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	<title>News</title>
	<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/</link>
	<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 20:02:38 +0000</pubDate>
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	<description>Alle Artikel zum Thema Fußball in England.</description>
	<item>
		<title><![CDATA[24 Teams, 46 Spiele - die englische Monsterliga "Championship" und ihre Starspieler!]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/24-teams-46-spiele-die-englische-monsterliga-championship-und-ihre-starspieler-r594</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die zweite Leistungsklasse Englands ist getrost als Monsterliga zu bezeichnen: 24 Mannschaften spielen in 46 Runden um den Aufstieg in die englische Premier League, die auf Anhieb etwa 50 Millionen Pfund in die Kassen spült. Verständlich, dass die Vereine der „Championship“ einen hohen Aufwand betreiben, um unter die ersten sechs der zweiten Liga zu kommen.</em><br />
<br />
Meister und Vizemeister steigen automatisch in die Premier League auf, die Vereine auf den Rängen drei bis sechs spielen den dritten Aufstiegsplatz in einem Playoff aus. Naturgemäß gibt es in einer der kraftaufwändigsten Ligen der Welt so manchen Topklub: So finden sich etwa kürzlich abgestiegene Premier-League-Klubs wie Hull City, Blackpool, Birmingham City oder Portsmouth nur im Mittelfeld der Tabelle wieder. Tabellenführer ist aktuell Southampton (27 Punkte), gefolgt von West Ham United, Middlesbrough (je 24), Crystal Palace (23), Leeds United und Derby County (je 21). Besonders interessant sind jedoch die vielen Stars, Sternchen und ehemaligen Topleute, die in dieser Liga ihr Geld verdienen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Kaum Stars beim Tabellenführer</strong><br />
<br />
Die Mannschaft von Tabellenführer Southampton ist verhältnismäßig unspektakulär: Zu den Stars zählen etwa Torhüter Kelvin Davis (35, früher bei Sunderland und Wimbledon unter Vertrag), der Niederländer Jos Hooiveld (28), der über den FC Kopenhagen und Celtic Glasgow nach Südengland wechselte, sowie der ehemalige irische Teamstürmer David Connolly (34), der früher für Sunderland, Leicester City, West Ham, Wimbledon und Feyenoord Rotterdam auf Torjagd ging. <br />
<br />
<strong class='bbc'>West Ham und die Aufstiegspflicht</strong><br />
<br />
Spektakulärer sieht es aktuell im Kader von West Ham United aus, denn hier tummeln sich auf fast jeder Position Stars, die so mancher Premier-League-Klub gerne in seinen Reihen hätte: Der senegalesische Innenverteidiger Abdoulaye Diagne-Faye (33) kickte früher für Stoke City, Newcastle United und Bolton, ist ein Premier-League-erfahrener Abwehrspieler. Noch erfahrener ist Neuverpflichtung Guy Demel (30), der zuletzt sechs Jahre für den Hamburger SV spielte. Im Mittelfeld verfügt man mit dem kultigen Senegalesen Papa Bouba Diop (33) über einen sehr vielseitigen Spieler, zudem mit Ex-Newcastle-Star Kevin Nolan (28) über einen weiteren flexiblen und enorm torgefährlichen Mann. Im Angriff hat man mit Carlton Cole (27), John Carew (32) und Freddy Piquionne (32) noch drei weitere Klasseleute. Weiters verfügt Trainer Sam Allardyce mit Arsenal-Leihgabe Henri Lansbury über einen aktuellen englischen U21-Teamspieler. Während Southampton die Saison ohne großen Druck angehen kann, muss West Ham mit diesem Kader unbedingt den sofortigen Wiederaufstieg schaffen. Alles andere ist inakzeptabel und vor Fans und Sponsoren nicht argumentierbar…<br />
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<strong class='bbc'>Starke Abwehr beim Middlesbrough FC</strong><br />
<br />
Der von Tony Mowbray trainierte Middlesbrough FC entpuppte sich in den ersten 13 Runden als Team mit der besten Abwehr der Liga. Zwar erzielten die Roten nur 16 Tore, dafür kassierten sie auch nur acht. Dies liegt unter anderem am schottischen Innenverteidiger Stephen McManus (29), der über 200 Pflichtspiele für Celtic Glasgow bestritt und seit 2010 für „Boro“ kickt. Unterstützt wird er etwa vom kampfstarken Australier Rhys Williams (23) und Ex-Arsenal-Außenverteidiger Justin Hoyte (26). Die interessantesten Legionäre des aktuellen Tabellendritten finden sich in der Offensive wieder:  Der australische Teamspieler Scott McDonald (28) erzielte in Schottland für Celtic und Motherwell über 100 Tore, dem Niederländer Marvin Emnes (23), früher bei Sparta Rotterdam unter Vertrag, seit 2008 bei Middlesbrough, scheint heuer der Knoten zu platzen. Die Mittelfeldspieler Kevin Thomson (27) und Barry Robson (32) haben jeweils Erfahrung im schottischen Nationalteam, der Flügelspieler Tarmo Kink (26) kommt beim Klub derzeit nicht oft zum Zug, ist jedoch im estnischen Nationalteam eine Bank. Und dann wäre da noch der 30-jährige Argentinier Julio Arca, der seit 2006 bei Middlesbrough sein Geld verdient.<br />
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<strong class='bbc'>Starke Abräumer bei Crystal Palace</strong><br />
<br />
Auch der Tabellenvierte Crystal Palace fährt mit einigen Stars und einem 30-Mann-Kader auf: In der Innenverteidiger sorgt der ehemalige Tottenham-Akteur und Ex-Teamspieler Anthony Gardner (31) für Ordnung. Im defensiven Mittelfeld räumen der südafrikanische Teamspieler Kagisho Dikgacoi (26) und der Australier Mile Jedinak (27) auf. Und auch der Angriff kann sich sehen lassen: Der mittlerweile 34-jährige Norweger Steffen Iversen ist nur noch Reservespieler, dafür etablieren sich soeben zwei Helden aus der zweiten Reihe: Wilfried Armal Zaha (18), Engländer ivorischer Abstammung, ist seit letzter Saison bei Crystal Palace gesetzt. Glenn Murray (28) schoss Brighton & Hove Albion in der vergangenen Saison von der League One in die Championship (22 Saisontore) und trifft aktuell auch regelmäßig im Selhurst Park.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Österreich-Bezug in Hull</strong><br />
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Leeds, Derby und Hull liegen gleichauf mit 21 Punkten auf den Rängen fünf bis sieben: Bei Leeds sind die beiden Finnen Mikael Forssell (30) und Mika Väyrynen (29), der zuletzt beinahe zu Red Bull Salzburg gewechselt wäre, die klingendsten Namen. Die Stützen des Teams sind jedoch der Schotte Ross McCormack (25), der heuer bereits neun Treffer erzielte und Adam Clayton (22), ein Mittelfeldspieler, der aus der Jugend von Manchester City kam, sich aber bei den Citizens nicht durchsetzen konnte. Der bekannteste Spieler von Derby County ist der 110-fache irische Teamverteidiger Kevin Kilbane (34), dessen Profikarriere bereits 1993 begann und der seitdem fast 750 Pflichtspiele auf Profilevel bestritt. Der wohl populärste Spieler von Hull City ist der 31-jährige Slowene Robert Koren, der zuvor für West Bromwich Albion spielte. Im Mittelfeld der „Tigers“ spielt außerdem Martin Pusic (24), der vom SCR Altach kam und davor bei der Admira spielte. Der in Wien geborene Kroate kam in der laufenden Saison aber erst zu drei Pflichtspieleinsätzen.<br />
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<strong class='bbc'>Brighton auf Einkaufstour</strong><br />
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Auch im Tabellenmittelfeld tummeln sich einige Stars: Cardiff City hat etwa den Waliser Rob Earnshaw (30) und den schottischen Torjäger Kenny Miller (31) unter Vertrag. Der FC Blackpool hat vor allem defensiv interessante Spieler: Den Schotten Stephen Crainey (30) und den jungen nordirischen Teamspieler Craig Cathcart (22), der von Manchester United kam. Hinzu kommt der routinierte Schotte Barry Ferguson (33), der 15 Jahre für die Rangers spielte, als Abräumer vor der Abwehr und der ehemalige Premier-League-Torschützenkönig Kevin Phillips (38), der weiterhin unverwüstlich ist und trifft, im Angriff. Im Sturm verstärkte man sich außerdem mit dem ehemaligen kongolesischen Premier-League-Spieler Lomano Tresor Lua-Lua (30), der allerdings bei Omonia Nikosia 2010/11 nicht überzeugen konnte. Brighton & Hove Albion verstärkte sich zuletzt mit dem Spanier Vicente (30), der zehn Jahre für den FC Valencia spielte und dem Chilenen Gonzalo Jara (26), der die letzten beiden Saisonen Stammspieler bei West Bromwoch Albion war. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Stars in der unteren Tabellenhälfte</strong><br />
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Leicester City verfügt aktuell über den Schweizer Teamspieler Gelson Fernandes (25), den routinierten Japaner Yuki Abe (30) und den Sohn des ehemaligen Welttorhüters, Kasper Schmeichel (24). Birmingham City verlässt sich unter anderem auf die Dienste von Steve Caldwell (31), dem bei der WM starken Chilenen Jean Beauséjour (26), sowie Serbiens Teamspieler Nikola Zigic (31, 202cm groß). Der Star im Team ist jedoch mittlerweile das neuseeländische Supertalent Chris Wood (19), der in der laufenden Saison bereits zehn Saisontreffer verbuchen konnte, obwohl er nur 874 Minuten auf dem Platz stand. Auch die Stars des zwangsrelegierten FC Portsmouth, das mit einem 21-Mann-Kader in die lange Saison geht, können sich weiterhin sehen lassen: In der Abwehr spielt der isländische Routinier Hermann Hreidarsson (37) und der Südafrikaner Aaron Mokoena (30). Im Angriff hat der Klub allgemein ein Überangebot: Benjamin Mwaruwari („Benjani“, 33), der Norweger Erik Huseklepp (27), der Premier-League-erfahrene Dave Kitson (31) und der ehemalige Superstar Nwankwo Kanu (35) aus Nigeria.<br />
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<strong class='bbc'>Selbst die Schwächsten haben große Namen</strong><br />
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Selbst die Abstiegskandidaten verfügen über bekannte Namen: Bei den Doncaster Rovers, aktuell Vorletzter, ist der französische Verteidiger Pascal Chimbonda (32) angestellt. Beim Tabellenletzten Bristol City stehen die jamaikanischen Teamspieler Damion Stewart (31), Jamal Campbell-Ryce (28) und Marvin Elliott (27) unter Vertrag. <br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:01:26 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Historische Niederlage für Sir Alex Ferguson – City demütigt United</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/historische-niederlage-fur-sir-alex-ferguson-city-demutigt-united-r589</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Während gestern Nachmittag in Wien das 299. Derby angepfiffen wurde, bahnte sich in Manchester eine kleine Sensation an.  Zu diesem Zeitpunkt führten die Citizens im Old Trafford mit 3:0 und hatten zudem einen Mann mehr auf dem Spielfeld, da Abwehrspieler Jonny Evans in der 47. Minute nach einem Foul an Mario Balotelli vom Platz musste. Am Ende verlor Manchester United mit 6:1 und Sir Alex Ferguson sprach vom schwärzesten Tag seiner Karriere.</em><br />
<br />
Beide Trainer entschieden sich für ein 4-4-1-1-System und sorgten mit ihren Aufstellungen für ein wenig Überraschung. Bei Manchester United bekam in der Innenverteidigung Jonny Evans den Vorzug gegenüber Phil Jones und Darren Fletcher begann gemeinsam mit dem Brasilianer Anderson im zentralen Mittelfeld - eine Option, die in der Vergangenheit für wenig Freude sorgte. Beide Spieler sorgen für zu wenig kreative Momente, was sich auch im 160. Derby gegen Manchester City zeigte. Über die Mitte gelang der Heimmannschaft so gut wie gar nichts. Auch die Nominierung von Jonny Evans stieß auf Kritik. Der 23-jährige Innenverteidiger ist regelmäßig für einen Fehler gut und viele Fans verstehen nicht, weshalb Ferguson an dem Nordiren festhält. Teilweise liefert er zwar auch souveräne Partien ab, allerdings mischen sich immer wieder haarsträubende Fehler in die ansonsten ordentlichen Vorstellungen ein. <br />
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<strong class='bbc'>BALOTELLI STATT DZEKO</strong><br />
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Manchester-City-Trainer Roberto Mancini gab dem exzentrischen Stürmer Mario Balotelli den Vorzug gegenüber Edin Dzeko, obwohl der 21-jährige Italiener in der Nacht davor für einen Feuerwehreinsatz sorgte. Zusammen mit ein paar Freunden schoss er um ein Uhr früh, vor dem vielleicht wichtigsten Spiel der Saison, aus seinem Badezimmerfenster ein paar Feuerwerksraketen. Diese Aktion lief nicht wie geplant, weshalb die Feuerwehr anrücken musste und Balotelli die restliche Nacht in einem Hotelzimmer verbrachte. Die Einsatzkräfte informierten Balotellis Arbeitgeber und Mancini hoffte anscheinend, dass er ein ähnliches Feuerwerk auf dem Spielfeld zündete – der Trainer wurde nicht enttäuscht von seinem schwierigen Stürmerstar.<br />
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<strong class='bbc'>WHY ALWAYS ME?</strong><br />
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Balotelli sorgte nämlich mit den ersten beiden Treffern der Partie für eine 2:0-Führung. Das erste Tor schoss er in der 22. Minute nach einer Kombination über David Silva und James Milner, der den Ball ideal für den Stürmer auflegte. Nach dem Treffer zog der Italiener sein Trikot über den Kopf, sodass man eine Aufschrift auf einem T-Shirt darunter lesen konnte: “<em class='bbc'>Why always me?</em>“ - Vielleicht weil er ein exzentrischer, unreifer Kindskopf ist, der aber das Glück hat ein genialer Fußballer zu sein? Roberto Mancini sagte nach der Partie, dass Balotelli für ihn bereits jetzt zu den besten fünf Fußballern der Welt gehört. Sollte er noch seine Dummheiten ablegen können, dann glaubt der Trainer, dass er auf einer Stufe mit Messi und Ronaldo stehen wird.<br />
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<strong class='bbc'>AUSCHLUSS ENTSCHEIDET DIE PARTIE</strong><br />
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Was auch immer United-Trainer Ferguson zur Pause plante, um den Rückstand aufzuholen – wir werden es nie erfahren. In der 47. Minute sah der Nordire Jonny Evans nach einem Foul an Balotelli die rote Karte, womit alle taktischen Vorgaben des Trainers über den Haufen geworfen wurden. Das zweite Tor der Partie war wie eine Kopie des ersten Treffers, was das Zusammenspiel der Akteure betraf. David Silva spielte auf James Milner, der in der Mitte wieder Balotelli fand. <br />
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<strong class='bbc'>EFFEKTIVITÄT BRICHT MANCHESTER UNITED DAS GENICK</strong><br />
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Manchester City stand in der Abwehr sehr gut und überzeugte vorne durch Effektivität. Aus insgesamt sieben Torschüssen erzielten die Gäste sechs Treffer. Das dritte Tor erzielte der Argentinier Sergio Agüero, der auch schon gegen Villareal in der Champions League in der 90. Minute für den Sieg sorgte. Die Bilanz des Stürmers kann sich sehen lassen, denn der Treffer im Old Trafford war sein neuntes Premier-League-Tor im achten Spiel. Der argentinische Nationalspieler verwertete in der 69. Minute eine Vorlage des aufgerückten Außenverteidigers Micah Richards. Darren Fletcher sorgte mit einem herrlichen Treffer bei den United-Fans für Hoffnung. Diese erlebten jedoch in Folge eine ganz bittere Schlussphase.<br />
