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	<title>News</title>
	<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/</link>
	<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 20:02:38 +0000</pubDate>
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	<description>Alle Artikel zum Thema Fußball in Deutschland.</description>
	<item>
		<title>Innenverteidiger oder Außenverteidiger - wo liegt die Zukunft des Jerome Boateng?</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/innenverteidiger-oder-aussenverteidiger-wo-liegt-die-zukunft-des-jerome-boateng-r590</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der 23-jährige gebürtige Berliner Jerome Boateng wechselte in diesem Sommer von Manchester City zum FC Bayern München, mit der Aussicht endlich auf seiner Lieblingsposition als Innenverteidiger eingesetzt zu werden, um sich so auf dieser Position auch in der deutschen Nationalmannschaft zu etablieren. Drei Monate später gilt er als der zukünftige Rechtsverteidiger in Deutschland. Was ist „schief“ gelaufen?</em><br />
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<strong class='bbc'>Berlin, Hamburg, Nationalteam</strong><br />
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Wir schreiben den 31.07.2007. Hertha BSC Berlin unter Trainer Falko Götz gastiert in Hannover und ein junger Mann namens Jerome Boateng gibt als Rechtsverteidiger sein Bundesligadebüt. Berlin geht sang und klanglos mit 5:0 unter. <br />
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Das erste Bundesligaspiel des hoffnungsvollen Jungstars war im Nachhinein betrachtet kein Fingerzeig für das Leistungsvermögen von Jerome Boateng, vielmehr sprach sich sein Talent in der Bundesliga schnell herum und so wechselte er bereits nach nur zehn Bundesligaspielen zum Hamburger SV. Dort hatte er oft mit Verletzungen zu kämpfen, gab jedoch am 10.10.2009 gegen Russland sein Debut für die deutsche Nationalelf – ebenfalls auf der rechten Verteidigerposition. Diese bekleidete er auch beim HSV die meiste Zeit, wobei sich –für sein junges Alter verständlich - Licht und Schatten oft abwechselten. Jedoch sah Boateng schon in diesen Anfangsjahren die Innenverteidigung als seine favorisierte Position an.<br />
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<strong class='bbc'>Der bisher größte Erfolg – Europameister mit der U21</strong><br />
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Der damalige U21-Nationaltrainer Horst Hrubesch schätzte dies wohl gleichermaßen so ein, lies er Boateng doch bei der Europameisterschaft 2009 in Schweden in allen Spielen auf seiner Lieblingsposition ran – mit großem Erfolg. Boateng avancierte während dieses Turniers zu einem der Leistungsträger und spielte teilweise überragend. Hier kamen zum ersten Mal über einen längeren Zeitraum die Stärken Boatengs zum Vorschein, die ihn zu einem Verteidiger modernster Prägung machen: Zweikampfstärke, Schnelligkeit und Beweglichkeit (obwohl er mit 1,92m auch ein großartiger Kopfballspieler ist), Antizipation und gute Spieleröffnung. Diese Fähigkeiten ließen auch Europas Topclubs aufhorchen,  jedoch entschied sich Boateng für einen Verbleib in Hamburg. <br />
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<strong class='bbc'>Wechsel zu Manchester City oder das verlorene Jahr</strong><br />
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Die folgende Saison verlief für Boateng mehr als durchwachsen. Im Kicker reichte es am Ende der Saison nur zu einem eher durchschnittlichen Notenschnitt von 3,52. Ausschlaggebend war sicherlich die mangelnde Konstanz von Boateng im Tagesgeschäft Bundesliga – aber auch die Tatsache, dass er wieder einmal mehr als gewünscht auf der Außenverteidigerposition eingesetzt wurde und sich der HSV auch in dieser Saison als ein höchst unstabiles Gebilde darstellte. Nichtsdestotrotz bleibt sein herausragendes Talent unbestritten, so konstatierte Matthias Sammer: "Seine Bewegungen wirken mitunter etwas unruhig und staksig, und wer ihn nicht kennt, neigt dazu, in der Innenverteidigung eine vermeintlich sicherere Variante zu wählen. Aber wenn man Jerome vertraut, ist er der perfekte Innenverteidiger." Dem neureichen Emporkömmling Manchester City war er deshalb auch 12,5 Millionen Euro wert. Nachdem Boateng während der WM 2010 ebenfalls die ungeliebte Außenverteidigerposition bekleiden musste, ließ er sich wohl von der Aussicht endlich konstant auf seiner Wunschposition eingesetzt zu werden, von einem Wechsel zu Manchester City überzeugen. City-Coach Roberto Mancini gab Boateng nämlich während den Verhandlungen die Zusicherung, auf seiner Lieblingsposition eingesetzt zu werden.<br />
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Gleich zu Beginn verletzte sich Boateng jedoch zum wiederholten Male und geriet so von Anfang an ins Hintertreffen gegenüber seiner hochkarätigen Konkurrenz. Falls Boateng spielte, wurde er zu allem Übel in fast schon gewohnter Weise auf rechts eingesetzt. Seine taktische Flexibilität schien sich endgültig vom Segen in einen Fluch zu verwandeln. So stieß der FC Bayern bei seiner Suche nach Verstärkungen für die Abwehr bei Boateng auf offene Ohren, als man ihm die Position in der Innenverteidigung des deutschen Rekordmeisters offerierte. <br />
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<strong class='bbc'>Goldene Zukunft im roten Dress?</strong><br />
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Nach einem tendenziell sportlich eher verlorenen Jahr und langem Transferhickhack wechselte Boateng in diesem Sommer für geschätzte 15 Millionen zum FC Bayern. Die Chancen, endlich auf seiner Lieblingsposition eingesetzt zu werden, schienen in München so groß wie nie; leistete sich die vorherige Innenverteidigung mit Daniel van Buyten und Holger Badstuber in der vergangenen Saison doch einige Aussetzer. Zudem wechselte Philipp Lahm auf die linke Außenposition, während man für rechts den Brasilianer Rafinha von CFC Genua verpflichtete. Da Rafinha aber gleich zu Beginn, aufgrund des Trainingsrückstandes, einige körperlichen Defizite aufwies, musste Boateng in den Vorbereitungsspielen teilweise wieder auf der rechten Außenverteidigerposition aushelfen. Bei seinem Bundesligadebüt für den FC Bayern in der Innenverteidigung war Boateng unglücklicherweise im Verbund mit Manuel Neuer gleich für die 0:1-Auftaktniedelage gegen Mönchengladbach verantwortlich. <br />
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Nach einer durchschnittlichen Leistung am 2. Spieltag gegen Wolfsburg musste Boateng aufgrund des Heynckes‘schen Rotationsprinzip im nächsten Spiel beim 3:0-Sieg über den HSV 90 Minuten auf der Bank platznehmen, während die Konkurrenten van Buyten und Badstuber eine gute Leistung ablieferten. Dieses Gespann  begann auch im nächsten Spiel, wodurch Boateng einmal mehr auf rechts geschoben wurde. In den nächsten Spielen ließ Heynckes Boateng auch nicht konstant auf seiner Wunschposition ran. Zweimal durfte Boateng innen ran, einmal wurde er gar nicht eingesetzt und zweimal wieder auf der rechten Verteidigerposition. Seine Leistungen scheinen darunter jedoch nicht zu leiden, hat Boateng doch bisher einen kicker-Schnitt von 2,86, welcher für einen Abwehrspieler durchaus als überdurchschnittlich zu bewerten ist.<br />
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Bei den drei insgesamt gesehen besten Leistungen von Boateng in dieser Saison, lässt sich eine leichte Tendenz zur Außenposition erkennen. Sein bestes Spiel in der Innenverteidigung lieferte er eindeutig in der Champions League gegen seinen Ex-Verein Manchester City ab, bei dem er schlichtweg überragend agierte. Die noch besseren Leistungen zeigte er jedoch als Rechtsverteidiger. Gegen seinen Heimatverein Hertha BSC und im Länderspiel gegen die Türkei interpretierte er die die Rolle des Außenverteidigers fast perfekt: Mit Schnelligkeit und viel Offensivdrang schaltete er sich immer wieder gefährlich ins Spiel nach vorne mit ein, wobei er durch seine Zweikampfstärke auch in der Defensive seine Seite im Griff hatte. <br />
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<strong class='bbc'>Fazit und Ausblick</strong><br />
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Boateng spielt bisher eine gute Saison, wobei fast egal scheint, auf welcher Position er eingesetzt wird. Diese Flexibilität ist einstweilig natürlich eine Behinderung der Ambitionen von Boateng, konstant auf der von ihm geliebten Position des Innenverteidigers eingesetzt zu werden. Für den FC Bayern und die Nationalmannschaft ist er jedoch gerade deswegen Gold wert. <br />
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Trotz der überraschend guten Leistungen von Daniel van Buyten wird Boatengs Zukunft beim FC Bayern wohl in der Innenverteidigung liegen. In Sachen Spielverständnis und Beweglichkeit hält Boateng, gerade auf Champions-League-Niveau, die Trümpfe gegenüber dem Belgier in seiner Hand, sodass über kurz oder lang kein Weg an Boateng vorbei führen wird.<br />
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In der Nationalmannschaft liegt die Lage fast ebenso klar auf der Hand. Bundestrainer Joachim Löw hat in seiner Amtszeit bisher noch nicht das passende Pendant zu dem gesetzten Philipp Lahm gefunden. In der Innenverteidigung streiten sich mit Mats Hummels, Per Mertesacker, Holger Badstuber oder auch Benedikt Höwedes vier Spieler um die zwei freien Plätze. Aus diesen Gründen könnte Boatengs Zukunft in der Nationalmannschaft auf rechts liegen, hat er doch in den letzten Spielen dort mehr als überzeugt und wurde von seinem Mitspieler Thomas Müller sogar, wenn auch nicht ganz ernst gemeint, mit Barcelonas Dani Alves verglichen. Dieser Vergleich ist natürlich noch etwas zu hoch gegriffen. <br />
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Ob Jerome Boateng jemals in die erste Riege der Verteidiger vorstoßen kann, wird zu großen Teilen auch davon abhängen, wie er mit seiner Rolle als Wanderer zwischen den Welten zu Recht kommt.<br />
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Ral, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 11:20:25 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Thorsten Fink: Von der Champions League in den deutschen Abstiegskampf</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/thorsten-fink-von-der-champions-league-in-den-deutschen-abstiegskampf-r556</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der HSV beendet seine Trainersuche und bittet Thorsten Fink auf <strong class='bbc'>dem</strong> Schleudersitz der letzten Dekade Platz zu nehmen. Wird der bisherige Trainer des FC Basel (der zuletzt unter anderem ein 3:3 im Old Trafford gegen Manchester United erreichte) das hanseatische Trainerkarussell stoppen können?</em><br />
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<strong class='bbc'>Vom Arbeiter zum Titelsammler</strong><br />
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Der gebürtige Dortmunder Thorsten Fink ist kein Unbekannter in der Bundesliga. Als Spieler erwarb er sich bei z.B. Wattenscheid 09 und dem Karlsruher SC den Ruf des ehrlichen Arbeiters, während beim großen FC Bayern auch die Titel dazu kamen. Im Zeitraum zwischen 1997-2003 gewann Fink viermal die deutsche Meisterschaft, sowie dreimal den DFB-Pokal. Die Krönung seiner Spielerkarriere war sicherlich der Gewinn der Champions-Leauge 2001. Zum Nationalspieler hat er es in dieser Zeit jedoch nie geschafft. Beim FC Bayern erfüllte er seinen Dienst meist unspektakulär und war jemand, den man heute als klassischen „Rollenspieler“ bezeichnen würde. Jedoch stachen seinem damaligen Trainer Ottmar Hitzfeld schon gewisse Charakteristika eines zukünftigen Trainers ins Auge: „Thorsten dachte als Spieler schon wie ein Stratege und war mit sehr hoher Sozialkompetenz ausgestattet. Wer so ehrlich ist, hat bei der Führung von Menschen keine Probleme.“.<br />
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<strong class='bbc'>Start der Trainerkarriere in Salzburg</strong><br />
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Den Grundstein seiner Trainerkarriere legte Fink bei der zweiten Mannschaft von Red Bull Salzburg, die er in die Erste Liga führte. Danach unterstütze er den großen Giovanni Trapattoni  - unter dem er auch ein Jahr als Spieler beim FC Bayern tätig war – als Co-Trainer der ersten Mannschaft von Red Bull Salzburg. Dies reichte aber zur Ehrgeizbefriedigung bei Weitem nicht aus, sieht sich Fink doch auf Dauer als niemanden, „der nur die Hütchen aufstellt.“.<br />
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<strong class='bbc'>Absturz in Ingolstadt – Mit Basel im Fußballhimmel</strong><br />
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2008 nahm Fink den ersten Cheftrainerposten an und führte den FC Ingolstadt prompt in die 2. Bundesliga. Hier trat auch schon sein immenses Selbstbewusstsein zu Tage. Bei einem Interview sollte er das Erfolgsrezept eines Trainers darlegen und antwortete darauf folgendermaßen: „Ein guter Psychologe. Bin ich. Ein System. Hab ich. Die richtigen Leute aufstellen. Mach ich. Kurzfristig eine Mannschaft motivieren können. Kann ich.“. Den großen Worten folgten in der darauffolgenden Saison jedoch keine Taten. Ganz im Gegenteil: Nach einer Serie von zwölf sieglosen Spielen wurde Thorsten Fink bei Ingolstadt entlassen. Dies schreckte den schweizerischen Topverein FC Basel jedoch nicht ab und so engagierte man Fink 2009. Selbstbewusst wie Fink ist, rückt er auch hier von seiner Spielidee nicht ab, die man vereinfacht unter dem Motto agieren statt reagieren beschreiben könnte. Dazu Finks ehemaliger Spieler bei Ingolstadt Stefan Leitl: „Wir wollten immer unser Spiel durchziehen, mit allen taktischen Mitteln, die wir unter ihm eingeübt haben.“. <br />
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Nach einem durchwachsenen Start in Basel standen am Ende der Saison für Fink die ersten Titel seiner Trainerkarriere zu Buche. Zuerst gewann er den Schweizer Pokal und anschließend auch die Meisterschaft. In der darauffolgenden Champions-League-Saison stand er als Trainer auch erstmals seiner alten Liebe dem FC Bayern gegenüber. Die beiden Spiele gingen zwar verloren, die Leistungen von Basel waren aber durchaus gut. Ebenso gelang es Fink in dieser Saison die Meisterschaft in der Schweiz zu verteidigen.<br />
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<strong class='bbc'>Nächster Karriereschritt oder Karriereknick?</strong><br />
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Finks Trainerleistungen blieben natürlich in der Bundesliga nicht unbemerkt und so tritt er am 17.10.2011 seinen Dienst beim schlingerden Hamburger Sportverein an. Manche mögen sich sicherlich die Sinnfrage dieses Wechsels stellen, trainierte Fink doch bis dato einen Champions-League-Teilnehmer. Und nun der als Himmelsfahrtskommando anmutende Trainerposten in Hamburg. Jedoch kann man dies auch als nächsten logischen Karriereschritt betrachten: das Trainieren eines deutschen Bundesligisten. Der 43-Jährige kann bei dieser Aufgabe genau so viel gewinnen, wie verlieren. Falls er den HSV auf Kurs bringt, hat er sich auch in der Bundesliga einen Namen gemacht und ist seinem Traum, einmal den FC Bayern zu trainieren einen kleinen Schritt näher. Schafft er es aber nicht beim HSV, ist sein Name als Trainer in der Bundesliga wohl fürs erste verbrannt.<br />
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Für Fink spricht auf jeden Fall, dass er Frank Arnesens (Hamburger Sportdirektor) absoluter Wunschkandidat ist und der klamme HSV eine Millionen Euro Ablöse auf den Tisch legte. Dies zeigt das Vertrauen, dass die Hanseaten scheinbar in Finks Trainerfähigkeiten setzen, kann in der Hamburger Medienlandschaft aber auch schnell zum Bumerang werden. Seine Unerfahrenheit als Trainer in der Bundesliga könnte ebenso zu seinem Nachteil angeführt werden. Aber: Fink ist ein Trainer, der gezeigt hat, das er mit Talenten umgehen und sie entsprechend fördern kann. Hier sei nur der Name Xherdan Shaqiri genannt, den Fink beim FC Basel entdeckte und der als einer der großen Talente im Weltfußball gilt. Gerade beim HSV könnte dies in der jetzigen Situation hilfreich sein, besteht der Kader doch aus vielen jungen Spielern, aus denen sein Vorgänger Michael Oenning nicht das Optimum herausholen konnte. Zudem scheint Finks bevorzugtes 4-4-2-System wie für den HSV gemacht zu sein. Krankte das 4-5-1 unter Oenning doch oft daran, dass Mladen Petric nun mal kein alleiniger Stoßstürmer ist. Mit Paolo Guerrero und Petric wären die Hanseaten in der Spitze weniger berechenbar. Für die Außen hat der HSV mit Jansen, Töre, Ilicevic und dem jungen Lam auch viel Potenzial. Dies muss schnellstens abgerufen werden, sonst sieht es für Fink und den HSV düster aus.<br />
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Ral, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 14:22:48 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Greuther Fürth - schaffen es die glücklosen Mittelfranken endlich in die Bundesliga?</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/greuther-furth-schaffen-es-die-glucklosen-mittelfranken-endlich-in-die-bundesliga-r553</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Alle Jahre wieder – der dienstälteste Verein der 2.Bundesliga ist zum wiederholten Male auf der Jagd nach dem Aufstieg in die höchste Spielklasse Deutschlands. Die Rede ist von der Spielvereinigung Greuther Fürth. In elf Saisonen stand man achtmal unter den Top 5 der Abschlusstabelle, doch nie reichte es zum Aufstieg. Jetzt steht man ganz oben – vorerst.</em><br />
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<strong class='bbc'>Das ist Fürth</strong><br />
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Wer kennt sie nicht, die Fürther? So richtig bekannt wurden sie am 14.August 1994, als sie den großen FC Bayern München aus dem DFB-Pokal schossen und so über Nacht ein Ausrufezeichen setzten. Ganz korrekt ist das jedoch nicht: Damals hieß dieser Verein nämlich Vestenbergsgreuth und hatte auch noch nicht sonderlich viel mit den heutigen Fürthern gemeinsam. Doch im Jahre 1996 fusionierte man mit der Spielvereinigung Fürth und wurde zu der heute bekannten SpVgg Greuther Fürth.<br />
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Mit drei Meistertiteln (1914, 1926 und 1929) ist der Zweitligist jedoch kein Unbekannter in Deutschland. Vor prominenten Namen braucht man sich ebenfalls nicht zu verstecken, hatte man doch Spieler wie Dietmar Beiersdorfer, Sami Allagui, Roberto Hilbert oder Heiko Westermann in den eigenen Reihen. Und auch der derzeitige Mannschaftskapitän ist ein alter Bekannter, Innenverteidiger Thomas Kleine (41 BL-Spiele, 8 CL-Spiele), der bereits für Bayer Leverkusen, Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach auflief.<br />
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<strong class='bbc'>Die aktuelle Saison</strong><br />
