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	<title>News</title>
	<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/</link>
	<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 20:02:38 +0000</pubDate>
	<ttl>43200</ttl>
	<description>Alle Artikel zu den Themen Erste Liga, Regionalliga, Landesliga und darunter.</description>
	<item>
		<title>Tag der Revanche für Salzburg, Rapid und Sturm? Die letzten vier Paarungen der ÖFB-Cup-Achtelfinals</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/tag-der-revanche-fur-salzburg-rapid-und-sturm-die-letzten-vier-paarungen-der-oefb-cup-achtelfinals-r595</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Heute wird das Achtelfinale des ÖFB-Cups mit weiteren vier Partien komplettiert. Den Anfang macht eine Matinee in Reichenau, danach kommt es zu den Spitzenduellen der dritten Spielrunde, unter anderem mit zwei Duellen zwischen Bundesligaklubs.</em><br />
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Die Spielvereinigung Reichenau ist die bisher größte Überraschung des ÖFB-Cups 2011/12: Die Tiroler bezwangen bisher die Amateure des FC Wacker Innsbruck, Austria Klagenfurt und den Kapfenberger SV 1919 und treffen nun im Achtelfinale am Mittwoch um 10:30 Uhr auf die Wiener Austria. Für die Europacupfighter in Violett ist das Spiel beim Landesligisten das vierte Pflichtspiel innerhalb von elf Tagen. Zwar muss der FK Austria Wien aufgrund der bisherigen Erfolge der Reichenauer gewarnt sein, allerdings sollten die Qualitätsverhältnisse dieser Achtelfinalpaarung doch eine klare Sprache sprechen. Die Austria, die lange Zeit die Vorherrschaft im österreichischen Cup inne hatte und letzte Saison im Viertelfinale durch jenes legendäre 0:4 gegen Austria Lustenau ausschied, nimmt diese Partie jedoch sehr ernst und möchte seinen Ruf als (zumindest) Titelmitfavorit bestätigen.<br />
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<strong class='bbc'>Salzburg will Heim-Negativserie gegen den LASK beenden</strong><br />
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Um 16:00 Uhr trifft Red Bull Salzburg zu Hause auf den LASK. Abgesehen davon, dass der Cup ohnehin seinen eigenen Gesetzen gehorcht, sind die Salzburger in Heimspielen gegen den LASK seit 217 Minuten torlos, verloren das letzte Bundesliga-Duell beim Trainerdebüt von Ricardo Moniz mit 0:1, spielten davor nur 0:0. Der LASK präsentierte sich zuletzt wechselhaft, verlor in der vergangenen Runde der Ersten Liga zu Hause mit 0:3 gegen Austria Lustenau, obwohl man davor zwei lockere Siege gegen Hartberg (2:0) und die Vienna (4:0) einfuhr. Neben dem Titelkampf in Österreichs zweithöchster Spielklasse ist der Cup für die Elf von Walter Schachner die zweite Hoffnung, um an die große weite Fußballwelt heranzuschnuppern. Bei idealem Verlauf müssten die Linzer nur noch drei Gegner ausschalten, um 2012/13 an der Europa League teilzunehmen. Nicht unmöglich, wie vor allem das Beispiel der Lustenauer Austria in der Vorsaison bewies. Der LASK schaltete im diesjährigen Cup die Amateure von Sturm Graz und der Wiener Austria aus, Salzburg hatte mit Baumgarten und SAK Klagenfurt keine Probleme.<br />
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<strong class='bbc'>Ried in Wien-Hütteldorf noch sieglos</strong><br />
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Trainer-Fuchs Paul Gludovatz muss mit seiner SV Ried nach Hütteldorf, wo die Innviertler noch nie gewinnen konnten. Das letzte Tor der Rieder im Hanappistadion erzielte Thomas Burgstaller im Dezember 2009 – damals unterlag Ried mit 1:2. Es folgten 0:3-, und 0:2-Niederlagen, sowie ein flottes, ansehnliches 0:0 zu Beginn der neuen Saison. Rapid holte seinen letzten Cup-Titel im Jahr 1995 – mit der SV Ried haben die Grün-Weißen nach dem letztjährigen Cup-Aus (1:2-Niederlage in Ried) noch eine Rechnung offen. Leicht wird die Aufgabe für den SK Rapid aber freilich nicht, da sich die SV Ried in den letzten Jahren im Hanappistadion zumeist gut auf die Hütteldorfer einstellte und derzeit über Offensivspieler verfügt, die den Defensivleuten des SK Rapid nicht unbedingt schmecken. Während die SV Ried mit Siegen über die Austria und Mattersburg Selbstvertrauen tankte, wartet Rapid seit dem 24.September auf einen vollen Erfolg (damals 3:0 in Innsbruck). Die letzten beiden Spiele der Grünen endeten jeweils Unentschieden. Ein Hauch von Verlängerung liegt bereits jetzt über dem Westen Wiens…<br />
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<strong class='bbc'>Meister gegen Tabellenführer als Abschluss</strong><br />
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Der letzte Viertelfinalist wird um 18:00 Uhr beim Duell zwischen Meister SK Sturm Graz und Aufsteiger und Tabellenführer Admira ermittelt. Die Admira ist mittlerweile unglaubliche 13 Pflichtspiele in Folge unbesiegt und der SK Sturm schoss sich zuletzt mit einem 2:1-Sieg über Vizemeister Red Bull Salzburg für die wichtige Cuppartie ein. Für Spannung in der UPC-Arena ist auf jeden Fall gesorgt!<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 18:03:02 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Nur ein Bundesligaklub, aber trotzdem große Spannung und ein Derby - die ersten vier Spiele des ÖFB-Cup-Achtelfinals</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/nur-ein-bundesligaklub-aber-trotzdem-grosse-spannung-und-ein-derby-die-ersten-vier-spiele-des-oefb-cup-achtelfinals-r593</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Heute steht der erste Teil des Achtelfinales im ÖFB-Samsung-Cup an. Vorerst mir rarer Bundesligabeteiligung: Von den sieben verbliebenen Klubs aus Österreichs höchster Spielklasse kommt nur Wacker Innsbruck zum Einsatz. Für Spannung ist dennoch gesorgt, denn so manchen Profiklub könnte es auch heute erwischen.</em><br />
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Den Anfang macht das Lustenauer Derby um 18:30 Uhr. Beim Spiel zwischen Austria Lustenau und dem FC Lustenau treffen zwei Teams aufeinander, die nach zwischenzeitlichen Problemen wieder zu einem Hoch gefunden haben. Die Austria aus Lustenau ist seit drei Spielen unbesiegt und erzielte dabei satte acht Tore. Auffällig ist dabei die Leistungsdichte, denn gleich sieben verschiedene Spieler sorgten für diese Treffer – einzig Abwehrspieler Christoph Stückler traf zweimal. Im Cup hatten die Grünen aus Vorarlberg bisher mit Union Innsbruck (7:0) und dem SC Bregenz (2:0) kaum Probleme.<br />
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<strong class='bbc'>FC Lustenau wieder mit Selbstvertrauen</strong><br />
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Vor dem blau-weißen Lokalrivalen aus Lustenau ist man allerdings gewarnt, denn seit dort Neo-Coach Damir Canadi das Zepter schwingt, geht es mit dem Abstiegskandidaten aufwärts: Der FC besiegte vor elf Tagen Blau-Weiß Linz auswärts mit 6:1 und am vergangenen Wochenende gab es ein respektables 2:2 gegen den SCR Altach. Der „kleine Bruder“ brauchte für acht Tore also nur zwei Partien, wobei der Ex-Austrianer Christoph Freitag, Ex-Schottland-Legionär David Witteveen und Rapid-Leihgabe Daniel Luxbacher je zwei Treffer erzielen konnten. Im Cup setzte sich der FC Lustenau zuvor jeweils knapp gegen den SKU Amstetten und DSV Leoben durch.<br />
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<strong class='bbc'>Wacker Innsbruck Favorit gegen Grödig</strong><br />
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Um 19:00 Uhr kommt es zu drei weiteren Spielen: Der FC Wacker Innsbruck empfängt den SV Grödig, der in der Liga nur eines seiner letzten sieben Spiele gewinnen konnte. Die Grödiger haben dabei vor allem Probleme im Abschluss: In sieben Spielen traf das Team nur achtmal, wobei die Angreifer Joachim Parapatits und Diego Viana, beide mit Bundesligaerfahrung ausgestattet, jeweils zwei Tore erzielten. Gegen die wieder erstarkten Innsbrucker, die Tabellenführer Admira vergangene Woche an den Rand einer Niederlage drängten, wird aber ohnehin eher eine stabile Abwehr gefragt sein. Grödig muss sich in Tirol aufs Kontern verlagern und defensiv mit möglichst vielen Spielern hinter den Ball kommen. Der FC Wacker Innsbruck setzt auf seinen Kreativmann Carlos Merino, der aktuell in Hochform agiert. Zudem hat der Bundesligaklub im bisherigen Verlauf des Bewerbs noch keinen Gegentreffer kassiert: Gegen St.Margarethen (3:0) und Hellas Kagran (4:0) gab es jeweils ungefährdete Siege.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Harter Brocken für Blau-Weiß Linz</strong><br />
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Blau-Weiß Linz gab letztes Wochenende mit dem 3:1-Sieg in Grödig die richtige Antwort auf die 1:6-Heimschlappe gegen den FC Lustenau. Der heutige Gegner hat jedoch Erstligapotential: Mit den Red Bull Juniors wartet ein Team auf die Blau-Weißen, das sich nach einem schwachen Saisonstart erfing und nun seit elf Pflichtspielen unbesiegt ist. Im Rahmen dieser elf Spiele eliminierte das Team zum Beispiel den SV Mattersburg in der zweiten Cup-Runde im Elfmeterschießen. Die überragenden Akteure der jungen Salzburger in den vergangenen Wochen waren Lukas Katnik (22) und der Ghanaer Felix Adjei (20), der mittlerweile auch in der Bundesliga debütieren durfte. Mit Manfred Pamminger (33) verfügt das Team außerdem über einen Routinier, der das Gefüge der unerfahrenen Elf zusammenhält.<br />
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<strong class='bbc'>Rapid Amateure nicht zu stoppen?</strong><br />
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Nach einem zwischenzeitlichen Hoch fiel der TSV Hartberg wieder in ein Loch und verlor die letzten drei Ligaspiele ohne dabei ein Tor zu erzielen. Die Tordifferenz aus den drei Spielen gegen WAC/St.Andrä, den LASK und Austria Lustenau beträgt 0:9. Das letzte Tor der Hartberger erzielte Lukas Mössner (der bereits bei sechs Saisontreffern hält) vor 282 Minuten. Der 24-jährige Hoffnungsträger Rexhe Bytyci hat aktuell die „Seuche am Fuß“ und braucht dringend ein Erfolgserlebnis, damit ihm der Knoten wieder platzt, wie es bereits im August einmal der Fall war. Die Steirer müssen heute auswärts bei den Rapid Amateuren antreten, die mit breiter Brust ins Achtelfinalspiel gegen den Tabellenletzten aus Österreichs zweithöchster Spielklasse gehen: Immerhin besiegten die Nachwuchs-Rapidler bereits den SC Wiener Neustadt und WAC/St.Andrä. Zudem gewannen die Amateure die letzten drei Ligaspiele (zuletzt das Amateur-Derby gegen die Austria Amateure mit 1:0) und kassierten in den letzten fünf Spielen nur einen Gegentreffer. Das Team von Zoran Barisic, in dem in den letzten Wochen vor allem Stürmer Lukas Grozurek, sowie die Mittelfeldspieler Kristijan Dobras und Dominik Wydra glänzten, ist für das Duell mit dem TSV gewappnet.<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 11:52:39 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Einst Nationalteam und Champions League, jetzt TSV Hartberg - der Absturz des Andreas Dober</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/einst-nationalteam-und-champions-league-jetzt-tsv-hartberg-der-absturz-des-andreas-dober-r560</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>In den letzten Tagen war rund um die Heute-für-Morgen-Erste-Liga der Name Andreas Dober in aller Munde: Der 25-Jährige bestritt 135 Bundesligaspiele für den SK Rapid Wien, stand dreimal für das österreichische Nationalteam auf dem Platz und startet nun beim TSV Hartberg seine Karriere neu. Wie kam es zum Absturz des rechten Außenverteidigers und was darf man in Zukunft von „Dobschi“ erwarten?</em><br />
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Der 2. Mai 2004: Andreas Dober debütiert 18-jährig im Derby gegen den FK Austria Wien für Rapid. Der Außenverteidiger wird in der 75. Minute eingewechselt und serviert Stürmer Jovica Vico mit einer mustergültigen Flanke das 1:2. Rapid verliert jedoch aufgrund zweier Tore von Sigurd Rushfeldt mit 1:2 – bereits drei Tage später steht Dober beim 3:2-Heimsieg gegen den FC Kärnten erstmals in der Startelf der Hütteldorfer. Später wird Dober nach Altach verliehen, kommt als Stammspieler zu Rapid zurück und gibt am 8. Oktober 2005 sein Debüt für das österreichische Nationalteam: Bei der 0:1-Niederlage im Old Trafford zu Manchester zählt der junge Wiener zu den Besten, die Rapid-Anhänger bejubeln den vielversprechenden Defensivmann aus dem eigenen Nachwuchs.<br />
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<strong class='bbc'>Barisic sortiert Dober aus</strong><br />
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Fünf Jahre danach sieht alles anders aus. Andreas Dober wird von einem großen Teil der Rapid-Fans angefeindet, niemand will dem Rechtsfuß mit dem scharfen Schuss mehr zusehen. Zu regelmäßig stellte er seine Fehler und taktischen Unzulänglichkeiten zur Schau. Im Winter zieht sich Dober schließlich eine Bänderverletzung zu, fällt drei Monate aus, kämpft sich sehr langsam wieder zurück, ist dennoch zuversichtlich, dass Rapid seinen auslaufenden Vertrag verlängern würde. Im April 2011 folgt der Bruch: Im Training kommt es zu einer Auseinandersetzung mit Mario Sonnleitner, deren Folge Dobers Rausschmiss durch Interimscoach Zoran Barisic ist. Dober freute sich wenige Monate davor über die interimistische Bestellung Barisics als Rapid-Trainer, kam der 183cm große Verteidiger doch immer gut mit dem ehemaligen Co-Trainer Peter Pacults aus. Barisic jedoch drehte das Verhältnis, stellte klar, dass er nun nicht mehr eine kumpelhafte Anlaufstelle für die Spieler ist, wie er es unter dem unnahbaren Red-Bull-Leipzig-Trainer war, sondern selbst Chef. Im Klartext sollte dies heißen: Entweder du bringst deine Leistung, oder du spielst nicht bzw. fliegst aus der Mannschaft.<br />
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<strong class='bbc'>Vertragsende trotz 18 Jahren Rapid</strong><br />
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Nach Dobers Suspendierung wurde er zu den Amateuren verbannt, half bei den Jungrapidlern in fünf Spielen aus, sah viermal Gelb und erzielte einen Treffer. Dass sein Vertrag nicht verlängert werden würde, war Dober zu diesem Zeitpunkt bereits bewusst. Das Ende einer 18 Jahre andauernden Rapid-Karriere, wo der gebürtige Wiener bereits für die Miniknaben spielte, war besiegelt. Dober ging auf Vereinssuche, fand jedoch trotz Verbindungen mit englischen Klubs und dem FC Ingolstadt bis vor einer Woche keinen neuen Verein. Wer nach 18 Jahren in Form eines schlichtweg nicht mehr verlängerten Vertrags von Rapid verabschiedet wird, muss Fehler gemacht haben. Rapid gilt weithin nicht als Klub, der derart verdienstvolle Spieler leichtfertig abserviert – dafür ist das „Wir“- bzw. Familiengefühl in Hütteldorf zu stark. Was war also in den sechs Profijahren des Andreas Dober (abgesehen von bereits erwähnter Undiszipliniertheit im Training) vorgefallen, dass die Karriere des Spielers eine derart abrupte Wende nehmen konnte?<br />