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<strong class='bbc'>NAIVITÄT SORGT FÜR HISTORISCHE NIEDERLAGE</strong><br />
<br />
Ferguson sagte nach der Partie, dass seine Spieler anscheinend von einem der vielen unmöglichen Comebacks in Manchester Uniteds Vereinsgeschichte träumten und trotz Unterzahl die Niederlage mit allen Mitteln verhindern wollten. Die Spieler schalteten die Vernunft aus und nahmen eine historische Niederlage in Kauf. Die Außenverteidiger agierten als seien sie Flügelstürmer, wodurch es immer wieder zu Unterzahlsituationen in der Defensive von Manchester United kam. So kam es auch, dass United drei Treffer in der Nachspielzeit kassierte  - Dzeko traf zwei Mal, David Silva krönte seine starke Leistung ebenfalls mit einem Tor.<br />
<br />
<strong class='bbc'>FAZIT</strong><br />
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Spätestens jetzt muss selbst der eingefleischteste United-Fan anerkennen, dass Manchester City heuer Uniteds größter Konkurrent um die Meisterschaft sein wird. Die Citizens sind heuer noch ohne Niederlage in der Meisterschaft und haben bereits fünf Punkte Vorsprung auf ihren Stadtrivalen, der knapp vor Chelsea F.C. und Newcastle United an der zweiten Stelle liegt. Sir Alex Ferguson wird sich neue Varianten im zentralen Mittelfeld einfallen lassen müssen, denn Darren Fletcher und Anderson sollten nicht mehr gemeinsam auflaufen, da sie den Spielaufbau im zentralen Mittelfeld auf diesem Niveau nicht bewerkstelligen können. Jonny Evans hat sich wohl auch den letzten Kredit bei seinen Fans verspielt. <br />
<br />
Im Gegensatz dazu ist James Milner der große Gewinner der Partie. Der 25-Jährige überzeugte durch ein enormes Laufpensum, wechselte oft die Flügel und stellte so eine Überzahlsituation für seine Mannschaft her. Auch am Ball hatte alles was er machte Hand und Fuß – Milner wirkt spielfreudiger und spritziger als in der vergangenen Saison und hat sich wohl damit angefreundet, dass er auf den Flügeln und nicht mehr im Zentrum zum Zug kommt. <br />
<br />
Auch Mario Balotelli hat bewiesen, dass es sich gelohnt hat, dass man trotz seiner vielen Dummheiten und Eskapaden an ihm festhielt. Dank seiner Vorstellung gegen United wird ihm der Feuerwehreinsatz von den Medien und dem Verein schnell verziehen werden. Trotzdem sollte ihm der Verein vielleicht einen Experten zur Verfügung stellen, der mit ihm die Frage „Why always me?“ gemeinsam aufarbeitet. <br />
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<em class='bbc'>Hier könnt ihr euch die Höhepunkte der Partie ansehen</em><br />
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Stefan Karger, www.abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 11:24:19 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Rivalen im Nordwesten:  FC Liverpool gegen Manchester United</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/rivalen-im-nordwesten-fc-liverpool-gegen-manchester-united-r545</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Wenn am kommenden Samstag der FC Liverpool und Manchester United im „North West Derby“ aufeinander treffen, lebt eine der ältesten Rivalitäten im Fußball auf. Nicht nur die beiden Mannschaften, auch die beiden Städte verbindet ein Konkurrenzkampf dessen Beginn schon im 19. Jahrhundert zu finden ist. In folgendem Beitrag beleuchten wir eine der bedeutsamsten Rivalitäten im englischen Fußball näher.</em><br />
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<strong class='bbc'>Zwei Städte im Nordwesten</strong><br />
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Der Wettstreit zwischen den beiden großen Städten im Nordwesten Englands blickt auf eine lange Tradition zurück. Die große Rivalität der beiden Städte stammt noch aus der Zeit der Industrialisierung und prägte sich später im Fußball weiter aus. Beide Städte liegen nur 67 km von einander entfernt. Auf der einen Seite Liverpool, an der Mündung der Mersey, auf der anderen Seite Manchester, weiter im Landesinneren gelegen.<br />
<br />
Beide Städte kämpften in der Zeit der Industrialisierung um die wirtschaftliche Vorherrschaft im Nordwesten Englands. Der Wettstreit gipfelte im Bau des Manchester Kanals im Jahre 1887, wodurch die Güter direkt nach Manchester transportiert werden konnten. Somit verloren viele Menschen in Liverpool - vor allem die Hafenarbeiter - ihre Arbeit. Für Manchester brachte der Kanal hingegen einen großen wirtschaftlichen Aufschwung.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Anfänge der Rivalität im Fußball</strong><br />
<br />
Die Rivalität zwischen dem FC Liverpool und Manchester United gehört zu den ältesten im englischen Fußball. Im Jahre 1894 trafen die beiden Teams zum ersten Mal aufeinander. Es handelte sich um ein Relegationsspiel der damaligen First Division. Liverpool gewann und Manchester United, das damals noch Newton Heath hieß, musste in die zweite Liga absteigen. 1906 trafen sich die beiden wieder in der höchsten Spielklasse.<br />
<br />
In den folgenden Jahren gab es einige tolle Duelle zwischen diesen beiden Clubs, dazu gehört auch das Eröffnungsspiel im Old Trafford im Jahr 1910, bei dem Manchester United mit 3:4 gegen Liverpool unterlag. Einen bemerkenswerten Erfolg gelang Liverpool auch 1928 als man United auswärts 6:1 besiegte.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Die Rivalität intensiviert sich</strong><br />
<br />
Die bestehende Rivalität verstärkte sich erst so richtig mit dem Ende der 50er-Jahre als beide Teams eine längere titellose Durststrecke beendeten und zu Englands erfolgreichsten Clubs wurden. Die Rivalität wuchs in den folgenden Jahrzehnten weiter an. Die 70er und 80er gehörten eindeutig Liverpool, die von 1970 bis 1990 elfmal den Meistertitel in England gewannen. <br />
<br />
Mit Beginn der Ära von Alex Ferguson 1986 kam es zu einer Umkehr der Dominanz. In den folgenden Jahren wurde Manchester die Nummer 1 im Nordwesten Englands, was die Rivalität nun noch mehr verstärkte. In den 1990er gab es viele packende und hitzige Duelle zwischen diesen beiden Mannschaften. Hervorzuheben ist auch ein Duell im FA Cup Finale 1996, welches Manchester mit 1:0 für sich entschied.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Kampf um den Titel „Rekordmeister“</strong><br />
<br />
Als Liverpool 1990 die Meisterschaft Nummer 18 feierte war man zu dieser Zeit überlegener Rekordmeister. United hatte zu diesem Zeitpunkt erst sieben Meisterschaften geholt. Durch die zahlreichen Titel von Manchester unter Alex Ferguson kam United der Titelanzahl der Reds immer näher. Und umso mehr Manchester aufholte, desto intensiver wurde die Rivalität. Durch Uniteds Meisterschaftsgewinn Nummer 18 im Jahr 2008/09 war nun Liverpool nicht mehr der alleinige Rekordmeister in England. Mittlerweile ist United mit 19 Titeln alleiniger Rekordtitelträger.<br />
<br />
Auch gewann Manchester den FA Cup öfter als Liverpool (11 gegenüber 7 Titeln). Dafür konnte sich Liverpool öfter den Gewinn des Cups der Landesmeister bzw. der Champions League sichern (5 gegenüber 3 Titeln). Damit sind beide Teams die mit großem Abstand erfolgreichsten Vereine in der Geschichte Englands.<br />
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<strong class='bbc'>Der Rivalität entkommen auch die Spieler nicht</strong><br />
<br />
Nicht nur Fans und Medien lassen die Rivalität immer wieder aufleben, auch die Spieler lassen sich davon anstecken. Liverpools Steven Gerrard zeigte einem TV-Team seine Sammlung von Trikots, die er durch Tausch nach den Spielen bis hierhin gesammelt hatte. Er wies daraufhin, dass er kein einziges Trikot von Manchester United besitze und auch niemals ein Trikot des Rivalen den Weg in seine Sammlung finden würde.<br />
<br />
Auf Seiten von Manchester war Gary Neville dafür bekannt seine Abneigung gegenüber Liverpool nicht zu verbergen. Als Manchester 2007 in einem Meisterschafts-Spiel an der Anfield Road in der Nachspielzeit den Siegestreffer erzielte, sprach er von einem lebenslangen Traum der in Erfüllung ging. Auch Wayne Rooney macht gegenüber der Abneigung gegenüber dem FC Liverpool keinen Hehl. Er stammt zwar selbst aus Liverpool, jedoch war man in seiner Familie seit jeher Fan des Stadtrivalen FC Everton.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Keine direkten Wechsel seit 47 Jahren</strong><br />
<br />
Lediglich neun Spieler in der langen Geschichte der beiden Teams wagten den direkten Wechsel zum Rivalen. Im Jahr 1964 gab es den letzten direkten Wechsel, als Phil Chisnall von United zu Liverpool wechselte. Jedoch fanden einige Spieler über Umwege den Weg zum Konkurrenten (zB Paul Ince und Michael Owen). Auch die Trainer sorgen immer wieder dafür, dass die Rivalität auflebt. Alex Ferguson betonte schon öfters, dass er einen Meister wie Chelsea oder Arsenal gut verkraften könnte, nur Liverpool dürfte auf keinen Fall den Titel holen.<br />
<br />
fußboller, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 23:03:29 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Manchester City plant das teuerste Trainingszentrum aller Zeiten</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/manchester-city-plant-das-teuerste-trainingszentrum-aller-zeiten-r541</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Manchester City wirft nicht nur am Transfermarkt mit Geld um sich, sondern investiert auch reichlich in die Infrastruktur des Vereins. Ein hypermodernes Trainingsgelände soll komplett neue Möglichkeiten in der Nachwuchsarbeit eröffnen und renommierten Akademien, wie etwa Barcelonas „La Masia“, langfristig den Rang ablaufen.</em><br />
<br />
Das neue Trainingsgelände wird im Osten von Manchester entstehen, auf einem Grundstück, auf dem zurzeit noch vorwiegend chemische Industrieabfälle gelagert werden. Die Aufräumarbeiten wurden bereits in Angriff genommen und neben dem Verein, soll auch die Stadt Manchester von diesem Projekt profitieren. Von den 320.000 Quadratmetern, die der Klub für dieses Projekt erworben hat, werden mehr als 20.000 Quadratmeter für die Stadt zur Verfügung gestellt, die auf diesem Grundstück eine Schule und ein öffentliches Bad bauen wird. <br />
<br />
<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/cityvorher.jpg' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/cityvorher.jpg' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
<em class='bbc'>Das Grundstück, auf dem das Trainingsgelände entstehen soll, ist rot eingekreist.</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>EIN KLEINES STADION, 15 TRAININGSPLÄTZE UND PLATZ FÜR 400 NACHWUCHSPIELER</strong><br />
<br />
Die Planung dieses ehrgeizigen Projekts ist von langer Hand vorbereitet. Der Verein inspizierte dreißig der modernsten Nachwuchsakademien und Trainingsanlagen, wobei sich der Klub auch Inspirationen von anderen Sportarten holte. Auf dem Trainingsgelände werden elf Fußballfelder für den Nachwuchs und vier Fußballplätze für die Kampfmannschaft entstehen. Auf der Anlage werden insgesamt 400 Nachwuchsspieler trainieren können, von denen 40 in einem Internat leben sollen, welches sich ebenfalls auf diesem Grundstück befinden wird. Die erste Mannschaft bekommt ein brandneues Vereinsheim, in dem sich unter anderem Trainingshallen, Kraftkammern, ein Restaurant und ein Rehabilitationszentrum befinden werden. Es werden zudem höchstmoderne Analyseräume eingerichtet, die dem Betreuerstab eine perfekte Vorbereitung auf die kommenden Gegner ermöglichen soll. Ein weiteres Schmuckstück auf dem Gelände ist ein kleines Stadion mit 7.000 Plätzen, in dem die Nachwuchsmannschaften ihre Meisterschaftsspiele bestreiten sollen. <br />
<br />
<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/citynachher.jpg' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/citynachher.jpg' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/citynacht.jpg' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/citynacht.jpg' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
<em class='bbc'>So soll das fertige Projekt ausschauen</em><br />
<strong class='bbc'><br />
SOZIALE  VERANTWORTUNG?</strong><br />
<br />
Viele Fußballfans sehen die Entwicklung, die der Fußball durch den Einfluss der zahlreichen Mäzene genommen hat, zu Recht sehr kritisch. Vereine geraten zu Spekulationsobjekten, die wie Aktien gekauft und wieder verkauft werden. Die Tradition bleibt dabei oft auf der Strecke. Citys neuestes Bauvorhaben erhält aber durchwegs positive Resonanz, da der Verein eine Umgebung für sein Trainingszentrum aussuchte, die dringend Investitionen benötigt. Die Gegend rund um das Gelände gilt als wirtschaftliches Notstandsgebiet: 99% der anderen Regionen Englands sind wirtschaftlich besser aufgestellt. Der Verein betont, dass von den 160 benötigten Bauarbeitern zumindest 70% aus dieser Gegend rekrutiert werden. Auf dem fertigen Gelände werden 90 neue Arbeitsplätze entstehen, die zu 80% ebenfalls mit Einwohnern aus diesem Gebiet besetzt werden sollen. <br />
<strong class='bbc'><br />
FINANCIAL FAIR PLAY</strong><br />
<br />
Der Bau dieser Trainingsakademie soll es auch ermöglichen das „Financial Fair Play“- Programm der UEFA einzuhalten, <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-business/das-financial-fair-play-programm-ffp-der-uefa-als-zahnloser-tiger-eine-analyse-aus-sicht-zweier-englischer-spitzenvereine-r334' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>über das wir hier einen ausführlichen Artikel geschrieben haben.</a> Um etwaige Konkurse zu vermeiden, sollen Vereine in Zukunft nachhaltig wirtschaften müssen. Manchester City wäre letztes Jahr in dieser Hinsicht klar durchgefallen, da der Verein in dieser Zeitspanne rund 121 Millionen Pfund Schulden fabrizierte. Auch der Rekord-Deal mit Etihad Airways steht unter strenger Beobachtung der UEFA, da der Eigentümer des Vereins gleichzeitig auch der Besitzer der Fluglinie ist und die Einnahmen in keinem nachvollziehbaren Verhältnis zu den Sponsor-Verträgen der Konkurrenzvereine stehen. Arsenal FC bekommt von den Emirates beispielsweise „nur“ 90 Millionen Pfund über 15 Jahre. <br />
<br />
Auch wenn man erst abwarten muss, wie die Sanktionen bei Verstößen gegen das „Financial Fair Play“- Programm der UEFA aussehen werden, wird der Verein nicht ewig ein Minus von mehr als 100 Millionen Pfund pro Jahr machen können. Selbstausgebildete Nachwuchsspieler sollen die Transferausgaben der „Citizens“ in den nächsten Jahren senken. So sieht zumindest der Plan aus.<br />
