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	<title>News</title>
	<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/</link>
	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:11:10 +0000</pubDate>
	<ttl>43200</ttl>
	<description>Alle Artikel zur tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile</description>
	<item>
		<title>Kein Sieger in Wien 10 - aggressives, kraftaufwändiges Derby endet 1:1!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/kein-sieger-in-wien-10-aggressives-kraftaufwaendiges-derby-endet-11-r587</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Das 299. Wiener Derby wurde ohne Sieger beendet. Die Austria und Rapid trennten sich im ehemaligen Horr-Stadion, heute „Generali-Arena“, mit 1:1. Es war ein Spiel, in dem beide Teams in entschlosseneren Zeiten vehementer auf Sieg gespielt hätten. Eigentlich war für beide Mannschaften mehr drin, man schien sich aber grundsätzlich mit dem Remis zufrieden zu geben.</em><br />
<br />
Austria-Trainer Karl Daxbacher entschied sich in der Offensive erneut für Nacer Barazite als Solospitze. Dahinter sollten Junuzovic, Jun und Gorgon für Dynamik und die richtigen Pässe sorgen. Rapid-Schreck Roland Linz blieb damit auch im Derby auf der Bank – womit sich Karl Daxbacher jedoch ein wenig verspekulierte. Nacer Barazite präsentierte sich unauffällig, trat bei weitem nicht so präsent auf, wie man es in den letzten Wochen des Öfteren von ihm sah. Die größten Chancen der Wiener Austria hatte der später eingewechselte Linz. Jeweils bedingt durch seine Fähigkeit dort zu stehen, wo ein Stürmer stehen soll. Nicht umsonst gibt es keinen aktiven Fußballer, der gegen Rapid öfter traf als Linz. Einzig im Abschluss schwächelte der 30-Jährige und vergab die beiden Matchbälle für die Violetten. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Technik gegen Kampfgeist</strong><br />
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Die Grundanlage des Spiels war ein Spiegelbild für die alten Tugenden der beiden Klubs. Die Austria holte die Ballbesitzstatistik bereits sehr früh im Spiel auf ihre Seite und versuchte Rapid durch gepflegtes Kurzpassspiel gefährlich zu werden. Rapid hingegen, aktuell nicht mit erstklassigen spielerischen Mitteln ausgestattet, stand jeweils nah am Mann und machte die Räume sehr eng. Es entstand eine aggressiv geführte, für beide Seiten sehr kraftaufwändige Partie – allerdings kein fußballerischer Leckerbissen. Das schwere Auswärtsspiel in Alkmaar saß einigen Austria-Spielern noch merklich in den Knochen und ist ein Grund für die zwischenzeitlichen spielerischen Leerläufe. Rapid hingegen hatte nicht die Qualität um mehr in das Spiel zu investieren.<br />
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<strong class='bbc'>Laufmaschinen rund um Hofmann</strong><br />
<br />
Während Daxbacher sein mittlerweile typisches 4-2-3-1 aufbot, stellte Rapid-Trainer Peter Schöttel erneut seine Mannschaft um. Auch der grün-weiße Übungsleiter entschied sich für ein 4-2-3-1, in dem Kapitän Steffen Hofmann auf der „Zehnerposition“ zum Einsatz kommen sollte. Der Clou: Hinter Hofmann spielten mit Pichler und Prager je ein kampf- und laufstarker Spieler, vor Hofmann mit Guido Burgstaller ein Spieler, der ebenfalls weite Wege geht und immer wieder Löcher und Gassen in die gegnerische Abwehr reißen kann. Nun spielte zwar keiner dieser Hofmann-Nebenmänner sonderlich gut, dafür verbesserte das rund um ihn verrichtete Laufpensum Hofmanns Spiel. Der Rapid-Kapitän zeigte sich spielfreudig wie schon lange nicht, schlug gute Pässe, bereitete Burgstallers Tor vor und überzeugte auch durch seine stets positive, kämpferische Körpersprache.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Rapid mit defensiver Grundausrichtung</strong><br />
<br />
Die Nominierung Burgstallers als Solospitze ist wohl als defensivste Offensivvariante Rapids zu bezeichnen. Da der 22-Jährige allgemein einen sehr großen Aktionsradius hat, entwickelte sich Rapids System in Rückwärtsbewegung nicht selten zu einem 4-6-0 oder gar einem 5-5-0, wenn sich Pichler weiter zurückfallen ließ als Prager. Diese Flexibilität war zwar mit ein Grund, dass die Austria gegen ihren Erzrivalen nur selten spielerische Mittel fand, um Ball und Spieler in die Gefahrenzone zu bringen, gleichzeitig aber auch, dass Rapid offensiv über weite Strecken nicht stattfand. Grün-Weiß schaltete zu langsam um, schaffte es bei schnellen Vorstößen nicht ausreichende Anspielstationen vor den Ball zu bringen. Das Spiel Rapids war auf Genieblitze seines Kapitäns aufgebaut: Nur wenn Hofmann Ideen hatte, die anderen Spieler nicht in den Sinn kommen würden, wurde Rapid gefährlich. Ansonsten hatte die Austria kaum Probleme gegen eine technisch limitierte Rapid-Elf zu verteidigen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Salihi und Nuhiu auf dem Abstellgleis</strong><br />
<br />
Durch die Rückkehr des Rapid-Torschützen Guido Burgstaller in den Mannschaftskader verfügt Peter Schöttel aktuell über fünf Stürmer – die in einem 4-2-3-1, wie es heute praktiziert wurde, um eine Position rittern. Gartler und Alar bewiesen bereits, dass sie in einem 4-4-2 ein gutes Sturmduo abgeben, Guido Burgstaller holte sich einen Kredit beim Trainer, indem er trotz schwacher Leistung das Tor zum 1:1 erzielte. Fußballer-Jargon: „Den kannst in der nächsten Partie nicht rausnehmen“. Wenig Platz im System gibt es derzeit für Atdhe Nuhiu und Hamdi Salihi. Ein Abgang des 27-jährigen albanischen Teamstürmers in der Winterpause wird immer wahrscheinlicher. Man kennt Salihis Qualitäten, weiß um seine Abschlussstärke und tolle Torquote Bescheid - allerdings ist es auch offensichtlich, dass Rapid derzeit kaum über die dominanten Mittelfeldspieler verfügt, die Salihi bedienen könnten. Selbiges gilt für Atdhe Nuhiu, der im Winter ebenfalls zu einem Thema für einen halbjährigen Leihvertrag werden könnte, um Spielpraxis zu sammeln.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Flexibler Jun als bester Austrianer</strong><br />
<br />
Und der Beste der Austria? Der 28-jährige Tscheche Tomás Jun zeigte einmal mehr wie wichtig er für die Austria ist. Der 10-fache tschechische Teamspieler macht kaum Wunderdinge, stellt sich aber stets in den Dienst der Mannschaft und spult Match um Match viele Kilometer ab. Für die Zaubertore und Zuckerpässe sind Spieler wie Junuzovic und Barazite zuständig – aber Jun ist gerade wegen seines pragmatischen, schnörkellosen Spiels sehr wichtig für den aktuellen Tabellenzweiten. Nachdem der flexible Offensivmann in der vergangenen Saison an Ladehemmung litt, in allen Bewerben nur vier Treffer in 32 Spielen erzielte, scheint es heuer auch wieder mit dem Toreschießen zu klappen: In 19 Pflichtspielen ließ es Jun bereits sechsmal klingeln – die Formkurve zeigt nach oben.<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 20:33:06 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Mit 24 Punkten in die 2.Liga? So steigt man in Österreich ab!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/mit-24-punkten-in-die-2liga-so-steigt-man-in-oesterreich-ab-r584</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Ein Drittel der diesjährigen Meisterschaft ist vorüber und die beiden punktegleichen Tabellenletzten SV Mattersburg und der Kapfenberger SV 1919 halten bei jeweils 8 Punkten. Hält man diesen Schnitt steht man am Ende der Saison bei 24 Punkten, einer Punktezahl, die in den letzten beiden Saisonen für den Klassenerhalt genügt hätten. Doc h ein Blick in die Vergangenheit der Fußball-Bundesliga zeigt, dass 24 Zähler seit Einführung der 3-Punkte-Regel nicht immer ausgereicht hätten.</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>1995/1996 – Vorwärts Steyr bleibt sieglos</strong><br />
<br />
In der Saison 1995/1996 wurde von der FIFA weltweit die Dreipunkteregel eingeführt. Während Rapid mit 73 Punkten relativ überlegen österreichischer Meister wurde, musste der SK Vorwärts Steyr ohne Sieg und mit lediglich 6 Unentschieden - sprich 6 Punkten - den Gang in die zweite österreichische Spielklasse antreten. Bis heute stellt diese magere Punkteausbeute den Negativrekord eines Absteigers dar und wurde auch heuer bereits nach 12 Runden von Mattersburg und Kapfenberg überboten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>28/22/15 und 33 Punkte sind für die „graue Maus“ nicht genug</strong><br />
<br />
Bereits vier Mal musste die Admira aus der Südstadt die Tabelle von ganz unten betrachten. Während sie in der Saison 1996/1997 dem Abstieg - aufgrund der Fusion zwischen dem LASK und dem FC Linz – trotz „roter Laterne“ noch entrinnen konnte, zog sie im Jahr darauf mit 22 Punkten gegen die Austria aus Lustenau klar den Kürzeren. Auch in den Saisonen 2001/2002 und 2005/2006 sollten 15 bzw. 33 Punkte für den Klassenerhalt nicht ausreichen.<br />
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<strong class='bbc'>3-fach Abstieg für Vorarlberg</strong><br />
<br />
Nach dreijährigem Aufenthalt in der Bundesliga war mit Ende der Saison 1999/2000 auch der Abstieg von Austria Lustenau besiegelt. Ganze sechs Jahre hingegen verblieb Schwarz-Weiß Bregenz in der Bundesliga, bis 2004/2005 aufgrund von finanziellen Problemen mit lediglich 21 Punkten der Abstieg (inklusive Lizenzentzug) folgte. Wesentlich mehr Punkte vorzuweisen hatte der SC Rheindorf Altach bei seinem Abstieg 2008/2009. Trotz einiger guter Verpflichtungen in der Wintertransferzeit - wie den beiden Tschechen Tomas Jun und Petr Vorisek - und einer Aufholjagd unter Neo-Coach Georg Zellhofer, sollten 30 Punkte schlussendlich nicht reichen, um den SV Mattersburg (33 Punkte) noch vom rettenden 9. Rang zu verdrängen.<br />
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<strong class='bbc'>Tradition schützt vor Abstieg nicht</strong><br />
<br />
Bereits zwei Mal seit Einführung der 3-Punkte-Regel hieß der Absteiger LASK Linz. Während man 2001 mit 33 Punkten noch relativ knapp an der Admira (36 Punkte) scheiterte, war der Traditionsverein aus Linz in der Saison 2010/2011 mit 19 Punkten absolut chancenlos – daran konnte auch der zweimalige Trainerwechsel von Helmut Kraft zu Georg Zellhofer wiederum zu Walter „Schoko“ Schachner nichts mehr ändern. Apropos Walter Schachner: Auch der GAK musste den Gang in die zweite Liga antreten. Im März 2007 meldete der GAK mit rund 15 Mio. Euro Schulden, Konkurs beim Grazer Handelsgericht an, der daraus resultierende Punkteabzug von 28 der 34 Zähler, besiegelte sogleich auch den sportlichen Abstieg. Rein nach sportlichen Kriterien wäre damals  nicht der GAK sondern Wacker Innsbruck abgestiegen, die im darauffolgenden Jahr mit 29 Punkten aber ohnehin zu Abstieg verdammt waren.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Die SV Ried und ihr trauriger Rekord</strong><br />
<br />
Einen besonderen Rekord darf die SV Ried ihr eignen nennen. Mit 38 Punkten aus 36 Spielen in der Saison 2002/2003 und einem Schnitt von 1,06 Punkten pro Spiel hält die SV Ried ganz deutlich den Punkterekord eines Absteigers. Ein besonders kurioser Umstand dieses Abstiegs bleibt, dass die Sportvereinigung  erst am allerletzten Spieltag die „rote Laterne“  von Schwarz-Weiß Bregenz übernehmen musste, zur Hälfte der Saison gar auf Position 4 der Tabelle anzutreffen war und der Vorsprung auf den letzten Tabellenplatz im Laufe dieser Saison zeitweise bereits mehr als 10 Punkte betragen hatte.<br />
<br />
Dominik Knapp, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 11:50:47 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>tipp3 Bundesliga, 12.Runde: Wiener Derby und Duell der Europacupstarter</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/tipp3-bundesliga-12runde-wiener-derby-und-duell-der-europacupstarter-r582</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die großen Schlager der 12.Runde der tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile werden uns erst am Sonntag geliefert – die haben’s jedoch in sich: In Wien-Favoriten steigt das 299.Wiener Derby und in Graz das Duell des Meisters mit dem Vizemeister, nur vier Tage nachdem Sturm und Salzburg im Europacupeinsatz waren.</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>SV RIED – SV MATTERSBURG</strong><br />
<em class='bbc'>Keine-Sorgen-Arena |Samstag, 16:00 Uhr | SR Hameter</em><br />
<br />
Ohne Hammerer, Karner und Guillem geht die SV Ried ins Heimspiel mit dem SV Mattersburg, der seinerseits ohne den gesperrten Malic und die Verletzten Doleschal, Ilsanker und Schartner auskommen muss. Möglicherweise muss Mattersburg-Trainer Lederer auch seinen Mittelfeldorganisator Manuel Seidl vorgeben. An der Rieder Aufstellung bzw. Ausrichtung wird sich grundsätzlich nichts ändern, Lexa bleibt wohl auf der Bank, die Offensivreihe hinter Solospitze Nacho Casanova bilden Beichler, Carril und Nacho. Die Mattersburger müssen vor allem defensiv leicht umstellen – offensiv ändert sich jedoch kaum etwas: Man setzt erneut auf die Tore von Patrick Bürger und den wiedererstarkten Ilco Naumoski. Auf der Bank der Mattersburger wird der eine oder andere Amateur Platz nehmen. Gelbgefährdet ist auf Seiten der Rieder Anel Hadzic und auf Seiten der Mattersburger Adnan Mravac und Ilco Naumoski.<br />
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Der abseits.at-Tipp: Mattersburg ist derzeit sehr unangenehm zu spielen, das merkte zuletzt auch der SK Sturm. Während die Burgenländer zu Hause noch ohne Sieg sind, gewann man bereits einmal auswärts – und heute gelingt der zweite Sieg. Mattersburg gewinnt in Ried mit 2:1.<br />
<br />
<strong class='bbc'>FC TRENKWALDER ADMIRA – FC WACKER INNSBRUCK</strong><br />
<em class='bbc'>Südstadt | Samstag, 18:30 Uhr | SR Grobelnik</em><br />
<br />
Ohne dem gesperrten Toth, sowie die verletzten Ouedraogo (den weiterhin die Adduktoren zwicken) und Mevoungou, muss der Tabellenführer aus der Südstadt ins Heimduell mit dem Unentschiedenkönig der Liga. Innsbruck remisierte 6 von 11 Partien, so auch zuletzt in Salzburg. Die prominentesten Ausfälle des FC Wacker sind der drei Spiele gesperrte Svejnoha, sowie die angeschlagenen Ildiz, Köfler und Perstaller. Bei der Admira ist Benjamin Sulimani gelbgefährdet, bei Wacker Innsbruck hingegen niemand. Beide Trainer haben derzeit kaum Grund etwas zu ändern, nachdem der Oktober durchaus positiv verlief – die Gesperrten und Verletzten werden wohl punktuell ersetzt werden, ansonsten kann man sich auf die Admira und den FC Wacker, wie man sie kennt einstellen.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Die Admira wird wieder versuchen ihren Powerfußball aufzuziehen, aber Wacker kann dagegen halten. Am Ende steht es in der Südstadt 1:1.<br />
<br />
<strong class='bbc'>SC WIENER NEUSTADT – KAPFENBERGER SV 1919</strong><br />
<em class='bbc'>Stadion Wiener Neustadt | Samstag, 18:30 Uhr | SR Einwaller</em><br />
<br />
Das Spiel im Hanappistadion hinterließ in Wiener Neustadt Spuren: Zuletzt konnte Peter Stöger aus dem Vollen schöpfen, jetzt ist sein Kapitän Tomas Simkovic gesperrt, zudem Troyansky und Salkic verletzt. Es rücken Willi Evseev, Thomas Helly und Wolfgang Klapf in die Startelf. Stögers Gegenüber Werner Gregoritsch muss auf Mavric, Felfernig und Erkinger verzichten, wodurch Schönberger, Hüttenbrenner und Prokoph in die Startelf rücken. Gut möglich, dass Gregoritsch sein Spielsystem für das Auswärtsspiel beim Tabellenneunten ein wenig umstellt, immerhin hat man es in der Obersteiermark mittlerweile verstanden, dass der Tscheche Michal Ordos ein geeigneter Solostürmer wäre. Bei Wiener Neustadt sind Andreas Schicker und Mario Reiter gelbgefährdet, bei Kapfenberg Dominique Taboga, Daniel Harrer und Danijel Micic. <br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Beide Teams müssen dieses Spiel gewinnen, wenn sie sich ein wenig vom letzten Platz absetzen wollen. Ein Unentschieden halten wir für unwahrscheinlich – der SC Wiener Neustadt nützt seinen Heimvorteil und seine größere Dynamik im Mittelfeld, um das Spiel mit 1:0 zu gewinnen!<br />
<br />
<strong class='bbc'>FK AUSTRIA WIEN – SK RAPID WIEN</strong><br />
<em class='bbc'>Generali-Arena | Sonntag, 16:00 Uhr | SR Schörgenhofer</em><br />
<br />
Die Austria kann erneut außer Rogulj alle Akteure fit ins Wiener Derby schicken. Eine Umstellung im Vergleich zu den letzten Spielen ist aber wahrscheinlich: Während zuletzt Nacer Barazite Solospitze spielte und hinter ihm Junuzovic, Jun und Gorgon für Wirbel sorgten, wird der Niederländer gegen Rapid wieder im Mittelfeld spielen und Platz für Solospitze Roland Linz machen. Auf den Derbyspezialisten kann Austria-Trainer Karl Daxbacher nicht verzichten. Rapid stellt nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Wiener Neustadt um: Ins Tor kommt zwangsläufig Helge Payer für den verletzten Jan Novota. Harald Pichler rückt zurück in die Innenverteidigung, dafür spielt der Finne Markus Heikkinen im Mittelfeld hinter/neben Steffen Hofmann. Im Angriff sind René Gartler und der im Training stark forcierte Guido Burgstaller zu erwarten, von dem sich Peter Schöttel vor allem erwartet, dass er das offensive Laufspiel der Hütteldorfer verbessern kann.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Nach wie vor zeigt sich Rapid nicht als Mannschaft, die man fürchten müsste. Die Austria hingegen zeigte zuletzt im Europacup eine starke Leistung und besiegte in der Liga zu Hause Salzburg und Sturm. Auch das Derby geht an Violett – 2:0.<br />
<br />
<strong class='bbc'>SK STURM GRAZ – RED BULL SALZBURG</strong><br />
<em class='bbc'>UPC-Arena | Sonntag, 18:30 Uhr | SR Lechner</em><br />
<br />
Der SK Sturm kann im Heimspiel gegen Salzburg dieselbe Mannschaft aufbieten, die gegen den RSC Anderlecht nahezu chancenlos war. Möglich, dass Trainer Franco Foda wieder Roman Kienast anstelle von Darko Bodul beginnen lässt. Bei den Salzburgern ist Simon Cziommer gesperrt, die langzeitverletzten Alan, Douglas, Mendes und Leitgeb fehlen weiterhin. Die Bank der Salzburger wird mit Luigi Bruins, Stefan Maierhofer, Andreas Ulmer und Stefan Hierländer prominent besetzt sein. Im Angriff darf wohl wieder Roman Wallner ran, im Mittelfeld vermutlich Rasmus Lindgren (der einmal mehr seine Chance bekommt, obwohl er sie Woche für Woche kaum zu nutzen weiß). Beim SK Sturm ist Manuel Weber gelbgefährdet.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Der SK Sturm gewann nur eines seiner letzten fünf Ligaspiele und liegt fünf Punkte hinter Salzburg, das die letzten drei Spiele nicht gewann. Die Negativserie der Salzburger endet in Graz: Red Bull schlägt den SK Sturm mit 2:0.<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 13:24:58 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Zu wenig, zu teuer - Kartenspiele vor dem 299. Wiener Derby</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/zu-wenig-zu-teuer-kartenspiele-vor-dem-299-wiener-derby-r581</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die Entscheidung der Wiener Austria Rapid erstmals seit langem wieder „nur“ 10% des Kartenkontingents zu überlassen lässt die Wogen bereits vor dem Derby hochgehen. Verständlich zur Stärkung des Heimvorteils oder doch Provokation des Gegners? Neben der, vergleichsweise, geringen Anzahl an Tickets stößt auch der Einheitspreis von 25 € für Unverständnis.  abseits.at hörte sich im Austrian Soccer Board um.</em><br />
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<strong class='bbc'>Bestimmungen</strong><br />
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Fakt ist, dass die Austria nicht verpflichtet ist, die komplette Westtribüne für Gästefans zu öffnen, auch wenn sich dies im Falle des Derbys in den letzten Jahren, nicht zuletzt aus sicherheitstechnischen Gründen, eingebürgert und bewährt hat. Laut Bundesliga ist jeder Klub verpflichtet, dem Gastteam 10% des Kontingents zu überlassen. Und zwar zum gleichen Preis gleichwertiger Karten für Heimfans. <br />
Bedeutet im Klartext: Für den Fansektor auf der Hintertortribüne müssen Rapidfans 25 € locker machen, da die Austria 1.) einen Topspielzuschlag (gegen Rapid, Salzburg und Sturm) verrechnet und 2.) aus sicherheitstechnischen Überlegungen auf Ermäßigungen auf den Hintertortribünen verzichtet. Auch, dass die Rapidfans zum Teil in der zugebauten Ecke West/Nord ist legitim, da diese freigegeben ist. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Begründung des Vereins und Reaktionen der Fans</strong><br />
<br />
Die Austria begründet diesen Schritt mit einem weiteren Ausbau des Heimvorteils. (Auch wenn die letzte Saison mit vier Auswärtssiegen in den Derbys ein anderes Bild zeichnet, so ist, zumindest der gefühlte Heimvorteil in den Derbys wohl von größerer Bedeutung, als bei „normalen“ Spielen). Des Weiteren betont man auf violetter Seite, dass alles getan wird um ein friedliches Fußballfest zu gewährleisten. Ohne schwarz malen zu wollen, dies wird auch dringend vonnöten sein, wenn man die jüngste und jüngere Derbyvergangenheit betrachtet. Die Fanlager reagieren gespalten auf diesen Schritt. Einerseits freut man sich im Lager der Austria-Fans, weil dies als späte Genugtuung für so manche Schikane im Westen Wiens betrachtet wird. Hauptsächlich wird der Zugang zur Osttribüne des Hanappistadions als schikanös empfunden, weil zusätzlich zum beschränkten Platz Wellenbrecher in Slalomform aufgestellt werden, sodass der Einlass regelrecht zu einem Nadelöhr verkommt.<br />
Andererseits fürchtet man, die Sicherheitspolitik des eigenen Vereins kennend, die mögliche Konfrontation mit den Rapid-Fans. Diese Bedenken zu zerstreuen, wird wohl die wichtigste Aufgabe des Veranstalters sein, möchte man dieses Modell auch in Zukunft durchführen.<br />