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<strong class='bbc'>Dober joggt seinen Vertrag aus</strong><br />
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In seinen letzten Jahren bei Rapid verspielte Dober die Vorschusslorbeeren, die er sich als Jungprofi mühsam erarbeitet hatte. Zwar wurde der 25-Jährige stets als „echter Rapidler“ respektiert und von den Fans für seine Vereinstreue gelobt, die Wahrheit liegt jedoch bekanntlich auf dem Platz. Und die war im Fall des Andreas Dober unschön. Woche für Woche lieferte der Eigenbauspieler teils katastrophale Leistungen, spulte seine wenigen Kilometer immer im selben Joggingtempo ab und fabrizierte defensiv haarsträubende Fehler. Nicht selten ließ er Gegenspieler einfach passieren oder positionierte sich falsch, wodurch die Viererabwehrkette der Grün-Weißen instabil wurde. Dober ließ Biss und Kampfkraft vermissen, trottete zeitweise lockerlässig über den Platz und büßte zudem seine Torgefahr ein: Während er in der Meistersaison 2007/08 noch vier Saisontreffer in 24 Spielen erzielen konnte, waren es in den Saisonen darauf nur zwei in 70 Ligaspielen. Außerdem wirkte der Verteidiger nicht immer fit, war der Aufgabe die ohnehin sehr offensive rechte Seite rund um Kapitän Steffen Hofmann defensiv abzusichern nicht mehr gewachsen.<br />
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<strong class='bbc'>Neues Glück in Hartberg?</strong><br />
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Nachdem er von Rapid verabschiedet wurde, gab Dober ein Interview im Hanappistadion. Dabei betonte er, dass er „nicht so schlecht sein kann, wie alle behaupten“. Allgemein keine gute Basis, wenn ein Spieler seine Interviews so beginnen muss. Dem gegenüber steht jedoch, dass sich kein anderer heimischer Bundesligaklub für Dober interessierte und dieser somit bis Oktober „stand“. Selbst in Österreichs zweiter Spielklasse traute sich niemand über das Preis-Leistungs-Paket Dober drüber. Es erbarmte sich schließlich der TSV Hartberg, Abstiegskandidat in der Heute-für-Morgen-Erste-Liga, der Dober dank eines externen Sponsors finanzieren konnte.<br />
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<strong class='bbc'>Die Fehler werden bleiben</strong><br />
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Bereits in seiner ersten Partie für den TSV zeigte Dober, dem allerdings mit Sicherheit noch die Matchfitness fehlt, nachdem sein letztes Spiel außerhalb der Regionalliga Ost (Rapid Amateure) am 15.Dezember 2010 bei Rapids 0:2-Niederlage bei Besiktas Istanbul stattfand, wieso er sich in Wien nicht mehr durchsetzen konnte. In der 70. Minute packte er im eigenen Strafraum gegen Benjamin Freudenthaler vom LASK die Sense aus, foulte ihn, hätte damit einen Elfmeter verschuldet, was Schiedsrichter Hameter jedoch zu Dobers Glück anders sah. Es war ein Vorgeschmack auf das, was Dober auch in Zukunft „auszeichnen“ wird. Klar ist der Ex-Rapidler spielerisch einer der besseren Spieler in Österreichs zweiter Spielklasse, aber seine traditionellen Defensivfehler wird er nur schwer ausmerzen können. So wird der 25-Jährige auch in Hartberg, wo er bei weitem nicht so routinierte und spielstarke Nebenspieler wie einst bei Rapid hat, stets ein Garant für Fehler sein. Dass der Wiener diese Fehler abstellt ist unwahrscheinlich, zumal er nicht als Führungspersönlichkeit oder Spieler, der eine Mannschaft aus dem Dreck ziehen kann, bekannt ist. Einen Rückschritt von Rapid zu Hartberg zu verkraften ist für keinen Spieler leicht und so wird Andreas Dober in Zukunft Stammgast bei Erste-Liga-Klubs oder Bundesliga-Abstiegskandidaten sein. Den Sprung zu einem österreichischen Großklub oder gar Stammspieler im Ausland wird der Rechtsverteidiger aus fußballerischen, läuferisch-taktischen und professionellen Gründen nicht mehr schaffen.<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 20:36:25 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Die Hoffnungsträger mit Auge und Gefühl – diese Mittelfeldspieler können im Aufstiegskampf den Unterschied ausmachen!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/die-hoffnungstraeger-mit-auge-und-gefuhl-diese-mittelfeldspieler-koennen-im-aufstiegskampf-den-unterschied-ausmachen-r554</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Es sind nicht gezwungenermaßen die Top-Torjäger oder Hexer zwischen den Pfosten, die den Kampf um den Aufstieg in die tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile entscheiden. Eine wichtige Rolle nehmen die Ideengeber und Kreativspieler aus dem Mittelfeld ein. Und jeder der drei vorweggenommenen Aufstiegskandidaten hat einen solchen…</em><br />
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Der Titelkampf in der Heute-für-Morgen-Erste-Liga wird heuer aller Voraussicht nach zwischen dem SC Rheindorf Altach, dem WAC/St.Andrä und dem LASK ausgetragen. Nach dem fulminanten Saisonstart der Wolfsberger, die in den letzten Spielen in eine unangenehme Unentschiedenserie abgedriftet sind, näherten sich Altach und der LASK langsam aber stetig der Spitze. Aktuell führt Altach mit 30 Punkten die Tabelle an, zwei Punkte dahinter liegt der WAC, zwei weitere Punkte später folgt der Absteiger aus Linz.<br />
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<strong class='bbc'>Das Toptalent aus Wien-Umgebung</strong><br />
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Der Trumpf des SCR Altach ist das Kollektiv. Adi Hütter muss keine Stars bei Laune halten, einer läuft für den anderen, selbst der spanische Topscorer Tomi, der bisher bei neun Saisontreffern hält, stellt sich Woche für Woche vorbildlich in den Dienst der Mannschaft und legt seine Rolle als Stürmer sehr modern aus. Einer der interessantesten Spieler der Vorarlberger ist jedoch der junge Daniel Schöpf. Der 21-Jährige stammt aus dem Nachwuchs von Gerasdorf/Stammersdorf nahe Wien. Ein ehemaliger Nachwuchstrainer des heutigen U21-Teamspielers versprach einst, dass dieser Junge seinen Weg in der Bundesliga, vielleicht sogar im Nationalteam gehen wird. 2007 wechselte Schöpf von Gerasdorf zu Austria Wien – ein besonderer Wechsel für den glühenden Austria-Fan. Schöpf hinkte jedoch physisch hinterher, schaffte daher den Sprung in die Kampfmannschaft der Wiener Veilchen nicht und wurde an den FC Lustenau abgegeben, wo er zum Leistungsträger avancierte. Es folgte ein Wechsel nach Altach, wo er einen Zweijahresvertrag unterschrieb und nun langsam in der ersten Elf Fuß fassen kann. Von allen jungen Mittelfeldspielern des ehemaligen Bundesligaklubs hat Schöpf wohl das größte fußballerische Potential und die neun Saisontreffer und drei Assists für den FC Lustenau aus der Vorsaison beweisen, dass er weiß, wo das Tor steht. Schöpf, der auch das Auge für seine Mitspieler hat, wurde zu Beginn der Saison von Verletzungen zurückgeworfen, wird jedoch im weiteren Verlauf der Spielzeit zu einem wichtigen Faktor im Altacher Aufstiegskampf werden.<br />
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<strong class='bbc'>Der Kunstschütze aus Madrid</strong><br />
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Denker, Lenker und Kunstschütze in Nenad Bjelicas in Wolfsberg ansässigem Team ist der Spanier Maria Jacobo Ynclan. Erst im gestrigen Spiel bei Austria Lustenau machte der 27-jährige Spanier mit einem erneuten Zaubertor von sich reden. Der feine Techniker kam zu Beginn der Saison vom spanischen Drittligisten Alcalá, der einige seiner Spieler über Monate nicht bezahlte. Seine vorherigen Engagements, etwa in der B-Elf von Atletico Madrid oder das Leihgeschäft mit dem belgischen Klub Excelsior Mouscron beweisen, dass man schon früher ahnte, dass Jacobo ein vielversprechender Fußballer werden kann. In Kärnten glänzt der Iberer vor allem durch seine feine Ballbehandlung und die enorm starke Schusstechnik, die heuer bereits einige Fans mit der Zunge schnalzen ließ. Aktuell wäre Jacobo wohl für die Hälfte der österreichischen Bundesligateams eine gern gesehene Verstärkung. Bis es jedoch zum Bundesligadebüt Jacobos kommt (und dazu wird es – bei welchem Verein auch immer - kommen, sollte er Österreich nicht in absehbarer Zeit verlassen), wird er seine Brötchen weiterhin in Wolfsberg verdienen und dort weiterhin im Rampenlicht für höhere Aufgaben stehen.<br />
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<strong class='bbc'>Der verrückte, schlampige Brasilianer</strong><br />
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Die Elf des Bundesligaabsteigers aus Linz war zuletzt bieder. Technisch herausragende Kicker mit denen sich der Fan identifizieren konnte, waren Mangelware. Hoffnung auf eine Wende machte der 26-jährige Brasilianer Luiz Henrique de Oliveira, den Spielervermittler Max Hagmayr in Penápolis im brasilianischen Bundesstaat Sao Paolo ausgrub. Nach einem kurzen Vertrags-Hickhack sicherte sich der LASK schließlich die Dienste des technisch starken Offensivmannes fürs Mittelfeld, der früher bereits in Dubai spielte und zuletzt bei CA Penápolense engagiert war. Luiz Henrique überzeugte die Fans schnell, seine Ballbehandlung ist für Österreichs zweite Spielklasse einzigartig und inklusive Cup stehen bereits drei Treffer in sechs Pflichtspielen zu Buche. Zudem verkörpert Luiz Henrique ein wenig das Klischee des verrückten, schlampigen brasilianischen Ballkünstlers. Als er im Heimspiel gegen die Vienna das 1:0 für den LASK erzielte, zog er sein Trikot aus und trug darunter dasselbe nochmal. Das entledigte Trikot warf er in den Sektor der jubelnden LASK-Anhänger. Mit dieser Aktion fing er sich zwar eine gelbe Karte ein, entfachte aber dennoch kurzfristig Feuer, brachte einen Touch der großen, weiten Fußballwelt auf die Linzer Gugl. Genau wie Schöpf oder Jacobo wird auch Luiz Henrique in dieser Saison noch große Spiele abliefern  - er ist derjenige, der für den LASK den Unterschied ausmachen kann, wenn es zum Ende der Saison ans Eingemachte geht.<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 23:33:11 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Die Erste Liga boomt! Doch wo bleibt der Bewerbssponsor?</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/die-erste-liga-boomt-doch-wo-bleibt-der-bewerbssponsor-r528</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Österreich und seine zweithöchste Spielklasse – das ist eine nicht immer einfache Beziehung. Sei es aufgrund der fast jährlichen Versuche, Format und Teilnehmerzahl zu ändern oder ob der Namensfindung. Aktuell firmiert der Bewerb unter dem etwas sperrigen Titel „Heute für Morgen Erste Liga“, was jedoch nicht davon ablenken sollte, dass es der Liga derzeit wohl so gut wie schon lange nicht mehr geht. Dennoch findet sich weiterhin kein Sponsor, der an den Namensrechten interessiert ist.</em><br />
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<strong class='bbc'>Die Liga erhält erstmals einen Sponsor</strong><br />
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In der Saison 2002/03 kam es zu einer kleinen Revolution im österreichischen Fußball, denn wie die Bundesliga im Jahr 1997 erhielt auch die damalige Erste Division einen Namenssponsor und wurde forthin unter dem Titel „Red Zac Erste Liga“ ausgetragen. Gemeinhin wurde die Liga jedoch bald zumeist nur mehr als „Red Zac“ bezeichnet, was den namensgebenden Elektronikgroßhändler vermutlich kaum gestört haben wird und zeigt, wie leicht sich Markennamen im Gedächtnis der Bevölkerung einbrennen. Mit der Saison 2008/09 kam es zu einem Wechsel des Bewerbssponsor, für die kommenden zwei Spielzeiten erwarb der Lebensmittelhändler ADEG die Namensrechte. Dieser ließ den bestehenden Kontrakt zu dessen Ende jedoch auslaufen und strebte keine Verlängerung an. Da die Bundesliga keinen neuen Namensgeber fand, passte man den Titel der Spielphilosophie der Liga an  - Heute für Morgen.<br />
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<strong class='bbc'>Die Bundesliga bemüht sich um einen Sponsor</strong><br />
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Fraglos wird sich der ein oder andere Fußballromantiker darüber freuen, dass die Liga nun wieder sponsorfrei auftritt. Die Vereine selbst können sich davon jedoch nichts kaufen und auch wenn keine konkreten Summen bekannt sind, kann man aufgrund diverser Pressemeldungen davon ausgehen, dass jährlich seitens der Sponsoren etwa 500.000 bis 800.000 Euro bezahlt wurden. Für den einzelnen Verein nicht übermäßig viel Geld und dennoch Beträge, die vor allem den kleineren Clubs das Überleben erleichtern.<br />
<br />
Daher trachtet man seitens der Bundesliga auch weiterhin danach, die Namensrechte an den Mann zu bringen, wie Präsident Hans Rinner (der vor einiger Zeit auch öffentlich andachte, den etwas irreführenden Namen der Liga zu ändern) und Vorstand Georg Pangl regelmäßig in Mediengesprächen bestätigen. Im Dezember des vergangenen Jahres betonte Pangl etwa im Gespräch mit 90minuten.at, dass es derzeit zwei konkrete Interessenten gäbe, man jedoch nichts über einen möglichen Abschluss sagen könne. Als Richtwert nannte der Bundesligavorstand damals eine jährliche Summe von 750.000 Euro.<br />
<br />
Seither hat sich wenig getan, die Wortmeldungen zum Ligasponsor wurden immer rarer und im Oktober 2011 steht die zweithöchste Spielklasse weiterhin ohne einen solchen da. Dabei hätte es im Zuge der Vergabe der TV-Rechte im Frühling 2010 sogar mit Servus TV einen mehr als nur interessierten Bieter gegeben – allerdings nur in Verbindung mit dem Zuschlag der Fernsehrechte, die jedoch nach langem Hin und Her abermals an Sky und ORF gingen, womit das Angebot des jungen Salzburger Senders vom Tisch war.<br />
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<strong class='bbc'>Die Erste Liga: Ein medialer Schlager</strong><br />