<br />
Stefan Karger, www.abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 10:07:30 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Shocking Performance - Liverpool schlittert an der White Hart Lane in ein 0:4-Debakel!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/shocking-performance-liverpool-schlittert-an-der-white-hart-lane-in-ein-04-debakel-r454</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Nach sieben Punkten aus vier Spielen standen die Vorzeichen für ein gutes Spiel des FC Liverpool gegen den bisherigen Nachzügler aus Tottenham nicht schlecht. Doch der LFC schlitterte in eine Katastrophen-Partie, verlor durch zwei Tore von Adebayor und je eines von Modric und Defoe an der White Hart Lane mit 0:4 und musste noch dazu zwei gelb-rote Karten für Adam und Skrtel wegstecken.</em><br />
<br />
Tottenham gelang mit dem 4:0 nicht nur ein Befreiungsschlag, sondern zudem der höchste Sieg über den FC Liverpool seit 48 Jahren. Speziell der kroatische Mittelfeldmotor Luka Modric erwischte einen fantastischen Tag und der Sieg gegen den vorweggenommenen Konkurrenten um die Europacupplätze macht den Fans der Spurs Lust auf mehr.<br />
<br />
Für die vielen Fans und auch internationalen Sympathisanten der Mannschaft von „King Kenny“ Dalglish waren Spiel und Ergebnis eine deftige „Watsch’n“. Bereits nach Modrics Supertor zum 1:0 war klar, dass Tottenham den Sieg an diesem Tag mehr wollte als der FC Liverpool. Lassen wir aber nun Fans und Bilder zu Wort kommen: Es folgt ein kurzer, aber prägnanter Erklärungsversuch für die taktischen Fehler und die Niederlage des FC Liverpool, durch einen Anhänger. Am Ende des Kommentars gibt‘s weiters ein Video mit allen Toren!<br />
<br />
<em class='bbc'>Da freut man sich auf sein erstes Live-Spiel der Saison und dann kommt so eine erbärmliche Darbietung zutage. Ein katastrophaler Auftritt, der einigen Herren und King hoffentlich zu denken geben wird. Das war von der 1. bis zur 90. Minute schlichtweg katastrophal und nicht LFC-würdig was einige heute dargeboten haben. Von Beginn an klar überlegene das Spiel diktierende Spurs haben uns in der eigenen Hälfte eingeschnürt sich Chance um Chance erspielt und uns zu Statisten degradiert. Wir hatten absolut keinen Zugriff auf deren Mittelfeld und standen zu weit weg vom Mann. Modric und Parker konnten schalten und walten und ihre Flügel ließen unsere Außenverteidiger (der out of position spielende Skrtel war mit Bale hoffnungslos überfordert, aber auch Enrique sah mehrmals nicht gut aus) ganz schlecht aussehen. Adebayor agierte sehr stark und bereitete wie auch Defoe unserer Abwehr große Probleme. Wir kamen eigentlich nie ins Spiel machten nur Fehler im Aufbauspiel und konnten für keine Entlastung sorgen. Wir konnten zu keiner Zeit auf die rollenden Angriffe der wirklich stark spielenden Tottenham-Akteure eine Antwort geben. Durch die fehlende Unterstützung aus dem Mittelfeld war die Abwehr indisponiert, extrem fehleranfällig und wirkte oft hilflos gegen die geballte Offensive der Spurs. Wir haben letztendlich auch in dieser Höhe hochverdient eine Packung eingefahren und heute definitiv die schwächste Reds-Mannschaft unter King Kenny auf dem Platz gesehen. Gut, dass sie nach dem zweiten Ausschluss 1-2 Gänge zurückgeschaltet haben. Das hätte heute eine historische Pleite werden können...<br />
<br />
Die zwei gelb-roten Karten kann man mit Sicherheit geben. Wer ständig zu spät kommt und den Leuten hinterherläuft und so ungestüm und dämlich in Zweikämpfe geht, bereits mit Gelb verwarnt ist und weiterhin saublöd attackiert, der braucht sich nicht beschweren wenn er vom Platz fliegt. Meiner Meinung nach absolut korrekte Entscheidungen des Schiris der zwar bei einigen anderen Szenen (klares Elferfoul an Carroll) sehr unglücklich aussah, aber mit Sicherheit keine Schuld an dieser hochverdienten Niederlage hat. Für diese erbärmliche Darbietung müssen sich unsere Lads schon an die eigene Nase fassen.<br />
<br />
Dieses Spiel ist der absolute Tiefpunkt in der Ära King Kennys, ein Rückfall in Auswärtspartien unter Roy Hodgson. Ich bin schwer bedient und enttäuscht nach dieser schockierenden, LFC-unwürdigen Darbietung für die es keine Ausreden geben kann und darf.</em><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'><a href='http://www.austriansoccerboard.at' class='bbc_url' title=''>Austrian Soccer Board</a> User und Liverpool-Anhänger goleador2000</span><br />
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<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/FzhdoKWlyt4"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/FzhdoKWlyt4" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object>]]></description>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 01:01:36 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Park Chu-Young - Der intelligenteste Fußballer der Welt</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/park-chu-young-der-intelligenteste-fussballer-der-welt-r400</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der Kapitän der südkoreanischen Nationalmannschaft Park Chu-Young wechselt zu Arsenal in die Premier League. Arsène Wenger darf sich nicht nur über einen torgefährlichen Stürmer, sondern auch über einen überaus intelligenten Spieler freuen. Der 26-jährige hat nämlich einen IQ von 150 und ist somit wahrscheinlich der intelligenteste Fußballer der Welt.</em><br />
<br />
Seine Intelligenz wäre ihm beinahe zum Verhängnis geworden, denn seine Eltern waren alles andere als begeistert, als sich Park dazu entschloss den Fußball zu seinem Beruf zu machen. Sie hatten für den hochbegabten Sohn eine akademische Laufbahn vorgesehen, aber es wurde schnell klar, dass der talentierte Stürmer sich von einer Profikarriere nicht abbringen lassen würde.<br />
<strong class='bbc'><br />
SEINE BISHERIGE KARRIERE IM ÜBERBLICK</strong><br />
<br />
Mit 16 Jahren besuchte Park die Cheonggu High School, für die er im ersten Jahr 47 Tore in 33 Partien schoss. Die Trainer erkannten schnell, dass er eines der größten Talente Südkoreas ist und organisierten ihm einen einjährigen Aufenthalt im Zico Football Center in Rio de Janeiro. Park entwickelte sich dort enorm weiter und wurde nach seiner Heimkehr in diverse südkoreanische Nachwuchs-Nationalmannschaften einberufen. Im Jahr 2004 gewann er die U-19-Fußball-Asienmeisterschaft, wo er dank seiner sechs Treffer zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt wurde. <br />
<br />
Sein Wechsel zu Arsenal F.C. war nicht sein erster Transfer mit Komplikationen, denn schon im Jahr 2005 sorgte sein Transfer zum FC Seoul für großen Wirbel. Park hatte den Pohang Steelers schon eine mündliche Zusage gegeben und seine Unterschrift schien nur noch eine Formsache zu sein. Im letzten Moment entschied er sich jedoch für den Verein aus der Hauptstadt, was rein sportlich gesehen keine schlechte Entscheidung war, da der schnelle Stürmer perfekt in die Mannschaft passte und in der ersten Saison in 30 Bewerbsspielen 18 Mal traf. Er bekam den Titel „Rookie of the year“  und debütierte im Nationalteam.<br />
<br />
Der damalige PSV-Eindhoven-Trainer Guus Hiddink wollte ihn nach Holland lotsen, der Transfer scheiterte jedoch an der Ablösesumme. Der FC Seoul wollte den kopfballstarken Stürmer nicht gehen lassen, da er nicht nur sportlich wertvoll war, sondern auch Kultstatus bei den Fans erlangte und zu einem Aushängeschild des Vereins und schließlich auch der ganzen Nation wurde. Selbst Alex Ferguson zeigte Interesse an Park, der aber in weiterer Folge aufgrund mehrerer Verletzungen pausieren musste und anschließend in ein kleines Formtief fiel. Im Jahr 2008 wechselte er nach Monaco, wo er von Anfang an einen Stammplatz hatte und in drei Saisonen 25 Tore in 91 Meisterschaftsspielen schoss. Vergangene Saison konnten selbst 12 Park-Tore Monaco vor dem Abstieg nicht bewahren, sodass sich der Südkoreaner auf die Suche nach einem neuen Verein begab. Mit dem OSC Lille schien schon alles geregelt zu sein und Park hatte sogar schon den ersten medizinischen Check hinter sich gebracht. Zu der zweiten Untersuchung erschien der Südkoreaner jedoch nicht und war für die Vereinsverantwortlichen telefonisch nicht erreichbar. In der Zwischenzeit befand sich Park nämlich schon in London und unterschrieb für Arsenal. Die „Gunners“ benötigten nach den zahlreichen prominenten Abgängen dringend neue Verstärkungen. <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/weitere-laender/belgiens-supertalent-eden-hazard-kriegt-er-im-nationalteam-die-kurve-r399' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Brisant ist, dass der Premier-League-Verein ursprünglich Lille-Spieler Eden Hazard im Auge hatte. </a><br />
<br />
<strong class='bbc'>WAS DÜRFEN DIE ARSENAL-FANS VON PARK ERWARTEN?</strong><br />
<br />
Letzte Saison war Park einer der wenigen Lichtblicke in Monaco. Der technisch beschlagene,  antrittsschnelle Südkoreaner ist gefährlich in Eins-gegen-Eins-Situationen und hat einen starken rechten Fuß. Der Stürmer ist zudem ein exzellenter Kopfballspieler, was an seiner grandiosen Sprungkraft liegt. Der FC Seoul veröffentlichte die Ergebnisse des „Sergeant Jump Tests“, den der Stürmer mit großem Abstand vor seinen Teamkollegen gewann. Bei diesem Test wird gemessen, wie hoch ein Spieler aus dem Stand springen kann. Während die anderen 23 Kaderspieler auf eine Durchschnittshöhe von 62.6cm kamen, erreichte Park unglaubliche 91cm. Aufgrund dieser Sprungkraft wird er trotz seiner „nur“ 1.82m Körpergröße den Premier-League-Innenverteidigern große Schwierigkeiten bei Kopfbällen bereiten können. Park ist in der Offensive vielseitig einsetzbar, kann auf beiden Flügeln spielen, kommt aber am liebsten durch die Mitte. In Monaco spielte er zunächst unter Trainer Ricardo Gomez in einem 4-4-2-System im Sturm. Nachdem Gomez durch Guy Lacombe ersetzt wurde, kam er zumeist als Solospitze in einem 4-2-3-1-System zum Zug, wurde aber auch manchmal im rechten offensiven Mittelfeld eingesetzt. Zuletzt spielte er in Südkoreas Nationalteam als Solospitze in einem 4-1-4-1-System, als Trainer Cho Kwang-Rae überraschender Weise von seiner 4-2-3-1-Formation abwich. Park ist ein sehr guter Freistoßschütze, was er bei der Weltmeisterschaft 2010 gegen Nigeria unter Beweis stellen durfte. Viele Arsenal-Fans zweifeln aber schon jetzt an dem Stürmer, da sie fürchten, dass er nicht über den nötigen Killerinstinkt verfügt, um in der Premier League zu bestehen, oder gar einen Unterschied auszumachen. <br />
<br />
Die Ablösesumme kann als absolutes Schnäppchen für Arsenal angesehen werden, da sie für den Stürmer nur drei Millionen Euro bezahlen mussten. Aus diesen drei Millionen können jedoch fünf Millionen werden, wenn der Südkoreaner in zwei Jahren in England bleiben darf und nicht zum Militärdienst in die Heimat muss. Bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr muss der Stürmer nämlich zwei Jahre Militärdienst abgeleistet haben. In dieser Zeit würde er für den Militärklub Sangju Sangmu spielen. Seine einzige Chance auf Befreiung ist der Gewinn des Fußballturniers bei den olympischen Sommerspielen 2012 in London. Sollte Südkorea diesen Bewerb gewinnen, dann werden vermutlich alle Spieler von ihrem Militärdienst befreit. So geschah es auch im Jahr 2002, als die Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft den sensationellen vierten Platz erreichte.<br />
<br />
Park gilt als hochintelligent,  bescheiden und schüchtern. In Frankreich gab es mehrmals Anfragen von Medien, ob der Monaco-Spieler ein Interview auf Französisch geben könnte. Park ließ verlautbaren, dass er nur koreanisch spreche, obwohl er in der Zwischenzeit die Sprache perfekt beherrschte. Wenn man ihn auf seinen IQ-Test anspricht, dann winkt er ab und sagt, dass das lange her ist. Zumindest in dieser Hinsicht passt er perfekt zu Arsenal-Trainer Arsène Wenger. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob Park die erhoffte sportliche Verstärkung für die „Gunners“ sein wird, oder nur ein strategischer Einkauf, der Marktanteile in Südkorea sichern soll. <br />
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<br />
Stefan Karger, www.abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 11:48:45 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Historische Niederlage für Arsène Wenger – Manchester United schickt Arsenal mit einer 8:2-Packung nach London zurück</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/historische-niederlage-fur-arsene-wenger-manchester-united-schickt-arsenal-mit-einer-82-packung-nach-london-zuruck-r373</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Nick Hornby und alle anderen Arsenal-Fans werden sich den gestrigen Sonntag im Kalender schwarz anmalen. Arsène Wenger gerät nach diesem Debakel nun trotz erfolgreicher Champions-League-Qualifikation unter Druck und wird in den nächsten Tagen viel Kritik einstecken müssen. Sein größter Rivale Alex Ferguson mahnt jedoch Wengers Kritiker seine bisherigen Leistungen für Arsenal nicht zu vergessen.<br />
<br />
</em><br />
Manchester-United-Trainer Alex Ferguson meinte unmittelbar nach der Partie, dass er froh sei, dass sein Team gegen diese angeschlagene Mannschaft nicht noch mehr Tore geschossen habe. Mitleid vom "Erzfeind" ist das Letzte, was die Arsenal-Fans in dieser Situation benötigen, aber Ferguson hatte schon vor der Partie mahnende Worte parat, die er an Wengers Kritiker richtete. Er stellte die Frage in den Raum, wer der Messias sein soll, der die Arbeit als Arsenal-Trainer besser als Arsène Wenger erledigen kann. Die Fans dürften nicht vergessen, dass Arsenal im Laufe der Geschichte nie so erfolgreich war, wie unter dem Franzosen. Wengers Team wartet zwar seit sechs Jahren auf einen Titel, was laut Ferguson allerdings daran liegt, dass die Konkurrenz in der Premier League in den letzten Jahren durch den Einfluss von Investoren wie Roman Abramowitsch und Scheich Mansour enorm angestiegen ist. <br />
<strong class='bbc'><br />
DIE SYSTEME UND AUFSTELLUNGEN BEIDER MANNSCHAFTEN</strong><br />
<br />
Manchester-United-Trainer Ferguson entschied sich wieder für ein 4-4-2-System und schickte dieselbe Elf aufs Spielfeld, die eine Runde zuvor Tottenham mit 3:0 abfertigte. Als Sturmpartner von Wayne Ronney erhielt abermals der 20-jährige Danny Welbeck den Vorzug gegenüber Javier Hernández. In der Abwehr-Viererkette standen auf Grund der Ausfälle von Nemanja Vidic und Rio Ferdinand drei Spieler, die über eine begrenzte Premier-League-Erfahrung verfügten und höchstens 23 Jahre alt waren. Im zentralen Mittelfeld durfte der 22-jährige Tom Cleverley seine dritte Partie in dieser Saison neben dem Brasilianer Anderson beginnen. Während sich die beiden Stürmer oftmals zurückfallen ließen, stießen die beiden offensiven Flügelspieler Nani und Ashley Young immer wieder gefährlich in die Spitze vor und sorgten so für einige brenzlige Momente.<br />