<br />
Im Westen Wiens hingegen regiert zuweilen Unverständnis über die Aktion, wird diese sogar als Provokation empfunden. Einzelne Gruppierungen dürften dieses Derby aufgrund des hohen Preises sogar boykottieren Dennoch ist der Auswärtssektor bereits ausverkauft.<br />
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<strong class='bbc'>Fazit</strong><br />
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Die Veilchen handeln im Einklang mit den Bundesligabestimmungen und überlassen Rapid die vorgeschriebene Menge an Tickets. Der Ärger der Rapidanhänger erscheint berechtigt (auch auf violetter Seite wird die Frage gestellt ob 25€ für einen Hintertor Stehplatz angemessen sind), jedoch muss akzeptiert werden, dass der 22.5.2011 eine Zäsur, auch im Umgang der Vereine untereinander, darstellt. <br />
Da die Austria über ein kleineres Stadion als Rapid verfügt, muss sich Rapid (bzw. müssen sich die Rapid-Fans) in Zukunft wohl damit abfinden weniger Auswärtskarten als der Lokalrivale zu erhalten. Was den Preis betrifft muss jede/r für sich entscheiden, wie viel ihm/ihr ein Fußballspiel wert ist.<br />
<br />
Patrick Redl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:45:06 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Naumoski vs. Maierhofer - wenn der Kicker auf den "Macher" neidisch ist]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/naumoski-vs-maierhofer-wenn-der-kicker-auf-den-macher-neidisch-ist-r575</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der Streit zwischen Ilco Naumoski und Stefan Maierhofer begann noch in den Rapid-Zeiten des 202cm großen Angreifers. Eine angebliche Spuckattacke Naumoskis auf Maierhofer entfachte nicht unbedingt Sympathie zwischen den beiden Angreifern. Während Maierhofer sich nur selten zum Thema Naumoski äußert, lässt der Mazedonier kaum eine Möglichkeit aus, auf den „Langen“ hinzupecken. </em><br />
<br />
Der Hauptgrund bzw. das Hauptargument für Naumoskis wiederkehrende Verbalattacken auf den Red-Bull-Salzburg-Stürmer: „Der kann nicht kicken, ich bin besser.“ Im Spaß (oder auch nicht?) bot Naumoski dem ehemaligen Premier-League-Legionär an, ihm Techniktrainingsstunden zu geben. Der hölzerne Maierhofer sei schließlich sowas wie eine Beleidigung für einen „echten“ Fußballer.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Naumoskis Neid...</strong><br />
<br />
In Wahrheit spricht aus dem Mattersburger Hitzkopf jedoch der Neid. Über den GAK, Malatyaspor und Catania Calcio landete Naumoski im Jahr 2005 beim SV Mattersburg – und spielt seitdem durchgehend im Burgenland. Über 200 Spiele bestritt der 28-Jährige für den östlichsten Bundesligaklub, wobei er 44 Tore erzielen konnte. Im mazedonischen Nationalteam ist der Mattersburger Ersatzkapitän mit 43 Länderspieleinsätzen und neun Toren ebenfalls schon ein alter Fuchs. <br />
<br />
<strong class='bbc'>...auf Maierhofers Statistik</strong><br />
<br />
Dem gegenüber steht die imposante Statistik des Stefan Maierhofer: In 55 Bundesligaspielen für Rapid und Red Bull Salzburg erzielte er 33 Tore. Schon nach Maierhofers Wechsel vom SV Langenrohr zu den Amateuren des FC Bayern München wurde der baumlange Stürmer als fußballerischer Autodidakt bekannt. Zudem hätte Maierhofer den Instinkt und die richtige Dosis an Verrücktheit, um den Sprung in eine große Liga zu schaffen. Das meinte unter anderem Ex-Bayern-Bomber Gerd Müller.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm</strong><br />
<br />
Naumoski hat nicht die richtige Dosis an Verrücktheit, sondern eine verrückte Dosis. In 6 ½ Jahren in Mattersburg sah der in Prilep geborene Offensivmann 71 gelbe Karten und flog siebenmal vom Platz. Auch abseits des Platzes gab es immer wieder Unruhe um den grundsätzlich begnadeten Fußballer aus Mazedonien. Manchmal verlagerten sich die Probleme sogar auf den Platz, als er etwa seinen Teamkollegen Robert Waltner würgte. Eine andere Schauergeschichte mit Familie Naumoski als Protagonisten gibt es aus Naumoskis Zeit bei Rapid, wo er im Nachwuchs kickte: Als Jugendcoach Fritz Riedmüller Naumoski bei einem U19-Spiel auswechselte, sprang Vater Naumoski über die Absperrung, lief quer über das Feld in Richtung Trainerbank und versprach dem Rapid-Trainer, dass er ihm sehr weh tun würde, wenn er seinen Sohn noch einmal auswechseln würde.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Zwei unterschiedliche Häferl</strong><br />
<br />
Genauso wie Maierhofer ist Naumoski ein Produkt seiner Umgebung. Der Lange aus Gablitz wuchs bodenständig auf, machte eine Ausbildung zum Koch, gratuliert schon mal der Mama, wenn er zum Muttertag ein Tor erzielt mit einem eigenen T-Shirt, bekommt als Dankeschön von dieser, die vermeintlich beste Bananenschnitte der Welt zubereitet. Naumoski wuchs offenbar in einer etwas anderen Umgebung auf: Größerer Leistungsdruck und Aggressionen, die Ilco selbst auf den Platz umlegte. Häferl sind beide, aber auf zwei Weisen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Maierhofer "tragbar", Naumoski nicht</strong><br />
<br />
Hier liegt die Antwort auf die Frage, wieso Stefan Maierhofer in Deutschlands zweiter Leistungsklasse ein fast unverzichtbarer Spieler war, auch in Englands Premier League und der deutschen Bundesliga kickte – und Naumoski eben seit bald sieben Jahren im Burgenland. In einer Zeit, in der Disziplin, Fairplay und Außendarstellung einen großen Stellenwert einnehmen, kommt der perfekte Schwiegersohn Maierhofer besser an, als Ilco Naumoski, den so mancher Schwiegervater aus dem Haus werfen würde, wenn er sich so aufführt, wie er es des Öfteren auf dem Platz macht. Naumoski verteilt in Interviews regelmäßig seine Bussis und macht gute Miene zum bösen Spiel, zählt aber dennoch zu den unprofessionellsten Fußballern der österreichischen Liga.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Logische Narrenfreiheit im Burgenland</strong><br />
<br />
…und Mattersburg lässt den Heißsporn immer wieder gewähren. Mal wird ein Skandal unter den Tisch gekehrt, mal wird er unmittelbar nach Unsportlichkeiten zum Kapitän der Burgenländer befördert. Diese Vorgehensweise ist jedoch absolut legitim, wenn man als Verein kleine Brötchen backen muss. Ein Grundsatz von Transfertaktik und Relocating ist, dass es manchmal besser ist, schwierige Charaktere zu verpflichten und diese dann entweder durch Disziplin umformt oder sie in Sicherheit wiegt und regelmäßig Streicheleinheiten verteilt. Derartige Spieler sind im Vergleich zu „pflegeleichten“ Spielern oder gar Musterprofis billiger, weil weniger Vereine an ihnen interessiert sind. Einen Kicker mit den Fähigkeiten eines Ilco Naumoski und der Einstellung eines Stefan Maierhofer wird der SV Mattersburg kaum finden bzw. sich nicht leisten können. Also lässt man Naumoski praktisch machen, was er will und ignoriert öffentliche Kritik an den Ecken und Kanten des extrovertierten Mazedoniers.<br />
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<strong class='bbc'>Erfolgreich in Mattersburg, aber einzementiert</strong><br />
<br />
Das „Projekt Naumoski“ in Mattersburg ist aber auf jeden Fall als Erfolg zu werten. Auf sportlicher Ebene kann man dem Angreifer nichts vorwerfen und nachdem er zuletzt über ein Jahr Ladehemmung hatte, bewies er beim 3:3 gegen Sturm Graz mit seinem Doppelpack, dass er das Toreschießen noch nicht verlernt hat. Allerdings hat das Bad Boy Image und seine „Definitivstellung“ beim SV Mattersburg auch den Nachteil, dass Naumoski auf Klubebene niemals in Stadien spielen wird, die Stefan Maierhofer schon von innen sah. Nicht weil Naumoski boshaft ist, privat etwas gegen Maierhofer hat oder dessen Leistungen geringschätzt, wettert er gegen den 202cm-Mann. Nein: Er hätte sich eine solche Karriere eben für sich selbst gewünscht – schon alleine die 23 Saisontore, die Maierhofer in der Saison 2008/09 für Rapid erzielte, wären für den ehemaligen Rapidler Naumoski ein Karrierehighlight gewesen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Wichtige und besondere Spieler</strong><br />
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Ein guter Fußballer, der es Zeit seines Lebens schwerer hatte, erreicht in seiner Karriere weniger, als ein schwächerer Fußballer, der wohlbehütet aufwuchs und auch in seinen Klubs zumeist hofiert wurde – und beginnt daher diesen über die Medien auszurichten. Solange das „Duell“ der beiden Vollblutkicker auf dem Rasen fair bleibt und sie wenigstens gegeneinander einen kühlen Kopf bewahren, sollte man das viele Bellen auch mit einem lächelnden Auge sehen. In einer Zeit, in der – wie vorhin beschrieben – vieles um positive Außendarstellung oder gute Medienarbeit geht, ist es schön Kicker in der Liga zu haben, die für Reibflächen und Extravaganz sorgen. Daher sind Maierhofer und Naumoski für unsere oft mäßig interessante Bundesliga wichtige Spieler – völlig unabhängig davon, wie man persönlich zu den beiden steht. Übrigens: Am 6.November trifft Red Bull Salzburg auswärts auf Mattersburg...<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 14:00:51 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Acht Gründe für den Aufschwung der Admira (Teil 2/2)</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/acht-grunde-fur-den-aufschwung-der-admira-teil-22-r571</link>
		<description><![CDATA[Im <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/acht-grunde-fur-den-aufschwung-der-admira-teil-12-r565' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>ersten Teil unserer Analyse</a>, wieso es bei der Admira derzeit so gut läuft, machten wir vor allem die niedrige Erwartungshaltung, die jungen Spieler, die Unbekümmertheit und den Bonus, die große Unbekannte zu sein, für die Erfolge verantwortlich. Hier die Gründe fünf bis acht, wieso es bei den Südstädtern derzeit wie am Schnürchen läuft!<br />
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<strong class='bbc'>5. Der Trainer</strong><br />
<br />
Bei der Admira, Rapid, in Wolfsburg oder Sociedad – wo Didi Kühbauer drauf stand, war Erfolg drin. Schon als Spieler war Kühbauer ein akribischer Arbeiter und begann, sich das Sieger-Gen anzueignen. Neben einem Europacup-Finale mit Rapid (0:1 in Brüssel gegen Paris St. Germain) erreichte er als Spieler je einen Cuptitel (1995) und eine Meisterschaft (1996, beide mit Rapid) sowie 55 Einsätze in Österreichs Nationalteam, darunter die Teilnahme an der WM 1998 in Frankreich. Nach Ende seiner aktiven Laufbahn stürzte sich der Burgenländer sofort in das Trainergeschäft. Mit den Admira Juniors feierte einen Erfolg nach dem anderen und entwickelte junge Spieler entscheidend weiter. Nach dem Abgang von Walter Schachner übernahm der junge Trainer die Kampfmannschaft des Traditionsvereins aus der Südstadt und wurde prompt Meister mit der jungen Truppe. Nach dem der Aufstieg in die Bundesliga auf der hohen Warte im Mai 2011 endgültig fixiert wurde, forderte Kühbauer aber keine große Umstrukturierung des Kaders. „Don Didi“ war der Meinung, dass sich die Spieler, die den Aufstieg geschafft hatten, eine Chance in der Bundesliga verdienen. So kam es, dass man, anders als bei vielen anderen Aufsteigern der Vergangenheit, keine aussortierten Altstars größerer Klubs verpflichtete – ganz im Gegenteil, die Mannschaft wurde weiter verjüngt, mit Hosiner, Zemann oder Seebacher wurden große Talente in die Südstadt gelotst. Der Trainer scheut sich auch nicht, große Namen aus der Mannschaft zu verbannen, wenn die Leistung nicht stimmt. Zu spüren bekam das zuletzt Keeper Hans-Peter Berger, der kurzerhand durch Tischler ersetzt wurde. Kühbauer hat das gewisse Etwas, mit dem er aus seinen Spielern das Letzte herausholen kann. Dabei dürfte ihm seine Zeit als Spieler, in der er nicht gerade als pflegeleicht galt, sehr nützlich sein. Durch seine eigenen wilden Zeiten weiß Didi genau, wie man mit Problemkindern und enfant terribles umgehen muss. „Bei mir darf ein Spieler auch mal weinen. Ohne dass er für immer und ewig ein Weichei ist.“ Es sind Sätze wie dieser in einem kürzlich erschienenen Kurier-Interview, die Didi Kühbauer zu einem außergewöhnlichen Trainer machen. Er gibt seinen Spielern das Gefühl, dass ihnen vertraut wird – und die Spieler zahlen es ihm mit guten, teilweise sogar ausgezeichneten Leistungen zurück.<br />
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<strong class='bbc'>6. Die fehlende Doppelbelastung</strong><br />
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Es ist wohl eines der am öftesten strapazierten Worte bei Trainern und Managern eines Spitzenklubs. Keine Saison vergeht, ohne dass dutzende Coaches über die große Belastungen jammern, denen ihre Spieler ausgesetzt sind. Tatsächlich bringen es viele Spieler mit Testspielen, Meisterschaft, Europa League, Cup und Nationalteam auf weit über 50 Spiele in einer Saison. Dadurch steigt nicht nur das Verletzungsrisiko, die Vielzahl an Bewerbsspielen macht auch im Kopf müde. Dadurch entstand das Schlagwort der Rotation, und die Kaderlisten der Spitzenklubs wurden länger und länger. Das führt allerdings dazu, dass viele Spieler nicht oder nur selten zum Einsatz kommen – eine Zwickmühle. Die Admira kennt diese Probleme nicht. International ist man nicht vertreten, während Sturm, Salzburg oder die Austria strapaziöse Reisen und schwere Spiele unter der Woche über sich ergehen lassen müssen, lässt Didi Kühbauer seine Spieler in Ruhe regenerieren und stellt sein Team perfekt auf den nächsten Gegner ein. Auch das „Problem“ Nationalteam kennt Kühbauer nur vom Hörensagen – zuletzt erreichte mit Philip Hosiner aber seit langer Zeit wieder einen Admiraner der Ruf eines Nationalteams. Zuvor durfte sich Kapitän Christopher Dibon im Freundschaftsspiel gegen Lettland im Team präsentieren, Windbichler, Dibon, Schwab kommen regelmäßig bei Andi Herzogs U-21 zum Einsatz. Alles in Allem ist die Abstellung der Spieler zu den Nationalteams aber ein großer Vorteil für die Admira, wenn man sich ansieht, mit wie vielen Spielern beispielweise Ricardo Moniz in Salzburg während einer Länderspielpause arbeiten kann.<br />
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<strong class='bbc'>7. Die Neuzugänge</strong><br />
<br />
Wie sehr muss man von einem Team überzeugt sein, wenn der Verein gerade frisch in die höchste Spielklasse aufgestiegen ist und ein Mäzen viel Geld für neue Spieler in Aussicht stellt, und man trotzdem am (ohnehin schon jungen) Kader der Aufstiegssaison festhält und ihn sogar noch verjüngt? So geschehen bei der Admira im heurigen Sommer. Didi Kühbauer wollte keine ausgemusterten Rapidler, Austrianer oder Kicker aus der zweiten deutschen Liga. Er wollte junge, hungrige Talente, denen er durch harte Arbeit zu einer positiven Entwicklung verhelfen kann. Er bekam sie. Philip Hosiner kam als Stürmerhoffnung von der Vienna, Rene Seebacher von Hartberg, Issiaka Ouedraogo von den Red Bull Juniors. Ex-GAK- und Wacker-Recke Andi Schrott wurde von Anif aus der Versenkung geholt, Andreas Leitner stieg von den Amateuren zur Kampfmannschaft auf. Dazu kamen Emin Sulimani, der sich zuerst bei der Austria verspekulierte und dann mit dem LASK abstieg, Patrick Mevongou, den Franco Foda ursprünglich in Graz halten wollte, und Martin Zeman von Sparta Prag. Die Neuzugänge dieses Sommers weisen einen Altersdurchschnitt von 22,5 Jahren. Die Abgänge dagegen waren im Schnitt 25,0 Jahre alt. Hosiner traf von Anfang an wie am Schnürchen, Schrott hat seit der Verletzung von Stephan Palla seinen Platz in der Verteidigung sicher, Rene Seebacher stand in den ersten neun Runden in der Startelf. Eine Transferzeit, wie man sie sich nur wünschen kann. Keine echten Leistungsträger verloren, wenige, aber punktuell notwendige und qualitativ hochwertige Neue verpflichtet.<br />
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<strong class='bbc'>8. Das Glück</strong><br />
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Laut Volksmund ist es ein Vogerl, das einmal kommt, und wieder geht, um schließlich früher oder später einmal wiederzukehren. In der Südstadt dürfte es dem Vogerl bislang ganz gut gefallen. Hatte man zum Saisonauftakt im leeren Hanappi-Stadion noch Pech mit späten Gegentoren, wendete sich das Blatt danach zusehends. In der vierten Runde gelang erst in Minute 83 durch Drescher das entscheidende 2:1, in der Woche darauf sicherten ein Eigentor von Inaki Bea und ein verwandelter Freistoß von Emin Sulimani in der 95. Minute (!) den Admiranern einen Punkt. Auch in den letzten beiden Runden durfte sich die Truppe von Didi Kühbauer nicht über Faulheit von Fortuna beschweren. Im Heimspiel gegen Rapid gewann man dank eines höchst umstrittenen Handelfmeters 4:3, gegen Kapfenberg stand man vor allem in der ersten Halbzeit am Rande einer Niederlage. Nur der erbärmlichen Chancenauswertung der Obersteirer ist es zu verdanken, dass die Admira auch in der elften Runde einen Punkt mit nach Hause nehmen durfte. Wie auch immer, das Vogerl scheint sich weiterhin wohl zu fühlen bei Kühbauer & Co.<br />
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Archimedes, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:56:09 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Iñaki Bea: "Meine besten Gegenspieler waren Messi, Kanouté und Forlán!"]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/inaki-bea-meine-besten-gegenspieler-waren-messi-kanoute-und-forlan-r572</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Im Rahmen der Aktion "Das ASB trifft" durften die Fans im <a href='http://www.austriansoccerboard.at' class='bbc_url' title=''>Austrian Soccer Board</a> dem baskischen Abwehrchef des FC Wacker Innsbruck, Iñaki Bea Jauregi, Fragen stellen, die der sympathische Routinier auch prompt beantwortete. Bea spricht über seine Erfahrungen in Spanien, die Tiroler Mentalität und darüber, welche Freunde er in Österreich gefunden hat.</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>Stinson:</strong> Was ging in dir vor, als du nach dem Match gegen Red Bull Salzburg mit Rassismusvorwürfen konfrontiert wurdest?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Ich blieb ruhig und gelassen, da ich weiß, dass ich kein Rassist bin und dass mich Ibrahim Sekagya missverstanden hat.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Stinson:</strong>Wie stehst du allgemein dem Thema Rassismus gegenüber und wie präsent ist dieses Thema für dich in Österreich (etwa im Vergleich mit deiner Heimat Spanien)?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> In erster Linie möchte ich erneut klar stellen, dass ich absolut nicht rassistisch veranlagt bin. Bezüglich Österreich und Spanien bin ich der Meinung, dass es sich bei beiden um keine rassistischen Länder handelt. Als „rassistisch“ bezeichne ich auch die Personen, die in ein anderes Land ziehen, jedoch nicht darum bemüht sind, sich anzupassen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Stinson:</strong>Was hältst du vom momentanen Spanier-Hype in Österreich und warum denkst du, dass die Spanier, die ja teilweise aus den unteren Ligen Spaniens kamen, in Österreich teilweise so für Furore sorgen (können)?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> In Spanien haben wir 45 Millionen Einwohner und in Österreich sind es lediglich 8 Millionen, das wiederum  bedeutet, dass von vornherein mehr Spanier im Umlauf sind, als Österreicher. Die spanischen Spieler sind sehr konkurrenzorientiert, sowie ehrgeizig und kämpferisch. Das ist ihre große Stärke. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Eläkeläiset:</strong> Hast du mit den Spaniern von anderen Vereinen Kontakt? Mit wem? Telefonisch oder trefft ihr euch auch so?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Ich habe lediglich hin und wieder telefonischen Kontakt mit Nacho, da ich bereits in Spanien sehr oft gegen ihn gespielt habe. <br />
<br />
<strong class='bbc'>mufc:</strong> Was war deine erste Reaktion nach dem Abgang von Pichler zu Rapid, der ja dein Standardpartner in der IV war und dem du scheinbar einiges beibringen konntest?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Als ich Harry kennen gelernt hab, war er noch ein sehr junger Spieler, dem man das ein oder andere noch beibringen konnte. Ich war stets sehr bemüht darum, ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Harry hat diese Hilfe gern angenommen, da es auch ihm immer sehr wichtig war, sich kontinuierlich zu verbessern. Im Laufe der Zeit hat sich dann eine gute Freundschaft zwischen uns entwickelt. Als ich von seinem Wechsel erfahren habe, freute ich mich einerseits sehr für ihn, da dies natürlich ein Schritt nach vorne für ihn bedeutet. Auf der privaten Ebene war ich natürlich schon etwas traurig. Aber wir stehen nach wie vor in Kontakt und bei Gelegenheit unternehmen wir auch etwas zusammen.  <br />
<br />
