinhören nicht wirklich interessant, jedoch handelt es sich beim Heimverein um den Nachfolgeverein des FK Popeda Prilep, der im letzten Jahrzehnt zweimal Meister wurde und Stammgast auf der internationalen Bühne war. Diese wurde dem Verein auch zum Verhängnis, weil Spielmanipulationen in der Champions League Begegnung gegen Pyunik Yervan im Jahre 2004 nachgewiesen wurden und der Verein daraufhin auch ab der Saison 2009/10 für acht Jahre von den internationalen Bewerben ausgeschlossen wurde. Nach dieser Saison wurde der Verein auch in die dritte mazedonische Liga zwangsrelegiert. Von dieser stieg der Verein mittlerweile wieder in die zweite Liga auf. An diesem Sonntag kamen rund 500 Besucher bei freiem Eintritt ins Stadion, wobei es gegen den Gastverein aus einem Vorort Skopjes mit dem klingenden Namen “Euromilk” trotz Führung nur zu einem 1:1-Unentschieden reichen sollte. Verpflegung konnte man im Stadion nicht erwerben, jedoch war der nächste Supermarkt gegenüber des Stadions gelegen, sodass man sich in der Halbzeit mit allem, was das Herz begehrt eindecken konnte. Schließlich war es sowohl den Ordnern als auch der anwesenden Polizei ziemlich gleich, ob man Dosen, PET-Flaschen oder sonstige auch als Wurfgeschosse geeignte Gegenstände ins Stadion mitnahm. Nach dem Spielende ging es direkt zum Bahnhof, wo wir uns um ca. € 3,- die Tickets für die 177 km-lange Zugstrecke nach Skopje besorgten. Am Bahnhof hatte man das Gefühl, dass die halbe Stadt vor Ort ist – so voll war der Bahnsteig! Da sich in Prilep die Züge nach Bitola und Skopje trafen, waren wir uns anfänglich auch nicht sicher, ob wir nun im richtigen Zug sitzen. Jedoch klärte es sich bald auf und wir erreichten Skopje pünktlich. Da wir schon im Vorfeld das Taxi zum Flughafen organisierten, gestaltete sich die Abreise ebenso problemlos. Rückblickend betrachtet war Mazedonien jedenfalls eine Reise wert und wird sicher wieder einmal besucht werden, zumal der Ausflug zum Ohridsee noch offen geblieben ist und einem sowohl Land als auch Leute in guter Erinnerung geblieben sind.<br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_Popeda1.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_Popeda1.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_Popeda2.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_Popeda2.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_Popeda3.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_Popeda3.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_Popeda4.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img 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<br />
Heffridge, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 16:31:45 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>abseits.at-TV-Übersicht zur Kalenderwoche 42/43</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/abseitsat-tv-ubersicht-zur-kalenderwoche-4243-r577</link>
		<description><![CDATA[Wie jeden Freitag gibt's auch heute wieder unsere TV-Vorschau auf die nächsten sieben Tage. Hier findet ihr nicht nur eine Auflistung aller Spieler, die im PayTV übertragen werden, sondern auch alles, was euch fußballtechnisch im FreeTV erwartet. Nicht nur Livespiele, sondern auch Zusammenfassungen, Aufzeichnungen und Magazine. Viel Spaß beim Fernsehen!<br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>LIVE</span><br />
Aufzeichnung<br />
<span style='color: #006400'>Zusammenfassung</span><br />
<span style='color: #0000FF'>Magazin</span><br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Freitag, 21.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> 1860München - Paderborn (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Fortuna Düsseldorf – Hansa Rostock (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Karlsruhe – Bochum (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> FC Lustenau - Altach (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> St. Pölten - Vienna (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Grödig – BW Linz (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> WAC/St. Andrä - Hartberg (Erste Liga)<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky/ORF Sport+</strong> LASK – Austria Lustenau (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Augsburg – Werder Bremen (Bundesliga)<br />
<span style='color: #006400'>22:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Hattrick 2. Bundesliga<br />
<span style='color: #006400'>00:20</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Fußball Arena – Erste Liga<br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Samstag, 22.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>13:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Braunschweig – Dynamo Dresden (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Energie Cottbus – Greuther Fürth (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hertha BSC - Mainz (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Borussia Dortmund - Köln (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hoffenheim - Mönchengladbach (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Kaiserslautern – Freiburg (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Nürnberg - Stuttgart (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Manchester City – Aston Villa (Premier League)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Ried – Mattersburg (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>ARD</strong> Rumänien – Deutschland (Damen EM-Qualifikation)<br />
<span style='color: #006400'>16:30</span> <strong class='bbc'>MDR</strong> Sport im Osten - 3. Liga und Regionalliga<br />
16:30 <strong class='bbc'>Eurosport</strong> Sanfrecce Hiroshima - Kashiwa (J-League, Aufzeichnung vom Tag)<br />
<span style='color: #006400'>16:50</span> <strong class='bbc'>WDR</strong> Fußball im Westen - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>17:00</span> <strong class='bbc'>HR</strong> Heimspiel am Samstag - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>17:05</span> <strong class='bbc'>BR</strong> Blickpunkt Sport - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>17:15</span> <strong class='bbc'>SWR</strong> Sport am Samstag - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>18:00</span> <strong class='bbc'>ARD</strong> Sportschau – Bundesliga und 3. Liga<br />
<span style='color: #FF0000'>18:20</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Reading – Southampton (Championship)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Liverpool – Norwich (Premier League)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hamburger SV – Wolfsburg (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Admira – Wacker Innsbruck (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Wiener Neustadt - Kapfenberg (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #0000FF'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Samstag Live (Gäste: Axel Bellinghausen, Jan-Ingwer Callsen-Bracker)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Juventus - Genoa (Seria A)<br />
<span style='color: #006400'>22:10</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Fußball Arena –  Tipp3 Bundesliga<br />
<span style='color: #006400'>23:00</span> <strong class='bbc'>ZDF</strong> Das aktuelle Sportstudio (Gast: Brune Labbadia)<br />
00:30 <strong class='bbc'>Eurosport</strong> Ajaccio – Olympique Marseille  (Aufzeichnung vom Tag)<br />
<br />
<em class='bbc'><span class='bbc_underline'>Sonntag, 23.10.</span></em><br />
<br />
<span style='color: #006400'>09:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Pur<br />
<span style='color: #006400'>11:00</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Doppelpass (Gäste: Carl-Edgar Jarchow, Andreas Möller)<br />
<span style='color: #FF0000'>12:30</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Ajax Amsterdam – Feyenoord (Eredivisie)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Dynamo Dresden – Alemannia Aachen (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Alemannia Aachen – Ingolstadt (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Eintracht Frankfurt – Duibsurg (2. Bundesliga) <br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Erzegebirge Aue – Union Berin (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> St. Pauli – FSV Frankfurt (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>14:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Manchester United – Manchester City (Premier League)<br />
<span style='color: #FF0000'>14:30</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Groningen – Twente Enschede (Eredivisie)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Leverkusen – Schalke 04 (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>Sky/ORFeins</strong> Austria Wien – Rapid Wien (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>17:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Queens Park Rangers - Chelsea (Premier League)<br />
<span style='color: #0000FF'>17:10</span> <strong class='bbc'>ZDF</strong> Sportreportage <br />
<span style='color: #FF0000'>17:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hannover 96 – Bayern München (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>17:30</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Anzhi – CSKA Moskau (Premjer-Liga)<br />
<span style='color: #0000FF'>18:00</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Sport am Sonntag<br />
<span style='color: #0000FF'>18:00</span> <strong class='bbc'>ARD</strong> Sportschau<br />
<span style='color: #0000FF'>18:15</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Talk und Tore <br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Sturm Graz – Salzburg (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #0000FF'>19:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Sky90(Gäste: Stefan Effenberg, Volker Finke)<br />
<span style='color: #006400'>19:15</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Hattrick 2. Bundesliga<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Bologna – Lazio Rom (Serie A)<br />
<span style='color: #006400'>21:45</span> <strong class='bbc'>HR/MDR/NDR/WDR</strong> Bundesliga – Der Sonntag<br />
<span style='color: #006400'>21:45</span> <strong class='bbc'>SWR</strong> Sport im Dritten (Gast: Tamas Hajnal)<br />
<span style='color: #0000FF'>22:00</span> <strong class='bbc'>RBB</strong> Sportplatz (Gast: Arne Friedrich)<br />
<span style='color: #006400'>22:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga – Der Spieltag<br />
<span style='color: #0000FF'>22:50</span> <strong class='bbc'>NDR</strong> Sportclub (Gäste: Martin Kind, Fatmire Bajramaj)<br />
<span style='color: #0000FF'>23:35</span> <strong class='bbc'>NDR</strong> Sportclub Stars (Thema: Frank Rost)<br />
<span style='color: #0000FF'>23:45</span> <strong class='bbc'>WDR</strong> Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs<br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Montag, 24.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #006400'>17:30/23:30</span> <strong class='bbc'>Eurosport</strong> Eurogoals<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Dinamo Moskau – Rubin Kazan (Premjer-Liga)<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #006400'>20:00/22:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Premier League Highlights<br />
<span style='color: #006400'>20:15</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> DFB Pokal Klassiker <br />
<span style='color: #0000FF'>20:15</span> <strong class='bbc'>BR</strong> Blickpunkt Sport (Thema: Wie sinnvoll sind manche Fußball-Regeln?)<br />
<span style='color: #0000FF'>21:05</span> <strong class='bbc'>Servus TV</strong> Sport und Talk<br />
<span style='color: #0000FF'>22:15</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Spieltagsanalyse<br />
<span style='color: #0000FF'>22:45</span> <strong class='bbc'>HR</strong> Heimspiel! (Gäste: Bruno Hübner, Hans-Jürgen Boysen)<br />
