<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1" ?>
<rss version="2.0">
<channel>
	<title>News</title>
	<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/italien/</link>
	<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 20:02:38 +0000</pubDate>
	<ttl>43200</ttl>
	<description>Alle Artikel zum Thema Fußball in Italien.</description>
	<item>
		<title>Lega Nord: Spieler wie Pablo Osvaldo sind am Verfall des italienischen Fußballs schuld!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/italien/lega-nord-spieler-wie-pablo-osvaldo-sind-am-verfall-des-italienischen-fussballs-schuld-r540</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Es ist sogar im nicht immer weltoffenen Österreich normal, wenn ein Spieler, dessen Wurzeln nicht in einem der neun Bundesländern, sondern im Ausland sind, für das Nationalteam seine Schuhe schnürt. Wo der Junge das Licht der Welt erblickt hat, ist uninteressant, Austria hat sich daran gewöhnt, dass die Teamspieler nicht Baumeister oder Kreuz heißen, sondern Arnautuovic, Alaba und Dag. Die Migranten oder Secondos sind Teil der österreichischen (Fußball-)Wirklichkeit und Tore dieser bejubelt jeder. Sogar ein Politiker einer großen Partei, der schon mal "mehr Mut für unser Wiener Blut" fordert, hat den Fußball weitgehend in Ruhe gelassen. Nicht so in Italien.</em><br />
<br />
Aber alles der Reihe nach. Es geht um Pablo Osvaldo, welcher an und für sich ein 25-jähriger Stürmer ist, der schon einige Stationen in Europa abgeklappert hat und bis dato keine außergewöhnliche Karriere hatte. Nach den Anfängen in Argentinien bei Huracán, wo er 2005 in der zweiten argentinischen Liga sein Profidebüt gab, wechselte er ein Jahr später zu Atalanta Bergamo in die Serie B. Nach einer mageren Debütsaison teilten sich US Lecce und Bergamo die Rechte am Angreifer, bei Lecce konnte er immerhin acht Tore schießen. Der AC Florenz wurde auf ihn aufmerksam und verpflichte den Stürmer. Nach zweieinhalb Spielzeiten bei der Fiorentina mit insgesamt lediglich neun Toren wurde der Mittelstürmer an Espanyol Barcelona verliehen, die ihn nach sieben Treffern im Frühjahr 2010 auch gleich unter Vertrag nahmen. Er dankte es mit 14 Saisontreffern in der folgenden Spielzeit, dann klopfte im Sommer der AS Rom an und Osvaldo wechselte. In den letzten drei Runden netzte er dreimal. Dann kam der Anruf von Cesare Prandelli.<br />
<br />
<strong class='bbc'>STÜRMERMISERE MACHTE ES MÖGLICH </strong><br />
<br />
Nachdem Domenico Criscito, Mario Balotelli und Giampaolo Pazzini das Teamcamp vor den Spielen gegen Serbien und Nordirland verlassen mussten, nominierte Prandelli Pablo Osvaldo und Angelo Ogbonna nach. Der argentinisch-stämmige Stürmer, der bereits für die italienische U21 gekickt hatte, rief Zweifler auf den Plan. Die gewohnt kritischen Tifosi bemäkelten den Umstand, dass Osvaldo lediglich eine Hand voll Spiele auf dem Buckel hatte und nicht Alessandro Matri von Juventus Turin einberufen wurde. Trotz seiner drei Treffer wusste der Roma-Akteur auch nicht immer zu überzeugen. Dass ab und an Spieler in Nationalauswahlen einberufen werden, die noch nicht viele Partien am Buckel haben und in den Augen der Fans nicht unbedingt ins Team passen, soll vorkommen. Mit dieser Art von Kritik ließe sich an sich gut leben. Doch ein weiterer Kritiker trat auf den Plan.<br />
<strong class='bbc'><br />
FUSSBALL ALS POLITIKUM</strong><br />
<br />
Durch die Einberufungspolitik des Trainers fühlte sich plötzlich ein Abgeordneter der Lega Nord verpflichtet, eine Wortspende abzugeben. "Es ist nicht akzeptabel, dass unser Fußball zu einer Filiale für Entwicklungsländer wird. Die Blamage bei der Weltmeisterschaft in Südafrika hätte Motivation für eine Wende geben müssen, doch diese ist nicht eingetreten", so Davide Cavallotto. Sein Parteifreund und Minister für Vereinfachung, Roberto Calderoli pflichtete ihm bei: "Niemand kümmert sich um die italienischen Talente. Ich würde den Klubs den Erwerb von Nicht-EU-Spielern gänzlich verbieten.