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Knapp ein Drittel der Saison ist in der 2.Bundesliga gespielt, zum zweiten Mal in diesem Jahrhundert (nach 2004) steht Fürth nach zehn Spieltagen an der Tabellenspitze. Mit lediglich sieben Gegentoren besitzt man außerdem die beste Abwehr der Liga und konnte zusammen mit dem FC St.Pauli ebenso viele Spiele gewinnen. Und das alles mit dem drittjüngsten Kader der 2.Liga (24,7 Jahre im Durchschnitt), nur Energie Cottbus und der TSV 1860 München bauen auf eine jüngere Mannschaft. Mit dem 23-jährigen Christopher Nöthe besitzen die Mittelfranken auch den aktuell führenden der Torschützenliste (sieben Treffer), die er sich jedoch mit dem Frankfurter Alex Meier und dem Cottbuser Dimitar Rangelov teilt. <br />
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Mit dem Kanadier Olivier Occean stellt man einen weiteren treffsicheren Stürmer. Zu Saisonbeginn aus der 3.Liga von den Kickers aus Offenbach nach Fürth gewechselt, fand sich der Angreifer auch schnell in der 2.Bundesliga zurecht und erzielte bis dato fünf Tore in zehn Spielen – an vier weiteren beteiligte er sich mit einem Assist. Auf seiner Visitenkarte standen vor seinem Wechsel bereits 16 Tore in Offenbach und 56 Tore in der norwegischen Liga für Lillestrom SK und Odd Grenland. In den kommenden Spielen muss Trainier Mike Büskens (UEFA Cup Sieger 1997 mit Schalke 04) allerdings auf Stephan Fürstner verzichten, zog sich dieser doch erst vor kurzem eine Knieverletzung zu und kann erst wieder im November in den Spielbetrieb einsteigen. Dazu fehlt der langzeitverletzte offensive Mittelfeldspieler Sebastian Tyrala, der bereits in der Bundesliga bei Borussia Dortmund auflief. Der Deutsch-Pole fällt mit einem Knorpelschaden bis ins Frühjahr 2012 aus.<br />
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<strong class='bbc'>Playmobil wird zu Trolli</strong><br />
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Die erfolgreiche Saison spiegelt sich auch in den Zuschauerzahlen wider. Hatte man am Ende der abgelaufenen Saison einen Zuschauerschnitt von 7.775, erreichte man nach den ersten zehn Spieltagen bereits einen Schnitt von knapp 11.400 in der Trolli Arena der Kleeblätter -  bemerkenswert bei einer Einwohnerzahl von 115.000 Menschen. Vielen wird das Stadion wahrscheinlich noch unter dem Namen „Playmobil-Stadion“ bekannt sein, jedoch wurde 2010 dieser Namenswechsel aufgrund des Sponsoring einer Fruchtgummi-Marke vollzogen. Die Kapazität des Stadions beträgt derzeit rund 15.000 (ca. 9.000 Sitzplätze).<br />
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<strong class='bbc'>Klappt es endlich?</strong><br />
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Weiter geht es in der 2.Bundesliga für die Fürther am Sonntag, zu Hause gegen den zehntplatzierten FC Erzgebirge Aue und in den Wochen darauf gegen Energie Cottbus und Eintracht Braunschweig. Sollten die Kleeblätter auch diese Hürden positiv überstehen, wird die Aufstiegsfrage sicher um einiges konkreter! Und nach all den Jahren des Leidens, der knappen Niederlagen, des knapp verpassten Aufstiegs, wäre es sicher ein ganz besonderer Tag für die SpVgg dieses Ziel endlich zu realisieren.<br />
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Gigi, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 23:28:04 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Borussia Dortmund siegt mit 2:0 im Weser-Stadion: Wie man in Unterzahl gewinnt, wenn alle Spieler ihre Aufgaben erfüllen...</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/borussia-dortmund-siegt-mit-20-im-weser-stadion-wie-man-in-unterzahl-gewinnt-wenn-alle-spieler-ihre-aufgaben-erfullen-r551</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die Zuschauer im Bremer Weser Stadion sahen Freitagabend ein fantastisches Fußballspiel zwischen dem SV Werder Bremen und Borussia Dortmund. Und trotzdem gingen die meisten von ihnen enttäuscht nach Hause, zumal der amtierende Meister, der inklusive Nachspielzeit über 46 Minuten in Unterzahl spielte, den aufstrebenden SV Werder gnadenlos niedertaktierte und schließlich erfolgreich auskonterte.</em><br />
<br />
Das Spiel befand sich von Beginn auf einem hohen technischen und taktischen Niveau. Das Tempo wurde von beiden Teams hoch gehalten, zudem standen sich zwei Teams gegenüber, die im Mittelfeld enorm kompakt standen und ihren jeweiligen Gegenspielern kaum Platz ließen. Zumeist wurden die Kreativspieler beider Teams bereits Sekundenbruchteile nachdem sie an den Ball kamen energisch attackiert. Umso beeindruckender war es, dass dennoch beide Teams in der ersten halben Stunde für gefällige, schnelle und präzise vorgetragene Angriffe sorgen konnten.<br />
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<strong class='bbc'>Moderne Spitzen auf beiden Seiten</strong><br />
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Besondere Rollen in diesem kurzweiligen Fußballspiel nahmen die Solospitzen der beiden Teams ein, die mustergültig vortrugen, wie sich moderne Stürmer zu verhalten haben. Sowohl Claudio Pizarro auf der einen, als auch Robert Lewandowski auf der anderen Seite, bewegten sich in Vorwärtsbewegung bewusst selten an die Brennpunkte des gegnerischen Sechzehnmeterraums, sondern versuchten das Spiel aktiv mitzugestalten. Beide verstanden es gut Bälle zu behaupten, weiter zu verarbeiten und daraufhin wieder mit viel Weitblick zu fordern. In Lewandowskis Fall kam in der zweiten Halbzeit eine weitere Facette hinzu: Um die kompakte Verteidigung für die in Unterzahl spielenden Dortmunder sicherzustellen, agierte der polnische Torjäger als „offensivster Verteidiger“, setzte seine Gegenspieler nicht selten 35 Meter vor dem eigenen Tor unter Druck. <br />
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<strong class='bbc'>Dortmund extrem kompakt und kraftsparend</strong><br />
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Hinter Lewandowski igelte sich Dortmund ein und minimierte die läuferischen Anstrengungen, indem die jeweiligen Mannschaftsteile dicht beieinander standen. Die Mannschaft von Jürgen Klopp schaffte es mit sieben bis acht Spielern hinter den Ball zu kommen und gegen wütend angreifende Bremer einen Abwehrriegel aufzuziehen, ohne sich dabei zu überanstrengen. Wenn der SV Werder einen seiner zahlreichen Richtungswechsel im Mittelfeld startete, mussten die Dortmunder Spieler jeweils nur wenige Meter mitverschieben. Da dies jeder Akteur über 90 Minuten enorm diszipliniert und präzise machte, ging die Mannschaftstaktik in allen Punkten auf und Dortmund schaffte es, die Bremer trotz numerischer Unterlegenheit auszukontern. Dass das 2:0 durch Patrick Owomoyela aus einem Eckball fiel ist schon fast als kurios anzusehen. „Logisch“ wäre ein Tor aus einem der perfekt vorgetragenen Konter gewesen, bei denen der Ball über wenige Stationen bis zum gegnerischen Tor getragen wurde, indem sich drei bis vier Dortmunder Spieler mit effizientem Laufspiel, sowohl mit als auch ohne Ball, in Position brachten – und so erneut „gemeinsam“ Kraft sparten.<br />
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<strong class='bbc'>Werder kreiert zu wenige Chancen</strong><br />
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Werder Bremen musste sich in einem Spiel geschlagen geben, in dem man den Gegner grundsätzlich kontrollierte und eine Halbzeit in Überzahl spielte. Dass die Dortmunder Menschenmauer nicht überwunden wurde, lag jedoch nicht nur am guten Spiel des Meisters, sondern auch an unpräzisen und unentschlossenen Bremer Offensivspielern. Chancen waren da: Philipp Bargfrede schlug einen Pass zum im Abseits stehenden Offensivfreigeist Markus Rosenberg, als er selbst vom Elfmeterpunkt aus abschließen hätte müssen. Schüsse von Mehmet Ekici und Claudio Pizarro wurden geblockt, ein abgefälschter Kracher von Lukas Schmitz klatschte von der Unterkante der Latte wieder ins Feld zurück. Der Hauptgrund dafür, dass Werder keinen Treffer erzielte war jedoch der, dass die Norddeutschen zu wenige Torchancen kreieren konnten bzw. sich das Leben im Aufbauspiel durch fehlende Lockerheit und zu wenig Mut zum Risiko zu schwer machten. Spieler wie Diego, der sich seinerzeit gerne ein Herz fürs Geniale/Unerwartete nahm, fehlen derzeit in der Elf von Thomas Schaaf. Daran konnte auch der von den Bremer Fans häufig verschmähte Aaron Hunt, der eine seiner besten Saisonleistungen zeigte, nichts ändern. Es war vieles durchaus brav, dynamisch und kampfkräftig, aber kaum ein Spieler traute es sich zu, den Gegner durch eine Einzelaktion zu überraschen. Die drei missglückten Weitschussversuche des Innenverteidigers Naldo sind am ehesten in diese Kategorie einzuordnen, waren jedoch schlichtweg schwach. <br />
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<strong class='bbc'>Perisic als enfant terrible, Papastathopolous als Schwächster</strong><br />
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Auf der anderen Seite war es eine Einzelaktion, die das Spiel mitentschied. Der junge Kroate Ivan Perisic, der später völlig zurecht nach zwei übermotivierten Fouls die gelb-rote Karte sah, packte seinen griechischen Gegenspieler Sokratis Papastathopolous mit einem Übersteiger und einem schnellen Schritt ein, knallte den Ball platziert hoch ins kurze Eck und stellte damit kurz vor der Pause auf 1:0 für Dortmund. Es war die Einzelaktion, auf die der Bremer Anhang bei ihrem Team vergeblich wartete. Bremens Rechtsverteidiger Papastathopolous war aber nicht nur aufgrund des verlorenen Zweikampfs vor dem ersten Gegentor und den beiden erlittenen Fouls, für die Perisic vom Platz musste, einer der auffälligsten Spieler der Partie. Der 23-jährige Grieche zeigte, dass er Potential hat, einer der unangenehmsten Gegenspieler der Bundesliga zu werden: Schon alleine aufgrund der vielen kleinen Mätzchen, die der Ex-Serie-A-Legionär in nahezu jedem Duell mit seinem jeweiligen Gegenüber auspackt. Gleichzeitig zeigte er aber auch, dass er zu einem Lieblingsgegenspieler werden könnte: Der Grieche war technisch eindeutig der schwächste Mann auf dem Feld. Ebenfalls schwach zeigte sich einmal mehr Marko Marin, der sich aufgrund seiner unterlegenen Physis nie durchsetzen konnte. Auf der anderen Seite lieferten die zuletzt fehleranfälligen Dortmunder Abwehrspieler rund um Neven Subotic und Mats Hummels wieder starke Leistungen.<br />
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<strong class='bbc'>Kein Arnautovic, kein Prödl, dafür aber Leitner</strong><br />
<br />
Und die Österreicher? Sebastian Prödl saß über die volle Spielzeit auf der Ersatzbank und Marko Arnautovic ist weiterhin rotgesperrt. Den Österreicherbeitrag lieferte Dortmund, als Jürgen Klopp eine Minute vor Schluss den 18-jährigen Moritz Leitner, einen „Ex-Österreicher“, einwechselte. Leitner ist Sohn eines deutschen Vaters und einer österreichischen Mutter, hält ursprünglich die österreichische und seit 2010 auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Er schnupperte gegen Werder Bremen zum zweiten Mal Bundesligaluft, ist für das österreichische Nationalteam jedoch kein Thema mehr: In der U17 spielte er noch für sein Mutterland, seine U19- und U21-Erfahrungen macht er jedoch für Deutschland... das übrigens so manchen fantastischen Schiedsrichter hat! Das Spiel war ausgezeichnet, einige Spieler waren sehr gut, der Schiedsrichter (samt Team) war trotzdem der Beste. Keine Fehler, großes Fingerspitzengefühl und nie im Begriff eine flotte und ansehnliche Partie unnötig aus den Rudern laufen zu lassen. Gratulation daher nicht nur nach Dortmund, sondern auch an Florian Meyer und Kollegen!<br />
<br />
Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 21:22:19 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Groundhopper's Diary | Dynamo Dresden erwischt die Münchner Löwen auf dem falschen Fuß!]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/groundhoppers-diary-dynamo-dresden-erwischt-die-munchner-loewen-auf-dem-falschen-fuss-r517</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die längste Tradition aller besuchten Vereine hat wohl der TSV 1860 München. Dieser wurde 1848 gegründet und trat 1860 das erste Mal offiziell auf. Vorher wurde im Geheimen trainiert, da Turnvereine damals als „Anstalten der moralischen Verpestung“ galten. - Nun ja, sieht man sich die Finanzgebarung so mancher Profivereine an, sind sie es zum Teil heute immer noch - wenn es auch damals anders gemeint war. Doch zurück zum Thema: 1899 wurde die Fußballsektion gegründet, welche ab 1926 im neu errichteten Stadion an der Grünwalder Straße ihre Heimspiele austrug. Die beste Zeit hatten die Sechziger nach Kriegsende. Ab 1945 spielten sie fast durchgehend in der höchsten deutschen Spielklasse und schafften 1964 den Pokalsieg, 1966 wurden sie deutscher Meister. In den siebziger Jahren begann der langsame und stetige Abstieg des Klubs. 1970 wurden sie erstmalig zweitklassig, 1981 stiegen sie schließlich – intern zerstritten und stark verschuldet – in die Bayernliga ab. Mitte der Neunzigerjahre bis 2002 folgte ein kurzes Zwischenhoch mit UEFA-Cup-Teilnahme und einer knapp verpassten Champions-League-Qualifikation, ehe das Kartenhaus 2002 wieder zusammenbrach und 2004 der neuerliche Absturz in die 2. Liga erfolgte. Seitdem wird mit wechselndem (finanziellen) Einsatz und Erfolg der Wiederaufstieg versucht. Heuer starteten sie gut in den Herbst, aktuell liegt man mit fünfzehn Punkten auf Rang sechs. Um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren, sind gegen derzeit schwächelnde Dynamo Dresdner drei Punkte sicher fix eingeplant.</em><br />
<br />
Dynamo Dresden wurde 1953 gegründet und nach einem Anfangsfurioso fand man sich bald in der zweiten und dritten Leistungsstufe der DDR wieder, wo der Verein auch bis Anfang der Siebzigerjahre bleiben sollte. Dann kehrte der Erfolg in Dresden ein, Dynamo wurde nicht nur in der Oberliga, der ersten Leistungsklasse der DDR, sondern auch internationaler Stammgast. Fast jedes Jahr war man im Pokal der Landessieger oder Pokalsieger zu finden, meist auch mit späteren Viertelfinal-Einzügen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands teilte Dynamo jedoch das Schicksal der meisten Klubs aus der ehemaligen DDR, da man den westlichen Vereinen finanziell einfach nicht gewachsen war. Trotzdem hielt sich Dynamo vier Jahre in der Bundesliga, bis man wegen Lizensierungsproblemen in die dritte Leistungsstufe zwangsabsteigen musste. Die meisten Spieler verließen ablösefrei den Verein, allein was blieb waren die Schulden und so musste man ein Jahr danach den bitteren Weg in die Landesliga gehen. Dank der Treue der Fans, nachhaltiger Arbeit und konsequentem Schuldenabbau konnte sich Dynamo wieder in die 2. Liga vorarbeiten. Der Herbst 2011 begann mit einer runderneuerten Mannschaft zwar nicht so prickelnd, aktuell steht man am dreizehnten Tabellenplatz nur einen Punkt vor den Abstiegsrängen. Zwei Siegen und einem Unentschieden stehen sechs Niederlagen gegenüber. Um Ärgeres zu verhindern sollte man heute also zumindest nicht verlieren.<br />
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<strong class='bbc'>Die Fahrt</strong><br />
<br />
Der Groundhopper hatte die Fahrt nach München bereits am Vortag gemacht und in Ismaning übernachtet. Die Fahrt in die Allianz-Arena war wegen der Unkenntnis der Örtlichkeit trotzdem ein wenig problematisch, aus der veranschlagten Fahrzeit von 10 Minuten wurden dann eher 40. Das Parkhaus war gut gefüllt, gottseidank fährt der Groundhopper ein kleines Auto, sonst wäre die Suche wohl länger ausgefallen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Das Stadion und das Spiel</strong><br />
<br />
Die Allianz-Arena war der Höhepunkt der Tour. Schon als der Groundhopper das Parkhaus verließ und einen ersten Blick auf das beeindruckende Bauwerk warf, kam die beeindruckende Stimmung schon ein wenig hoch. Mit viel Glück ersparte er sich das Anstellen am Ticketschalter, was wahrscheinlich eine Herausforderung gewesen wäre – hier gibt’s eindeutig Verbesserungspotential. Mitten im ärgsten Gedränge sprach ihn ein Mann an und fragte, ob er ihm eine einzelne Sitzplatzkarte abkaufen möchte, was dem Groundhopper nicht nur 6 Euro, sondern auch eine geschätzte halbe Stunde Anstellen in Hitze und Gedränge ersparte. <br />
<br />
Kaum hatte er das Stadion betreten, hörte er schon die Schlachtgesänge der Fanblocks. Nach erfolgreichem Erwerb eines Bechers Eistee (war auch wieder ein bisschen mühsam, man kann nicht bar bezahlen, sondern braucht eine Art Wertkarte dafür) begab er sich auf seinen Platz. Die Atmosphäre war überwältigend. Obwohl auch nur zur Hälfte gefüllt, hatten doch fast 40.000 Leute den Weg ins Stadion gefunden. Es standen einander zwei gewaltige Fanblöcke gegenüber, die Chants waren mächtig und trotz gefühlter 50 Grad Celsius Gänsehaut erzeugend. Musik wurde in normaler Lautstärke gespielt und von den Blocks mit Leichtigkeit übersungen. Die ersten Pfiffe gab es, als die Mannschaften zum Aufwärmen die Arena betraten, von den jeweils gegnerischen Blöcken. Es waren auch einige „Scheiß-.......“- Chants zu hören, die Stimmung war wesentlich aufgeheizter als in den bisherigen Partien der Tour. Viel Polizei und Security zeugten auch von der Brisanz der Begegnung. Zusammenstöße gab es aber, soweit es der Groundhopper mitbekam, keine, soviel sei bereits jetzt erwähnt.<br />
<br />
Und dann erfolgte auch schon der viel umjubelte Anpfiff. In den ersten Minuten  begannen beiden Mannschaften nervös, doch Dynamo legte die Unsicherheit bald ab und trug seine Angriffe beherzt vor. Die Sechziger hingegen bauten ihr Spiel umständlich auf und waren sich teilweise selber im Weg. Nach einer Viertelstunde dann das 1:0 für Dynamo aus einem Standard, etwa fünf Minuten später fiel das schön heraus gespielte 2:0. Die Sechziger nebst ihrem Anhang waren geschockt, man hörte nur mehr den Dynamo-Block, den dafür umso lauter. Sechzig versuchte den Anschlusstreffer, lief sich aber ein ums andere Mal in der gut stehenden Dynamo-Abwehr fest. Bis auf ein paar Halbchancen sah aus dem Spiel nicht mehr heraus. Es wirkte überhaupt wenig dynamisch, was die Gastgeber boten, und so mischten sich bald Pfiffe in den wiedererstarkenden Sechziger-Support. Dynamo genügte es, die Führung in die Pause zu bringen, und so blieb es dann auch dabei.<br />
<br />