<span style='color: #0000FF'>22:45</span> <strong class='bbc'>WDR</strong> Sport Inside <br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Dienstag, 25.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #006400'>18:00/23:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Serie A Highlights<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Heidenheim – Mönchengladbach (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> RB Leipzig – Augsburg (DFB Pokal) <br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Fortuna Düsseldorf – 1860 München (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Unterhaching – Bochum (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky/ZDF</strong> Borussia Dortmund – Dynamo Dresden (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hoffenheim – Köln (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Eintracht Trier – Hamburger SV (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Greuther Fürth – Paderborn (DFB Pokal) <br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Juventus Turin – Fiorentina (Serie A)<br />
<span style='color: #006400'>22:30</span> <strong class='bbc'>ZDF</strong> DFB Pokal Highlights<br />
<span style='color: #006400'>23:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Serie A Highlights<br />
<span style='color: #006400'>00:30</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> ÖFB Cup Highlights <br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Mittwoch, 26.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>12:00</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Jeonbuk - Al Ittihad (AFC Champions League)<br />
<span style='color: #006400'>15:30</span> <strong class='bbc'>Eurosport</strong> 2 J-League Highlights<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Rapid Wien - Ried (ÖFB Cup) <br />
<span style='color: #FF0000'>17:00</span> <strong class='bbc'>Eurosport</strong> 2 Al Sadd – Suwon (AFC Champions League) <br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>ATV</strong> Sturm Graz – Admira (ÖFB Cup) <br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hannover 96 – Mainz (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Karlsruhe – Schalke 04 (DFB Pokal) <br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> RW Essen – Hertha BSC (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Holstein Kiel – Duisburg (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Erzgebirge Aue – Nürnberg (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Bayern München – Ingolstadt (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Stuttgart -  FSV Frankfurt (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Eintracht Frankfurt - Kaiserslautern (DFB Pokal) <br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Napoli - Udinese (Serie A)<br />
<span style='color: #006400'>22:00</span> <strong class='bbc'>ARD</strong> DFB Pokal Highlights<br />
<span style='color: #006400'>01:00</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> ÖFB Cup Highlights <br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Donnerstag, 27.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>17:00</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Zenit St. Petersburg – Volga Nishninovgorod (Premjer-Liga)<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Go Ahead Eagles – Feyenoord (KNVB Beker)<br />
<br />
OoK_PS_abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 14:00:10 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Pfosten der Woche (KW 42) - Joseph "Sepp" Blatter]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/pfosten-der-woche-kw-42-joseph-sepp-blatter-r561</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Korruptionsvorwürfe rund um die WM-Vergaben 2018 und 2022, Ausschluß ranghoher Funktionäre wegen versuchter Bestechung und undurchsichtige Geldflüsse zwischen Kontinentalverbänden und privaten Firmen ihrer Präsidenten – die FIFA und ihr Chef Joseph Blatter kommen seit Monaten kaum aus den Negativschlagzeilen heraus. Der aktuelle Konflikt des Weltfußballverbandes mit Brasilien, Gastgeber der Weltmeisterschaft 2014, wird zur dringend notwendigen Imagekorrektur nur sehr bedingt beitragen können.</em><br />
<br />
Laut Schweizer Medienberichten hatte Blatter zuletzt mehrmals damit gedroht, das Finalturnier 2014 in die USA zu verlegen. Grund dafür ist aber keineswegs der übliche mangelnde Fortschritt bei Um- und Neubauten von WM-Stadien, sondern eine Initiative für ermäßigte Ticketpreise während der Endrunde. In Brasilien ist für Schüler und Pensionisten ein 50%iger Nachlass auf die regulären Eintrittspreise gesetzlich vorgesehen, Behinderte haben sogar freien Eintritt - eine gute Sache möchte man meinen, doch Blatter sieht das anders. In den Vereinbarungen, die im Zuge der WM-Vergabe ausgehandelt wurden, sind Ermäßigungen nicht enthalten; und jetzt setzt ausgerechnet Ex-Fußballstar Romario zum medialen Sturmlauf gegen den Weltverband an: <br />
<br />
<em class='bbc'>“Gesetz ist Gesetz, und daran muss man sich halten. Brasilien muss damit aufhören, Sklave der FIFA zu sein. Die Souveränität des Landes muss respektiert werden.”</em><br />
<br />
Soll die Weltmeisterschaft tatsächlich ein Fest für alle Brasilianer werden, wäre eine Überarbeitung der geplanten Preisstruktur dringend nötig. Die billigsten Tickets sollen nach heutigem Stand umgerechnet 62 Euro kosten, was einem guten Viertel des derzeitigen gesetzlichen Mindestlohns entspricht und für Fans aus den ärmeren Bevölkerungsschichten, die das Herzstück brasilianischer Fußballbegeisterung darstellen, schlicht unfinanzierbar ist. Die FIFA, die mit der WM  durch TV-Rechte und Großsponsoren Milliarden einnimmt und darüber hinaus von jedweder Ertrags- oder Umsatzbesteuerung befreit ist,  weigert sich jedoch, die potentiellen Mindereinnahmen von vergleichsweise lächerlichen 70 Millionen Euro durch Ermäßigungen zu akzeptieren und droht stattdessen mit der Verlegung des Turniers. Dagegen, dass die Brasilianer unter anderem für den mehr als 400 Millionen Euro teuren Umbau des Maracana-Stadions in Rio aufkommen, hat der Weltfußballverband hingegen keine Einwände.<br />
<br />
Blatter hat also gut daran getan, die folgenden Weltmeisterschaften an Länder zu vergeben, in denen solch sozialromantisches Gutmenschentum kein Thema sein wird. In Russland wird Vladimir Putin höchstpersönlich (und selbstverständlich oben ohne) beim Stadionbau die Mischmaschine bedienen, während die Bevölkerung auf sein Geheiß Schlange steht, um ein Monatsgehalt in ein bedeutungsloses Vorrundenspiel zu investieren. In Katar wiederum sollten finanzielle Fragen überhaupt kein Thema sein; dort können mit einem Monatsgehalt nicht bloß  90 Minuten Neuseeland gegen Slowenien, sondern gleich die komplette WM samt Lionel Messi und Pokal erworben werden.<br />
<br />
Wie der offizielle Slogan für die Weltmeisterschaft in Brasilien lauten wird, steht derzeit noch nicht fest. Könnte Niki Lauda als Testimonial gewonnen werden, wäre <em class='bbc'>“Wir haben ja nichts zu verschenken”</em> vielleicht eine Idee.<br />
<br />
(Lichtgestalt)]]></description>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 20:39:52 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>abseits.at-TV-Übersicht zur Kalenderwoche 41/42</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/abseitsat-tv-ubersicht-zur-kalenderwoche-4142-r550</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Ab sofort liefern wir unseren Lesern einmal wöchentlich (immer freitags) eine Übersicht über alle Livespiele, Zusammenfassungen und Magazine, die ihr im Laufe der Woche im Pay- oder Free-TV ansehen könnt. Viel Spaß mit der ab sofort erscheindenen abseits.at-TV-Übersicht!<br />
</em><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>LIVE</span><br />
<span style='color: #006400'>Zusammenfassung</span><br />
<span style='color: #0000FF'>Magazin</span><br />
<span class='bbc_underline'><strong class='bbc'><br />
Freitag, 14.10.</strong></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Bochum – Eintracht Frankfurt (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hansa Rostock – 1860 München (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Paderborn – Braunschweig (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Altach – St. Pölten (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Austria Lustenau – WAC/St. Andrä (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> BW Linz – FC Lustenau (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Vienna – Grödig (Erste Liga)<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong>/ORF Sport+ Hartberg – LASK (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Werder Bremen – Borussia Dortmund (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital</strong> TV Doncaster – Leeds United (Championship)<br />
<span style='color: #006400'>22:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Hattrick 2. Bundesliga<br />
<span style='color: #006400'>00:25</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Fußball Arena – Erste Liga<br />
<br />
<span class='bbc_underline'><strong class='bbc'>Samstag, 15.10.</strong></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>04:30</span> <strong class='bbc'>Sportdigital</strong> TV Portland – Houston Dynamo (MLS)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Duisburg – Ingolstadt (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Union Berlin – Karlsruhe (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Liverpool – Manchester United (Premier League)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Bayern München – Hertha BSC (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Mainz - Augsburg (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Mönchengladbach – Leverkusen (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Stuttgart - Hoffenheim (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Wolfburg - Nürnberg (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Manchester City – Aston Villa (Premier League)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Kapfenberg – Admira (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:30</span> <strong class='bbc'>Sportdigital</strong> TV Zenit St. Petersburg – Dinamo Moskau (Premjer-Liga)<br />
<span style='color: #006400'>16:30</span> <strong class='bbc'>MDR</strong> Sport im Osten - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>16:50</span> <strong class='bbc'>WDR</strong> Fußball im Westen - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>17:00</span> <strong class='bbc'>HR</strong> Heimspiel am Samstag - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>17:00</span> <strong class='bbc'>NDR</strong> Sportclub aktuell - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>17:05</span> <strong class='bbc'>BR</strong> Blickpunkt Sport - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>17:15</span> <strong class='bbc'>SWR</strong> Sport am Samstag - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>18:00</span> <strong class='bbc'>ARD</strong> Sportschau – Bundesliga und 3. Liga<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Chelsea - Everton (Premier League)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Schalke - Kaiserslautern (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Rapid Wien – Wiener Neustadt (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Salzburg – Wacker Innsbruck (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Ried – Austria Wien (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital</strong> TV Ajax Amsterdam – Alkmaar (Eredivisie)<br />
<span style='color: #0000FF'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Samstag Live (Gast: Neven Subotic)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital</strong> TV PSV Eindhoven - Utrecht (Eredivisie)<br />
<span style='color: #006400'>22:40</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Fußball Arena –  Tipp3 Bundesliga<br />
<span style='color: #006400'>23:00</span> <strong class='bbc'>ZDF</strong> Das aktuelle Sportstudio (Gast: Holger Stanislawski)<br />
<br />
<span class='bbc_underline'><strong class='bbc'>Sonntag, 16.10.</strong></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>02:30</span> <strong class='bbc'>Sportdigital</strong> TV Dallas - Vancouver (MLS)<br />
<span style='color: #006400'>09:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Pur<br />