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Angesichts der Entwicklung, die die Erste Liga im vergangenen Jahrzehnt genommen hat, mutet es etwas eigenartig an, dass sich derzeit kein Ligasponsor finden lässt. Denn gerade im Bereich der Medienpräsenz, der für die Sponsoren besonders bedeutend ist, wurden Jahr für Jahr große Fortschritte erzielt. Gab es in der ersten Saison unter Red Zac gerade einmal eine Hand voll Livespiele auf ORF Sport Plus, wurden 2004/05 mit dem Einstieg von Premiere (heute Sky) erstmals alle Spiele live übertragen, jedoch nicht mehr im frei empfangbaren Fernsehen. Heute gibt es neben der umfassenden Berichterstattung durch Sky auch pro Runde ein Spiel im Free-TV auf ORF Sport Plus, dazu wurde die Berichterstattung im Internet stark ausgebaut, so finden sich Highlights aller Partien in Form von Videos bei Laola1.tv und seit wenigen Wochen sind sämtliche Spielzusammenfassungen auch auf den Webseiten der Bundesländerzeitungen (z.B. Kleine Zeitung, Tiroler Tageszeitung oder Oberösterreichische Nachrichten) zu finden, was zu einer weiteren Steigerung der medialen Reichweite beiträgt.<br />
Verdeutlicht wird der mediale Aufschwung auch dadurch, dass sich alleine in  den ersten 18 Runden der Saison 2010/11 die Berichterstattung verglichen mit dem selben Zeitraum des Vorjahres von 169,6 auf 244,2 Fernsehstunden gesteigert hat und der gesamte Werbewert der Liga von 8,7 auf 9,8 Millionen Euro gestiegen ist. <br />
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<strong class='bbc'>Deutschland, Italien und Österreich</strong><br />
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Generell befindet man sich in Österreich was die Fernsehberichterstattung der zweithöchsten Spielklasse angeht auf einer Insel der Seligen. Zwar flimmern die Zusammenfassungen im ORF weiterhin zu nachtschlafender Stunde über die Bildschirme, was für viele Fans ein großes Ärgernis darstellt, jedoch gibt es mit Deutschland und Italien nur zwei weitere europäische Länder, in denen von allen Partien der zweiten Liga Livebilder zu sehen sind. In mit Österreich vergleichbaren Ländern sieht die Situation wesentlich trister aus, so beschränkt sich die Berichterstattung der Schweizer Challenge League etwa auf ein Livespiel pro Runde, von den meisten Partien gibt es nicht einmal bewegte Bilder.<br />
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<strong class='bbc'>Die Liga auf dem sportlichen Höhenpunkt?</strong><br />
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Jedoch nicht nur das mediale Umfeld ist für einen Namenssponsor prädestiniert, auch bezüglich Attraktivität hat die Liga in der heurigen Saison einen vielleicht noch nie dagewesenen Level erreicht. So tummeln sich derzeit viele Traditionsmannschaften mit großem Anhang in der Ersten Liga, dazu kommen zahlreiche Derbies und eine generell sehr spannende tabellarische Ausgangssituation. Das Erste-Liga-Eisen ist momentan so heiß wie schon lange nicht mehr und deshalb sollte die Bundesliga tunlichst danach trachten, dieses auch baldigst zu schmieden, denn gerade in Österreich, dem Land der zahlreichen Konkurse und Lizenzverweigerungen ist es alles andere als gewiss, dass der vorherrschende Zustand auch in den nächsten Jahren weiterhin Bestand haben wird. Zwar klopft mit dem GAK ein weiterer Publikumsmagnet relativ laut an die Tür des Profifußballs, dennoch wäre es ratsam, die Gunst der Stunde zu nutzen und einen Abnehmer für die Namensrechte zu finden.  <br />
<br />
In der Saison 2007/08 – also vor gerade einmal vier Jahren – lautete die Zusammensetzung der Ersten Liga noch Kapfenberg, Gratkorn, Austria Lustenau, FC Lustenau, Austria Wien Amateure, Salzburg Amateure, Schwanenstadt, Schwadorf, FC Kärnten, Parndorf und Bad Aussee. Ohne einem der Vereine zu nahe treten zu wollen, bezüglich Attraktivität liegen zwischen dieser und der aktuellen Zusammensetzung kleine Welten. Sollte wieder ein Rückfall auf ein solches Niveau passieren, wäre es vermutlich noch erheblich schwerer als es ohnehin schon ist, einen Bewerbssponsor zu finden.<br />
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<strong class='bbc'>Die Erste Liga ist ein gutes Produkt, doch wann findet sich ein Sponsor?</strong><br />
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Natürlich ist es verständlich, dass sich die Liga nicht unter ihrem Wert verkaufen will, hat dieser Zustand jedoch über mehrere Jahre Bestand, nützt dieses hehre Ansinnen den Vereinen auch nichts, da nun mal keine Einnahmen auf der Habenseite stehen. Und auch der Werbewirtschaft sollte klar sein, dass selbst in Zeiten der konjunkturellen Krise mit einem nicht übermäßig hohen Beitrag die mediale Aufmerksamkeit schlagartig erhöht werden könnte, vor allem in der Zielgruppe der Fußballaffinen. <br />
<br />
Insgesamt gibt die Bundesliga auch in dieser Causa leider kein sonderlich gutes Bild ab, denn seit mittlerweile anderthalb Jahren wird beteuert, dass man in guten Gesprächen stehe, ein Abschluss lässt jedoch weiterhin auf sich warten. Gemeinsam mit den Geschehnissen der letzten Monate wie den Undurchsichtigkeiten im Falle der Doppelverträge oder der in vielen Punkten fragwürdigen Ausschreibung und Vergabe der Fernsehrechte kommt der gemeine Betrachter zu dem Schluss, dass bezüglich Professionalität seitens der Bundesliga einiges an Aufholbedarf besteht.<br />
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OoK_PS, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 14:52:32 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Cupspiele – ein Wunschzettel an den ÖFB</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/cupspiele-ein-wunschzettel-an-den-oefb-r506</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Für die Cupsaison 2012/13 gibt es noch keine klare Aussage des Veranstalters zu der Teilnahme der Zweitteams der Bundesligisten. Diese wird – <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/klarheit-schaffen-oefb-erklaert-die-details-der-cup-vermarktung-r481' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>wie der ÖFB abseits.at mitteilte</a> – demokratisch gefällt. Die 20 Bundesligaklubs dürfen mitbestimmen, ob ihre Amateure teilnehmen dürfen.</em><br />
<br />
Österreich ist auf vielen Ebenen ein kurioses Fußballland, beispielsweise dürfen die Drittligameister nicht direkt in die zweite Spielklasse aufsteigen. Ein weiterer Widerspruch zum sportlichen Wert eines Wettbewerbes ist der ÖFB-Samsung-Cup. Da dürfen 20 Teams „doppelt teilnehmen“, die den Cup beispielsweise gewinnen und auch Europacup spielen dürfen. Nominell hätte Rapid aber mit dem Kader der ersten Mannschaft unter dem Namen „Rapid Amateure“ an der Europa-League-Qualifikation teilnehmen dürfen. Und das dann auch nur, weil man sich nicht über die Liga für Europa qualifizierte. Oder aber es kommt zu interessanten Paarungen wie Rapid gegen die Rapid Amateure. Ein Schelm ist, wer Böses denkt, wenn das Motto „Tore für Europa“ heißt.<br />
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<strong class='bbc'>Acht Mal betrogen</strong><br />
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Dieses Wort muss in den Mund genommen werden, spricht man vom Cup. So sehr etwa die Jungbullen oder die Rapid Amateure im Cup überzeugten und überraschten, so hart sollte die Bundesliga mit sich ins Gericht gehen und sich fragen, warum in dieser Saison wieder acht Teams aus unteren Ligen die Chance aufs große Los, gegen einen Bundesligisten daheim zu spielen, entzogen wurde. Auch wenn die Zuschauerzahlen nicht allerorts durch die Decke gingen, machen ein paar tausend Euro mehr für einen Viertligisten schon einiges aus. So sollten sich die Vereine, die ihre Amateurteams antreten ließen, den Vorwurf, gegen das Leitbild des Cups, die Moral des Bewerbs gehandelt zu haben, gefallen lassen. Es geht um Geld, welches Grödig 1b oder die LASK Juniors sowieso haben, aber andere, kleinere Vereine eben nicht. Da hilft es auch nicht, wenn der ÖFB den modus operandi als „Testphase“ bezeichnet.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Man richtet sich selbst</strong><br />
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Der ÖFB spricht in seiner Aussendung von einer Testphase, in welcher die Bundesligateams sich wünschten, ihre Zweitteams antreten zu lassen. Möglichweise dürfen sie das auch nächstes Jahr, schließlich können die „Großen“ mitbestimmen. Eine gelinde ausgedrückt fragwürdige Vorgehensweise. Getreu dem biblischen Motto „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“ sollte der ÖFB als Veranstalter den komischen Wunsch der Bundesligisten, Amateurteams im Cup spielen zu lassen, abschmettern und nicht wieder diese darüber entscheiden lassen, ob sie mitspielen dürfen. Was soll der Fan denken, wenn es einerseits heißt, die „Intention des Verbandes ist, nur eine Mannschaft pro Klub“ teilnehmen zu lassen und dann andererseits die Entscheidung darüber denen überlassen, die genau das wollen?<br />
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<strong class='bbc'>Diskussionen hinfällig</strong><br />
<br />
Eigentlich sollte es keine weiteren Diskussionen geben, ob und wie viele Amateurteams am Cup teilnehmen dürfen. Die Antwort kann nur sein: Keine! Finanziell, vermarktungstechnisch, sportlich – es gibt keinen Grund, die „Testphase“ zu prolongieren. Gerade die Spitzenteams (Red Bull Salzburg ausgenommen) der Liga sollten doch nur allzu gut wissen, dass das Budgetieren eine große Aufgabe ist und jeder Cent öfters umzudrehen ist. Das gilt in Liga Eins wie Fünf. Die Präsidenten sind also im Sinne des Fußballs, der sich sowieso schon schneller entwickelt als der Fan es erfassen kann, aufgerufen, dem Spuk ein Ende zu bereiten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Bessere Vermarktung durch Märchen</strong><br />
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Natürlich hat auch der ÖFB etwas davon. Je mehr Vereine wie Reichenau es schaffen, im Cup unerwartet weit zu kommen, je mehr <em class='bbc'>role models</em> es für den Kampf „David gegen Goliath“ gibt, desto mehr wird auch der Cup ziehen, desto mehr Bedeutung messen die Bundesligisten dem Bewerb bei. Hand in Hand damit geht eine bessere Vermarktung. Wenn in der Fußballprovinz der Glaube an ein Märchen, an die Sensation da ist, werden auch noch mehr Zuschauer zu den lieblos gewählten Spielterminen kommen.<br />
<br />
Abschließend sei gesagt, dass natürlich alle Spieler der Zweitteams hervorragende Sportler sind und den zwei Achtelfinalisten zu gratulieren ist. Für die sportliche Laufbahn dieser hat der Cup aber kaum bis gar keinen Wert. Damit fällt die letzte kleine Legitimation weg.<br />
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Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 11:00:56 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Groundhopper's Diary | Charmantes Ostblock-Feeling auf der Linzer Gugl: LASK - First Vienna FC (4:0)]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/groundhoppers-diary-charmantes-ostblock-feeling-auf-der-linzer-gugl-lask-first-vienna-fc-40-r504</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der LASK ist das Fusionsprodukt vom LASK und dem FC Linz, zwei rivalisierenden Linzer Vereinen, was im Vorfeld der Fusion zu hitzigen Debatten geführt hatte. Die Fans jedenfalls haben zum Fusionsprodukt ein mitunter zwiespältiges Verhältnis. Einige blieben, andere zog es zum mittlerweile direkten Konkurrenten BW Linz, wieder andere kehren dem Stadion endgültig den Rücken. Man kann LASK Linz trotz einiger Auf- und Abstiege weniger als eine Fahrstuhl-Mannschaft, als vielmehr eine Phönix-Mannschaft bezeichnen.  Abgestiegen, Pleite gegangen, für tot erklärt, zum Leben zurückfusioniert, aufgestiegen, wieder abgestiegen, fast pleite gegangen und 2007 fulminant mit 13 Punkten Vorsprung wieder in die höchste Klasse aufgestiegen, dort mit wechselndem Erfolg herumgeflattert und 2011 wieder abgestiegen, so könnte man die jüngste Geschichte des Vereines kurz beschreiben. </em><br />
<br />
Die Saison 2011/12 begann ziemlich mau bis mittelprächtig, doch ab der 5. Runde begann der LASK-Linz-Motor besser zu laufen und aktuell steht man auf dem 3. Platz. Um sich weiter zu verbessern und das Saisonziel „Wiederaufstieg“ nicht aus den Augen zu verlieren, muss natürlich ein Sieg gegen die Vienna her, zumal in der letzten Runde gegen den nunmehrigen Tabellenführer Altach ein Dämpfer im Form einer 2:0-Niederlage hingenommen werden musste.<br />
<br />
Die Vienna, der älteste Verein Österreichs, kann in jüngster Zeit ebenfalls auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. 1894 gegründet, insgesamt fünf Meistertitel, der jüngste aber lange vor der Zeit des Groundhoppers mittleren Alters, genauer gesagt 1955. In den neunziger Jahren als Opfer der kleineren Ligaformate in die 2. Liga gerutscht, war man 2001 sogar in die Regionalliga abgestiegen. Nach mehreren vergeblichen und leidvollen Anläufen und einem Fast-Konkurs 2004 schaffte man 2009 doch noch den Aufstieg in die 2. Liga. Seit dieser Zeit hat sich allerdings das Abstiegsgespenst auf der Hohen Warte, der Heimstätte der Vienna, eingenistet und häuslich niedergelassen. 2010 entging man diesem nur durch die Pleite zweier Bundesligavereine, 2011 setzte man sich erst in der Relegation gegen den Ostligameister, gegen diesen dafür aber recht souverän durch. Der bisherige Herbst glich einer Berg- und Talfahrt. Gut gestartet, war man nach fünf Runden ohne Sieg - davon drei Niederlagen - aber wieder am unteren Ende der Tabelle angekommen. Erst letzte Woche konnte gegen Austria Lustenau wieder voll gepunktet werden. Da aber auch Hartberg in Grödig gewinnen konnte, liegt die Vienna nur 2 Punkte vor dem Relegationsplatz – 3 Punkte wären also ungemein wichtig.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Die Fahrt</strong><br />
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Gegen halb elf vormittags brach der Groundhopper Richtung Linz auf. Das Wetter war 1A und auf der Autobahn (der A1) wenig los. Was also tun mit der vielen Zeit bis zum Matchbeginn? Abstecher nach Gmunden, die Seepromenade per Pedes erkundet und ein Super-Mittagessen im Schloß Ort genossen. Mit vollem Bauch kam er gegen 16:00 in Linz an, checkte ins Hotel ein und erreichte nach einem kurzen Spaziergang (eigentlich hatte er sich verlaufen aber was soll’s) das Linzer Stadion auf der Gugl.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Das Stadion und das Spiel </strong><br />
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Nach dem durchgestylten und ein wenig seelenlos wirkenden Fußball-Disco-Event in Salzburg war das Erlebnis in Linz doch etwas ganz anderes. Das Stadion versprühte einen spröden Ostblock-Charme, der durch die gerade darauf stattfindenden Bauarbeiten noch verstärkt wurde. Man sah zwar, dass hier etwas Großes im Entstehen ist, trotzdem sind die gesperrten und in Bau befindlichen Tribünen der Stimmung nicht gerade förderlich. Der Einlass war dadurch auch etwas umständlich, an der Organisation könnte hier durchaus noch gefeilt werden. <br />
<br />