In der Pause unternahm der Groundhopper den Versuch, einen schattigen Sitzplatz zu ergattern, allein bei dem Andrang war das leider nicht möglich (der dritte Rang der Breitseite war geschlossen). Trotzdem genoss er die beeindruckende Stimmung des Stadions. Die zweite Halbzeit begann für den Groundhopper also wie die erste in der prallen Sonne. Auch an der Charakteristik des Spiels hatte sich nicht viel geändert. Dynamo stand taktisch gut und mit britischen Tugenden, Sechzig bemüht nach vorne, Zählbares sah nicht heraus. Dann ging es schnell. Innerhalb von einer Viertelstunde schoss Dynamo zwei weitere Tore (eines nach einem grauenvollen Rückpass der Sechziger) und Sechzig schwächte sich selbst durch eine rote Karte, womit die Partie de facto entschieden war. Dynamo gab sich daraufhin lockerlässig und wurde auch prompt mit dem Anschlusstreffer bestraft. Ein Freistoß von halblinks, drei Spieler stiegen auf, keiner kam zum Kopfball und der Ball hüpft ins Tor. Eine Situation, wo der Goalie immer schlecht aussieht, in Wirklichkeit aber kaum was dafür kann. Dynamo agierte daraufhin wieder konzentrierter und hätte aus Kontern die Führung sogar noch weiter ausbauen können, Sechzig weiter mit dem Prädikat „bemüht“. So lief das Spiel mit dem einen oder anderen Aufreger dahin, ehe ein Sechziger nach einem beherzten Alleingang durchs Mittelfeld den Schlusspunkt zum 2:4 mit einem schönem Weitschusstor setzte. Die Sechziger schlichen geschlagen in die Kabine, während der Dynamo-Block entfesselt weiter sang und die Mannschaft noch bis etwa eine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff abfeierte.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Fazit</strong><br />
<br />
Was für ein Erlebnis! Das absolute Highlight der Tour. Wahnsinns-Stimmung, toller Support mit wie gesagt hohem Gänsehaut-Faktor in einem innen wie außen beeindruckenden Stadion. Wie ist das erst, wenn die Bayern hier spielen? Jedenfalls ein Erlebnis, an das sich der Groundhopper noch lange erinnern wird. Unglaublich auch der Gästesektor. Von den 40.000 Besuchern die knappe Hälfte Gästefans. Und obwohl die Emotionen fast greifbar waren, kam es zu keinen unschönen Szenen, alles lief gesittet ab. Absolut empfehlenswert!       <br />
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Albert Weniweger, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 17:44:35 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Groundhopper's Diary | Defensivfiasko in der Audi-Stadt: Ingolstadt unterliegt dem VfL Bochum mit 3:5!]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/groundhoppers-diary-defensivfiasko-in-der-audi-stadt-ingolstadt-unterliegt-dem-vfl-bochum-mit-35-r508</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der FC Ingolstadt 04 entstand 2004 durch die Fusion der ausgegliederten Fußballsektionen der Sportvereine MTV 1881 Ingolstadt und ESV Ingolstadt. Mit einer bekannten Automarke hatte man einen potenten Sponsor gefunden, der nicht nur die Vereinsgründung möglich machte, er finanzierte auch den Bau des 2010 neu eröffneten Stadions, in dem die Heimspiele ausgetragen werden. Der FC Ingolstadt stieg nach seiner Gründung in die Bayernliga ein und 2006 in die Regionalliga auf. Durch die Änderung der Profiligaformate spielte die Mannschaft ab 2007 nach geschaffter Qualifikation in der 3. Liga, stieg 2008 in die 2. Liga auf, 2009 wieder ab und 2010 schloss man die 3. Liga mit dem 3. Platz ab.</em> <br />
<br />
In zwei spannenden Relegationsmatches gegen Hansa Rostock schaffte der FC Ingolstadt den Aufstieg in die 2. Liga, wo 2011 nach wechselhaften Erfolgen die Liga letztendlich gehalten werden konnte. Eine kurze, aber bewegte Historie also. Im Herbst 2011 war die Mannschaft so weit so gut in die Saison gestartet und steht aktuell auf dem 12 Platz. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt allerdings nur zwei Punkte, daher ist ein Sieg gegen den weitaus schlechter in die Saison gestarteten VfL Bochum schon fast Pflicht. <br />
<br />
Eine etwas längere Vergangenheit hat der eben genannte VfL Bochum hinter sich. Genauso wie der FC Ingolstadt entstand dieser Verein aus dem Zusammenschluss dreier Vorgängervereine, nämlich den krisengeschüttelten TuS Bochum, Turnverein 48 und Germania 06 Bochum - aber eben etwas früher, genauer gesagt 1948. Wechselhaft auch die Erfolge: 1971 wurde erstmals der Aufstieg in die höchste Liga Deutschlands gefeiert, dort spielte man jedoch ständig gegen den Abstieg, zumeist mit Erfolg, 1993 das erste Mal nicht. Daraufhin mutierte der VfL Bochum zur klassischen Fahrstuhlmannschaft mit etlichen Auf- und Abstiegen, so etwas wie Langeweile kam in der Fangemeinde jedenfalls keine auf. Besonderes Herzflimmern bescherte der Verein seinen Fans 1997, als man sich für den UEFA-Cup qualifizieren konnte und auch bis zum Achtelfinale dabeiblieb. Der Höhenflug währte allerdings nur kurz und schon im Jahr darauf nahm man den Fahrstuhlbetrieb wieder auf. Der letzte Aufstieg gelang 2006, auf drei ganz respektable Jahre in der 1. Liga folgte jedoch 2010 der unvermeidbare Abstieg. Beim Versuch des postwendenden Wiederaufstiegs scheiterte man in der Relegation an Borussia Mönchengladbach. Die heurige Saison begann schlecht: Bis letzte Woche stand der VfL noch auf einem Abstiegsplatz. Als Konsequenz dieser Misere hatte man sich vor zwei Wochen von Trainer Friedhelm Funkel getrennt. Unter dem Interimscoach Bergmann zeigte sich die Mannschaft jedoch verbessert und siegte gegen den MSV Duisburg verdient mit 2:1. Man darf auf das heutige Match also gespannt sein. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Die Fahrt</strong><br />
<br />
Sehr zeitig für des Groundhoppers Verhältnisse, nämlich um 7:30 Uhr morgens, musste er den Federkern verlassen um pünktlich um 09:00 Uhr gen Ingolstadt aufzubrechen. Wie schon am Vortag herrschte bestes Reisewetter und so verlief die Fahrt im Wesentlichen ereignislos. Um etwa 11:30 Uhr erreichte er den Sportpark und besorgte erst einmal die Eintrittskarte. Nach dem Erkunden der umliegenden Gegend (Industriegebiet – nicht besonders spannend) betrat er das Stadion.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Das Stadion und das Spiel </strong><br />
<br />
Der FC Ingolstadt 04 ist ein wie gesagt sehr junger Verein und mit RB Salzburg strukturell durchaus vergleichbar. Es gibt kaum richtige Fans, die meisten Besucher sind Zuschauer, Interessierte und Sympathisanten. Der Verein nimmt sich sehr der Kinder und Jugendlichen an, günstige Kartenpreise für diese Besuchergruppe (und deren Begleitung) sollen sie ins Stadion locken. Tatsächlich ist es aber nicht einmal zur Hälfte gefüllt und wie in Salzburg ist der Auswärts-Block größer und stimmgewaltiger als der Heim-Block. Die Bochumer legen den Support eher lateinamerikanisch an, während der Heimblock zwischen <em class='bbc'>british old school</em> und neuerer Prägung liegt. Das Stadion ist ebenfalls ähnlich wie Siezenheim ein modernes Wohlfühl-Stadion - allerdings mit nur einem Rang -, allein die Schalensitze hätten etwas großzügiger ausfallen können. Der Groundhopper kam zwischen zwei gestandenen Bayern in Wiesn-Outfit zu sitzen und hatte kaum Platz zum Atmen. Zwei ultramoderne Video-Walls zeigten den Spielstand und die Szenenwiederholungen in einer tollen Bildqualität. Als die Aufstellungen durchgesagt wurden, stellte der Groundhopper erfreut fest, dass mit Ramazan Özcan ein Österreicher in der Startaufstellung Ingolstadts stand. <br />
<br />
Die Partie begann auch gleich flott, Bochum mit einem 3-4-1-2 offensiver als Ingolstadts 4-4-2, soweit das für den Groundhopper erkennbar war. Chancen im Minutentakt hüben wie drüben, ein Match ganz nach dem Geschmack des Groundhoppers. Nach 25 Minuten stand es nach etlichen groben Abwehrpatzern Bochums 2:0 für die Hausherren, was an der Stimmung jedoch kaum etwas änderte. Der Block der Ingolstädter war immer noch deutlich leiser als der Bochums. Nach etwa einer halben Stunde fiel der Anschlusstreffer was sogar zu noch einer Steigerung des Bochumer Supports führte. Kurz vor Schluss jedoch das sehr schön heraus gespielte 3:1, dann ging es ab in die Kabine. <br />
<br />
In der Pause gab eine Kindergruppe einen einstudierten Chant zum Besten, was in Kombination von martialischem Gesang und den hohen Kinderstimmen doch sehr putzig rüberkam. Die Leute applaudierten auch brav und die Kinder freuten sich - so soll es sein.  <br />
<br />
Die zweite Halbzeit suchte sich der Groundhopper aus Platzgründen ein Stehplätzchen ganz oben, von wo man sogar noch besser sah als von seinem Mittelplatz zuvor. Die zweite Hälfte begann da, wo die erste aufgehört hatte, nur stand Ingolstadt deutlich tiefer, man wollte die Partie offensichtlich „heim spielen“ und hoffte auf den ein oder anderen Konter. Die Gäste nahmen das Spiel auch gleich in die Hand und bereiteten der Innenverteidigung und den Sechsern der Ingolstädter viel Mühe. Özcan musste mehrmals in extremis retten, gegen das 3:2 in etwa der 60. Minute war er aber dann machtlos. Die Verteidigung Ingolstadts <em class='bbc'>schwamm</em> - wie man auf gut Wienerisch sagt – <em class='bbc'>wie ein Häusltschick</em>. Mit Knasmüller kam dann der sogar zweite Österreicher aufs Feld (damit hatte das Match eine in etwa so große Österreicher-Beteiligung wie das <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/groundhoppers-diary-red-bull-salzburg-besiegt-slovan-bratislava-auf-dem-platz-unterliegt-aber-auf-den-raengen-r499' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Europa-League-Spiel in Salzburg</a>), doch auch er konnte den Ausgleich kurz danach nicht verhindern, hier griff ausnahmsweise mal Özcan daneben und wurde zur tragischen Figur. In der Schlussphase netzten die Bochumer aus Kontern sogar noch zwei weitere Male und besiegelten damit die schlimme 3:5-Heimniederlage Ingolstadts. Die Stimmung der Fans waren zwiespältig, von einem „naja, beim nächsten Mal wird’s besser“ über „i hob’s glei gsogt, die taug’n nix“ bis hin zu absoluter Fassungslosigkeit. Die Mannschaft wurde bei der Verabschiedung jedenfalls gnadenlos ausgepfiffen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Fazit</strong><br />
<br />
So ein verrücktes Match hatte der Groundhopper noch nie gesehen (und auch kaum so viele Abwehrfehler in einer einzigen Partie). Spannung und Dramatik gab’s aber von der ersten bis zur letzten Minute, hier bekamen die Zuschauer für ihr Geld durchaus etwas zu sehen. <br />
<br />
Vom Gesamterlebnis her kann man Ingolstadt durchaus mit Siezenheim (vielleicht mit Ausnahme der Disco-Einlage) vergleichen. Wahrscheinlich ist es für junge Vereine schwer, in kurzer Zeit große und eingeschworene Fanblöcke zu rekrutieren, daher wahrscheinlich auch das Engagement für die jüngere Besuchergruppe, quasi die „Ultras“ von morgen. Ob und wie das Konzept aufgeht, wird man in fünf bis fünfzehn Jahren sehen.   <br />
<br />
Albert Weniweger, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 00:28:10 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Theo Zwanziger hat auf alles eine Antwort und vergisst seinen großen Kampf</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/theo-zwanziger-hat-auf-alles-eine-antwort-und-vergisst-seinen-grossen-kampf-r469</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Seit 2006 leitet Theo Zwanziger die Geschicke des Deutschen Fußballbundes. Dass der ehemalige Schatzmeister des DFB einige Dinge richtiger macht als Österreichs Pendants, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass sich Zwanziger überall zu so gut wie jedem Thema, das mit Fußball zu tun hat, verwässert aber seine Worte.</em><br />
<br />
25. August 2011: Philipp Lahms Autobiographie: "Unsere Nationalspieler müssen sich ihrer besonderen Verantwortung in der Öffentlichkeit bewusst sein." - 29. August 2011: Wann spielt RB Leipzig in der Bundesliga? "Ich glaube, dass der Weg, den beispielsweise Hoffenheim gegangen ist, von RB nicht eins zu eins nachgegangen werden kann." - 30. August 2011: Investoren im Fußball? "Wenn das Kapital eines Investors für den Fußball in seiner gesamten Breite verantwortungsbewusst eingesetzt wird, sehe ich das eher positiv." - 15. September 2011: Ballack aus dem Nationalteam entfernt? "Ich halte das für einen ganz normalen Vorgang." - 20. September 2011: Der richtige Umgang im Stadion? "Durch unter die Gürtellinie gehende Beleidigungen werden Eltern und Kinder vom Stadion-Besuch abgeschreckt, weil Eltern natürlich an die Vorbild-Wirkung für ihre Kinder denken müssen.“<br />
<br />
<strong class='bbc'>Zu viel des Guten?</strong><br />
<br />
Theo Zwanziger hat auf so gut wie alles eine Antwort. Aber ob das auch sinnvoll ist, bleibt dahingestellt. Bereits am 1. September veröffentlichte die Berliner TAZ eine Satire über Zwanziger, genauer gesagt wurde sein Steckenpferd, die Homophobie, kritisiert. Der DFB-Präsident sieht sich nun Gegenwind ausgesetzt, welchen er selber zu verantworten hat. Ihm wird die Forderung nach einer Verpflichtung der Vereine zum Suchen homosexueller Spieler in den Mund gelegt. Durch diverse Stehsätze zu vielen Themen verliert sein Kampf für Toleranz an Substanz. Das ist auf alle Fälle schade, sieht sich doch gerade der Fußball vonseiten der Hardcore-Fans in Deutschland und Österreich immer öfter für das genaue Gegenteil missbraucht.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Einsamer Rufer</strong><br />
<br />
Passt Zwanziger nicht auf, so geht sein Kampf verloren. Wer zu viel sagt, vergisst das Wesentliche. Oben angeführte Sätze sind Aussagen, die im Grunde gar nicht getätigt werden müssen. Der Einwand, Homophobie und Rassismus müsse 2011 nicht kommentiert werden, stimmt hingegen nicht. "Schwul", "Judas", "Neger" - das Vokabular auf Fußballplätzen bietet diesbezüglich Mannigfaltiges, welches aber keinen Mund verlassen sollte. Positioniert sich der Präsident nun als Don Quichote - und so muss man ihn leider nach wie vor bezeichnen - bereitet er sich selber keinen Gefallen, wenn er neben den Windmühlen, die die Stadien verseuchen, auch noch jeden noch so kleinen Löwenzahn zunichtemachen will.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Reden ist Silber	</strong><br />
<br />
Der Fußball hat neben Rassismus und Homophobie 2011 noch mehr Probleme: Wettskandale, Gewalt, Finanzen. Ersteres ist ein Fall für die Staatsanwaltschaft, Zweiteres für die Exekutive und Letzteres das Steckenpferd von UEFA-Präsident Michel Platini. Ob Zwanziger Oberlehrer-mäßig Dinge, die zum A-Team gehören (Ballack), ins Fußballunterhaus (RB Leipzig) oder das Verhalten der Spieler (Lahm) kommentieren muss, ist eigentlich keine Frage, sondern unnötig. Die Konzentration auf sein eigenes Steckenpferd hat viel mehr Substanz. Spricht er über die Enttabuisierung der Homosexualität im (Männer-)Fußball, hört die Welt zu. Phrasendreschen zu "eigentlich eh allem" ist nicht dienlich, Schweigen ist Gold.<br />
<br />
Menschen in der Position eines Theo Zwanzigers neigen zur Selbstüberschätzung. Die beinahe täglichen Meldungen von Äußerungen über jeden oder jedes noch so kleinen "Skandal oder Skandälchen", so nennt es auch der renommierte <em class='bbc'>Spiegel</em>, verwässern die Grundbotschaft und den großen Kampf des einflussreichen Mannes an der Spitze des DFB.<br />
<br />
Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 08:58:56 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Football at its best – die bemerkenswertesten, kuriosesten, legendärsten Fußballspiele aller Zeiten (Teil 6)</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/football-at-its-best-die-bemerkenswertesten-kuriosesten-legendaersten-fussballspiele-aller-zeiten-teil-6-r442</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Folge 6: Bayern – Nürnberg 1994 oder das Spiel mit dem „Phantomtor“ des Thomas Helmer. Ein Bericht über eine Fehlentscheidung des Schiedsrichter-Teams, die in die Geschichte der deutschen Bundesliga einging und welche Auswirkungen dieser Fehlpfiff hatte.</em><br />
<br />
Wir schreiben den 23. April 1994. Im Münchner Olympiastadion treffen am 32. Spieltag der FC Bayern München und der 1. FC Nürnberg aufeinander. Nichts deutete darauf hin, dass dieser Tag in die Geschichte eingehen sollte. Doch dies tat er und der große Leidtragende würde ein Mann namens Jörg Jablonski sein. Aber alles der Reihe nach.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Chancentod Helmer</strong><br />
<br />
Drei Spieltage vor Schluss: Der 1. FC Nürnberg kämpfte gegen den Abstieg, beim FC Bayern ging es mal wieder um die Meisterschale. Im 159. Bayern-Derby erzielten die Münchner beim Stand von 0:0 ein nicht alltägliches Tor. Es war die 24. Minute und es geschah nach einem Eckball. Der Ball fiel Thomas Helmer vor die Füße. Diesem gelang das Kunststück den Ball aus kürzester Distanz links am Nürnberger Tor vorbei zu stolpern. Was für eine Chance! Helmer half anschließend dem am Boden liegenden Nürnberger Keeper Andreas Köpke hoch und die beiden scherzten noch darüber, wie Helmer diese Chance vergeben hatte können. Die 22 Spieler und wohl auch alle Zuschauer im Stadion gingen von einer Spielfortsetzung per Abstoß für die Nürnberger aus. Doch einer hatte was dagegen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Krasse Fehlentscheidung</strong><br />
<br />
Linienrichter Jörg Jablonski war überzeugt, der Ball hätte die Linie vollständig überquert und gab seinem Schiedsrichter das Zeichen für Tor. Die Fernsehbilder zeigten eindeutig, dass der Ball nie und nimmer auch nur annähernd hinter der Torlinie war. Doch Schiedsrichter Hans-Joachim Osmers folgte der Entscheidung seines Assistenten und zeigte auf den Mittelpunkt. Die Bayern-Spieler jubelten und beglückwünschten Helmer zu seinem Tor. Die Nürnberger Spieler waren naturgemäß erbost und redeten auf den Schiedsrichter ein, er solle die Entscheidung zurücknehmen. Doch der Referee blieb dabei – Tor für die Bayern. Schlussendlich endete die Partie 2:1 für den FC Bayern. Die Nürnberger hatten noch dazu kurz vor Schluss einen Elfmeter vergeben.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Protest der Cluberer</strong><br />
<br />
Die Nürnberger legten nach dem Spiel Protest gegen das Ergebnis ein. Es gab keine Zweifel, dass die Entscheidung des Schiedsrichter-Gespanns falsch war. Aber eine Korrektur einer solchen Tatsachenentscheidung sah das Regelwerk der FIFA nicht vor. Dass es dennoch zur Neuansetzung des Spiels kam, lag daran, dass das deutsche Sportgericht einen Regelbruch des Schiedsrichters erkannt haben wollte. <br />
<br />
Da der Haupt-Schiedsrichter bei seiner Torentscheidung sich nicht sicher war ob der Ball im Tor gewesen sei, habe er Blickkontakt mit seinem Assistenten gehalten, welcher ihm dann Tor signalisiert habe. Die dann unterlassene Kontaktaufnahme zwischen Schiedsrichter und Assistenten begründe einen Regelbruch. So jedenfalls die etwas konstruiert wirkende Begründung des Sportgerichts.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Rüffel von der FIFA und ein Kantersieg</strong><br />
<br />
Da bei einem solchen Regelbruch nun eine Neuansetzung des Spiels möglich war, gab der DFB dem Protest der Nürnberger statt und ordnete ein Wiederholungsspiel an. Die FIFA protestierte gegen diese Entscheidung und der DFB erhielt einen Rüffel vom Weltfußballverband. Doch es gab keine weiteren Konsequenzen und das Wiederholungsspiel fand statt. Dieses war dann eine klare Sache für die Bayern, die das Spiel mit 5:0 gewannen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Die Leiden des Herrn Jablonski</strong><br />
<br />
Für Linienrichter Jörg Jablonski war die Bundesliga-Karriere mit dem Spiel mit dem „Phantomtor“ beendet. Zwei Jahre lang leitete er noch einige Spiele in der Regionalliga. Doch nach zwei Jahren gab er auf. "Die Häme der Zuschauer war so groß, dass ich dann doch aufhörte", sagte er später in einem Interview.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Auswirkungen auf die Endtabelle</strong><br />