<span style='color: #006400'>11:00</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Doppelpass (Gast: Michael Preetz)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Dynamo Dresden – Alemannia Aachen (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Greuther Fürth – Erzgebirge Aue (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> FSV Frankfurt – Engergie Cottbus (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>14:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Arsenal - Sunderland (Premier League)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:00</span> <strong class='bbc'>Sportdigital</strong> TV Chievo Verona – Juventus Turin (Seria A)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Freiburg – Hamburger SV (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong>/<strong class='bbc'>ORFeins</strong> Mattersburg – Sturm Graz (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #0000FF'>17:10</span> <strong class='bbc'>ZDF</strong> Sportreportage <br />
<span style='color: #FF0000'>17:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Köln – Hannover 96 (Bundesliga)<br />
<span style='color: #0000FF'>18:00</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Sport am Sonntag<br />
<span style='color: #0000FF'>18:00</span> <strong class='bbc'>ARD</strong> Sportschau<br />
<span style='color: #0000FF'>18:15</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Talk und Tore <br />
<span style='color: #0000FF'>19:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> <strong class='bbc'>Sky</strong> 90 (Gäste: Franz Beckenbauer und Max Eberl)<br />
<span style='color: #006400'>19:15</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Hattrick 2. Bundesliga<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital</strong> TV Lazio Rom – AS Roma (Seria A)<br />
<span style='color: #FF0000'>21:00</span> <strong class='bbc'>Eurosport</strong> Rennes – Lorient (Ligue 1)<br />
<span style='color: #006400'>21:45</span> <strong class='bbc'>MDR/NDR/RBB/WDR </strong> Bundesliga – Der Sonntag<br />
<span style='color: #006400'>21:45</span> <strong class='bbc'>SWR</strong> Sport im Dritten (Gast: Ryan Babel)<br />
<span style='color: #0000FF'>22:00</span> <strong class='bbc'>RBB</strong> Sportplatz <br />
<span style='color: #006400'>22:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga – Der Spieltag<br />
<span style='color: #0000FF'>22:45</span> <strong class='bbc'>NDR</strong> Sportclub (Gast: Thomas Schaaf)<br />
<span style='color: #0000FF'>23:30</span> <strong class='bbc'>NDR</strong> Sportclub Stars (Thema: Mirko Slomka)<br />
<span style='color: #0000FF'>23:45</span> <strong class='bbc'>WDR</strong> Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs<br />
<span class='bbc_underline'><strong class='bbc'><br />
Montag, 17.10.</strong></span><br />
<br />
<span style='color: #006400'>17:30/23:30</span> <strong class='bbc'>Eurosport</strong> Eurogoals<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #006400'>20:00/22:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Premier League Highlights<br />
<span style='color: #FF0000'>20:15</span> <strong class='bbc'>Sky</strong>/Sport1 St. Pauli – Fortuna Düsseldorf (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #0000FF'>20:15</span> <strong class='bbc'>BR</strong> Blickpunkt Sport (Thema: Bayern vor dem Spiel in Neapel)<br />
<span style='color: #0000FF'>21:05</span> <strong class='bbc'>Servus TV</strong> Sport und Talk<br />
<span style='color: #0000FF'>22:15</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Spieltagsanalyse<br />
<span style='color: #0000FF'>22:45</span> <strong class='bbc'>HR</strong> Heimspiel! (Thema: Eintracht Frankfurt)<br />
<span style='color: #0000FF'>22:45</span> <strong class='bbc'>WDR</strong> Sport Inside <br />
<br />
<span class='bbc_underline'><strong class='bbc'>Dienstag, 18.10.</strong></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> CSKA Moskau – Trabzonspor (Champions League) <br />
<span style='color: #006400'>18:00/23:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Serie A Highlights<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Napoli – Bayern München (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Lille – Inter Mailand (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Manchester City - Villarreal (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Otelul Galati – Manchester United (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong>/SF2 Basel - Benfica(Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Real Madrid – Olympique Lyon (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Dinamo Zagreb – Ajax Amsterdam (Champions League)<br />
<span style='color: #0000FF'>22:00</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Dienstag Live – Der Fußball Talk<br />
<span style='color: #006400'>23:45</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Champions League Highlights<br />
<br />
<span class='bbc_underline'><strong class='bbc'>Mittwoch, 19.10.</strong></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>12:30</span> <strong class='bbc'>Eurosport 2</strong> Suwon – Al Sadd (AFC Champions League) <br />
<span style='color: #006400'>17:30</span> <strong class='bbc'>Eurosport 2</strong> J-League Highlights<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>19:05</span> <strong class='bbc'>Sportdigital</strong> TV Al Ittihad - Jeonbuk (AFC Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong>/<strong class='bbc'>ORFeins</strong>/SF2 Leverkusen - Valencia (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Chelsea - Genk (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Olympique Marseille – Arsenal (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong>/SAT.1 Olympiakos Piräus – Borussia Dortmund (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Shakhtar Donezk – Zenit St. Petersburg (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Porto – APOEL Nikosia (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Milan – BATE Borisov (Champions League)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Barcelona – Viktoria Plzen (Champions League)<br />
<span style='color: #006400'>22:50</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Champions League Highlights<br />
<br />
<span class='bbc_underline'><strong class='bbc'>Donnerstag, 20.10.</strong></span><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Sturm Graz – Anderlecht (Europa League)<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong>/Kabel1 Larnaka - Schalke (Europa League)<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong>/Puls4 Alkmaar – Austria Wien (Europa League)<br />
<span style='color: #FF0000'>21:05</span> <strong class='bbc'>Sky</strong>/Kabel1 Hannover 96 - Kopenhagen (Europa League)<br />
<span style='color: #FF0000'>21:05</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Atheltic Bilbao - Salzburg (Europa League)<br />
<span style='color: #FF0000'>21:05</span> <strong class='bbc'>SF2</strong> Zürich – Lazio Rom (Europa League)<br />
<span style='color: #006400'>23:00</span> <strong class='bbc'>Puls4</strong> Europa League Highlights<br />
<br />
OoK_PS, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 15:45:32 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Groundhopping in Armeniens zweiter Liga: Die Reise für abenteuerlustige Improvisationsfreunde!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/groundhopping-in-armeniens-zweiter-liga-die-reise-fur-abenteuerlustige-improvisationsfreunde-r539</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Im Zuge einer eineinhalbwöchigen Kaukausreise im Frühjahr 2011 wurden einige Tage in Armenien verbracht, wobei an einem dieser Tage auch ein Spiel auf dem Programm stand. Über diesen Tag wird nun berichtet.</em><br />
<br />
Armenien unterscheidet sich als eines der ersten christlichen Länder von der Mentalität der Bevölkerung eigentlich nicht besonders von jener der Kontinentaleuropäischen. Jedoch ist Armenien im Kaukasus von den Nachbarn Aserbaidschan und der Türkei völlig isoliert und zum Iran sind die Beziehungen auch nicht die besten. So sind die Georgier die einzigen Nachbarn, zu denen die Armenier normale diplomatische Verhältnisse pflegen. Jedoch gibt es zu den Georgiern auch eine Art Hassliebe, denn man mag sie nicht wirklich, weil sie in ihrer Geschichte die Hochkultur, wie sie die Armenier historisch aufweisen können, nicht haben. Immerhin entspannt sich aber langsam das diplomatische Verhältnis zur Türkei. Dass diese Entspannung erst am Anfang steht, zeigen die Zwistigkeiten um den Ararat. Ein durchaus ernstgemeinter, armenischer Witz fasst diese Stimmung ganz gut zusammen: Auf die Frage eines türkischen Gelehrten, warum man in Armenien den Ararat als Nationalsymbol sehe, obwohl dieser nicht in Armenien liegt. Ein armenischer Gelehrte antwortet schlagkräftig und in aller Kürze: Der sich auf der türkischen Flagge befindliche Halbmond würde auch nicht zum türkischen Staatsgebiet gehören, und dennoch fragt keiner nach, warum gerade Türkei ihn zu ihrem Nationalsymbol erkoren hat.<br />
<br />
Da stand ich nun – mit einem Lonely-Planet-Reiseführer und einer Mineralwasserflasche - Mitten in der Hauptstadt Armeniens, Yerevan. Hier im europäischen Abseits oder geographisch gesehen doch schon in Asien. Die Dame an der Rezeption gab mir die Abfahrtszeiten zum Kloster nach Khor Virap bekannt und meinte, dass ich mich beeilen müsse, um die vom Hauptbahnhof abfahrende Marshrutka dorthin zu erwischen. Gerade in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion ist diese Art eines Minibus-Taxis mit einem einigermaßen fixen Fahrplan ein äußerst wichtiges Beförderungsmittel um dort seine mehr oder weniger weit entfernten Ziele zu erreichen. Vorab sei noch gesagt, dass die restlichen Mitreisenden nicht besonders begeistert waren über den Besuch des abendlichen armenischen Zweitligaspiels. Da ich dieses Spiel jedoch als Fixpunkt meiner Reise eingeplant hatte, konnte ich mich deren Programm nicht anschließen und so schlug ich mich an diesem Tag alleine in Armenien durch. <br />
<br />
Den Hauptbahnhof Yerevans erreichte ich mit der innerstädtischen Marshrutka problemlos in kurzer Zeit. Doch dort war es, - ob der armenischen Schriftzeichen und meiner mangelnden Sprachkenntnisse der Landessprache oder des Russischen – für mich schon etwas schwieriger unter den zahlreichen Kleinbussen den Richtigen zu finden. Doch auch dies konnte binnen 15 Minuten abgeklärt werden, sodass noch Zeit blieb um etwas Verpflegung für die Fahrt in den Süden zu besorgen. Nach etwa 45 Minuten Fahrtzeit teilte man mir plötzlich mit, dass eine in der Einöde liegende Abzweigung auch als Orientierungspunkt für eine Haltestelle diene und von dieser aus das Kloster zu Fuß zu erreichen sei. Abschließend teilte man mir, unter hilfreichen Gebärden der Hände und Füße mit, dass man von hier wieder nach Yerevan zurückkomme und drückte mir einen kleinen Zettel mit den Abfahrtszeiten der Marshrutka in die Hand. <br />
<br />
Nach 20 Minuten Fußweg war dann auch das Kloster Khor Virap erreicht. Bei der Besichtigung in der Mittagssonne konnte man die nur mehr einen Steinwurf entfernte türkische Grenze sehen und hatte einen schönen Ausblick auf das Nationalsymbol der Armenier, den Berg Ararat. Eigentlich sind es zwei auf türkischem Staatsgebiet liegende Berge namens Kleiner und Großer Ararat. Danach ging es wieder zurück zur Abzweigung, wo die Marshrutka nach Yerevan zwar ein wenig Verspätung hatte und etwas überbelegt war, sodass für mich und einige andere Mitreisende nur mehr einen Stehplatz gab. Der Minibus kam aber zuverlässig am Hauptbahnhof an, von wo aus ich die Stadt mit der Metro durchqueren konnte. <br />
<br />
<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_P5310364.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_P5310364.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_P5310406.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_P5310406.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_P5310418.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_P5310418.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
<br />
Mein nächstes Ziel war das auf einem Hügel gelegene Naherholungsgebiet der armenischen Hauptstadt. Mein Interesse galt nicht nur dem Ausblick über die Stadt, sondern insbesondere dem Genozidmuseum samt dazugehörigem Mahnmal. Die Bilder des seitens der Türken noch immer bestrittenen Völkermordes stimmen nachdenklich, selbst wenn man den Hügel wieder verlassen hat und am Nationalstadion am Ufer des Flusses Harzdan vorbeischlendert. Mittlerweile ging der Nachmittag bereits in den Abend über und es wurde Zeit, den richtigen Bus für die Fahrt in die 20 Kilometer nordwestlich von Jerevan liegende Stadt Abovyan zu finden. In dieser Stadt befindet sich auch das Kotayk City Stadium, in dem an diesem Abend Mika-2 Ashtarak in einem Spiel der zweiten armenischen Liga auf Shriak-2 Gyumri treffen sollte. <br />