<br />
Die Gastmannschaft musste den belgischen Innenverteidiger Thomas Vermaelen vorgeben, der sich im Rückspiel gegen Udinese eine Verletzung zuzog. Der Franzose Bacary Sagna musste aufgrund einer Erkrankung ebenfalls passen. Statt den beiden Abwehrspielern begann im Abwehrzentrum der Schweizer Johan Djourou und auf der rechten Seite der erst 19-jährige Finne Carl Jenkinson, der zuvor erst 215 Minuten für die Gunners am Feld stand. Damit hatte er aber noch immer mehr Premier-League-Erfahrung als der 20-jährige Arsenal-Debütant Francis Coquelin, der im defensiven Mittelfeld aufgestellt wurde und sich um Wayne Rooney kümmern sollte, der einen „falschen Neuner“ spielte und sich weit ins Mittelfeld zurückfallen ließ. Coquelin machte seine Arbeit gar nicht schlecht, was man auch daran erkennen konnte, dass Arsenal endgültig zerfiel, als er in der 62. Minute wegen konditionellen Problemen beim Stand von 3:1 vom Platz musste.<br />
<br />
<strong class='bbc'>IN ALLEN BELANGEN ÜBERLEGEN</strong><br />
<br />
Die Heimmannschaft legte sofort los und man merkte von Beginn an, dass Arsenal an diesem Tag völlig überfordert war. Die Mannschaft spürte das Rückspiel gegen Udinese in den Beinen, sodass die Spieler zu spät in die Zweikämpfe kamen und den Gegenspielern zu viel Platz überließen. Man konnte deutlich sehen, dass aufgrund der zahlreichen Umstellungen,  die Arséne Wenger vornehmen musste, die Spieler nicht aufeinander abgestimmt waren und große taktische Fehler begingen. Die Viererkette stand hoch, obwohl das Mittelfeld kein Pressing spielte, sodass die schnellen Flügelspieler Nani und Ashley Young oft gefährlich in die sich bietenden Räume vorstoßen konnten. Dazu kommt eine großartige Chancenauswertung von Manchester United. Auch bei den Standardsituationen erwies sich die Mannschaft von Ferguson als extrem gefährlich, da Wayne Rooney zwei wunderschöne Freistoßtore erzielte und zudem in der letzten Minute noch einen Elfmeter verwandelte. Gegen Ende fiel Arsenal komplett auseinander. Am Beispiel des Treffers von Nani in der 67. Minute kann man deutlich die Abstimmungsschwierigkeiten in der Arsenal-Verteidigung sehen:<br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/Manchester_Arsenal0811_1.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/Manchester_Arsenal0811_1.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
<em class='bbc'>Die Arsenal-Viererkette steht nicht auf einer Höhe - Jenkinson und Djourou heben das Abseits auf</em><br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/Manchester_Arsenal0811_3.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/Manchester_Arsenal0811_3.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
<em class='bbc'>Nani bekommt den Pass und wird einen spektakulären Abschluss machen (Bitte in der Matchzusammenfassung unten aufmerksam anschauen!)</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>FAZIT</strong><br />
<br />
Viele Faktoren führten zu diesem denkwürdigen Manchester-United-Sieg. Arsenal musste insgesamt acht Spieler vorgeben, wobei man nicht vergessen darf, dass auch das Team von Ferguson auf die beiden etatmäßigen Innenverteidiger verzichten musste. Die Partie gegen Udinese zeigte sicherlich auch ihre Wirkung – doch das alles darf keine Entschuldigung sein. Eine Mannschaft, die die Ambitionen von Arsenal hat, darf trotz der vielen Ausfälle kein Team auf das Feld stellen, das acht Tore gegen Manchester United kassiert. Nach diesem Ergebnis, das eher an eine Fifa-Soccer-Partie erinnert, wird sich Arséne Wenger viele Fragen zu seiner Transferpolitik gefallen lassen müssen. Leistungsträger wie Nasri und Fabregas wurden nicht gleichwertig ersetzt und gerade junge Spieler wie Jenkinson und Coquelin brauchen in schwierigen Partien Rückendeckung von erfahrenen Spielern. <br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/0neXaRAZCVg"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/0neXaRAZCVg" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<br />
Stefan Karger, www.abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 13:04:05 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>FC Chelsea: Übernahme, russische Millionen und Topteam - ein kleiner Rückblick</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/fc-chelsea-ubernahme-russische-millionen-und-topteam-ein-kleiner-ruckblick-r284</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>„Geld schießt keine Tore“ heißt es immer wieder von vielen Fußballexperten. Im konkreten Fall des FC Chelsea stimmt diese Aussage allerdings nicht. Obwohl der FC Chelsea auch bereits vor der Übernahme durch den russischen Milliardär Roman Abramowitsch einige Erfolge einfahren konnte, gelang es erst danach sich als Spitzenverein in Europa zu etablieren. </em><br />
<br />
<strong class='bbc'>DIE ÜBERNAHME IM RÜCKBLICK</strong><br />
<br />
Nachdem sich der russische Milliardär Roman Abramowitsch im Jahre 2003 dazu entschlossen hatte einen europäischen Fußballklub zu kaufen, entschied er sich schlussendlich für den Traditionsverein aus London. Ebenfalls in die nähere Auswahl des russischen Milliardärs schaffte es auch Manchester United, allerdings wäre hier der Kaufpreis, welcher sich in etwa auf ca. 700 Millionen Pfund belaufen hätte, wesentlich höher gewesen. Chelsea war auf jeden Fall viel günstiger zu haben, denn der Marktwert einer Aktie des Fußballklubs belief sich zu dieser Zeit auf etwa 20 Pence. Nachdem Roman Abramowitsch Interesse an dem englischen Fußballklub bekundet hatte, traf sich der damalige Vorstandsvorsitzende Trevor Birch mit einem Fußballagenten von Abramowitsch. In diesen Verhandlungsrunden setzten sie den Kaufpreis auf etwa 40 Pence pro Aktie fest, hielten aber trotzdem fest, dass dieser Preis noch verhandelbar sei. Nur drei Tage später trafen sich Abramowitsch und Birch persönlich und einigten sich binnen weniger Minuten über den Kaufpreis. <br />
<br />
<strong class='bbc'>KAUFPREIS: 60 MILLIONEN PFUND</strong><br />
<br />
Laut übereinstimmenden Medienberichten überwies Abramowitsch ca. 60 Millionen Pfund an den damaligen Klubbesitzer Ken Bates, welcher den Verein im Jahre 1982 um einen symbolischen Euro übernommen hatte. Desweiteren verpflichtete sich Abramowitsch die Restschulden des englischen Traditionsvereins zu übernehmen, welche sich auf etwa 90 Millionen Pfund beliefen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>RETTUNG VOR DEM FINANZIELLEN ZUSAMMENBRUCH</strong><br />
<br />
Die Übernahme kam für Chelsea wahrscheinlich gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn die Londoner mussten im Juli 2003, geschätzte 23 Millionen Pfund Schulden begleichen. Höchstwahrscheinlich wäre der Verein zu diesem Zeitpunkt, ohne den Abramowitsch Millionen, nicht in der Lage gewesen, die Schulden zu tilgen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>440 MILLIONEN PFUND GESAMTINVESTITIONEN IN DEN ERSTEN DREI JAHREN</strong><br />
<br />
Die Gesamtinvestitionen des russischen Milliardärs beliefen sich bis Januar 2006 auf etwa 440 Millionen Pfund, obwohl er kurz nach seiner Übernahme angekündigt habe, in Zukunft weniger Geld in Transfers zu investieren, da er meinte, dass er schon bald genug talentierte Jungspieler aus seiner eigenen Jugend hervorbringen würde. Im Jahre 2006 machte der englische Traditionsverein schlussendlich etwa 80 Millionen Pfund Verlust, plante jedoch bis spätestens 2009/2010 ausgeglichen zu bilanzieren. <br />
<br />
<strong class='bbc'>CHELSEA UNTER JOSE MOURINHO (2004-2007)</strong><br />
<br />
Nachdem es Ranieri in der Spielzeit 2004 nicht geschafft hatte die englische Premier League zu gewinnen, wurde der Portugiese Jose Mourinho unter Vertrag genommen. Dieser schaffte es in seiner Amtszeit von 2004-2007 zweimal die Premier League, einmal den FA-Cup, zweimal den League Cup und einmal den FA Community Shield zu gewinnen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>DIE JAHRE NACH JOSE MOURINHO</strong><br />
<br />
Die Jahre nach Jose Mourinho verliefen alles andere als glücklich für die Londoner, denn in den beiden darauffolgenden Spielsaisonen unter der sportlichen Leitung von Avram Grant beziehungsweise Luiz Felipe Scolari konnten sie keinen Titel gewinnen. Erst im Jahre 2009  gelang es ihnen wieder unter Trainer Guus Hiddink den englischen FA-Cup zu gewinnen. Das große Ziel, nämlich in der Spielsaison 2009/2010 keine weiteren Schulden zu bilden, konnte jedoch nicht erreicht werden, denn auch in dieser Spielsaison realisierten die Londoner einen Verlust von insgesamt 78 Millionen Pfund. In den darauffolgenden Jahren (2009-2011) gelang es dem englischen Traditionsverein einmal die Premier League zu gewinnen, einmal den FA-Cup und auch einmal den FA Community Shield. <br />
<br />
Schlussendlich kann man also sagen, dass sich die Übernahme durch den russischen Milliardär für den Verein sehr gelohnt hat, denn ohne diese Millionen hätte sich der FC Chelsea diesen Status in Europa nicht erarbeiten können und auch Transfers wie jener von Fernando Torres (ca. 58,5 Millionen Euro Ablöse) wären nicht möglich gewesen. <br />
<br />
Patrick Wagner, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 14:19:02 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Wenn die Anfield Road ins Wohnzimmer kommt...</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/wenn-die-anfield-road-ins-wohnzimmer-kommt-r283</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Stellen sie sich vor, sie stehen am Kop End an der Anfield Road und sehen sich das Liverpool Derby an. Pausepfiff. Aber anstatt sich jetzt einen Tee zu holen und sich mit dem Nachbarn sich über das Spielgeschehen auszutauschen, nehmen sie einfach die Fernbedienung in die Hand und setzten sich gemütlich ins Shed End der Stamford Bridge und verbringen 15 Minuten bei Chelsea gegen Tottenham. Was jetzt noch ein bisschen verrückt klingt, könnte in ein paar Jahren das normalste der Welt sein. Richard Scudamore, Chef der Premier League, glaub jedenfalls fest daran, dass noch während seines „working lifes’“ diese Art fernzusehen eingeführt wird.</em><br />
<br />
Die englische Premier League überrascht ihre Fans in letzter Zeit häufig mit mehr oder weniger kreativen Vorschlägen, die jedoch nicht immer positiv aufgenommen werden. Erst vor drei Jahren scheiterte das Konzept “Game 39“, das vorsah einen 39. Premier-League-Spieltag an das meistbietende Land zu verkaufen. Ab der Saison 2013/14 sollte an einem Wochenende im Januar eine Runde fernab von England ausgetragen werden. Mögliche Kandidaten waren in erster Linie Länder in Südostasien, die Golfstaaten, Australien und die Vereinigten Staaten. Die Spiele hätten an einem Wochenende zu versetzten Uhrzeiten stattgefunden, damit die Fans auf der ganzen Welt jede einzelne Partie sehen können. Den Vereinskassen hätte diese Aktion zweifelsohne gut getan, doch die englischen Fans konnten sich mit dieser Idee verständlicher Weise nicht anfreunden. Die FIFA zeigte sich ebenfalls alles andere als begeistert von diesem Plan, sodass diese Idee begraben wurde.<br />
<br />
<strong class='bbc'>WENN DER BERG NICHT ZUM PROPHETEN KOMMT</strong><br />
 <br />
Richard Scudamore teilte nun dem Guardian ein neues Konzept mit, das den Fans besser gefallen dürfte. Der Verbraucher setzt sich vor seinen 3D-Fernseher, setzt sich die Kopfhörer auf und wählt den Ort aus, von wo er sich das Spiel seiner Wahl ansehen will: egal welches Premier League Stadion, egal welche Tribüne, egal welches Spiel. "There's immersion technology being developed right now. ... If you turn your head one way you're looking at the left-hand goal and the other way you're looking at the right-hand goal. That's in Beta testing now“, so Scudamore in einem Guardian Interview. Zurzeit arbeitet laut Scudamore die Premier League mit Sony und Electronic Arts zusammen, um diese Fiktion Wirklichkeit werden zu lassen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>FÜR UND WIDER</strong><br />
<br />
Funktioniert dieses Tool, würde es Fußball im TV auf eine neue Ebene heben. Man wäre im wahrsten Sinne des Wortes „mittendrin statt nur dabei“. Der Zuseher würde seine eigene Perspektive wählen können, dort stehen bzw. sitzen wo er schon immer stehen bzw. sitzen wollte, sei es nun eine Loge oder die Fantribüne, und die Atmosphäre fast so spüren als wäre er vor Ort.<br />
<br />
Doch wo die größte Stärke der Idee liegt, liegt auch ihr größter Schwachpunkt. Es kommt in fast jedem Spiel der Punkt an dem die Gesänge aufhören weil man 3:0 hinten liegt oder weil das Spiel eigentlich eh uninteressant ist. Und was würde man dann hören? Vielleicht wie mein virtueller Sitznachbar sich über seine Familie oder Arbeit auslässt? Sachen die ich eigentlich nicht hören muss. <br />
<br />
Ein weiterer fraglicher Punkt ist wie das System funktioniert, wenn sich mehrere Leute gleichzeitig auf einem TV-Gerät ein Spiel ansehen. Geht man von einem beweglichen Bild aus, das sich verändert je nachdem wohin man seinen Kopf dreht, könnte es bei Gruppen über einer Person schnell zu Problemen kommen, da jeder seine eigene Art hat ein Spiel zu sehen.<br />
<br />
Ebenso stellt sich mir die Frage, ob ich auf Wiederholungen verzichten würde, nur auf Grund des Gefühls live dabei zu sein. Den Kommentator würde ich hingegen, bei gleichbleibender Qualität der Berufsgruppe, nicht vermissen.<br />
<br />
In Sachen Wirtschaft denken die Verantwortlichen der Premier League mit. Die Art der Übertragung soll vor allem für Zuseher außerhalb Englands angeboten werden. Man wolle den Clubs keinen Schaden zufügen in dem man ein System anbietet, das die Leute lieber zu Hause sitzen lässt anstatt ins Stadion zu gehen, so Scudamore. Man wolle nur den Leuten die Liga so authentisch wie möglich nach Hause liefern, die keine Chance haben ein Spiel zu besuchen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>EIGENTLICH EGAL</strong><br />
<br />
Technologisch betrachtet klingt das Projekt der Premier League zwar noch nach Zukunftsmusik, doch sieht man sich die rasante Entwicklung der TV Geräte im Bereich 3D an, erscheint es wiederum realistisch. Während sich die Fußballfans außerhalb Englands auf dieses futuristische Angebot freuen dürfen, müssen die englischen TV-Konsumenten zittern, ob sie auch in den Genuss der 3D-Übertragungen kommen werden. Funktionäre der Premier League überlegen momentan, ob sie das Angebot auf das Ausland beschränken, damit die englischen Fans weiterhin ins Stadion gehen müssen, um in den Genuss einer 3D-Ansicht zu kommen. Sollte dieses 3D-Konzept erfolgreich umgesetzt werden, dann ist es wohl nur eine Frage der Zeit bis die anderen großen Ligen nachziehen werden. Die österreichische Bundesliga wird voraussichtlich lange nicht in 3D erhältlich sein, denn der Markt für ausländische Fußballfans, die sich vor ihren Fernseher setzen und in die 3D-Erlebniswelt von Mattersburg gegen Kapfenberg eintauchen wollen, wird eher beschränkt sein.<br />