<strong class='bbc'>TT-Leser:</strong> Karriereausklang bei Wacker Innsbruck?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Ich sehe mich auch in der nahen Zukunft als Fußballspieler beim FC Wacker Innsbruck und ich kann mir auch gut vorstellen, meine Karriere bei diesem Verein zu beenden. Allerdings möchte ich mir jede Tür offen halten und sollte ich in ein paar Jahren noch gut in Form sein und mir eine andere Mannschaft ein Angebot machen, dann würde ich mir dies überlegen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Mr.Rotten:</strong> Welche ist deine internationale Lieblingsmannschaft?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Allgemein betrachtet, ist Barcelona meine Lieblingsmannschaft. Ich verfolge auch gern die Spiele von Athletic Bilbao, ich leide auch mit Real Valladolid mit und verfolge auch den Club Atlético Osasuna, da der Trainer ein guter Freund von mir ist. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Mr.Rotten:</strong> Lieblingsessen?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Ich esse gern die typischen Gerichte von den Orten, an denen ich mich gerade befinde. Wenn ich zuhause im Baskenland bin, esse ich Fisch. Befinde ich mich hingegen in Valladolid, dann verspeise ich gern Lamm.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Mr.Rotten:</strong> Welche Musik hörst du?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Es kommt bei mir sehr auf die Jahreszeiten an, sowie auf meinen Gefühlszustand. Grundsätzlich gefallen mir AC/DC und MANA sehr gut.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Mr.Rotten:</strong> Was denkst du über Vereine wie Red Bull Salzburg?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Ich bin der Meinung, dass Red Bull Salzburg dieses Jahr Meister werden wird. Allerdings finde ich, dass Sie das zur Verfügung stehende Budget nicht in allen Bereichen hervorragend einsetzen. Eigentlich sollte sich diese Mannschaft deutlich von anderen Vereinen absetzen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Mr.Rotten:</strong> Mit wem von der Mannschaft verstehst du dich am besten bzw. machst auch außerhalb des Trainings etwas?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Mit Harding, Safar und Hauser verstehe ich mich wirklich sehr gut und ich unternehme mit ihnen auch privat des Öfteren etwas. <br />
<br />
<strong class='bbc'>FCSalzburg15:</strong> Welchen Beruf würdest du gerne ausüben, wärst du nicht Fußballer geworden?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Ich würde vermutlich in meinem Heimatdorf in irgendeiner Industriefirma arbeiten. <br />
<br />
<strong class='bbc'>FCSalzburg15:</strong> Wer war dein bester Mitspieler deiner Karriere?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Álvaro Rubio, mit dem ich bei Real Valladolid gespielt habe. Er gewann 1999 mit u.a. Xavi und Casillas die U20-Weltmeisterschaft. <br />
<br />
<strong class='bbc'>FCSalzburg15:</strong> Wer war dein bester Gegenspieler deiner Karriere?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Einer meiner besten Gegenspieler war zweifellos Messi. Ich kann mich aber auch an spannende Spiele, bei denen ich gegen Kanouté und Forlán gespielt habe, erinnern. <br />
<br />
<strong class='bbc'>FCSalzburg15:</strong> Wenn dein Leben verfilmt werden würde, welcher Schauspieler würde dich spielen?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Ein guter Komiker, da ich sehr gerne lache und wir zudem genug ernste Probleme im normalen Leben haben.<br />
<br />
<strong class='bbc'>gidi:</strong> Wie siehst du die Entwicklung von Marco Kofler?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Er ist ein guter Manndecker, hat gute Eigenschaften, sowie eine gute Einstellung. Natürlich ist er auch noch ein junger Spieler, der sich taktisch und technisch noch verbessern kann und dies auch in die Tat umsetzen wird.<br />
<br />
<strong class='bbc'>AlexR:</strong> Du hast in einem Zeitungsinterview mit der Tiroler Tageszeitung gemeint, du planst nicht langfristig, dennoch diese Frage: Wie sieht deine mittel bzw. langfristige Zukunft aus? Wirst du dem Fußball erhalten bleiben (als Trainer, Manager etc.) oder möchtest du die Welt bereisen und so wenig wie möglich mit dem "passiven" Fußball zu tun haben?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Beim Fußball gibt es eine Reihe von Vorteilen, allerdings muss man auch einige Opfer dafür bringen. Beispielsweise kann man in der Jugend weniger ausgehen, man muss stets auf sich und seinen Körper gut aufpassen und fast jedes Wochenende geht für diverse Spiele drauf. Nach meinem Karriereende möchte ich zuerst ein gutes Jahr die Welt bereisen und möglichst viele Orte kennenlernen. Sollten sich anschließend Gelegenheiten im Fußball für mich ergeben, sei es bei der Sportabteilung eines Radiosenders, als Manager oder Trainer, dann würde ich diese nur ungern verpassen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>AlexR:</strong>Stört es dich, wenn dich Leute in einigen Innsbrucker Lokalitäten erkennen und unbedingt "Hallo" sagen wollen oder siehst du das eher lockerer? Mich persönlich würde es einerseits stören, anderseits würde ich es genießen...wie ist es mit dir?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Nein, das stört mich überhaupt nicht, da die Tiroler einen sehr respektvoll behandeln. In Spanien ist es oft der Fall, dass Fußballspieler nach einer Niederlage auf der Straße bösartig angesprochen oder sogar ausgepfiffen werden. In Tirol, hingegen, ist mir so etwas noch nie passiert. Ich wurde stets sehr sympathisch behandelt. Außerdem finde ich, dass wir Fußballspieler von den Fans leben und somit kostet es mich keine Mühe, mich mit ihnen zu unterhalten. Wenn ich jemanden glücklich machen kann, dann immer gerne. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Heffridge:</strong> Inwieweit ähneln sich die baskische und die Tiroler Mentalität?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Innerhalb Spaniens gibt es sehr verschiedene Mentalitäten. Es ist definitiv so, dass die Basken den Tirolern ähnlicher sind, als beispielsweise den Süd-Spaniern. <br />
<br />
<strong class='bbc'>kingm40:</strong> Momentan hat man manchmal den Eindruck, dass die Mannschaft nicht so leidenschaftlich kämpft, wie letzte Saison ... Woran könnte das liegen, stimmt der Eindruck überhaupt?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Das zweite Jahr nach dem Aufstieg ist immer schwieriger. Im ersten Jahr hat man nicht wirklich Druck, man muss nicht wirklich hohen Anforderungen entsprechen. Diese Situation ändert sich drastisch im drauf folgenden Jahr. Ich finde allerdings sehr wohl, dass wir nach wie vor mit Leidenschaft am Platz stehen. Außerdem hat jede Mannschaft einmal eine Pechsträhne. <br />
<br />
<strong class='bbc'>lois:</strong> Wusstest du vor dem Wechsel wo Tirol, Österreich liegt bzw. worauf du dich einlässt?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Österreich sagte mir sehr wohl etwas, aber wo sich genau Tirol befindet, wusste ich nicht. Ich kannte Österreich auch lediglich aus der spanischen Presse, die berichtete, sobald spanische Fußballmannschaften sich in Österreich auf die anstehende Saison vorbereiteten. <br />
<br />
<strong class='bbc'>lois:</strong> Wie oft reist du noch ins Baskenland?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Ich reise zweimal im Jahr nach Hause, einmal zu Weihnachten (Winterpause) und einmal im Sommer (Sommerpause).<br />
<br />
<strong class='bbc'>lois:</strong> Was ist der Unterschied zwischen österreichischer Bundesliga und der spanischen Zweiten/Ersten Liga in den Punkten Technik, Taktik, Härte, Fans und Infrastruktur?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Die Infrastruktur betreffend, entsprechen sicherlich einige österreichischen Vereine dem Niveau einer Mannschaft der spanischen Primera División. Was den FC Wacker Innsbruck betrifft, kann ich das voll und ganz bestätigen. In Spanien allerdings ist es so, dass im Training viel mehr mit dem Ball gearbeitet wird und somit alles auf der Technik aufgebaut wird. Auch die Taktik und die Härte haben einen sehr hohen Stellenwert. Bezüglich der Fans gibt es folgende Unterschiede: Während in Spanien die Emotionen oft überlaufen – z.B. verlassen die spanischen Fans nach Spielende sofort das Stadion – ist dies in Österreich anders. Die Österreicher jubeln der Mannschaft auch noch Minuten nach Abpfiff des Spieles zu und unterstützen einen auch nach einer Niederlage. <br />
<br />
<strong class='bbc'>lois:</strong> Laut Wikipedia war deine erste wirkliche Profistation Lorca Deportiva im Jahr 2003. Also erst relativ spät mit 25. Wie kam es zu diesem späten Karrierestart? Warst du schon vorher Profi? Wenn nicht, wie hast du vorher deinen Lebensunterhalt verdient?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Ich habe vorher bereits bei meiner Heimmannschaft in der dritten spanischen Liga gespielt und nebenbei stets im Eisenwarengeschäft meiner Schwester gearbeitet. Mit 24 Jahren bekam ich dann die Möglichkeit, professionell Fußball zu spielen und von da an ging es kontinuierlich bergauf. <br />
<br />
<strong class='bbc'>lois:</strong> Welchen Spielern vom aktuellen Wackerteam traust du den Sprung ins A-Nationalteam zu?<br />
<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>Iñaki Bea:</strong></span> Momentan ist es sehr schwierig, diesbezüglich Spieler zu nennen, da das Niveau der österreichischen Nationalmannschaft sehr anspruchsvoll ist. Unsere jungen Spieler stecken in einer wichtigen Lern- und Weiterentwicklungsphase, während der ich sie stets unterstütze. Jedoch bin ich überzeugt davon, dass auch wir in Zukunft im A-Team vertreten sind.  <br />
<br />
Die Fragen der Fans an Iñaki Bea Jauregi stellte Florian Sitz.]]></description>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:55:55 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Acht Gründe für den Aufschwung der Admira (Teil 1/2)</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/acht-grunde-fur-den-aufschwung-der-admira-teil-12-r565</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Wieso ist die Admira aktuell so erfolgreich? Bei Erfolgsläufen dieses Ausmaßes spielen zumeist mehrere Faktoren eine Rolle. Abseits.at versucht zu erklären, wieso Didi Kühbauers Jungs derzeit auf einer Woge des Erfolgs gleiten.</em><br />
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<strong class='bbc'>1. Die große Unbekannte</strong><br />
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Es ist ein Phänomen, das sich Jahr für Jahr in der österreichischen Bundesliga beobachten lässt. Ein Aufsteiger kommt frisch in die Liga und mischt selbige sofort auf. So geschehen bei Pasching, Wacker Innsbruck und eben jetzt auch beim Aufsteiger aus der Südstadt. Wenn man versucht, eine Erklärung dafür zu finden, werden oft die abenteuerlichsten Argumentationen hervorgekramt. Doch vielleicht folgt das Phänomen Sensationsaufsteiger einfach einem Prinzip, das sonst nur aus der Medizin weit verbreitete Bekanntheit erlangt hat: Meistens ist die einfachste Erklärung auch die richtige. Ohne jetzt frei nach Josef Hickersberger über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen richtig oder falsch, besser oder schlechter und geeignet oder nicht geeignet weiter zu philosophieren: diese Admira-Mannschaft war der Bundesliga vor ihrem Aufstieg schlicht und ergreifend unbekannt. Ein Spiel gegen Austria, Salzburg oder Sturm ist vorhersehbar. Die gleichen Spieler, die gleichen Systeme, die gleichen Spielzüge, die gleichen Laufwege. Man kennt sich, weil man seit Jahren unter sich ist und jährlich mindestens vier Mal gegeneinander antritt. Nicht zu vergessen die internationalen Auftritte der angesprochenen Spitzenteams. Wie sehr ein neues Element in einer Mannschaft dem Gegner zusetzen kann, sieht man jedes Jahr bei diversen Neuzugängen, die der Gegner zu diesem Zeitpunkt noch nicht (gut genug) kennt. Bestes Beispiel dafür ist Nacer Barazite, der dank seiner zweifellos großen Klasse Tor um Tor macht, dabei aber auch vom „Anonymitätsbonus“ profitiert. Bei der Admira gibt es nicht nur einen Spieler mit diesem Bonus, beinahe der gesamte Kader ist für die Gegner neu. Trainer und Spieler haben es weitaus schwieriger, vorauszuahnen, was der Aufsteiger im Schilde führt.<br />
<br />
<strong class='bbc'>2. Keine Erwartungshaltung</strong><br />
<br />
Traditionell gehört die Erwartungshaltung zu einer der beliebtesten Fragen am Anfang einer Saison. „Wo wollen Sie in diesem Jahr hin?“, „Was ist Ihre Zielsetzung für diese Saison“ oder „Kann das Ziel eigentlich nur Klassenerhalt heißen?“ hört man bei diversen Presseterminen eines Aufsteigers. Bei einem Verein, der frisch in die höchste Spielklasse aufgestiegen ist, erwartet niemand Wunderdinge in der ersten Bundesliga-Saison. Fans, Spieler, Trainer, Medien – jeder ist zwar gespannt, wie sich die neue Mannschaft in der Liga schlagen wird, viel erwartet wird allerdings nicht. Nach Niederlagen oder enttäuschenden Spielen wird der Trainer nicht sofort in Frage gestellt, sondern kann in Ruhe weiter arbeiten. Bei Klubs wie Red Bull Salzburg oder Rapid zählt nur der kurzfristige Erfolg. Neuzugänge müssen sofort einschlagen und stehen somit von Anfang an unter Druck. Medien gehen mit einem Großklub anders um als mit dem Provinzverein aus der Südstadt. Die Jobs von Peter Schöttel und Didi Kühbauer unterscheiden sich massiv voneinander. Durch die nicht vorhandene Erwartungshaltung innerhalb und außerhalb des Vereins lässt es sich ruhiger arbeiten, was zu mehr Erfolg führt.<br />
<br />
<strong class='bbc'>3. Junges Gemüse!</strong><br />
<br />
Was hat man bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika nicht von der deutschen Nationalmannschaft geschwärmt? Ein so erfrischender, offensiver Stil von einer jungen, hungrigen Mannschaft. Mit Özil, Müller, Khedira oder Kroos schickten die Deutschen auch das jüngste Team der deutschen WM-Geschichte ins Rennen – und wurden für ihr Risiko belohnt. Özil avancierte mit seiner Top-Performance zu einem der prägenden Spieler dieser WM, Khedira löste mit seinen Leistungen das Ticket zu Real Madrid. Auch national begeisterte die Deutschen im letzten Jahr ein junges Team. Die „Kindergarten-Truppe“ von Jürgen Klopp holte den ersten Meistertitel seit neun Jahren nach Dortmund. Die Leistungsträger? Mario Götze (18), Kevin Großkreutz (19), Neven Subotic (22) oder Sven Bender (21). Ob sich Kühbauer Dortmund zum Vorbild nahm, ist zwar nicht bekannt, die Admira spielt unter ihm aber einen ähnlich ansehnlichen Fußball wie die Gelb-Schwarzen aus dem Ruhrpott. Mit Tischler, Leitner, Windbichler, Dibon, Palla, Drescher, Seebacher, Zemann, Schwab, Daniel Toth, Hosiner, Ouedraogo, Benjamin Sulimani und Marcel Sabitzer hat Kühbauer 14 Spieler unter 24 in seinem Kader. Die Jungen sind unter dem Burgenländer aber nicht bloß Spieler, um den Kader aufzufüllen, sondern nehmen Schlüsselpositionen ein. Tischler verdrängte Hans-Peter Berger als Nummer 1, Dibon führt das Team als Kapitän aufs Feld, Hosiner ist Führender der Torschützenliste.<br />
<br />
<strong class='bbc'>4. Die Unbekümmertheit</strong><br />
<br />
„Ach, die drei Tore sagen noch gar nichts aus. Die Mannschaft hat super gespielt, ich habe meine Leistung gebracht, das war wichtig.“ Die Worte von Philipp Hosiner, nachdem er die Wiener Austria beim 4:2-Sieg mit einem Hattrick fast im Alleingang abgeschossen hatte. Es ist diese Art, die die derzeitige Admira-Mansnchaft ausmacht. Nach Siegen herrscht Freude und Begeisterung, aber keine Überheblichkeit. Man ist sich in der Südstadt bewusst, dass man Qualität in den eigenen Reihen hat, die Spieler werden aber regelmäßig wieder auf den Boden der Reailtät zurückgeholt. Trotz allem ist es beeindruckend, wie Hosiner, Schwab & Co. keinen Respekt vor ihren erfahrenen Gegenspielern, die teilweise ein Vielfaches der Admira-Youngsters verdienen, zeigen und befreit aufspielen. Diese Unbekümmertheit ist wohl auch zu einem großen Teil der Jugend der Akteure zuzuschreiben. Das unterstreicht auch Stefan Schwab: "Wir Jungen, die die erste Saison spielen, haben vor nichts Angst, spielen frech darauf los und haben nichts zu verlieren. Angriff ist die beste Verteidigung". Damit die Neulinge nicht planlos ins offene Messer rennen, verfügt der Aufsteiger auch über einige Routiniers, die für die nötige Stabilität sorgen. So unterstützt Gernot Plassnegger (32) die junge Abwehr, im Mittelfeld zieht Edeltechniker Patrik Jezek (34) die Fäden. Wichtige Stützen, neben denen sich die Talente prächtig weiter entwickeln können.<br />
<br />
<strong class='bbc'>In Teil 2:</strong><br />
<br />
5.	Der Trainer<br />
6.	Die fehlende Doppelbelastung<br />
7.	Die Neuzugänge<br />
8.	Das Glück<br />
<br />
Archimedes, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 17:12:29 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Mattersburger Rumpelfußball? - Wir schauen genau hin!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/mattersburger-rumpelfussball-wir-schauen-genau-hin-r564</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Mattersburg gilt als Rumpelfußballtruppe. Aber wer sich die Spiele ein bisschen genauer angeschaut hat, bemerkte, dass Coach Franz Lederer im Sommer Richtung spielerische Verbesserung gearbeitet hat. Ein Blick auf die Statistik beweist auch, dass die Burgenländer öfters sehr knapp verloren hatten und demnach eigentlich weiter oben stehen könnten.</em><br />
<br />
Mattersburg gegen Sturm Graz am Sonntagnachmittag: Franz Lederer, bekanntermaßen Österreichs längstdienender Fußballlehrer und vor einiger Zeit noch Freund des 3-5-2, schickte seine Mannschaft im 4-2-2-2 auf das Feld. Zum 3-5-2 dann aber später mehr. In der Verteidigung spielten vor Thomas Borenitsch Patrick Farkas, Nedeljko Malic, Adnan Mravac und Lukas Rath. Damit verfügt die Abwehr mit den Nachwuchsnationalspielern Farkas und Rath über zwei spielintelligente Außenverteidiger, auch wenn ersterer eigentlich Mittelfeldspieler ist. Davor agierten mit Ivan Parlov und Manuel Seidl zwei Sechser, von denen Seidl der offensivere war. Auf den Seiten spielten Alois Höller und Wilfried Domoraud, und damit schnelle Außenbahnspieler. Im Sturm liefen auf einer Linie Badboy Ilco Naumoski und der Topscorer der vergangenen Saison, Patrick Bürger, auf. In der Defensive sollten zwei Viererketten stehen, vorne zwei technisch Beschlagene für Gefahr sorgen und die Flanken verarbeiten. Im Endeffekt ein nicht zu hundert Prozent modernes System, aber nicht ineffizient. In dieser Saison fehlte den spielerisch verbesserten Mattersburgern noch das viel strapazierte Spielglück, von den fünf Niederlagen verloren die Burgenländer lediglich gegen die Wiener Austria mit mehr als einem Tor Unterschied. Und so sah das am Feld aus.<br />
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<strong class='bbc'>1:0 nach wenigen Augenblicken</strong><br />
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Bereits die erste Aktion brachte das 1:0. Auch wenn Ilco Naumoski zwei Versuche brauchte, um den Ball im Kasten unterzubringen, entstand es nach schöner Vorarbeit. Stürmer Patrick Bürger verschaffte sich auf der rechten Seite Platz und gab den Ball flach und scharf, also gut, in den Rücken der noch unsortierten Abwehr. Wilfried Domoraud hatte sich von der linken Seite in den Raum um den Elfmeterpunkt geschlichen und abgeschlossen. Der ORF beschränkte sich in der Wiederholung darauf, lediglich das Gestochere kurz vor dem Treffer einzuspielen und nicht die Entstehungsgeschichte. In Folge präsentierte sich auch die Verteidigung um den bosnischen Nationalspieler Adnan Mravac gut, die Viererkette verschob intelligent. Allerdings verfiel Sturm in Schockstarre. Kein Wunder, fiel doch der Gegentreffer in einer Phase, als die Spieler noch gar nicht lange am Feld waren. In Minute 16 waren die Gäste aber dann erstmals wirklich gefährlich, jedoch nur aus einer Standardsituation. Davor hatte Lukas Rath Patrick Wolf im Strafraum noch einfangen können. Thomas Burgstaller setzte den Ball nach dem fälligen Eckball knapp über die Latte.<br />
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<strong class='bbc'>Lästigkeit? Pressing!</strong><br />
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Das, was Kommentator Michael Roscher als "Lästigkeit" erkennen wollte, nennt der Fußballfachmann Pressing. Es war auch zu beobachten, dass Franz Lederer eine zweite Grundkompetenz, in der Rückwärtsbewegung schnell viele Männer hinter den Ball zu bringen, für sich entdeckt hatte. In Minute 21 musste ebendieser dann umstellen. Für den jungen Manuel Seidl kam Alexander Pöllhuber ins Spiel. Seidl hatte sich ohne Fremdeinwirkung verletzt. Pöllhuber ist ein anderer Spielertyp, groß, schlaksig. Der SVM war daraufhin kurz verwirrt, die Abseitsfalle funktionierte plötzlich nicht und schon war Wolf auf und davon. Dieser vergab zum Glück für die Hausherren stümperhaft. Minuten später stellte sich die Ordnung wieder her, Patrick Farkas übernahm Seidls Part in der Mittelfeldzentrale, der Eingewechselte gliederte sich in der Viererkette ein und Mattersburg machte weiter mit der "Lästigkeit".<br />
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<strong class='bbc'>Unordnung</strong><br />
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Säumel zog in Minute 29 einen Sprint vor den Sechzehner an und wollte Wolf in Szene setzen, obwohl er sich selbst in guter Schussposition befand. Domoraud konnte dem Angespielten das Leder gut ablaufen, die Spieleröffnung war aber mies. Der Querpass etwa 25 Meter vorm Tor Richtung Mitte bringt schon den Miniknaben Schelte vom Trainer ein. Und so war es Säumel, der sich das Spielgerät schnappte und die Verwirrung der im Geiste schon konternden Hintermänner ausnutzte und Szabics einsetzte. Zum Glück für die Burgenländer traf dieser den Ball nicht richtig. Michi Roscher wechselte daraufhin auch, nämlich nahm er Lästigkeit aus dem Spiel und wechselte Forechecking ein. Nach einer halben Stunde erhöhten die Grazer dann das Tempo und sorgten für etwas Feuer im Mattersburger Strafraum, es fehlte aber die Präzision. Überhaupt wirkten die Sturm-Spieler auch in Situationen, in denen kein Grünweißer lästig oder "forecheckig" war, sehr unkonzentriert. Als diese nämlich nachsetzen sollten, vernaschte Alois Höller Popkhadze und prüfte Cavlina aus spitzem Winkel.<br />