<br />
Ohne größere Probleme habe ich zeitgerecht sowohl Abovyan als auch das Kotayk-Stadion erreicht. Erleichtert konnte ich schon in der Nähe des Stadions vernehmen, dass das Spiel auch wirklich stattfinden sollte, zumal die Mannschaften bereits aufwärmten. Im Stadion, das nebenbei auch Austragungsort der Spiele des armenischen Rugbynationalteams ist, fanden sich zu Spielbeginn bestenfalls 150 Besucher ein. Eintritt wurde nicht verlangt und als Verpflegung für die kommenden 90 Minuten konnte man sich lediglich mit Sonnenblumenkernen eindecken. Auf dem grünen Rasen gab es in den ersten 45 Minuten ebenfalls nur Schonkost, aber ein paar auf der Tribüne spielende Kinder und die Gedanken, dass man in Armenien ein Fußballspiel sieht, lenkten von der schwachen Darbietung auf dem Rasen ab. <br />
<br />
In der zweiten Halbzeit änderte sich das Szenario ein wenig, denn Ashtarak ging überraschend in Führung, wobei dies der Weckruf für Gyumri war, um einen Gang zuzulegen. Zwölf Minuten vor dem Ende des Spiels gelang den Gästen der verdiente Ausgleich und zehn Minuten später machte ich mich wieder auf den Weg zur Busstation, die etwa 15 Gehminuten vom Stadion entfernt war. Glücklicherweise fuhren auch nach 21.00 Uhr noch Busse zurück nach Yerewan, sodass ich beruhigt die Heimfahrt antreten und dabei den Sonnenuntergang beobachten konnte. In Yerewan habe ich noch einen Blick ins Internet geworfen und in Erfahrung gebracht, dass Gyumri in der Nachspielzeit noch den Siegestreffer erzielt hat. Dies konnte jedoch die Erlebnisse dieses Tages in keiner Weise trüben.<br />
<br />
<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_P5310469.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_P5310469.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_P5310480.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_P5310480.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_P5310496.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_P5310496.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_P5310521.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_P5310521.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_P5310539.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_P5310539.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
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(Heffridge)]]></description>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 17:15:18 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Pfosten der Woche (KW 41) - Herbert Prohaska</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/pfosten-der-woche-kw-41-herbert-prohaska-r537</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Es geschehen tatsächlich noch Zeichen und Wunder: der neue österreichische Teamtrainer heisst weder Andreas Herzog, noch Franco Foda oder gar Willi Kreuz. Die Wahl des ÖFB-Präsidiums fiel auf den Schweizer Marcel Koller, was die Helden von Cordoba und einige andere sich übergangen fühlende Granden offenbar tief getroffen hat.</em><br />
<br />
Schon einige Stunden vor der offiziellen Vorstellung von Marcel Koller als Nationaltrainer eröffnete Ex-Teamchef und ORF-Experte Herbert Prohaska in seiner “Krone-”Kolumne das Feuer. Unter der markigen Überschrift <em class='bbc'>“Solche Trainer haben wir bei uns genügend”</em> ließ der Jahrhundertfußballer ordentlich Dampf ab und machte Stimmung gegen den Schweizer:<br />
<br />
<em class='bbc'>“Ohne Koller nahe treten zu wollen: Solche Trainer haben wir bei uns genügend. Ein Didi Kühbauer zeigt es gerade vor, ein Andreas Herzog ist sicher um nichts schlechter als Koller, hätte mindestens genauso gut den Teamchefjob gemacht. Der erste Schweizer Teamchef in Österreich wird sich an den Erfolgen der heimischen Trainer messen lassen müssen und wird es sehr schwer haben!”</em><br />
<br />
Dass Prohaska eine österreichische Lösung bevorzugt hätte, ist kein Geheimnis – an welchen Erfolgen der heimischen Trainer sich der neue Teamchef allerdings messen lassen muss dafür ein echtes Rätsel. Möglicherweise spielt Prohaska auf die beeindruckenden ÖFB-Bilanzen von Dietmar Constantini,  Hans Krankl oder der zweiten Ära Hickersberger an, die die Latte für Koller ja geradezu unmenschlich hoch legen. Darüberhinaus kann der Schweizer Kühbauers Meistertitel in der zweiten Liga eventuell noch mit seinen beiden Titelgewinnen in der eidgenössischen Super League aufwiegen, aber Herzogs Erfahrungen als EM-Botschafter 2008 und persönlicher Assistent des damaligen Teamchefs Hickersberger bleiben ebenso unerreichbar wie seine bahnbrechenden Erfolge mit der U21 seit Amtsantritt 2009. Nimmt man Schneckerls Ansage tatsächlich ernst, täte Koller gut daran, zeitgerecht für seinen Lebensabend in Österreich zu planen.<br />
<br />
Prohaska, der übrigens nach dem 2:6 gegen Deutschland noch verkündet hatte, dass mangelnde Qualität der Spieler die Hauptursache für ausbleibende Erfolge sei und auch ein neuer Trainer keine Wunder bewirken könne, legte kurz darauf via ORF noch einmal nach:<br />
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<em class='bbc'>“Koller wird sich bisher nicht groß mit dem österreichischen Fußball beschäftigt haben. Seine Aufgabe ist viel schwerer als für einen, der die anderen kennt. Das heißt, er fängt im Prinzip bei null an. […]  Können wird er’s schon. Aber es ist auch sehr, sehr wichtig, was du für eine Rückendeckung hast. Er wird ganz wenig haben und keinen Bonus, den etwa Andreas Herzog mitbringt.“ </em><br />
<br />
Hier entlarvt Prohaska das eigentliche Problem des Nationalteams: der österreichische Teamchef sollte es sich mit den altgedienten Haudegen der hiesigen Szene gutstellen und den einen oder anderen von ihnen – ganz im Sinne der so oft geübten Freunderlwirtschaft – mit Posten und Pöstchen versorgen. Andernfalls wird es sehr schnell ungemütlich, wie das Beispiel von Karel Brückner zeigt, der von Prohaska selbst nach dem 3:1-Heimsieg gegen Frankreich vor einigen Jahren scharf angegriffen wurde. Dass der ÖFB mit der Bestellung Kollers diesbezüglich mangelndes Traditionsbewusstsein offenbart und vor allem Willi Ruttensteiner den Einflüsterungen der üblichen Verdächtigen kein Gehör geschenkt hat, fasst offenbar nicht nur der Ex-Teamchef als persönliche Beleidigung auf.<br />
<br />
Die geifernde Meute hinter dem enttäuschten Leitwolf ließ jedenfalls nicht lange auf ihr Aufjaulen warten: Frankie Schinkels, Michael Streiter, Roland Kirchler, Andreas Herzog, Roland Hattenberger, und so weiter und so fort – allerorten wurden Vorurteile, Skepsis und Misstrauen gegenüber Koller verbreitet. Kurt Jara ließ in liebenswert dezenter Weise Enttäuschung über die Nichtberücksichtigung seines persönlichen Favoriten durchblicken <em class='bbc'>(“Das Anforderungsprofil hätte auf mich sicher besser zugetroffen”)</em>, während TFV-Präsident Josef Geisler tiefempfundener Entrüstung darüber Ausdruck verlieh, dass der Vertrag seines Tiroler Landsmannes Constantini nicht verlängert worden war.<br />
<br />
Die Krönung einer skurrilen Woche rund um das Nationalteam war dann die Diskussion einer “Expertenrunde” im Anschluss an den 4:1-Auswärtssieg gegen Aserbaidschan am Freitagabend. Was dort an Plattitüden, längst widerlegten Behauptungen und völlig sinnbefreiten Wortspenden insbesondere durch die Herren Prohaska, Schinkels, Polster und Gregoritsch abgesondert wurde, spottet jeder Beschreibung. Jenseitiger Höhepunkt war das öffentliche Empfehlungsschreiben Prohaskas für Andi Ogris, dem Ruttensteiner aus purer Bosheit einen freien Posten beim ÖFB verweigert hatte, obwohl Ogris Schneckerls Meinung nach schon morgen bei Real Madrid oder Barcelona anheuern könnte – lachhaft, denn wer hierzulande mit mäßigem Erfolg Vereine wie Simmering und den FAC trainiert und mit Prohaska befreundet ist, ist für die Primera Division eigentlich schon überqualifiziert. In Summe zeigte der ORF den fast dreistündigen und abgrundtief ekelhaften Beweis dafür, wie Seilschaften und Protektion in Österreich normalerweise funktionieren und lieferte eine Erklärung dafür, wieso Prohaska seit einigen Tagen aus allen Rohren auf den Neo-Teamchef, Ruttensteiner und den ÖFB feuert. Wie armselig.<br />
<br />
Prohaska und seine Haberer - schmollende Legenden, die gemeinsam mit einigen Boulevardmedien Stimmung gegen den Neuen machen, der keiner der Ihren ist: eine beachtliche Hypothek für Koller. Ob er dem zu erwartenden Druck standhält und was er tatsächlich bewegen kann, wird die Zeit weisen; leicht wird die Aufgabe keinesfalls, denn wie bemerkte Lothar Matthäus einst so treffend: <em class='bbc'>“Wir sind eine gut intrigierte Truppe.”</em><br />
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(Lichtgestalt)]]></description>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 20:49:49 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Fankurve | Der verrottete Kern der österreichischen Fußball-Seele</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/fankurve-der-verrottete-kern-der-oesterreichischen-fussball-seele-r532</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Herbert Prohaska erklärt Woche für Woche den Bier-trinkenden und Chips-essenden Fans in Österreich in deren Wohnzimmern den Fußball. Er macht das mit der ihm eigenen, schrulligen Art, nicht um den einen oder anderen Grammatikfehler oder “Schmäh” verlegen und immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Inhaltlich ist seine “Analyse” eigentlich nicht mehr, als eine Zusammenfassung der Geschehnisse, selten bis nie wird auf das taktische Konzept der jeweilig spielenden Teams eingegangen. Seine ihm zur Seite gestellten Rundfunkmitarbeiter machen es ihm dennoch immer wieder leicht, seine 08/15-Plattitüde als Expertise zu verkaufen. Sie machen das mit der in ihren Sätzen gänzlichen Abwesenheit von irgendwelchen relevanten Meinungen zum sportlichen Geschehen. Ob das in ihrem Naturell liegt oder von höherer Stelle so diktiert wird, ist nicht bekannt. </em><br />
<br />
Und was machen die Fans vor den Fernsehapparaten? Sie lassen es sich gefallen. Jahrelang wurde der gemeine Fußballfan von der in diesem Land vorherrschenden, seichten Sport-Berichterstattung zu einem dankbaren Abnehmer der Berieselung hinkonditioniert.<br />
<br />
Doch Zeiten ändern sich. Und mit ihnen auch der Anspruch an Journalisten, Zeitungen, Funk und Fernsehen, uns, den Fans, das von uns geliebte Spiel so darzustellen, dass es über einen Volkschul-Erlebnisbericht hinausgeht. <br />
<br />
Der 7. Oktober 2011 bietet sich nun an, eine Zäsur in der österreichischen Medienlandschaft zu markieren. Was sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit der Bestellung der “Expertenrunde” zum Thema “Neuer Teamchef Marcel Koller” erlaubt hat, ist ein Stich ins Herz eines jeden halbwegs intelligenten Fußball-Fans. Wenn einem das österreichische Nationalteam nicht so ein wichtiges Thema wäre, man hätte Tränen gelacht ob der mehr als skurrilen Darbietung, die kurz nach dem 4:1-Auswärtserfolg des ÖFB-Teams in Aserbaidschan im extra dafür gestalteten, neuen Studio stattgefunden hat.<br />
<br />
Kritik war bis vor kurzem in Verbindung mit Sportlern ein Fremdwort in Österreichs Medien. Hat man einmal etwas, auch wenn es noch so unbedeutend war, für das Land erreicht, und versucht auch nicht ansatzweise, beim Boulevard und dem Staatsfunk anzuecken, ist man auf der sicheren Seite. Unantastbar, sozusagen. Und im Mantel dieser Unantastbarkeit gediehen Egos, die nun am Freitag ihre grausamen Auswüchse öffentlich zur Schau stellten. Manche Leute wurden in der Vergangenheit großgeredet und großgeredet, obwohl ihre ihnen nicht abzusprechenden Leistungen schon Ewigkeiten zurücklegen. Und das ist auch eins der Kernprobleme.<br />
<br />
Ich bin Jahrgang ’79. Also im Jahr eins nach dem bis zum ewigen Erbrechen strapazierten Cordoba geboren. Auch jüngeren Leuten ist der Mythos, den diese argentinische Stadt mit dem österreichischen Fußball auf alle Zeiten verbindet, ein Begriff. Das allein ist ja kein Problem.  Jedes Land hat seine sportlichen Wunder, auch abseits des Fußballs. Deutschland hat ihr Team von der WM ’54, die USA haben ihre Eishockey-Mannschaft von Lake Placid, … Nur zehren andere nicht über 30 Jahre lang an einem einzigen Ereignis und belasten nachfolgende Generationen mit sinnfreien Vergleichen. <br />