<br />
Am Ende der Saison krönte sich der FC Bayern zum Meister und Nürnberg musste in die <br />
2. Bundesliga absteigen. Pikantes Detail am Rande: Hätte es das Phantomtor nicht gegeben und hätte es somit ein Unentschieden statt eines Bayern-Sieges gegeben, wäre Nürnberg nicht abgestiegen. Und der Meister hätte nicht Bayern sondern Kaiserslautern geheißen.<br />
<br />
Und hier ein Video zum „Phantomtor“:<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/SsYfZFvexmQ"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/SsYfZFvexmQ" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<br />
fußboller, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 12:13:11 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Update aus Deutschlands zweiter Liga: Fürth und St.Pauli obenauf, Aachen wechselt den Trainer aus</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/update-aus-deutschlands-zweiter-liga-furth-und-stpauli-obenauf-aachen-wechselt-den-trainer-aus-r439</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Man sagt immer, dass die Länderspielpause vor allem für die Vereine der zweiten Liga dazu dient, durch ein erhöhtes Trainingspensum die Leistung der Mannschaft als Ganzes zu verbessern. Oft drehen bisher schwache Mannschaften danach so richtig auf, andere, die vorher oben mitgespielt haben, brechen nach dieser Pause gerne mal ein. Nicht so in der 2. Deutschen Bundesliga. Hier ist weiterhin alles wie vorher.</em><br />
<br />
<br />
<strong class='bbc'>Hansa baut 0:0-Serie aus, Braunschweig bleibt bester Aufsteiger</strong><br />
<br />
Im Duell der beiden direkten Aufsteiger trennten sich Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig mit 0:0. Während die Braunschweiger unter ihren Möglichkeiten blieben, war es für Hansa mittlerweile das fünfte 0:0 im siebten Ligaspiel.<br />
<br />
Bemerkenswert in diesem Spiel: Der Spieler, der von allen Zweitligaspielern aufgrund seines Bartwuchses die größte Aufmerksamkeit der Medien genoss, Matthias Holst, feierte nach 14 Monaten Verletzungspause endlich sein Comeback. Einziger „Nachteil“: Der viel beschriebene Bart ist nun ab und wird wohl hoffentlich nie mehr so lang werden.<br />
Während sich Hansa nun auf Platz 15 befindet, ist die Eintracht aus Braunschweig mit dem vierten Platz immer noch erstaunlich gut dabei.<br />
<br />
Der dritte Aufsteiger, Dynamo Dresden, gewann im Montagsspiel gegen die bisher schwachen Bochumer. Der Anschlusstreffer zum 2:1 war dabei nur Ergebniskosmetik.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Eintracht Frankfurt wieder nur mit Unentschieden im eigenen Stadion</strong><br />
<br />
Nicht nur Hansa Rostock sammelt fleißig Unentschieden. Auch die Frankfurter Eintracht kommt im eigenen Stadion nicht zum Siegen. Diesmal waren sie der Niederlage aber deutlich näher. Zweimal führte Energie Cottbus, ehe die Hessen durch Tore der Neuzugänge Mohamadou Idrissou und Rob Friend den Ausgleich erzielten. Die vielen Unentschieden verhindern im Moment einen besseren Tabellenplatz der Frankfurter. Sie stehen nun sogar hinter Aufsteiger Braunschweig und ihrem Gegner des Spieltages, auf Platz sechs.<br />
<br />
<strong class='bbc'>St. Pauli dreht einen 0:2-Rückstand zum 4:2</strong><br />
<br />
Während der ehemalige Nationalspieler von 1860 München, Benjamin Lauth, weiterhin seine Tore macht, musste sein Team eine herbe Niederlage gegen einen Favoriten für den Aufstieg hinnehmen. Nach einer 2:0-Führung gaben sie das Spiel noch aus der Hand und die Hamburger drehten das Spiel, auch dank eines starken Max Kruse, der die letzten beiden Tore erzielte. St. Pauli rangiert damit weiterhin auf einem direkten Aufstiegsplatz, während die 60er nun erst einmal in die „Bedeutungslosigkeit“ der Tabelle abrutschen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Aue und FSV Frankfurt weiter unauffällig</strong><br />
<br />
Die bisher unauffälligsten Vereine der Liga trafen an diesem Spieltag direkt aufeinander. Bezeichnend war das Ergebnis dieser Partie. Kurz nach der Führung, die Enrico Kern für die Erzgebirgler erzielte, war es Mario Fillinger, der einen Punkt für die Frankfurter rettete. In der Tabelle sind die beiden auf den Plätzen elf und zwölf weiterhin direkte Nachbarn.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Union Berlin mit Traumtor, Ingolstadt doch nicht im Aufschwung</strong><br />
<br />
Die Träume vom großen Aufschwung der Audi-Städter, die sich nach dem mehr als glücklichen 3:1 gegen Hansa Rostock breit gemacht hatten, wurden durch das 4:1 bei Union Berlin ziemlich unsanft unterbrochen. In dieser Partie fiel wohl auch das Tor der Woche. Thorsten Mattuschka, der neben seiner Bilderbuchvorlage, welche Silvio per Seitfallzieher zum 2:1 verwandelte, auch noch selbst erfolgreich war, war wieder einmal der gefeierte Spieler an der alten Försterei. Nicht umsonst haben die Anhänger von Union Berlin ihm sogar ein eigenes Lied gewidmet.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Fortuna Düsseldorf schleicht sich auf den Relegationsplatz </strong><br />
<br />
Während einige Favoriten um den Aufstieg nur Unentschieden spielten, machte die Fortuna einen gewaltigen Sprung und sicherte sich mit vier zu zwei Toren gegen Karlsruhe vorübergehend den dritten Tabellenplatz. Während die Fortunen nun vielleicht sogar vom Aufstieg träumen können, wird sich der KSC wohl zunächst einmal etwas weiter nach unten orientieren müssen. Sie befinden sich nun auf dem 13. Tabellenplatz und haben nur zwei Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Aachen weiter schwach – Trainer Hyballa muss gehen</strong><br />
<br />
Nach dem Spiel gegen Paderborn, die als vermeintlicher Abstiegskandidat erstaunlich gut in die Saison gestartet waren, musste der Aachener Trainer nun seinen Posten verlassen. Nach dem mehr als schwachen Saisonstart war dies allerdings nur eine Frage der Zeit, hatte man die Mannen vom Tivoli doch zu Beginn der Saison deutlich stärker eingeschätzt. Auch wenn diese Partie 0:0 ausging, waren die Paderborner dem Tor näher, als die Aachener. Im Großen und Ganzen eine Partie mit wenigen Höhepunkten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Greuther Fürth weiter spitze</strong><br />
<br />
Die Fürther führen weiterhin die Tabelle an. Durch Tore von Occean und Sararer gewannen die Franken mit 2:1 gegen den MSV Duisburg, der entgegen der Erwartungen im unteren Teil der Tabelle seinen Platz gefunden hat.<br />
<br />
Bleibt abzuwarten, ob der ewige Vierte endlich das Ziel „Aufstieg“ erreichen kann. Wichtige Stützen werden dabei die bisher erfolgreichsten Schützen, Christopher Nöthe und Olivier Occean sein, die bisher zusammen schon elf Tore in sieben Spielen erzielten<br />
<br />
Netzathlet, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 08:34:28 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Stadion der Woche: Signal Iduna Park in Dortmund</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/stadion-der-woche-signal-iduna-park-in-dortmund-r405</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Das Stadion der Woche führt uns in dieser Kalenderwoche wieder nach Deutschland und zwar nach Dortmund, zum Stadion des deutschen Meisters 2011. Der Signal Iduna Park ist das größte Stadion Deutschlands und bereits seit 1974 die Heimstätte des berühmten deutschen Fußballklubs Borussia Dortmund. Diese Arena konnte in den letzen Jahren zahlreiche Besucherrekorde sprengen, auf die weiter unten im Artikel näher eingegangen wird.</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>ERRICHTET FÜR DIE WM 1974…</strong><br />
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Der Signal Iduna Park, bis 2005 Westfalenstadion, wurde im Zeitraum von 1971 bis 1974 anlässlich der damaligen Fußballweltmeisterschaft in Deutschland errichtet. Die damalige Zuschauerkapazität betrug 54.000 Zuseher. Die Kosten für den Bau beliefen sich auf nur etwa umgerechnet 16 Millionen Euro, weil man sich für eine kostengünstige Fertigbauweise entschieden hat. Das Eröffnungsspiel des neuen Stadions fand am 2. April 1974 statt und zwar zwischen Borussia Dortmund und dem Erzrivalen aus Gelsenkirchen, Schalke 04. Das Spiel endete 3:0 für die Königsblauen. <br />
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In den darauffolgenden Monaten prägte vor allem die Fußballweltmeisterschaft das Geschehen im Stadion. Insgesamt wurden drei Begegnungen der ersten Hauptrunde und eine Begegnung der zweiten Hauptrunde im damaligen Westfalenstadion ausgetragen.<br />
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<strong class='bbc'>BIS IN DIE 90ER JAHRE UNVERÄNDERT…</strong><br />
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Das Stadion blieb anschließend bis in die 90er-Jahre hinein ohne weitere Veränderungen bestehen. In den Jahren zwischen 1995 und 2011 wurden immer wieder Änderungen am Stadion durchgeführt, welche vor allem dazu dienten die Zuschauerkapazität zu erhöhen und das Stadion zu modernisieren. Nach der erfolgreichen Durchführung der dritten Ausbaustufe, wonach das Stadien anschließend insgesamt 81.264 Zuschauer fasste, wurde das Stadien ohne lange zu zögern von den UEFA Verantwortlichen als „Elitestadion“ ausgezeichnet.<br />
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<strong class='bbc'>FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT 2006</strong><br />
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2006 fand die Fußballweltmeisterschaft wieder in Deutschland statt und insgesamt wurden dabei sechs Spiele in Dortmund ausgetragen, unter anderem auch das Halbfinale zwischen Deutschland und Italien, wo sich die Deutschen mit 2:0 nach Verlängerung geschlagen geben mussten. Außerdem wurde das Stadion extra für die WM 2006 unbenannt und zwar wurde der Sponsorenname entfernt, wonach das Stadion für diese Veranstaltung FIFA-WM-Stadion Dortmund hieß. <br />
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<strong class='bbc'>„UNSCHLAGBAR IN DORTMUND“</strong><br />
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Im Dortmunder Stadion konnte die deutsche Nationalmannschaft sehr lange ungeschlagen bleiben. Insgesamt konnten die Deutschen 32 Jahre im Westfalenstadion nicht geschlagen werden. Erst nach zwölf Spielen (davon elf Siege!) mussten sich die Deutschen im Halbfinale den Italienern geschlagen geben. <br />
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<strong class='bbc'>EIN ZUSCHAUERREKORD JAGT DEN ANDEREN…</strong><br />
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Außerdem lässt das Stadion in Dortmund mit immer neuen Zuschauerrekorden auf sich aufmerksam machen. So zum Beispiel verzeichnete Borussia Dortmund in der Spielsaison 2003/2004 einen neuen Saisonzuschauerrekord. Obwohl in den ersten beiden Begegnungen der Saison das Stadion noch nicht fertig gestellt war kamen in dieser Saison insgesamt 1,35 Millionen Besucher in das Stadion, was einen neuen Rekord in Europa bedeutete. Somit kamen durchschnittlich 79.647 Besucher ins Stadion. <br />
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Im Jahre 2008 stellte Borussia einen weiteren Rekord auf. Im Halbfinale des deutschen DFB-Pokals gegen FC Carl Zeiss Jena kamen insgesamt 80.708 Zuschauer in das ausverkaufte Stadion. <br />
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<strong class='bbc'>UNBENENNUNG DES STADIONS</strong><br />
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Im Jahre 2005 wurde das Stadion unbenannt und zwar wurde aus dem Westfalenstadion am 1. Dezember der  Signal Iduna Park. Für die Namensrechte an dem Stadion erhält Borussia Dortmund bei einem optimalen sportlichen Erfolg bis zu 20 Millionen Euro. Der Vertrag über die Umbenennung gilt übrigens bis 2016. <br />
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<strong class='bbc'>HEIMSTADION VON GALATASARAY ISTANBUL</strong><br />
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Ebenfalls war die Arena in Dortmund auch schon mal die Heimstätte des türkischen Fußballklubs Galatasaray Istanbul. Ein Spiel vom türkischen Traditionsklub aus Istanbul, gegen den italienischen Verein Juventus Turin, musste aufgrund akuter Terrorgefahr verlegt werden und man entschied sich dazu das Spiel in Dortmund durchzuführen. <br />
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Im Großen und Ganzen kann man schlussendlich anmerken, dass das Dortmunder Stadion auf eine lange und vor allem auch erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann. Insgesamt erlebte das Stadion also bereits zwei Weltmeisterschaften, stellte zahlreiche Rekorde auf und diente auch als Austragungsort von ausländischen Vereinen. Eine stolze Geschichte die sich sehen lassen kann...<br />
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Patrick Wagner, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:21:15 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Stadion der Woche: Veltins-Arena "Auf Schalke"]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/stadion-der-woche-veltins-arena-auf-schalke-r374</link>
		<description><![CDATA[Das Stadion der Woche führt uns in dieser Woche nach Deutschland, genauer gesagt nach Gelsenkirchen, wo am kommenden Freitag die österreichische Nationalmannschaft auf die Top-Truppe aus Deutschland trifft. Die österreichische Auswahl würde dabei wohl einen Sieg benötigen um auch an den kommenden Spieltagen eine reelle Chance auf den Aufstieg zu haben, umso spannender wird die Partie in der etwa 61.500 Menschen fassenden Veltins-Arena.<br />
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<strong class='bbc'>BESONDERHEITEN DES STADIONS</strong><br />
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Von außen aus gesehen weist das Stadion eigentlich keine besonderen Merkmale auf, doch wenn man einen Schritt weiter geht und das Innere des Stadions betrachtet, so wird man sehr schnell bemerken, dass es sich dabei um wohl eine der modernsten und technisch aufwändigsten Arenen der Welt handelt. Die Architektengruppe HPP (Hentrich-Petschnigg & Partner KGz), welche übrigens zu den besten und erfolgreichsten Architektenteams in ganz Deutschland zählt, haben sich beim Bau des Stadions einige Besonderheiten einfallen lassen, welche das Stadion zu einem absoluten Highlight in Deutschland machen. <br />
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<strong class='bbc'>AUSFAHRBARER RASEN, MOBILES DACH, VERSCHIEBBARE TRIBÜNEN ETC.</strong><br />
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Der ausfahrbare Rasen ist einer der Höhepunkte des Stadions, denn auf Knopfdruck kann der 118 x 79m große Rasen unterhalb der Südtribüne geparkt werden. Aus diesem Grund wird die Südtribüne, auch anders als die anderen Tribünen des Stadions, von drei riesigen Stahlfachwerkträgern getragen, welche eine Brückenfunktion haben um die Tribüne zu heben. Etwa 30 Minuten Zeit braucht es, bis der Rasen vollständig unter der Südtribüne geparkt ist. Auch finanziell gesehen ist dieser Vorgang mehr als aufregend, denn das Einfahren des Rasens verursacht Kosten in Höhe von etwa 15.000 Euro. In Anbetracht dessen, dass das Stadion allerdings nicht so oft den Rasen wechseln muss, ergibt sich trotzdem ein nicht zu vernachlässigender Wohlfahrtgewinn für die Veranstalter. <br />
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Außerdem kann die Südtribüne in dieser Arena verschoben und unter den oberen Rang verschoben kann, womit Platz für eine riesige Bühne entsteht. Das mobile Dach besteht aus einer 3.700 Tonnen schweren Stahlkonstruktion und kann binnen 30 Minuten ein und ausgefahren werden. <br />
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Das Stadion erhielt von der FIFA auf Anhieb fünf Sterne und gehört deshalb zu den Elitestadien in Europa, in denen beispielsweise auch ein Champions League Finale abgehalten werden könnte. Und die fünf Sterne bekam die Gelsenkirchener Arena nur, weil die UEFA keine sechs Sterne vergibt… <br />
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<strong class='bbc'>29 TONNEN SCHWERER VIDEOWÜRFEL…</strong><br />
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In der Mitte des Stadions findet man einen weiteren Blickfang, nämlich den 29 Tonnen schweren Videowürfel. Das Problem mit den Anzeigetafeln in den Stadien kennt wahrscheinlich jeder Stadionbesucher, denn kaum jemand im Stadion hat einen einwandfreien Blick zu diesen Tafeln. Anders ist diese Situation in der Veltins Arena, denn hier befindet sich wie schon erwähnt in der Mitte des Stadions ein Videowürfel und somit hat jede Tribüne auf allen vier Seiten des Stadions eine entsprechende Videowall. Die Größe jeder Videowall beträgt unglaubliche 35,6 m². <br />
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<strong class='bbc'>NICHT NUR FUSSBALL…</strong><br />
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Neben Fußballspielen der Heimmannschaft Schalke 04 wird das Stadion natürlicherweise auch für zahlreiche andere Veranstaltungen verwendet, so zum Beispiel werden regelmäßig Konzerte von prominenten Musikern „Auf Schalke“ aufgeführt. Außerdem wird das Stadion oft für andere Sportarten umgebaut, so zum Beispiel fand am 7. Mai 2010 das Eröffnungsspiel der Eishockey-WM zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten in der Veltins-Arena statt. Hierfür musste das Stadion umgebaut werden und die Kapazität wurde kurzfristig auf 77.803 Plätzen erweitert. Dies bedeutete einen neuen Weltrekord, denn so viele Besucher hat kein anderes Eishockeymatch zuvor gehabt. Ebenfalls regelmäßig werden neben Fußballspielen auch Boxkämpfe durchgeführt, denn die Brüder Klitschko lieben das Stadion und wählen es deshalb sehr oft als Austragungsort für ihre sehenswerten Schwergewichtsboxkämpfe. <br />
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<strong class='bbc'>BESONDERE SPIELE…</strong><br />
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Das Stadion hat in ihrer noch kurzen Geschichte seit 2001, auch schon einige fußballerische Höhepunkte erlebt. So zum Beispiel das Champions League Finale 2004 zwischen dem FC Porto und dem AS Monaco. Ein weiteres Highlight war sicherlich die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland, wo das Stadion von einigen FIFA-Verantwortlichen als „Perle“ bezeichnet worden ist. Hier ein kurzes Video des Stadions während der WM: <br />
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<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/_-c5ZWajyZo"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/_-c5ZWajyZo" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
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Das Stadion zählt zu den technisch innovativsten auf der ganzen Welt und wird wahrscheinlich noch zahlreichen Künstlern und Sportlern sehr viel Freude bereiten, denn jeder einzelne von ihnen hat bisher erwähnt, dass das Stadion atmosphärisch ein absoluter Traum ist. <br />