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<strong class='bbc'>Sturms Spiel, der Konter</strong><br />
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Dann ging es schnell. Weber erkämpfte sich den Ball und Säumel schickte Wolf auf die Reise. Obwohl die Viererkette gut stand, hatten die Burgenländer kaum eine Chance, einen Torschuss zu verhindern. Der letzte Rettungsversuch durch ein Tackling wurde sehr fair vorgetragen, aber dadurch auch zu harmlos. Der Grazer war durch, der Ball zappelte im Netz und nach 40 Minuten startete das Spiel von neuem. Dass die Heimmannschaft aber dennoch gut stand, beweist ein Blick auf die Pausenstatistik. Durch das hohe Stehen liefen die Grazer gleich sechs Mal ins Abseits. Jedenfalls ist nicht wirklich etwas von Mattersburger Rumpelfußball zu erkennen gewesen, auch wenn Experte Mählich das anders sah.<br />
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<strong class='bbc'>Individuelle Fehler</strong><br />
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Sturm kam nach einer der gefürchteten Kabinenansprachen von Trainer Franco Foda exzellent aus der Kabine und versuchte die Hausherren zu überrollen, einmal war Szabics ganz nah am Treffer. Malic war seinem Gegenspieler nicht entschieden genug in den Fünfer gefolgt. Danach scheiterten Bukva und Wolf aus aussichtsreichen Positionen. Die Viererkette wirkte mit Farkas und ohne Pöllhuber in den ersten zwanzig Minuten des Spiels agiler und sicherer. Obwohl beide Teams den Dreier gut brauchen konnten, lauerten beide auf den Fehler des anderen. Das Spiel war mit Mikado zu vergleichen - wer als erster wackelt, würde verlieren. Und Fehler gab es in Durchgang zwei genug, sie alle aufzuzählen würde den Rahmen des Berichts sprengen.<br />
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<strong class='bbc'>Ein Moment Genialität</strong><br />
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In Minute 59 narrte Imre Szabics die zu weit entfernt stehenden Innenverteidiger und ließ den Ball zu Mario Haas durch, der zog ab und Borenitsch hatte keine Chance. Lederer reagierte und brachte Ronald Spuller, um die Offensive zu stärken. Lukas Rath verließ das Spielfeld. Und es erfolgte der Rückschritt in vergessen geglaubte Zeiten: Drei Mann bildeten die Verteidigung, Höller blieb auf seiner Seite, verstärkt dadurch den Eingewechselten. Variante B war also Hollywood, mit zwei Mann auf der rechten Flanke und ohne Rechtsverteidiger. Die Umstellung machte sich sofort bezahlt, zu viele Mattersburger im Strafraum der Blackies und Burgstaller musste den Ball von der Linie kratzen. Taktisch gesehen ist das 3-5-2 eine gute Variante, wenn nicht viel zu verteidigen ist. Nachdem auch Wolf auf der rechten Angriffsseite viel gefährlicher war als Bukva auf der anderen, keine dumme Überlegung. Nach 63 Minuten feierte dann Roman Kienast sein Comeback.<br />
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<strong class='bbc'>Hollywood</strong><br />
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Gut sichtbar war, dass die rechte Abwehrseite vernachlässigt wurde. Nur Sturm bemerkte das nicht und kam über die eigene rechte Seite zu Chancen. Dennoch machte sich Hollywood bezahlt und die Heimmannschaft kam wieder besser ins Spiel und zu einigen, wenn auch zunächst nicht zwingenden Chancen. Dudic und Co. hatten alle Hände voll zu tun, die ungewohnten Überzahlsituationen zu entschärfen. Vor allem das Doppelgespann Höller/Spuller sorgte für Dampf über Sturms linke Abwehrseite. Des Weiteren fiel auf, dass die Grazer auch nach der Hereinnahme von Andi Hölzl für Haris Bukva diese Seite in der Offensive einfach - links liegen ließen. Es dauerte 20 Minuten, bis die Blackies endlich überzuckert hatten, dass Rath nicht mehr im Spiel war und schon stand es 1:3. Weiter Pass auf Szabics, der endlich den freien Raum auf der linken Seite entdeckt hatte, der brachte im Fallen den Ball zu Hölzl und das Spiel war entschieden. Oder doch nicht? Bürger gelang gegen siegessichere Gäste nach einer Spuller-Hereingabe noch ein herrlicher Flugferslertreffer in der 91. Minute. Nach Ablauf der drei Minuten Nachspielzeit kam es zu noch einem Eckball. Spuller schnappte sich den Rebound, dann Flipper und Zufall im Fünfer: Cavlina rutschte weg, ein Kopfball wurde von der Linie gekratzt, einmal Fersler, noch einer und Naumoski schob ein.<br />
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Klarerweise steht es dem Schiedsrichter frei, die Nachspielzeit zu verlängern. Dadurch, dass das 3:2 nach Ablauf der 90 Minuten fiel, war der Aufschlag gerechtfertigt. Im Endeffekt ist die Punkteteilung wohl nicht gerechtfertigt, aber Mattersburg setzte immer nach und manchmal muss Glück eben erzwungen werden. Und auch wenn Lederers Systeme noch nicht zur Gänze „2011“ sind, wird es ein beinharter Abstiegskampf werden, denn mit etwas mehr Glück könnten die Burgenländer bereits weitaus besser dastehen, als sie es tun. Schafft es der Trainer, mehr Präzision in die Offensive zu bringen, werden die Punkte schon kommen.<br />
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Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 13:13:38 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Richtungsweisende Wochen für die vier Kellerteams der heimischen Bundesliga</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/richtungsweisende-wochen-fur-die-vier-kellerteams-der-heimischen-bundesliga-r562</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die Runde der Unentschieden ändert vorerst nichts an den Verhältnissen im Abstiegskampf der tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile. Die unteren vier Teams – Wacker Innsbruck, Wiener Neustadt, Mattersburg und Kapfenberg sind weiterhin maximal vier Punkte voneinander getrennt. Und es folgen richtungsweisende Wochen…</em><br />
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Remis-König Wacker Innsbruck hat von den Abstiegskandidaten derzeit die besten Karten: Das Team hält nach elf Spielen bei sechs Unentschieden und ist nach dem 1:1 bei Red Bull Salzburg, bei dem man in Unterzahl besser spielte als der reichste Klub der Liga, auswärts weiterhin unbesiegt. Der größte Trumpf der Innsbrucker ist derzeit der 31-jährige Spanier Carlos Merino, der heuer zum Mann der wichtigen Tore wird. In den letzten beiden Ligaspielen traf der ehemalige Albacete-Mittelfeldspieler jeweils einmal, insgesamt stehen bereits vier Saisontore und eine Menge kreativer Momente zu Buche. Nachdem Wacker Innsbruck kommendes Wochenende in der Südstadt zu Gast sein wird, erwartet man im ÖFB-Cup den SV Grödig und hofft dabei, dass gegen die Salzburger der letzte Heimerfolg prolongiert wird. Bisher konnte Wacker zu Hause nur den Kapfenberger SV schlagen, doch die nächsten Heimpartien sind für die Elf von Walter Kogler richtungsweisend: Es warten Wiener Neustadt und Mattersburg.<br />
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<span class='bbc_underline'>Die nächsten vier Wochen</span><br />
<em class='bbc'>Admira – Wacker Innsbruck<br />
Wacker Innsbruck – Grödig (Cup)<br />
Wacker Innsbruck – Wiener Neustadt<br />
FK Austria Wien – Wacker Innsbruck<br />
Wacker Innsbruck – SV Mattersburg</em><br />
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Im heimischen Stadion sieglos ist der Tabellenachte aus Wiener Neustadt. Die beiden Siege auf dem Konto der Niederösterreicher stammen aus der Fremde: 2:1 in Mattersburg, 2:0 in Kapfenberg – wichtige Erfolge gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Das 1:1 bei Rapid in Unterzahl könnte der Elf von Peter Stöger Auftrieb geben – und ein solcher ist nach sechs sieglosen Spielen in Serie auch dringend notwendig. Im Cup sind die Neustädter nicht mehr vertreten, dafür stehen in den nächsten vier Ligarunden drei Heimspiele an. Ob dies aktuell als Vorteil zu werten ist, sei dahin gestellt. Sicher ist, dass Wiener Neustadt sich schwer tut, selbst das Spiel zu gestalten. Daran wird sich auch in der nächsten Runde, wo man zu Hause auf den Kapfenberger SV trifft nichts ändern, zumal Kapitän Tomas Simkovic nach seiner gelb-roten Karte aus dem Hanappistadion gesperrt ist. Das bevorstehende Duell des Achten mit dem Zehnten ist auch das Tor der knausrigsten Torschützen der Liga: Keine anderen Mannschaften trafen seltener als Wiener Neustadt und Kapfenberg, zudem ist Wiener Neustadt zu Hause die torungefährlichste Mannschaft – was Kapfenberg wiederum auswärts ist.<br />
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<span class='bbc_underline'>Die nächsten vier Wochen</span><br />
<em class='bbc'>Wiener Neustadt – Kapfenberger SV<br />
Wacker Innsbruck – Wiener Neustadt<br />
Wiener Neustadt – Admira<br />
Wiener Neustadt – SK Sturm Graz</em><br />
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Der Aufwärtstrend in Mattersburg ist unübersehbar, was auch das 3:3 gegen Sturm Graz durch zwei Last-Minute-Tore von Patrick Bürger und Ilco Naumoski bewies. Erstgenannter Patrick Bürger schlich sich in den letzten Wochen heimlich an die Spitze der Torschützenliste, die er sich derzeit mit Philipp Hosiner und Roland Linz teilen muss. Das Zaubertor gegen Sturm Graz war sein sechster Saisontreffer, sein achter inklusive Cup. Aber wie für Wiener Neustadt gilt auch für Mattersburg: Trotz der braven und teilweise sogar überzeugenden Leistungen der letzten Wochen, muss man sich nun endlich auf das Wesentliche konzentrieren: Siege, idealerweise Heimsiege. Auch Mattersburg, das mit nur acht Punkten an der neunten Stelle der Tabelle steht, gewann zu Hause noch kein Spiel. In den nächsten Wochen werden es die Admira und Red Bull Salzburg den Burgenländern beim Versuch die Negativserie im Pappelstadion zu beenden, ebenfalls nicht leicht machen.<br />
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<span class='bbc_underline'>Die nächsten vier Wochen</span><br />
<em class='bbc'>SV Ried – SV Mattersburg<br />
SV Mattersburg – Admira<br />
SV Mattersburg – Red Bull Salzburg<br />
Wacker Innsbruck – SV Mattersburg</em><br />
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Der Kapfenberger SV konnte sich in den letzten Wochen ein wenig fangen, holte vier Punkte aus den letzten drei Spielen, liegt dennoch mit acht Punkten und dem schwächsten Torverhältnis aller Bundesligaklubs auf dem letzten Platz. Immerhin bemerkte man in der Obersteiermark mittlerweile, dass man den 28-jährigen Michal Ordos ruhig im Angriff einsetzen darf und nicht auf der zweckentfremdeten Position eines defensiven Mittelfeldspielers. Ordos erzielte bereits drei Saisontore, obwohl er nur 289 Minuten auf dem Platz stand. Von den Abstiegskandidaten trafen nur Patrick Bürger und Carlos Merino öfter. Die Schwächen der Kapfenberger liegen aktuell in Auswärtsauftritten, wo man aus fünf Spielen nur einen Punkt holen konnte. Wer nicht absteigen will, muss jedoch auch auswärts den einen oder anderen Zähler holen – womit Kapfenberg gleich in der kommenden Runde in Wiener Neustadt anfangen sollte.<br />
<br />
<span class='bbc_underline'>Die nächsten vier Wochen</span><br />
<em class='bbc'>Wiener Neustadt – Kapfenberger SV<br />
Kapfenberger SV – FK Austria Wien<br />
SK Sturm Graz – Kapfenberger SV<br />
Kapfenberger SV – SV Ried</em><br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 22:39:10 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Rapid weiterhin schwach: Überheblichkeit kostet Sieg gegen Wiener Neustadt!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/rapid-weiterhin-schwach-uberheblichkeit-kostet-sieg-gegen-wiener-neustadt-r559</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der SK Rapid kommt im Gerhard-Hanappi-Stadion gegen Peter Stögers Abstiegskandidaten aus Wiener Neustadt über ein 1:1 nicht hinaus. Der späte Ausgleich aus einem Elfmeter durch Thomas Helly war die gerechte Strafe dafür, dass die Hütteldorfer sich über lange Zeit überheblich und zu wenig zielstrebig präsentierten.</em><br />
<br />
Dabei fing alles perfekt an: Nach Christopher Drazans fünftem Bundesligator nach knapp acht Minuten dachte niemand daran, dass das Heimspiel gegen Peter Schöttels Ex-Mannschaft zu einer Zitterpartie werden könnte. Auf den Rängen sprach man bereits von einer locker-lässigen Partie, mit der Rapid Boden gut machen würde. Die unroutinierte Elf aus Niederösterreich bekäme noch locker zwei, drei weitere Tore eingeschenkt. Diese Einstellung schien sich jedoch nicht nur auf den Tribünen breit zu machen, sondern auch in den Köpfen der Spieler. Von Anfang an hatte man den Eindruck, dass sich Rapids Kicker zu siegessicher waren…<br />
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<strong class='bbc'>Auftakt nach Maß</strong><br />
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Wiener Neustadt machte taktisch einiges richtig: Nach Drazans Führungstreffer ließ sich die Mannschaft nicht von Rapid herauslocken, blieb weiterhin tief stehen, ließ Rapid kommen. Hätte Stögers Elf direkt nach dem Gegentreffer zum 0:1 aufgemacht und versucht einen schnellen Ausgleich zu erzielen, wäre die Partie womöglich bereits nach einigen Minuten vorentschieden gewesen. Neustadt spielte weiter, als würde es noch 0:0 stehen, wartete auf seine Konterchance, die schließlich spät aber doch kam und etwas glücklich per Elfmeter genützt wurde.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Flügelspieler schwächer als zuletzt</strong><br />
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Rapid präsentierte sich feldüberlegen, aber zu zweidimensional. Das Spiel der Hütteldorfer war einmal mehr leicht ausrechenbar. Über die Flügel ging kaum etwas, was einerseits an Drazans fehlender Präzision lag, andererseits daran, dass sein Gegenüber Christopher Trimmel mit Andreas Schicker einen laufstarken Gegenspieler hatte, den der 24-jährige Burgenländer zu selten überwinden konnte. Guido Burgstaller, der nach seiner Verletzung erstmals in der Startelf der Grün-Weißen stand, zeigte sich präsent, forderte Bälle, versuchte auch des Öfteren zum Abschluss zu kommen. Ihm sind jedoch fehlende Matchpraxis und –fitness anzusehen. Auch wenn der 22-Jährige wieder zurück ist, wird er noch einige Monate brauchen, um sich zu akklimatisieren. Trotz guter Momente ist die technische Leistung des jungen Kärntners ausbaufähig, was aber angesichts seiner langen Verletzungspause normal ist.<br />
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<strong class='bbc'>Hofmann außer Form, Pichler offensiv schwach</strong><br />
<br />
Während Rapids Flügelspieler überschaubar agierten und René Gartler zu wenige Bälle effektiv weiterverarbeiten konnte, zeigte auch das zentrale Mittelfeld des Rekordmeisters Schwächen: Steffen Hofmann läuft seiner Form weiter hinterher, Genieblitze darf man vom 31-jährigen Deutschen aktuell keine erwarten. Das Grundproblem im Rapid-Mittelfeld ist jedoch weiterhin die zweite zentrale Position, die zu einer Schlüsselposition wird, wenn die Flügelspieler einmal aussetzen (was gestern sicher nicht zum letzten Mal passierte). Auf dieser Position braucht Rapid einen Mittelfeldspieler, der sowohl defensive als auch offensive Stärken hat und vor allem effektiv am Offensivspiel teilnehmen kann. Eben einen „modernen 6er“. Harald Pichler, der als Lösung für die Innenverteidigung geholt wurde, kann auf dieser Position nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Der Kärntner mag ein zweikampfstarker Spieler sein, der Bälle erobern kann, das bringt jedoch in einem Vierermittelfeld niemandem etwas, wenn er in Vorwärtsbewegung keinerlei Kreativität oder Lockerheit besitzt.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Körpersprache passte nicht</strong><br />
<br />
Rapid bettelte in Wahrheit fast über die gesamte Spieldauer um ein Gegentor. Obwohl die Führung gegen den SC Wiener Neustadt sehr dünn war, vergaß das Team von Peter Schöttel auf das Wesentliche. Die Hütteldorfer glänzten vor allem durch Überheblichkeit: Da ein Ferserl, dort ein Schupferl, da ein zu lascher Pass, dort dem Ballführenden nicht schnell genug entgegen gekommen. Auch die Körpersprache einiger Akteure ließ zu wünschen übrig: Durchwegs aufrechte Oberkörper, in zu vielen Szenen keinerlei Zug, Ziel oder Dynamik. Als etwa René Gartler in der zweiten Halbzeit einen Sitzer vom Fünfmetereck vergab, sah man dem zweifachen Saisontorschützen seinen Ärger nicht an. Kein lauter Aufschrei, kein Biss ins Gras, kein Haareraufen – es wirkte so, als würde man sich sagen: „Wurscht, denen machen wir schon noch eins…“<br />
<br />
<strong class='bbc'>Hoch und weit statt kurz und überlegt</strong><br />
<br />
So kam es selbst gegen zehn Neustädter (Kapitän Tomas Simkovic war mit Gelb-Rot vom Platz geflogen) wie es kommen musste. Die offensiv praktisch nicht vorhandenen Niederösterreicher belohnten sich für taktische Disziplin, Geduld und den größeren Willen mit dem Ausgleich zum 1:1. Plötzlich machte sich bei Rapid Fassungslosigkeit breit. Selbst in der siebenminütigen Nachspielzeit konnte die Schöttel-Elf nur noch einmal gefährlich werden. Anstatt „blind“ hohe Bälle in den gegnerischen Sechzehner zu schlagen, hätte Rapid gut daran getan, zehn Neustädter auszuspielen. Die numerisch unterlegenen Niederösterreicher standen gegen Ende des Spiels nicht nur tief, sondern belagerten quasi ausschließlich den eigenen Strafraum. Neustadt rechnete nur noch mit hohen Bällen Rapids – und Grün-Weiß spielte der verteidigenden Mannschaft in die Karten. Rapid hätte bis 25 Meter vor dem gegnerischen Tor Räume vorgefunden, mit spielerischen Mitteln erreicht, dass der dezimierte Gegner seine Igeltaktik verwerfen und hinausrücken muss. Dies wiederum hätte in der Gefahrenzone Räume eröffnet. Aber Rapid fehlten das Selbstvertrauen und die spielerischen Mittel (Salihi und Nuhiu konnten keinen einzigen Ball verarbeiten, geschweige denn stoppen), um den Abstiegskandidaten in der Schlussphase aus der Reserve zu locken. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Falsche räumliche Spielverlagerung nach dem 1:0</strong><br />
<br />
Was wiederum sinnbildlich für die gesamte Partie war! Bereits nach dem 1:0 hätte Rapid umdenken und seinen spielerischen Schwerpunkt einige Meter nach vorne verlagern müssen. Da Wiener Neustadt weiterhin tief stand, Rapid kommen ließ, keine Anstalten machte, selbst etwas für das Spiel zu tun, hätte Rapid direkt nach dem Führungstreffer mehrere Torchancen kreiert, wenn bereits die ersten spielaufbauenden Akteure (also die Abwehrspieler Rapids) grundsätzlich wenige Meter näher ans gegnerische Tor gerückt wären. Das hätte die Feldüberlegenheit in eine andere Pressingzone verlagert und Rapid wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit das zweite Tor gelungen. So sorgte Wiener Neustadt jedoch stets für Entlastung – genau wie in der für die Niederösterreicher erfolgreichen Schlussphase.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Siege in Top-Spielen - andernfalls Bedeutungslosigkeit</strong><br />
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Der Abstand auf das Spitzentrio bleibt für Rapid damit vorerst gleich, der Pflichtsieg wurde verpasst. In den nächsten Wochen müssen die Westwiener, die nur zwei ihrer sechs Heimspiele gewinnen konnten, gegen die Top-4 der vergangenen Saison antreten: Derby in der Generali-Arena, Heimspiel gegen Sturm, Auswärtsspiel in Ried und Heimspiel gegen Salzburg. Zwischendurch gibt’s zudem das Cup-Duell mit der SV Ried im eigenen Stadion. Man muss sich in Hütteldorf trotz weniger Lichtblicke in den vergangenen Wochen (Auswärtssieg in Innsbruck, Kantersieg über Kapfenberg)  darüber im Klaren sein, dass der Verein in die Tabellenregion 5 bis 8 abdriften wird, wenn man in den nächsten vier Runden keine oder wenige „Big-Points“ macht, wovon man nach den jüngsten Leistungen ausgehen muss. Um einen sportlichen GAU zu vermeiden, müssen sich die Verantwortlichen selbst hinterfragen. Sowohl was Personalentscheidungen auf dem Platz betrifft, als auch die Transferpolitik, die Rapid in den vergangenen Jahren nicht stärker, sondern kontinuierlich schwächer und durchschaubarer machte. <br />
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<strong class='bbc'>Schwere Gesichtsverletzungen bei Novota</strong><br />
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Zu allem Überfluss verletzte sich gegen Wiener Neustadt auch noch der slowakische Rückhalt des SK Rapid: Jan Novota erlitt bei einem Zusammenprall mit Fernando Troyansky eine Gehirnerschütterung, sowie Brüche der Augenhöhle und des Daches der Kieferhöhle. Der 199cm große Torhüter wird wochenlang ausfallen und nun wieder dauerhaft von Helge Payer ersetzt werden. Auch das wird Rapid nicht mehr Sicherheit geben: Der routinierte Torhüter mit der gar nicht so routinierten Außendarstellung genießt mittlerweile den Ruf, dass er seinem Team keine Spiele mehr rettet…<br />
<br />
Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 10:05:49 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>tipp3 Bundesliga, 11.Runde: Wie kommen die Mannschaften aus der Länderspielpause?</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/tipp3-bundesliga-11runde-wie-kommen-die-mannschaften-aus-der-laenderspielpause-r555</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>In der elften Runde der tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile kommt es zu einigen brisanten Duellen, bei denen so manches Team nach der Länderspielpause wieder bei null beginnen könnte. Kann die Admira den Schwung der letzten Wochen mitnehmen? Gelingt Mattersburg der zweite Sieg in Folge? Stolpern Rapid oder Salzburg über Nachzügler? Und wird die Austria an die Tabellenspitze stürmen?</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>KSV 1919 – TRENKWALDER ADMIRA</strong><br />