<br />
Herbert Prohaska hat bei einigen Fans mit seiner Rolle als “Revolutionsführer gegen Marcel Koller” viel von seinem Standing verspielt. Seine Erfolge als Spieler und Trainer in allen Ehren, aber die Geiselhaft, mit der Cordoba ’78 eine Entwicklung im österreichischen Fußball verhindert hat, sollte nun zu Ende gehen. Es ist an der Zeit, den alten Ballast abzuwerfen, und sich der Zukunft zuzuwenden.<br />
<br />
Cordoba und seine Helden haben zu Recht ihren Platz in der Fußballgeschichte unseres kleinen Landes verdient. 30 Jahre später sollte man aber langsam davon absehen, uns die damaligen Protagonisten als allwissende Fußball-Gurus zu verkaufen.<br />
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Die Welt und der Fußball haben sich seitdem weitergedreht. Hoffentlich kommt das langsam auch in Österreich an.<br />
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(have.heart)]]></description>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 17:03:37 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Pfosten der Woche (KW 40) - Carlos Tevez</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/pfosten-der-woche-kw-40-carlos-tevez-r509</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Bislang entschieden Trainer in diktatorischem Alleingang, in welcher Aufstellung ihre Mannschaft antritt und wann welche Spielerwechsel vollzogen werden. Das wird von einigen Spielern neuerdings als unbotmäßige Bevormundung empfunden, und so nahm sich Manchester Citys Carlos Tevez am vergangenen Dienstag ein Herz und brach eine Lanze für mehr Mitspracherecht der Betroffenen.</em><br />
<br />
Als Coach Roberto Mancini in Halbzeit zwei der Champions League-Partie gegen Bayern München seinen bis dahin auf der Ersatzbank sitzenden Stürmerstar Carlos Tevez bringen wollte, zeigte sich dieser von der Idee des Aufwärmens schon wenig angetan, verweigerte später dann kurzerhand seine Einwechslung und begründete das nach dem Spiel in einem TV-Interview wie folgt:<br />
<br />
<em class='bbc'>“Ich habe mich einfach nicht wohlgefühlt, ich war mental nicht in der Lage dazu. Deshalb war es besser, nicht zu spielen.”</em><br />
<br />
Der Eklat war perfekt, der Trainer schäumte und kündigte an, dass der Argentinier nie wieder im Dress der Citizens spielen würde. Irgendwann dürfte es Tevez aber gedämmert haben, dass selbstbestimmter Zeitausgleich bei einem wöchentlichen Salär von knapp 290.000 Euro keine so gute Idee ist, und keine 24 Stunden nach der ersten Stellungnahme klang seine Version der Geschichte ganz anders:<br />
<br />
<em class='bbc'>“Ich habe mich aufgewärmt und war bereit für einen Einsatz. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um zu erklären, warum es nicht passiert ist. Es gab auf der Bank einige Verwirrung, wahrscheinlich bin ich missverstanden worden. Aber ich möchte festhalten, dass ich mich nie geweigert habe zu spielen.”</em><br />
<br />
Wenn ein einsatzbereiter Spieler nach einem Wortwechsel mit den Betreuern wieder auf die Bank zurückgeschickt wird und der verärgerte Trainer an der Seitenlinie jemand anderen zur Einwechslung meldet, wäre es eventuell angebracht, ein allfälliges Kommunikationsgebrechen sofort aus der Welt zu schaffen. Das gilt natürlich nur, wenn es sich tatsächlich um ein solches handelt und man zudem ein Freund naheliegender Problemlösungen ist.<br />
<br />
Wie es aussieht, hat Tevez dank unverfrorener Arbeitsverweigerung sein eigentliches Ziel erreicht und wird Manchester City wohl demnächst verlassen, was er ja schon im Sommer vehement angestrebt hatte. Neben West Ham hat auch Fenerbahce Istanbul bereits konkretes Interesse an einer Verpflichtung gezeigt, und ein Wechsel in die Türkei wäre für den Torjäger wohl eine Ideallösung – denn angesichts des ausufernden Wettskandals, dutzender Verhaftungen von Funktionären und Spielern, verspätetem Ligastart und dem Absprung von Sponsoren haben Verband, Vereine und Fans dort derzeit andere Sorgen, als einen Kämpfer für mehr Selbstbestimmung überbezahlter Fußballstars an den Pranger zu stellen. Sollte sich Tevez am Bosporus einmal irgendwie unwohl fühlen, nicht ganz bei der Sache sein und zu einem Einsatz nicht in der Lage sehen, wird ihm das kaum jemand ernsthaft übelnehmen. Wetten?<br />
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(Lichtgestalt)]]></description>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 00:32:08 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Pfosten der Woche (KW 39) - Nikon El Maestro</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/pfosten-der-woche-kw-39-nikon-el-maestro-r480</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Seit einem knappen Jahrzehnt gilt der 18-jährige in London geborene Serbe Nikon El Maestro (vorm. Jevtic) in Österreich als Wunderkind und Jahrhunderttalent. Er kickte im Austria-Nachwuchs, heuerte zuletzt nach Gastspielen in London, Valencia und Gelsenkirchen beim SC Wiener Neustadt an und wurde dort am vergangenen Donnerstag suspendiert.</em><br />
<br />
El Maestro, dessen zweite große Leidenschaft neben dem Fußball Hip-Hop ist, hatte im Juni auf YouTube einen Rap veröffentlicht, in dem er die amerikanische Talkmasterin Chelsea Handler als “jüdische Hure” und “Hündin” bezeichnete und zu einem Besuch in Belgrad einlud, wo ihr neben Gruppensex auch einige andere erniedrigende Praktiken zuteilwerden sollten, auf die die Moderatorin laut El Maestro sicher stehen würde. Das Ganze war als Retourkutsche gedacht, weil Handler die Serben insgesamt nach einem Amy Winehouse-Konzert in Belgrad, bei dem sich die Sängerin aufgrund offensichtlicher Alkoholisierung kaum auf den Beinen halten konnte und darob ausgebuht wurde, als “Schande” und “Enttäuschung” bezeichnet hatte. Auch wenn man El Maestro zugestehen muss, dass Handlers verallgemeinernde Aussage von beträchtlicher Dummheit ist, unterbietet seine Reaktion darauf sie diesbezüglich mit Leichtigkeit; zudem transportiert das Machwerk Frauenfeindlichkeit und Rassismus, und das alles offenbar aus gekränktem Nationalstolz.<br />
<br />
Nun gibt es zwei Möglichkeiten für den Arbeitgeber, auf den Vorfall zu reagieren: entweder sieht man das Ganze als Privatmeinung eines Kaderspielers an, die vermutlich noch dazu vor Vertragsunterzeichnung geäußert wurde und tut gar nichts. Oder aber man feuert den Kicker ohne viel Federlesens, weil man der Ansicht ist, dass eine Meinung nur dann als privat durchgeht, solange sie nicht einem größeren Personenkreis gegenüber geäußert wird und alles andere potentiell vereinsschädigende Wirkung entfalten kann. Der SC Wiener Neustadt wählte den goldenen Mittelweg und tat beides: am Dienstag war man laut Manager Alex Gruber <em class='bbc'>“von einer Geldstrafe weit entfernt”</em>, da es sich <em class='bbc'>“letztendlich um sein Privatleben”</em> handelt, ein <em class='bbc'>”ernstes Wörtchen”</em> würde aber wohl gesprochen werden. Keine 48 Stunden später war El Maestro dann freigestellt und der Klub distanzierte sich von jeglichen rassistischen Aussagen.<br />
<br />
Es ist natürlich einfacher, einen 18-Jährigen kaltzustellen als Nachwuchsspielern neben fußballerischen Fähigkeiten auch Werte zu vermitteln, mit denen sich der Verein identifiziert und für die er auch öffentlich eintritt. Ob das im aktuellen Fall erfolgversprechend wäre, darf allerdings bezweifelt werden. In der aktuellen Ausgabe des Magazins “<a href='http://www.dasbiber.at' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>dasbiber</a>” legt El Maestro nochmal nach und rechtfertigt Textpassagen der Marke <em class='bbc'>“Du magst es, wenn dir ein Serbe ins Gesicht ejakuliert”</em> mit den Worten <em class='bbc'>“Das ist so auf der Straße. Wenn du jemanden nicht leiden kannst, greifst du ihn verbal an.”</em><br />
<br />
Das kann man natürlich machen. Dann sollte man sich aber auch nicht wundern, wenn man über kurz oder lang auf genau diese Straße gesetzt wird.<br />
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(Lichtgestalt)]]></description>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 07:43:10 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Pfosten der Woche (KW 38) - Cristiano Ronaldo</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/pfosten-der-woche-kw-38-cristiano-ronaldo-r455</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der Broterwerb eines Weltklassefussballers gestaltet sich mitunter mühselig und durchaus schmerzhaft, was Cristiano Ronaldo im Champions League-Auswärtsspiel von Real Madrid bei Dinamo Zagreb am eigenen Leib zu spüren bekam. Überharte Fouls und Häme von den Rängen können einem Mann wie ihm aber nichts anhaben, was er in einem Interview mit der spanischen “Marca” auch deutlich zum Ausdruck brachte.</em><br />
<br />
Nach dem 1:0-Auftaktsieg der Königlichen in der gleichnamigen Klasse war Cristiano Ronaldo von den vorangangenen 90 Minuten schwer gezeichnet: sein blutender Knöchel musste in der Kabine genäht werden, die Dinamo-Fans hatten ihn über weite Strecken des Spiels gnadenlos ausgepfiffen und als Draufgabe mehrmals hämische “Messi, Messi!”-Rufe durch das Stadion hallen lassen. Nun steht Cristiano Ronaldo im Ruf, in Sachen Ego seinem derzeitigen Chef Jose Mourinho, der Kritik an seiner Person vor einiger Zeit mit den Worten <em class='bbc'>“Jesus wurde auch nicht von allen geliebt”</em> abtat, kaum nachzustehen – wer hätte also gedacht, dass sich der Portugiese angesichts der soeben erfahrenen Blutgrätschen und Schmähungen nicht in eitlen Gefechten verzetteln, sondern zu einer glasklaren und messerscharfen Analyse der Gesamtsituation anheben würde? <br />
<br />
<em class='bbc'>“Die Dinamo-Spieler haben ununterbrochen getreten und der Schiedsrichter hat nichts dagegen unternommen. Ich denke, weil ich reich, gutaussehend und ein großartiger Spieler bin. Sie beneiden mich, eine andere Erklärung habe ich nicht.”</em><br />
<br />
Das zeugt von Klasse, zeugt von Stil und genau diese Art von subtiler Bescheidenheit nötigt selbst dem widerständigsten Kritiker Respekt ab. Bleibt zu hoffen, dass sich nicht nur die Dinamo-Kicker Cristiano Ronaldos Worte zu Herzen nehmen und ihn im Rückspiel ohne die im Fussball mittlerweile leider alltäglich gewordenen Unsitten in Form von Zweikämpfen, Tacklings und Arbeit gegen den Ball gewähren lassen, sondern generelle Selbstreflexion bei Balltretern aus aller Welt einsetzt. Jemanden nur aufgrund von sozialem Status, Aussehen und großteils angeborener Eigenschaften auf dem Spielfeld zu schikanieren ist schließlich diskriminierend, niederträchtig und eines fairen Sportskameraden nicht würdig.<br />
<br />
Eine Schwachstelle hat die Theorie bei genauerem Hinsehen aber doch: die Erklärung, wieso andererseits Spieler vom Schlage eines Andreas Dober im Laufe ihrer verdienstvollen Karrieren überhaupt jemals Opfer von Foulspiel und Schmähgesängen werden, bleibt uns Ronaldo schuldig. Schade, aber vielleicht greifen andere große Talente mit ebensogroßen Egos den Faden auf und bringen eines Tages den tiefschürfenden Gedankengang zu Ende, den Cristiano Ronaldo begonnen hat. Marko Arnautovic vielleicht, dem wäre das ohne weiteres zuzutrauen.<br />
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(Lichtgestalt)]]></description>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 13:35:52 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Wenn auf der Südtribüne ein Platz in Reihe 10 (Aufgang 4) leer bleibt...</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/wenn-auf-der-sudtribune-ein-platz-in-reihe-10-aufgang-4-leer-bleibt-r452</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Nach Rapids Kantersieg über den schwachen Kapfenberger SV sind die Meinungen über die Leistung geteilt. Wie abseits.at bereits berichtete kann man aus dem Sieg <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/51-rapid-zerlegt-dezimierte-kapfenberger-und-uberzeugt-dabei-mannschaftstaktisch-r451' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>durchaus positive taktische Schlüsse ziehen</a>, allerdings war die Art und Weise, wie das Spiel gewonnen wurde, noch keineswegs überzeugend. Zu viele Fehler im Aufbau, zu viele vergebene Chancen - aber auch eine sehr seltsame Allgemeinstimmung im Gerhard-Hanappi-Stadion, die vielleicht auf das Zuhausebleiben des Rapid-Geist zurückzuführen ist, wie ein Fan im Austrian Soccer Board, in diesem melancholisch-humoristischen Beitrag vermuten lässt.</em><br />