<br />
C.Hauzenberger & Stefan Karger, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 14:05:57 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Spieler beim englischen Meister von 1898: Das wurde aus Johannes Ertl!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/spieler-beim-englischen-meister-von-1898-das-wurde-aus-johannes-ertl-r245</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Mit 25 Jahren und einer beachtlichen Anzahl an Bundesligaspielen wagte „Johnny“ Ertl den Sprung ins Ausland, in die zweite englische Liga. Was aus dem Defensiv-Allrounder geworden ist und wo er heute spielt, liest du in den nächsten Zeilen!</em><br />
<br />
Im Alter von elf Jahren konnte sich Johnny Ertl endlich gegen seinen Vater durchsetzen, der wenig überzeugt von einer Fußball-Karriere war, und heuerte beim SV Feldkirchen an. Dort sollte der gebürtige Grazer nicht lange bleiben, schnell wurde Sturm Graz auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn. Nach einer zwangsmäßigen Pause aufgrund eines Kreuzbandrisses und einem halbjährigen Gastspiel in Kalsdorf, kam Ertl im September 2004 zu seinem Bundesliga-Debüt. Allerdings nicht auf seiner angestammten Position in der Innenverteidigung, denn dort setzte man seinerzeit auf eine geballte Ladung Erfahrung, Frank Verlaat und Frank Silvestre, die es zusammen auf über 70 Jahre brachten, sondern als Außenverteidiger.<br />
<br />
Im Sommer 2006 folgte der nächste Schritt in seiner Karriere, Ertl wechselte erst vier Stunden vor Transferschluss ablösefrei zur Wiener Austria, wo er zwei Jahre erfolgreich spielte, diesmal auch auf seinen bevorzugten Positionen als Innenverteidiger bzw. defensiver Mittelfeldspieler. Als Krönung durfte er auch im österreichischen Nationalteam debütieren.<br />
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<strong class='bbc'>LONDON CALLING</strong><br />
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Als der damals 25-Jährige allerdings den Sprung in den Kader für die Heim-EM verpasste, war für Ertl die Zeit gekommen sein gewohntes Umfeld zu verlassen und den Sprung ins Ausland zu wagen. Geworden ist es Crystal Palace. „Ich brauchte einige Zeit  um mich einzuleben und zurechtzufinden“, sollte der Grazer später sagen, nachdem er im ersten Jahr nur sporadisch zu Einsätzen kam, da der englische Fußball, vor allem die physische Intensität, doch eine größere Umstellung war, als zuerst gedacht.<br />
<br />
Nachdem sich der Defensiv-Allrounder durch Extraeinheiten am Fußballplatz und Sprachkurse in das Team der „Eagles“, wie das Team genannt wird, gekämpft hatte, wurde das zweite Jahr im Ausland „das schönste sportliche Erlebnis in meiner Karriere“ (Zitat Ertl). Der Ligabetrieb stellte sich als die reinste Achterbahnfahrt heraus. Nach hervorragendem Saisonstart durften die Londoner sogar schon heimlich vom Aufstieg in die Premier League träumen, als  Mitte Januar die Hiobsbotschaft eintraf, dass Crystal Palace aufgrund des eingereichten Konkurses 10 Punkte abgezogen werden, was die Mannschaft vom 6. auf den 22.(!) Tabellenplatz zurückwarf. Durch die allgemeine Verunsicherung, vor allem wegen der finanziellen Situation, gelang der Mannschaft erst am letzten Spieltag in einem dramatischen Spiel gegen Sheffield Wednesday der Klassenerhalt. <br />
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<strong class='bbc'>DAS ERSTE UND WICHTIGSTE TOR</strong><br />
<br />
Doch der Höhepunkt seiner bisherigen Karriere sollte das FA-Cup-Achtelfinale gegen Aston Villa im gleichen Jahr sein, das man unter anderem durch einen Sieg über die Wolverhampton Wanderers erreichte. Vor ausverkauftem Haus brachte man den haushohen Favoriten an den Rand einer Niederlage und konnte mit einem 2:2 sogar ein Rückspiel erzwingen, wobei es Johnny Ertl vorbehalten war mit seinem ersten Tor in England für die Führung zu sorgen, was ihm hierzulande viel Aufmerksamkeit brachte, da das Spiel auch im deutschen Fernsehen übertragen wurde.<br />
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<strong class='bbc'>COME ON BLADES!</strong><br />
<br />
Als im Sommer 2010 dann Sheffield United an seine Tür klopfte, musste der inzwischen 27-Jährige nicht lange überlegen und schloss sich den „Blades“ an. Man ging mit dem Ziel in die Saison um den Aufsteig mitzuspielen, doch am Ende kam es ganz anders. So geschah das Unfassbare und Ende Mai war der Abstieg in die League One, die dritten Liga Englands, beschlossene Sache. Ertl, der bis dahin unumstrittener Stammspieler war, konnte sein Team ab Mitte März nur noch von der Tribüne aus unterstützen, da ihn der zweite Kreuzbandriss seiner Karriere gestoppt hatte.<br />
<br />
Im Mai dieses Jahres war der Grazer für zwei Wochen in seiner Heimat und verriet in einem Interview, dass seine Heilung gut voran ginge und er spätestens im Oktober wieder vollkommen fit sein und mit Sheffield, bei denen er noch Vertrag bis 2012 hat, den direkten Wiederaufstieg schaffen möchte. Bleibt nur zu sagen: Come on Blades!<br />
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AlohaHe, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 20:52:18 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>FC Portsmouth und der erste Insolvenzantrag in der Geschichte der Premier League</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/fc-portsmouth-und-der-erste-insolvenzantrag-in-der-geschichte-der-premier-league-r205</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Steuerschulden in einer kolportierten Höhe von über 13 Millionen Euro zwangen den englischen Traditionsverein dazu, als erster Verein der Premier League einen Insolvenzantrag zu stellen. Vor der Insolvenz gab es zahlreiche Eigentümerwechsel, doch auch diese konnten die drohende Pleite nicht mehr abwenden.</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>DREI EIGENTÜMERWECHSEL IN EINEM JAHR</strong><br />
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Der englische Traditionsverein wurde am 13. Juli 2009 vom arabischen Unternehmer Sulaiman Al-Fahim gekauft. Dieser Unternehmer hat bereits zuvor die Übernahme des englischen Klubs Manchester City durch das Scheichtum Dubai organisiert. Doch entgegen vieler Erwartungen geriet dieser arabische Unternehmer in finanzielle Schwierigkeiten und somit verkaufte er 90% seiner Anteile an den Unternehmer Ali al-Faraj aus Saudi-Arabien. Doch nur sehr kurze Zeit später folgte ein erneuter Besitzerwechsel und der  chinesische Unternehmer lram Chainrai übernahm den Verein. Doch auch ihm gelang es nicht den englischen Verein wieder zurück auf die Siegerstraße zu führen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>ÜBER 13 MILLIONEN EURO STEUERSCHULDEN</strong><br />
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Schlussendlich war die finanzielle Situation des Vereins so schlecht, dass bereits Steuerschulden von mehr als 13 Millionen Euro angehäuft wurden. Viele Experten sahen den einzigen noch möglichen Ausweg darin, noch vor der nächsten Transferperiode zahlreiche Spieler zu verkaufen, um mit dem Erlös anschließend die Steuerschulden zu begleichen. Somit stellten die verantwortlichen Personen des Vereins am 18. Februar 2010 einen Antrag an die Premier League, mit der Bitte um Genehmigung, dass sie außerhalb der Transferzeiten Spieler verkaufen dürfen. Doch dies wurde von der Premier League nur zwei Tage später untersagt.<br />
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<strong class='bbc'>ERSTER INSOLVENZANTRAG IN DER PREMIER LEAGUE</strong><br />
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Schlussendlich musste der Verein einen Insolvenzantrag stellen und wurde daraufhin von den Verantwortlichen der Premier League mit einem Punkteabzug von neun Punkten bestraft. Laut übereinstimmenden Medienberichten lastete ein Schuldenberg von mehr als 80 Millionen Euro auf den Schultern des Vereins und auch die Spielergehälter konnte der Verein nicht mehr fristgerecht überweisen.<br />
<strong class='bbc'><br />
ABSTIEG IN DIE CHAMPIONSHIP</strong><br />
<br />
Nach einem Punkteabzug von insgesamt neun Punkten war auch der sportliche Abstieg des Vereins in die zweite englische Spielklasse besiegelt. Obwohl die Saison 2009/2010, sowohl sportlich als auch finanziell, absolut nicht nach Wunsch verlief, gelang es dem finanziell schwer angeschlagenen Klub, das Finale des prestigeträchtigen, englischen FA-Cups zu erreichen. Doch dort musste sich der FC Portsmouth gegen den FC Chelsea mit 0:1 geschlagen geben.<br />
<br />
<strong class='bbc'>DIE SAISON DANACH</strong><br />
<br />
Aufgrund der schwierigen finanziellen Situation und auch aufgrund des Abstiegs in die zweite Liga verließen sehr viele Spieler den Verein. Dieser  komplette personelle Umbau führte auch dazu, dass die darauffolgende Saison nicht nach Wunsch verlief und der Verein landete am 16. Platz der 24 Teams  fassenden englischen „Championship“. Bitter vor allem für die Fans von „Pompey“ – denn diese sind auch über die Grenzen ihres Vereinsgeländes für einen der lautstärksten, besten Fan-Stands in England bekannt…<br />
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Patrick Wagner, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 14:29:16 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>FC Liverpool: Der Verkauf eines Traditionsvereins im Rückblick</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/fc-liverpool-der-verkauf-eines-traditionsvereins-im-ruckblick-r188</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Erst im Jahr 2007 kauften die beiden Amerikaner Tom Hicks und George Gillette den englischen Fußballverein FC Liverpool um kolportierte 174 Millionen Pfund (ca. 196 Millionen Euro). Nur drei Jahre später bestätigen die beiden derzeitigen Besitzer im April, dass sie die Bank Barclays Capital  mit der Suche nach einem neuen Eigentümer für den hoch verschuldeten Fußballklub beauftragt haben. Bereits im Oktober wurde ein neuer Besitzer in der Person von John W. Henry gefunden.</em><br />
<br />
Im Zuge der Finanzkrise und auch aufgrund interner Streitereien haben die beiden Besitzer das Interesse an dem Fußballverein verloren und wollten den Klub deshalb so schnell wie möglich wieder los werden. Ebenfalls werden immer wieder Fanproteste gegen die damaligen Eigentümer als Ursache für den Verkauf genannt.<br />
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<strong class='bbc'>SCHULDEN IN HÖHE VON 270 MILLIONEN EURO</strong><br />
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Die Reds standen damals nach übereinstimmenden Medienberichten mit mehr als 270 Millionen Euro in der Kreide. Aufgrund der hohen Verschuldung des Vereins war es sehr schwierig einen neuen Besitzer zu finden und trotzdem fand man bereits nach etwa sechs Monaten einen neuen Eigentümer: Das amerikanische Unternehmen „New England Sports Ventures“. Der Kaufpreis des englischen Fußballklubs belief sich auf etwa 340 Millionen Euro. Durch diesen millionenschweren Deal wurde der FC Liverpool auch einen Großteil seiner Schulden los, welche übrigens am selben Tag fällig waren, an dem der Verein verkauft worden ist. Die beiden vorherigen Besitzer Hicks und Gillette versuchten mit allen möglichen Mitteln den Verkauf noch zu verhindern, da ihnen der Verkaufspreis viel zu niedrig erschien. Sie forderten etwa 570 Millionen Euro für den schwer verschuldeten Verein. Doch alle Maßnahmen, den Verkauf doch noch zu unterbinden schlugen fehl, und schlussendlich stellte ein Londoner Gericht die Weichen für den Verkauf des Vereins. Hätten die beiden amerikanischen Vorbesitzer den Deal noch verhindern können, so wäre der FC Liverpool wahrscheinlich in eine Insolvenz geschlittert.<br />
<br />
<strong class='bbc'>ERLEICHTERUNG BEI DEN FANS</strong><br />
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Die Fans reagierten erleichtert, als die Nachricht über den Verkauf öffentlich wurde, denn die beiden amerikanischen Vorbesitzer waren sehr unbeliebt, da sie den Verein immer tiefer in die Schuldenkrise geführt haben und auch sonst nicht immer gleicher Ansicht mit den Fans waren (Anm.: Neues Stadion etc.) Das erste Statement des neuen Eigentümers John W. Henry lautete wie gefolgt: "Wir sind hier um zu gewinnen und wir werden dafür tun, was auch immer es benötigt.“ Diese Worte stimmten die  Fans zuversichtlich.<br />
<br />
<strong class='bbc'>WER IST DER NEUE EIGENTÜMER?</strong><br />
<br />
Der neue Eigentümer ist ein Multi-Millionär, der sein Vermögen als Investmentbanker machte. Ebenfalls ihm gehört das berühmte Baseball Team Boston Red Sox, welches auch international sehr erfolgreich ist. An die Erfolge mit seinem Baseball-Team möchte der neue Besitzer auch im Fußball anknüpfen und die Reds zurück auf die Siegerstraße führen, nachdem die vergangene Saison auch sportlich nicht nach Wunsch verlaufen ist.<br />
<br />
Der neue Besitzer hat große Pläne mit dem englischen Traditionsverein und will zukünftig auch stark in die Mannschaft investieren, um den FC Liverpool wieder dorthin zu bringen, wo er hingehört, nämlich in den höchsten europäischen Bewerb, die UEFA Champions League. Nebenbei versprach John W. Henry auch ein neues Stadion oder eine umfassende Renovierung des derzeitigen Stadions an der Anfield Road. Abzuwarten bleiben, ob sich die Fans von den vorgelegten Ideen überzeugen lassen und ihren neuen Investor bestmöglich bei der Umsetzung seiner Pläne unterstützen.<br />
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Patrick Wagner, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 20:52:19 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Premier League Vorschau: Tottenham und Liverpool - was geht 2011/12?</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/premier-league-vorschau-tottenham-und-liverpool-was-geht-201112-r120</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die Tottenham Hotspurs stehen sowohl sportlich als auch das Umfeld betreffend am Scheideweg. Liverpool dagegen, das sich unter dem neuen, alten Manager Kenny Dalglish im Frühjahr 2011 wieder erstarkt zeigte, wird in der kommenden Saison eher oben mitmischen. Realistisch betrachtet dürfte es Ziel der neuen Eigentümer und des Teams sein, den 4. Platz zu erobern, der für die Teilnahme an der Champions League-Qualifikation berechtigt.</em><br />
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<strong class='bbc'>TOTTENHAM HOTSPUR FC</strong><br />