Die zwei großen fernseherartigen Anzeigetafeln wirken, weil sehr modern, etwas fehl am Platz. Wie am Tage zuvor in Salzburg war das Stadion spärlich befüllt, der Stadionsprecher begrüßte zwar 2400 Besucher, was der Groundhopper für eher überschätzt hielt. Seiner Meinung tummelten sich hier zwar nur etwa 1500 – 1800 Fans, aber damit sind auch richtige Fans gemeint (so mit Support und Chants und so...). Auf Nachfrage, warum dann nicht mehr kämen, erklärte ein LASK-Fan dem Groundhopper, dass dies mit dem ungeliebten Präsidenten zu tun habe, der viele Leute aus dem Stadion vertrieben hätte. Das Thema schien den Linzer sehr zu echauffieren und um sein Nervenkostüm nicht weiter zu strapazieren verzichtete der Groundhopper auf weitere Fragen. <br />
<br />
Leider waren die Gesänge der Linzer wegen der schlechten Akustik nicht wirklich gut zu hören (so waren auch keine „Der-und-der raus“-Rufe auszumachen), die etwa 200 mitgereisten Vienna-Fans sorgten mit ihren kreativen Gesängen (zB. „Wir grüßen die – Gendarmerie“) aber immer wieder für Schmunzeln. <br />
<br />
Das Spiel selbst begann auch ziemlich flott und beide Teams zeigten auch gleich, dass sie hier gewillt waren voll zu punkten. Die Vienna versteckte sich keineswegs und hatte zu Anfang auch gleich die eine oder andere gute Aktion. Doch schon früh ging der LASK durch einen Tausendgulden-Schuss in Führung. Die Wiener wirkten dadurch  verunsichert und so störten immer wieder Eigenfehler den Spielaufbau. Der LASK nahm das Spiel daraufhin gut in die Hand, konnte zwar kaum Chancen erspielen, aber zumindest die Vienna aus dem eigenen Strafraum halten. Meist störten sie den finalen Pass und konnten auch den einen oder anderen passablen, wenn auch nicht unbedingt zwingenden Konter vortragen, wodurch das Spiel in weiten Phasen der ersten Halbzeit spannend blieb. <br />
<br />
Das Gewinnspiel eines Wettanbieters in der Pause wurde von den meisten Fans diskutierender weise kaum wahrgenommen, ebenso wie die Wiederholung der besten Szenen auf den Anzeigetafeln.<br />
<br />
Die Vienna kam sehr ambitioniert aus der Kabine und steigerten ihre Bemühungen für den Ausgleich, doch die teilweise recht hochkarätigen Chancen wurden allesamt nicht genutzt. LASK Linz wurde aus Kontern immer gefährlicher und aus einem solchen resultierte das 2:0. Nun war bei den Gästen endgültig der Wurm drin. Bei der Einwechslung eines zusätzlichen Stürmers keimte zwar noch etwas Hoffnung beim blau-gelben Anhang auf, zählbares sollte jedoch nicht mehr herausspringen. Im Gegenteil, kurz vor Schluss, als die Kräfte bereits zu erlahmen begannen, fing man sich noch zwei Gegentore ein. Ein dem Spiel und dem Kräfteverhältnis nicht wirklich entsprechendes Ergebnis, und so wurde auch die Gastmannschaft von ihren Fans mit Applaus verabschiedet. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Fazit</strong><br />
<br />
Ein komplett anderes Fußball-Erlebnis, weniger Klimbim, aber (trotzdem oder genau deswegen) mehr Verve. Das Spiel hätte sich mehr Zuschauer verdient gehabt, vielleicht wäre dann auch mehr Stimmung aufgekommen. So verloren sich die Fans etwas auf dem großen Areal. Doch das Spiel, die teilweise witzigen Gesänge und die Tore entschädigten für einiges. Sollten die Bauarbeiten jemals zum Abschluss kommen (die doch recht negativen Aussagen des Linzer Fans verheißen nichts Gutes) sind Linz und die Gugl sicher wieder eine Reise wert. <br />
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Albert Weniweger, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 10:20:33 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Keine Atempause, es geht bergab – Wer verabschiedet sich in die Regionalliga?</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/keine-atempause-es-geht-bergab-wer-verabschiedet-sich-in-die-regionalliga-r503</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>14 Runden sind gespielt und es zeichnet sich ein Dreikampf um den Klassenerhalt in der Heute-für-Morgen-Liga ab. Die „aussichtsreichsten“ Kandidaten auf den Abstieg kommen interessanterweise aus drei verschiedenen Regionen. Abseits.at wirft einen Blick auf den First Vienna FC, den TSV Hartberg und den FC Lustenau 1907.</em><br />
<br />
Vorweg soll noch erwähnt werden, dass auch der SV Grödig, St. Pölten, die Lustenauer Austria und Blau-Weiß Linz noch nicht hundert Prozent abgesichert sind. Blau-Weiß und die Austria haben als Dritte und Vierte auch nur zehn Punkte Vorsprung auf den Letzten. Dennoch haben die Austria und St. Pölten schon oft bewiesen, genügend Qualität für die Liga zu haben, Blau-Weiß hat den Drive des Aufsteigers und Grödig einen potenten Sponsor, der im Winter noch einmal kräftig investieren kann. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Lustenauer Heimspiele</strong><br />
<br />
Der aktuell Letzte der ersten Liga holte alle zehn Punkte im heimischen Reichshofstadion. Die Elf von Johann Kogler konnte bis jetzt kaum überzeugen, auf der Habenseite steht ein Unentschieden zum Auftakt gegen den LASK und ein 1:0-Sieg gegen deren Stadtrivalen Blau-Weiß in Runde 6 sowie ein der prestigeträchtige Triumph über den ewigen Rivalen Austria und die einzig wirklich wichtigen Punkte beim 4:1-Sieg gegen die Vienna. Der Kader ist dünn besetzt und im Grunde genommen nicht unbedingt tauglich für die Profiliga. Mit 21,7 Jahren Altersdurchschnitt ist der Kader extrem jung und es riecht in Lustenau ganz stark nach Abstieg in die Regionalliga West.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Hartberg am absteigenden Ast</strong><br />
<br />
Nach sechs Niederlagen zu Saisonbeginn konnten die Hartberger ausgerechnet in Runde 7 WAC/St. Andrä schlagen. Seitdem gab es je drei Siege und Niederlagen sowie ein Unentschieden. Gegen die Vienna ist die Bilanz ausgeglichen, den Lustenauer FC konnte man schlagen. Trotzdem scheint das Ende der Steirer in Liga zwei zu nahen. Die Kapfenberger und der wieder erstarkende GAK verpflichten die besseren Jungen und auch finanziell ist in der grünen Mark wohl einiges im Argen, es stellt sich die Frage, ob mit einem Aufstieg des GAK nicht das Potential für Profifußball in der Steiermark erschöpft ist und bei der Strahlkraft kann Hartberg einfach nicht mit den Rotjacken mithalten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Ratloser Tatar</strong><br />
<br />
Österreichs ältester Fußballverein strauchelt dieses Jahr munter weiter. Seit 15. April warten die Blau-Gelben auf einen vollen Erfolg in der Fremde, magere zwei Punkte konnten in dieser Spielzeit auswärts errungen werden – die aber gleich gegen die Aufstiegskandidaten WAC/St. Andrä und Altach. Dem guten Start mit einem Unentschieden gegen Altach und zwei Heimsiegen gegen Lustenau und Hartberg folgten drei Niederlagen, dann wieder fünf Punkte. Alfred Tatar ist es aber dennoch zuzutrauen, die Vienna ein weiteres Jahr im Profifußball zu halten. In Anbetracht ausgezeichneter Arbeit, etwa Goalie Marc Traby und dem ehemaligen Spieler Philip Hosiner, wäre ist es wichtig, einen dritten Profiklub aus der Bundeshauptstadt zu haben. Dennoch musste Präsident Dvoracek einräumen, mannschaftsintern Probleme zu haben. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Gegen den Meister der Mitte</strong><br />
<br />
Der Letzte steigt fix ab, der Vorletzte spielt gegen den Meister der Regionalliga Mitte – und dort wartet wohl ein Verein, der unbedingt Profifußball spielen will, sei es aus heutiger Sicht der GAK, der VSV oder die Klagenfurter Austria. Psychologisch hat auch ein Meister einen Vorteil, da er dominant auftreten kann. Die Wiener haben schon bewiesen, dass sie diesem Druck standhalten können, wie es bei Hartberg oder den jungen Lustenauern aussieht, steht in den Sternen. Die Relegation wird also auf jeden Fall ein hartes Stück Arbeit für den, der im Bezahlfußball verbleiben will.<br />
<br />
Wenn im Herbst überhaupt ein Tipp abgegeben werden kann, sollte festgehalten werden, dass die Vienna sich knapp aber doch auf Platz acht einreihen werden wird. Fix runter dürfte es für die Lustenauer gehen. Und mit Hartberg hat der GAK noch eine offene Rechnung rund um den Meistertitel 2009 offen, als die Hartberger durch ein kurioses 7:0 in der letzten Runde aufstiegen.<br />
<br />
Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 21:32:36 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Ein Blick von West nach Ost – Zum Status Quo in den Regionalligen</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/ein-blick-von-west-nach-ost-zum-status-quo-in-den-regionalligen-r497</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die ersten Runden sind gespielt und es hat sich schon einiges getan in Österreichs dritter Leistungsstufe. Traditions-, Zweit- und sonstige Klubs matchen sich um den Aufstieg in den Bezahlfußball. Abseits.at bietet einen Überblick, wer das Zeug hat, um einen der zwei heißbegehrten Plätze in der Heute-für-Morgen-Liga zu ergattern.</em><br />
<br />
Kurz zum Modus: Der Letzte der Saison 2011/12 der Heute-für-Morgen-Liga steigt fix in die jeweilige Regionalliga ab. Der Meister der Regionalliga Mitte spielt gegen den Neuntplatzierten, die Meister der Regionalligen West und Ost um den zweiten Platz. Die Relegation hat auch eine Auswirkung auf die Regionalligen und Landesligen, denn je nach Aufstieg des Meisters steigt dann auch der 14. ab oder nicht – ein schwieriges Unterfangen, da die Mannschaften doppelt planen müssen. Apropos Meister: Relegation spielt dieser nicht immer, wie etwa die Spiele der Zweitplatzierten Blau-Weiß Linz gegen WSG Wattens zeigte. Kurios sind die Statuten allemal, darf doch der Verein Relegation spielen, der am besten gereiht ist und einen positiven Lizenzantrag vorzuweisen hat sowie kein Zweitteam ist. Heißt die Reihung in der Regionalliga Ost beispielsweise am Ende Rapid II vor Austria II, Mattersburg II und Admira II und wäre dann ein Team ohne Bundesligalizenz Fünfter, dürfte der Sechste in der Relegation antreten. Das Recht der Liga, einen Kandidaten ins Rennen um die zweithöchste Spielklasse zu schicken verfällt also, wenn die zwei Bestgereihten keine Bundesligalizenz vorzuweisen haben. Abschließend sei noch erwähnt, dass das Heimrecht gelost wird. Nun aber zu den Kandidaten:<br />
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<strong class='bbc'>Im Westen nichts Neues</strong><br />
<br />
Die Werkssportgemeinschaft Wattens führt die Westliga souverän und ungeschlagen an, macht kein Hehl daraus, eine Klasse höher reüssieren zu wollen, wenn auch mit dem Zusatz, das möglichst amateurhaft zu machen. Bereits letztes Jahr spielte die WSG in der Relegation, die Jungbullen wurden aber Meister. Erster Verfolger ist USK Anif, die aber keine großen Ambitionen haben, in den Bezahlfußball zu gelangen, das Leitbild heißt „Ausbildungsverein“, die Plattform Westliga. Gerne würden die Salzburger Austria und Dornbirn aufsteigen. Die Veilchen spielen allerdings eine durchwachsene Saison, konnten in der Fremde noch nicht anschreiben. Die Vorarlberger hingegen müssen noch deutlich stärker werden, soll Wattens gefordert werden. Durch die ausgeglichene Bilanz der WSG wäre alles andere als ein Antreten in der Relegation ein Wunder, auch wenn Wacker II und die Salzburg Juniors Meister werden sollten.<br />
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<strong class='bbc'>Nur ein Name – GAK</strong><br />
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Vorwärts Steyr, Austria Klagenfurt, DSV Leoben, GAK – in der Mitte der Nation tummelt sich einiges an Tradition. Am stärksten präsentieren sich die roten Teufel aus der Steiermark, auch wenn der Villacher SV sich als hartnäckiger Kombattant entpuppt. Ambitionen, wieder zweitklassig zu spielen gibt es in der steiermärkischen Landeshauptstadt zur Genüge, alleine das Finanzielle ist schwierig. Drei Zwangsausgleiche in vier Jahren haben ihre Spuren hinterlassen, aber mit einem deutschen Textildiskonter sollte ein Sponsor gefunden worden sein, der den Rotjacken mittelfristig helfen soll, zumindest dritte Kraft in der Steiermark zu werden. Die Villacher wiederum, die 2006 aus einer Fusion aus Fellach und dem FC aus der Stadt hervor gingen, haben ebenfalls Ambitionen, den Durchmarsch zu starten. So richtig zuzutrauen ist das Antreten in der Relegation am ehesten dem GAK, da Infrastruktur und Fanbase stimmen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Die Ostliga im Check</strong><br />
<br />
In Dornbach träumt man gerne – aber auch der schönste Fußball wird nicht zum Aufstieg reichen: Der Sportclubplatz verfällt, die Zusammenführung mit dem WSC geht so lala voran und das Geld muss an allen Ecken und Enden zusammengekratzt werden. So wird es an vermutlich entweder wieder Parndorf oder endlich der SV Horn, die in der Relegation antreten werden, da diese beiden finanziell gut aufgestellt sind, beinahe schon Profimannschaften sind. Auch wenn die Parndorfer noch hinterherhinken, wird eine der angesprochenen Mannschaften die Relegation bestreiten, es sei denn, an der „Als“ wird ein Topf mit Gold gefunden werden, ist doch der Einbruch ein paar Runden vor Schluss beim Wiener SK ansonsten so etwas wie eine Tradition.<br />
<br />
Wattens, GAK, Horn – diese Teams weisen derzeit am meisten Potential zu haben, in die zweite Liga aufzusteigen. Von oben wünschen sich natürlich alle Teams, dass zwei Traditionsvereine aufsteigen, denn die Salzburger Austria, der GAK oder der Wiener Sportklub bringen nicht nur große Namen, sondern auch Fans mit. Doch im Fußball steigt halt dann doch immer der auf, der gewinnt, auch wenn es sich noch so sehr um einen kleinen Verein handelt. Aber nachdem Schwanenstadt, Untersiebenbrunn oder Hundsheim wieder in der Versenkung verschwanden, konnten sich doch einige etablieren, lesen Sie doch mal die Geschichte des Cupsiegers 2011…<br />
<br />
Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 21:21:00 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Klarheit schaffen: ÖFB erklärt die Details der Cup-Vermarktung</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/klarheit-schaffen-oefb-erklaert-die-details-der-cup-vermarktung-r481</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>abseits.at versteht sich nicht nur als Portal, das öffentlich zu wenig diskutierte Themen kritisch hinterfragt und dabei gerne in die Tiefe geht, sondern freut sich auch immer wieder darüber, wenn angesprochene Parteien sich zu unseren Beiträgen zu Wort melden. Heute schickte uns der ÖFB eine Klarstellung zu Beiträgen unserer Autoren OoK_PS und Georg Sander.</em><br />
<br />