<br />
14.000 Grüne fanden gestern gegen Kapfenberg den Weg ins Stadion. Nur einer - ein ganz Wichtiger - war heute wiederholt ferngeblieben: Der Rapid-Geist. Der Rapid-Geist ist ein alter Herr - man kann schon sagen “ein Greis”. Er ist im biblischen Alter von 112 Jahren und hat schon so ziemlich alles erlebt, was man fußballerisch beim SK Rapid so erleben kann: Europacup-Titel ... Meistertitel … Stadion Umzüge … Legenden … den Franz Bimbo Binder … aber auch sehr schwere Zeiten. Der Rapid-Geist sitzt seit Jahrzehnten auf “der Süd”. Dort hat er sein Platzerl’ (ein ganz gemütliches, sei bemerkt!). Nämlich oben am “Oberen Rang - Aufgang 4 - Reihe 10”. Der ganz unscheinbare Platz gleich am Gang ist es. Dort sitzt er für gewöhnlich immer.<br />
<br />
Der Rapid-Geist kommt meistens schon eineinhalb Stunden vorm Spiel und sitzt während der Partie meistens seelenruhig auf seinem Platz‘l und rührt sich wenig. Wer kann’s so einem alten Herren verdenken, wenn er nicht bei jedem Wer-nicht-hüpft-der-ist-ein-Irgendwas mitmacht? Wenn der alte Herr beim Stadion ankommt und sich langsam und bedächtig den Weg zu seinem Platz bahnt, dann g’freut sich jeder der ihn sieht!<br />
<br />
In dem Moment wenn ich den Greis seh’, fühl’ ich mich erst richtig z’haus im Stadion! Ich denke mir dann: “Schau an ... der Rapid-Geist ist auch wieder da heut’! Heut’ kann nichts schief gehen. Auch wenn wir hinten sind … des wird scho passen!” Und innerlich spürt man die Anspannung des bevorstehenden “Matches” - spürt die tiefen Wurzeln der Tradition und vor allem die Einheit aller Menschen in diesem Stadion, aller Menschen zuhause vor den Fernsehgeräten und aller Menschen die grad nicht schauen können (aber innerlich nervös sind, weil’s wissen, dass “die Rapid” gleich spielen wird).<br />
<br />
Das erste Mal ist es mir beim Heimspiel gegen Ried aufgefallen. In der 10. Minute schaue ich runter und der Platz vom Rapid Geist ist leer. Das war nicht der Fall seit ich zurückdenken kann. Ich denk mir: “Der wird krank sein. Ist ja schon alt. Gute Besserung alter Mann!”. Das Spiel war mühevoll. Ein mieses 0:0. Kein Support vom Block West. Eine komische - geisterhafte, Rapid unwürdige Atmosphäre.<br />
<br />
Und dann, im zweiten Heimspiel der Saison der Schock: Sein Sessel ist und bleibt auch während des Spieles leer. Seine Nachbarn gestikulieren aufgeregt. Immer mehr Leute sammeln sich da unten bei der Reihe 10. Ich bin neugierig und schau runter und merke, dass heftig debattiert wird: “Vielleicht ist er g’sturbn?” fragt der älterer Herr auf Platz 139. “Um Gottes Willen … hoffentlich is ihm nix passiert!” höre ich von der Dame daneben. Ein junger Mann mit Kapperl schreit dazwischen: “Aber geh’ meine Herrschaftn’ … der ist sicher nur beim Wirt’n und schaut des Spiel im Sky!?”. Es folgen wilde Spekulationen von allen möglichen Leuten, eine besagt sogar, dass er am Platzsturm beteiligt war und ein Stadionverbot bekommen hat. Absurd.<br />
<br />
Das folgende Spiel war eine Katastrophe. So schlecht haben wir gegen Matterburg schon lange nicht mehr gespielt. Wenigstens wieder ein bisserl - wenn auch selbstherrlich inszenierter - Support vom Block West.<br />
<br />
Heute war ich den ganzen Tag angespannt. Bei meinem ersten Schritt aus dem Bett musste ich an den Rapid Geist denken: “Wird er heute wieder dabei sein?”.<br />
<br />
Doch wieder war heute sein Platz … LEER.<br />
Mit dem Schiedsrichter als 12. Mann haben wir gegen Kapfenberg einen schmeichelhaften Sieg eingefahren. Die Schwächen der Mannschaft, die Verunsicherung, die Probleme im Spielaufbau waren abermals augenscheinlich.<br />
<br />
Ich stehe noch lange vor seinem Sitzplatztäfelchen des alten Herren und denke zurück an die vielen emotionsgeladenen Spiele, an denen er ruhig unten gesessen hat und das Spiel verfolgt hat.<br />
<br />
<span style='color: #0000FF'><a href='http://www.austriansoccerboard.at' class='bbc_url' title=''>Austrian Soccer Board</a> User "Gezeichnet fürs Leben" nach dem 5:1-Sieg über den Kapfenberger SV</span>]]></description>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 11:31:58 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Die ersten fünfzehn Minuten beim Kharkiv-Spiel: Kritik an der "Causa Uwe"]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/die-ersten-funfzehn-minuten-beim-kharkiv-spiel-kritik-an-der-causa-uwe-r450</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Beim Europa League Spiel der Wiener Austria gegen Metalist Kharkiv verzichtete man vonseiten der Fanklubs während der ersten Viertelstunde auf die Unterstützung der Mannschaft. Grund war das unerwartete Ableben eines Vertrauten der aktiven Szene. Angekündigt wurde das Ganze durch einen im Internet publizierten Flyer. Auch im Austrian Soccer Board wurde diese Thematik kontroversiell diskutiert.</em><br />
<br />
In der violetten Internetgemeinde stieg nach bekannt werden der Maßnahme das Interesse am Verstorbenen, der laut szenekundigen Usern (soweit man diesen Vertrauen schenkt) eine Legende gewesen sein soll. Wie genau man sich bei Unsterblich Wien den Legendenstatus erarbeitet wurde zwar nicht näher erläutert, allerdings lässt die Heftigkeit der Trauermaßnahmen (Viertelstunde schweigen, keine Fanklubbanner) sowie die Ausrichtung der „Krawallerie“ einiges erahnen. <br />
Soweit also zu den Vorraussetzungen, auf die näheren Umstände wird hier nicht eingegangen, wird der Grundsatz  „de mortuis nil nisi bene“ respektiert.<br />
<br />
Was am Donnerstag also folgte, war eins der groteskesten Szenarien der letzten Jahre am Verteilerkreis. War beim letzten Supportverzicht noch die Vereinspolitik „schuld“, so wurde hier ein Fußballspiel erneut von einer Minderheit missbraucht, um sich selbst wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Niemand spricht den Freunden und Bekannten das Recht ab, um einen verstorbenen Freund zu trauern. Aber ein Fußballstadion ist ein Ort des Lebens an dem, bei allem Respekt, Trauerkränze deplatziert wirken. Viel schlimmer jedoch war, dass Ankündigungen, wonach es jedem selbst überlassen sei, wie er sich verhalte, nicht stimmten. Auch wenn es bei verbalen Scharmützeln blieb, so ist die Tatsache, dass eine fünf bis sechs Mann starke Truppe durch die Reihen wandert, einfach nur widerlich und aufs Schärfste zu verurteilen.<br />
Fest zu halten bleibt die Tatsache, dass die gewählte Vorgangsweise von der Mehrheit der Fans abgelehnt wurde, wie am lautstarken Support während der ersten Viertelstunde abgelesen werden kann.<br />
<br />
Wie es bei Tribünenvorfällen üblich ist, muss man sich auf Zeugenaussagen verlassen, sofern man nicht selbst Zeuge des Geschehens war. Allerdings sind folgende Behauptungen und Schilderungen aus der Kenntnis der aktuellen Lage auf der Osttribüne durchaus glaubhaft und plausibel.<br />
Wenn auch nur ein Bruchteil der kolportierten Meldungen stimmt, ist die Politik gegenüber den Fans nicht nur zu hinterfragen, müssen sich die Verantwortlichen aber viel mehr fragen, ob sie der Aufgabe noch gewachsen sind. <br />
<br />
Angeblich sollen Teile der Trauergemeinde (immerhin gilt die Anwesenheit von Vertretern aus der Grün-Weißen Hooliganszene als gesichert) über das Pub (und somit auch ohne ID) gratis Zutritt erhalten haben.<br />
<br />
Es ist nicht mehr länger tolerierbar, dass der Verein diese Szene im „besten“ Fall ignoriert, im schlimmsten Fall sogar unterstützt. Und es ist nicht länger tragbar, dass der gemeine Fan schikaniert wird, damit man vor den Medien der UEFA oder vor dem jüngsten Gericht behaupten kann, dass man alles tut, um Unruhestifter fernzuhalten. Außerdem wäre es endlich wieder an der Zeit, dass sich der Verein öffentlich dieser Thematik stellt. Bedauerlicherweise haben sich Aussagen nach dem Abbruchderby, wonach bei Violett alles Eitel Wonne wäre viel schneller als befürchtet als Nonsens herausgestellt.<br />
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<strong class='bbc'>Nötige Konsequenzen</strong><br />
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Die Austria muss, und es steht zu vermuten, dass diese Erkenntnis den Verantwortlichen noch nicht bewusst ist, sich aus eigenem Interesse von den Betroffenen distanzieren. Die Mannschaft kann noch so sympathisch und dynamisch wirken, und somit für Sponsoren interessant, solange rechtsextreme oder gewaltverherrlichende Umtriebe ihr Unheil treiben, werden es sich potentielle Geldgeber in Zukunft dreimal überlegen, ob das Geld nicht woanders besser aufgehoben wäre. Und zu guter letzt hat die Austria als Verein verdammt noch einmal die moralische Pflicht, aus dem Selbstverständnis und der Geschichte des Vereins heraus, alles zu unternehmen, um den FAK wieder als weltoffenen Teil der Bundeshauptstadt zu etablieren. <br />
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Patrick Redl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 07:47:43 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar | Nachbetrachtung der “Sport am Sonntag“- Sendung</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/kommentar-nachbetrachtung-der-sport-am-sonntag-sendung-r440</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Vergangenes Wochenende diskutierte Austrian-Soccer-Board- und abseits.at-Gründer Daniel Mandl gemeinsam mit Martin Blumenau (FM4), Wolfgang Winheim (Kurier) und Willi Ruttensteiner (ÖFB) über die aktuelle Misere und die Zukunftsaussichten beim österreichischen Fußballbund. Es entwickelte sich eine spannende Diskussion, die jedoch weit mehr Sendezeit gebraucht hätte.</em><br />
<br />
Den härtesten Job am Wochenende hatten wahrscheinlich die ORF-Visagisten. Hätten sie bereits im Vorfeld der Sendung Daniels Augenringe gesehen, dann hätten sie ihn wohl schon am Samstag auf den Küniglberg bestellt. Man merkte allerdings, dass beim ORF ausschließlich Vollprofis den Schminkpinsel schwingen, denn Daniels Augenringe (immerhin fast schon sowas wie Markenzeichen) waren im TV kaum zu sehen und er sah gleich ein paar Jahre jünger aus, was Herrn Ruttensteiner später vermutlich zur Aussage verleitete, dass er den Fußball der 90er-Jahre nicht kenne…<br />
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<strong class='bbc'>INTERESSANTE DISKUSSION MIT DEM FALSCHEN GESPRÄCHSPARTNER</strong><br />
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Es entwickelte sich von Beginn weg eine interessante Diskussion, der allerdings das Manko anhaftete, dass von Seiten des ÖFB der falsche Gesprächspartner in der Sendung saß. Der technische Direktor des ÖFB genießt selbst in den ansonsten „ach so kritischen“ Internetportalen einen guten Ruf und ist als Fachmann bei den gut informierten Fans unumstritten. Interessanter wäre es gewesen, wenn Leo Windtner, der Teamchef, oder einer seiner Assistenten rechts von Oliver Polzer gesessen wäre. Diese schlugen jedoch die Einladung zur Sendung aus, sodass Willi Ruttensteiner die Verfehlungen seiner Arbeitskollegen verteidigen musste. Ruttensteiner, der kurz nach der Sendung zum Interims-Nationaltrainer befördert wurde, tat dies sehr vehement, ging von Beginn an zum Gegenangriff über und zeigte alles in allem eine Performance, mit der sein Arbeitgeber zufrieden sein konnte.<br />
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<strong class='bbc'>GUTE ZUKUNFTSAUSSICHTEN – ABER WAS IST MIT DER GEGENWART</strong><br />
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Ruttensteiner bereitete sich gewissenhaft auf die Diskussion vor, studierte etwa die Ergebnisse der Schweizer Nachwuchs-Nationalmannschaften, da er antizipierte, dass Kollege Martin Blumenau in diese Richtung Fragen stellen würde. Leider entwickelte sich die Diskussion stark in Richtung Nachwuchsarbeit des ÖFB. Ruttensteiner gab zu, dass in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden und forderte etwas Geduld. Auch wenn die Fans der österreichischen Nationalmannschaft diese Durchhalteparolen schon oft hören mussten, bestreitet niemand, dass die Auswahl in den kommenden Jahren stark verbessert auftreten wird. Österreich hat momentan ein gewaltiges Potential und man muss kein Hellseher sein, um voraussehen zu können, dass die Zukunft nicht so duster wie die Gegenwart aussehen wird. Andererseits hörten wir am Sonntag, rückblickend auf die letzten gut zehn Jahre, diese Durchhalteparolen nicht zum ersten Mal…<br />