“ Gerade dieser Minister fiel schon öfters durch rassistische Bemerkungen auf. So bezeichnete er die französische Elf bei der WM 2006 als "Mannschaft ohne Identität" und bestehend aus "Neger, Moslems und Kommunisten". Seine Partei, die Lega Nord, heißt mit vollem Namen Lega Nord per l'indipendenza della Padania und setzt sich für die Unabhängigkeit des industriell gut aufgestellten Nordens Italiens ein. Umberto Bossis Partei "genießt" darüber hinaus den Ruf, ultra-konservativ und rechtspopulistisch zu sein. Einwanderung ist zwar nicht gänzlich abzulehnen, die Partei bevorzugt, um es positiv auszudrücken, Migrant_innen aus "christlich-abendländlichen" Gegenden. Gewicht haben solche Äußerungen allemal, die Lega Nord ist eine der Regierungsparteien und war bei der letzten Wahl die Partei mit den zweitmeisten Stimmen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>GELADEN UND GEFEUERT – OSVALDO SCHIESST SCHARF ZURÜCK</strong><br />
<br />
Die Tifosi nahm sich der Coach zur Brust, argumentierte mit Osvaldos "großer Persönlichkeit, Technik und Belastbarkeit". Der Spieler selbst äußerste sich sehr hart gegenüber den Politikern. Zunächst stellte er klar, dass er sich "italienisch“ fühle. Meine Kinder sind Italiener. Fußballrechtlich bin ich Italiener und stolz darauf, dass mich der Coach einberufen hat." Dann legte er aber nach und attackierte die Politiker scharf: "So manche kritische Stimme ist lächerlich. Vor allem, weil ich mehr Italiener bin, als einige Politiker der Lega Nord." Noch steht eine Antwort aus, das letzte Wort scheint noch nicht gesprochen. Prinzipiell ist aber zu sagen, dass es eben im Fußball und vonseiten der Europäischen Union Bestimmungen gibt, die einzuhalten sind. Eine reaktionäre Ansicht, wie sie die zwei Politiker vertreten, macht im heutigen Post-Bosman-Fußball wenig Sinn, bei aller berechtigter Kritik an dem, was Mitte der 90er durch die EU geändert wurde.<br />
<strong class='bbc'><br />
DIE PROBLEME LIEGEN WOANDERS<br />
</strong><br />
Der italienische Fußball ist drauf und dran, in der breiten Masse schwächer zu werden, die Deutschen haben ihre Hausaufgaben besser gemacht. Immer leerer werdende, veraltete Stadien aus den Achtzigern und frühen Neunzigern, Korruption, Spielmanipulationen und Pleite gegangene Klubs prägen weite Teile des Calcio. Gerade einmal die Mailänder Klubs sowie die Roma können in der Champions League mithalten, die schiere Masse an Kickern lässt die Squadra Azzurra die Missstände kaschieren. Dass nun Politiker die Misere des italienischen Fußballs an der globalen Entwicklung festmachen wollen, entspricht dem Bild der Rechtsparteien in ganz Europa - Wer ist schuld, dass es uns schlecht geht? Die Ausländer. Ein Aufruf zur Sanierung der Stadien, der Infrastruktur, die Öffnung zu neuen Trainingsmethoden und neuen Taktikideen in der Breite wären sinnvoller, als Rülpser dieser Kategorie. Dass sich einer öffentlich dagegenstellt, ist Pablo Osvaldo nicht hoch genug anzurechnen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>REALITÄT</strong><br />
<br />
Der Fußball ist internationaler als Europa es ist. Kein Fan der Welt stößt sich daran, dass ein Khedira nicht Huber heißt oder ein Arnautovic nicht Maier. Auch dass die Spieler bei mehreren Nationalitäten wählen dürfen, für wen sie spielen, ermöglicht der Fußball - siehe Turgay Bahadir. Eines darf der Fußball aber nicht: Zum Spielball regionaler, politischer Interessen werden, von dezidiert links- oder rechtsextremen Wortspenden diverser Fangruppierungen einmal ganz abgesehen. Wenn dann ein Spieler in dieses Spannungsfeld gerät, ist es auch sein gutes Recht, entsprechend scharf zu antworten.<br />
<br />
Politik hat im Stadion und rundherum in dieser Form in keiner Weise etwas verloren. Pablo Osvaldo hat es seinen Kollegen vorgemacht.<br />
<br />
Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 06:40:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">cda72177eba360ff16b7f836e2754370</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Milan-Lab - der AC Milan als weltweiter Vorreiter der medizinischen Individualanalyse</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/italien/milan-lab-der-ac-milan-als-weltweiter-vorreiter-der-medizinischen-individualanalyse-r436</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Maldini, Cafu, Costacurta, Serginho, Rui Costa, Inzaghi, Dida, Redondo – die Liste der über 30-jährigen die im vergangenen Jahrzehnt erfolgreich beim AC Milan spielten ließe sich noch lange fortsetzen. Die Klasse dieser Spieler stand damals außer Frage und die Titel die Milan mit dieser „Pensionistentruppe“ insbesondere von 2002 bis 2007 gewann, sprechen eine klare Sprache. Champions League Sieger in den Jahren 2003 und 2007, sowie eine Finalteilnahme 2005, Serie A Meister in der Saison 2003/04, Italienischer Cupsieger in der Saison 2002/03. Doch warum haben es die Rossoneri danach verabsäumt, die Mannschaft mit jungen Spielern zu verstärken?</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>Mit Hightech zum Erfolg</strong><br />
<br />
Die Erfolge Milans zu Beginn des 21. Jahrhunderts hatten ihren Ursprung in einem neuen Projekt. Milanello, das Trainingszentrum des Vereins wurde 2002 um eine Einrichtung größer. Das damals geheimnisumwobene Milan-Lab wurde eröffnet. Zu damaliger Zeit die mit Abstand modernste Einrichtung die je auf einem Trainingsgelände vorzufinden war. Die grundlegende Idee hinter dem Milan-Lab war es, die hohe Anzahl an Verletzungen die der AC Mailand im Jahr 2000 beklagte zu reduzieren und die Leistungen der Spieler zu steigern. So machten sich die beiden späteren Leiter des Labors, Bruno Demichelis und Jean-Pierre Meersseman schon im Seuchenjahr auf die Suche nach den Gründen der hohen Verletzungsquote und starteten das Projekt Milan-Lab. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Wie funktioniert das Lab?</strong><br />
<br />
Die Arbeitsweise des Milan-Labs erklärt Bruno Demichelis anhand eines Vergleiches mit einem Bordcomputer eines Autos. Sobald ein Wert von seiner Norm abweicht, sei es der Ölstand oder die Bremsflüssigkeit beim Auto, gibt das System eine Warnung aus um vor Schaden zu bewahren. Die Spieler werden also regelmäßig auf alle möglichen Werte getestet, überwacht und sobald ein oder mehrere Werte von der Norm abweichen, schlägt der Computer Alarm. So war es möglich, die Anzahl der Verletzungen in den ersten 3 Jahren nach Einführung des Milan-Labs verglichen mit den 8 Jahren davor um fast 90 Prozent zu reduzieren.<br />
<br />
Nebenbei ist es den Mitarbeitern des Labs laut eigenen Aussagen möglich, zu sehen, wann ein Spieler in Topform ist. Es wurde laut Demichelis eine „Norm der Wellness“ erschaffen, die den Zustand eines Spielers erstaunlich exakt widerspiegelt – nur anhand von mentalen und physiologischen Werten des Spielers. Wie aussagekräftig diese Werte sind, bewies Demichelis höchstpersönlich, als er im Frühjahr 2007 trotz schlechter Tabellenplatzierung in der heimischen Liga (die Demichelis übrigens auf den fehlenden Urlaub der Spieler nach der WM 2006 schob) den Sieg in der Champions League ankündigte. Tatsächlich hat sich seine Voraussage bestätigt und Milan triumphierte vier Monate später im Champions League Finale von Athen dank eines 2:1 Sieges gegen den FC Liverpool.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Fluch und Segen zugleich</strong><br />
<br />
Der Verein fühlte sich von der Arbeit des Milan-Labs nach diesem Triumph bestätigt, beging dann aber einen schwerwiegenden Fehler. Anstatt sich mit jungen, ambitionierten Spielern zu verstärken, verpflichtete der Verein Spieler wie Ronaldo, Shevchenko, Ronaldinho, Emerson oder Zambrotta, mit dem Hintergedanken, dass das Alter aufgrund der Überwachung im Milan-Lab keine Rolle mehr spielt. Dieser Plan ging jedoch ordentlich schief und die Rossoneri verschwanden für eine Weile aus dem Kreise der absoluten  Weltklasseklubs. Erst in der Saison 2010/11 konnte man wieder einen Serie A Titel erringen. Mit einer Mannschaft die im Schnitt ca. 5 Jahre jünger ist, als die Champions League Elf von 2007. <br />