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Patrick Wagner, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 07:40:20 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Tropische Temperaturen und zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen: Ingolstadt - Hansa Rostock 3:1 (1:0)</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/tropische-temperaturen-und-zweifelhafte-schiedsrichterentscheidungen-ingolstadt-hansa-rostock-31-10-r366</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Während es für Anhänger des FC Hansa Rostock schwer sein dürfte, einen objektiven Bericht über das Spiel gegen Ingolstadt zu verfassen, können sich die Fans des FC Ingolstadt 04 über den ersten Dreier in der noch jungen Zweitligasaison freuen. Bei diesem Spiel, das in erster Linie von äußerst fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen geprägt war, gibt aber auch das „Drumherum“ ein paar nette Geschichten, sodass es Sinn macht, diese Partie einmal genauer unter die Lupe zu nehmen...</em><br />
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Auch wenn die Saison in der zweiten Bundesliga in Deutschland noch jung ist, gibt es bereits die ersten Teams, die mit den Ergebnissen der bisherigen Spiele haderten. Beim Spiel des FC Ingolstadt 04 gegen den FC Hansa Rostock trafen zwei dieser Mannschaften im direkten Duell aufeinander. Es war klar: Wer dieses Spiel verliert, der muss sich endgültig nach unten orientieren. <br />
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<strong class='bbc'>Hochsicherheitsspiel in Ingolstadt</strong><br />
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Auf Fanseite gab es im Vorfeld des Spieles reichlich Unverständnis, da es hieß, dass die Partie als Hochsicherheitsspiel eingestuft war und somit mit einem erhöhten Polizeiaufgebot und strengen Einlasskontrollen zu rechnen war. Den Grund für diese Einstufung hat niemand so wirklich verstanden, denn es existieren keinerlei besondere Feindschaften zwischen den beiden Fangruppen. Am Spieltag selbst war das Polizeiaufgebot allerdings nicht eines Sicherheitsspieles würdig. Für Hansafans war es Normalität. Außerdem konnten die Gäste aus Rostock ohne jegliche Polizeibegleitung und trotzdem ohne Zwischenfälle am Stadion und den Anhängern des FCI vorbeigehen.<br />
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<strong class='bbc'>Ingolstadts Leitl als Vorbereiter</strong><br />
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Doch kommen wir nun zu dem, weshalb viele Fans der Hanseaten den Weg von über 700km auf sich genommen hatten. <br />
Das Spiel an sich startete sehr verhalten. Die ersten kleineren Chancen hatte Hansa Rostock, doch das änderte nichts daran, dass das Spiel zu Beginn der ersten Halbzeit nicht sehr ansehnlich war. Nach dem Abtasten dann der erste Treffer des Spiels durch Moritz Hartmann. Nachdem Kevin Pannewitz den Ball kurz vor der Mittellinie verlor, ging es ganz schnell. Der beste Ingolstädter Torschütze der letzten Saison, Stefan Leitl, glänzte als Vorbereiter für Moritz Hartmann, der den Ball aus 18 Metern flach ins Rostocker Tor und damit zum 1:0 für Ingolstadt einschob. Nicht unhaltbar, aber es sollte die einzige Aktion bleiben, bei der man dem jungen Rostocker Torhüter Kevin Müller einen Vorwurf machen konnte. Weitere Torchancen in der ersten Halbzeit gab es dann fast ausschließlich für die Hausherren, die vor allem durch US-Stürmer Edson Buddle immer wieder gefährlich wurden.<br />
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<strong class='bbc'>Ausgleich für die Hansa</strong><br />
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Die zweite Halbzeit startete im Gästeblock mit einer kleinen „Dusche“ als Intro, die eine willkommene Abkühlung bei 37 Grad im Schatten des Stadiondaches bot.<br />
Auch ihre Mannschaft wirkte nun frischer, hatte die besseren Chancen. Björn Ziegenbein traf nach einer guten Aktion nur die Latte. Ingolstadts Keeper Sascha Kirschstein wäre chancenlos gewesen. In der 56. Minute, folgte dann in der Druckphase von Hansa der Ausgleich. Nach einer Ecke von Mohammed Lartey traf Innenverteidiger Kevin Pannewitz per Kopf zum 1:1.<br />
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Erwähnenswert in diesem Zusammenhang: Kurz vor dem Ausgleich gab es eine Ansprache im Gästeblock, da der Capo der Rostocker unzufrieden mit der Leistung auf den Rängen war. Dieser Wachrüttler und das kurz darauf folgende Tor ließen dann auch endlich die Erstklassigkeit der Rostocker Anhänger zum Vorschein kommen.<br />
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<strong class='bbc'>Strittiger Elfer führt zum 2:1</strong><br />
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Nach diesem Treffer waren die Norddeutschen dem Führungstreffer näher, als die Schanzer, doch dann kam es zum umstrittenen Höhepunkt des Spiels. Andreas Buchner wird im Strafraum von zwei Rostocker Spielern in die Zange genommen. Rostocks Kapitän Sebastian Pelzer klärte den Ball zur Ecke, ohne seinen Gegner zu berühren, doch trotzdem zeigte der Schiedsrichter Thorsten Schriever auf den Elfmeterpunkt. Auch wenn es eine absolute Fehlentscheidung war, nahm Stefan Leitl das Geschenk natürlich dankend an und versenkte den Ball zur erneuten Führung für die Gastgeber.<br />
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<strong class='bbc'>Weiteres Elfertor, Gelbsperre für Wiemann nach sechs Spielen</strong><br />
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Die Partie verflachte dann immer mehr, sodass die nächsten erwähnenswerten Szenen erst in den letzten Minuten stattfanden. Nachdem der Schiedsrichter das Spiel bereits unterbrochen hatte, sorgte Andreas Görlitz mit einem rüden und mehr als unnötigen Foul für einen weiteren Aufreger auf Seiten der Hanseaten. Kapitän Sebastian Pelzer, der Ziel des Angriffes war, bei dem augenscheinlich nur auf den Mann gegangen wurde, konnte danach nicht weiterspielen, sodass nach dem Platzverweis weiterhin personell ausgeglichene Verhältnisse auf dem Platz herrschten. Dass es dann aber mit Freistoß für Ingolstadt weiterging sorgte auf Seiten der Gäste endgültig für Unverständnis. <br />
Kurz darauf verwandelte Stefan Leitl auch noch einen zweiten Elfmeter, der diesmal eindeutig und eher auf ein Frustfoul von Michael Wiemann zurückzuführen war. <br />
Besagter Michael Wiemann wird am nächsten Spieltag außerdem schon seine erste Gelb-Sperre absitzen, da er innerhalb von sechs Spielen fünf gelbe Karten kassiert hat. <br />
Endstand also 3:1 für die Schanzer, die daraufhin natürlich mit ihren Anhängern den ersten Sieg der Saison feierten. Lange Gesichter hingegen bei den Spielern des FC Hansa, die wieder einmal nicht für eine gute kämpferische Leistung belohnt und wurden.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Hansa weiterhin mit mangelnder Chancenauswertung</strong><br />
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Über den Anteil von Schiedsrichter Thorsten Schriever an dem Ausgang der Partie kann man sicherlich streiten, da Hansa Rostock bis zum Zeitpunkt des falschen Elfmeters klar die bessere Mannschaft war. Allgemein bleibt festzuhalten, dass seine Leistung in der Gesamtheit nicht sehr souverän war. Neben den zahlreichen Fehlentscheidungen auf beiden Seiten und den nicht geahndeten Zeitspielen der Ingolstädter fiel er vor allem durch sein mangelndes Stellungsspiel auf, das darin endete, dass er einen Ingolstädter, der sich gerade im Vorwärtsgang befand, zu Fall brachte.<br />
<br />
Während in dem noch jungen Verein aus Bayern nun erst einmal Ruhe einkehren wird, müssen sich die Ostseestädter wohl auf schwere Zeiten einstellen. Für sie wird die Länderspielpause sicherlich eine gute Möglichkeit sein, um an der bisher mangelhaften Chancenverwertung (Hansa schoss bisher trotz deutlicher Chancen nur drei Tore) zu arbeiten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>FC Ingolstadt 04 (Möhlmann): </strong> Kirschstein – Görlitz, Matip, Biliskov, Fink – Bambara, Ikeng (61. Ma. Hartmann), Buchner (91. Pisot), Leitl – Buddle (61. Gerber), Mo. Hartmann<br />
<br />
<strong class='bbc'>FC Hansa Rostock (Vollmann): </strong> K. Müller – Pelzer, Pannewitz, Wiemann, Schyrba – Perthel (82. Albrecht), R. Müller, Jänicke, Lartey (84. Weilandt), Ziegenbein, Schied (65. Semmer)<br />
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<span style='color: #FF8C00'>Gelbe Karten:</span> Fink, Ikeng – Wiemann<br />
<span style='color: #FF0000'>Rote Karte:</span> Görlitz (grobes Foulspiel)<br />
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<strong class='bbc'>Zuschauer:</strong> 5802, davon knapp 1000 Gästefans<br />
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Netzathlet, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 10:43:25 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Stadion der Woche: Weser-Stadion in Bremen</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/stadion-der-woche-weser-stadion-in-bremen-r324</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Das Heimstadion des deutschen Bundesligisten Werder Bremen, welches direkt neben dem Ufer der Weser liegt, wurde im Jahre 2008 großzügig umgebaut. Ein absolutes Highlight des neuen Stadions ist das Dach, welches auf der Nord und der Südgeraden vollständig mit Photovoltaikzellen bestückt ist.</em><br />
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<strong class='bbc'>VORLÄUFER DES WESERSTADIONS</strong><br />
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Das Weserstadion wurde in seiner Geschichte bisher sehr oft umgebaut, allerdings führten diese Umbauarbeiten dazu, dass sich die Kapazität seit den 1970er Jahren ständig verringert hat. Es wurden zwar immer wieder neue Tribünen eröffnet, allerdings wurden dann postwendend auch einige Stehplätze in Sitzplätze umgewidmet, was wieder zu einer Verringerung der Kapazität geführt hat. Der SV Werder Bremen war 1963 einer der Gründungsvereine der deutschen Fußballbundesliga. Für diese neue Fußballbundesliga wurde auch das Weserstadion renoviert und zwar wurde eine neue Flutlichtanlage installiert und die Tribünen auf der Nordgerade überdacht. <br />
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<strong class='bbc'>ERSTER MEISTERTITEL VON BREMEN IM JAHRE 1965</strong><br />
<br />
Im Jahre 1965 gelang es Werder Bremen zum ersten Mal die deutsche Fußballmeisterschaft zu gewinnen und der Titelgewinn wurde wiederum mit einer neuerlichen Erweiterung des Weserstadions belohnt. Im Jahre 1965 wurden nämlich die Kurventribünen mit Oberrängen versehen, was die Kapazität des Stadions wieder stark erhöhte. <br />
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<strong class='bbc'>STÄRKSTE BELEUCHTUNG EINES FUSSBALLFELDES IN EUROPAS</strong><br />
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Als im Jahre 1978 Flutlichtmasten im Weserstadion errichtet worden sind, war das Stadion an der Weser plötzlich das am besten ausgeleuchtete Stadion in Europa. Zeitgleich wurde 1978 auch die Nordtribüne neu errichtet. <br />
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<strong class='bbc'>NEUBAU DER OSTKURVE</strong><br />
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1997 wurde die Ostkurve des Stadions, in dem sich die heimischen Zuschauer des SV Werder Bremen gewöhnlich versammeln, neugebaut. Außerdem wurden damals auch der Fanshop, Geschäftsstelle und auch andere wichtige Räumlichkeiten in diese Tribüne integriert. Im Jahre 2002 wurde die 400m-Laufbahn des Stadions entfernt und durch mobile Tribünen ersetzt, was dazu geführt hat, dass sich die Kapazität des Stadions um etwa 8.000 Plätzen auf ca. 43.500 Zuschauer erhöht hat. <br />
<br />
<strong class='bbc'>UMBAU 2008 – URSPRÜNGLICHE PLÄNE</strong><br />
<br />
Die ersten Pläne für den Umbau sahen vor, dass die Kapazität des Stadions auf etwa 50.000 Plätze gesteigert werden sollte. Die Flutlichtmasten sollten entfernt werden und am neuen Dach des geplanten dritten Oberranges installiert werden. Außerdem plante man damit die große Dachfläche des Stadions (ca. 20.000 m²) für Sonnenenergie zu nutzen und somit den Strom für das Stadion zum großen Teil selbst zu erzeugen. Die Kosten für diese umfangreichen Umbauarbeiten wurden von den verantwortlichen Personen auf etwa 40 bis 50 Millionen Euro geschätzt. Damit die Fans ebenfalls aktiv bei der Planung mithelfen und ihr Stadion „fangerecht“ gestalten können, wurde damals auch die Initiative „Pro Weserstadion“ ins Leben gerufen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>STAHLPREISE VERHINDERN DIE URSPRÜNGLICHEN PLÄNE</strong><br />
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In einer Aufsichtsratssitzung beschlossen schlussendlich die Bremer im März 2008 nicht an den ursprünglichen Plänen festzuhalten. Das maximale Budget des Stadionumbaus wurde mit 60 Millionen Euro angesetzt und da die Stahlpreise enorm anstiegen wären die Kosten explodiert und deshalb verwarf man sehr schnell die ursprünglichen Ausbaupläne.<br />
Die Umbauarbeiten beinhaltete vor allem den Umbau des Stadions zu einem reinen Fußballstadion und, dass die Tribünen näher zum Spielfeld rücken um die Atmosphäre im Stadion deutlich zu verbessern. <br />
Positiv anzumerken ist aber, dass man trotz der Einsparungen nicht auf die Photovoltaikanlage verzichtet hat. Ebenfalls wurden Photovoltaik-Zellen auch an den Fassaden des Stadions installiert, diese mussten dann später aber wieder abgebaut werden, da sie zu stark spiegelten und die Rasenflächen im benachbarten Stadionbad verbrannt hatten. <br />
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<strong class='bbc'>SPIELE DER DEUTSCHEN NATIONALMANNSCHAFT</strong><br />
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Neben dem SV Werder Bremen benutzt auch die deutsche Nationalmannschaft immer wieder das Stadion als Austragungsort für ihre Länderspiele. Das erste Spiel fand am 23. Mai 1939 gegen Irland statt (1:1), das bisher letzte gegen Südafrika (4:2). Außerdem kam es auch zu einem außergewöhnlichen Ereignis im Jahre 1998 im Spiel gegen Schottland. Denn in diesem Spiel ist die Flutlichtanlage ausgefallen und deshalb musste die Halbzeit um insgesamt 15 Minuten verlängert werden.<br />
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<strong class='bbc'>SPÄTESTES BUNDESLIGATOR DER GESCHICHTE</strong><br />
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Ein defektes Stromkabel verhinderte im Jahre 2004 im ersten Bundesligaspiel gegen Schalke 04 den pünktlichen Beginn des Spiels. Erst 65 Minuten später konnte die Partie angepfiffen werden. In der 83. Minute erzielte paraguayischer Spieler Nelson Valdez das 1:0 für Werder Bremen. Dieses Tor, welches um genau 23:13 Uhr erzielt wurde, ist das späteste Tor der Bundesligageschichte.<br />
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Patrick Wagner, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 07:58:35 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Der überschüssige Stratege: Darum hat Michael Ballack in Leverkusen und im DFB-Team kein "Leiberl" mehr]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/der-uberschussige-stratege-darum-hat-michael-ballack-in-leverkusen-und-im-dfb-team-kein-leiberl-mehr-r313</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die Verletzung Michael Ballacks vor der WM 2010 galt in Deutschland als der absolute Super-GAU. Doch ein Jahr später findet sich der 34-Jährige in Leverkusen auf der Bank wieder und im Nationalteam wurde ihm die Chance genommen in den elitären Klub der Spieler mit über 100 Länderspielen zu kommen. Ein Blick auf die jetztige Situation des ehemaligen Stars des deutschen Fußballs.</em><br />
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Wir schreiben den 15. Mai 2010. Im Wembley Stadion kämpfen Chelsea London und der FC Portsmouth um den FA-Cup, dem ältesten nationalen Pokalwettbewerb der Welt. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff kommt Kevin-Prince Boateng angerauscht und bringt den Kapitan der deutschen Nationalmannschaft mit einer brutalen Grätsche zu Fall. Michael Ballack versucht nach längerer Behandlung weiterzuspielen, muss aber schnell erkennen, dass es nicht mehr möglich ist. Wenige Tage später die schockierende Diagnose: Innenbandriss und Teilriss des Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk – das WM-Aus für den Starspieler. „Das ist sicherlich die schlimmste Diagnose meiner Karriere“, erklärt ein sichtlich getroffener Ballack und ganz Deutschland leidet mit ihm. Boateng rechtfertigt sich damit, dass Ballack ihn wenige Minuten zuvor geohrfeigt hat und dafür nicht belangt wurde. Diese Erklärung erscheint vielen als Beweis dafür, dass das Foulspiel absichtlich begangen wurde. Boateng wird endgültig zum „Staatsfeind Nr. 1“!<br />
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<strong class='bbc'>Foulspiel als Wendepunkt</strong><br />
<br />
Heute, ein Jahr später, könnte die Ausgangslage der zwei Spieler unterschiedlicher nicht sein. Kevin-Prince Boateng wusste bei der Weltmeisterschaft zu überzeugen und führte Ghana bis ins Viertelfinale, wo man denkbar knapp an Uruguay scheiterte. Da sein bisheriger Verein Portsmouth abstieg, war die Zeit gekommen einen neuen Verein zu suchen. Geworden ist es der FC Genua, allerdings nur für wenige Wochen, dann wurde der gebürtige Deutsche an den AC Milan verliehen. In der letzten Saison avancierte der Mittelfeldspieler zum Stammspieler und leistete einen großen Beitrag zur ersten Meisterschaft seit sieben Jahren. Anders als in Deutschland, ist der Halbbruder von Jerome Boateng (der für das deutsche Team aufläuft) in Italien, vor allem in Mailand, absoluter  Publikumsliebling. Skurrilerweise sieht Boateng selbst sein Foul an Ballack als ausschlaggebendes Ereignis: „Das war wohl der Wendepunkt in meiner Karriere. Da war für mich klar: Ich will es allen zeigen!“<br />
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<strong class='bbc'>Nicht mehr lauffreudig genug</strong><br />
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Als völlig verkehrt kann man die fußballerische Entwicklung von Michael Ballack beschreiben. Noch während der 98-fache Nationalspieler seine Verletzung auskurierte, unterschrieb er bei Leverkusen, seinem ehemaligen Verein, wo er große Erfolge feierte, allerdings keine Titel.  Das war „Vizekusen“ damals nicht vergönnt. Seinen ersten Meistertitel feierte Ballack übrigens nicht erst mit den großen Bayern. In der Saison 1997/98 durfte Kaiserslautern als Aufsteiger sensationell den Titel bejubeln, mit dabei der damals 22-jährige Ballack, zu dieser Zeit aber noch Ergänzungsspieler.   Grund für den Wechsel im Sommer letzten Jahres war wohl folgender: Als Stammspieler in der deutschen Liga sah der zentrale Mittelfeldspieler die besten Chancen bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine dabei zu sein. Nicht wenige Fußballanhänger verstanden aber den Wechsel nicht, da Leverkusen mit Vidal (der eine überragende Saison spielen sollte), Rolfes und Lars Bender schon sehr gut besetzt war.  Zu allem Überfluss war für den geborenen Görlitzer nach drei Runden die Herbstsaison aufgrund einer Schienbeinverletzung auch schon wieder beendet. Im Frühjahr sollte er zwar 14 Spiele machen, zum unumstrittenen Stammspieler schaffte Ballack es unter Trainer Jupp Heynckes aber nicht. Bessern sollte sich die Situation mit dem Abgang von Arturo Vidal (zu Juventus Turin) und dem neuen Coach Robin Dutt. Doch letzterer überraschte nun mit folgender Aussage: „Rolfes und Ballack wird es in unserem Dreier-Mittelfeld nicht gleichzeitig geben.“ Als Begründung meinte der ehemalige Freiburg-Trainer, dass diese beiden Strategen seien, aber auf dieser Postition auch eine hohe Laufbereitschaft gefragt sei. Diese besitzt zweifelsfrei Lars Bender, der ab jetzt wohl als gesetzt angesehen werden darf. Auch wenn Simon Rolfes nicht in bestechender Form ist und vor kurzem auch Kritik geäußert hat, dürfte er auf kurze Sicht die Nase vorne haben. Was in wenigen Wochen oder Monaten sein wird, bleibt abzuwarten.<br />