<em class='bbc'>Samstag, 16:00 Uhr | Franz-Fekete-Stadion | SR Drachta</em><br />
<br />
In der Südstadt konnte Werner Gregoritschs Team dem aktuellen Tabellenführer ein 1:1 abluchsen. Das Heimspiel wird für den KSV aber aller Voraussicht nach schwerer: Mit Mavric und Felfernig fehlen zwei wichtige Stammspieler, speziell die Hintermannschaft der Kapfenberger präsentierte sich in den letzten Wochen und Monaten nicht immer sattelfest. Daniel Harrer ist nach vier gelben Karten gefährdet. Die Admira hingegen schwimmt auf einer Woge des Erfolgs und ist seit der ersten Runde (0:2 bei Rapid) oder elf Pflichtspielen unbesiegt. Allerdings muss Didi Kühbauer auf sein offensives Laufwunder Issiaka Ouedraogo verzichten, der direkt von Benjamin Sulimani ersetzt werden wird. Daniel Toth ist gelbgefährdet.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Kapfenberg ist derzeit am Boden, die Admira im siebten Himmel. Schwer vorstellbar, dass ausgerechnet der KSV die Serie der Admira beenden kann – 0:2.<br />
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<strong class='bbc'>RED BULL SALZBURG – FC WACKER INNSBRUCK</strong><br />
<em class='bbc'>Samstag, 18:30 Uhr | Red-Bull-Arena | SR Harkam</em><br />
<br />
In Salzburg geht weiterhin der Verletzungsteufel um: Die langzeitverletzten Douglas, Mendes und Alan fehlen sowieso, hinzu kommen Ausfälle von Offenbacher und möglicherweise Cziommer. Auch Leitgeb ist weiterhin verletzt. Dafür kann Neuverpflichtung Luigi Bruins spielen und könnte im Mittelfeld aufgeboten werden. Nicht unwahrscheinlich, dass durch seine Verpflichtung die Tage des bisher enttäuschenden Rasmus Lindgren schon wieder gezählt sind. In Innsbruck setzt man auf den Doppeltorschützen der letzten Runde: Christopher Wernitznig wird auswärts bei den Roten Bullen erstmals von Beginn an spielen, zudem könnte auch Schreter durch Perstallers Verletzung wieder in die Startelf rutschen. Bei Salzburg ist Simon Cziommer nach vier gelben Karten gefährdet.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Die Qualität spricht klar für Red Bull Salzburg, allerdings darf man nicht übersehen, dass der FC Wacker Innsbruck auswärts bisher unbesiegt ist. Dennoch wird sich Salzburg mit 2:1 durchsetzen.<br />
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<strong class='bbc'>SV RIED – FK AUSTRIA WIEN</strong><br />
<em class='bbc'>Samstag, 18:30 Uhr | Keine-Sorgen-Arena | SR Dintar</em><br />
<br />
Zwar musste in der Länderspielpause kein einziger Rieder zum Nationalteam, dennoch hat Paul Gludovatz personelle Probleme: Mit Hammerer, Lexa, Guillem, Karner und möglicherweise Beichler fallen wichtige Spieler aus, der Matchkader der Innviertler wird erneut sehr klein ausfallen. Dennoch möchte Ried den Anschluss nach oben nicht verlieren und mit einem Sieg bis auf vier Punkte zur Austria aufschließen. Diese kann allerdings auf alle Stammspieler zurückgreifen und Karl Daxbacher wird dies in seinem gewohnten 4-2-3-1-System auch tun. Es fehlen lediglich Rogulj und Stankovic. Offen, ob Barazite an vorderster Front spielt oder Roland Linz. Der Niederländer ist natürlich gesetzt – sollte Linz auf der Bank Platz nehmen würde Gorgon im Mittelfeld zum Einsatz kommen. Rieds Anel Hadzic ist gelbgefährdet.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Angesichts der personellen Situationen riecht es in der Keine-Sorgen-Arena nach einem Austria-Sieg, aber in Ried zu gewinnen war noch nie leicht und so ist unser Tipp ein 1:1.<br />
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<strong class='bbc'>SK RAPID WIEN – SC WIENER NEUSTADT</strong><br />
<em class='bbc'>Samstag, 18:30 Uhr | Gerhard-Hanappi-Stadion | SR Ouschan</em><br />
<br />
Rapid muss gegen den SC Wiener Neustadt auf Heikkinen, Schrammel und Saurer verzichten, kann dafür aber wieder auf Guido Burgstaller zurückgreifen. Dieser würde in einem 4-4-2 als Stürmer zum Einsatz kommen, in einem 4-2-3-1 im Mittelfeld. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass Burgstaller gegen Neustadt noch nicht von Beginn an spielt: Auf den Flügeln wird Peter Schöttel weiterhin auf Drazan und Trimmel setzen, im Angriff hat Hamdi Salihi mit einem neuerlichen Tor für das albanische Nationalteam seine Chancen erhöht, an den aktuellen Etatstürmern Gartler und Alar vorbei zu kommen. Peter Stöger kann aus dem Vollen schöpfen, muss sich allerdings Gedanken über seine Herangehensweise in einem Auswärtsspiel gegen einen vermeintlich „Großen“ machen: In den letzten beiden Auswärtsspielen gegen Salzburg und Sturm kassierte Wiener Neustadt acht Tore, verlor beide Spiele ohne zu treffen. Andreas Schicker und Mario Reiter müssen nach je vier gelben Karten aufpassen.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Rapid darf zu Hause mit Wiener Neustadt keine Probleme haben und wird eine deutliche Feldüberlegenheit auch in Tore ummünzen – 4:0.<br />
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<strong class='bbc'>SV MATTERSBURG – SK STURM GRAZ</strong><br />
<em class='bbc'>Sonntag, 16:00 Uhr | Pappel-Stadion | SR Grobelnik</em><br />
<br />
Ohne Ilsanker und Doleschal, sowie den rotgesperrten Mörz trifft Mattersburg sonntags zu Hause auf den Meister aus Graz. Die Hoffnungen ruhen auf den Spitzen Naumoski und Bürger, die den Grazern Nadelstiche versetzen sollen, dahinter wird man mit Parlov neben Seidl etwas defensiver agieren, als in den letzten Spielen. Das Lazarett des SK Sturm lichtet sich langsam und so sind außer Gratzei, Standfest, Foda und Koch wieder alle mit von der Partie. Zwar immer noch vier Ausfälle, aber kein Vergleich zum 12 Mann fassenden Krankenzimmer von vor wenigen Wochen. Kienast, Hölzl und Feldhofer werden dennoch zu Beginn auf der Bank Platz nehmen – Franco Foda setzt nach wie vor auf Haris Bukva, Darko Bodul und Thomas Burgstaller. Bei Sturm ist Manuel Weber gelbgefährdet, bei Mattersburg sind es mit Ilco Naumoski, Adnan Mravac und Nedeljko Malic gleich drei Spieler.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Mattersburg zeigte sich in den letzten Wochen verbessert und wird Sturm das Leben schwer machen. Die Grazer zeigten sich in den letzten fünf Wochen nicht immer sattelfest und konnten in der Liga noch kein einziges Auswärtsspiel gewinnen. Es riecht nach Remis – 2:2.<br />
<br />
Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 12:15:38 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Ein U21-Europameister für Red Bull Salzburg - Das ist Luigi Bruins</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/ein-u21-europameister-fur-red-bull-salzburg-das-ist-luigi-bruins-r549</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Nachdem Christoph Leitgeb und Simon Cziommer aufgrund von Verletzungen ausfielen, war Red Bull Salzburg auf der Suche nach einem Ersatz für das kreative, offensive Mittelfeld. Ricardo Moniz nahm im Training den Spanier Jorge Larena (30) und den Niederländer Luigi Bruins (24) unter die Lupe. abseits.at prophezeite bereits vor zehn Tagen, <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/kreativspieler-gesucht-red-bull-salzburg-testet-niederlaender-und-spanier-r513' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>dass der Niederländer gegenüber dem Spanier die bessere Wahl für die Salzburger wäre.</a> Tatsächlich entschied sich der Verein für Luigi Bruins, der schon dieses Wochenende gegen Wacker Innsbruck für seinen neuen Klub debütieren könnte. </em><br />
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<pre class='prettyprint'>
Name: Luigi Bruins
Nationalität: Niederlande
Geburtsdatum: 09.März 1987
Stammposition: zentrales/offensives Mittelfeld
Nebenposition:  rechtes und linkes offensives Mittelfeld
Größe: 1.80m
Gewicht: 75 kg
Momentaner Verein: Red Bull Salzburg
Bisherige Vereine: Excelsior Rotterdam, Feyenoord Rotterdam
U20-Länderspiele: 10 (2 Tore)
</pre><br />
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Luigi Bruins wurde am 09. März 1987 geboren und besuchte bereits mit sechs Jahren die Akademie von Excelsior Rotterdam. Zuvor absolvierte er ein Probetraining bei Feyenoord, wo er jedoch nicht angenommen wurde. Die beiden Vereine arbeiten schon lange zusammen und Luigi Bruins war nicht der erste Spieler, der über den Nachwuchs von Excelsior zu Feyenoord wechselte. Die beiden Stadtrivalen versuchten voneinander zu profitieren, was nur deshalb möglich war, da Excelsior die Vormachtstellung von Feyenoord anerkannte und akzeptierte. Den Excelsior-Fans gefiel das weniger gut, da der Verein die besten Talente immer an den großen Stadtrivalen abgeben musste und an Selbständigkeit und Identität verlor. Für den Verein war diese Zusammenarbeit jedoch äußerst wichtig, da er Geld und Spieler von Feyenoord zur Verfügung gestellt bekam. Diese Partnerschaft begann bereits im Jahr 1979, wurde aber erst 17 Jahre später auf offizielle Beine gestellt.  <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-business/zwei-vereine-eine-akademie-r32' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Seit 2008 betreiben beide Vereine äußerst erfolgreich zusammen eine Nachwuchsakademie. </a><br />
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<strong class='bbc'>STAMMSPIELER IN DER EREDIVISIE UND U21-EUROPAMEISTER</strong><br />
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In der Saison 2005/06 stieß der Mittelfeldspieler zur Kampfmannschaft dazu und sicherte sich gleich einen Stammplatz. Er absolvierte 35 Einsätze von Beginn an und schoss vier Treffer. Der Verein stieg von der Eerste Divisie in die Eredivisie auf und hielt sich trotz geringem Budget im kommenden Jahr in der obersten Spielklasse. Luigi Bruins zeigte auch in der Eredivisie sein großes Talent und schoss sechs Tore in 30 Partien. Aufgrund der starken Leistungen bekam er eine Einberufung in das niederländische U21-Nationalteam, mit dem er 2006 prompt das Finale der Europameisterschaft gegen Serbien mit 4:1 gewann. Luigi Bruins, dessen Vorfahren aus Italien stammen, erzielte den letzten Treffer der Niederländer. <br />
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<strong class='bbc'>WECHSEL ZUM STADTRIVALEN</strong><br />
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In der Saison 2007/08 unterschrieb er einen Vierjahresvertrag bei Feyenoord Rotterdam, wo er trotz großer Konkurrenz im Mittelfeld 27 Einsätze absolvierte und sechs Treffer erzielte. Er erhielt auch Angebote von Ajax Amsterdam, PSV Eindhoven und von Vereinen aus England, wechselte aber aufgrund der engen Zusammenarbeit der beiden Rotterdamer Vereine zum Stadtrivalen. Er ersetzte die Sprintrakete Royston Drenthe im linken Mittelfeld und spielte unter anderem gemeinsam mit Nuri Sahin, Denny Landzaat, Jonathan de Guzman und Roy Makaay in einer Mannschaft. In dieser Saison gewann Bruins mit dem niederländischen Pokal seinen ersten Titel auf Klubebene. <br />
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Aufgrund von Verletzungen verpasste er in weiterer Folge immer wieder einige Spiele und er tat sich schwer, seinen Stammplatz in der Mannschaft zu behaupten. Immerhin verpflichtete der Verein mit Mario Been einen Trainer, unter dem Bruins schon bei Excelsior starke Leistungen brachte. Dennoch spielte er nur neun Mal von Beginn an und wurde zwölf Mal eingewechselt. Vergangene Saison brachte er es auf immerhin 18 Meisterschaftseinsätze von Beginn an, da er in der Hinrunde gesetzt war. Nach der Winterpause wurde er jedoch nur vier Mal eingesetzt – das letzte Mal am 20.02.2011. Seit diesem Tag hat Bruins kein Pflichtspiel mehr in den Beinen. Sein Vertrag wurde im Sommer nicht mehr verlängert, da der neue Trainer Ronald Koeman nicht mehr auf ihn setzte. Koeman ist übrigens der erste Mensch, der als Spieler UND als Trainer bei allen drei großen niederländischen Vereinen (PSV, Ajax, Feyenoord) unter Vertrag stand.<br />
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Um in Form zu bleiben hielt sich Bruins in den letzten Monaten beim Satellitenklub Excelsior fit. <a href='http://sport10.at/home/fussball/bundesliga/700770/Bruins_Hatte-gute-Angebote' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Gegenüber sport10.at sagte der Mittelfeldspieler,</a> dass er gute Angebote aus der russischen Liga hatte, diese jedoch ausschlug, da er fühlte, dass das nicht die richtige sportliche Entscheidung gewesen wäre. <br />
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<strong class='bbc'>AUF WELCHEN POSITIONEN KAM ER ZUM EINSATZ</strong><br />
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Bruins spielte bei Excelsior in einem 4-3-3-System im rechten Mittelfeld, was bis heute seine Lieblingsposition ist. Bei Feyenoord ersetzte er zunächst Drenthe im linken Mittelfeld, kam später aber immer öfter zentral zum Einsatz (ebenfalls in einem 4-3-3-System). <br />
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Vergangene Saison spielte er zwanzig Mal von Beginn an (18 Meisterschaftsspiele und zwei Qualifikationsspiele für die Europa League). In diesen 20 Spielen begann er 15 Mal im zentralen Mittelfeld, drei Mal links und zwei Mal rechts im Mittelfeld. In der vergangenen Saison wurde er zudem einmal als linker Flügelstürmer eingesetzt – eine Position, die er im Notfall auch spielen kann. Sein bitterstes Spiel erlebte er am 24. Oktober 2010, als er bei der 10:0-Niederlage gegen PSV Eindhoven über 90 Minuten lang am Platz stand. Momentan lässt Koeman ein 4-2-3-1-System bei Feyenoord spielen, in dem der 20-jährige Niederländer Jordy Clasie im offensiven Mittelfeld zum Zug kommt. Der U21-Nationalspieler sammelte vergangene Saison ebenfalls bei Excelsior Rotterdam Erfahrung.  <br />
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<strong class='bbc'>FAZIT</strong><br />
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Im Gegensatz zum anderen Testspieler Jorge Larena hat Luigi Bruins sicherlich das Potential, um Red Bull Salzburg helfen zu können. Der Niederländer ist ein Instinktfußballer, der über das gewisse Etwas verfügt und Situationen oft schneller als seine Gegenspieler antizipieren kann. Er ist immer wieder für überraschende Momente gut, kann den tödlichen Pass spielen und auch selbst aus der zweiten Reihe abziehen. Negativ ist jedoch, dass er verletzungsanfällig ist, über wenig Spielpraxis verfügt und sensibel ist. Er ist ein Spielertyp, der Schwierigkeiten hat gute Leistungen zu bringen, wenn er das Gefühl hat, dass das Trainerteam und die Fans nicht zu hundert Prozent hinter ihm stehen. In seiner Jugend wurde er von den Fans sogar mit Wesley Sneijder verglichen, allerdings konnte er die hohen Erwartungen nie erfüllen. Die niederländischen Fans warfen ihm vor, dass er zeitweise Alibifußball spielte und sich gehen ließ. Ricardo Moniz sieht es als eine Herausforderung an, Spieler wie Leonardo und Bruins wieder aufzubauen und ihnen eine zweite Chance zu geben. Prinzipiell ist dieser Weg für österreichische Vereine durchaus richtig, da Spieler, die über ein so großes Potential verfügen und bei denen alles glatt läuft, nicht in die österreichische Liga wechseln. Wenn es gelingt die Problemspieler wieder auf die richtige Bahn zu bekommen, dann profitiert der Verein ungemein von diesen Transfers – sowohl sportlich, als auch wirtschaftlich. Jorge Larenas Zeit ist vorbei, Luigi Bruins könnte noch einmal durchstarten.<br />
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Stefan Karger, www.abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 07:56:52 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Das treiben die Bundesligisten während der Länderspielpause!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/das-treiben-die-bundesligisten-waehrend-der-laenderspielpause-r535</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Wenn die Länderspiele anstehen, verkleinern sich im Allgemeinen die Kader der Bundesligisten, stehen doch einige Nationalteamspieler in den Reihen der zehn. Doch die Trainer bleiben nicht untätig und arbeiten weiter mit den verbliebenen Spielern, kommen doch harte Wochen auf sie zu.</em><br />
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<strong class='bbc'>FC Trenkwalder Admira</strong><br />
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Der Tabellenführer musste auf einige Leistungsträger verzichten. Neben dem Stürmer Philipp Hosiner, der in Aserbaidschan sein Teamdebut feiern durfte fehlten auch die beiden Stamminnenverteidiger Christopher Dibon und Richard Windbichler sowie Mittelfeldakteur Stefan Schwab. Diese spielen für die U21 die Qualifikationsspiele. Neben neuen Kniffen, die Dietmar Kühbauer seiner Elf beibringt, nahmen die Fans gemeinsam mit Beatboxweltrekordhalter "fili" den neuen offiziellen Fansong auf.<br />
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<strong class='bbc'>FK Austria Wien</strong><br />
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Coach Karl Daxbacher fehlten sehr viele Spieler. Nacer Barazite spielte für die holländische U21 gegen seine Teamkollegen Heinz Lindner, Emir Dilaver und Dario Tadic, beim A-Nationalteam sind mit Zlatko Junuzovic, Manuel Ortlechner, Georg Margreiter, Pascal Grünwald und Florian Klein gleich fünf Spieler beschäftigt. Die verbliebenen bestritten am Freitag ein Testspiel gegen ASC Korneuburg, Tomas Jun glänzte dabei mit gleich vier Treffern. Korneuburg spielt übrigens in der 1. Klasse Nordwest in Niederösterreich, ist dort Tabellenführer.<br />
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<strong class='bbc'>Red Bull Salzburg</strong><br />
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Die roten Bullen entsendeten Ibrahim Sekagya, Stefan Maierhofer und Stefan Hierländer drei Spieler zu den Nationalteams. Franz Schiemer, Jakob Jantscher, Martin Hinteregger, Georg Teigl und Christoph Leitgeb, die auch zu den diversen Teams gehören, fallen verletzt aus. Aufgrund dessen bestritten die Salzburger gleich gar kein Testspiel, eher geht es darum, in letzter Zeit weniger fitte Spieler wie Pasanen, Cziommer oder Zarate wieder vollkommen einsatzbereit zu machen. Darüber hinaus testet Ricardo Moniz mit Jorge Larena und Luigi Bruins zwei Spieler für das offensive Mittelfeld.<br />
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<strong class='bbc'>SK Rapid Wien</strong><br />
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Die Grün-Weißen bestritten das Traditionsduell gegen den Simmeringer SC. Der Ostliga-Aufsteiger verlor in einer glanzlosen Partie mit 0:6 auf der Had. Mit Kristijan Dobras, Dominik Wydra und Lukas Grozurek durften sich einige Spieler der Amateure beweisen. Christopher Trimmel, Stefan Kulovits, Christopher Drazan, Deni Alar und Michael Schimpelsberger weilen derzeit mit dem A-Team und der U21. Darüber hinaus fehlt Peter Schöttel auch noch Hamdi Salihi, der für die Spiele gegen Frankreich und Rumänien im Kader des albanischen Nationalteams steht.<br />
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<strong class='bbc'>SV Ried</strong><br />
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Trainer Paul Gludovatz hat den gesamten Kader zur Verfügung. Das ist auch gut so, mussten die Rieder in den letzten Wochen doch die Abgänge von Daniel Royer und Florian Mader sowie das Karriereende von Oliver Glasner verkraften. So bleibt dem Cupsieger eine dringend benötigte Wettkampfpause lang Zeit, um sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.<br />
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<strong class='bbc'>SK Sturm Graz</strong><br />
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Kein Sturmspieler im A-Team, lediglich Christian Klem weilt bei der U21. Andreas Hölzl und Christian Gratzei sind verletzt. Roman Kiensast und Matthias Koch sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, Ferdinand Feldhofer ist auch schon wieder matchfit. Langsam aber sicher lichtet sich also das schwarz-weiße Krankenlazarett.<br />
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<strong class='bbc'>FC Wacker Innsbruck</strong><br />
<br />
Walter Koglers Elf bestritt in Bestbesetzung ein Benefizspiel gegen den SCR Altach. Das Spiel zugunsten der Kinderkrebshilfe Tirol konnte mit einem starken Finish gegen den Aufstiegsaspiranten aus der Heute-für-Morgen-Erste-Liga gewonnen werden. Für beide Teams war es ein intensives Testspiel und eine schöne Sache, da die Einnahmen einem guten Zweck dienen.<br />
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<strong class='bbc'>SC Wiener Neustadt</strong><br />
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Einsergoalie Jörg Siebenhandl ist derzeit auf Asientour, seine Kollegen testeten am Donnerstag gegen den TSV Hartberg und gewannen mit 1:0. Mit dabei waren auch einige Amateure. Ansonsten gibt es aus dem Niederösterreich wenig zu berichten, Trainer Peter Stöger arbeitet weiterhin am Ziel "Klassenerhalt". Ein netter Statistik-Sidekick: Mit 93 Prozent eingesetzten Österreichern führen die Neustädter diese Tabelle deutlich an.<br />
<br />
<strong class='bbc'>SV Mattersburg</strong><br />
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Der Tabellenvorletzte musste lediglich Christian Gartner zum U19-Team gehen lassen. Des Weiteren versucht Franz Lederer die neu gewonnene Spielfreude seines Teams über die Länderspielpause hinaus zu konservieren.<br />