<br />
Der große Vorteil den man zu Beginn des Milan-Labs hatte ist ebenfalls enorm geschwunden, da mit der Zeit immer mehr Topklubs auf High-Tech Ausstattung zur Leistungssteigerung setzten. Was bleibt ist lediglich die Erkenntnis, dass man als erster Großklub auf moderne Technologien vertraute und somit einen Meilenstein im Fußball gesetzt hat.<br />
<br />
Andreas Himmelbauer, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 15:29:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">eaa32c96f620053cf442ad32258076b9</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Streik beendet - die Serie A startet mit AC Milan gegen Lazio Rom in die Saison 2011/12!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/italien/streik-beendet-die-serie-a-startet-mit-ac-milan-gegen-lazio-rom-in-die-saison-201112-r417</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Streik in der Serie A beendet – Dem ersten Spieltag steht nichts mehr im Wege<br />
Nachdem der erste Spieltag aufgrund eines Spielerstreiks in Italien abgesagt werden musste, beginnt heute die neue Spielsaison mit dem Schlagerspiel AC Milan gegen Lazio Rom. Bereits am Montag konnten sich die italienischen Fußballprofis und die 20 Serie A Teams über einen neuen Rahmenvertrag einigen. </em><br />
<br />
<strong class='bbc'>GRUND DES STREIKS..</strong><br />
<br />
Als Grund für den Streik wird der neue geltende Spielerlizenzvertrag genannt, welcher ab dieser Spielsaison gültig sein sollte. Die Profis waren mit diesem Rahmenvertrag aber alles andere als einverstanden und wollten dies in Form eines Streiks zeigen. Der Hauptgrund des Streiks war mit sicherlich die Organisation des Teamtrainings, denn die einzelnen Klubs, wollen die Kadermannschaft in verschiedene Gruppen einteilen dürfen. Viele Profis sehen darin die Gefahr auf diese Weise aussortiert zu werden und separat trainieren zu müssen. Nachdem die Liga nun einen Kompromissvorschlag entsandt hat, soll auch dieser Punkt in den nächsten beiden Wochen endgültig geklärt werden. Sollten sich beide Seiten jedoch nicht einigen können, so wollen sie einen Schlichterspruch von Verbandspräsident Giancarlo Abete akzeptieren. <br />
<br />
<strong class='bbc'>FALL DER SONDERSTEUER FÜR BESSERVERDIENER…</strong><br />
<br />
Außerdem wurde die Lage stark dadurch entschärft, dass entgegen vieler Erwartungen die Sondersteuer für Besserverdiener nicht im milliardenschweren Sparpaket Italiens enthalten ist. Damit war wohl der größte Streitpunkt zwischen Klubs und Spieler beiseite geschafft, denn dabei waren sich Klubs und Spieler nicht einig, wer die neue Steuerlast zu tragen hat. Die Spieler wollten keinesfalls mehr Steuer entrichten und meinten, dass die Vereine die höhere Steuerlast tragen müssen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>ÜBERGANGSVERTRAG BIS 30.06.2012…</strong><br />
<br />
Der bis 2012 geltende Übergangsvertrag wurde im Sitz des Fußballverbandes in Rom sowohl vom Gewerkschaftspräsidenten Damiano Tommasi als auch vom Liga Chef Maurizio Beretta unterzeichnet. Dieser Übergangsvertrag ersetzt den bereits 2010 abgelaufenen Rahmenvertrag und soll nur als Übergangslösung dienen um in Ruhe eine längerfristige Lösung zu erarbeiten. <br />
<br />
<strong class='bbc'>BEREITS ZWEIMAL STREIKDROHUNG IN DER SAISON 2010/2011…</strong><br />
<br />
Bereits in der vergangenen Spielsaison kündigten die italienischen Fußballprofis zweimal einen Streik an aufgrund des neuen geplanten Rahmenvertrages an, diese wurden aber allesamt kurz davor immer wieder abgesagt. Da diese Streikdrohungen nicht den gewünschten Erfolg geliefert haben und die Serie A Klubs streng an ihren Forderungen festgehalten haben, machten die Profis ernst und streikten am ersten Spieltag der Serie A und wie es derzeit aussieht ist dieser Streik mit Erfolg gekrönt. <br />
<br />
<strong class='bbc'>STIMMEN ZUM NEUEN RAHMENVERTRAG…</strong><br />
<br />