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<strong class='bbc'>Unrühmliches Ende im Nationalteam</strong><br />
<br />
Am meisten Schlagzeilen machte Ballack mit der monatelangen Diskussion um seine Person in Sachen Nationalmannschaft. Teamchef Joachim Löw konnte sich erst im Juni dieses Jahres dazu durchringen in dieser Causa klar Position zu beziehen, zuvor wurde Ballacks Zukunft  im Nationalteam immer offen gehalten. Der eines langjährigen Kapitäns unwürdigen Verabschiedung folgte kurze Zeit später eine genauso armselige Reaktion Ballacks, als er die ganze Aktion als Farce bezeichnete und Löw Scheinheiligkeit vorwarf. Mit diesen Aussagen verbaute er sich selbst die Chance eines würdevollen Abgangs, wurde ihm doch ein Abschiedsspiel gegen Brasilien angeboten, stattdessen gibt er in dieser ganzen Situation das hinlänglich bekannte Bild eines alternden Stars ab, der die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat. Denn bei allem Respekt vor Michael Ballack ist mittlerweile kein Platz mehr im jungen Team der Deutschen!<br />
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AlohaHe, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 20:41:43 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Augsburgs "ungeliebter Top-Stürmer" Michael Thurk suspendiert]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/augsburgs-ungeliebter-top-sturmer-michael-thurk-suspendiert-r291</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Michael Thurk hat unglaubliche Qualität am Platz, außerhalb ist er alles andere als einfach. Nachdem er schon Mainz und Frankfurt im Streit verlassen hat, wurde er nun bei Augsburg aus dem Kader gestrichen. Aber genau deklarieren warum, das will niemand so richtig!</em><br />
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Er wurde vorletzte Saison Torschützenkönig, er is Rekordtorschütze Augsburgs in der zweiten Liga, er hat in der Vorbereitung die meisten Tore geschossen, doch „er ist ab sofort vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt“. Mit dieser Meldung überraschte FCA-Geschäftsführer Andreas Rettig am Ersten dieses Monats. Offizielle Begründung von Trainer Jos Luhukay: „Es sind in erster Linie sportliche Gründe, die uns zu dieser Entscheidung veranlasst haben, weil nach dem Systemwechsel keine Position mehr für Michael frei ist.“<br />
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<strong class='bbc'>WAHRER GRUND WIRD GESUCHT</strong><br />
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In einer Sache sind sich alle Experten, eigentlich sogar alle Fußballinteressierten einig: Sportliche Gründe führten bestimmt nicht zur Streichung aus dem Kader. Michael Thurk ist ein verdienter Spieler und könnte den Augsburgern, denen nur wenige den Klassenerhalt zutrauen, auf dem Platz mit Sicherheit weiterhelfen. Denn auch wenn der Stürmer selbst zugibt lieber mit zwei Spitzen zu fungieren, hat er sich in der Vorbereitung doch mit der Position hinter dem Mittelstürmer angefreundet, was nicht weniger als 14 Tore in ebendieser zeigen. Darf man dem direkten Umfeld des Aufsteigers Glauben schenken, hatten die Verantwortlichen des Klubs Sorge, dass der 35-Jährige Unruhe in die Mannschaft bringt, wenn er nicht aufgestellt wird, da er angeblich einen Stammplatz gefordert hat – nach den Leistungen der letzten Jahre nicht ganz unbegründet. Im Interview gibt sich der ehemalige Mainzer – natürlich – völlig unschuldig. Er hätte keinerlei Probleme damit monatelang auf der Bank zu sitzen und würde keinen Stress machen. So ganz möchte man das auch nicht glauben, wusste er bei früheren Vereinen doch auch schon negativ aufzufallen.<br />
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<strong class='bbc'>MAINZ UND FRANKFURT WISSEN WIE DER HASE LÄUFT</strong><br />
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Nachdem Thurk die Mainzer in der Saison 2005/06 mit zwölf Toren zum Klassenerhalt schoss, forderte dieser im darauffolgenden Sommer vehement eine Freigabe in Richtung Frankfurt. Der Grund: Der Stürmer hatte sich mit Jürgen Klopp überworfen, nachdem der Erfolgstrainer in einer Pressekonferenz Mitspieler Manuel Friedrich ins Nationalteam forderte, Thurk aber nicht. Also verabschiedete sich der gebürtige Frankfurter mit den Worten: „Ich bin Mainz nichts schuldig!“ Als weise stellte sich allerdings Mainz-Manager Christian Heidel heraus, als er in diesen Tagen sagte, dass Thurk einen Wechsel später bereuen werde. Und tatsächlich verließ der Blondschopf die Eintracht nach anderthalb Jahren, in denen er vor allem durch ein lustloses Spiel und völlige Torungefährlichkeit bestach, in Richtung zweite Liga. Viele Kritiker fühlten sich bestätigt, da sie immer der Meinung waren, dass Thurk der geborene Zweitligaspieler ist, aber nichts in der Bundesliga zu suchen hat. Immerhin erfang sich der Fanliebling in Augsburg und entwickelte sich wieder zum Führungsspieler und Torgaranten. Doch so entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass er nach dem erstmaligen Aufstieg der Augsburger in die erste Liga aussortiert wurde und seine Kritiker nicht Lügen strafen kann.<br />
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<strong class='bbc'>FANS „PRO THURK“</strong><br />
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Da Thurk sich in Bayern mittlerweile heimisch fühlt und er nach dem Jahr in der Bundesliga, das als perfekter Abschluss seiner erfolgreichen Karriere galt, mit seiner Familie dort weiter  wohnen möchte, kommt ein Wechsel für ihn nicht in Frage. Stattdessen wird sich der Stürmer ab dieser Woche beim 1. FC Eschborn (fünfte Liga), wo sein Trauzeuge sportlicher Leiter ist, fithalten und, wie er selbst sagt, auf seine Chance bei den Augsburgern warten. Dass es dazu noch kommen wird, gilt als unwahrscheinlich. Daher rechnen viele damit, dass die Profikarriere des schwierigen Charakters seit Anfang August beendet ist. Nur die Fans des FCA haben sich damit nicht abgefunden. Obwohl Neuzugang Sascha Mölders mit zwei Toren im Auftaktspiel gegen Freiburg von den Problemen im Sturm ablenkte, konnte man im Stadion allerorts „Pro-Thurk“-Bekundigungen erkennen. Einige Anhänger fordern ihren Liebling zurück und werfen den Verantwortlichen Inkompetenz und Lügengeschichten vor.<br />
Bleibt abzuwarten, ob der Fußballkarriere des Michael Thurk noch ein Kapitel hinzugefügt wird oder ob es bei diesem, für einen Spieler seines Formats, unwürdigen Abschied bleibt.<br />
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AlohaHe, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 18:25:18 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>0:1 gegen Gladbach - warum sich die Bayern an einer doppelten Abwehrmauer die Zähne ausbissen</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/01-gegen-gladbach-warum-sich-die-bayern-an-einer-doppelten-abwehrmauer-die-zaehne-ausbissen-r287</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Bayern München verliert sein Auftaktspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:1. Dies bedeutet die erst zweite Heimniederlage der Bayern gegen Mönchengladbach überhaupt, nachdem man schon vor 17 Jahren durch einen Treffer von Stefan Effenberg und ein Eigentor von Andreas Herzog im Olympiastadion mit 1:2 unterlegen war. Nach den fast schon gewohnt arroganten Meisterparolen ist in München bereits nach dem ersten Spieltag wieder Feuer am Dach.</em><br />
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Dabei ließ die anfängliche Spielanlage der Bayern vermuten, dass der Führungstreffer nur eine Frage der Zeit sein würde. Mit über 60% Ballbesitz schnürte man Lucien Favres Gladbacher in der eigenen Hälfte ein. Das ist zumindest eine Sicht der Dinge. Eine andere wäre, dass sich die Borussia einschnüren <em class='bbc'>ließ</em>. Favre ist nicht erst seit gestern als brillanter Taktiker bekannt, bewies auch mit der Einstellung seiner Elf in der Allianz-Arena großes Gespür. Während der belgische Stürmer Igor de Carmargo als Freigeist an der Mittellinie verweilte, waren nicht selten alle anderen Gladbacher Akteure hinter dem Ball. Der Norweger Havard Nordtveit spielte einen Stopper vor der Abwehr, alle anderen Mittelfeldspieler bauten keine 15 Meter vor der sicher stehenden Viererabwehrkette der Gladbacher eine zweite Wand auf, die den Bayern den Spielaufbau erschwerte. Selbst die sonst offensiv eingestellten Mike Hanke und Marco Reus verrichteten aufopferungsvolle Defensivarbeit.<br />
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<strong class='bbc'>GOMEZ WEITESTGEHEND ABMONTIERT</strong><br />
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Als Resultat gelang den Münchnern nicht all zu viel. In der ersten Halbzeit wurde das Team ausschließlich über links gefährlich, spielte bis zum Strafraum teilweise gefällig, schaffte es jedoch nie den letzten Pass anzubringen. Dieser entpuppte sich angesichts der dichten Gladbacher Abwehr auch als sehr schwer, weil Mario Gomez de facto die einzige Anspielstation in der Spitze war. Der aktive und technisch gute Müller klebte am linken Flügel, der niederländische Superstar Arjen Robben am rechten. Dahinter trauten sich weder der unauffällige Schweinsteiger, noch der bemühte, aber ebenfalls ineffiziente Kroos in die Spitze zu stechen, um Entlastung für Gomez zu schaffen. Die Gladbacher Innenverteidiger hatten verhältnismäßig leichtes Spiel, zumal sie sich zu 90% auf den Schützenkönig der Vorsaison konzentrieren mussten. Auch als Bayern-Coach Jupp Heynckes Zweitliga-Schützenkönig Nils Petersen brachte, änderte das nicht viel am Spiel. Da Gladbach zu diesem Zeitpunkt bereits in Führung lag, machte die mögliche offensive Entlastung den Jungs von Lucien Favre das Leben leichter.<br />
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<strong class='bbc'>AUSSENVERTEIDIGER ZU INAKTIV</strong><br />
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Bezeichnend, dass der beste Spieler der Bayern an diesem Abend ein defensiver war. Der defensive Mittelfeldspieler Luis Gustavo, der vor einem halben Jahr aus Hoffenheim kam, glänzte vor der Abwehr als Balleroberer und –verteiler, wies nahezu perfekte Zweikampfstatistiken auf. Was jedoch hinter ihm geschah, wird beim FC Bayern in Zukunft nicht mehr lange toleriert werden: Die Außenverteidiger Lahm (nur in den ersten 25 Minuten halbwegs aktiv) und Rafinha spielten total verhaltene Partien, sahen über 90 Minuten wie unmoderne Defensivsicherungen für ihre Vorderleute Müller und Robben aus. Gerade als letztere regelmäßig gedoppelt wurden, wären weitere Offensivkräfte von Nöten gewesen, um das bayrische Powerplay gegen die Abwehrwand der „Fohlen“ noch zu verschärfen. Während man Innenverteidiger Badstuber defensiv keinen großen Vorwurf machen darf, steht sein Nebenmann Jerome Boateng bereits nach der ersten Partie in der Kritik. Der 22jährige Abwehrallrounder, der auch eine tragende Rolle im Nationalteam bekleiden soll, zeigte in seinem ersten Ligaspiel für den FC Bayern München dieselben Probleme auf, die ihn schon in seiner Zeit bei Manchester City „auszeichneten“. Boateng macht alles in <em class='bbc'>einem</em> Tempo, es gibt kaum Wechsel in seiner Spielintensität, seine Körperhaltung ähnelt vor allem in brenzligen Situationen eher der einer Ballerina, als der eines Profifußballers. Der hochgelobte Boateng ist für einen Verteidiger, der eine Chefrolle im Spiel eines europäischen Spitzenklubs einnehmen soll, (noch) eindeutig zu leichtfüßig. So sah sein Missverständnis mit Manuel Neuer vor dem 0:1 ebenso schlimm und teilnahmslos aus, wie auch sein katastrophales Zweikampfverhalten wenige Minuten später, als er Juan Arango im Strafraum nichts entgegensetzte, den gefährlichen Venezolaner einfach so passieren ließ und damit beinahe das 0:2 verschuldete.<br />
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<strong class='bbc'>BROUWERS UND DANTE GRANDIOS</strong><br />
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Anders die Abwehr der Gladbacher. Bereits nach dem ersten Spieltag hat die Bundesliga ihre erste absolute Top-Defensivleistung. Die Innenverteidiger Roel Brouwers und Dante spielten fehlerfrei, vor allem der technisch starke Brasilianer zeigte, wieso seine kürzliche Vertragsverlängerung jeden Cent wert war. Auch die Außenverteidiger erlaubten sich keine Schnitzer: Der 32jährige Belgier Filip Daems spielte gegen Robben taktisch klug, zwang den Holländer zu Aktionen, die er eigentlich nicht setzen wollte. Auf der anderen Seite ließ sich der junge Tony Jantschke in seinem erst 22.Bundesligaspiel nie aus der Ruhe bringen, bewahrte die Nerven. In dieser Form werden die Außenverteidigerpositionen zu keinem Problem für die Gladbacher werden, vor allem da man mit dem Schweden Oskar Wendt, der vom FC Kopenhagen kam, noch einen absoluten Klassemann mit moderner Spielanlage in der Hinterhand hat.<br />
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<strong class='bbc'>TER STEGEN ALS "SIEGER DER TORHÜTER"</strong><br />
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Auch kein Problem hat Lucien Favre bei der Torhüterwahl: Der 19jährige Marc-André Ter Stegen strahlte in seinem 7.Bundesligaspiel fast schon unverschämt viel Ruhe aus, hielt alles was zu halten war, ließ sich in der zweiten Halbzeit nicht mal ansatzweise auf versuchte Provokationen von Mario Gomez ein. Sein Gegenüber Manuel Neuer hatte hingegen nach einer knappen Stunde Lust auf zwei weite Ausflüge. Beim ersten Ausflug wäre er ins Leere gesprungen, als Igor de Carmago per Kopf auf 1:0 für Gladbach stellte – doch der Linienrichter sah ein Foul des in Brasilien geborenen Belgiers an dessen Gegenspieler. Eine harte Entscheidung, auch wenn es leichten Kontakt gab. In der 62.Minute klingelte es dann aber wirklich: Neuer wollte einen weiten Pass gut 20 Meter vor seinem Tor ausputzen, Boateng stellte den Widerstand ein, nachdem er Neuer aus dem Kasten <em class='bbc'>fliegen</em> sah. De Camargo nutzte die Verwirrung und erzielte per Kopf aus 18 Metern das Siegestor für Gladbach… ein Treffer, den der DFB-Teamkeeper auf seine Kappe nehmen muss, während sein sechs Jahre jüngeres Pendant im Gladbach-Tor einen wesentlich härteren Arbeitstag hatte, diesen jedoch fehlerlos bestritt.<br />
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<strong class='bbc'>DAS WARTEN AUF EINGESPIELTHEIT</strong><br />
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In München gewinnt man trotzdem zumeist nur mit einem Quäntchen Glück. Das Abseitstor von Thomas Müller, etwa zehn Minuten nach dem Führungstreffer der Gladbacher, wurde wohl zu Unrecht aberkannt. Doch zusammenfassend muss man festhalten, dass der letztjährige Fastabsteiger aus Gladbach den FC Bayern im eigenen Stadion mit einer taktisch hochdisziplinierten Leistung aus der Fassung brachte. Die Bayern hatten zwar die Herrschaft im Mittelfeld, nicht mehr aber rund um den Sechzehnmeterraum des Gegners. Das schnörkellose, direkte Kurzpassspiel, das Borussia Dortmund am Freitag gegen den Hamburger SV nahezu in Perfektion praktizierte, blieb in der Allianzarena aus. Die Protagonisten des Bayern-Spiels wollten Tore erzwingen, bissen in dieser verkrampften Manier aber auf steinharten Gladbacher Granit. In dieser Form und angesichts der eklatanten Ideenlosigkeit in letzter offensiver Instanz hat der FC Bayern wohl nicht mal etwas mit dem Titelkampf zu tun. Und trotzdem darf man den historischen Sieg von Borussia Mönchengladbach nicht überbewerten und muss auch die Niederlage der Bayern relativieren, denn der Schweizer Trainer Lucien Favre bemerkte schon vor dem Spiel, dass die Bayern in der ersten Runde auswärts ein dankbarer Gegner ist, da es einige Spieltage dauern würde, Qualität in Unwiderstehlichkeit zu verwandeln. Der 53jährige behielt Recht – noch war der Vorjahresdritte der abgelaufenen Saison relativ handzahm. Aber die Bayern kommen schon noch – die erste Schlappe der neuen Saison kam zu einem guten Zeitpunkt…<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 07:02:20 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Auch in Deutschland geht's wieder los - Vorschau auf den ersten Spieltag, Teil 3]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/auch-in-deutschland-gehts-wieder-los-vorschau-auf-den-ersten-spieltag-teil-3-r281</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Was hat Skispringen mit der ersten Bundesliga-Runde 2011/2012 gemeinsam? Der große Favorit kommt ganz am Schluss dran. 16 der 18 Bundesliga-Trainer sind sich sicher, dass der Rekordmeister aus München Revanche für die letzte Saison nehmen und den Titel wieder an die Isar holen wird. Neben dem Spiel des Meisterschaftsfavoriten wird im letzten Teil der Vorschau auch auf die Vorspringer aus Berlin, Nürnberg, Mainz und Leverkusen ein Auge geworfen.</em><br />
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<strong class='bbc'>HERTHA BSC - 1. FC NÜRNBERG</strong><br />
<em class='bbc'>Olympiastadion | Samstag, 18:30 Uhr</em><br />
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Nach einem Jahr Bundesliga-Abstinenz – als einzige Nation stellte Deutschland keinen Hauptstadtklub in der höchsten Spielklasse – ist der alten Dame der Wiederaufstieg gelungen. Und die wiedererstarkten Hauptstädter zeigen sich selbstbewusst. „Ich will den DFB-Pokal gewinnen, ganz klar“, proklamierte Trainer Babel mit frischgestochenem Hertha-Tattoo am Oberarm. Zudem peile man neun Punkte aus den ersten drei Ligaspielen an. Beim Zweitligameister herrscht merklich große Euphorie, so wurde der ohnehin schon erstligataugliche Kader noch verstärkt. Aus München kam mit Thomas Kraft ein ambitionierter Torwart mit Champions League Erfahrung. Bad Boy Mike Franz soll der zweitbesten Zweitliga-Defensive noch mehr Stabilität verleihen. Ottl, der als Leihspieler bereits zum Aufstieg beigetragen hatte, schloss sich ablösefrei an. In Babbels 4-2-3-1 soll er als Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld fungieren. Offensivspieler Torun, der vom HSV losgeeist wurde, kann alle drei offensiven Postionen bekleiden und ist damit eine weitere Option für den Angriff. Doch es ist nicht nur das Personal, in das man investiert hat. In der Abstiegssaison vermisste man oft ein klares Konzept, viel hing von der individuellen Klasse der einzelnen Spieler ab. Im Trainingslager im Allgäu wurde daher, angelehnt an die Spielstile von Dortmund, Hannover und Mainz, der Fokus vor allem auf das schnelle Umschalten aus einer kompakten Abwehr gelegt. Auch der Verletzungsteufel meinte es gut mit den Berlinern. Nur Roman Hubnik wird zum Start wegen einer Fußprellung fehlen.<br />