Konkret geht es dabei um unsere Beiträge zum Thema ÖFB-Cup, in denen OoK_PS <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/die-vermarktung-des-oefb-cups-ein-typisch-oesterreichisches-fussballdrama-r468' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Unzulänglichkeiten in der Vermarktung anprangerte</a> und Georg Sander <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/ein-cup-mit-amateurteams-mutet-fad-an-was-der-oefb-am-cup-fundament-aendern-muss-r466' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>die Fadesse des Cups durch die Einbindung der "Amateur-Teams" und die Folgen für kleinere Vereine</a> beschreibt. Auch wenn wir den Artikel keineswegs als <em class='bbc'>polemisch</em> betrachten, freuen wir uns über die ausführlichen Erklärungen des ÖFB, die ihr nachfolgend ungekürzt und exklusiv auf abseits.at lesen könnt! <br />
<br />
<span class='bbc_underline'><strong class='bbc'>Stellungnahme des ÖFB zu Cup-Artikeln auf abseits.at</strong></span><br />
<br />
<span style='color: #696969'><em class='bbc'>Der ÖFB hat selbstverständlich einen TV-Vertrag abgeschlossen. Dieser wurde – wie nicht nur Insider wissen – auch im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vertragspartner ORF im Herbst 2010 vorgestellt. So hat der Österreichische Rundfunk im ÖFB-Samsung-Cup bis zur Saison 2012/13 Erstwahlrecht und bekanntlich in der Vorsaison acht Spiele direkt übertragen, je vier in ORF eins und ORF SPORT PLUS. Zwei weitere Begegnungen wurden übrigens von den Privat-Sendern ATV und Puls 4 erworben und gesendet.<br />
<br />
So wie in der Vorsaison hat der ÖFB die TV-Rechte am ÖFB-Samsung-Cup an die Agentur Profile & Partners abgetreten (wie dies übrigens auch die Österreichische Fußball-Bundesliga macht, Anm.). Für die laufende Saison existiert bereits eine Vereinbarung mit ATV – dieser Sender wird ab dem Achtelfinale ein Live-Spiel pro Runde senden. Bereits in Runde 2 wollte ATV die Begegnung zwischen Bad Vöslau und Rapid Wien übertragen, was allerdings bei einer verständlicherweise gewünschten Beginnzeit ab 18.00 Uhr wegen einer fehlenden TV-Tauglichen Flutlichtanlage beim niederösterreichischen Landesligisten nicht möglich war. <br />
<br />
Weitere Fakten zur Vermarktung des Bewerbes finden Sie – so wie jeder Internetnutzer auch  - übrigens in der aktuellen Broschüre zum ÖFB-Samsung-Cup, die seit 25. Juli 2011 auf der ÖFB-Website <a href='http://www.oefb.at/_uploads/_elements/50502_Broschuere_OEFB-Samsung_Cup_2010-2012.pdf' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>zum Download zur Verfügung steht</a> - und auch am gleichen Tag <a href='http://www.oefb.at/wien-25-juli-2011-ber19616' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>via MediaInfo an die mehr als 700 Empfänger des ÖFB-Pressedienstes</a> versendet wurde.<br />
<br />
Explizit erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang, dass die gesamten Bandenwerbung ab dem Viertelfinale von der europaweit renommierten Agentur „sporteo“ vermarktet wird (übrigens bereits die dritte Saison) und zudem der ÖFB seine Projekte allesamt selbst vermarkten konnte. So wurde mit SAMSUNG ein weltweit erfolgreiches Unternehmen bis zumindest zur Saison 2013/2014 als Bewerb-Sponsor gewonnen – auch davon können Sie sich samt <a href='http://www.oefb.at/video-mit-der-zusammenfassung-der-news18875' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Videobeitrag auf der ÖFB-Website</a> ein Bild machen! Weiters wurde mit Puma ein Ballsponsor für alle Begegnungen ab dem Viertelfinale präsentiert (ebenfalls bereits seit der Spielzeit 2009/2010) und wird mit der speziell im Fußballbereich höchst angesehen Kreativagentur „Smolej & Friends“ kooperiert.<br />
<br />
Es ist verwunderlich und schade, dass auf der ambitioniert gestalteten Website abseits.at all diese – bekannten – Fakten negiert werden und so einem polemischen Beitrag Publizität gewährt wird. Die teilnehmenden Klubs erhalten übrigens außerdem in der laufenden Saison die höchsten Prämien aller Zeiten (<a href='http://www.oefb.at/top-partner-massiv-erhoehte-praemien-news17331' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>auch in der Broschüre ersichtlich</a>) - und zu in einem anderen Beitrag auf abseits.at geäußerten Vorwurf bezüglich der Teilnahme der Amateur-Mannschaften der Bundesligisten am ÖFB-Samsung-Cup sei noch folgendes erwähnt. Der ÖFB möchte natürlich so vielen Amateur-Teams wie möglich als Teilnehmer am Pokalbewerb, auf ausdrücklichen Wunsch der Bundesliga und ihrer Klubs wurde aber für den laufenden Bewerb in der Vorsaison beschlossen, die Amateur-Teams, die die Teilnahme zugegebenermaßen sportlich oft mehr als rechtfertigen (siehe im laufenden Bewerb Red Bull Salzburg oder Rapid Wien), abermals in einer Art Testphase teilnehmen zu lassen. Für die Saison 2012/2013 ist diesbezüglich noch keine Entscheidung gefallen, wiewohl es Intention des Verbandes ist, pro Klub nur eine Mannschaft teilnehmen zu lassen. Die endgültige Entscheidung wird allerdings in einer demokratischen Abstimmung fallen, wo natürlich der Bundesliga und ihren Klubs ihr Stimmrecht zustehen wird.</em></span><br />
<br />
Übrigens: Die Cup-Achtelfinal-Auslosung brachte folgende Paarungen:<br />
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FC Wacker Innsbruck - SV Grödig<br />
SK Rapid Wien - SV Ried<br />
Red Bull Salzburg - LASK<br />
Austria Lustenau - FC Lustenau<br />
Reichenau - FK Austria Wien<br />
Red Bull Salzburg Amateure - FC Blau-Weiß Linz<br />
SK Rapid Wien Amateure - TSV Hartberg<br />
SK Sturm Graz - FC Trenkwalder Admira]]></description>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 07:51:25 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Die Vermarktung des ÖFB-Cups: Ein typisch österreichisches Fußballdrama</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/die-vermarktung-des-oefb-cups-ein-typisch-oesterreichisches-fussballdrama-r468</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der ÖFB steht dieser Tag stark in der Kritik aufgrund der eher zähen Vorgehensweise bei der Teamchefsuche. Dabei gerät nahezu in Vergessenheit, dass es nicht nur das Nationalteam gibt, sondern der Verband auch für die Abhaltung des nationalen Pokalbewerbs verantwortlich ist, wo jüngst die zweite Hauptrunde absolviert wurde. Doch auch hier kann man über den ÖFB keine lobenden Worte verlieren, denn die Vermarktung des Bewerbs ist nach wie vor mehr als nur mangelhaft.</em><br />
<br />
Sonntag 24:00 Uhr, Mittwoch 0:35 Uhr. Wer sich für die Zusammenfassungen des ÖFB Cups interessiert, muss zu diesen nicht geraden prominenten Uhrzeiten den Fernseher einschalten, um dann erst recht nicht die Highlights aller Spiele sehen zu können. Die erste Runde des Cups wurde heuer im Rahmen des Sportbilds abgehandelt, die zweite zur Geisterstunde in ganzen 14 Minuten und vor 63.000 hart gesottenen Zuschauern, die aber auch nicht in den Genuss aller stattgefundener Spiele kamen, so fiel etwa Mattersburgs Pleite im Elfmeterschießen bei den Red Bull Juniors durch den Rost – warum auch immer.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Weiz - Sturm zeitversetzt...</strong><br />
<br />
Ein Livespiel gab es in der ersten Runde gleich gar nicht, in der zweiten war immerhin das Duell zwischen der Admira und Parndorf auf ORF Sport+ zu sehen, weiters Weiz – Sturm Graz (Beginn 19:00 Uhr) zeitversetzt um 20:15 Uhr geplant. Aus 20:15 Uhr wurde wegen einer auf TW1 übertragenen Parlamentssitzung jedoch schlussendlich 23:07 Uhr, was noch ganze 4.000 Zuschauer vor den Bildschirm lockte.<br />
<br />
<strong class='bbc'>ÖFB sorgt nicht für Professionalität</strong><br />
<br />
Will man Highlights aller Spiele sehen, muss man sich schon auf eine Ochsentour über die Webseiten diverser regionaler Zeitungen und die Homepages der Vereine selbst begeben, die teils in Eigenregie für bewegte Bilder sorgen. Dass dies dann auf maximal semiprofessionellem Niveau geschieht muss in Kauf genommen werden und wird hier auch nicht als Vorwurf formuliert, denn für eine ordentliche Abwicklung der Produktion sollte der ÖFB sorgen, der dieser Aufgabe jedoch nicht nachkommt.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Existiert ein TV-Vertrag?</strong><br />
<br />
Wer ist nun zuständig für das jämmerliche Bild, das der Cup in den Medien abgibt?<br />
Für die Vermarktung der Fernsehrechte zeichnet die Agentur Sporteo verantwortlich. Jedoch ist es für die Öffentlichkeit (im Gegensatz zu den Bundesligarechten) völlig unklar, ob bezüglich des Cups überhaupt eine Art TV-Vertrag existiert, wie lange dieser läuft und wie hoch die Summen sind, die der ÖFB daraus lukriert.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Wie am Bazar</strong><br />
<br />
Der ORF hat allem Anschein nach ein Erstwahlrecht und kann sich somit pro Runde ein Livespiel aussuchen, alles andere läuft dann wie am Bazar ab, so dass Sporteo etwa in der letzten Saison das Spiel zwischen den Austria Amateuren und Rapid an Puls4 verkaufen konnte, das Viertelfinale zwischen Ried und Sturm war hingegen bei ATV zu sehen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Landesverband griff ein</strong><br />
<br />
Dieser nicht gerade professionelle Zugang hat jedoch den gewaltigen Nachteil, dass keinerlei vertragliche Verpflichtungen bestehen (wenn man davon absieht, dass der ORF offenbar ab der zweiten Runde ein Spiel zeigt), denn so wäre um ein Haar das Semifinale zwischen Kapfenberg und Austria Lustenau gar nicht zu sehen gewesen. Den Privatsendern war es zu unattraktiv und der ORF entschied sich erst wenige Tage vor der Partie, es auf Sport+ zu zeigen – der Intervention des Landestudios Vorarlberg sei Dank.<br />
<br />
<strong class='bbc'>"Verhabertes" Business-Verhältnis</strong><br />
<br />
Ein weiteres Problem ist die ganz offensichtlich amikale Beziehung zwischen ÖFB und ORF. Man tut sich nicht gerne weh, wie man immer wieder bei Herbert Prohaskas „Analysen“ zum Nationalteam erfahren muss, im Gegenzug gibt es dann TV-Rechte ohne Ausschreibung, wie jene zu allen Nationalmannschaften bis inklusive 2013. Dass die immer stärker werdenden und dem ORF Zuschauer und Werbeeinnahmen raubenden Privatsender auf so eine Vorgehensweise nicht gerade erfreut reagieren ist wenig überraschend. Puls 4 teilte zum Beispiel mit, man sei künftig nicht daran interessiert, Spiele des Cups zu zeigen, da der Verband es nicht einmal für notwenig hält, die Nationalteamrechte auszuschreiben, sondern diese direkt an den ORF vergibt.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Rundherum kreieren</strong><br />
<br />
Wie kann nun ein Weg aus der aktuellen Situation gefunden werden? Man darf nicht so vermessen sein und von einer Regelung wie in Deutschland träumen, wo Sky sämtliche Pokalspiele live überträgt (dies aber wohl auch nicht mehr lange, da finanziell nicht rentabel). Jedoch wäre eine Inszenierung der Spiele wie bei ARD und ZDF mehr als wünschenswert und würde den Zuschauer von der derzeitigen Wurschtelei befreien. Dazu würde auch eine Sendung mit Highlights gehören, die nicht zu nachtschlafender Stunde ausgestrahlt wird und auch wirklich alle Spiele beinhaltet. Gerade der Cup bietet mit Spielen David gegen Goliath so viele Möglichkeiten, um ein spannendes Rundherum zu kreieren. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Fünf mögliche Abnehmer</strong><br />
<br />
Der ÖFB wäre gut beraten, den Bewerb möglichst breit aufzustellen, das heißt mehrere Sender an den Spielen partizipieren zu lassen, wie das ansatzweise bisher schon gelungen ist. Aktuell gibt es mit dem ORF, ATV, Puls 4, Servus TV und Sky fünf Anstalten, die Interesse an Sportübertragungen haben.  Allerdings sollten die allfälligen Vereinbarungen auch vertraglich festgehalten werden, so dass man nicht wieder darum bangen muss, ob ein Semifinale übertragen wird. Anbieten würde sich hier beispielsweise eine Ausschreibung unterschiedlicher Rechtepakete, aus denen die Sender dann je nach Interesse wählen können. Auch eine bessere Aufstellung der Onlinerechte ist dringend notwendig, derzeit gibt es nicht einmal einen offiziellen Liveticker.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Spinnweben in der ÖFB-Struktur</strong><br />
<br />
Kennt man jedoch die Vorgänge im ÖFB und die (seit Jahrzehnten) dort handelnden Personen, die sich geistig noch im Medienzeitalter der 1980er befinden, kann man davon ausgehen, dass sich kaum etwas zum Besseren wenden wird und man weiterhin auf die dürftigen Übertragungen und ein paar Highlightschnipsel angewiesen sein wird. Etwas Hoffnung gibt hier der neue Cupsponsor Samsung, der zweifelsfrei als medienaffin angesehen werden muss und über die derzeitige Aufbereitung des Bewerbs wohl auch nicht gerade erbaut sein wird – Stichwort Werbewert.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Sich auflehnende Vereine notwendig</strong><br />
<br />
Aber auch die Vereine darf man keineswegs aus der Pflicht nehmen, profitieren doch sie von einer besseren Vermarktung. Warum hier seitens der Clubs nicht mehr Druck auf den Verband ausgeübt wird, ist nicht wirklich verständlich. Auch wenn es an der Bundesliga selbst viel zu kritisieren gibt, so hat sie es zumindest geschafft, dass selbst aus der Ersten Liga jedes Spiel live übertragen wird und sei es Grödig gegen Hartberg. Davon ist der ÖFB Lichtjahre entfernt.  <br />
<br />
OoK_PS, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 21:51:34 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Ein Cup mit Amateurteams mutet fad an - was der ÖFB am Cup-Fundament ändern muss.</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/ein-cup-mit-amateurteams-mutet-fad-an-was-der-oefb-am-cup-fundament-aendern-muss-r466</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Es ist der 27. März 1987 am Kroschatplatz in Annabichl im südlichsten Bundesland. Der SAK schlägt den Linzer ASK in der Nachspielzeit mit 2:1 und zieht in das Viertelfinale des Cups ein. 2000 vornehmlich Kärntner Slowenen feiern den Achtelfinalerfolg und bis dato größten Erfolg in der jungen Geschichte der Slovenski atletski klub.</em><br />
<br />
Schnitt, ÖFB-Cup, zweite Runde. 20. September 2011. Gerade einmal knapp 250 Menschen verlieren sich in der Generali-Arena am Verteilerkreis. Wieder ist der LASK zu Gast. Die Amateure der Wiener Austria gehen in der zweiten Runde sang- und klanglos mit 0:5 unter. Selber Tag, anderes Bild in Kärnten: Red Bull Salzburg gastiert in Celovec, wiederum kommen 2000 Zuschauer zum Spiel, Volksfeststimmung, die Kärntner wünschen sich eine Sensation, wie es Blau-Weiß Linz im vergangenen Jahr schaffte. Völlig humorlos gewannen die Bullen mit 0:4, David gegen Goliath musste verschoben werden. Was in Kärnten bleibt, ist die Erinnerung an ein Fußballfest, auch wenn die Hausherren klar und deutlich geschlagen wurden. In Favoriten blieb die Stimmung lau, ein Cup mit Amateurteams mutet fad an. Konnten sich in der ersten Runde noch Baumgarten, Hellas Kagran, Gratkorn, Vorwärts Steyr oder der Post SV über Bundesligisten freuen, so nahmen Grödig 1B, die Austria Amateure, die Rapid Amateure, KSV II und die Admira Amateure fünf Unterhausklubs die Möglichkeit zur Sensation.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Es muss sich was ändern</strong><br />