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Die <a href='http://www.tottenhamhotspur.com' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Tottenham Hotspur</a> stehen nach einer relativ erfolgreichen Saison, wenn man den Kontext beachtet, vor einer sehr wichtigen Transferperiode. Das Interesse von Chelsea und Manchester United am Mittelfeld-Strategen Luka Modric ist verbürgt, wobei Chelsea bereits ein Angebot über £22m abgegeben hat, das von Chairman Daniel Levy prompt zurückgewiesen wurde. Die Geschäftszahlen des Klubs können sich durch das Geld aus der Champions League sehen lassen. Die Teilnahme an der Königsklasse führte allerdings auch dazu, dass die besten Spieler der Spurs – Modric, Bale, Van der Vaart – wohl nicht allzu lange auf Fußball auf allerhöchstem europäischem Niveau verzichten möchten. Will Tottenham auch in den kommenden Saisonen konkurrenzfähig bleiben, müssen Mittel und Wege gefunden werden, um das durchschnittliche Lohnniveau im Klub zu heben, um einerseits die Stars halten, andererseits entsprechende Verstärkungen an Land ziehen zu können. Genaue aktuelle Zahlen zu den Gehaltsaufwendungen des Klubs gibt es nicht, allerdings soll keiner der Spieler mehr als £70,000 in der Woche verdienen. Essentiell, speziell aufgrund der Einführung des FFP (Financial Fair Play), wird sein, dass Tottenham die Stadionfrage mittelfristig lösen kann. Die Pläne für den Ausbau der White Hart Lane auf rund 60.000 Plätze liegen fertig in der Schublade, würden aber etwa eine halbe Milliarde Pfund verschlingen. Ein Umzug in das Olympiastadion nach der Sommerolympiade zerschlug sich vor wenigen Monaten. Nur mit einem neuen Stadion könnten die Spurs ausreichend Kapital generieren, um langfristig mit den vier finanziell potenten Vereinen an der Spitze konkurrieren zu können.<br />
<br />
Der Kader wird im Sommer wohl umgebaut werden. Der Ire Jamie O'Hara hat den Verein bereits in Richtung Wolverhampton verlassen, wohin er vergangene Saison verliehen war. Als weitere Abgangskandidaten gelten Jermaine Jenas, der im zentralen Mittelfeld nur mehr vierte Wahl ist, sowie David Bentley, der sich bei den Spurs nie wirklich durchsetzen konnte. Der Verbleib des ehemaligen Kapitäns Robbie Keane sowie des kroatischen Spielmachers Niko Kranjcar ist ebenfalls noch nicht fixiert. Keane war im vergangenen Halbjahr an den Stadtrivalen West Ham United verliehen, Kranjcar kam in der Liga überhaupt nur 13 Mal zum Einsatz und absolvierte dabei lediglich 381 Spielminuten.<br />
<br />
Während im Mittelfeld mit Steven Pienaar bereits in der Winterpause 'nachgerüstet' wurde, müssen die Problemzonen in der Verteidigung sowie im Sturmzentrum erst bearbeitet werden. Die Außenverteidiger Benoît Assou-Ekotto und Vedran Corluka sowie der 21 Jahre alte Engländer Kyle Walker verfügen über gutes Niveau, allerdings steht über Kapitän und Innenverteidiger Ledley King wie zu Beginn jeder Saison ein Fragezeichen, da die Liste seiner Verletzungen in den vergangenen Jahren immer länger geworden ist. Nicht auszuschließen ist deshalb, dass sich Redknapp um einen weiteren Innenverteidiger umsieht, der über die notwendige Klasse im Kampf um die Champions League-Plätze verfügt. Einstweilen stehen mit William Gallas, Michael Dawson und Younes Kaboul sowie Sébastien Bassong vier Optionen zur Verfügung, wo-bei Kaboul auch als Rechtsverteidiger zum Einsatz kommt.<br />
<br />
Im Angriff gibt es um alle vier Stürmer – Rafael Van der Vaart ausgenommen – Abwanderungsgerüchte. Während Jermain Defoe wohl bleiben wird, wäre ein Abgang von Roman Pavlyuchenko nicht überraschend. Der Einkauf eines exzellenten Stürmers, der direkt vor dem Niederländer Van der Vaart agieren kann, ist in jedem Fall notwendig, möchte Tottenham die Champions League abermals erreichen. Schon im Wintertransferfenster wurde versucht, u.a. Giuseppe Rossi aus Spanien von Villareal CF zu verpflichten, wobei ein Spielertyp wie der Kolumbianer Radamel Falcao vom FC Porto besser in das System von Redknapp passen würde.<br />
Frühe Prognose: Tottenham wird mit dem Titel nichts zu tun haben, da die Lücke zu den Spitzenteams einfach zu groß ist, um sie in einer Transferperiode schließen zu können. Wie bereits erklärt müssen deshalb Schritte in punkto Infrastruktur geschehen, deren Umsetzung Zeit benötigt. Schafft es Levy, Modric beim Klub zu halten und gleich-zeitig in Kooperation mit Harry Redknapp einen sehr guten Angreifer zu verpflichten, ist die Wiederholung des 5. Platzes realistisch. Für eine bessere Platzierung fehlt vor allem im Tor, wo der Brasilianer Heurelho Gomes immer mal wieder für einen Aussetzer gut ist, die notwendige Qualität.<br />
<br />
<strong class='bbc'>In: </strong>	Brad Friedel (ablösefrei, Aston Villa FC)<br />
<strong class='bbc'>Out:</strong>	Jonathan Woodgate (freigegeben), Jamie O'Hara (£5m, Wolverhampton Wanderers)<br />
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<strong class='bbc'>LIVERPOOL FC</strong><br />
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Der <a href='http://www.liverpoolfc.tv' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>FC Liverpool</a> hat eine durchwachsene Saison hinter sich, die letztendlich auf Platz 6 endete, womit der Klub 2012/13 nicht im Europacup vertreten sein wird. Grund für Zuversicht gibt es dennoch: Nach der Übernahme des Klubs durch die New England Sports Ventures (NESV) vergangenen Oktober wurde Kop-Legende Kenny Dalglish als neuer Manager und Nachfolger von Roy Hodgson installiert, für den die Aufgabe beim englischen Topklub wohl eine Nummer zu groß war.<br />
<br />
Dalglish ging bereits im Wintertransferfenster (wenn auch gezwungenermaßen) daran, den Kader umzukrempeln. Der Abgang von Fernando Torres zum Chelsea FC (£50m Ablöse) erforderte schnelles Handeln, weshalb der Transfer von Andy Carroll von Newcastle an die Merseyside mit £35m exorbitant teuer ausfiel. Ebenfalls am letzten Tag des Jänner-Transferfensters wurde der Uruguayer Luis Suárez von Ajax Amsterdam verpflichtet, dessen Dienste den Klub £22,7m kosteten. Dalglish setzte in weiterer Folge vermehrt auf junge Akteure wie die Außenverteidiger Martin Kelly und John Flanagan sowie die Mittelfeldkräfte Jonjo Shelvey und Jay Spearing, was sich bezahlt machen sollte: Liverpool konnte die Rückrunde auf Platz 3 beenden und Dalglish erhielt einen Vertrag bis 30.06.2014.<br />
<br />
Die kommende Transferperiode werden der Schotte und Sportdirektor Damien Comolli dazu nützen, um den Kaderumbau voranzutreiben. Notwendige Neuverpflichtungen müssen auf den Außenverteidiger- und Flügelpositionen im Mittelfeld sowie in der Innenverteidigung getätigt werden. In der Innenverteidigung verfügt Dalglish zwar mit Martin Skrtel (der alle 38 Premier League-Spiele in der abgelaufenen Spielzeit absolviert hat) und Daniel Agger über zwei Spieler mit Klassepotential, der Däne ist allerdings sehr verletzungsanfällig. Jamie Carragher hat seinen Zenit überschritten, bleibt aber mit seiner Routine ebenso eine Option wie der ehemalige Deutschland-Legionär Sotirios Kyrgiakos.<br />
<br />
Im Rahmen des Kaderumbaus werden einige Akteure, die dem Klub nicht mehr weiterhelfen können, zwangsläufig gehen müssen. Abgangskandidaten sind der Däne Christian Poulsen, dessen Verpflichtung bereits umstritten war, Linksverteidiger Paul Konchesky, dem nahegelegt wurde, sich einen neuen Klub zu suchen, der Argentinier Maxi Rodríguez, der in seine Heimat zurückkehren könnte, sowie Milan Jovanovic und Stürmer David N'Gog, an dem Sunderland interessiert ist. Kaum denkbar ist zudem ein Verbleib des Schweizers Philipp Degen, der sich in Liverpool nicht durchsetzen konnte und zuletzt an den VfB Stuttgart verliehen war.<br />
<br />
Der Klub hat mit Jordan Henderson von Sunderland schon im Juni eine Neuverpflichtung getätigt, wobei sich die Ablösesumme auf etwa £20m beläuft. Henderson ist ein technisch guter Akteur mit akzeptablem Passspiel, der dem Mittelfeld von Liverpool Impulse verleihen wird. Er kam bei Sunderland sowohl zentral als auch am rechten Flügel zum Einsatz, was aufgrund der Kaderdichte Liverpools im zentralen Mittelfeld sicherlich auch eine Option sein wird. Die Zukunft des Italieners Alberto Aquilani, der während seines Leihjahres bei Juventus in Italien Stammspieler war, ist unklar. Kenny Dalglish hat nicht ausgeschlossen, dass er für den Italiener Verwendung finden wird. Die Konkurrenz im Mittelfeld der 'Reds' wird mit Steven Gerrard, Lucas Leiva, Jay Spearing und Jonjo Shelvey, der verliehen werden könnte, nicht gering sein. Ein Fragezeichen steht über den Verbleib von Raul Meireles, der mit Juventus in Verbindung gebracht wird. Meireles würde im Gegensatz zu einigen anderen Akteuren eine ansprechende Ablösesumme in die Kasse des Klubs spülen, die wieder für Neu-verpflichtungen verwendet werden könnte. Dennoch wäre ein Abgang des portugiesischen Strategen bitter, da er sich sehr schnell in der Premier League akklimatisiert hatte und einer der wenigen Leistungsträger in der abgelaufenen Saison war.<br />
Durch die Gerüchteküche kursieren etliche Namen, wobei zu bedenken ist, dass Liverpool kommende Saison nicht im Europacup vertreten sein wird. Aston Villa-Flügelspieler Stewart Downing erscheint ein realistisches Ziel zu sein, allerdings verlangt der Klub aus Birmingham etwa £15-20m, nachdem bereits Ashley Young die 'Villains' gen Norden zu Manchester United verlassen hat. Der Deal soll nun kurz vor dem Abschluss stehen, wobei Liverpool bereit ist, etwa £15m für den trickreichen Linksfuß auszugeben. Als Innenverteidiger wird der in Liverpool geborene Scott Dann von Absteiger Birmingham City in Betracht gezogen, der mit seiner Robustheit und Kopfballstärke auch offensiv ein Gewinn sein könnte und zudem für rund £10m zu ha-ben wäre. Die Verhandlungen um Blackpool-Kapitän Charlie Adam ziehen sich etwas in die Länge, da sich die beiden Klubs noch nicht auf eine Transfersumme einigen konnten. Ein Wechsel in absehbarer Zeit ist jedoch sehr realistisch, die Transfersumme wird sich auf etwa £8-12m belaufen.<br />
Frühe Prognose: Mit dem momentanen Kader wird sich Liverpool mit Tottenham den 5. Platz ausmachen. Jedoch können zwei bis drei sinnvolle Verstärkungen, die vor allem auf den seit längerem sträflich vernachlässigten Flügelpositionen erfolgen sollten, das Blatt schnell wenden und Liverpool zu einem Top-4-Kandidaten machen. Mit Suarez und Carroll hat Dalglish ein auf dem Papier gut harmonierendes Duo im Sturmzentrum, das den Vergleich mit der Konkurrenz nicht zu scheuen braucht. Die Probleme von Liverpool liegen eher auf den Außenpositionen, die aber nun offenbar neu besetzt werden. Geduld wird dennoch gefragt sein, denn in der Kaderbreite ist das Team nicht annähernd so gut aufgestellt wie die Konkurrenz, die in der letzten Saison die Plätze 1-4 belegt hat. Diesbezüglich wird es Dalglish und der Mannschaft entgegen kommen, nicht im Europacup vertreten zu sein, zudem sich das Interesse an der Europa League in England und der finanzielle Anreiz in überschaubaren Grenzen hält.<br />
<br />
<strong class='bbc'>In: </strong>	Jordan Henderson (£20m, Sunderland AFC), Alberto Aquilani (Juventus, Leihzeit beendet), Emiliano Insúa (Galatasaray, Leihzeit beendet), Philipp Degen (VfB Stuttgart, Leihzeit beendet)<br />
<strong class='bbc'>Out:</strong>	–<br />
<br />
Starostyak, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 06:41:24 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Premier League Vorschau: Was machen die "großen Drei" 2011/12?]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/premier-league-vorschau-was-machen-die-grossen-drei-201112-r83</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Manchester United konnte sich in der abgelaufenen Saison den 19. nationalen Meistertitel sichern, womit der Klub den Liverpool FC als Rekordmeister ablöste. Obwohl United in den vergangenen fünf Jahren vier Meisterschaften gewann bzw. sich der Chelsea FC und die 'Red Devils' die letzten sieben Meisterschaften untereinander ausgemacht haben, ist abzusehen, dass das Titelrennen in der kommenden Saison spannender denn je ausfallen wird.</em><br />
<br />
Das Transferfenster, in Anspielung auf die teils absurden Ablösesummen auch ironisch 'silly season' genannt, wird zwar ebenfalls erst am 01. Juli 2011 geöffnet, dennoch lässt sich jetzt schon ein Blick auf die Topteams werfen, die teilweise bereits Einkäufe getätigt haben.<br />
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<strong class='bbc'>MANCHESTER UNITED</strong><br />
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Meister <a href='http://www.manutd.com' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Manchester United</a> hatte in der abgelaufenen Saison gerade in Auswärtsspielen das Problem, die Kontrolle im (zentralen) Mittelfeld in der Mehrzahl der Begegnungen dem Gegner überlassen zu müssen. Die Mittelfeldachse, meist bestehend aus Michael Carrick, Darren Fletcher und im letzten Saisondrittel Ryan Giggs, kam mit Pressing nur bedingt zurecht, was sich abschnittsweise in einer unüblich hohen Fehlpassquote und 37 Gegentoren niederschlug. In diesem Transferfenster – diesbezüglich ist sich zumindest der überwiegende Teil der United-Fans einig – soll deshalb ein zentraler Spielgestalter kommen, der dem United-Spiel wieder Sicherheit, Kontrolle und Kontur verpassen soll.<br />
<br />
Bereits verpflichtet wurde der 19-jährige englische Innenverteidiger Phil Jones (Jahrgang 1992), um dessen Dienste sich auch der Liverpool FC bemüht hatte. Der £16,5m teure Neuzugang war bei der U21-EM in Dänemark für England im Einsatz. Torhüterlegende Edwin Van der Sar, der künftig mehr Zeit mit seiner Familie verbringen will, sowie Paul Scholes und – bereits im Februar – Gary Neville haben ihren Rücktritt vom aktiven Sport erklärt. Einen Sonderfall bildet Owen Hargreaves, der nach dreijähriger Leidens- und Verletzungszeit keinen neuen Vertrag mehr erhalten wird. Am Transfermarkt gehandelt werden nun der spanische U21-Teamtorhüter David De Gea, der seine Zukunft nach der EM besprechen will, sowie Englands Nationalspieler Ashley Young (derzeit noch bei Aston Villa unter Vertrag), der vielseitig in der Offensive eingesetzt werden kann und damit dem Anforderungsprofil von United-Manager Sir Alex Ferguson entspricht.<br />
Frühe Prognose: United gehört wieder zum engsten Kreis der Favoriten. Ein zentraler Mittelfeldspieler mit Klasseformat ist nicht zwingend notwendig, würde die Titelchancen des Meisters aber erheblich erhöhen. Sir Alex Ferguson hat eine gute gefüllte Kasse (nach letzten Geschäftszahlen rund £113m), mit deren Inhalt er unter dem Glazer-Regime allerdings sehr sorgfältig umgeht. Für United spricht die Routine im Titelkampf, auch wenn diese mit den oben skizzierten Abgängen gelitten haben dürfte.<br />
<br />