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<strong class='bbc'>KSV 1919</strong><br />
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Werner Gregoritsch war am Freitag im ORF Sport+-Studio im Einsatz, sein Schützling Dieter Elsneg ist bei der U21. Eigentlich hätte am Donnerstag gegen den TSV Hartberg getestet werden sollen, aufgrund zahlreicher Ausfälle sagten die Falken dieses Spiel allerdings ab.<br />
<br />
Wunden lecken und Aufbauarbeit für die kommenden intensiven Wochen steht im Großen und Ganzen am Programm der Bundesligisten. Die Fans sind schon gespannt, wer am besten aus der Pause kommt.<br />
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Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 08:06:51 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Rückblick auf das erste Bundesliga-Viertel: Rapid weiterhin mit Problemen, Salzburg und Austria durchwachsen, Admira die positive Überraschung</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/ruckblick-auf-das-erste-bundesliga-viertel-rapid-weiterhin-mit-problemen-salzburg-und-austria-durchwachsen-admira-die-positive-uberraschung-r519</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Das erste Viertel der Saison 2011/12 in der tipp3-Bundesliga ist seit gut einer Woche absolviert. Zeit also um die einzelnen Teams einmal genauer zu beleuchten und ein erstes Fazit zu ziehen. Im dritten Teil des Mannschaftsüberblicks beschäftigen wir uns mit den Plätzen vier bis eins. </em><br />
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<strong class='bbc'>SK RAPID WIEN</strong><br />
<br />
Bei Rapid war vor der neuen Saison vieles neu. Peter Schöttel kehrte zu seinem ehemaligen Verein als Trainer zurück, einige Spieler verließen den SK und insgesamt sieben neue Spieler wurden verpflichtet, um vor allem für mehr Qualität im Kader zu sorgen. Der Start verlief mit zwei Siegen ganz gut (2:0 gegen Admira, 2:0 in Wiener Neustadt) – zumindest was die Ergebnisse betraf. Das Geisterspiel gegen die Admira war von den Zuschauerzahlen her kein Gradmesser, rein sportlich fiel der Sieg etwas glücklich für die Hütteldorfer aus, ebenso in Wiener Neustadt, wo die Elf von Trainer Peter Schöttel erst in der Nachspielzeit die beiden Treffer erzielen konnte. Neuzugang  Harald Pichler dirigierte von Anfang an die Abwehr gut und verlieh der in der vorigen Saison sehr unsicheren Defensive mehr Stabilität und Sicherheit. Bei den restlichen Neuzugängen war der Einstand eher durchwachsen: Thomas Schrammel war auf der linken Abwehrseite sofort gesetzt, konnte aber an die in Ried gezeigten Leistungen nicht anschließen, Deni Alar fehlte die Treffsicherheit und Thomas Prager und Guido Burgstaller waren verletzt. Vor allem das Fehlen von Burgstaller, von dem sich Schöttel mehr Dynamik im Spiel versprochen hatte, schien ordentlich zu schmerzen. Gegen Ried wurde in einem ausgeglichenen Spiel ein Remis geholt. Dann folgten zwei Niederlagen in Folge (0:1 in Graz und 0:3 gegen die Austria). Vor allem bei der Derby-Niederlage wurden die spielerischen Unzulänglichkeiten der Hütteldorfer offenbart. Die Elf war klar unterlegen, Schöttels taktischer Zug mit Pichler im Mittelfeld ging überhaupt nicht auf. In Salzburg folgte dann eine sehr gute Leistung (0:0), welche aufgrund der vorherigen Ergebnisse so nicht zu erwarten war. Rapid zeigte sich vor allem in der Offensive gestärkt, die Chancenauswertung war aber weiterhin mangelhaft.  Trainer Schöttel mischte seine Elf immer wieder durch, suchte nach der Idealbesetzung und dem besten System für sein Team. Gegen Kapfenberg (5:1) und in Innsbruck (3:0) zeigte die Leistungskurve endlich wieder ganz nach oben, die Mannschaft zeigte sich vor allem taktisch verbessert und abgeklärter und die Stürmer (Gartler, Salihi) trafen wieder. Vor allem am Beispiel von Deni Alar, der in Innsbruck sein erstes Meisterschaftstor für seinen neuen Verein erzielte, konnte man sehen, wie dem Team der Knopf aufging. Trainer Schöttel operierte mit einem Zwei-Mann-Sturm (Alar, Gartler), beide sorgten für viel Defensivarbeit, holten sich die Bälle aus dem Mittelfeld, gingen weite Wege und überraschten den Gegner mit Spritzigkeit und Zug zum Tor. Als konstantester Spieler darf jedoch Christopher Trimmel gesehen werden, der sich unter dem neuen Coach einen Stammplatz im rechten Mittelfeld erarbeitet hat und seinen Vertrag unlängst bis 2014 verlängerte. Die Niederlage gegen Admira gehörte zwar nicht mehr zum ersten Viertel der Meisterschaft, zeigte jedoch wie unbeständig Rapid noch ist.<br />
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<strong class='bbc'>FAZIT: </strong><br />
<br />
Rapid zählt weiterhin nicht zu den Meisterschaftsfavoriten. Der Verein hat noch einen langen Weg vor sich, um wieder an vergangene, erfolgreiche Leistungen und Zeiten anzuknüpfen. Trainer Schöttel findet schön langsam die richtige Mischung und einige verletzte Spieler kehren zurück (Burgstaller, Prager), was dem Trainer auch wieder mehr Optionen und Qualität bringt. In diesem Jahr steht weiterhin die Stabilisierung der Leistung des Teams und die endgültige Versöhnung mit den Fans im Vordergrund, ein internationaler Startplatz ist aber durchaus möglich.<br />
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<strong class='bbc'>RED BULL SALZBURG</strong><br />
<br />
Salzburg startete sehr gut in die Meisterschaft. Beim 2:0-Sieg gegen die Wiener Austria zeigte sich das Team von Ricardo Moniz sehr kompakt, spielerisch verbessert und offensiv ideenreich. Vor allem die beiden Neuzugänge Petri Pasanen in der Innenverteidigung und Rasmus Lindgren wussten anfangs zu überzeugen und gaben dem Team von Anfang an Stabilität im Spielaufbau. Beim 1:0-Auswärtssieg in Innsbruck (Perstaller vergab in der Nachspielzeit einen Elfmeter) und beim 0:0-Remis gegen Mattersburg hatte Red Bull ein wenig Glück, Trainer Moniz setzte aber von Anfang an auf einen Stamm von Spielern, was in der Folge zu Sicherheit im Spiel seiner Mannschaft führte. Vor allem Alan zeigte sich unter Moniz weiterhin stark verbessert und traf in fünf Spielen dreimal. Hinzu kam noch Flügelstürmer Leonardo, der beim 3:1-Auswärtssieg in Ried in Runde vier das erste Mal traf. Das Offensivspiel der Salzburger strahlte seit langem wieder Gefährlichkeit, Abschlussstärke und Variabilität aus. Es folgten zwei Heim-Remis (1:1 gegen Sturm, 0:0 gegen Rapid), bei denen vor allem auch die internationalen Strapazen der vergangenen Wochen spürbar waren.  Stefan Maierhofer wurde verpflichtet und debütierte ausgerechnet gegen seinen Exklub Rapid in Runde sechs. Kurz vor Ende dieser Partie verletzte sich der Brasilianer Alan schwer, die Diagnose lautete Kreuzbandriss und mindestens ein halbes Jahr Pause. Dadurch änderte sich das Angriffsspiel der Salzburger dahingehen, dass mit Maierhofer nun ein Rammbock in der Sturmspitze gesetzt war und für das Halten bzw. Ballverteilen in der Spitze zuständig war. Die beiden Außenspieler sollten den “Langen“ mit brauchbaren Flanken füttern. Die Salzburger gewannen in Kapfenberg (3:1) und gegen Wiener Neustadt (3:0) klar, Maierhofer traf in beiden Spielen jeweils einmal und vor allem Jakob Jantscher wusste nach der Verletzung von Zarate endlich zu gefallen und bestach durch Vorbereiterqualitäten und Torgefährlichkeit (bisher vier Tore und zwei Vorlagen in der Meisterschaft). Die Niederlagen bei der Admira (1:2) und bei der Austria (2:3) zeigten wieder die altbekannten Probleme von Red Bull Salzburg: Die Spieler gingen nicht in allen Partien mit der nötigen Einstellung  ins Spiel. <br />
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<strong class='bbc'>FAZIT:</strong><br />
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Trainer Moniz ist ein absoluter Fachmann und scheint eine klare Philosophie und Struktur zu haben. Der Kader ist eindeutig der stärkste der Liga und kommt Red Bull einmal in Fahrt, ist das Team nur schwer zu stoppen. Wie die Jahre davor fehlt jedoch die letzte Konsequenz in knappen Spielen, woraus leicht vermeidbare Niederlagen entstehen. Langfristig gesehen ist Salzburg in dieser Saison aber Titelfavorit Nummer Eins. <br />
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<strong class='bbc'>FK AUSTRIA WIEN</strong><br />
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Von der spielerisch stärksten Mannschaft der vergangenen Saison war zu Meisterschaftsbeginn bei der 0:2-Niederlage in Salzburg wenig zu sehen. Ideenlos, zweikampfschwach, offensiv nicht vorhanden und vor allem zu abwartend und mutlos präsentierten sich die Veilchen. Beim 2:1-Heimsieg gegen die SV Ried hatte das Team von Trainer Karl Daxbacher das Glück auf seiner Seite, als sich in der Schlussminute eine abgerissene Flanke von Verteidiger Suttner über Ried-Goalie Gebauer zum 2:1-Siegtreffer ins Tor senkte. Das Spiel war sehr ausgeglichen und hätte sich laut Leistung beider Teams keinen Sieger verdient gehabt. Auch beim 0:0 in Innsbruck ließ die Austria Spielwitz und Ideenreichtum vermissen. Neuzugang Pascal Grünwald zeigte sich im Tor aber als sicherer Rückhalt, ohne dabei jedoch großartig zu glänzen. Vor allem der nach Mainz abgewanderte Julian Baumgartlinger, fehlte der Austria an allen Ecken und Enden. Der Stabilisator der vergangenen Saison hatte ein zu großes Loch im defensiven Mittelfeld hinterlassen. Beim 5:0 gegen Kapfenberg und beim 3:0 im Happel-Stadion gegen Rapid zeigte die Wiener Austria aber was in diesem Team steckt. Viele herausgespielte Torchancen, ständige Bewegung und Rochieren im Offensivspiel, Sicherheit in der Defensive und Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Tomas Jun, Zlatko Junuzovic und Nacer Barazite zeigten vor allem technisch hochversierten Fußball, Roland Linz traf nach Belieben in den beiden Spielen (insgesamt fünf Treffer). Gleich danach kam jedoch ein Durchhänger. Die Violetten verloren zuhause gegen die Admira mit 2:4 und wurden dabei gnadenlos ausgekontert. Das Spiel darauf endete in Wiener Neustadt lediglich mit einem 1:1-Unentschieden. Auffallend war vor allem hier das Unvermögen gegen einen tief stehenden Gegner klare Torchancen zu erspielen. Es folgten in Runde acht bis zehn drei Siege (4:2 in Mattersburg, 2:1 gegen Sturm und 3:2 gegen Salzburg). Auch wenn die Austria die Partien erst kurz vor Schluss für sich entschied, so zeigte die Mannschaft von Trainer Daxbacher, dass sie immer an den Sieg glaubt und immer mit ihr zu rechnen ist. Nacer Barazite traf in allen drei Partien und zeigte damit wie wertvoll er für die Austria ist. Vieles hängt vom Wohlbefinden und von der Tagesverfassung des 21-Jährigen ab. Neuzugang Alexander Grünwald zeigte sich im defensiven Mittelfeld gegen Ende hin verbessert und sorgte mit seinem Treffer gegen Salzburg in der Nachspielzeit für den Sieg. Florian Mader (wurde von Ried in letzter Sekunde verpflichtet) hat noch genügend Luft nach oben und muss erst beweisen, dass er die Elf von Trainer Karl Daxbacher verstärken kann. <br />
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<strong class='bbc'>FAZIT:</strong><br />
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Die Austria spielt einen äußert ansehnlichen, offensivorientierten Fußball. Der Kader ist äußert ausgeglichen und mit Salzburg das Stärkste, was die Liga zu bieten hat. Die Violetten haben bisher die Mehrfachbelastung sehr gut weggesteckt, man darf gespannt sein, ob sich das noch bis zur Winterpause ändert. Die Austria ist im Kampf um die Meisterschaft der stärkste Konkurrent für Red Bull Salzburg.<br />
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<strong class='bbc'>FC TRENKWALDER ADMIRA</strong><br />
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Als Aufsteiger nimmt man ja bekanntlich immer einen positiven Schwung in die neue Saison mit und spielt daher meistens über seinem Niveau.  Zu Beginn der Meisterschaft galt dies für die Admira überhaupt nicht. Das Geisterspiel bei Rapid vor leeren Zuschauerrängen ging mit 0:2 verloren, auch wenn die gezeigte Leistung ganz ordentlich war. Trainer Dietmar Kühbauer setzte weiterhin auf sein 4-4-2-System und auf einen jungen Kader. Im folgenden Heimspiel gegen Kapfenberg war man lange Zeit spielerisch überlegen und musst kurz vor Ende der Partie Lehrgeld zahlen und durch fehlende Routine noch den Ausgleich hinnehmen, Vor allem aber Neuzugang Issiaka Ouédraogo vertrat die Tugenden, welche die Admira auszeichnen sollten, wie Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Kompromisslosigkeit sehr gut. Es folgten ein 3:0 gegen Wiener Neustadt und ein 2:1 gegen Mattersburg. Das Team erarbeitete sich Chancen, gefiel durch hohe Laufbereitschaft und stand in der Defensive mit dem jungen Innenverteidigern Dibon und Drescher sicher. Patrick Jezek überzeugte als Routinier in der Mannschaft. Beim 2:2 in Innsbruck zeigte die Elf von Trainer Kühbauer mit dem späten Ausgleich durch Emin Sulimani, dass sie immer an sich glaubt und nie aufsteckt. Danach wechselte Kühbauer den Schlussmann, an Stelle von Hans-Peter Berger hütete gegen Sturm Graz Patrick Tischler das Tor. Was ab diesem Spiel geschah, darf als sensationell bezeichnet werden. Die Admira gewann die Partie mit 4:2, es folgten ein 1:1 in Ried, ein 2:1 gegen Salzburg und ein 4:3 gegen Rapid. Die Admira überzeugte mit Powerfußball, schlug alle großen vier Teams der Liga und lacht nach zehn Runden von der Tabellenspitze. Das Team konnte Verletzungen und Sperren immer wieder kompensieren, mit Philipp Hosiner  (sechs Treffer) und Ouédraogo (vier) verfügt man über zwei äußert schnelle, spritzige und treffsichere Angreifer. Schachner und Schwab spielen im Mittelfeld sehr abgeklärt, obwohl sie zwei völlig Bundesliga-unerfahrene Spieler sind, ebenso wie Seebacher und Windbichler. <br />
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<strong class='bbc'>FAZIT:</strong><br />
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Die Admira ist derzeit das heißeste Team der Liga und überraschte bisher mit seinem Erfolgslauf. Das Team kann diese Erfolge jedoch gut einordnen und Trainer Kühbauer sorgt mit Sicherheit dafür, dass seine junge Mannschaft am Boden bleibt. Der Aufsteiger wird mit dem Abstieg nichts zu tun haben, ein internationaler Startplatz ist nur dann realistisch, wenn Ried und Rapid hinter ihren Möglichkeiten bleiben und der Erfolgslauf der Admira weiterhin anhält.<br />
<br />
Otto Rosenauer, www.abseits.at]]></description>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 10:01:32 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Kreativspieler gesucht - Red Bull Salzburg testet Niederländer und Spanier</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/kreativspieler-gesucht-red-bull-salzburg-testet-niederlaender-und-spanier-r513</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Da sich Christoph Leitgeb einen äußeren Seitenbandeinriss im linken Sprunggelenk zuzog und Simon Cziommer nur unter großen Schmerzen spielen kann, ist Red Bull Salzburg auf der Suche nach einem kreativen, offensiven Mittelfeldspieler. Trainer Ricardo Moniz wird in den nächsten Tagen entscheiden, ob der Spanier Jorge Larena (30), oder der Niederländer Luigi Bruins (24) dem Klub kurzfristig helfen können.</em><br />
<br />
Egal welcher der beiden Spieler verpflichtet wird – länger als drei Monate wird er aller Voraussicht nach nicht bei dem Verein bleiben, da Moniz deutlich machte, dass er lediglich bis zur Winterpause einen Ersatz für Leitgeb und den angeschlagenen Cziommer braucht. Aber wer von den beiden Offensivspielern ist die bessere Lösung für Red Bull Salzburg?<br />
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<strong class='bbc'>JORGE LARENA – EINE VIELVERSPRECHENDE KARRIERE VERLÄUFT IM SAND</strong><br />
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Jorge Larena wurde vor fast genau 30 Jahren auf Gran Canaria geboren und spielte in sämtlichen Nachwuchsmannschaften von UD Las Palmas. Mit 16 Jahren debütierte er in der Amateurmannschaft, bis er schließlich drei Jahre später seinen ersten Einsatz in der Kampfmannschaft absolvierte. Der Verein durchlebte einige Jahre zuvor eine schwierige Phase und hatte mit wirtschaftlichen und sportlichen Problemen zu kämpfen. Im Jahr 1992 stieg Las Palmas sogar in die dritte Liga ab und schaffte erst vier Saisonen später den Aufstieg in die Segunda División. Eine Saison bevor Larena sein Debüt gab, stieg der Klub jedoch wieder in die oberste Spielklasse auf, sodass Larena sein Können gleich in der Primera División unter Beweis stellen konnte.<br />
<br />
Larena absolvierte im ersten Jahr 31 Einsätze, wobei er 23 Mal von Beginn an auf dem Platz stand. Er erzielte ein Tor und sah acht Mal die gelbe Karte. Las Palmas schloss die Saison auf dem elften Platz ab, was für den Verein ein sehr ordentliches Ergebnis war. Eine Saison später lief es für Larena selbst noch besser, sein Verein belegte allerdings nur den 18. Tabellenplatz und stieg ab. Der offensive Mittelfeldspieler, der über einen guten Distanzschuss verfügt, spielte 35 Mal von Beginn an und schoss sieben Treffer. Dank dieser starken Leistungen wurde er für das spanische U21-Nationalteam nominiert und er unterschrieb in weitere Folge einen Vertrag bei Atlético Madrid. <br />
<br />
Bei seinem neuen Verein gab es weitaus mehr Konkurrenz und in den folgenden drei Jahren musste er hart um seinen Stammplatz kämpfen. In drei Saisonen spielte er insgesamt 37 Mal von Beginn an und kam 46 Mal von der Bank in die Partie. Larena erzielte insgesamt vier Treffer und sah 12 gelbe und eine rote Karte. Der Spanier wurde an Celta de Vigo verliehen, wo er in der ersten Saison seine Sache gut machte und auf 26 Einsätze kam. Der Verein, der ein Jahr zuvor gerade erst in die Primera División aufstieg, erreichte den überraschenden sechsten Tabellenplatz. Nach diesem Jahr erlebte Larena eine Seuchensaison. Hristo Stoichkov übernahm als Trainer das Kommando und führte den Klub wieder in die Segunda División. Jorge Larena kam meist als Joker in die Partie und stand nur fünf Mal von Beginn an in der Startformation. Stoichkov wurde entlassen und Larena wurde wieder Stammspieler. Er absolvierte 26 Einsätze von Beginn an, wurde neun Mal eingewechselt, schoss fünf Tore und sah acht gelbe Karten. Der Klub erreichte allerdings nur den enttäuschenden 16. Tabellenplatz. <br />
<br />
Eine Saison darauf nahm er ein Angebot von seinem Stammverein Las Palmas an, wo er die letzten drei Saisonen spielte. Der Verein kämpfte jedes Jahr gegen den Abstieg. In den ersten beiden Jahren war der Mittelfeldspieler noch Stammspieler, vergangenes Jahr absolvierte er insgesamt nur 13 Einsätze, wobei er acht Mal von Beginn an spielte. Sein Vertrag wurde nicht verlängert und der Spanier fand bis heute keinen neuen Arbeitgeber. <br />
<br />
Las Palmas spielte zuletzt sowohl unter Trainer Paco Jemez, als auch unter Juan Manuel Rodríguez meistens ein 4-4-2-System. Larena kann sehr vielseitig eingesetzt werden: Er kam in den letzten Jahren meist als zentraler, offensiver Mittelfeldspieler zum Einsatz, begann aber auch häufig im linken und im rechten Mittelfeld. Unter Rodríguez kam er zudem zwei Mal als hängende Spitze zum Zug. <br />
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<strong class='bbc'>LUIGI BRUINS – EHEMALIGER U21-EUROPAMEISTER AUF ARBEITSSUCHE<br />
</strong><br />
Luigi Bruins wurde am 09. März 1987 geboren und besuchte bereits mit sechs Jahren die Akademie von Excelsior Rotterdam. Zuvor absolvierte er ein Probetraining bei Feyenoord, wurde dort aber nicht angenommen. <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-business/zwei-vereine-eine-akademie-r32' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Mittlerweile betreiben beide Vereine äußerst erfolgreich zusammen eine Nachwuchsakademie.</a><br />
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In der Saison 2005/06 stieß der Mittelfeldspieler zur Kampfmannschaft dazu und sicherte sich gleich einen Stammplatz. Er absolvierte 35 Einsätze von Beginn an und schoss vier Treffer. Der Verein stieg von der Eerste Divisie in die Eredivisie auf und hielt sich trotz geringem Budget im kommenden Jahr in der obersten Spielklasse. Luigi Bruins zeigte auch in der Eredivisie sein großes Talent und schoss sechs Tore in 30 Partien. Aufgrund der starken Leistungen bekam er eine Einberufung in das niederländische U21-Nationalteam, mit dem er 2006 prompt das Finale der Europameisterschaft gegen Serbien mit 4:1 gewann. Luigi Bruins, dessen Vorfahren aus Italien stammen, erzielte den letzten Treffer der Niederländer. <br />
<br />
In der Saison 2007/08 unterschrieb er einen Vierjahresvertrag bei Feyenoord Rotterdam, wo er trotz großer Konkurrenz im Mittelfeld 27 Einsätze absolvierte und sechs Treffer erzielte. Er ersetzte die Sprintrakete Royston Drenthe im linken Mittelfeld und spielte unter anderem gemeinsam mit Nuri Sahin, Denny Landzaat, Jonathan de Guzman und Roy Makaay in einer Mannschaft. In dieser Saison gewann Bruins mit dem niederländischen Pokal seinen ersten Titel auf Klubebene. <br />
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Aufgrund von Verletzungen verpasste er in weiterer Folge immer wieder einige Spiele und er tat sich schwer, seinen Stammplatz in der Mannschaft zu behaupten. Immerhin verpflichtete der Verein mit Mario Been einen Trainer, unter dem Bruins schon bei Excelsior starke Leistungen brachte. Dennoch spielte er nur neun Mal von Beginn an und wurde zwölf Mal eingewechselt. In der vorigen Saison brachte er es auf immerhin 18 Einsätze von Beginn an, da er in der Hinrunde gesetzt war. Nach der Winterpause wurde er jedoch nur vier Mal eingesetzt – das letzte Mal am 20.02.2011. Seit diesem Tag hat Bruins kein Pflichtspiel mehr in den Beinen. Sein Vertrag wurde im Sommer nicht mehr verlängert und Bruins ist seitdem auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.<br />