<br />
Im Ligabetrieb stören die Amateurvereine schon genug, vor allem die Kassiere, tummeln sich doch unter den 48 Regionalligisten gleich zehn Amateurteams. Auch wenn der sportliche Wert gegeben ist, ist es für Fußballpuristen ärgerlich, wenn die besten Platzierungen der Zweitteams von West nach Ost in der vergangenen Saison 1, 1 und 3 waren. Nachdem aber auch Vereine wie Union Innsbruck, Vöcklamarkt oder Sollenau selten eine wirklich zählbare Away-Crowd mitbringen, ärgert sich zumindest der Kassier des Heimteams weniger über Amateurteams. Im Cup ist das eine ganze andere Geschichte, schießt sich der ÖFB als Träger und Vertreter des Breitensports "Fußball" ins eigene Knie. Wie hier bereits beschrieben, bringen die Duelle von Regional- und Landesligisten gegen Bundesligisten einiges an Mehreinnahmen, die vor allem bei kleineren Vereinen in Infrastruktur und Nachwuchsarbeit reinvestiert werden können.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Es sollte so schön sein</strong><br />
<br />
In Deutschland, einmal mehr Vorbild, sind die Amateurteams vom Cup ausgeschlossen. So müssen Bundesligisten teilweise zu Siebtligisten fahren, um den einfachen Weg nach Europa zu bestreiten. Es geht gar nicht so sehr um die Überraschung, dass auf einmal Vereine wie USC Mank oder BC Kramsach Bundesligisten aus dem Rennen werfen. Ein paar Tausend Euro mehr in der Vereinskasse heißen aber in der Fußballprovinz neue Dressen für die Jugendmannschaften, ein Trainingslager, neue Kabinen, eine modernere Tribüne, ein paar Euro für die Nachwuchsbetreuer. Der Leitsatz des Veranstalters ÖFB zum Thema Breitensport, "Will man einen sehr hohen Turm bauen (Spitze) so kommt man umso höher hinaus, je größer und stabiler das Fundament (Basis) ist.", persifliert sich selbst, wenn die Zweitteams den anderen Vereinen die Einnahmen stehlen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Änderung in Sicht?</strong><br />
<br />
Die Mühlen im ÖFB mahlen langsam, eine Änderung des Status Quo ist nicht in Sicht. Es bleibt aber die Frage, ob der Fußballbund nicht am eigenen Anspruch scheitert. Wurde für den Aufstieg in den Bezahlfußball noch eine salomonische Lösung gefunden - West- und Mittevizemeister spielen um den Aufstieg - so widerspricht man sich im Cup enorm. Sportlich gesehen hat der LASK mit Allerheiligen und Simmering wohl genauso wenig Probleme wie mit den Amateuren von Sturm und der Austria, aber finanziell hätten die genannten Vereine, die in den selben Ligen spielen aber mehr davon. Dass diese Einsicht und die Stützung des eigenen Leitbildes aber in der Meiereistraße 7 ankommt, darf bezweifelt werden.<br />
<br />
So können die kleinen Vereine nur hoffen, dass die Losfee es gut mit ihnen meint und dann sind in Klagenfurt auf einmal 2000 statt normalerweise 200 Fans zugegen, wenn ein Bundesligist kommt. Und vielleicht passiert dann das wieder, was 1987 passierte.<br />
<br />
Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 09:38:41 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Cup-Sensation in Hütteldorf: Die Tore und Highlights zum Sieg der Rapid Amateure über WAC/St.Andrä!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/cup-sensation-in-hutteldorf-die-tore-und-highlights-zum-sieg-der-rapid-amateure-uber-wacstandrae-r464</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die Rapid Amateure sorgen gestern Abend für die erste Sensation der zweiten Cup-Runde. Nicht nur, dass Rapids Nachwuchshoffnungen den WAC/St.Andrä mit 4:2 besiegten, die Elf von Zoran Barisic spielte dabei den Tabellenführer der Ersten Liga zeitweise an die Wand. Abseits.at hat alle Tore und die Knackpunkte der Partie aufgezeichnet.</em><br />
<br />
Die Rapid Amateure begannen mit einem durchaus flexiblen System, in dem sich Dominik Wydra als defensiver Chef im Mittelfeld präsentierte, Kristijan Dobras Dampf nach vorne machte. Auf der rechten Seite blieb der 16-jährige Doppeltorschütze Louis Schaub positionstreu, links spielte etatmäßig Ferdinand Weinwurm, der sich jedoch regelmäßig mit Stürmer Lukas Grozurek abwechselte und damit selbst des Öfteren als Speerspitze agierte.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Abwehr der Amateure stabil</strong><br />
<br />
Den Rapid Amateuren ging an diesem Tag alles auf. Die Außenverteidiger Pavelic und Denner gewannen die meisten ihrer Zweikämpfe (was vor allem bei Denner in den letzten Ligaspielen nicht immer der Fall war), innen standen der einzige Routinier im Team, Bernd Kaintz, und Kapitän Stefan Holzmeier sehr sicher, räumten sämtliche Flanken der Wolfsberger konsequent weg. Zudem gelang es den Amateuren schnell von Defensive auf Offensive umzuschalten, wodurch man mit der Führung im Rücken immer wieder gefährliche Nadelstiche in Form von Kontern gegen den WAC/St.Andrä setzen konnte.<br />
<br />
<strong class='bbc'>WAC/St.Andrä mit besserer B-Elf</strong><br />
<br />
Die Kärntner präsentierten sich ohne zahlreiche Stammspieler lasch und ideenlos: Jacobo, Falk, Sollbauer, Dobnik und Kreuz nahmen auf der Bank Platz, Kerhe, Baldauf und Messner kamen gar nicht nach Wien mit. Auch angesichts der Cup-Erfolge der Lustenauer Austria in der Vorsaison, war die Rotation durch Trainer Nenad Bjelica ein falsches Zeichen an seine Mannschaft. Obwohl die Rapid Amateure in der ersten Runde bereits den SC Wiener Neustadt ausschalten konnten, ließ Bjelica quasi mit „halber Kraft“ spielen, um in der zweiten Halbzeit aber doch noch Jacobo, Falk und Kreuz einzuwechseln. Und halbe Sachen werden gerade in Cup-Bewerben zumeist bestraft.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Drei Spieler für alle Tore und Assists verantwortlich</strong><br />
<br />
Die auffälligsten Spieler: Louis Schaub glänzte mit zwei Treffern, ebenso wie Kristijan Dobras, der ein Tor erzielte und zwei seinen Mitspielern Schaub und Lukas Grozurek mustergültig servierte. Letzterer erzielte ebenfalls einen Treffer und bereitete zwei vor. Die Achse der drei Spieler, die für alle Treffer verantwortlich waren, war natürlich am Auffälligsten, doch Spieler wie Dominik Wydra, Stefan Holzmeier und Bernd Kaintz waren die wichtigen Männer im Hintergrund, die den Rapid Amateuren in diesem Spiel eine profihafte Stabilität verliehen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Wolfsberger Stars kommen in "verlorenes Match"</strong><br />
<br />
Auf der anderen Seite zeigte Sandro Zakany Engagement und auch Stephan Stückler versuchte immer wieder im Aufbauspiel mitzuarbeiten. Doch wenn man das Aufbauspiel nicht mannschaftlich geschlossen praktiziert, wird es sogar gegen einen Regionalligisten sehr schwer. Noch dazu wenn man mit zu lässiger Einstellung in das Spiel geht und sich bereits vor Beginn der Partie zu siegessicher fühlt, wie man es etwa bei Sandro Gotal, aber auch einigen seiner Mitspieler, in Zweikämpfen und anderen banalen Situationen beobachten konnte. Nachdem es zur Pause bereits 2:0 für die Amateure stand, konnten auch die „Stars“ der Wolfsberger nichts mehr ausrichten. Markus Kreuz, Jacobo und Christian Falk kamen in eine verlorene Partie, weil sich Rapids Amateure bereits in einen Rausch gespielt hatten. Selbst nach Jacobos Anschlusstreffer hatte man nie den Eindruck, dass Rapid nervös wird oder gar zerbricht. Im Gegenteil: Auf das 1:2 antworteten die Amateure mit zwei weiteren Treffern.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Zakany mit einziger Chance auf einen Umschwung</strong><br />
<br />
Die einzige Situation, in der das Spiel hätte kippen können, fand in der 34.Minute statt: Sandro Zakany kommt nach idealem Zuspiel von Sandro Gotal frei im Rapid-Strafraum zum Schuss und vergibt die Chance aufs 1:1 kläglich. Außer in dieser Szene kamen die Rapid Amateure, die stets schnell hinter den Ball kamen, oft mit acht Mann hinter dem Ball tiefes Pressing gegen ratlose Wolfsberger spielten, nie ernsthaft in Bedrängnis. <br />
<br />
Die Videos zum Spiel:<br />
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<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/QT2GWeBPs0E"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/QT2GWeBPs0E" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<span style='color: #0000FF'>Chance für Louis Schaub in der 10.Minute. Bereits hier zeigte der 16-Jährige welch feine Technik er hat.</span><br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/JyjVJT2zcRc"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/JyjVJT2zcRc" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<span style='color: #0000FF'>1:0 durch Louis Schaub (14.). Nach idealem Zuspiel von Dobras schlenzt Schaub den Ball ins Kreuzeck.</span><br />
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<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/amzKysRPSlk"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/amzKysRPSlk" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<span style='color: #0000FF'>Bereits angesprochene Chance für Sandro Zakany, Minuten vor Rapids Treffer zum 2:0 (34.).</span><br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/PIL4OalXecE"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/PIL4OalXecE" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<span style='color: #0000FF'>2:0 durch Kristijan Dobras, nach schönem Doppelpass mit Lukas Grozurek (38.)</span><br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/1047TV47Wxg"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/1047TV47Wxg" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<span style='color: #0000FF'>2:1 durch den Spanier Jacobo kurz nach Wiederbeginn (51.).</span><br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/CXY533LUWLU"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/CXY533LUWLU" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<span style='color: #0000FF'>Spektakuläre Einlage des überragenden Kristijan Dobras: Nach einem misslungenen Freistoß von Patrick Haas versucht er einen Fallrückzieher aus gut 20 Metern (56.).</span><br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/NlEApt5kswQ"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/NlEApt5kswQ" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<span style='color: #0000FF'>Nach einem Traumpass von Dobras packt Grozurek die Messi-Skills aus und trifft zum 3:1 für die Rapid Amateure (61.).</span><br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/27q4O9WwOok"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/27q4O9WwOok" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<span style='color: #0000FF'>Das 4:1 zu Beginn der Rapid-Viertelstunde: Lukas Grozurek wird auf der linken Seite nicht attackiert, seinen Stanglpass verfehlt Haas, aber Louis Schaub ist zum zweiten Mal zur Stelle (76.).</span><br />
<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://youtube.com/v/yX51mKxQ_cY"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://youtube.com/v/yX51mKxQ_cY" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<span style='color: #0000FF'>Der würdige Abschluss eines ansehnlichen Fußballspiels – ein Superweitschuss von Sandro Gotal findet den Weg ins Tor – 4:2!</span><br />
<br />
Daniel Mandl & Stefan Karger, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 14:14:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">c913303f392ffc643f7240b180602652</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Admira erfüllt die Pflicht – Rapid Amateure sorgen für Überraschung</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/admira-erfullt-die-pflicht-rapid-amateure-sorgen-fur-uberraschung-r462</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der Erfolgslauf von Admira Trenkwalder setzt sich auch in der zweiten Runde des ÖFB-Samsung-Cup fort. Die Mannschaft von Trainer Dietmar Kühbauer gewann bei Regionalligist Parndorf trocken mit 1:0. Der Vorjahresfinalist Austria Lustenau hatte weniger Mühe in die nächste Runde einzuziehen und die Rapid Amateure sorgten am Dienstag für die erste große Überraschung.</em><br />
<br />
<br />
<br />
<strong class='bbc'>ADMIRA MIT SIEBEN UMSTELLUNGEN</strong><br />
<br />
Admira-Trainer Didi Kühbauer änderte seine Elf im Gegensatz zum 1:1 vom vergangenen Samstag in Ried an sieben Positionen. So kam zum Beispiel Mevoungou im Mittelfeld zu seinem Debüt für die Admira. Auf den Seiten im Mittelfeld begannen rechts Rene Schicker und links der Slowake Zeman im klassischen 4-4-2-System. Parndorf-Trainer Simon Knöbl änderte sein Team im Gegensatz zum 3:1-Heimsieg gegen den Simmeringer SC auf drei Positionen. Im Tor begann zum ersten Mal U-20-Teamtorhüter Philip Petermann, für Jankovic und Juroszek kamen Böhmer und Miesenböck in die Startelf. <br />
<br />
Parndorf stand von Anfang an sehr kompakt, die beiden Sturmspitzen Markus und Jailson versuchten den Gegner schon früh zu attackieren und unter Druck zu setzen. Die Admira begann das Spiel sehr abwartend. Der Ball wurde zunächst sicher in den eigenen Reihen gehalten. Vor allem die beiden Innenverteidiger Drescher und Kapitän Dibon kamen zu vielen Ballkontakten im Aufbau, der meist auch über das defensive Mittelfeld fortgesetzt wurde. Auf den Flanken wirkte Zeman eher wie ein Fremdkörper und Schicker fehlten Ideen und Antrittsstärke. Die Nervosität auf Seiten von Parndorf machte sich das erste mal durch Torhüter Petermann bemerkbar, der bei einem Ausschuss und einem Abschlag den Ball direkt zum Gegner beförderte - die Admira konnte daraus aber kein Kapital schlagen. <br />
<strong class='bbc'><br />
PARNDORF TRIFFT - TOR ZÄHLT ABER NICHT</strong><br />
<br />