Der derzeitige italienische Liga-Chef Beretta meinte: „Die heftige Debatte hat sich gelohnt, die Vereine haben viel von dem erreicht, was sie wollten. Es ist ein sehr innovatives Abkommen." Des Weiteren fügte er hinzu, dass der Fall der Sondersteuer für Besserverdiener wesentlich dazu beigetragen hat, dass man sich schlussendlich relativ schnell einig geworden ist. Tommasi meldete sich ebenfalls in einer Pressekonferenz mit folgender Meldung zu Wort: "Der gute Wille der Spieler während der Verhandlungen muss betont werden. Wenn Beretta sagt, dass die Vereine viel erreicht haben, sollte das bedeuten, dass es nicht mehr so viel zum neuen Vertrag zu diskutieren gibt, der über die kurzfristige Einigung hinweg gilt." <br />
<br />
<strong class='bbc'>AUCH IN SPANIEN WIRD WIEDER GESPIELT…</strong><br />
<br />
Streiks gab es in der noch jungen Spielsaison 2011/2012 auch in Spanien und zwar aufgrund ausstehender Spielergehälter. Doch auch dort konnte sich die Spielergewerkschaft mit den Klubs einigen, sodass der zweiten Runde nichts mehr im Wege stand. Die Verantwortlichen der Profi Liga LFP akzeptierte die von der Spielergewerkschaft geforderten Garantien für Spieler aus den Insolvenzfonds der Klubs, wonach der geplante Streik in der zweiten Runde kurzerhand abgesagt worden ist. Zum Zeitpunkt des Streiks schuldeten die Vereine den Spielern insgesamt rund 50 Millionen Euro an ausstehenden Gehältern. <br />
<br />
Hoffentlich bleiben die europäischen Spitzenligen in Zukunft von Streiks verschont, sodass alle Spiele rechtzeitig stattfinden können. Sowohl für den Verein als auch für die Fans sind diese kurzfristigen Verschiebungen oder Absagen nicht wünschenswert und führen zu unnötigem Ärger und Unverständnis bei vielen begeisterte Fußballfans.  <br />
<br />
<a href='http://tippliga.austriansoccerboard.at/tippliga/it/seriea' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Hier geht's übrigens zur Italien-Tippliga für die neue Saison!</a><br />
<br />
Patrick Wagner, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 11:11:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">9a1756fd0c741126d7bbd4b692ccbd91</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Quo Vadis AC Milan? Italiens Meister versinkt im Schuldensumpf!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/italien/quo-vadis-ac-milan-italiens-meister-versinkt-im-schuldensumpf-r215</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Obwohl es sportlich gesehen für den AC Milan in der Spielsaison 2010/2011 sehr gut gelaufen ist, steht die Zukunft des Vereins trotzdem in den Sternen. Italienischen Medienberichten zufolge wird zurzeit immer wieder über einen möglichen Verkauf des italienischen Traditionsvereins nachgedacht. </em><br />
<br />
<strong class='bbc'>560 MILLIONEN EURO STRAFE…</strong><br />
<br />
Nachdem der Konzern von Silvio Berlusconi zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 560 Millionen Euro verurteilt wurde, bestätigten einige Sprecher des Vereins, dass diese Strafe auch massive Auswirkungen auf den Fußballverein AC Milan haben wird. Konkret wurden von Seiten des Vereins noch keine Maßnahmen genannt, allerdings lässt sich vermuten, dass diese sehr hohe Geldstrafe massive Auswirkungen auf die Transferpolitik des Vereins haben wird. <br />
 <br />
<strong class='bbc'>MINUS VON CA. 70 MILLIONEN EURO IN DER SPIELSAISON 10/11</strong><br />
<br />
Obwohl der AC Milan in der vergangenen Spielsaison die italienische Serie A gewinnen konnte, gelang es ihm allerdings nicht diese sportlichen Erfolge auch in einen finanziellen Gewinn umzuwandeln. Ganz im Gegenteil, denn der 18fache italienische Meister, musste Verluste von ungefähr 70 Millionen Euro verzeichnen. Die Einführung der neuen Financial Fair Play Regeln erhöhen zusätzlich den wirtschaftlichen Druck auf den Verein, welcher seine Finanzen so schnell wie möglich in den Griff bekommen muss. Ansonsten würden harte Sanktionen seitens der UEFA folgen. (Anm.: Ausschluss von allen internationalen Bewerben!)<br />
<br />
<strong class='bbc'>STEHT MÖGLICHERWEISE AUCH EIN VERKAUF IM RAUM?</strong><br />