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Auch Dieter Hecking konnte bis vor kurzem noch optimistisch sein was die personelle Lage betrifft. Neben dem Routinierten Verteidiger Per Nilsson fällt nun auch Robert Mak aus. Außenverteidiger Chandler ist ebenso angeschlagen wie Innenverteidiger Wollscheid, eine von zahlreichen Entdeckungen der letzten Saison. Neben dem 22-Jährigen sorgten vor allem die türkischstämmigen Antreiber Ekici und Gündogan für das zweitbeste Nürnberger Abschneiden seit zwei Jahrzehnten. Doch auf beide kann der Club in der kommenden Saison nicht mehr zurückgreifen. Ekici ist ebenso wie der langjährige Kapitän Wolf Teil des Bremer Neuaufbaus und Gündogan tritt in Dortmund die Nachfolge von Nuri Sahin an. Ebenfalls ersetzen müssen die Franken Stürmer Julian Schieber, der nach Stuttgart zurückkehrte. Nachbesetzt wurden die vakanten Kaderplätze fast ausschließlich mit jungen aufstrebenden Talenten. Für den Angriff kam vom FK Jablonec Tomas Pekhart, der zweitbeste Torschütze der tschechischen Liga. Der Schweizer U21-Teamspieler Timm Klose, der den verletzten Nilsson in der Innenverteidigung vertreten wird, kam eidgenössischen Europacupstarter FC Thun. Alexander Esswein, der von Zweitligaaufsteiger Dynamo Dresden kam, und der vom VfB Stuttgart ausgeliehen Daniel Didavi sollen gemeinsam Markus Feulner, für der Club wohl die letzte Durchbruch-Chance ist, die verloren gegangene Kreativität im Mittelfeld kompensieren. Dazu kehrt mit Albert Bunjaku ein lang vermisster Torjäger zurück. Nach nur drei Spielen in der Vorsaison meldete sich der Schweizer Sturmtank nach einer Knorpelverletzung in der Vorbereitung zurück und hofft gegen die Hertha auf sein Bundesliga-Comeback.<br />
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<strong class='bbc'>1. FSV MAINZ 05 - BAYER 04 LEVERKUSEN</strong><br />
<em class='bbc'>Coface-Arena | Sonntag, 15:30 Uhr</em><br />
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Seit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga im Jahre 2009 wird der FSV Mainz 05 zu Saisonbeginn stets als Abstiegskandidat gehandelt. Bis jetzt konnten die Kicker des Karnevalsvereins jedoch die Kritiker immer eines Besseren belehren. Nach Platz neun im Aufstiegsjahr konnte in der letzten Saison nochmal zugelegt und mit Platz fünf die Qualifikation zur Europa League ermöglicht werden. Doch nicht nur wegen dem peinlichen Ausscheiden gegen den rumänischen Underdog Gaz Metan Media in der dritten Qualifikationsrunde wird mit düsteren Prognosen gegeizt. Die Verantwortlichen der Rhein-Hessen hatten mit der personellen Entwicklung nach der Überraschungssaison arg zu kämpfen. Mit Verteidiger Fuchs und Mittelfeldspieler Holtby, die sich beide Schalke 04 anschlossen sowie Angreifer Schürrle, der gleich zu Beginn an die alte Wirkungsstätte zurückkehrt, musste Manager Christian Heidel drei ganz wichtige Leistungsträger ersetzen. Die aus den Verkäufen lukrierten Millionen konnte man allerdings nicht eins zu eins in neue Spieler investieren. Ein Teil der Einnahmen wurde in die Infrastruktur respektive in das neue Stadion, die Coface-Arena, gesteckt. Bei dessen Einweihungsturnier konnten erstmals Schwächen der neuformierten Mannschaft ausgemacht werden und Tuchels Team erreichte nur den letzten von vier Plätzen. Und auch im DFB-Pokal tat sich die Truppe schwer, wurde Oberligist SVN Zweibrücken erst in der Verlängerung ausgeschaltet. Das Angebot an gleichwertigen Spielern ist groß, womit man auch heuer wieder Tuchels spezielles Rotationsprinzip sehen wird. Das Zusammenspieler dieser funktioniert allerdings noch nicht, sodass ein Tippen der Startformation für das Duell der Enttäuschten bloßes Raten ins Blaue ist.<br />
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Auch bei den Leverkusenern passt die Abstimmung noch nicht perfekt, auch hier sind einige Positionen doppelt besetzt. So wird z.B. selbst nach dem Abgang von Ausnahmekicker Vidal der Capitano Wechselspieler sein. Kein neues Gefühl für den Ex-Nationalspieler, hatte er doch schon in der letzten Saison genug Möglichkeiten die Ersatzbänke diverser Stadien vorzuwärmen. Im Mittelfeld wird an seiner Stelle Ex-Sechziger Bender erwartet, auf den auch Heynckes-Nachfolger Robin Dutt große Stücke hält. Zusammen mit Kapitän Rolfes wirkt die Doppelsechs des Vizemeisters stabil, sodass Ballack vermutlich Spielmacher Renato Augusto ausstechen muss um in die erste Elf zu kommen. Auch auf den Flügeln bahnen sich heiße Positionskämpfe an. Im Auftaktspiel sind nach Barnettas Muskelverletzung zwar Neuzugang Schürrle und der flinke Sam gesetzt, der Schweizer<br />
Nationalspieler will allerdings seinen Stammplatz nicht kampflos abgeben. Im Kampf um die Torhüterposition hat nach Yelldells schwacher Leistung beim Pokal-Aus in Dresden Fabian Giefer beste Karte um den verletzten Adler zu vertreten.<br />
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<strong class='bbc'>FC BAYERN MÜNCHEN - BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH</strong><br />
<em class='bbc'>Allianz-Arena | Sonntag, 17:30 Uhr</em><br />
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Beschlossen wird der Auftaktspieltag mit dem ersten Auftreten des Topfavoriten FC Bayern München. Nicht weniger als 44 Millionen Euro steckte der Rekordmeister in neue Beine. Für das größte Aufsehen sorgte dabei das Engagement von Nationalkeeper Neuer. Vor allem die Ressentiments der Ultra-Gruppierungen gegen den Ex-Schalker schlugen hohe Wellen. Um die Geschichte nicht weiter ausschweifen zu lassen unterschrieb das ehemalige Mitglied der Ultras Gelsenkirchen sogar einen Forderungenkatalog gegen seine Person. Unter anderem ist es ihm untersagt die sogenannte Humba in der Kurve anzustimmen. Etwas, das man in der kommenden Saison öfter sehen wird. Die Schwächen der letzten Saisonen wurden von Altmeister Heynckes analysiert und dabei vor allem die Defensive als Hauptgrund am schlechten Abschneiden in der letzten Saison ausgemacht. So wurde neben einem neuen Torhüter schlussendlich auch Rafinha an die Isar gelotst. Der vom FC Genua gekommen Brasilianer galt während seiner Zeit bei Schalke als einer der besten Liga-Rechtsverteidiger und flirtete bereits vor seinem Italien-Wechsel mit den Bayern. Ein neues Gesicht wird man auch in der Innenverteidigung zu sehen bekommen. Nach langen und zähen Verhandlungen mit den Scheichs von Manchester City konnte Sportdirektor Nerlinger Defensivallrounder Jerome Boateng für kolportierte 13,5 Millionen Euro vom Premier League-Dritten loseisen. Damit sieht sehen sich die Münchner auch defensiv für den von vielen erwarteten Zweikampf mit Borussia Dortmund gerüstet. In der Offensive hat Don Jupp die Qual der Wahl, so kann er sich erlauben bei dem angeschlagenen Ribery nichts zu überstürzen und stattdessen mit Kroos eines der größten Talente im deutschen Fußball aufbieten.<br />
In Gladbach hat man sich auf dem Transfermarkt zurückgehalten und ist zuversichtlich mit dem vorhandenen Personal eine ähnliche Horrorsaison wie die letzte nicht zu wiederholen. Erst in vorletzten Runde konnte der Traditionsverein die direkten Abstiegsplätze verlassen und sich in weiterer Folge gegen den VfL Bochum in der Relegation die Erstklassigkeit bewahren. Ein ganz wichtiger Baustein, nicht nur der beiden Entscheidungsspielen, war Marco Reus. Und in Gladbach ist man überglücklich den flinken Offensivmann trotz prominenter Interessenten - unter anderem auch der FC Bayern hatte angeklopft - halten konnte. Der Aufschwung unter dem Schweizer Trainer Lucien Favre – satte 20 Punkte hatte man in zwölf Partien geholt – soll einen nur punktuell verstärkte Truppe fortsetzen. Aus Geldmangel wurde mit dem schwedischen Nationalverteidiger Oscar Wendt nur ein Spieler mit internationaler Erfahrung geholt. Der 25-Jährige kann neben 16 Länderspielen auch einen Champions League-Achtelfinal-Einzug mit dem FC Kopenhagen vorweisen, wird sich allerdings vorerst hinter Kapitän Daems einreihen müssen. Die restlichen neuen Akteure – es sind dies Joshua King (Manchester United), Mathew Leckie (Adelaide United), Yuki Otsu (Kashiwa Reysol), Lukas Rupp (Karlsruher SC) und Matthias Zimmermann (Karlsruher SC) – gelten lediglich als talentierte Perspektivspieler.<br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/FCB-BMG.png' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_FCB-BMG.png' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
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axl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 05:34:35 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Die Grenzen des deutschen Jugendwahns - Verlässlichkeit für viele Jahre</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/die-grenzen-des-deutschen-jugendwahns-verlaesslichkeit-fur-viele-jahre-r282</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Es waren die Götzes, Neuers, Benders und Müllers, die der vergangenen Saison in Deutschland ihren Stempel aufdrückten. Bei unseren Lieblingsnachbarn wird in extremem Ausmaß das augenscheinlich, was auch hierzulande zu beobachten ist - der Jugendwahn. Eine kritische Betrachtung zeigt die Grenzen des Phänomens auf.</em><br />
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Der alte Satz "Dieser Spieler hätte bei jedem anderen Verein ein Stammleiberl" ist wohl so alt, wie das Treten auf den Ball selbst. Doch er stimmt schon länger nicht mehr. Besonders betroffen davon sind Spieler, die sich zwar in den Vordergrund spielen konnten, aber nicht unbedingt die ganz großen Stars sind. Immer noch gut für einige Jahre Topfußball, suchen deutsche Profis und Ex-Nationalspieler wie Thomas Hitzlsperger, Andreas Hinkel oder Timo Hildebrand Vereine, die sich ihre Dienste sichern wollen. Potentielle Arbeitgeber erhalten im Gegenzug zu doch stattlichem Gehalt gestandene Kicker, die nicht mehr beweisen müssen, was sie können, die konstant ihre Leistung abrufen können - zumeist schnörkelloser als die neue Generation, unaufgeregter für die Medien, ohne das ganz große Spektakel. Das signalisieren auch die Vereine. Hinkel, erst 29 und im früher besten Fußballeralter, könnte seinem Ex-Verein VfB Stuttgart gut weiterhelfen, Manager Bobic meinte aber, Hinkel habe sich "nicht weiterentwickelt". Starker Tobak für einen Spieler, der den UEFA-Cup (mit Sevilla) gewonnen hat, dazu den spanischen Cup und die schottische Meisterschaft.<br />
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<strong class='bbc'>DAS ALTE IST VERGANGEN…</strong><br />
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Thomas Hitzlsperger, ebenfalls 29, half West Ham United mit Toren, Assists und seinem vorbildlichen Einsatz. Verpflichtet hat ihn bis dato niemand. Asamoah (32) und Odonkor (27), quasi Secondos der ersten Stunde, hoch dekoriert, sind auch auf Jobsuche. Timo Hildebrand, mit 32 im besten Torhüteralter - nein, danke! Auch wenn beispielsweise Leverkusen nach Adlers Ausfall einen Einsertormann gut gebrauchen könnte. Sein Spielerberater Jörg Neblung erklärte in der Süddeutschen Zeitung, dass "eine Schieflage im Markt" und eine "überproportionale Wertschätzung für junge Spieler" vorherrschen. Klopp, Tuchel, Löw und Co. zeigen sich von den jüngsten Erfolgen des BVB, von Mainz und der Nationalmannschaft verblendet, am besten dran sei man, wenn das Alter "zischen 18 und 22" liegt. Der Markt funktioniert absehbar. Als Shinji Kagawa seine Traumhalbsaison bei Dortmund hinlegte, wollten alle einen Japaner: Okazaki heuerte bei Stuttgart an, Usami bei den Bayern. Besonders freuen sich die Spielerberater, die für gewisse Fußballkulturkreise Monopole besitzen, etwa Kagawas Manager Thomas Kroth, dessen Handy ununterbrochen klingelt.<br />
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<strong class='bbc'>…DAS NEUE ANGEFANGEN?</strong><br />
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Und wie das Wildern in neuen Fußballmärkten funktioniert auch das Verpflichten junger Spieler. Dabei ist es egal, wo die Kicker waren. Chris Löwe, Schmelzer-Ersatz beim BVB, kam vom Chemnitzer FC, Meister der Regionalliga. Beim Gegner Hamburger SV hat Manager Arnesen aus London gleich gefühlt die halbe U21 von Chelsea mitgenommen. Aber ist jünger gleich besser? Einerseits ja, denn die nun Anfang 20-jährigen haben natürlich die vonseiten des DFB verbesserte Jugendarbeit genossen. Ein mahnendes Beispiel ist aber andererseits Holger Badstuber. Nach einer grandiosen Einstandssaison beim FC Bayern München lieferte der junge Verteidiger in der vergangenen Saison teilweise unterdurchschnittliche Leistungen ab. Der Glanz der Premierenspielzeit war weg, die Ansprüche wohl zu hoch. Auch wenn er sich mittlerweile gefangen hat, beweist es doch die Gefahr, die von den Youngsters ausgeht. Denn wer hoch fliegt, kann auch tiefer fallen. Ein Hitzlsperger oder Asamoah spielt sicherlich nicht so spektakulär wie etwa Khedira oder Müller, erreicht ein gewisses Niveau wohl nicht. Die Basis ist aber dennoch höher.<br />
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<strong class='bbc'>EINE BANK</strong><br />
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Nuri Sahin konnte sich den Traum von Real Madrid erfüllen, ob Gündogan ein neuer Sahin ist, weiß man nicht. Nicht umsonst hat Klopp einen Sebastian Kehl in der Hinterhand. Und genau das ist die Chance der arbeitslosen Sommermärchenspieler. Einen Hinkel, einen Odonkor kann jeder Trainer bedenkenlos auflaufen lassen. Eine Garantie, dass die Boygroups diverser Bundesligavereine nicht ein One-Hit-Wonder bleiben kann niemand abgeben, das funktioniert bei gesetzten Spielern besser. In Österreich schoss etwa Christian Mayrleb zwischen 2003/04 und 2009/10 in jeder Saison mindestens zehn Tore. Diese Verlässlichkeit ist für die Trainer, neben Einstellung und Erfahrung, ein unverkennbares Gut.<br />
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Zwar haben alle Bundesligavereine ihre Kader bereits zusammengestellt, aber inwieweit das Vertrauen in die eigene oder gescoutete Jugend wirklich geht, wenn vor Ende des Transferfensters der eine die Form verliert oder der andere sich verletzt ist, wird sich weisen. Und dann wird wohl der eine oder andere der Genannten trotz seines "hohen" Alters wieder ein Trikot überziehen und unaufgeregt, abgebrüht und Konstant seine Leistung bringen.<br />
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Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 15:43:29 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Auch in Deutschland geht's wieder los - Vorschau auf den ersten Spieltag, Teil 2]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/auch-in-deutschland-gehts-wieder-los-vorschau-auf-den-ersten-spieltag-teil-2-r279</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Samstag, 12. Mai 2001: „Tor in Stuttgart!“, schreit der aufgebrachte Kommentator Tom Bayer in das Mikrofon und wartet, dass vom Münchner Olympiastadion nach Baden-Württemberg geschaltet wird. Doch er wartet vergeblich, denn „das Tor fällt hier“, wie Kollege Hansi Küpper sein Nicht-Abgeben begründete. Handgestoppte 2,3 Sekunden habe es gedauert, so Bayer weiter. Handgestoppte 2,3 Sekunden, die man nicht im Stadion erlebe, sondern nur in der Konferenz, beteuerte Küpper. Und auch zehn Jahre später gibt es sie noch. Nachdem die ersten beiden Spiele der ersten Samstagkonferenz der neuen Saison bereits im ersten Teil der Vorschau unter die Lupe genommen wurden, gibt es hier nun folgerichtig die anderen Begegnungen.</em><br />
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<strong class='bbc'>VFB STUTTGART - FC SCHALKE 04</strong><br />
<em class='bbc'>Mercedes-Benz Arena | Samstag, 15:30 Uhr</em><br />
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Als Krassimir Balakov während der obenerwähnten Konferenz das Siegestor gegen den damaligen Tabellenführer Schalke erzielte hieß die Mercedes-Benz Arena noch Gottlieb-Daimler-Stadion, besaß eine Laufbahn und fasste 53.700 Zuschauer. Während der zweijährigen Umbauarbeiten wurde der Stimmungskiller entfernt und die Kapazität erhöht. „Es ist gleich ein Highlight, zur Stadioneinweihung gegen Schalke zu spielen“, freut sich VfB-Coach Bruno Labbadia. Eine Heimstärke soll in der neuen Arena entwickelt werden, am besten gleich mit einem Sieg am Samstag ein Zeichen Richtung Konkurrenz gesetzt werden. Angesichts der personellen Probleme, besonders in der Abwehr, ist das allerdings alles andere als eine leichtes Unterfangen. Nach den Verletzungen von Matthieu Delpierre, Ermin Bicakcic und Georg Niedermeier verfügen die Stuttgarter nur noch über zwei Innenverteidiger. Wobei einer von ihnen, Serdar Tasci, erst am Dienstag nach einer Muskelverhärtung im Oberschenkel ins Mannschaftstraining einstieg. Sein Nebenmann wird erstmals der mexikanische Neuzugang Maza sein. Der erfahrenen 191cm-Hüne kam vom niederländischen Topklub PSV Eindhoven und stand bereits zum Saisonauftakt im DFB-Pokal in der Startelf. Beim 2:1-Erfolg gegen Wehen Wiesbaden feierte überdies auch der dänische Mittelfeldspieler William Kvist sein Pflichtspieldebüt im Trikot der Schwaben. Der 20-fache Nationalspieler führte als Kapitän den FC Kopenhagen letzte Saison ins Achtelfinale der Champions League. Der VfB sieht in ihm einen Führungsspieler, lautstark soll er seine Mitspieler vom Zentrum aus dirigieren. In Dänemark waren seine Kommandos teilweise sogar im Fernsehen zu hören. Zusammen mit Kuzmanovic wird er um die Hoheit im Mittelfeld kämpfen und versuchen das Offensivquartett um Stuttgarts letztjährigen Topscorer Martin Harnik in Szene zu setzen.<br />
Bei den Schalkern darf man mit derselben Elf wie beim Supercup-Triumph gegen Dortmund rechnen. Das heißt auch der damals überregende Ralf Fährmann wird wieder dabei sein und versuchen seinen Kasten sauber zu halten. Wegen eines Muskelfaserrisses in der Kniekehle fehlte der 22-Jährige letztes Wochenende beim 11:1-Schützenfest beim FC Teningen. Beim höchsten Pokalsieg der Vereinsgeschichte stach vor allem der Niederländer Huntelaar mit vier Toren heraus. Der Stürmer ist im Schalker Angriffszentrum gesetzt, was bedeutet, dass der Ex-Stuttgarter Marica bei seiner Rückkehr maximal auf einen Kurzeinsatz hoffen darf. Nach Muskelproblemen ist dem Rumänen allerdings noch nicht mal ein Kaderplatz sicher. Von den weiteren Neuzugängen werden bis auf den rekonvaleszenten Jones, der noch abgegeben werden soll und Joker Moravek alle in der Startelf stehen. Auf der rechten Abwehrseite hat Höger den Japaner Uchida ausgestochen, links wird Trainer<br />
Rangnick Fuchs ins Österreicher-Duell gegen Harnik schicken. Lewis Holtby ist einer der Toptalente im Mittelfeld, auf die der Coach vertraut. Im rechten wird vorübergehend Baumjohann wirbeln, da sich Leistungsträger Farfan nach einem Muskelfaserriss erst im Lauftraining befindet.<br />