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<strong class='bbc'>FAZIT</strong><br />
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Beide Spieler haben einige Gemeinsamkeiten: Sie hatten zu Beginn ihrer Karriere exzellente Zukunftsaussichten, sind vielseitig im Mittelfeld einsetzbar und haben einen gefährlichen Distanzschuss. Beide Kicker sind im Laufe ihrer Karriere auf verschiedenen Positionen zum Zug gekommen. Jorge Larena wurde meistens als zentraler, offensiver Mittelfeldspieler aufgestellt, spielte aber auch in einem flachen 4-4-2-System auf beiden Flügeln. Bruins, der vor einigen Jahren auch zu den Tottenham Hotspurs, Ajax Amsterdam, oder PSV Eindhoven wechseln hätte können, spielte bei Excelsior in einem 4-3-3-System im rechten Mittelfeld, was bis heute seine Lieblingsposition ist. Bei Feyenoord ersetzte er zunächst Drenthe im linken Mittelfeld, kam später aber immer öfter zentral im Mittelfeld zum Einsatz (ebenfalls in einem 4-3-3-System). <br />
<br />
Es ist eher unwahrscheinlich, dass der 30-jährige Spanier Jorge Larena noch einmal voll durchstarten wird. Zuletzt konnte er sich bei seinem Heimatverein Las Palmas nicht mehr durchsetzen, einem Verein, der in der zweiten spanischen Liga in den hinteren Tabellenregionen anzutreffen ist. Im Gegensatz zu Larena wäre Bruins aber eine durchaus interessante Option, denn dem 24-jährigen Kreativspieler ist es zuzutrauen, dass er entscheidende Akzente in der Offensive der Salzburger setzen kann. Sollte er von Verletzungen verschont bleiben, wäre er sicherlich auch ein interessanter Mann über die drei Monate hinaus. <br />
<br />
Der Niederländer ist ein Instinktfußballer, der über das gewisse Etwas verfügt und Situationen oft schneller als seine Gegenspieler antizipieren kann. Er ist immer wieder für überraschende Momente gut, kann den tödlichen Pass spielen und auch selbst aus der zweiten Reihe abziehen. Negativ ist jedoch, dass er verletzungsanfällig ist, über keine Spielpraxis verfügt und sensibel ist. Er ist ein Spielertyp, der Schwierigkeiten hat gute Leistungen zu bringen, wenn er das Gefühl hat, dass das Trainerteam und die Fans nicht zu hundert Prozent hinter ihm stehen. Unter diesem Gesichtspunkt wäre ein Vertrag über drei Monate ohne Chance auf Verlängerung problematisch. Trotzdem wäre er, verglichen mit Jorge Larena, die bessere Wahl.<br />
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Stefan Karger, www.abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 12:35:46 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Issiaka Ouedraogo und Christopher Trimmel - zwei "Holzg'schnitzte", die durch harte Arbeit zu Stützen werden!]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/issiaka-ouedraogo-und-christopher-trimmel-zwei-holzgschnitzte-die-durch-harte-arbeit-zu-stutzen-werden-r511</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Talent ist angeboren, aber Erfolg kann man sich auch erarbeiten, wenn man von Natur aus nicht mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gesegnet ist. Gleichzeitig ist Talent alleine nicht alles und so blieben auch in Österreich seit es Fußball gibt, vielversprechende Kicker auf der Strecke, weil sie ihre Prioritäten anders setzten, als man es von Profisportlern zu erwarten hätte. Zwei, die ebenfalls keine „angeborenen Fußballgenies“ sind, aber durch Arbeit und Disziplin ihren Weg gehen, sind Issiaka Ouedraogo und Christopher Trimmel.</em><br />
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Samstag, 18:30 Uhr, Trenkwalder-Arena, vormals Bundesstadion Südstadt: Admiras 23-jähriger burkinischer Angreifer Issiaka Ouedraogo trifft gegen Rapid zweimal. Es ist sein erster Bundesliga-Doppelpack nach vier für die Red Bull Juniors in Österreichs zweithöchster Spielklasse. Aktuell hält der laufstarke Angreifer bei vier Saisontreffern. Zwei mehr als Rapids 24-jähriger (am Samstag blasser) rechter Flügel Christopher Trimmel, der 2008 vom ASKÖ Horitschon kam und bei den Amateuren des Rekordmeisters zunächst als Stürmer eingesetzt wurde und schon in der damaligen Eingewöhnungsphase vor allem (zeitweise sogar eher ausschließlich) durch seine Schnelligkeit überzeugte. Beide Offensivspieler sind Kicker, denen man nie eine blühende Zukunft attestierte, die jedoch jetzt fast parallel hart für die nächste Sprosse der Karriereleiter arbeiten.<br />
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<strong class='bbc'>Mit 19 von Burkina Faso nach Salzburg</strong><br />
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Ouedraogo war gerade 19 Jahre alt, als er für die U21-Nationalmannschaft Burkina Fasos und seinen Stammklub USFA, dem Armee-Klub in seiner Heimatstadt Ouagadougou spielte. USFA ist ein Klub, in dem der Fußball zwar eine langjährige Tradition hat, allerdings durch größere Erfolge der Handball-, Volleyball- und Leichtathletikabteilungen in den Schatten gestellt wird. Die burkinischen Meisterschaften werden seit jeher von einem anderen Hauptstadtklub, ASFA-Yennenga Ouagadougou, dominiert. Zehn Tage nach seinem 20. Geburtstag debütierte Ouedraogo, der also als Teenager von einem relativ unbekannten Klub aus Burkina Faso nach Österreich wechselte, im Heimspiel gegen DSV Leoben für die Red Bull Juniors. In den nächsten Wochen und Monaten kamen einige Kurzeinsätze dazu, erst ab November 2008 durfte der Stürmer regelmäßig über volle 90 Minuten spielen. Die physischen Vorzüge des athletischen Afrikaners waren schon damals augenscheinlich, seine technischen Fähigkeiten standen jedoch noch in Frage. Auch wenn „Sakko“, wie er von Freunden und Mitspielern genannt wird, in Salzburg kämpferisch gute Leistungen zeigte, war sich die breite Masse der Beobachter noch nicht sicher, ob der junge Offensivspieler nicht etwas zu „holzg’schnitzt“ sei, um einen erfolgreichen Weg in Österreichs oberster Spielklasse zu gehen.<br />
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<strong class='bbc'>Unauffällig und torungefährlich - damals...</strong><br />
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Die Statistiken des Issiaka Ouedraogo lesen sich nicht fulminant: Zehn Tore in zwei Saisonen für die Red Bull Juniors, danach fünf Saisontore für den SV Grödig. Dennoch holte ihn Didi Kühbauer in die Südstadt, wo er angesichts der dünnen Personaldecke an vorderster Front von Beginn an gute Karten hatte. Benjamin Sulimani galt als Stürmer Nummer Eins, nicht zuletzt aufgrund seiner 19 Saisontreffer in der Aufstiegssaison. Auch Neuverpflichtung Philipp Hosiner, zwölffacher Saisontorschütze für die Vienna war von Beginn an ein Kandidat für einen Stammplatz im Admira-Angriff. Durchsetzen konnte sich schließlich aber der bis dahin unauffällige Ouedraogo, weil er es schaffte, seine fußballerischen Defizite gegenüber den anderen Angreifern, durch harte Arbeit und große taktische Disziplin wett zu machen. Der burkinische Stürmer ist ein Spielertyp, wie man ihn in modernen Systemen benötigt: Für eine Speerspitze ist der 23-Jährige enorm viel unterwegs, reißt Löcher in die gegnerische Abwehr und lässt sich auch mal ins Mittelfeld fallen, um Bälle zu behaupten und den Spielfluss der Admira aufrecht zu erhalten. Und obwohl er einen sehr großen Aktionsradius abspult, ist er stets ein Spieler, der vor dem gegnerischen Tor Gefahr ausstrahlt und oft schneller wieder dort steht, wo man als Stürmer stehen soll, als sein Bewacher, wo eben ein Bewacher stehen soll.<br />
<br />
<strong class='bbc'>"Sakko" wäre einer für Salzburg</strong><br />
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So kurios es auch klingt: Der Stürmer, der in der Amateurelf von Red Bull Salzburg ein so geringes Standing genoss, dass man ihn nach Grödig ziehen ließ, ist auch der Stürmer, der dem Gefüge der Bundesligamannschaft von Red Bull Salzburg aktuell mehr als nur gut tun würde. Durch die Verletzung des Brasilianers Alan und die technischen Unzulänglichkeiten von Neuverpflichtung Stefan Maierhofer wäre ein arbeitender Angreifer wie Ouedraogo für das oft ideenlose Mittelfeld der Salzburger Gold wert und würde auch Spieler wie Leonardo oder Jantscher an den Flügeln entlasten, zumal „Sakko“ es immer wieder schafft, vor allem <em class='bbc'>falsch</em> verteidigende (gegen den Spieler, statt gegen den Ball) Innenverteidigungen im Raum mehrere Meter auseinanderzureißen, was zu grundlegenden Stabilitätsproblemen in gegnerischen Viererabwehrketten führen kann.<br />
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<strong class='bbc'>Selbstbewusster Trimmel als Motor für Rapid</strong><br />
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Dies sind Attribute, die speziell seit Saisonbeginn 2011/12 auch auf Rapid-Flügelspieler Christopher Trimmel zutreffen. Der läuferisch starke Burgenländer profitiert derzeit vor allem vom Laufspiel der Rapid-Angreifer Deni Alar und René Gartler, die das Spiel der Hütteldorfer offensiv etwas flexibler gestalten, als es noch vor etwa einem Monat war. Dadurch wird es Trimmel, ebenso wie seinem unbeständigeren Gegenüber Christopher Drazan auf der linken Seite ermöglicht, öfter nach innen zu ziehen, seine Position gezielt zu verlassen, um auch seine Gegenspieler zu einem gewissen Maß an Positionsuntreue zu zwingen. Früher (speziell unter Peter Pacult) war dies bei Rapid aus Mangel an antizipierenden, offensiven Anspielstationen nur (system-)bedingt möglich. Der Variantenreichtum, den die letztwöchigen Veränderungen mit sich brachten, könnte bei Rapid das sture Flügelspiel, bei dem etwa Trimmel oder Drazan an der Seitenlinie kleben, um in Eins-gegen-Eins-Duellen und oft zu ungenauen Flanken ihr Glück zu suchen, zurück in die Vergangenheit katapultieren.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Zuerst die Arbeit, dann die Selbstbelohnung</strong><br />
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Rapid-Coach Peter Schöttel kommentierte Trimmels Vertragsverlängerung bis Juni 2014 mit einem Lob: Trimmel sei bisher sein beständigster Kaderspieler gewesen. Die Fans betrachten den 24-Jährigne mit gemischten Gefühlen, zumal der bescheidene, intelligente Trimmel ein Fußballer ist, der als technisch limitiert gilt und laut vielen Beobachtern nie richtig explodieren wird oder kann. Dafür würde das fußballerische Talent nicht ausreichen. Fakt ist aber auch, dass Trimmel in den letzten zwei Monaten stets in den gegnerischen Abwehrreihen umrührte, sich bis zum letzten Atemzug zerriss, sich daraufhin gegen Mattersburg und Kapfenberg auch mit Toren und Assists für seine harte Arbeit belohnte. Ähnlich wie Ouedraogo ist auch Trimmel ein unverkennbares Beispiel dafür, dass man auf Kosten von Blut und Schweiß in der österreichischen Bundesliga Fuß fassen kann und trotz vorverurteilender Unkenrufe von den Rängen sogar zu einer zentralen Figur in der eigenen Mannschaft heranreifen kann.<br />
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<strong class='bbc'>Auch Untalentierte legen Traumkarrieren hin</strong><br />
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Die Möglichkeiten, die sich ein Fußballer durch konsequente, harte Arbeit schaffen kann, sind nahezu unbegrenzt. Was wiederum der <em class='bbc'>fußballerische Autodidakt</em> Stefan Maierhofer bewies, indem er sich binnen weniger Jahre, ausgehend von der niederösterreichischen Landesliga, Einsätze für den FC Bayern München und für die Wolverhampton Wanderers in der englischen Premier League erarbeitete. Ziele, die auch andere, vermeintlich hölzerne Fußballer mit wenig Talent erreichen können, wenn sie fokussiert arbeiten und sich nie mit dem zufrieden geben, was sie aktuell können und leisten…<br />
<br />
Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 15:12:09 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Kurioser Spielverlauf in der Südstadt – Admira zwingt auch Rapid in die Knie</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/kurioser-spielverlauf-in-der-sudstadt-admira-zwingt-auch-rapid-in-die-knie-r507</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>10.600 Zuschauer sahen in der Südstadt eine turbulente Partie, in der Aufsteiger Admira Wacker das bessere Ende hatte. Die Hütteldorfer konnten zwar einen 3:0-Rückstand aufholen, bekamen aber knapp vor Schluss einen Strafstoß gegen sich gesprochen, den Mittelfeldspieler Ježek sicher verwandelte. In den letzten fünf Runden feierte die Admira somit Siege gegen Austria Wien, Sturm Graz, Red Bull Salzburg und Rapid Wien. </em><br />
<br />
Fußballfans älteren Semesters erinnern sich nach dem gestrigen Spiel vielleicht an den 29. Juli 1992 zurück, denn auch damals ging die Admira in der Südstadt gegen Rapid Wien mit einem 4:3-Sieg als Gewinner vom Platz. Die Hütteldorfer führten bereits mit drei Toren Vorsprung, gaben die Partie jedoch komplett aus der Hand und hätten noch höher verlieren können. Kühbauer und Schöttel erlebten die bittere Niederlage als Rapid-Spieler mit. Gestern Abend standen sich die beiden als Kontrahenten gegenüber. Das Ergebnis war das gleiche, wie vor knapp 20 Jahren und auch der Spielverlauf war ähnlich kurios. Admira-Trainer Didi Kühbauer stand diesmal jedoch auf der anderen Seite und hatte das bessere Ende für sich.<br />
<br />
<strong class='bbc'>DIE AUFSTELLUNGEN UND DER SPIELVERLAUF</strong><br />
<br />
Beide Trainer schickten wie erwartet eine 4-4-2-Formation aufs Spielfeld, wobei es ein paar Änderungen gegenüber den letzten Partien gab. Bei Rapid Wien musste Novota dem wiedergenesenen Payer weichen, obwohl der Slowake in der letzten Meisterschaftspartie sein Tor sauber hielt und rein von der Körpersprache wesentlich präsenter als Payer wirkte. Didi Kühbauer musste den verletzten Seebacher und den gesperrten Schwab ersetzen und schenkte Mevoungou und Schicker sein Vertrauen. <br />
<br />
Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste aus Wien: Hofmann passte zu Drazan, der den Ball scharf in den Strafraum brachte. Gartler schoss akrobatisch mit der Ferse vom Elfmeterpunkt ins gegnerische Tor, musste aber kurz darauf seinen Jubel abbrechen, da der Schiedsrichterassistent zu Recht auf Abseits entschied. Nur kurz darauf zeigten die Hausherren zum ersten Mal ihre Gefährlichkeit, als nach einem Doppelpass mit Ouédraogo Schicker zu einer guten Schussmöglichkeit kam. Ab diesem Zeitpunkt übernahm die Admira das Kommando und kam zu weiteren guten Chancen. Der spielfreudige Schicker spielte einen idealen Lochpass auf Hosiner, der den Ball jedoch nicht mehr erwischte, da Helge Payer vor dem 22-jährigen Stürmer am Ball war. Es dauerte bis zur 36. Minute, ehe die Hausherren ihr spielerisches Übergewicht in etwas Zählbares umwandeln konnten. Nach einer schwachen Freistoßflanke von Alar und einem Stoppfehler von Kapitän Hofmann schalteten die Hausherren blitzschnell um, brachten den Ball über Hosiner zu Rene Schicker, der gute 40 Meter unbedrängt mit dem Ball laufen konnte, ohne richtig attackiert zu werden, Knapp vor dem Strafraum spielte er den Ball ideal für den schnellen Ouédraogo auf, der Payer keine Chance ließ. Ein Konter wie aus dem Lehrbuch! Besonders beeindruckend war, wie schnell Ouédraogo vom eigenen Strafraum zum Torabschluss kam. Schauen wir uns dieses Tor genauer an:<br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/admrap1.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/admrap1.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
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<em class='bbc'>Nach dem schwachen Freistoß und dem Stoppfehler von Hofmann schaltet die Admira schnell um. Ouédraogo (neben dem Schiedsrichter) steht noch im eigenen Strafraum.</em> <br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/admrap2.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/admrap2.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
<br />
<em class='bbc'>In dieser Szene sehen wir, dass Ouédraogo noch klar in der eigenen Hälfte ist. Seit dem Ballgewinn sind fünf Sekunden vergangen. </em><br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/admrap3.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/admrap3.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
<em class='bbc'><br />
Seit der letzten Szene sind abermals fünf Sekunden vergangen. Eine Sekunde später ist der Ball im Netz. Unglaublich wie schnell Ouédraogo die letzten 50 Meter zurücklegte.</em><br />
<br />
Kurze Zeit darauf hätte die Admira aus einer 2:7-Unterzahlsituation beinahe das 2:0 erzielt, da Patocka Hosiner ungehindert flanken ließ und sich niemand für Mevoungou zuständig hielt, der per Kopf nur die Latte traf.<br />
<br />
<strong class='bbc'>SECHS TREFFER IN DER ZWEITEN HALBZEIT</strong><br />
<br />
Rapid-Trainer Schöttel reagierte zur Pause und brachte Pichler statt Soma in die Partie, da die langsame Innenverteidigung mit Ouédraogo und Hosiner heillos überfordert war. Nach einem Foul von Kulovits an Ouédraogo schlief die gesamte Rapid-Mannschaft, was Schicker gnadenlos ausnutzte. Er spielte den Freistoß, der nicht gesperrt war, schnell zu Ježek ab, der für die 2:0-Führung sorgte. Nur fünf Minuten später hatte Schicker im Mittelfeld wieder einmal freie Bahn und konnte ungehindert einen Distanzschuss auf Payer loslassen, der den Ball zur Mitte abprallen ließ. Ouédraogo bekam den Ball vor seine Füße serviert und erhöhte auf 3:0.<br />
<br />
Zu diesem Zeitpunkt hätte wohl kein einziger Zuschauer in der Südstadt einen Euro auf die Hütteldorfer gesetzt. Durch einen schnellen Anschlusstreffer von Patocka kamen die Grün-Weißen jedoch zurück in die Partie. Rapid wurde stärker, spielte direkter nach vorne und bekam acht Minuten später einen Elfmeter zugesprochen, den Kapitän Hofmann verwandelte. Der 31-Jährige erzielte im dritten Spiel hintereinander einen Treffer vom Elfmeterpunkt. In der 78. Minute brachte Trimmel den Ball nach einem Corner noch einmal hoch in den Strafraum. Der eingewechselte Salihi verlängerte Burgstallers Kopfball ins gegnerische Tor zum 3:3-Ausgleich. <br />
<strong class='bbc'><br />
EIN UMSTRITTENER ELFMETER ENTSCHEIDET DIE PARTIE</strong><br />
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Die Vorgeschichte zum letzten Treffer der Partie entstand abermals aus einem Eckball. Diesmal führte jedoch die Admira die Standardsituation aus. Emin Sulimani zog knapp außerhalb des Strafraums ab und traf Burgstaller, der mit einer drehenden Bewegung in den Schuss hineinsprang. Der Rapid-Neuzugang bekam den Ball auf den Oberarm und Schiedsrichter Eisner entschied sofort auf Elfmeter. Der Unparteiische sprach nach dem Schlusspfiff von einer unnatürlichen Handbewegung. Pechvogel Burgstaller und Schöttel waren nach der Partie anderer Meinung und selbst Admira-Trainer Kühbauer gab zu, dass manche Schiedsrichter diesen Elfmeter nicht pfeifen. Schiedsrichter Eisner stand jedenfalls ideal vom Geschehen entfernt, um diese Szene zu beurteilen. Den nachfolgenden Elfmeter verwandelte Ježek ohne Schwierigkeiten.<br />
<strong class='bbc'><br />
FAZIT</strong><br />
<br />
Bis zum Anschlusstreffer durch Patocka war die Admira die klar überlegende Mannschaft. Die Hausherren gewannen mehr Zweikämpfe und konterten die Gäste im eigenen Stadion gnadenlos aus. Das Duell der Flügelspieler im Mittelfeld entschied der Gastgeber eindeutig für sich, denn Trimmel und Drazan waren über weite Strecken der Partie mit Schicker und Ježek überfordert und konnten sich nie richtig entfalten. Die beweglichen und schnellen Sturmspitzen bereiteten der langsamen Rapid-Innenverteidigung wie erwartet große Schwierigkeiten. Das Abwehrzentrum war jedoch nicht nur in der Defensive überfordert, sondern machte auch zahlreiche Fehler im Spielaufbau nach vorne. <br />
<br />
Die Admira bewies mit dieser starken Leistung eindrucksvoll, dass die jüngsten Siege gegen die Austria, Sturm Graz und Red Bull Salzburg kein Zufall waren. Erst als die Südstädter die Kräfte verließen, kam Rapid Wien besser in die Partie und drehte das Spiel beinahe um. Natürlich ist die Art und Weise, wie dieses Resultat zu Stande kam, bitter für die Gäste aus Wien. Dennoch muss man festhalten, dass sich die Admira diesen Sieg verdiente, da sie über das gesamte Spiel gesehen die besseren Chancen hatte und engagierter auftrat.  <br />
<br />
<strong class='bbc'>VIDEOS</strong><br />
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Hier könnt ihr euch noch einmal die Höhepunkte der Partie ansehen:<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/AUvigb_tpE8"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/AUvigb_tpE8" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
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Für alle Nostalgiker: Der 4:3-Sieg der Admira gegen Rapid aus dem Jahr 1992<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/YxONpyaxL1U"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/YxONpyaxL1U" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<br />