<br />
Einige Mediensprecher des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi bestätigen, dass der Verein nicht verkauft werden soll, zumindest nicht zur Gänze. Der Verkauf eines Minderheitsanteils steht allerdings immer noch im Raum und klingt auch sehr realistisch. Als möglicher Interessent wird etwa immer wieder das russische Unternehmen Gazprom genannt. <br />
An einen völligen Verkauf des Vereins wird zur Zeit noch nicht gedacht, denn Berlusconi, welcher den Verein seit 1986 besitzt, will diesen Verein auch weiterhin als Präsident führen. Berlusconi hatte den Verein in den neunziger Jahren zu einem der besten Vereine Europas gemacht und will in Zukunft wieder an alte Erfolge mit seinem Verein anschließen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>SCHULDENBERG VON 400 MILLIONEN…</strong><br />
<br />
Ebenso wie der Staat Italien sitzt auch der Fußballverein AC Milan auf einem sehr hohen Schuldenberg, der laut einigen Medienberichten ungefähr 400 Millionen Euro betragen soll. Alleine in der letzten Saison, wurden wieder Verluste von insgesamt ca. 70 Millionen Euro erzielt. Finanziell muss sich also schnell etwas ändern um nicht von der UEFA, aufgrund der neuen Financial Fair Play Regeln, bestraft zu werden. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die finanzielle Situation des Serie-A-Klubs baldigst verbessert. Der Gewinn der UEFA Champions League in der kommenden Saison würde sicherlich sehr viel Geld in die Vereinskassa spülen, doch dafür müsste die Mannschaft wahrscheinlich wieder einmal über sich hinauswachsen, um gegen die starken Vereine aus England und Spanien zu bestehen.<br />
<br />
Patrick Wagner, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 16:11:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">a4d2f0d23dcc84ce983ff9157f8b7f88</guid>
	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Ein Platzhalter für "la grande Inter"]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/italien/ein-platzhalter-fur-la-grande-inter-r149</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Massimo Moratti wird sich bei der Trainersuche wohl wie ein Kind gefühlt haben, das nicht das Spielzeug bekommt, welches es haben will. Kein Fabio Capello, kein André Villas-Boas - die bleiben oder gehen ins Mutterland des Fußballs und José Mourinho, der mit seiner Defensivtaktik so gut zu Inter passt, will auch nicht. Also kommt mit dem ehemaligen Genua-Coach Gian Piero Gasperini nicht Plan A oder B, wohl eher G, H, I oder J. Interessant ist der Coach aber allemal, wandelt er doch vor allem taktisch abseits des Mainstreans.</em><br />
<br />
Der 53-jährige Gasperini ist nicht der große Kracher, den sich die Medien von Inter Mailand erwartet haben. Seine Erfolge sind - für Mailänder Verhältnisse - relativ überschaubar, er führte Crotone in die Serie B und Genoa in die Serie A, über die sich der älteste Fußballclub Italiens auch gleich mit einem fünften Platz 2008 für den UEFA-Cup qualifizierte. Dies war auch Balsam auf den Wunden der Fans, die ja 2005 den Zwangsabstieg in die Serie C1 wegen manipulierter Spiele hinnehmen mussten. Nichtsdestoweniger wurde Gasperini Anfang November in der abgelaufenen Spielzeit wegen mangelnden sportlichen Erfolgs entlassen. Für die Arbeit des bei den Fans als Platzhalters bezeichneten Gasperini gibt es drei Kernpunkte, die seine Zeit in Mailand begrenzen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Das System 3-4-3</strong><br />
<br />