Nach 20 Minuten sahen die Zuschauer die erste gelungene Aktion der Hausherren. Nach einer schönen Ballstafette kam Spielmacher Wemmer an den Ball, sein Schuss fiel jedoch zu schwach aus, um Admira-Schlussmann Berger in Schwierigkeiten zu bringen. Im direkten Gegenstoß zeigte sich die Admira das erste Mal gefährlich. Hosiner versuchte es aus halbrechter Position mit einem Schuss, scheiterte aber an Goalie-Petermann. Nur eine Minute später traf Parndorf-Stürmer Markus nach schönem Zuspiel von Wemmer zum 1:0 für Parndorf. Der Treffer zählte jedoch nicht, da der Schiedsrichterassistent eine Abseitsstellung gesehen hatte. Dies war jedoch eine Fehlentscheidung, wie die Fernsehbilder später zeigten. Im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte fehlten die großen Highlights. Es gab kaum Strafraumszenen und beide Teams ließen die letzte Konsequenz vermissen. Parndorf spielte sehr diszipliniert und mit hoher Laufbereitschaft. Durch eben diese fehlte dann aber die letzte Konsequenz und Genauigkeit im Spiel nach Vorne. Die Admira war öfter in Ballbesitz und hatte durch Ouedraogo fünf Minuten vor Ende der ersten Spielhälfte noch eine Möglichkeit zum 1:0. Der Stürmer legte sich den Ball aber zu weit vor und so gingen beide Teams torlos in die Kabinen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>SCHICKER MIT DER FÜHRUNG FÜR DEN BUNDESLIGISTEN</strong><br />
<br />
Am Spielgeschehen in Hälfte zwei änderte sich wenig, außer dass die Admira nun mit mehr Nachdruck versuchte die Führung zu erzielen. Hosiner konnte die Hereingabe von Mevoungou zunächst nicht verwerten (53.). In Minute 62 war es dann aber soweit. Hosiner passt zu Mevoungou, der passte weiter zu Schicker und dieser zog aus rund 13 Metern trocken mit rechts ab und traf zur 1:0-Führung für die Kühbauer-Elf. Gleich daraufhin wechselte der Trainer der Admira doppelt und brachte Schachner und Benjamin Sulimani für Mevoungou und Ouedraogo. Für den Bundesligisten ergaben sich nun bessere Konterchancen, vor allem durch den umsichtigen Schachner, der im Mittelfeld den sich bietenden Raum geschickt zu nutzen wusste. Seine Pässe in die Tiefe sorgten immer wieder für Gefahr. Der eingewechselte Sulimani scheiterte in Minute 70 nach einem herrlichen Zuspiel von Schachner alleine vor Torhüter Petermann. Vier Minuten später hatte der Mittelfeldspieler selbst die Möglichkeit auf 2:0 zu stellen, scheiterte aber ebenfalls am Parndorfer Schlussmann. Die einzig nennenswerte Chance auf den Ausgleich hatte die Knöbl-Elf in der 89. Minute, Schicker wehrte den Schuss vom eingewechselten Chlup aber ab. So blieb es beim glanzlosen, aber verdienten 1:0-Sieg der Admira, die alles in allem abgebrühter und reifer wirkte. <br />
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<strong class='bbc'>VORJAHRESFINALIST MIT TORFESTIVAL</strong><br />
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Austria Lustenau zeigte sich von der 0:5-Heimschlappe im Derby gegen Altach gut erholt und setzte sich bei Union Innsbruck klar mit 7:0 durch. Vorraber (17.), Krajic (42., Elfer) und Zech (43.) sorgten für eine sichere 3:0-Pausenführung. Nach der Halbzeit sorgten Kampel (53.), Krajic (54., 65.) mit zwei weiteren Treffern und Roth (76.) für klare Verhältnisse. Der in Ungnade gefallene Dursun Karatay kam nicht zum Einsatz, obwohl der Vorjahresfinalist vier Ausfälle zu beklagen hatte. Der Stürmer fehlte am vergangenen Freitag aufgrund seiner Hochzeit beim Derby gegen Altach und musste danach vor allem durch Präsident Hubert Nagl Kritik einstecken. <br />
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Ebenfalls sicher weiter kam der LASK durch einen ungefährdeten 5:0-Sieg bei den Austria Amateuren. Austria-Trainer Ivica Vastic blieb daher eine Sensation gegen seinen Ex-Klub verwehrt. Kaufmann (19.), Freudenthaler (45.), Henrique (64./Elfer), Unverdorben (78.) und Kragl (86.) sorgten für die Treffer der Oberösterreicher.<br />
Erstligist Grödig gewann durch Treffer von Viana (10.) und Jukic (59.) beim FC Dorbirn mit 2:0. Mit demselben Ergebnis setzte sich Blau-Weiß Linz bei Union St. Florian durch. Hassler in Minute 41 und Miksits (84.) mit einem Elfmeter trafen für den Fünften der Ersten Liga. Ein wenig mehr Mühe hatten Hartberg und der FC Lustenau, die beide erst nach Verlängerung alles klar machten und in die nächste Runde Cuprunde einzogen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>WAC DRAUSSEN - RIED MÜHT SICH SEHR</strong><br />
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Für die größte Überraschung sorgten am Dienstag die Rapid Amateure. Das Team von Trainer Zoran „Zoki“ Barisic gewann gegen WAC/St. Andrä überraschend mit 4:2. Vor rund 300 Zuschauern brachten Schaub (14.) und  Dobras (39.) die “Grünen“ mit 2:0 in Führung. Der Spanier Jacobo sorgte in Minute 51 für den Anschlusstreffer, doch nur zehn Minuten später stellte Stürmer Grozurek den alten zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Schaub sorgte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend (76.) für die endgültige Entscheidung gegen den Tabellenführer der Ersten Liga, Gotal traf zum 2:4-Endstand.<br />
<br />
Mehr Mühe als erwartet hatte auch Cup-Titelverteidiger Ried in Götzendorf. Die frühe Führung von Zeiner (3.) glich Guillem bereits fünf Minuten später durch einen Elfmeter aus. Zulj (69.) sorgte nach einer gelb-roten Karte für Schilling (51.,G.) für die 2:1-Führung. Diese hielt gerade eine Minute lang, ehe Rica (70.) den Ausgleich für Götzendorf besorgte. Die Rieder mussten bis zur 90. Minute zittern, dann traf Verteidiger Reifeltshammer spät aber doch zum viel umjubelten 3:2 für die “Innviertler“. <br />
<br />
<em class='bbc'>Die gesammelten Ergebnisse vom Dienstag:</em><br />
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ASC Götzendorf - SV Ried 2:3 (1:1)<br />
SC/ESV Parndorf - Admira 0:1 (0:0)<br />
Rapid Wien Amateure - WAC/St. Andrä 4:2 (2:0)<br />
Austria Wien Amateure - LASK 0:5 (0:2)<br />
Union Innsbruck - Austria Lustenau 0:7 (0:3)<br />
FC Dornbirn - SV Grödig 0:2 (0:1)<br />
Union St. Florian - Blau Weiß Linz 0:2 (0:1)<br />
Villacher SV - TSV Hartberg 1:2 n.V. (0:1, 1:1)<br />
Amstetten - FC Lustenau 2:4 n.V. (1:1, 2:2)<br />
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<em class='bbc'>Heute, Mittwoch:</em><br />
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ASK Bad Vöslau Rapid Wien (16.00 Uhr) <br />
SAK Klagenfurt Red Bull Salzburg (16.15 Uhr) <br />
SVG Reichenau SV Kapfenberg (16.30 Uhr)<br />
SC Weiz Sturm Graz (19.00 Uhr)<br />
Salzburg Juniors SV Mattersburg (19.00 Uhr) <br />
USV Allerheiligen Austria Wien (19.00 Uhr)<br />
SV St. Margarethen Wacker Innsbruck (19.30 Uhr)<br />
<br />
Otto Rosenauer, www.abseits.at]]></description>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 11:01:56 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Ticker/Spielfilm: ÖFB-Cup, 2.Runde: SK Rapid Wien Amateure - WAC St.Andrä</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/tickerspielfilm-oefb-cup-2runde-sk-rapid-wien-amateure-wac-standrae-r461</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Liebe Leser, Fans und Freunde! Zum Zweitrunden-Cupspiel zwischen den Amateuren des SK Rapid Wien und dem Tabellenführer der Ersten Liga, WAC/St.Andrä, gibt es auf abseits.at wieder einen Liveticker. Dabei wollen wir uns natürlich unseren allgemeinen Qualitätsrichtlinien verschreiben und werden euch das Spiel daher nicht nur oberflächlich schildern, sondern im Detail und mit Live-Erklärungen zu Taktik, Spielanlage und sonstigen Besonderheiten. Zudem - wenn möglich - auch ein bisschen humoristisch/sarkastisch <img src='http://www.austriansoccerboard.at/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.gif' class='bbc_emoticon' alt=';)' /> </em><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'><strong class='bbc'>Herzlich Willkommen zum Ticker für's Spiel zwischen den Rapid Amateuren und WAC/St.Andrä</strong></span><br />
<br />
<span style='font-size: 17px;'><strong class='bbc'>Um den Ticker zu aktualisieren, drückt einfach F5!</span></strong><br />
<br />
<span style='font-size: 17px;'>ENDSTAND: 4:2</span><br />
<br />
<strong class='bbc'>SPIELENDE!</strong> Die Rapid Amateure besiegen den WAC/St.Andrä mit 4:2 und ziehen damit ins Achtelfinale des ÖFB-Cups ein. Wir hoffen, dass euch der Ticker gefallen hat - morgen gibt's die ausführliche Analyse zum Spiel und alle Highlights und Tore auf Video! Einen schönen Abend noch vom abseits.at Team! <img src='http://www.austriansoccerboard.at/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/84.gif' class='bbc_emoticon' alt=':winke:' /> <br />
<br />
<strong class='bbc'>92'</strong> Unmittelbar danach, Revanchefoul von Jacobo an Wydra. Der Schiri pfeift zwar, gibt aber keine Karte. Aus dem Publikum hört man "Schiri, du bist der einzige Amateur da!"<br />
<br />
<strong class='bbc'>92'</strong> <span style='color: #FF8C00'>GELB </span>Dominik Wydra sieht nach Foul an Jacobo Gelb.<br />
<br />
<strong class='bbc'>91'</strong> <span style='color: #FF8C00'>GELB </span>Lukas Denner sieht wegen Spielverzögerung die gelbe Karte.<br />
<br />
<strong class='bbc'>90'</strong> Nachspielzeit zwei Minuten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>88'</strong> Die Rapid Amateure nehmen jetzt Tempo raus, versuchen den Ball gegen hektisch attackierende Kärntner zirkulieren zu lassen und kommen dabei sogar noch zu der einen oder anderen Chance wie eben durch einen Weitschuss von Patrick Haas, den Takats souverän zur Seite abwehren kann.<br />
<br />
<strong class='bbc'>86'</strong> <span style='color: #0000FF'>TOR </span>Ansatzloser Schuss von Sandro Gotal, der direkt im kurzen Kreuzeck landet. Ein weiteres Supertor führt zum neuerlichen Anschlusstreffer zum 4:2, aber es sind nur noch drei Minuten regulär zu spielen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>85'</strong> Guter direkter Freistoß von Maria Jacobo, aber knapp übers Tor.<br />
<br />
<strong class='bbc'>83'</strong> Nenad Bjelica sitzt stoisch ruhig auf der Bank - nach Hoffnung sieht das nicht mehr aus.<br />
<br />
<strong class='bbc'>81'</strong> <span style='color: #2E8B57'>WECHSEL </span>Für den Doppeltorschützen Louis Schaub ist der Arbeitstag zu Ende. Für ihn kommt Daniel Randak.<br />
<br />
<strong class='bbc'>79'</strong> JETZT igeln sich die Rapid Amateure ein. Und der WAC versucht es mit wütenden, verzweifelten Angriffen, die nichts einbringen. Zudem werden sie von den Rapid-Jungen gnadenlos ausgekontert werden. Gerade wieder eine gute Chance durch einen Schlenzer von Dobras, der knapp am Tor vorbei geht.<br />
<br />
<strong class='bbc'>76'</strong> <span style='color: #0000FF'>TOR </span>Die Rapid Amateure erhöhen auf 4:1! Grozurek bekommt einen weiteren Energieanfall auf der linken Seite, an seinem Stanglpass rutscht Haas vorbei, doch Schaub kommt aus dem Rückraum und schießt problemlos ein. Platzsprecher Harry Gartler gibt an: RAPID VIER, WAC SANKT ANDRÄ NULL! <img src='http://www.austriansoccerboard.at/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.gif' class='bbc_emoticon' alt=':D' /> <br />
<br />
<strong class='bbc'>76'</strong> Natürlich wird auch für die Amateurelf der Grün-Weißen die Rapid-Viertelstunde eingeklatscht!<br />
<br />
<strong class='bbc'>73'</strong> <span style='color: #2E8B57'>WECHSEL </span>Dominik Starkl kommt für den laufstarken und engagierten Ferdinand Weinwurm.<br />
<br />
<strong class='bbc'>72'</strong> Wieder ein gutes Zusammenspiel zwischen Pavelic, Dobras und Haas, der noch einen Haken im Strafraum schlägt und dann knapp an Torhüter Takats scheitert. Der Nachschuss von Weinwurm bringt nichts ein.<br />
<br />
<strong class='bbc'>71'</strong> Das Selbstvertrauen der Rapid Amateure istderzeit spürbar. Die Pässe gehen viel leichter vom Fuß, die Körpersprache passt - und man muss wesentlich weniger tun als die Kärntner, die jetzt langsam unter Zugzwang kommen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>69'</strong> Es geht nur noch 21 Minuten, bei den Rapid Amateuren gibt's derzeit noch keine Ermüdungserscheinungen und Trainer Barisic darf auch noch dreimal wechseln, während Bjelica sein Wechselkontigent bereits erschöpfte.<br />
<br />
<strong class='bbc'>67'</strong> Bei WAC/St.Andrä geht derzeit fast alles über rechts, wodurch Edeltechniker Maria Jacobo kaum zum Zug kommt. Und zwingend wird man weiterhin so gut wie gar nicht, zu viel Stückwerk, kein Direktspiel. Was aber auch damit zusammenhängt, dass die Rapid Amateure mit ihren Abwehrorganisatoren Holzmeier und Kaintz auf der Zentralachse sehr gut stehen. Auch der stellungsstarke Wydra trägt hierzu zentral seinen Teil bei.<br />
<br />
<strong class='bbc'>65'</strong> <span style='color: #2E8B57'>WECHSEL </span>Bjelica bringt seinen dritten Ersatzmann. Christian Falk, der Führende der Erste-Liga-Schützenliste (11 Tore in 12 Spielen) kommt an Stelle von Roland Putsche.<br />
<br />
<strong class='bbc'>61'</strong> <span style='color: #0000FF'>TOR </span>Irres Tor von Lukas Grozurek zum 3:1 für die Rapid Amateure. Von rechts zieht er in den Strafraum, alle rechnen mit dem Abschluss, doch Grozurek geht mit einem Ferserlhaken wieder nach außen und schließt flach und platziert aufs lange Eck ab!<br />
<br />
<strong class='bbc'>58'</strong> Zakany foult Grozurek nahe der Rapid-Trainerbank und schimpft diesen daraufhin für die vermeintliche Schwalbe. Das wiederum bringt das Publikum auf und es wird hier erstmals etwas lauter...<br />
<br />
<strong class='bbc'>57'</strong> Weinwurm kommt auf der linken Seite halbvolley zum Schuss, aber trifft nur das Außennetz. Die Minuten nach dem Anschlusstreffer gehören den Rapid Amateuren.<br />
<br />
<strong class='bbc'>56'</strong> Der Freistoß von Haas geht in die Mauer, aber den "Nachschuss" setzt Dobras per Fallrückzieher aus 20 Metern (!!) knapp über die Latte. Torhüter Takats wäre da chancenlos gewesen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>55'</strong> Die Amateure können sich scheinbar erfangen, sorgen jetzt offensiv für Entlastung und bekommen einen Freistoß aussichtsreicher Position.<br />
<br />
<strong class='bbc'>54'</strong> Rapids Amateure kommen durch die Mitte durch Haas gefährlich vors Tor, der Pass nach links findet Grozurek, doch der stoppt sich den Ball anstatt gleich abzuschließen und ein Verteidiger klärt zur Ecke, die nichts einbringt.<br />
<br />
<strong class='bbc'>51'</strong> <span style='color: #0000FF'>TOR </span>Jacobo kommt im Strafraum von links frei zum Schuss und trifft zum 2:1. Erstmals war die Hintermannschaft der Grün-Weißen nicht gut geordnet. Und der WAC macht auch gleich weiter Druck nach vorne und erhält den nächsten Eckball.<br />
<br />
<strong class='bbc'>49'</strong> Der WAC zeigt hier gleich welches Stündchen geschlagen hat - zu Beginn der zweiten Halbzeit versucht es die Bjelica-Elf mit Druck über die Flügel, aber weiterhin ohne zwingend gefährlich zu werden. Zumindest vorerst.<br />
<br />
<strong class='bbc'>46'</strong> <span style='color: #2E8B57'>WECHSEL </span>Kröpfl und Suppan gehen raus, Jacobo und Kreuz kommen. Bjelica setzt also auf Offensive und mehr Spielwitz im Mittelfeld!<br />
<br />