Stefan Karger, www.abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 20:58:42 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Rückblick auf das erste Bundesliga-Viertel: Wiener Neustadt überrascht, Sturm mit Verletzungssorgen und Ried konstant</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/ruckblick-auf-das-erste-bundesliga-viertel-wiener-neustadt-uberrascht-sturm-mit-verletzungssorgen-und-ried-konstant-r490</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Das erste Viertel der Saison 2011/12 in der tipp3-Bundesliga ist seit Sonntag absolviert. Zeit also um die einzelnen Teams einmal genauer zu beleuchten und ein erstes Fazit zu ziehen. Im <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/ruckblick-auf-das-erste-bundesliga-viertel-mattersburg-glucklos-innsbruck-remis-koenig-und-kapfenberg-defensivschwach-r484' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>ersten Teil des Mannschaftsüberblicks</a> beschäftigten wir uns mit den Plätzen zehn bis acht. Heute sind die drei nächsterfolgreichen Mannschaften dran!</em><br />
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<br />
<span style='color: #4169E1'><strong class='bbc'>SC WIENER NEUSTADT</strong></span><br />
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Für viele Experten war der SC Wiener Neustadt nach dem Ausstieg von MAGNA Abstiegskandidat Nummer Eins. Zu viel Qualität wurde abgegeben, teilweise Bundesliga-unerfahrene oder –gescheiterte Spieler wurden verpflichtet. Der neue Trainer, Peter Stöger, schaffte es aber bereits am ersten Spieltag mit seiner Elf zu überraschen und gewann in Mattersburg mit 2:1. Unvergessen das Tor zum 1:0 von Jörg Siebenhandl durch einen Freistoß aus rund 80 Metern. Bereits in der ersten Begegnung sah man die genaue Handschrift vom neuen Coach, die Neustädter spielten in einem 4-2-3-1 und dies sehr diszipliniert und geschickt. Die Mannschaft weiß was sie kann und versucht keine Wunderdinge, ja gar Sturmläufe. Auch gegen Rapid hatte man Pech, da die beiden Gegentore erst in den letzten Minuten passierten. Gegen die Admira war man danach jedoch chancenlos (0:3). Genau in der Zeit als der Verein mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatte, fing sich das Team wieder und holte gegen Wacker Innsbruck in einer ganz schwachen und an Ideen armen Partie ein Unentschieden. Als wohl wichtigster Sieg darf für die Niederösterreicher der Sieg bei Kapfenberg (2:0) eingeordnet werden. In dem Spiel machten zum ersten Mal die jungen Willi Evseev und René Felix auf sich aufmerksam. <br />
<br />
Der Kader bewies vor allem aufgrund der anhaltenden Verletzungssorgen, dass genügend Material vorhanden ist und unerfahrene Spieler wie Innenverteidiger Matthias Maak sofort in die Bresche springen können. Im System von Trainer Stöger sind vor allem die beiden defensiven Mittelfeldspieler der Schlüssel zum Erfolg. Sowohl Mario Reiter als auch Michael Stanislaw müssen hier unglaublich viel Laufarbeit verrichten. Wie unkonstant die Leistungen noch sind, zeigten die vergangenen Runden, wo nach herben Niederlagen (0:5 bei Sturm, 0:3 in Salzburg) stets ein Remis (1:1 gegen Austria, 2:2 gegen Ried folgten). Torhüter Jörg Siebenhandl, der eigentlich als Nummer drei in die Saison gestartet war, zeigte sich äußert konstant und darf als einziger Torwart angesehen werden, der noch keinen Fehler machte, der zu einem Gegentreffer führte. Des Weiteren hat der 21-jährige Schlussmann sogar schon einen Treffer auf seinem Konto. Die Belohnung folgte am Dienstag durch die Einberufung ins Nationalteam für die Länderspiele in Aserbaidschan und Kasachstan. <br />
<br />
<strong class='bbc'>FAZIT:</strong> Wiener Neustadt bietet keinen offensiven und angriffsorientierten, sondern einen auf Sicherheit und Kompaktheit ausgerichteten Fußball. Trainer Stöger kennt ganz genau die Vor- und Nachteile seines Teams und versucht dies seinem Kader zu vermitteln. Das System (4-2-3-1) scheint für das vorhandene Spielermaterial genau das richtige zu sein. Wenn die Mannschaft vor einer längeren Niederlagenserie verschont bleibt, ist der Ligaerhalt absolut möglich. Wiener Neustadt hat bisher schon den einen oder anderen Experten durch positive Ergebnisse und Leistungen überrascht.<br />
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<strong class='bbc'>SK STURM GRAZ</strong><br />
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Der Vorjahresmeister startete auch aufgrund der internationalen Belastung nicht gut in die Meisterschaft. Die Abgänge Mario Kienzl und vor allem Gordon Schildenfeld konnten nicht kompensiert werden, die Defensive war äußerst instabil und in der Offensive fehlten meist Ideen und Durchschlagskraft. In den ersten beiden Partien (1:1 bei Ried, 2:2 gegen Mattersburg) war dies bereits erkennbar, ganz offensichtlich wurde es dann bei der 0:3-Klatsche im Steirer-Derby bei Kapfenberg. Trainer Franco Foda musste aufgrund der englischen Wochen immer wieder rotieren und so konnte sich keine Stammelf finden und schon gar keine Sicherheit im Spiel der Grazer. Der Titelverteidiger rüstete nach und durch die Verpflichtungen von Innenverteidiger Milan Dudic, Mittelfeldspieler und Heimkehrer Jürgen Säumel und Angreifer Darko Bodul wurde der Kader in der Breite und Spielstärke eindeutig verbessert. Alle drei waren beim ersten Saisonsieg (1:0 gegen Rapid) in der Startelf und sorgten für neue Impulse und Qualität. Jürgen Säumel zeigte sich als Glückgriff und stabilisierte das defensive Mittelfeld, gab dem Team Sicherheit und überzeugte durch seine Zweikampfstärke. Es folgten ein 1:1 bei Salzburg und ein 5:0-Heimsieg gegen Wiener Neustadt. In diesem Spiel zeigten die Grazer was mit dieser Mannschaft möglich ist. Offensiv wie Defensiv ist enormes Potential vorhanden, das Spiel der Grazer ist sehr variantenreich und nicht ausrechenbar. <br />
<br />
Mit Imre Szabics verfügt das Team über einen der spielerisch stärksten und abgebrühtesten Spieler der Bundesliga, der Ungar plagt sich jedoch schon die gesamte Saison mit Verletzungen herum. Dudic und Burgstaller bildeten mitunter ein sicheres Innenverteidigerduo, was fehlte ist die Konstanz. Die Grazer haben bzw. hatten aber auch mit extremen Verletzungssorgen (teilweise fehlten neun Spieler) zu kämpfen. Auf den überzeugenden Heimsieg gegen Neustadt, folgte ein 2:4 bei der Admira. Dann ein Remis (1:1 gegen Innsbruck) und wieder eine Niederlage (1:2 bei der Austria). Bei der Niederlage bei der Admira hatten sich die Grazer den Vorwurf gefallen lassen müssen durch Unachtsamkeiten, Undiszipliniertheiten und leicht vermeidbaren Fehlern in der Defensive verdient verloren zu haben. In den beiden letzten Spielen zeigte sich das Team von Trainer Foda jedoch wieder spielerisch und taktisch verbessert. Vor allem bei der Austria war man mindestens ebenbürtig, kassierte aber fünf Minuten vor Spielende noch den Treffer zum 1:2. Die Leistungen waren gegen Ende hin wieder ansprechend, das Team steht in der Defensive wieder sicherer.<br />
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<strong class='bbc'>FAZIT: </strong>Die ständigen Diskussionen um Trainer Franco Foda sind kein Grund für die Inkonstanz der Grazer, sondern vielmehr die Mehrfachbelastung durch die internationalen Spiele und das große Verletzungspech. Sowohl die Mannschaft als auch Foda erwähnen dies, oder jammern in der Öffentlichkeit darüber. Auch dies ist eine Philosophie des deutschen Trainers, der wieder zwei wichtige Spieler vor der Saison verloren hatte. Sturm wird sich stabilisieren und wird die vorderen Plätze in Angriff nehmen, ein internationaler Startplatz ist möglich.<br />
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<span style='color: #006400'><strong class='bbc'>SV RIED</strong></span><br />
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Was waren das nur für aufregende Wochen für Trainer Paul Gludovatz und sein Ried im ersten Meisterschaftsviertel. Mit Schrammel, Stocklasa, Radlinger, Hackmair, Prettenthaler (er brach einer Frau in einer Discothek die Nase und wurde gerichtlich bestraft) und Brenner verließen zum Teil wichtige Spieler den Verein. Die Rieder zeigten sich davon wenig beeindruckt und starteten gut in die Meisterschaft. Trainer Gludovatz ließ seine Elf wieder im 3-3-3-1-System spielen. Oliver Glasner war der bekannt wichtige Spieler in der Verteidigung, das Sprachrohr am Platz und Stabilisator in der Abwehr. Neben ihm überzeugte der 23-jährige Thomas Reifeltshammer und spielte, als ob er schon seit zehn Jahren in der Bundesliga auflaufen würde. Ein Remis zuhause gegen Meister Sturm und eine ganz unglückliche Niederlage bei der Austria (abgerissene Flanke von Suttner führte in der Nachspielzeit zum 1:2) zeigten, dass man spielerisch mit den Topteams der Liga mithalten kann. Bei Rapid waren die Oberösterreicher das etwas schlechtere Team, die chancenreiche und spielerisch gute Partie endete torlos. <br />
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Das internationale Weiterkommen gegen Bröndby musste man jedoch mit einem herben Verlust bezahlen: Oliver Glasner wurde nach einer Akut-Operation ein Blutgerinnsel entfernt (der Spieler war vor der Partie in Kopenhagen kollabiert) und der 37-Jährige beendete daraufhin seine aktive Karriere. Dazu kam noch, dass die Austria in letzter Sekunde Florian Mader in einer Nacht- und Nebelaktion durch eine Option in seinem Vertrag verpflichtete und Daniel Royer wechselte kurz vor Ende der Transferperiode nach Deutschland zu Hannover. Gegen Salzburg zeigten sich die vielen Strapazen und die Innviertler verloren klar mit 1:3. <br />
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Ein sehr wichtiger Sieg gelang Ried in Runde 5. Die Elf von Trainer Gludovatz glich zweimal nach Rückstand aus, Routinier Stefan Lexa traf in letzter Sekunde mit einem Freistoß zum 3:2-Sieg in Mattersburg. Die SV verpflichtete noch Daniel Beichler, der das Angriffsspiel der Rieder belebte und sich als absolute Verstärkung zeigte. Die beiden folgenden Spiele konnten gewonnen werden (1:0 gegen Kapfenberg, 5:0 in Innsbruck), dann folgten zwei Remis (1:1 gegen Admira, 2:2 in Neustadt). <br />
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Neuzugang Casanova wusste in den letzten vier Spielen zu gefallen, der Spanier dürfte endgültig in der Liga angekommen sein und besticht durch Torgefahr, Schnelligkeit und Technik. Stefan Lexa sorgt noch immer für Dampf über die Außenbahn, Daniel Beichler ist wie gesagt eine Bereicherung im Offensivspiel der Rieder. Die Junge Abwehr mit Karner (21), Riegler (23) und Reifeltshammer (23) ist nicht immer fehlerfrei, macht aber alles in allem einen guten und stabilen Eindruck, was aufgrund des Alters der drei Defensivspieler bemerkenswert ist. Die Rieder steckten die vielen Abgänge sehr gut weg, vielleicht auch weil sie es schon gewohnt sind immer wieder die besten Spieler zu verlieren. Das Team verfügt auch über flexible Spieler wie Hinum und Hadzic, die mehrere Positionen spielen können. Auch das ist eine Stärke des Pokalsiegers.<br />
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<strong class='bbc'>FAZIT: </strong>Ried gilt schon lange nicht mehr als eine Mannschaft, die sich hinten reinstellt und wartet was der Gegner macht. Das Team von Trainer Gludovatz hat ein genaues und klares, aber auch variantenreiches System gefunden. In der Offensive besitzt man mit Beichler, Lexa, Casanova, Carril über genügen individuelle und spielerische Klasse. Die Jungen Spieler wie Reifeltshammer, Zulj und Ziegl konnten überzeugen. Äußert bemerkenswert auch wie die Rieder die vielen Rückschläge immer wieder wegsteckten. Die Mannschaft beweist dadurch sehr viel Charakter und scheint äußert stabil innerhalb zu sein. Ob es für einen internationalen Startplatz diese Saison reicht, bleibt abzuwarten.<br />
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Otto Rosenauer, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 14:03:42 +0000</pubDate>
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		<title>Rückblick auf das erste Bundesliga-Viertel: Mattersburg glücklos, Innsbruck Remis-König und Kapfenberg defensivschwach</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/ruckblick-auf-das-erste-bundesliga-viertel-mattersburg-glucklos-innsbruck-remis-koenig-und-kapfenberg-defensivschwach-r484</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Das erste Viertel der Saison 2011/12 in der tipp3-Bundesliga ist seit Sonntag absolviert. Zeit also um die einzelnen Teams einmal genauer zu beleuchten und ein erstes Fazit zu ziehen. Im ersten Teil des Mannschaftsüberblicks beschäftigen wir uns mit den Plätzen zehn bis acht. </em><br />
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<span style='color: #008000'><strong class='bbc'>SV MATTERSBURG</strong></span><br />
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Von Anfang an war für viele Experten klar, dass die Burgenländer wieder einmal gegen den Abstieg diese Saison spielen werden. Und die Mannschaft von Trainer Franz Lederer bestätigte dies bereits in Runde 1 im Spiel gegen den Abstiegskonkurrenten aus Wiener Neustadt. Bereits nach  81 Sekunden geriet der SVM durch ein unglaubliches Abschlagtor aus rund 80 Metern durch Torhüter Jörg Siebenhandl in Rückstand. Die Mannschaft zeigt sich danach ideenlos, alleine Neuzugang Domoraud sorgte für Überraschungsmomente. Glücklos setzte sich die Leistung in den kommenden Runden fort. Das Spiel der Mattersburger ist sehr stark auf Physis und Robustheit aufgebaut, es fehlt teilweise an technischen Fertigkeiten und vor allem an Überraschungsmomenten. Aus den ersten fünf Spielen holte man lediglich zwei Punkte, nach neun insgesamt gar nur vier und wartet weiterhin auf den ersten vollen Erfolg. <br />
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Dabei war man vor allem gegen spielerisch stärkere Teams (Remis bei Sturm, Rapid und Salzburg) immer nahe dran an einem vollen Erfolg. In Graz zeigte Mattersburg eine der besten spielerischen Leistungen der letzten Jahre. Das große Manko des Tabellenletzten ist jedoch, dass er sich selten selbst belohnt mit Toren und die Chancenauswertung um einiges besser sein könnte, im Grunde sogar müsste. Immer wieder bringt sich die junge Mannschaft durch Unkonzentriertheiten in der Defensive und leicht vermeidbaren Fehlern im Spielaufbau um die Früchte der Arbeit. Stürmer Patrick Bürger (vier Saisontore bisher) spielt bisher eine gute Saison, in der Offensive ist der SVM aber zu sehr abhängig von der Kaltschnäuzigkeit des Keilstürmer, der vor allem durch sein Kopfballspiel besticht. Michael Mörz versteckt sich nach guten Auftritten im darauf folgenden Spiel zu oft und ist alles andere als der Chef und die Führungsposition am Platz. Gut zeigte sich bisher Mittelfeldspieler Manuel Seidl, der immer wieder durch seine Distanzschüsse für Gefahr sorgt und bei der 2:4-Heimniederlage gegen die Austria bereits einen herrlichen Treffer erzielen konnte (nachdem er auch in Graz bereits traf). <br />
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Im Spiel am vergangenen Samstag in Kapfenberg waren die Mattersburger die agilere, zweikampfstärkere und gefährlichere Mannschaft, Mörz sah eine harte rote Karte und wenig später traf der eingewechselte Ordos für die Hausherren unverdienter Weise zum 1:0-Sieg für Kapfenberg. Die unglückliche Niederlage war Sinnbild für die ersten neun Runden für die Burgenländer, die schleunigst ihre Chancenauswertung verbessern sollten und auch ihr Offensivspiel variantenreicher gestalten sollten. In der Defensive steht man auch aufgrund der Größe der Verteidiger sehr stabil, vor allem bei Standards ist dies der Fall. <br />
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FAZIT:</strong> Die Mattersburger hätten sich schon den ein oder anderen Punkt mehr verdient gehabt (z.B.: 2:3-Heimniederlage gegen Ried in letzter Sekunde). Lederer geht den Weg mit den jungen Spielern (Gartner, Röcher) konsequent weiter und ist der dienstälteste Trainer aller zehn Vereine. Der Verein muss jedoch vor allem seine Heimbilanz verbessern, wo man aus vier Spielen drei verlor und nur ein Remis verbuchen konnte.<br />
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<strong class='bbc'><span style='color: #FF0000'>SV KAPFENBERG</span></strong><br />
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Der Start der Kapfenberger war mit einer Heimniederlage, (2:3 gegen Innsbruck) einem 1:1-Unentschieden bei Aufsteiger Admira und dem tollen 3:0-Heimsieg gegen Meister Sturm Graz völlig durchwachsen. Trainer Werner Gregoritsch hat mal wieder den größten Kader aller Bundesligavereine, probierte einiges aus und rotierte immer wieder neue Spieler in die Startelf. Bei Sohn Michael merkte schon nach den ersten vier Runden, dass der 17-Jährige im Sturm überfordert war und den treffsicheren Deni Alar noch nicht ersetzen kann. Neuzugang Danijel Micic überzeugte zunächst im defensiven Mittelfeld, mit Fortdauer fehlte es dem 22-Jährigen wie der gesamten Mannschaft an Konstanz und Zuverlässigkeit. Vor allem in der Defensive liegt das Hauptproblem der Steirer, die mit 20 Gegentreffern die meisten der Liga einstecken mussten und somit die schlechteste Abwehr stellen. Bei der Austria (0:5) und bei Rapid (1:5) setzte es hohe Niederlagen, dies ein Beleg für die Unsicherheiten in der Defensive der Steirer. Innenverteidiger Matej Mavric zeigt sich schon seit Wochen als großer Unsicherheitsfaktor, Nebenmann Taboga fehlt oft die Abstimmung zu seinem Nebenbann im Defensivverbund. Auf den Außenverteidigerpositionen versuchte es Coach Gregoritsch mit verschiedenen Varianten, kehrte aber zu dem offensiv limitierten Naim Sharifi und David Harrer zurück. Auch weil die Alternativen überfordert waren. <br />
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Mit Torwart Raphael Wolf verfügt man über einen ausgezeichneten Rückhalt, der kaum Fehler machte und bei den vielen Gegentreffern schuldlos war. Der Heimsieg gegen Mattersburg wird der Elf von Gregoritsch vor allem einen psychologisch-positiven Schub geben, der Trainer sollte jedoch darauf achten, endlich eine Art Stammformation zu finden, denn ansonsten kann es in diesem Spieljahr durchaus eng im Abstiegskampf werden. Im Mittelfeld ist genügend Potential mit Felfernig, Sencar, Gucher oder auch Elsneg vorhanden, nur im Sturm hapert es noch in wenig. Michael Gregoritsch ist noch nicht so weit wie erhofft, Prokoph überzeugte auch nicht wirklich – so ruhen die Hoffnungen auf Rückkehrer Srdjan Pavlov. Der 1,90m große gebürtige Serbe war lange verletzt, könnte aber vor allem durch seine Körperstatur die Bälle im Angriff abschirmen und im Sturmzentrum für Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgen. <br />
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<strong class='bbc'>FAZIT:</strong> Es fehlt ein sicherer Abwehrchef und treffsicherer Stürmer. Mit dem 1:0-Sieg gegen Mattersburg verschaffte man sich jedoch ein wenig Luft im Tabellenkeller, eine Steigerung im gesamten Spiel der Kapfenberger ist aber von Nöten. Kompaktheit, Treffsicherheit, Ideenreichtum im Offensivspiel und Sicherheit in der Defensive (vor allem auch bei Standards) sind die wichtigsten Elemente, um im Abstiegskampf diese Saison bestehen zu können.<br />
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<strong class='bbc'><span style='color: #006400'>FC WACKER INNSBRUCK</span></strong><br />
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In Innsbruck gibt es vor allem immer wieder mal Gerüchte um finanzielle Probleme des Vereins, zu wenig Unterstützung durch das Land Tirol und die Politik und Ungereimtheiten innerhalb des Vereins. Fast schon ein Wunder, dass sich die Spieler von all dem nicht beunruhigen lassen und Woche für Woche Leistung bringen. Der einzige Saisonsieg wurde gleich in der ersten Runde beim 3:2 in Kapfenberg geschafft, seitdem wartet die Elf von Trainer Walter Kogler auf einen vollen Erfolg. Die Innsbrucker verkrafteten den Ausfall von Innenverteidiger Svejnoha durch Kofler recht gut, der 22-Jährige überzeugte zunächst als Ersatzmann. Nebenmann Inaki Bea bestach wieder einmal durch seine Routine. Still und heimlich mauserte man sich zum Remis-König der Liga (fünf am Stück) und hatte nichts mit dem Tabellenende zu tun. <br />
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Das Spiel der Innsbrucker ist auf eine stabile Defensive aufgebaut. Es gibt jede Menge Spieler mit reichlich Potential (Kofler, Löffler, Köfler, Bergmann), diese müssen jedoch mehr Konstanz und Nachhaltigkeit in ihre Leistungen bringen. Einzig bei den beiden Niederlagen gegen Ried (0:5) und Rapid (0:3) war man chancenlos. Bemerkenswert, dass beide Niederlagen vor heimischem Publikum passierten. Dies ist ein eindeutiger Beleg für das Spiel der Innsbrucker. Die Tiroler tun sich auswärts leichter, warten hier zunächst ab und versuchen durch rasches Umschalten in die Spitze zum Erfolg zu kommen. Gerät die Elf von Trainer Kogler zuhause früh in Rückstand, verliert Innsbruck schnell den Kopf und die nötige Ruhe im weiteren Spielverlauf. Auffällig ist auch, dass arrivierte und  erfahrene Spieler wie Schreter oder Harding immer wieder mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen müssen. <br />
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<strong class='bbc'>FAZIT:</strong> Den Innsbruckern fehlen die großen Alternativen im Kader, vor allem mit Spielmacher Merino steht und fällt das Spiel von Wacker. Trainer Walter Kogler wird im Verlauf der Saison jeden Spieler in seinem Kader benötigen. Die Niederlage gegen Rapid war ganz klar und zeigt den Abwärtstrend der Tiroler. Man benötigt unbedingt einen Sieg in den nächsten Runden (Kapfenberg H, Salzburg A, Admira A, Wiener Neustadt H), sonst könnte auch der FCW schnell in den Keller rutschen.<br />
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Otto Rosenauer, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 08:02:43 +0000</pubDate>
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