<strong class='bbc'>In:</strong> 	Phil Jones (Blackburn Rovers, £16,5m), Daniel Welbeck (Sunderland, Leihe beendet), Tom Cleverley (Wigan Athletic, Leihe beendet), Federico Macheda (Sampdoria, Leihe beendet)<br />
<strong class='bbc'>Out:</strong>	Edwin Van der Sar (Karriereende), Gary Neville (Karriereende), Paul Scholes (Karriereende), Bebe (Be&#351;ikta&#351; JK, einjährige Leihe), Joshua King (Borussia Mönchengladbach, einjährige Leihe), Owen Hargreaves (freigegeben)<br />
 <br />
<strong class='bbc'>CHELSEA FC</strong><br />
<br />
Vizemeister <a href='http://www.chelseafc.com' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Chelsea FC</a> hat eine durchwachsene Spielzeit hinter sich. Während man mit einer Siegesserie furios in die Saison startete und es den Anschein hatte, dass das Team von Carlo Ancelotti an die tolle und torreiche Saison 2009/10 anknüpfen können würde, kam es nach dem Weggang von Assistenzcoach Ray Wilkins im November 2010 zu einem Einbruch, der für den eigentlich seit Jahren – die Ergebnisse in der Premier League betreffend– konstanten Klub untypisch war. Rückblickend betrachtet hat Chelsea im Sommer 2010 mit Michael Ballack, Joe Cole, Ricardo Carvalho, Deco und Beletti sehr viel an Routine und vor allem Kaderbreite abgegeben, die letztendlich den Unterschied zwischen Titel und Platz 2 ausgemacht hat, da die nachrückenden Jugendspieler den Aderlass an Qualität nicht ausreichend kompensieren konnten, wenngleich der ein oder andere CFC-Supporter mit Recht einwenden wird, dass v.a. Cole & Carvalho ihren Zenit bereits deutlich überschritten hatten.<br />
<br />
Klub-Besitzer Roman Abramowitsch griff nicht nur aus diesem Grund bereits im Winter tief in die Tasche und verpflichtete mit Fernando Torres vom Liverpool FC (für geschätzte £50m) und David Luiz (kam von Benfica für £21,3m) zwei Spieler, die dem Klub mit Sicherheit weiterhelfen werden. Beide Akteure sollte man jedoch eine gesamte (Sommer-)Vorbereitung sowie eine komplette Saison Zeit geben, bevor man ein allzu kritisches Urteil über ihre Leistungen fällt. Chelsea hat sich im Sommer bisher am Transfermarkt zurückgehalten, wobei bestätigt ist, dass der Klub ein Angebot für den kroatischen Mittelfeldakteur von den Tottenham Hotspurs, Luka Modric, abgegeben hat. Bereits verpflichtet wurde das 17-Jährige brasilianische Supertalent Lucas Piazón von Sao Paolo. Der prominenteste Abgang zu diesem Zeitpunkt ist Englands U21-Nationalspieler Michael Mancienne, der sich nach 2 ½ Saisonen bei den Wolverhampton Wanderers in die deutsche Bundesliga zum Hamburger SV verab-schiedet hat, wo der ehemalige Chelsea-Angestellte Frank Arnesen nun das Zepter in der Hand hält. Transfergerüchte gibt es weiterhin um den brasilianischen Ausnahmekönner Neymar und Anderlecht-Wunderkind Romelu Lukaku, der in Interviews mehrfach angegeben hat, sich nach seiner Zeit beim belgischen Rekordmeister ein Engagement beim Chelsea FC vorstellen zu können.<br />
Frühe Prognose: Der portugiesische Triple-Gewinner FC Porto hat bestätigt, dass man Trainer-Nachwuchsgenie André Villas-Boas erlaubt hat, Gespräche mit dem Chelsea FC zu führen, um möglicherweise ab 01. Juli das Manageramt an der Stamford Bridge zu übernehmen. Nach gegenwärtigem Stand dürften die Gespräche zu einer Übereinkunft zwischen dem 33-jährigen Portugiesen, der unter Jose Mourinho bereits für die Londoner tätig war, und dem Klub führen, wobei sich die Ablösesumme laut übereinstimmenden Medienberichten in einer Rekordhöhe von £15m bewegen wird.<br />
<br />
Die Verpflichtung von Villas-Boas könnte für Chelsea ein gelungener Schachzug, wenn auch mit Risiko behaftet, werden: Ein junger Manager mit sehr spezifischen Ideen, wie Fußball zu zelebrieren ist, der selbst nie (professionell) Fußball gespielt hat, taktisch aber bestens geschult ist, Sir Bobby Robson als seinen größten Einfluss nennt und unter Jose Mourinho sein Handwerk gelernt und bewiesen hat, aus seinen Spielern das Optimum herausholen zu können,– falls Eigentümer Roman Abramowitsch einem solchen Projekt Zeit geben würde, wäre Chelsea auch im ersten Jahr unter Villas-Boas, mit einigen zusätzlichen Verstärkungen, vermutlich Titelkandidat Nr. 1.<br />
<br />
<strong class='bbc'>In:</strong>	Lucas Piazón (£6m, Sao Paolo), Daniel Sturridge (Bolton Wanderers, Leihe beendet)<br />
<strong class='bbc'>Out:</strong> 	Michael Mancienne (£2m, Hamburger SV)<br />
 <br />
<strong class='bbc'>MANCHESTER CITY FC</strong><br />
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Drei Jahre nach der Übernahme durch die Abu Dhabi United Group, angeführt von Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan, hat es der <a href='http://www.mcfc.co.uk' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Manchester City FC</a> geschafft, die 35 Jahre dauernde 'Trophäendürre' zu beenden und mit einem 1-0 Finalsieg gegen Stoke City den FA-Cup ein fünftes Mal (zuletzt 1969) in den Osten (vormals Süden) von Manchester zu holen. Zudem konnte die Meisterschaft auf Platz 3, punktegleich mit dem Chelsea FC und neun Punkte hinter dem Stadtrivalen Manchester United, beendet werden. Das große Ziel der 'Citizens' ist und bleibt die Meisterschaft, wobei die Millionen der Abu Dhabi Group noch vor der vollständigen Übernahme der FFP-Regeln (Financial Fair Play) dazu dienen sollen, Verstärkungen für die Champions League an Land zu ziehen. Mit dem Erreichen des dritten Platzes erspart sich City auch die Qualifikationsrunde zur Champions League, in der u.a. Bayern München gedroht hätte. Der italienische Trainer/Manager Roberto Mancini hat sich mit dem Titelgewinn im FA-Cup Luft verschafft, auch wenn er aufgrund seiner vorrangig auf Sicherheit bedachten, defensiven Spielweise – oftmals bot Mancini auch gegen nominell schwächere Gegner drei defensive Mittelfeldspieler auf – lange kritisiert wurde. Der 1-0 Erfolg im FA-Cup-Halbfinale gegen Manchester United entschädigte jedoch für vielerlei mäßig attraktive Begegnungen, womit Mancini relativ sicher im Sattel sitzen und für die Planung der kommenden Saison zuständig sein dürfte.<br />
Auf dem Transfermarkt haben die 'Citizens', ähnlich wie Chelsea, bisher noch sehr zurückhaltend agiert. Emmanuel Adebayor kehrt von Real Madrid zurück, während der ehemalige Arsenal-Kapitän Patrick Vieira seine Karriere beendet hat. Abzuwarten bleibt, wie City mit den Abwanderungsgedanken von Kapitän Carlos Tevez umgeht. Der Argentinier, der 2009 von Manchester United zu den Citizens gekommen ist und in den vergangenen zwei Jahren das kreative Um und Auf des Angriffsspiels von Mancinis Team war (53 Tore), hat sich auch nach fünf Jahren auf der Insel noch nicht wirklich eingelebt und spricht lediglich rudimentäres Englisch. Obwohl sich City seine Dienste vor zwei Jahren unbestätigten Gerüchten zufolge rund £47m kosten ließ, hielt dies Tevez nicht davon ab, im vergangenen Herbst einen Transferwunsch bei der Vereinsführung zu deponieren, den er nach einigen Diskussionen wieder zurückgenommen hat. Dennoch sind die Gerüchte, dass Tevez aufgrund der Distanz zu seiner Familie eher gen Süden wechseln möchte, nicht verschwunden.<br />
City wird sich in der kommenden Transferzeit sowohl in der Breite als auch in der Spitze verstärken. Das Gerüst der Mannschaft steht mit dem englischen Teamtorhüter Joe Hart, dem vielleicht besten Innenverteidiger der vergangenen Premier League-Saison, Vincent Kompany, dem Ivorer Yaya Toure, der seine ganze Klasse v.a. im FA-Cup zeigen konnte sowie eben Tevez und David Silva, die an vorderster Front die Kreativabteilung bilden. Behält Mancini sein 4-2-3-1 System bei, wird auch verständlich, warum City für Alexis Sanchez mitbietet, der sich allerdings am Weg zum FC Barcelona befindet. Kolportiert wird zudem, dass ein zentraler Mittelfeldakteur sowie ein Innenverteidiger kommen sollen, wobei der englische Nationalspieler Gary Cahill, derzeit bei den Bolton Wanderers, ganz oben auf der Liste steht.<br />
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Frühe Prognose: City wird in den Zweikampf United/Chelsea noch intensiver als vergangene Saison eingreifen, muss allerdings in den Spitzenspielen mehr Engagement und Mut zum Offensivspiel zeigen, um wirklich um den Titel mitspielen zu können. In der vergangenen Saison erreichte das Team nur einen Punkt gegen Manchester United und Arsenal sowie drei Punkte gegen Chelsea – fünf Punkte sind definitiv zu dürftig ge-gen die direkte Konkurrenz, wenn man Meister werden will. Gelingt dies nicht, wird am Ende wiederum maximal Platz 3 stehen.<br />
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<strong class='bbc'>In: </strong>	Emmanuel Adebayor (Real Madrid, Leihe beendet)<br />
<strong class='bbc'>Out: </strong>	Patrick Vieira (Karriereende)<br />
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Im zweiten Teil der Vorschau auf die kommende Premier League-Saison werden die Titelchancen der “Gunners“ unter die Lupe genommen. <br />
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"Starostyak", abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 10:40:05 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Premier League Vorschau: Was ändert sich bei den Gunners?</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/premier-league-vorschau-was-aendert-sich-bei-den-gunners-r107</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Im zweiten Teil der Vorschau auf die kommende Premier League-Saison werden die Titelchancen der “Gunners“ unter die Lupe genommen. Arsenal spielt zwar seit Jahren konstant ganz vorne mit, konnte den letzten Titel allerdings 2005 erringen. </em><br />
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Manager Arsene Wenger verfügt auf den ersten Blick über einen relativ ausgeglichenen Kader, der vor allem im Mittelfeld sehr stark besetzt ist. Betrachtet man die vergangenen Saisonen, so lässt sich allerdings die Tendenz feststellen, dass <a href='http://www.arsenal.com' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Arsenal</a> Ausfälle im Angriff und in der Innenverteidigung im Vergleich zur direkten Konkurrenz weniger verkraften kann. So musste der Klub beinahe die gesamte Saison 2010/11 ohne den wichtigsten Innenverteidiger Thomas Vermaelen, der lediglich fünf Spiele absolvieren konnte, bestreiten, während Alternativen wie Laurent Koscielny und insbesondere Sébastien Squillaci, der seinen Zenit bereits überschritten hat, nur zeitweise zu überzeugen wussten. Zudem sah sich Wenger zumindest bis zum vergangenen Sommer mit der Forderung konfrontiert, einen gut ausgebildeten Torhüter mit entsprechender Präsenz im Strafraum und Ausstrahlung zu verpflichten, der den Ansprüchen des Klubs, anders als der Spanier Manuel Almunia, gerecht werden kann. Mit dem Durchbruch des polnischen Schlussmannes Wojciech Szczesny, der trotz seiner erst 20 Jahre diese Attribute mitbringt, könnte dieses Problem gelöst sein. Einzige Neuverpflichtung in der Verteidigung ist bisher der 19 Jahre alte Rechtsverteidiger Carl Jerkinson, der von Charlton Athletic um £1m in den Norden Londons gelotst wurde.<br />
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<strong class='bbc'>NASRI UNTER DEN ABGÄNGEN?</strong><br />
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Im Mittelfeld kehrte der Waliser Aaron Ramsey, der als 20-Jähriger auch schon die Kapitänsbinde der Nationalmannschaft getragen hat, nach seinem Beinbruch in den Kader zurück, was die Qualität im ohnehin schon starken Mittelfeld ein weiteres Mal erhöht hat. Fraglich ist die Zukunft von Kapitän Cesc Fabregas, der gerüchteweise– wie in jeder Transferperiode – auch heuer vom FC Barcelona umworben wird. Neben dem Brasilianer Denílson, der in einem Interview angekündigt hat, Arsenal verlassen zu wollen, kokettiert auch der Franzose Samir Nasri mit einem Abgang, wobei das letzte Wort in dieser Causa (Nasris Vertrag läuft bis Juni 2012) zwischen Nasri und seinem Agenten bzw. dem Verein noch nicht gesprochen ist.<br />
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<strong class='bbc'>WIE IST VAN PERSIE DRAUF?</strong><br />
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Im Angriff hängt viel davon ab, ob Robin Van Persie fit bleibt. Der Niederländer ist ein begnadeter Fußballer ohne richtige Schwächen, dessen Körper allerdings immer wieder Probleme bereitet. So konnte er in sieben Saisonen beim Klub noch nie mehr als 28 Spiele pro Spieljahr in der Premier League absolvieren, da er stets von Verletzungen zurückgeworfen wurde. In der Saison 2010/11 hat Van Persie jedoch einen markanten Entwicklungssprung gemacht, in der zweiten Saisonhälfte stellte er zudem einen bemerkenswerten Rekord auf: Er traf in zehn Auswärtsspielen in Folge insgesamt zwölf Mal ins Schwarze. Wechselkandidaten in diesem Mannschaftsteil sind der Däne Niklas Bendtner sowie Andrey Arshavin, der eine durchwachsene Saison hinter sich hat.<br />
Am Transfermarkt wird Arsene Wenger wohl fast schon traditionell sehr zurückhaltend agieren. Es ist nicht völlig klar, ob er dies aus Überzeugung tut oder die Vorgaben aufgrund der Rückzahlungen für das bald vereinseigene Stadion seinen finanziellen Spielraum einengen. Nichtsdestotrotz ist zu erwarten, dass Arsenal bei einem Abgang von einem Leistungsträger wie Samir Nasri entsprechend reagieren würde. Ein Abgang von Fabregas erscheint unwahrscheinlich, da der FC Barcelona den Gürtel finanziell enger schnallen muss und die Ablöse wohl kaum zu stemmen sein würde.<br />
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<strong class='bbc'>TITELCHANCE BEI OFFENSIVER ENTLASTUNG</strong><br />
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Frühe Prognose: Holt Arsene Wenger einen neuen Stürmer mit Klasse, der Van Persie entlasten kann, kann Arsenal den Titel gewinnen. Das Mittelfeld mit Fabregas, Wilshere, Ramsey und Song ist in der Breite und vom Talent her das Beste, was die Premier League zu bieten hat. Medienberichten zufolge hat Arsenal nun den 23 Jahre alten Argentinier Ricardo Álvarez verpflichtet, der im offensiven Mittelfeld hauptsächlich als Spielmacher zum Einsatz kommt und die Offensivoptionen von Wenger erweitern wird.<br />
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<strong class='bbc'>GERVINHO UND SAMBA IM GESPRÄCH</strong><br />
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Der Einbruch in den vergangenen Jahren war zumeist einerseits auf fehlende Qualität in Schlüsselpositionen, andererseits auf Unerfahrenheit und auch Fahrlässigkeit bzw. Unkonzentriertheit vor dem gegnerischen Tor zurückzuführen. Die angesprochenen Positionen will und wird Wenger nun wohl besetzen: Der Ivorer Gervinho vom französischen Meister Lille OSC ist ebenso im Gespräch wie Blackburn-Kapitän Christopher Samba, der gemeinsam mit Vermaelen ein veritables Bollwerk bilden könnte, das zudem enorm gefährlich bei Standardsituationen im gegnerischen Strafraum ist. Gespannt darf man auf die Weiterentwicklung von Englands Ausnahmetalent Jack Wilshere und des 20-jährigen Henri Lansbury sein, den viele Arsenal-Fans im Kader der kommenden Saison erwarten.<br />