<br />
Für den jetzigen Nationalteam-Notstand hatte Willi Ruttensteiner keine wirklich schlüssigen Erklärungen parat. Er sagte, dass die Legionäre noch Zeit brauchen würden, da sie im Ausland um einen Stammplatz in der Mannschaft kämpfen müssten. Einmal abgesehen davon, dass viele Legionäre regelmäßig spielen und zu Stützen in ihren Mannschaften avancierten, müsste man mit diesem Spielerpotential trotzdem weit mehr erreichen, als in dieser EM-Qualifikation. Kritik an seinen Arbeitskollegen im ÖFB rutschte ihm erwartungsgemäß nicht über die Lippen.<br />
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<strong class='bbc'>FAZIT</strong><br />
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Schon nach den letzten Länderspielen konnten die Zuschauer vor den Fernsehgeräten feststellen, dass dem Teamchef und seinen Spielern gezielte kritische Fragen zur Taktik gestellt wurden. Mit der Einladung von Daniel Mandl und Martin Blumenau führte der ORF diesen Weg bewusst fort und ließ zwei Kritiker des derzeitigen ÖFB-Systems zu Wort kommen. Es entwickelte sich ein verbaler Schlagabtausch, in dem es keinen Sieger gab. Willi Ruttensteiner konterte gut auf die Vorwürfe, beantwortete aber einige wichtige Fragen nicht (Stichwort: Abschiedstournee von Constantini), die sich nach der Sendung jedoch teilweise von selbst klären sollten. Mittlerweile ist Ruttensteiner nämlich Interims-Teamchef und wird für den Zeitraum, in dem sich der ÖFB auf Teamchefsuche begibt Constantinis Agenden übernehmen. Leider reichte die Sendezeit nicht aus, um alle wichtigen Themen anzusprechen und auszudiskutieren. Ein großes Lob geht an Oliver Polzer, der insbesondere vor der Sendung einen äußerst sympathischen Eindruck auf uns machte und auch das Publikum in einer ungezwungenen Art und Weise in Stimmung brachte. <br />
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Stefan Karger<br />
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Teil 1<br />
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Teil 2<br />
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Teil 3<br />
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 13:19:37 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Pfosten der Woche (KW 37) - Arsenal FC</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/pfosten-der-woche-kw-37-arsenal-fc-r427</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die neue Premier League-Saison hat für Arsenal sehr durchwachsen begonnen, nur ein voller Erfolg in Gestalt eines mageren 1:0-Siegs gegen Aufsteiger Swansea steht nach vier Spielen zu Buche und der Rückstand auf die Konkurrenz aus Manchester beträgt schon jetzt satte acht Punkte. Tröstlich also, dass es für die Gunners wenigstens auf anderen Gebieten nach Wunsch läuft.</em><br />
<br />
Die Spanierin Alicia Simon hatte vor einigen Jahren die Idee, in Sevilla einen Hutladen zu eröffnen. Da ihr Geschäft im Stadtviertel El Arenal nahe des alten Hafengebietes liegt,  wählte Simon – wenig kreativ, aber durchaus nachvollziehbar – den Namen “Arsenale”, das italienische Pendant zur spanischen Bezeichnung. Diesen Namen liess sie 2007 auch bei der lokalen Patentbehörde registrieren, doch kurz darauf und noch vor der eigentlichen Eröffnung erhielt sie Post aus London: der Arsenal FC kündigte aufgrund angeblicher Verwechslungsgefahr rechtliche Schritte an, brachte wenig später Klage ein – und bekam jetzt in erster Instanz tatsächlich Recht. <br />
<br />
Das spanische Gericht folgte der durchaus originellen Argumentation des Clubs, der in seinen Shops Schuhe verkauft und deshalb der Ansicht ist, dass im vom Patentrecht definierten Bereich “Bekleidung, Hüte und Schuhe” kein anderer Anbieter unter gleichem oder ähnlichem Namen tätig werden darf. Eine geradezu lächerliche Beweisführung, verkauft Simon in ihrem Laden mitnichten schlecht gefälschte Arsenal-Kappen, sondern hauptsächlich Sombreros. Mag sein, dass die Gunners beim 2:8 gegen Manchester United eher an Hutständer denn an Profifußballer gemahnten, doch tut dies der Absurdität dieser Klage keinen Abbruch.<br />
<br />
Der Verein fühlte sich jedenfalls bestätigt und ließ verlauten: <em class='bbc'>“It is important that AFC protects its global name when and where appropriate.”</em>. Es stellt sich somit die Frage, für wie dämlich Arsenal seine Fans eigentlich hält und ob wirklich zu befürchten steht, dass abertausende Fußballaffine künftig irrtümlich mit Simons Sombreros anstelle von offiziellem Merchandising im Emirates-Stadion auftauchen.<br />
<br />
Alicia Simon hat angekündigt, gegen das Urteil Rekurs einzulegen, wobei zu hoffen steht, dass die Berufungsrichter in Madrid den erstinstanzlichen Spruch aufheben. Widrigenfalls wäre weiteren Klagen dieser Art Tür und Tor geöffnet und andere Fußballklubs könnten auf ähnlich seltsame Ideen kommen: Gerichtsverfahren in Sachen Crystal Palace gegen Swarovski, Malaga gegen den Eissalon Tichy und Sturm Graz gegen die steirischen Obstbauern sind dann nur noch eine Frage der Zeit.<br />
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(Lichtgestalt)]]></description>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 08:16:01 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Pfosten der Woche (KW 36) - "Marca"]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/pfosten-der-woche-kw-36-marca-r401</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>An den Anblick spanischer Fußballprofis, die auf dem Spielfeld in ausufernde Handgemenge verwickelt sind, hat man sich in den letzten Monaten bereits gewöhnt. Dass Szenen wie jene im Freundschaftsspiel der Seleccion gegen Chile am vergangenen Freitag im schweizerischen St.Gallen in der spanischen Presse freudig bejubelt werden, ist hingegen neu.</em><br />
<br />
Die Elf des amtierenden Weltmeisters hatte die Partie gegen die Südamerikaner in allerletzter Minute gedreht und einen 0:2-Rückstand dank eines Elfmetergeschenks von Schiedsrichter Laperriere noch in ein 3:2 verwandelt. Was dann folgte, wäre eines Clasico durchaus würdig gewesen: eine herbe Attacke an Iniesta und dessen provokante Reaktion darauf führte zu Rudelbildung und heftigen Rangeleien, an der sich auch die Ersatzspieler und einige Offizielle der beiden Teams beteiligten; es wurde von beiden Seiten nach Herzenslust zugelangt, mitten ins Chaos hinein erfolgte Minuten später notgedrungen der Abpfiff. <br />
<br />
Unter normalen Umständen würde man erwarten, dass derartige Szenen in einem freundschaftlichen Kräftemessen, das noch dazu am “Fair Play”-Tag der FIFA stattfindet, selbst in der diesbezüglich wohl schon einigermaßen abgehärteten spanischen Presse zu reisserischen Schlagzeilen wie “Wild-West in St.Gallen” oder dergleichen führen – doch weit gefehlt. Die Medien, allen voran die Sportzeitung “Marca”, bejubelten einhellig und erleichtert, dass die Erzrivalen von Barcelona und Real sich diesmal nicht gegenseitig an die Gurgel gegangen waren, sondern die Chilenen als gemeinsamen Feind erkannt und bekämpft hatten:<br />
<br />
<em class='bbc'>“Am Ende war auf dem Spielfeld Krieg, aber zwischen den Nationalspielern von Barcelona und Real Madrid wurde Frieden ausgerufen. Sie haben alle zusammengehalten, sie verteidigten einander mit Händen und Füssen. Der Frieden in der Seleccion ist wieder eingekehrt.”</em><br />
<br />
Einer der gefeierten Helden des Abends war Barcelonas Sergio Busquets, der Real-Verteidiger Alvaro Arbeloa im Zuge der Handgreiflichkeiten zu Hilfe geeilt war. Chile sei Dank sind damit also, wenn man Marca glauben darf, sämtliche Vermutungen vom Tisch, dass die Nationalspieler der beiden großen spanischen Clubs verfeindet wären. Andres Iniesta, am Ausbruch der Feindseligkeiten nicht ganz unbeteiligt, sieht das ebenso und erklärte nach dem Spiel: <em class='bbc'>“Wir kämpfen für dieselbe Sache”</em>.<br />
<br />
All dies sollte sich die österreichische Presse zu Herzen nehmen, wenn die hiesige Auswahl am Dienstag ihr fußballerisches Glück gegen die Türkei versucht und sportlichen Schiffbruch erleiden sollte. Die raunzaffinen Journalisten könnten selbst im Falle eines schlimmen Debakels immer noch das Positive herausstreichen und ihrer vorbehaltosen Begeisterung darüber Ausdruck verleihen, dass sich die heimischen Kicker seit dem Kabinenzweikampf zwischen Stefan Maierhofer und Marko Arnautovic im März keine teaminternen Prügeleien mehr geliefert haben und laut Paul Scharner 24 Freunde im Kader stehen. Keine Weiterentwicklung im Nationalteam unter Constantini? Von wegen. In Sachen Teamgeist sind wir längst mit dem Weltmeister auf Augenhöhe. <br />
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<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/Y8oHTnwQ2rs"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/Y8oHTnwQ2rs" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<br />
(Lichtgestalt)]]></description>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 18:10:09 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Fankurve | 2000 km für ein 2:6 - ein Fanbericht aus Gelsenkirchen</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/fankurve-2000-km-fur-ein-26-ein-fanbericht-aus-gelsenkirchen-r398</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Einen Fanbericht der etwas anderen Art bekamen wir von einem User des Austrian Soccer Board zugeschickt. Thomas Köhler ist nämlich Deutscher – supportet jedoch die österreichische Nationalmannschaft und folgte ihr mit etwa 3.500 weiteren Fans nach Gelsenkirchen, um Joachim Lows DFB-Elf verlieren zu sehen… hier sein Bericht!</em><br />
<br />
Im Februar entstand im Austrian Soccer Board unter den Fans die Idee, neben den Dreier-Heimabos auch für die Auswärtsaufgabe in Deutschland eine gemeinsame Fahrt mit dem ÖFB-Bus zu organisieren. Dies gelang im Endeffekt nicht ganz, aber immerhin zum Teil und so trafen sich die ersten kurz nach 20 Uhr in einem Beisl am Südtiroler Platz, um der Abfahrt am 1.9. entgegenzufiebern. Die fand knappe zwei Stunden später dann auch statt, mit zwei Bussen und „I am from Austria“ im Radio ging es in Richtung Gelsenkirchen. Der Mob war relativ gut gemischt besetzt, vom informierten Fußballfan, den gelegentlichen Fußballschauer, hin zu den 30-Jährigen, die mal von der Frau weg sind um zu saufen - bis zum Fan, der sich über die einzelnen Marktwerte der Spieler unterhält war eigentlich alles vertreten. <br />
<br />
So war es zunächst auch eine sehr lange Nacht, zumal der Großraumbus sich für Schlaf als ungeeignet herausstellte. Doch trotz zahlreicher Pausen auf denen nur noch mehr Alkohol besorgt und konsumiert wurde, kam man gegen 13 Uhr tatsächlich vor der Veltins-Arena an. Nicht nur die warmen Temperaturen setzten einigen Mitfahrern zu, auch einige mit recht schweren Gang waren zu diesem Zeitpunkt darunter. Jetzt ging es wie vom ÖFB (und der Exekutive Deutschlands) empfohlen nach Buer. Der relativ umständliche Marsch dahin endete an einer Bimstation, mit der es doch wesentlich schneller zu einem kleinen Fest in dem Gelsenkirchener Stadtteil ging. Dort fingen allerdings auch die ersten Österreicher an zu provozieren, wobei diese schnell Probleme von eigener Seite bekamen, die wollten, dass man sich im Ausland zu benehmen wusste. Das war auch ein Grund, warum sich die Gruppe jetzt aufteilte. So waren wir die ersten Kunden an einem Stand, wo es nur sehr kleine Biere gab. Die Nahrungssuche stand dann auch auf dem Plan und uns wurde kurze Zeit später von einem einheimischen die beste Pizza der Stadt versprochen, nebenbei wollte er uns gleich auf einen Wein in der Pizzeria einladen (bei 33 Euro die Flasche). <br />
<br />
Doch zu guter Letzt landeten wir nach einer Pizza eben wieder auf dem Fest, wo sich nun einige Österreicher eingefunden hatten und für entsprechende Stimmung sorgten, so wurden sämtliche Leute in DFB-Trikots standesgemäß ausgepfiffen, sich mit den altbekannten Schlachtgesängen warmgesungen und der Sänger auf dem Fest hatte wohl einen Auftritt den er nicht wieder vergessen wird, weil er nur mit Provokationen zumindest kurzzeitig die Aufmerksamkeit erhalten konnte. Nun war es an der Zeit sich in Richtung Stadion aufzumachen. Mit der BIM war man doch recht schnell an Ort und Stelle und nun wurde sich auch die „Knappenkarte“ zugelegt, damit man auch im Stadion an die wichtigsten Getränke kommt, auch wenn es eine unnötige Sache ist. Aber je besser der Fußball, desto schlechter das drum herum, wie wir feststellten. <br />