In den meisten Spielen ließ Gasperini seine Spieler in einem im modernen Fußball anachronistischen System auflaufen. Das 3-4-3 wird nur noch selten gespielt, es gilt als schwierig, da man über die Außenbahnen sehr anfällig ist. Ein prominentes Beispiel ist derzeit bei der Fußball-WM der Frauen zu beobachten. Der brasilianische Coach Lima lässt seine Frauen mit einer Dreierkette spielen. Im Gegensatz zu Lima, der noch konservativer mit Libero und Vorstoppern spielt, ließ Gasperini meist mit drei Center Backs spielen. Im Mittelfeld steht eine flache Viererkette, die über die holländisch-offensiven Außenspieler einen klassischen Mittelstürmer, bei Genoa zuletzt Luca Toni, bedienen soll. Umgelegt auf den Kader von Inter funktioniert dieses Defensivkonzept nicht, da man dort unter Mourinho und Leonardo mit einer klassischen Viererkette spielte und der Kader auch darauf ausgelegt ist. Noch mehr Probleme bereitet Gasperinis Lieblingskonzept aber in der Offensive. Er stellte durchaus des öfteren eine Viererkette auf, offensiv blieb er aber bei dem Dreiersturm. Sowohl im 3-4-3 als auch im 4-3-3 gibt es aber eine Position nicht, die in Mailand mit einem Namen stark verbunden ist: Der Zehner Wesley Sneijder. Der quirlige Holländer, der das Offensivspiel der Norditaliener in den letzten Spielzeiten maßgeblich beeinflusste, ist körperlich zu klein und zu fragil, um auf der zentralen Acht des Systems "Gasperini" zu spielen. Der neue Trainer muss also sein Grundkonzept gehörig umbauen, um dem Kader von Inter gerecht zu werden.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Das Starensemble</strong><br />
<br />
Julio Cesar, Lucio, Maicon, Zanetti, Stankovic, Sneijder, Milito, Pandev, Eto'o - Im Kader der Mailänder stehen fasst ausschließlich Spieler, die in jedem anderen Team der Welt unumstrittene Stammspieler wären. Gasperini hat so gut wie keine Erfahrung im Umgang mit solchen Weltstars und betritt damit Neuland. Zwar waren bei Genoa auch Spieler wie Toni oder Rafinha unter Vertrag, aber nicht in so geballter Form. Die Begehrlichkeiten der Stars sind zu beachten und diese sitzen, als großteils Triple-Sieger 2010, am längeren Ast. Gasperini muss die Spieler mit Samthandschuhen an sein Training und seine Spielphilosophie gewöhnen, es sind schon weitaus größere Trainer an ihren Spielern gescheitert, ein Blick nach München lässt hierbei einen Vergleich zu. Wenn die Stimmung nicht gut ist, da sich plötzlich für die Akteure einiges ändert, reicht schon eine Kleinigkeit im Training aus und die Mannschaft stellt sich gegen den Coach, bringt ihre Leistung nicht mehr. Moratti wird unter allen Umständen eher Gasperini vor die Tür setzen, bevor seine Millionen schweren Stars diszipliniert werden.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Massimo Moratti</strong><br />
<br />
Der mächtige Öl-Tycoon führt mit einer zweijährigen Unterbrechung von 2004 bis 2006 den Club als Präsident seit 1995 mit eisener Hand, der Einfluss war aber auch in diesen zwei Jahren groß. Moratti ist ein Macher und investiert viel Geld in den Verein, böse Zungen behaupten, er möchte seinen Vater, der von 1955 bis 68 Präsident war, mit allen Mitteln übertrumpfen. Diese Zeit gilt als erfolgreichste der Mailänder. Und unrecht haben die Kritiker damit nicht. Seit 1995 arbeiteten vierzehn verschiedene Trainer für Internazionale und darunter zweimal Roy Hodgson, Marcello Lippi, Hector Cuper, Rafa Benitez oder Roberto Mancini. Drei Scudettos in Folge waren bei Mancini nicht genug, als Mourinho 2008 geholt wurde. Und von dieser Vorgehensweise kann man auch bei Gasperini ausgehen. Selbst wenn der Erfolg stimmen sollte, wird Moratti am Trainermarkt aktiv werden und einen größeren Namen holen. Der Präsident macht nicht, weil er muss, sondern weil er kann.<br />
<br />
Die Zeit von Gian Piero Gasperini bei Inter Mailand ist mehr als begrenzt. Ein Jahr und eine Option auf ein weiteres klingen nicht sehr nach großem Vertrauen. Die Fans freuen sich zwar auf den neuen Trainer, lange wird seine Amtszeit bei Inter aber nicht dauern, Vertrag hin oder her.<br />
<br />
Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 13:36:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">09c6c3783b4a70054da74f2538ed47c6</guid>
	</item>
	<item>
		<title>R.I.P. Sampdoria Genua</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/italien/rip-sampdoria-genua-r52</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Serie B statt Champions League – die Blucerchiati haben sich die vergangene Saison gänzlich anders vorgestellt. Die Fans des Lokalrivalen CFC Genua waren hingegen über die jüngsten Entwicklungen höchst erfreut und veranstalteten für den Lieblingsfeind sogar ein Begräbnis.</em><br />