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<strong class='bbc'>In: </strong>	Carl Jerkinson (£1m, Charlton Athletic), Armand Traoré (Juventus, Leihzeit beendet)<br />
<strong class='bbc'>Out:</strong>	Jens Lehmann (Karriereende)<br />
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Starostyak, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 10:39:19 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>King Kenny verlängert in Liverpool</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/king-kenny-verlaengert-in-liverpool-r19</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die fantastischen Resultate der letzten Monate machen sich für Kenny Dalglish nun bezahlt, denn die Klub-Ikone des FC Liverpool unterschrieb zur Freude der Fans gestern einen Dreijahresvertrag. </em><br />
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Der Schotte war nach Roy Hodgsons Entlassung ursprünglich nur als Übergangslösung vorgesehen, brachte aber innerhalb kurzer Zeit den Verein vom zwölften Tabellenplatz auf den fünften Rang. Der ehemalige Liverpool-Trainer Roy Hodgson stand in dieser Saison zwanzig Mal als Trainer an der Seitenlinie und holte in diesen Partien 25 Punkte (sieben Siege, vier Unentschieden und neun Niederlagen). Insbesondere die Auswärtsschwäche war unter Hodgson signifikant, denn der FC Liverpool gewann von zehn Spielen nur eine Partie. Unter Hodgson musste der 18-fache englische Meister sieben Mal das gegnerische Stadion als Verlierer verlassen. Der FC Liverpool war also ein gern gesehener Gast, denn auch die Tordifferenz von minus zwölf Toren in zehn Auswärtsspielen lässt einige Rückschlüsse zu. Vor den eigenen Fans lief es unter Hodgson wesentlich besser, denn in zehn Spielen gab es sechs Siege und zwei Unentschieden. Insgesamt bleibt jedoch ein äußerst negativer Gesamteindruck zurück, denn in den zwanzig Spielen gab es nur sieben Siege und vier Unentschieden. Die Tordifferenz von minus drei Treffern bestätigt die schwache Performance des FC Liverpools unter Roy Hodgson.<br />
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<strong class='bbc'>Aufwärtstrend unter Kenny Dalglish</strong><br />
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Kenny Dalglish gelang es in nur sechzehn Partien 33 Punkte zu holen und eine Tordifferenz von plus 21 Treffern zu erreichen. Zu Hause holte King Kenny aus acht Spielen 21 Punkte (sechs Siege und zwei Unentschieden), und auch auswärts haben die „Reds“ unter dem Schotten eine positive Bilanz (vier Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen). Nachdem Dalglish als Übergangslösung verpflichtet wurde, gab es im Verein einige kritische Stimmen, die mit einem Scheitern des Schotten rechneten. Dalglish wurde vorgeworfen, dass er zu lange weg vom Profifußball gewesen sei und den Anschluss an das moderne Spiel nicht mehr finden würde. Diese Befürchtungen kann man durchaus nachvollziehen, denn der 102-fache schottische Teamspieler hatte seit zehn Jahren keinen Profimannschaft mehr trainiert. Der Großteil der Fans war jedoch absolut glücklich mit dieser Entscheidung, denn es gibt nicht viele andere Personen, die bei den Liverpool-Anhängern einen so hohen Stellenwert genießen. <br />
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<strong class='bbc'>Wichtige taktische Veränderungen</strong><br />
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Unter Roy Hodgson hatten die Spieler kaum taktische Freiheiten, die Mannschaft spielte zurückhaltend und nahm nur selten Risiko. Mit diesem Spielstil hat Hodgson bei Mannschaften, die gegen den Abstieg spielen Erfolg, zu Liverpool passt das jedoch überhaupt nicht. Auch die Fans beklagten sich über seine Einstellung, denn besonders in den Partien gegen nominell starke Gegner, hatte es den Anschein, dass Hodgson Angst vor einem Debakel hatte und mit einer knappen Niederlage gut leben konnte. Diese Einstellung war für die Fans natürlich indiskutabel. Dalglish, der den Spielern auch eine große Portion Selbstvertrauen einimpfte, lässt seinen Akteuren viel mehr taktische Freiheiten und forciert das Spiel, das die Liverpool-Fans am liebsten sehen: „pass and move“. Mit diesem Spielstil hatte der FC Liverpool in den 70er- und 80er-Jahren seine größten Erfolge. Roy Hodgson war als Spieler Teil dieses Systems, das die Trainer Bill Shankly und anschließend Bob Paisley erfolgreich einführten. Auf die Frage, ob dieser Spielstil nicht veraltert sei, antwortete Kenny Dalglish: „<em class='bbc'>Pass and move isn't old fashioned, it's the Liverpool way. That's the way I was brought up and I don't think I could change</em>.“<br />
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Eine weitere, für den jüngsten Erfolg nicht unwesentliche Rolle, hat Co-Trainer Steve Clarke, der seit dem 10. Januar gemeinsam mit Dalglish arbeitet. Der Schotte gilt als absoluter Experte und war schon unter José Mourinho bei Chelsea als Assistent tätig. Clarke ist ein weiterer Garant dafür, dass Dalglish nicht Fußball aus dem letzten Jahrzehnt spielen lassen wird.<br />
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Stefan Karger, www.abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 09:06:07 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Willkommen in der Premier League</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/willkommen-in-der-premier-league-r45</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Raten sie, welche britische Mannschaft die meisten Pässe pro Partie fabriziert. Falsch geraten! Es ist weder Manchester United, noch Arsenal und schon gar nicht der FC Chelsea. Ein Team aus Wales kommt dem Spielstil des FC Barcelona am nächsten und darf als Belohnung  sein Können nun in der Premier League unter Beweis stellen.</em><br />
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Swansea City setzte sich im Play-Off-Finale gegen Reading mit 4:2 durch und darf kommende Saison als erste walisische Mannschaft in der Premier League mitspielen. Der Einzug in die Königsklasse des Fußballs beschert dem Verein einen satten Gewinn von 100 Millionen Euro. Hauptverantwortlich für diese gewaltigen Einnahmen sind die Erlöse aus den TV-Rechten, denn Sky zahlte in der vergangenen Saison 1.2 Milliarden Euro an die englischen Premier-League-Vereine aus. In der deutschen Bundesliga müssen sich die Klubs mit einem Viertel dieser Summe zufrieden geben, während in Spanien die Vereine durch Fernsehverträge immerhin 700 Millionen Euro pro Jahr erwirtschaften.<br />
<strong class='bbc'><br />
SWANSELONA</strong><br />
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Swansea verwöhnte seine Fans mit erfrischendem Kombinationsfußball, den man in der zweithöchsten englischen Spielklasse ansonsten nur selten zu Gesicht bekommt. Die Waliser spielten den Ball durchschnittlich 526 Mal pro Partien zu einem Mitspieler, während die Ligakonkurrenten nur auf 312 Pässe pro Spiel kamen. Swansea braucht auch den Vergleich mit der Premier League nicht scheuen, denn selbst die Spieler von Arsenal London gaben den Ball beinahe 100 Mal weniger oft ab, als der Premier-League-Neuling. <br />
Hauptverantwortlich für diesen attraktiven Spielstil ist Roberto Martinez, der mittlerweile Trainer von Wigan Athletic ist. Der Spanier führte Swansea in die zweithöchste Spielklasse und formte eine homogene, spielstarke Mannschaft, bei der das Kollektiv im Mittelpunkt stand. Der jetzige Trainer Brendan Rodgers verstand es diese Linie mit Erfolg weiterzuführen.<br />
<strong class='bbc'><br />
DIE MANNSCHAFT IST DER STAR </strong><br />
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Der erst 38-jährige Rodgers lässt ein 4-2-3-1-System spielen und versucht im Mittelfeld stets ein Übergewicht herzustellen.  Die Offensivspieler, allen voran Flügelstürmer Scott Sinclair, sind technisch stark, trickreich und schnell. Sinclair stach diese Saison aus der ansonsten homogenen Mannschaft ein wenig heraus, denn der mittlerweile 22-jährige Engländer erzielte 19 Meisterschaftstore und schaffte den Sprung in das englische U-21-Nationalteam. Es wird sicherlich notwendig sein, die eine oder andere Stütze für die Premier League zu verpflichten, jedoch sollte der Verein unbedingt darauf achten, dass die neuen Spieler perfekt in das System passen und das Mannschaftsgefüge nicht zerstören. Die Swansea-Fans hoffen jedenfalls, dass die Mannschaft im Großen und Ganzen in dieser Besetzung auch in der nächsten Saison auflaufen wird. In englischen Diskussionsforen schreiben sie, dass sie, neben dem historischen Aspekt, einfach glücklich sind, dass die Mannschaft kommende Saison nun endlich jene Aufmerksamkeit von der Fußballwelt bekommen wird, die sie sich auf Grund ihres attraktiven Spielstils auch verdient hat. Wenn die Waliser ihrem Stil treu bleiben, dann werden sie auf alle Fälle eine Bereicherung für die Premier League sein.<br />
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Stefan Karger, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 11:04:45 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Ist Manchester United das robustere Barcelona?</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/ist-manchester-united-das-robustere-barcelona-r15</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Zwanzig Tage vor dem Champions-League-Finale zwischen dem FC Barcelona und Manchester United, kann sich nun auch die Truppe von Alex Ferguson beruhigt auf das Spiel der Saison vorbereiten. Mit einem 2:1-Heimerfolg gegen Chelsea holte Manchester United heute faktisch den Titel, ist von den Blues nur noch theoretisch einzuholen. Nach den abschließenden Ligaspielen gegen Blackburn und Blackpool dürfen die Red Devils im Wembley-Stadion gegen die wohl beste Klubmannschaft der Welt spielen. Oder ist der Sachverhalt genau umgekehrt?</em><br />
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Die Premier-League-Saison verlief für Manchester United sehr untypisch, fast schon grotesk. Von 18 Heimspielen konnte Fergusons Elf 17 gewinnen. Nur gegen West Bromwich Albion gab es ein 2:2-Unentschieden. Die letzte Liga-Heimniederlage datiert vom 3.April 2010, damals 1:2 gegen den späteren Meister Chelsea. Zudem blieb Manchester United in allen zehn Champions-League-Spielen unbesiegt, musste nur drei Gegentore hinnehmen. Gar nicht meisterlich sieht hingegen die Auswärtsbilanz in der Premier League aus: Nur fünf Siege aus 18 Auswärtspartien, dazu neun Unentschieden, seit nunmehr fünf Wochen konnte Man Utd. in der Liga nicht mehr auswärts gewinnen.<br />
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<strong class='bbc'>PSYCHOLOGISCHE ARROGANZ</strong><br />
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Trotz einer leicht angepatzten Bilanz ist die Elf von Manchester United neben dem FC Barcelona wohl das kompletteste Team der Welt. Die Mannen des 1878 gegründeten Klubs stehen dem Starensemble des FC Barcelona wohl um nichts nach, kitzeln ihre eigene Stärken jedoch anhand anderer Tugend aus sich heraus. Das Spiel des vorweggenommenen spanischen Meisters ist auf ein zermürbendes Kurzpassspiel aufgebaut. Bis zu 550 Pässe pro Spiel, teilweise mit Fehlpassquoten von nur 5%. Diese Art zu spielen lässt nicht nur Ball und Gegner laufen, sondern auch die Hirne der gegnerischen Spieler rauchen. Die Art und Weise wie der FC Barcelona sein Spiel aufzieht ermüdet seine Gegner auch geistig, jeder Spieler lässt seinen Gegner durch nahezu choreografischen Fußball wissen: "Ich bin der bessere Fußballer als du."<br />
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<strong class='bbc'>47 SPIELER UNTER VERTRAG</strong><br />
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Mit anderen Mitteln, aber nicht weniger effizient, operiert Manchester United. Ferguson verfügt über den größeren Kader als sein diesjähriger "Endgegner" Guardiola, gespickt mit nicht nur elf, sondern mehr als zwanzig Fußballern, die in punkto Laufarbeit, Stellungsspiel und Zweikampfstärke allesamt zur internationalen oder gar Weltklasse zählen. Schmerzlich erlebt hat dies der FC Schalke 04, der von der Reservebank des Manchester United F.C. mit 4:1 aus dem "Theatre of Dreams" geschossen wurde. Wenn zu dieser Reservebank jedoch der Führende der Premier-League-Torschützenliste, Dimitar Berbatov, zählt, sagt dies schon einiges über die Qualität des Kaders aus.<br />
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<strong class='bbc'>CHELSEA ENTZAUBERT</strong><br />
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Heute präsentierte Manchester United, vorallem in der ersten Halbzeit des Spiels gegen Chelsea, seine Tugenden nahezu makellos. Wayne Rooney spielte erneut als Offensivfreigeist eine Top-Partie, der mittlerweile unheimliche Mexikaner Javier Hernández, genannt "Chicharito", traf bereits nach 40 Sekunden und markierte damit sein 20.Pflichtspieltor in der laufenden Saison und mit Nemanja Vidic traf sogar noch ein Spieler aus der bombensicheren Innenverteidigung. Die eigentlichen Top-Leistungen waren jedoch im Mittelfeld zu bewundern: <br />
* Die rechte Seite wurde erfolgreich vom wendigen Antonio Valencia, einst Teamkollege Paul Scharners bei Wigan Athletic, beackert. <br />
* Der unermüdliche 37jährige Ryan Giggs spielte einmal mehr die vollen 90 Minuten durch. Der 64fache walisische Teamspieler bestritt heute sein 612.Ligaspiel für den frischgebackenen englischen Meister!<br />
* Michael Carrick, 29, ein Mann von verkannter Weltklasse, machte wie so oft in dieser Saison zentral die Schotten dicht, spielte vorallem in der ersten Hälfte eine Weltklassepartie.<br />
* Der beste Mann am Platz war aber wahrscheinlich der Südkoreaner Ji-Sung Park, der in England in Anlehnung an seine Laufstärke auch gerne "Three Lung Park" genannt wird. Der 30jährige ist gemeinsam mit Carrick der Garant dafür, dass die Techniker des FC Barcelona im Champions-League-Finale zu wenig Platz für 500+ Kurzpässe bekommen werden. Garanten dafür, dass sich vielleicht sogar der leicht verkannte Außenseiter aus Manchester zum europäischen Fußballkönig des Jahres krönt.<br />
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Das Finale findet am 28.April in London statt. Mit abseits.at seid ihr vor dem Finale immer auf dem Laufenden, was das Geschehen im Alltag der beiden Finalisten angeht!<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 09 May 2011 12:29:22 +0000</pubDate>
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	</item>
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