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<strong class='bbc'>1. FC KÖLN - VFL WOLFSBURG</strong><br />
<em class='bbc'>RheinEnergieStadion | Samstag, 15:30 Uhr</em><br />
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„Ich freue mich auf morgen und glaube, dass wir ein gutes Spiel machen werden“, ist der neue FC-Coach Stale Solbakken optimistisch für sein Bundesliga-Debüt. Und das obwohl das Konzept des Wunschtrainers von Sportdirektor Volker Finke noch nicht vollends umgesetzt werden konnte. Zu groß sind die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen in der Rückwärtsbewegung, wodurch das Pressing oft wirkungslos bleibt. 750.000 Euro musste der FC an den Norwegischen Verband überweisen um den Glatzkopf in die Domstadt zu holen. Im Vergleich zu den Trainingsmethoden einiger seiner Kollegen lässt der Norweger gemächlich trainieren, was Zweifel an der Fitness der Mannschaft aufkommen lässt. Diese liest sich kaum verändert im Gegensatz zur Vorsaison. Etwas, das bei den Geißböcken nicht immer so war. Mit Sascha Riether kommt der einzige erwähnenswerte Neuzugang ausgerechnet vom Auftaktgegner. Der zweimalige Teamspieler soll die Chefrolle in der Doppelsechs übernehmen, eine Position die Solbakken in seinem 4-4-2 als sehr wichtig empfindet. Nach einem überzeugenden Leihjahr wurde die Kaufoption auf Mato Jajalo gezogen. Neben dem Kroaten konnte nach einem giftigen Poker auch Slawomir Peszko von Finke gehalten werden. Damit blickt der FC Köln auf einen für seine Verhältnisse befriedigenden Transfersommer zurück. Nicht gar so befriedigend war Solbakkens Entscheidung den Kapitän zu wechseln - zumindest für Lukas Podolski.<br />
Im Gegensatz zum VfL Wolfsburg ging die Schleifenübergabe an Innenverteidiger Geromel aber weit reibungsloser über die Bühne. Nach der Pokalpleite gegen Mateschitz Deutschland-Außenstelle griff Marcel Schäfer seine Mitspieler verbal an, woraufhin ihn Magath entmachtete. Nun droht dem einstigen ligaweiten Top-Außenverteidiger sogar die Bank. Da ist er jedoch nicht der einzige, Magath denkt sogar daran sein Meistersystem, die Raute, zu verwerfen. Er müsse seine Ansprüche überdenken, sagte er nach dem Pokal-Aus. Das tat er auch und so testete er gegen die eigenen Amateure die allseits beliebte Doppelsechs, für die neben Neuzugang Träsch auch Josue und Polak infrage kommen. Nach der Systemumstellung wird man wohl auch endgültig nicht mehr auf den Brasilianischen Edeltechniker Diego zurückgreifen. Von den Eskapaden des Ballkünstlers hat man in der Autostadt mittlerweile genug, die rund zehn Millionen Euro hohe Ablösesumme schreckt<br />
potenzielle Interessenten jedoch ab. Abschrecken, und zwar die gegnerischen Stümer, soll der von Eintracht Frankfurt verpflichtete Marco Russ. Der 26-jährige Innenverteidiger soll den verletzten Arne Friedrich ersetzen. Wer sein Nebenmann sein wird bleibt abzuwarten. Kjaer ist nach seiner schwachen Leistung in Leipzig angezählt, Ersatzmann Madlung steht ante portas. Zudem bleibt auch ein Abschied nach nur einem Jahr ein Thema. Dem Vernehmen nach sind italienische Vereine interessiert, Wolfsburg nicht abgeneigt. Geht es nach dem dänischen Nationalspieler wäre es am besten, wenn die Viererkette in der gleichen Zusammensetzung spielen wurde. Unverändert wird das Angriffsduo bleiben. Neuzugang Lakic wird neben seinem kroatischen Landsmann Mandzukic stürmen.<br />
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<strong class='bbc'>FC AUGSBURG - SC FREIBURG</strong><br />
<em class='bbc'>SGL-Arena | Samstag, 15:30 Uhr</em><br />
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Neben der Samstagskonferenz ist die Sportschau in der ARD ein weiterer Fixpunkt im Leben vieler Fußballfans. Es ist anzunehmen, dass das erste Bundesligaspiel des FC Augsburgs zu Beginn der 105-minütigen Fußballshow abgewickelt wird. Vom Duell des 16. der Etat-Rangliste gegen das Schlusslicht ebendieser redet auch in der Heimat der Puppenkiste kaum jemand. Die Partie wird von der Suspendierung von Stürmer Thurk überschattet. Da die Augsburger, für viele Absteiger Nummer eins, in der Bundesliga nichtmehr so dominant auftreten und defensiver agieren werden, spielt der Torschützenkönig der vorletzter Zweitliga-Saison in den Plänen von Trainer Luhukay keine Rolle mehr. Er habe nicht die Spieler bekommen, die er sich für die Bundesliga vorgestellt hat. So konnte er sein 4-2-3-1 System erst nach drei Wochen vorgeben, in dem er vor allem Spieler bräuchte, die sich dem Kollektiv unterordnen. „Der eine oder andere Spieler hatte damit Probleme“, fuhr der Niederländer fort. Nun ist Thurk sowohl als Stoßstürmer als auch im zentralen offensiven Mittelfeld nicht als Idealbesetzung zu sehen, mit seinem Torriecher wäre er aber als Joker durchaus eine Waffe. Dass es also nicht nur sportliche Gründe waren, die zum Rauswurf führten, scheint auf der Hand zu liegen und wurde auch von Manager Andreas Rettig bestätigt. Um Protesten vorzubeugen konkretisierte der 51. Bundesligist in einer Aussendung an die Fanklubs die Gründe für die Ausbootung. Zwischen dem 35-jährigen Fanliebling und diversen Trainern habe es immer wieder Meinungsverschiedenheiten gegeben. Dass er für das Pokalspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen nicht nominiert wurde brachte das Fass zum Überlaufen. Der bundesligaerfahrene Torjäger vergangener Zweitligajahre wäre einer der wenigen bekannten Namen im Kader gewesen. So sticht vor allem ein Namen heraus. Lorenzo Davids, der Neffe des berühmtesten Brillenträgers im Fußballsport, kam von NEC Nijmegen und wird im zentralen Mittelfeld auflaufen.<br />
Wenn es beim Sport-Club aus Freiburg im sonst ruhigen Breisgau ähnlich unruhig zugeht ist damit vor allem ein Name verbunden - Papiss Demba Cisse. Mit 28 Tore in 48 Spielen machte der Senegalese in den letzten eineinhalb Jahren auf sich aufmerksam. Der FC Bayern, Schalke, Wolfsburg, aber auch Vereine aus dem Ausland waren am Torjäger dran. Noch aber schnürt der 26-Jährige seine Schussstiefel für die Rot-Weißen. Ob er beim Bundesliga-Debüt von SC-Trainer Marcus Sorg einen Nebenmann haben wird, oder vom 4-1-3-2, das im Cup gegen Unterhaching gespielt wurde abgewichen wird, bleibt abzuwarten. Sollte ersteres eintreten, hat Neuzugang Garra Dembelé gute Chancen neben Cisse auf Torjagd zu gehen. Der aus Mali stammende Stürmer erzielte letzte Saison für Levski Sofia beeindruckende 26 Tore. Mit der Verpflichtung des Schweizer Beg Ferati hat man auf den Abgang Ömer Topraks zu Bayer Leverkusen reagiert. Der 24-Jährige war zuletzt beim FC Basel engagiert und wurde jüngst von Ottmar Hitzfeld erstmals für ein Länderspiel einberufen.<br />
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Übrigens: Macht doch bei unserer <a href='http://tippliga.austriansoccerboard.at/tippliga/de/bundesliga' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Tippliga zur deutschen Bundesliga</a> mit - die geht natürlich auch heute wieder los! <br />
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axl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 10:15:38 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Auch in Deutschland geht's wieder los - Vorschau auf den ersten Spieltag, Teil 1]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/auch-in-deutschland-gehts-wieder-los-vorschau-auf-den-ersten-spieltag-teil-1-r264</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Wenn kommenden Freitag um Punkt 20:30 Uhr im Westfalenstadion zu Dortmund die im Mittelkreis liegende Torfabrik freigegeben wird, haben 83 bundesligafreie Tage ein Ende. Eine Saison, die einen absoluten Favoriten hat und die nach Aussagen dessen Verantwortlichen nicht mal angepfiffen werden muss um den neuen Titelträger zu finden. abseits.at wirft einen Blick auf die ersten neun von 306 hoffentlich spannenden, hochklassigen, brisanten, torreichen aber auch fairen Begegnungen zwischen den 18 besten deutschen Klubmannschaften.</em> <br />
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<strong class='bbc'>BORUSSIA DORTMUND - HAMBURGER SV </strong><br />
<em class='bbc'>Signal Iduna Park | Freitag, 20:30 Uhr </em><br />
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Eröffnet wird die 49. Bundesliga-Saison traditionell freitags mit dem Heimspiel des Titelverteidigers. Dieser heißt in der kommenden Spielzeit Borussia Dortmund, das sich letzte Saison in eindrucksvoller Art und Weise die Schale holte. Ein unvergesslicher Moment für die jungen Schützlinge von Jürgen Klopp. Ebenso unvergesslich, vor allem für die rund 8000 mitgereisten BVB-Fans, auf dem Weg zur Meisterschaft war das Auswärtsspiel beim Hamburger Sportverein am 29. Spieltag. In den letzten Augenblicken des Spiels knallte der Pole Jakub „Kuba“ Blaszczykowski das Leder zum 1:1 in die Maschen. Ebenjener Hamburger Sportverein ist es auch, der Gast des deutschen Meisters beim Eröffnungsspiel sein wird. <br />
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Während Klopp seine Jungs in der Schweiz schwitzen lies, schlugen die Hanseaten im Zillertal ihre Zelte auf. Mit dabei waren auch die von Neo-Sportchef Frank Arnesen geholten Neuzugänge Mancienne, Töre, Bruma und Sala. Letzterer wird ebenso wie der Norweger Skjelbred - der einzige Neuzugang, der nicht von Arnesens Ex-Klub Chelsea FC kommt, schnürt seine Schuhe bis Donnerstag noch für Rosenborg Trondheim – fehlen. Der 20-jährige Italiener zog sich im ersten Trainingslager auf Sylt einen Muskelbündelriss zu und konnte den Großteil des Trainingspensums nicht mitmachen. Fraglich ist auch der Einsatz des niederländischen Innenverteidigers Bruma, dem eine gereizte Achillessehne zu schaffen macht. Der ausgeliehene 20 Jahre alte Nationalspieler tritt die Nachfolge von Joris Mathijsen, der zum FC Málaga wechselte, an und soll dazu beitragen die letzte Saison 52 Tore schwache Defensive zu stabilisieren. Ebenfalls Teil des Defensivverbundes wird sein Ex- und nun wieder Teamkollege Michael Mannciene sein. Der 23-Jährige kristallisierte sich als fester Bestandteil der Innenverteidigung heraus. Offen hingegen ist, ob der Vierte im Bunde der ehemaligen Stamford Bridge-Akteure im Spielbericht als Spieler der Startelf stehen wird. Der türkische Neo-Teamspieler wird im rechten offensiven Mittelfeld von Änis Ben-Hatira bedrängt. Ebenso offen ist der Kampf um die beiden Positionen im zentralen defensiven Mittelfeld. Kacar, Jarolim und Tesche sind die drei Kandidaten dafür. Im Spiel gegen den BVB wird ihr eine signifikante Rolle zukommen, geht dessen Stärke doch vor allem von der Dominanz im Mittelfeld aus. Dass keiner der drei Anwärter in den Vorbereitungsspielen die nötige Stabilität gewährleisten konnte, bereitet Hamburgs Cheftrainer Oenning Sorgen. „Wir haben zu viel zugelassen. Den Raum müssen wir besser schließen“, stellte er nach dem LIGA total! Cup klar. Beim Vorbereitungsturnier kam es im Finale bereits zum Duell der beiden Traditionsklubs. Auf Seiten der Hamburger überzeugte damals, so wie auch in der restlichen Vorbereitung, besonders der 19-jährige Heung-Min Son mit seiner Spielfreude und seinen Offensivqualitäten. Nach 18 Toren in bisher neuen Testspielen ist der flinke Südkoreaner beim Achten der abgelaufenen Saison ebenso gesetzt wie Flügelflitzer Elia und Solospitze Petric. <br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/BVB-HSV.png' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_BVB-HSV.png' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
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<strong class='bbc'>SV WERDER BREMEN - 1. FC KAISERSLAUTERN </strong><br />
<em class='bbc'>Weserstadion | Samstag, 15:30 Uhr </em><br />
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Der nördlichste Austragungsort am Eröffnungsspieltag ist das Weserstadion. Nachdem blamablen Cup-Aus bei Drittligist Heidenheim ist für die Hausherren der kürzeste und vermeintlich leichteste Weg das Saisonziel („Wir wollen das internationale Geschäft erreichen.“ - Klaus Filbry) zu erreichen passé. Das ist natürlich kein Grund die Flinte bereits vor dem Bundesligastart ins Korn zu hauen. Die Kritiker, deren Zahl nach der verpatzen Saison 2010/2011 zweifellos angestiegen ist, werden allerdings ganz genau hinschauen, wenn die Werderaner das heimische Grün betreten. Ob Marko Arnautovic einer von ihnen sein wird ist noch nicht klar. Bei der Pokalpleite wurde die launische Diva erst nach einer Stunde für den 19-jährigen Lennart Thy eingewechselt. Der deutsche Juniorennationalspieler konnte in der Vorbereitung aufzeigen, sodass sich selbst Trainer Thomas Schaaf zu einem Sonderlob hinreißen ließ: „Lennart war in der Vorbereitung sehr auffällig. Er spielt mit viel Einsatz, kann den Ball behaupten, hat eine gute Trefferquote – er ist in allen Punkte vorne dabei.“ Ob man den U17-Europameister, der zwar den ersten Scorerpunkt verbuchen konnte, sonst allerdings unauffällig agierte, oder den Astronauten am Samstag in der Startelf sieht, wird man wohl erst vor Spielbeginn erfahren. Fix rechnen darf man hingegen mit dem schwedischen Rückkehrer Markus Rosenberg. Neben Werders einzigen Pokal-Torschützen standen in Baden-Württemberg mit den beiden Ex-Nürnbergern Wolf und Ekici, Genoa-Leihgabe Papastathopoulos sowie Magath-Entdeckung Schmitz vier weitere Neuzugänge am Spielfeld. Doch die Weserkicker gehen nicht nur mit neuem Personal sondern auch mit neuem System in die Wiedergutmachungssaison. Nach einigen Experimenten in der letzten Saison hat sich der dienstälteste Bundesligatrainer wieder zur altbewährten Raute, in dessen Herz schon Micoud und Diego zauberten, bekannt. <br />
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Während den Bremern eine Steigerung gegenüber letzter Saison zuzutrauen ist, würde das bei Auftaktgegner Kaiserslautern einem Wunder gleichkommen. Den ausgezeichneten siebenten Platz belegten die roten Teufel bei ihrer Bundesligarückkehr. Doch dieser Erfolg weckte beim Klub mit dem zweitkleinsten Etat keine Begehrlichkeiten, der Klassenerhalt wurde als Saisonziel ausgegeben. Die nötigen Tore dazu beisteuern soll insbesondere der israelische Topstürmer Itay Shechter. Für viele überraschend und darüber hinaus recht billig – 2,5 Millionen Euro plus 20 Prozent Beteiligung bei einem Weiterkauf kassierte Hapoel Tel Aviv – landete der 24-jährige nach van der Vaart’schen Gedächtnisverhandlungen in der Pfalz. Wo er die Nachfolge des Kroaten Srdjan Lakic antritt. Ebenfalls von den Israelis kommt Mittelfeldallrounder Gil Vermouth, der jedoch nach langer Verletzungspause in Bremen fehlen wird. Neben den beiden Verpflichtungen lag der Fokus von <br />
Lautern-Boss Stefan Kuntz vor allem darauf keine weiteren Leistungsträger zu verlieren. Neben Senkrechtstarter Trapp, hinter dem Pokalsieger Schalke her war, weckte Flügelflitzer Ivo Ilicevic das meiste Interesse der Konkurrenten. In beiden Fällen war der Europameister von 1996 erfolgreich, sodass Letzterer gemeinsam mit einem weiteren Neuzugang, Olcay Sahan vom MSV Duisburg, für viel Wirbel auf den Flügeln sorgen wird. Im zentralen Mittelfeld wird Neo-Kapitän Christian Tiffert eine ebenso entscheidende Rolle zukommen. <br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/SVW-LAU.png' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_SVW-LAU.png' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
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<strong class='bbc'>HANNOVER 96 - 1899 HOFFENHEIM </strong><br />
<em class='bbc'>AWD-Arena | Samstag, 15:30 Uhr </em><br />
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Ebenfalls im Norden Deutschlands kommt es zum Auftritt eines weiteren Überraschungsteams der letzen Saison. Ein Jahr zuvor am letzten Spieltag gerade noch den Ligaverbleib gesichert, konnte der Hannoversche Sportverein Lange Zeit Ligakrösus Bayern München im Kampf um Platz drei die Stirn bieten. Geworden ist es für die Niedersachsen im Endeffekt der vierte Rang, der zur Teilnahme an den Europa League Playoffs berechtigt. Zum ersten Mal seit dem Sensationspokalsieg als Zweitligist vor 19 Jahren sind die 96er damit wieder Teil des internationalen Geschäfts. Doch auch Schmadtke verzichtete auf die Verpflichtung großer Namen und war darauf bedacht die Stammelf zusammenzuhalten. Und auch ihm gelang dies, sodass die steirische Abrissbirne Pogatetz weiterhin dem gleichem Personal den Rücken frei hält. Zu den nicht großen Namen zählt neben Österreichs U20 Nationaltorwart Radlinger auch der von Schalke ausgemusterte Linksverteidiger Christian Pander. Der dauerverletzte Freistoßspezialist will nach nur 78 Spielen in sieben Saisonen in Hannover angreifen. Für den Angriff hat man mit Polens Nationalstürmer eine weitere Option neben den bewährten Offensivkräften geholt. Bis Mirko Slomka diese allerdings ernsthaft in Erwägung ziehen kann, wird er noch warten müssen. Der 21-Jährige laboriert an einer Überreizung im Knie. Fit dürfte nach überstandener Muskelverletzung hingegen Top-Torjäger Ya Konan werden. Sollte der Ivorer wider Erwarten nicht in der Startelf stehen, wird ihn wie schon beim 6:0-Pokalsieg bei Anker Wismar Jan Schlaudraff ersetzen. <br />
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Gar so einfach taten sich die Profis von der TSG Hoffenheim in ihrem Erstrundenspiel nicht. Erst nach der 30-minütigen Verlängerung war der Sieg gegen den engagierten Sechsligisten Germania Windeck in trockenen Tüchern. Zwar hielten sich die Transferaktivitäten auch bei den Kraichgauern in überschaubaren Rahmen, dennoch wartet auf Neo-Coach Holger Stanislawski, vor allem im Bereich der Menschenführung, einiges an Arbeit. Simunic liegt mit Manager Tanner im Clinch, Jaissle wird zum Dauerpatienten und Prince Tagoe soll noch abgegeben werden. Wie die Geschichten der drei <br />
genannten Spieler ausgehen werden steht noch in den Sternen. Bei drei weiteren Spielern hat der langjährige St. Paulianer bereits seine Qualitäten gezeigt. Ryan Babel ist nach seiner sehr dürftigen ersten Halbsaison in Sinsheim angekommen, steuerte auch einen Treffer beim 3:1-Sieg im DFB-Pokal bei. Der Niederländer soll gemeinsam mit dem Nigerianer Obasi die Flügelzange der SAP-Truppe bilden. Fraglich ist allerdings wie gut er an die Leistungen vor seinem Beinbruch anschließen kann. Der dritte Stanislawski-Patient auf dem Weg zur Heilung ist Franco Zuculini. Früh wurde er von vielen bereits abgeschrieben, nun will er das Vertrauen „dem Verein zurückgeben mit viel Arbeit.“ Und das zeigt er auch auf dem Platz - weniger Verspieltheit, dafür mehr Biss und Ehrgeiz. In Hannover wird der 20-Jährige, für den Hoffenheim einst 4,6 Millionen locker gemacht hat, aber vorerst keine Rolle spielen. <br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/H96-TSG.png' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/tn_H96-TSG.png' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
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axl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 20:32:15 +0000</pubDate>
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