<br />
30.000 Anhänger des CFC Genua versammelten sich auf den Straßen, um in den frischen Wunden der Sampdoria-Genua-Fans zu bohren. Sie trugen einen blauen Sarg durch die ganze Stadt und hielten sogar eine Schweigeminute für den ungeliebten Konkurrenten ab. Die Trauergemeinschaft bestand aus verkleideten Priestern, lachenden Sargträger und fröhlichen Witwen, die allesamt feierten, dass ihr Verein nun Genuas einziger Serie-A-Klub ist. <br />
<br />
<strong class='bbc'>AUSVERKAUF KANN TEUER WERDEN</strong><br />
<br />
Nach dem fünfzehnten Spieltag lag Sampdoria Genua punktegleich mit Inter Mailand am sechsten Tabellenplatz und es schien, als ob der Verein an die starke Vorjahresleistung anknüpfen konnte. Von den ersten fünfzehn Partien gingen nur zwei Spiele verloren und die Mannschaft kassierte durchschnittlich nur 0.8 Tore pro Partie. Das Problem lag eher in der Offensive, obwohl der Verein in der Hinrunde eines der besten Stürmerduos in Italien hatte, das sich auch für mehr als die Hälfte aller Treffer verantwortlich zeigte. In der Winterpause verkaufte die Vereinsführung jedoch beide Angreifer - Giampolo Pazinni wechselte zu Inter Mailand, während Antonio Cassano zum Stadtrivalen AC Mailand ging. Für Pazzini kassierte Sampdoria Genua zwölf Millionen Euro und bekam den französischen Stürmer Jonathan Biabiany, der in weiterer Folge in sechzehn Einsätzen nur einen Treffer erzielte. Antonio Cassano verließ den Verein für ein Schnäppchen, da er vom Vereinspräsidenten Riccardo Garrone suspendiert wurde. Cassano weigerte sich seinen Präsidenten zu einer Feier zu begleiten, da er bei seiner schwangeren Frau bleiben wollte. Der Präsident sah das nicht ein und wollte seinen Stürmerstar zwingen, auf dem Event zu erscheinen. Cassano widersprach dem Befehl und beschimpfte Garrone in weiterer Folge auf eine Art und Weise, die selbst Il&#269;o Naumoski erröten hätte ließen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>SPÄTE EINSICHTEN</strong><br />
<br />
Es dauerte nicht lange bis Sampdoria Genua einen Ersatz für Cassano präsentierte. Der 19-jährige italienische U-21-Teamspieler Federico Macheda kam leihweise von Manchester United und wurde als die große Zukunftshoffnung vorgestellt. Macheda schaffte es jedoch nur drei Mal in die Startaufstellung und kam 14 Mal von der Bank in die Partie. In all diesen Spielen erzielte er keinen einzigen Treffer. Seine Mannschaftskollegen erledigten ihre Aufgaben keineswegs besser, sodass am letzten Spieltag die Mannschaft mit fünf Punkten Rückstand auf den rettenden siebzehnten Tabellenplatz abstieg. In den verbleibenden dreiundzwanzig Runden verlor Sampdoria Genua sechzehn Partien und durfte sich nur drei Mal über drei Punkte freuen. Edoardo Garrone, der Sohn des Präsidenten, entschuldigte sich nach der verpatzten Saison bei den Fans und gestand eine Reihe von strategischen Fehlern ein. Für den Verkauf der beiden Stürmerstars zahlte Sampdoria Genua einen Preis, mit dem im Verein niemand gerechnet hat. Edoardo Garrone versprach den Anhängern, dass alle aus den Fehlern gelernt haben und dass der sofortige Wiederaufstieg unbedingt angestrebt wird. Für die schadenfrohen Fans des Lokalrivalen bleibt zu hoffen, dass die Vereine in der Saison 2012/13 nicht die Liga tauschen werden, denn die Sampdoria-Genua-Fans werden es sich nicht nehmen lassen, sich für die Trauerfeier zu revanchieren. <br />
  <br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/0Pqfe3mJh2g&feature=player_embedded"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/0Pqfe3mJh2g&feature=player_embedded" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<br />
Stefan Karger, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 09:04:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">37a749d808e46495a8da1e5352d03cae</guid>
	</item>
</channel>
</rss>