<br />
Da wir rechtzeitig im Stadion waren, haben wir uns kurzfristig für Reihe eins im oberen Rang entschieden, da wir der Meinung waren, dass in einem Fansektor freie Platzwahl war. Da auch die eigentlichen Kartenbesitzer dafür Verständnis hatten, war es nicht die schlechteste Stelle, da man auch teilweise die Gesänge aus dem ersten Rang gut hören konnte. Während sich die die restlichen Plätze in der Arena füllten stieg eigentlich jetzt die Vorfreude auf eine Fußballschlacht, immer in der Hoffnung auf einen guten Ausgang. Die Choreographie der deutschen Fans war nicht schlecht, jedoch auch schon vor dem Spiel deutlich zu erkennen, dafür war sie zu dem Zeitpunkt, wo eine zu sehen sein sollte nicht mehr vorhanden - ansonsten waren auf deutscher Seite Klatschelemente verteilt. Zum Anpfiff kamen die einzigen Gesänge aus dem Gästeblock, was eigentlich verwunderlich war, jedoch lief das Spiel genau umgekehrt zur Fanleistung und Deutschland übernahm die Kontrolle, wohingegen Österreich den Ball nicht in der gegnerischen Hälfte einmal unter Kontrolle hatte und die Hoffnung auf längerfristige Ausgeglichenheit war auch schnell über den Haufen geworfen als einige Deutsche jubelnd Richtung Gästeblock liefen. Doch der Stimmung tat dies keinen Abbruch, nur wenige Sekunden nach dem Torjubel war man wieder anders als die Deutschen stimmkräftig, was aber bei 3.500 Leuten in so einer Arena auch nicht perfekt auf dem Rasen ankommt, zumindest wurden die Rot-Weißen dadurch nicht spürbar gepusht, die fingen sich gemütlich weiter Tore, ohne auch nur den Ansatz von Einsatz zu zeigen. Beim 0:3 jubelte der in Trikot und Deutschlandfahne gehüllte Fan drei Reihen hinter uns (der sich offenbar im Sektor geirrt hatte) natürlich als einziger - in einem Moment wie diesem eine Provokation, die jemand (Gerüchten zu Folge der Autor) nicht hinnehmen konnte und stellte diesen zur Rede, so dass er von den Ordnern aus dem Stadion begleitet wurde.<br />
<br />
Doch die Stimmung im Block war auf dem Nullpunkt, auch die „Trainer raus“-Rufe wurden nicht mehrheitlich mitgetragen und so war es im Stadion still, dies änderte sich erst mit dem Anschlusstreffer, der doch wieder etwas Mut machte. In der Pause gab es zu unserer Überraschung dann keine Wechsel und Sekunden später gab es den nächsten Stimmungskiller mit einem Özil-Tor keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff. Ein Teil der Fans gab jetzt „I am from austria“ von sich, der wenigstens etwas Mut machte. Tatsächlich gab es danach wieder etwas Jubel, als aus dem nichts das zweite Tor für die Rot-Weiß-Roten fiel. Was allerdings weiter erschreckend war: Die monotone Langeweile der Heimfans. Irgendwann, zumeist nach den Toren gab es Deutschland-Gesänge und in den letzten Minuten auch laute Klatscheinlagen, zu wenig eigentlich für den in den Medien so hochgelobten „Fanclub Deutsche Nationalmannschaft“. <br />
<br />
Doch auf der anderen Seite war es für die 3.500 Mitgereisten eine herbe Klatsche, gefühlt mehr als für einige der Spieler, wenn man ohne Karte aus so einem Spiel geht. 30 Minuten nach dem Abpfiff hatten sich dann (fast) alle am Bus zur Nachbesprechung, wobei davon gegen 100% der Meinung waren, dass Didi Constantini nicht mehr Trainer bleiben dürfe. Allein die nicht durchgeführten Wechsel sorgten für Unmut, eine andere Gegebenheit wurde auch noch ausdiskutiert, warum der Autor so spräche wie Martin Harnik <img src='http://www.austriansoccerboard.at/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.gif' class='bbc_emoticon' alt=':D' /> . ansonsten blieb es eine doch recht zurückhaltende Stimmung im Bus auf dem Weg zurück, also auch mit weniger Alkohol. Die meisten versuchten es mit Schlaf und nachdem man wieder in Österreich war, funktionierte die Informationspolitik auch wieder besser, und man stellte entsetzt fest, dass der Nationaltrainer noch im Amt war. So begab sich die Bilanz für 130 Euro Fixkosten + etwa 70 Euro für sonstige Verpflegung, 2000 Km in 27 Stunden im Bus, und das alles für ein 2:6. Da bleibt nur: Auf ein Neues zur nächsten Quali…<br />
<br />
Thomas Köhler, abseits.at<br />
<br />
<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_IMAG0416.jpg' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_IMAG0416.jpg' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_IMAG0417.jpg' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_IMAG0417.jpg' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_IMAG0418.jpg' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_IMAG0418.jpg' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_IMAG0420.jpg' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_IMAG0420.jpg' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_IMAG0421.jpg' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_IMAG0421.jpg' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_IMAG0422.jpg' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_IMAG0422.jpg' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_IMAG0423.jpg' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_IMAG0423.jpg' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_IMAG0424.jpg' 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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 06:48:44 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Fankurve | In Salzburg ist man mit den Red-Bull-Transfers hochzufrieden!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/fankurve-in-salzburg-ist-man-mit-den-red-bull-transfers-hochzufrieden-r391</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Aus Salzburg gibt es ein Fankommentar, das die Sommertransferzeit bei Red Bull Salzburg revue passieren lässt. In den letzten Monaten verpflichtete der Mateschitz-Klub Pasanen, Lindgren, Leonardo, Chema Anton, Alex Raffael und Jefferson und im Fanlager dürfte man mit diesen Verstärkungen zufrieden sein, wie der folgende Beitrag des RBS-Fans "Die VamummTn" beweist...</em><br />
<br />
Nach dem das Transferfenster nun geschlossen ist und wir uns mit dem ein oder anderen 'prominenten' Spieler verstärkt haben, ist es nun Zeit, dass die Transfers besprochen und beurteilt werden, falls man dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon machen kann.<br />
<br />
Im Allgemeinen bin ich mit dieser Transferzeit sehr zufrieden, wenngleich sie auch noch Luft nach oben gehabt hätte. Beispielweise hätte ich nichts dagegen gehabt bzw. hätte ich es sogar für notwendig empfunden, dass man speziell nach dem fixierten Europa-League-Einzug die Kreativabteilung unserer Mannschaft etwas aufgebessert hätte, da man nach wenigen Spielen schon gesehen hat, dass unser Team weiterhin grobe Probleme hat, gegen einen tiefstehenden Gegner Chancen zu kreieren.<br />
<br />
Ein zentraler Mittelfeldspieler, welcher eine gewisse Torgefährlichkeit vorweist und seine Mitspieler immer wieder gut in Szene setzen kann, wäre mit Sicherheit kein Fehler gewesen, wenngleich man auch fairerweise sagen muss, dass es sicherlich kein leichtes Unterfangen ist, einen Spieler mit den beschriebenen Qualitäten zu finden und ihm dann auch noch ein Engagement in Salzburg schmackhaft zu machen. Von daher kein Vorwurf an die Verantwortlichen, vielleicht findet man ja im Winter einen passenden Mann.<br />
<br />
Ein zusätzliches Problem hat sich mit der schweren Verletzung von Alan aufgetan, was natürlich ein ordentlicher Schlag für alle Verantwortlichen gewesen sein muss, da man meiner bescheidenen Meinung nach mit der Verpflichtung von Maierhofer im Sturm sehr variantenreich und gut aufgestellt gewesen wäre. Trotz allem entschied man sich gegen eine Verpflichtung eines zusätzlichen Stürmers, was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beurteilen möchte. Es sei nur so viel gesagt, dass ich national gesehen Maierhofer, Wallner, Alex Raffael und mit Abstrichen Leonardo für vollkommen ausreichend empfinde, ich in die internationalen Spiele allerdings beruhigter gegangen wäre, wenn wir einen einsatzfähigen Stürmer der Güteklasse Alan gehabt hätten. Nichtsdestotrotz hätten wir auch dann nur Außenseiterchancen gegen Bilbao und PSG - von daher auch hier kein Vorwurf, dass man dem vorhandenen Spielermaterial vollstes Vertrauen ausspricht und auf die Verletzung von Alan nicht mehr reagiert hat.<br />
<br />
Eine kleine persönliche Meinung zu allen Neuverpflichtungen:<br />
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Petri Pasanen<br />
<br />
Hat mich im positiven Sinne überrascht, wenngleich sich seine Patzer in den letzten Spielen wieder etwas gehäuft haben. Alles in allem haben wir uns sehr viel Routine ins Boot geholt, welche uns schon in dem einen oder anderen Spiel sehr geholfen hat. Zusätzlich positiv anzumerken ist, dass er punktgenaue Pässe über 30-40 Meter anbringen kann. Bis dato würde er von mir - müsste ich ihn mit einer Schulnote bewerten - eine gute 2 bekommen.<br />
<br />
Rasmus Lindgren<br />
<br />
Hat sich sehr schnell in die Mannschaft integrieren können und hatte bei seinem ersten Auftritt (Testspiel gegen Lyon) gleich eine unglaublich tolle Leistung geboten. Danach folgten noch ein paar gute Auftritte, wobei man auch ähnlich wie bei Pasanen sagen muss, dass in den letzten Spielen eher eine ausbaufähige Performance gezeigt wurde. Trotz allem hat man bisher erkennen können, dass man sich auf jeden Fall keinen schlechten Spieler geholt hat. Sollte Mendes dann allerdings von seiner Verletzungspause zurückkehren, wird er es meiner Meinung nach schwer haben, es sei denn, man nimmt eine Systemänderung vor. Auch ihn würde ich nach den ersten Spielen mit einer 2 bewerten.<br />
<br />
Chema Anton	<br />
<br />
Hatte bisher noch nicht allzu viel Spielzeit bekommen, was ich bisher allerdings gesehen habe, hat mir Freude bereitet. Sollte auf jeden Fall ein Versprechen für die Zukunft sein. Ist jetzt natürlich etwas schwer Anton eine Note zu geben, aber auf Grund der Perspektive und den guten Auftritten bisher, vergeb ich auch hier eine 2 .<br />
<br />
Leonardo de Vitor Santiago<br />
<br />
Für mich eindeutig DER Transfer in diesem Übertrittsfenster. Unglaubliche Technik, Zug zum Tor, immer wieder ein gutes Auge für seine Mitspieler, ...<br />
Er hat uns in dieser kurzen Zeit schon super verstärkt und hat wohl noch Luft nach oben. Um dennoch etwas Negatives zu erwähnen: Er lässt sich halt leider etwas zu schnell provozieren und ist damit immer wieder gefährdet die rote Karte zu erhalten. Allerdings hab ich auch in dieser Hinsicht Besserung in den letzten Spielen erkennen können. Von mir erhält Leonardo für seine bisherigen Leistungen eine glatte 1 und ein großes Dankeschön an Moniz und Hochhauser, die uns nach Tchoyi wieder einen so tollen Kicker in Salzburg beschert haben. <br />
<br />
Alex Raffael und Jefferson <br />
<br />
Vorrangig freut's mich für beide erst einmal, dass ihr großer Traum einer internationalen Fußballkarriere in Erfüllung gegangen ist. Ich hatte vor kurzem erst einmal das Vergnügen mit beiden ein paar Worte zu wechseln - sehr sympathische und bodenständige Typen! Meiner Meinung nach haben sie auf jeden Fall die Berechtigung hier zu sein, da beide schon gezeigt oder zumindest angedeutet haben, welches Potential sie haben. Alex hat mir gegen Mattersburg nicht schlecht gefallen, er ist halt leider noch etwas zu ineffizient. Jefferson hatte sein tolles Spiel gegen Sturm, danach ein solides gegen Omonia Nikosia und leider ein ganz schlechtes gegen Rapid. Was ich damit sagen will ist, dass beide noch etwas inkonstant sind und wohl noch ein bisschen Zeit brauchen, um sich an alles zu gewöhnen, aber die will ich ihnen gerne geben. Benoten würde ich beide bisher mit einer 2-3.<br />
<br />
Wie man wohl herauslesen kann, bin ich alles andere als unzufrieden mit dieser Transferperiode, einzig alleine einen zentralen Mittelfeldmann hätte ich mir noch gewünscht. Ansonsten bin ich von dem vorhandenen Spielermaterial überzeugt und gleichzeitig der Meinung, dass Moniz und Kovac die Saison sowohl national als auch international erfolgreich gestalten werden. <br />
Hoffe, dass ich mit dem Eingangspost zu später Stunde eine gute Diskussionsbasis geschaffen habe. <br />
<br />
Die VamummTn, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 16:18:18 +0000</pubDate>
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