<strong class='bbc'>UPDATE</strong> Nachdem's heute recht kühl ist, wird über den Teebecher noch ein zweiter Becher gestülpt. Das hat der Tickerer nicht wirklich mitbekommen und zieht mit vollem Zug am brennheißen Tee an. Zunge hiermit taub, wird aber am Ticker nix ändern <img src='http://www.austriansoccerboard.at/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.gif' class='bbc_emoticon' alt=':D' /> <br />
<br />
<strong class='bbc'>HALBZEIT</strong> Die Rapid Amateure führen zur Pause gegen WAC/St.Andrä völlig verdient mit 2:0 und Trainer Bjelica schickte seine Topspieler bereits nach einer halben Stunde zum Aufwärmen. Das mit dem obligatorischen Halbzeitbier für die abseits.at-Tickerer wird heute nichts - aufgrund des nasskalten Wetters switchen wir um auf Tee mit Rum... bis gleich!<br />
<br />
<strong class='bbc'>45'</strong> Eckball für die Rapid Amateure, doch Dobras zögert mit seinem Schuss zu lange.<br />
<br />
<strong class='bbc'>43'</strong> Zakany bringt mit einem Freistoß eine Direktflanke vors Tor, die Rapid-Torhüter Dau zum Eckball rettet. Der bringt allerdings nichts ein.<br />
<br />
<strong class='bbc'>41'</strong> WAC-Coach Bjelica muss sich für die zweite Halbzeit etwas einfallen lassen, vor allem was sein Mittelfeld betrifft. Auf der Bank hätte er Jacobo und Kreuz, die würden dem Team derzeit beide helfen. Kerhe ist nicht mal nach Wien mitgefahren...<br />
<br />
<strong class='bbc'>40'</strong> Ferdinand Weinwurm macht in den letzten Minuten auf der linken Seite einen sehr agilen, technisch guten Eindruck!<br />
<br />
<strong class='bbc'>38'</strong> <span style='color: #0000FF'>TOR </span>Supertor für die Rapid Amateure!!! Weinwurm setzt sich auf der linken Seite durch, spielt zurück auf Dobras, der spielt einen idealen Doppelpass mit Lukas Grozurek und schließt selbst vom Sechzehner ab - 2:0!<br />
<br />
<strong class='bbc'>37'</strong> Zakany versucht einen Schlenzer aufs lange Eck, der aus gut 20 Metern knapp vorbei geht. Rapid-Goalie Dau wäre da wohl chancenlos gewesen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>36'</strong> Ein schlechter Pass von Pavelic in Vorwärtsbewegung ermöglicht WAC/St.Andrä eine Konterchance, die aber zum Sinnbild für die bisherige Partie wird. Man hätte hier mit Tempo eine gute Chance kreieren können, brauchte aber zu lang um das Mittelfeld zu überbrücken und am Ende waren die Rapid Amateure bereits wieder gut postiert, mit sieben Mann hinter dem Ball und die Chance wurde schließlich mit einem schlechten, weiten Pass zunichte gemacht.<br />
<br />
<strong class='bbc'>34'</strong> Riesenchance für Sandro Zakany. Nachdem Stückler und Gotal die Abwehr auf sich ziehen und Gotal den Ball ideal ins Loch zu Zakany spielt, schießt dieser freistehend am Elfmeterpunkt knapp am Tor vorbei.<br />
<br />
<strong class='bbc'>31'</strong> Das Spiel spielt sich zu 90% in der Hälfte der Rapid Amateure ab, aber WAC/St.Andrä konnte bisher kein einziges Mal zwingend gefährlich werden.<br />
<br />
<strong class='bbc'>29'</strong> Dem WAC fehlen die zündenden Ideen... von Cemernjak und Prutsche kommt da zentral eindeutig zu wenig.<br />
<br />
<strong class='bbc'>28'</strong> Erster Eckball für WAC/St.Andrä - dieser bringt jedoch nichts ein...<br />
<br />
<strong class='bbc'>26'</strong> Bei den Rapid Amateuren gibt es bisher drei auffällige Personalien: Zunächst der offensiv sehr unangenehme Louis Schaub, der auch das Tor beisteuerte, dann der "6er" Dominik Wydra, der große Sicherheit ausstrahlt und mit gutem Stellungsspiel und präzisen Pässen aus dem Fußgelenk auffällt. Und zu guter letzt Linksverteidiger Lukas Denner, der sehr gut antizipiert und bisher die besten Zweikampfwerte auf dem Platz hat.<br />
<br />
<strong class='bbc'>24'</strong> Einmal mehr ist das gut gedachte Zusammenspiel zwischen Zakany und Stückler zu unpräzise. Rapid steht derzeit gut, igelt sich aber nicht ein.<br />
<br />
<strong class='bbc'>23'</strong> Stephan Stückler hat jetzt erkannt, was da bei WAC/St.Andrä nicht hinhaut und lässt sich nun mehr ins Mittelfeld fallen, um die Bälle schon früher zu fordern. Die erste Szene nach dem "Umdenken" brachte aber vorerst nichts ein.<br />
<br />
<strong class='bbc'>20'</strong> Wieder einmal versucht der WAC über Stephan Stückler anzugreifen, aber kaum stoppt sich der an der Strafraumgrenze den Ball, sind acht Spieler der Rapid Amateure hinter dem Ball und machen die Räume zu. Rapids Junge zeigen hier bisher eine läuferisch einwandfreie Leistung und wurden von Zoran Barisic offenbar sehr gut eingestellt. Nur ob das auch über 90 Minuten gleichmäßig möglich ist, bleibt abzuwarten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>19'</strong> Die Rapid Amateure gehen hinten stets auf Nummer sicher. Wenn's brenzlig wird, wird der Ball eben nach vorne gedroschen. Da steht dann auch meistens Prellbock Grozurek, der die Bälle bis dato sehr gut abdeckt und viele gegnerische Fouls provoziert.<br />
<br />
<strong class='bbc'>17'</strong> Starke Laufleistung im Mittelfeld vom bisher starken Dobras, am Ende bekommt er es aber gleichzeitig mit drei Gegenspielern zu tun und sein Laufpass auf den aufgerückten Schaub fällt zu weit aus.<br />
<br />
<strong class='bbc'>16'</strong> Weiterhin sehr unentschlossene und uncouragierte Angriffsversuche von WAC/St.Andrä, denen es an letzter Konsequenz fehlt.<br />
<br />
<strong class='bbc'>14'</strong> <span style='color: #0000FF'>TOR</span> Die Rapid Amateure gehen völlig verdient in Führung! Nach einem schönen Zuspiel von Dobras zieht Schaub vom Sechzehnereck nach innen und schlenzt den Ball perfekt ins lange Kreuzeck.<br />
<br />
<strong class='bbc'>12'</strong> Grozurek wechselte jetzt einmal mehr auf die Mittelstürmer-Position. Pavelic bricht auf rechts durch, seine flache Hereingabe wäre nahezu ideal zu Weinwurm, der wieder auf links aufwich, gekommen - doch der rutscht auf dem glitschigen Boden weg...<br />
<br />
<strong class='bbc'>10'</strong> Nach einem Angriff über Weinwurm kommt der Ball zu Louis Schaub, der derzeit der gefährlichste Spieler der Rapid Amateure ist. Mit zwei Haken nach außen geht er an zwei Gegenspielern vorbei und verzieht zum zweiten Mal nur knapp. Die zweite sehr gute Torszene der Rapid Amateure, die hier bisher das Spiel dominieren!<br />
<br />
<strong class='bbc'>9'</strong> WAC-Kapitän Hannes Jochum liefert in der Innenverteidigung derzeit eine gute Leistung, die von sehr genauem Stellungsspiel geprägt ist.<br />
<br />
<strong class='bbc'>7'</strong> Bei den Rapid Amateuren spielt Dobras momentan auf der Position eines Spielmachers, die Flügel vor ihm sind Schaub und Grozurek, Speerspitze ist der Ex-Retzer Weinwurm. Allerdings sieht das derzeit sehr flexibel aus, einige Positionswechsel waren da auch schon dabei!<br />
<br />
<strong class='bbc'>5'</strong> Nach einem Foul von Putsche an Grozurek kommen die Rapid Amateure, die hier sehr aktiv beginnen, zu ihrer ersten Freistoßchance. Die Freistoßflanke findet Kaintz, der den Kopfball quer durch den Sechzehner spielt, der abgetropfte Ball wird von Grozurek deutlich am Tor vorbeigeschossen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>3'</strong> Gute Aktion der Rapid Amateure über Holzmeier, Dobras und Schaub - letzterer zieht vom Sechzehner ab und trifft nur knapp am Tor vorbei.<br />
<br />
<strong class='bbc'>2'</strong> Dobras bricht auf der rechten Seite durch, versucht Grozurek in Szene zu setzen, doch der kann den Ball nicht unter Kontrolle bringen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>1'</strong> Der erste zögerliche Angriff des WC über die linke Seite bringt nichts ein.<br />
<br />
<strong class='bbc'>18:47 Uhr:</strong> SPIELBEGINN!<br />
<br />
<strong class='bbc'>18:46 Uhr:</strong> Morgen wird's hier auf abseits.at übrigens eine Videoanalyse zum Spiel geben. Die Kollegen von der <a href='http://www.skrapid.at/9636.html' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>offiziellen Rapid-Homepage</a> tickern das Spiel übrigens ebenfalls live!<br />
<br />
<strong class='bbc'>18:44 Uhr:</strong> Die Mannschaftsaufstellungen wurden von Harry Gartler angesagt - "Zoran Barischitz" inklusive <img src='http://www.austriansoccerboard.at/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.gif' class='bbc_emoticon' alt=':D' /> - jetzt kommen die Mannschaften auf den Platz!<br />
<br />
<strong class='bbc'>18:36 Uhr:</strong> Die Mannschaften wärmen noch auf, was bei den aktuellen Witterungsbedinungen absolut notwendig ist... voraussichtlicher Spielbeginn ist um 18:50 Uhr!<br />
<br />
<strong class='bbc'>18:27 Uhr:</strong> Die Kärntner starten mit: Takats - Berchtold, Gsellmann, Jochum, Suppan - Kröpfl, Cemernjak, Putsche, Zakany - Stückler, Gotal.<br />
<br />
<strong class='bbc'>18:22 Uhr:</strong> Die Rapid Amateure beginnen mit: Dau - Denner, Kaintz, Holzmeier, Pavelic; Dobras, Wydra - Haas, Schaub - Weinwurm, Grozurek.<br />
<br />
<strong class='bbc'>18:18 Uhr:</strong> WAC-Trainer Nenad Bjelica rotiert - Jacobo und Falk nehmen vorerst nur auf der Bank Platz!<br />
<br />
<strong class='bbc'>18:10 Uhr:</strong> Der Spielbeginn verzögert sich um 15 bis 20 Minuten, weil die Kärntner ein Zeiterl im Stau standen... jetzt kommt der Tabellenführer der Ersten Liga zum Aufwärmen!<br />
<br />
<strong class='bbc'>18:03 Uhr:</strong> Wenig Prominenz heute im Hanappistadion: Bisher haben wir nur Rapid-Tormanntrainer Raimund Hedl und Verteidiger Michael Schimpelsberger gesichtet.<br />
<br />
<strong class='bbc'>18:00 Uhr:</strong> Die Torhüter der Rapid Amateure kommen zum Aufwärmen - alles noch sehr ruhig hier, den WAC/St.Andrä-Bus haben wir vor ca. 20 Minuten vorfahren sehen. Für's Aufwärmen dürfte es den Kickern im windig-kühlen Hanappi-Stadion zu kalt sein...]]></description>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 10:48:12 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>ÖFB-Cup: Topspiel in Parndorf, Dorffest in Götzendorf, der Tabellenführer in Hütteldorf und ein kleines Derby in Oberösterreich!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/oefb-cup-topspiel-in-parndorf-dorffest-in-goetzendorf-der-tabellenfuhrer-in-hutteldorf-und-ein-kleines-derby-in-oberoesterreich-r459</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Sieben Bundesligaklubs steigen morgen in die zweite Runde des ÖFB-Cups ein. Heute sind es mit der Admira und Ried nur zwei, nachdem sich der SC Wiener Neustadt in der ersten Runde gegen Rapids Amateure blamierte und als einziger Bundesligaklub ausschied. Trotzdem gibt es noch einige andere brisante Duelle um den Aufstieg ins Achtelfinale. Und was man niemals vergessen darf: Von heute an, haben alle verbliebenen Klubs nur noch fünf Spiele bis zur Europacupteilnahme!</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>Parndorf – Admira (19:00 Uhr, live in ORF Sport Plus)</strong><br />
<br />
Der Schlager des heutigen Tages findet im Heidebodenstadion zu Parndorf statt. Die Admira ist zu Gast im Burgenland und hat eingeplant Parndorf mit einem Sieg im Gepäck wieder zu verlassen. Immerhin ist der Aufsteiger seit acht Pflichtspielen ungeschlagen und erinnert damit stark an den FC Wacker Innsbruck aus der Vorsaison, der zu Saisonbeginn zehn Spiele in Folge nicht besiegt werden konnte. Für Parndorf, das in der ersten Cup-Runde Austria Salzburg mit 3:0 bezwang, läuft es in der Liga noch nicht hundertprozentig nach Wunsch – die Leistungen sind noch zu unbeständig. Auf eine gute Leistung folgt eine schlechte und so konnte das Team aus der Regionalliga Ost noch keine zwei Spiele in Folge gewinnen. Zuletzt gab es aber einen 3:1-Heimsieg über Simmering.<br />
<br />
Die größten Hoffnungen der Parndorfer ruhen auf dem 30-jährigen Ex-Horner Richard Wemmer, der im Mittelfeld die Fäden ziehen soll, und auf dem 26-jährigen brasilianischen Stürmer Jailson, der in den letzten beiden Saisonen 32 Tore für die Burgenländer erzielte und die Abwehr der Admira mit seiner Schnelligkeit unter Druck setzen soll. Der dritte Leistungsträger im Bunde ist Thomas Jusits, 25, diese Saison bereits dreifacher Torschütze und damit Top-Scorer seines Teams. Übrigens: Letzte Saison scheiterte Parndorf in der 2.Runde erst durch ein Last-Minute-Gegentor durch Mario Haas gegen den späteren Meister Sturm Graz…<br />
<br />
<strong class='bbc'>Götzendorf – SV Ried (19:30 Uhr)</strong><br />
<br />
Die SV Ried muss zum ASC Götzendorf, einem Klub aus der niederösterreichischen Landesliga, der nach sieben Spielen mit elf Punkten auf Rang Sechs logiert. Die Götzendorfer sind als Minimalisten bekannt, kassieren wenige Tore, schießen aber auch wenige. Eine Ausnahme war die erste Cup-Runde, in der Götzendorf immerhin den SKN St.Pölten mit 3:2 ausschalten konnte – während die Amateure der St.Pöltner in der Tabelle nur einen Punkt hinter dem ASC liegen. Stars sucht man im Team des 52-jährigen Interimstrainers Robert Haager (Markus Kernal warf vor wenigen Tagen das Handtuch) vergeblich: Der einzige Akteur mit Bundesliga-Erfahrung ist Thomas Reitprecht – der 30-Jährige war in sehr jungen Jahren Ergänzungsspieler bei Rapid, danach auch bei der Admira.<br />
<br />
Auch wenn Paul Gludovatz durch den Sieg der Götzendorfer gegen St.Pölten gewarnt sein sollte, darf die SV Ried, die in der ersten Runde den FC Gratkorn mit 3:0 besiegte, gegen den Landesligisten nichts anbrennen lassen. Möglich, dass Paul Gludovatz einige Spieler bringt, die bisher noch nicht zu vielen Einsätzen kamen, um seinen ohnehin oft überbelasteten Stamm zu schonen. Kandidaten hierfür wären Marcel Ziegl, Marco Meilinger, Robert Zulj (der als Joker in den letzten beiden Bundesliga-Runden traf!) oder Lukas Rotpuller.<br />
<br />
<strong class='bbc'>SK Rapid Wien Amateure – WAC/St.Andrä (18:30 Uhr)</strong><br />
<br />
Die Rapid Amateure kommen nicht in Fahrt: Aus den letzten fünf Ostligapartien holte das Team von Zoran Barisic nur zwei Punkte, nachdem die Saison eigentlich perfekt anfing: Im Cup besiegte man den SV Schwechat (Qualifikation) und Bundesligist Wiener Neustadt, danach gab’s Ligasiege gegen Neusiedl und in Sollenau. Dann jedoch der Absturz – zwei Niederlagen gegen Stegersbach und Simmering. Mittlerweile sind die „Amas“ seit über 200 Minuten ohne Torerfolg, erzielten seit sechs Spielen nicht mehr zwei oder mehr Tore in einem Spiel. Zwei oder mehr Tore werden heute allerdings von Nöten sein, denn mit WAC/St.Andrä kommt nicht nur der Tabellenführer der Ersten Liga nach Hütteldorf, sondern auch die Torfabrik. Inklusive Cup gelangen den Kärntnern in 13 Saisonspielen 32 Tore. Alleine elf davon erzielte Angreifer Christian Falk – Christoph Stückler und der schussgewaltige Spanier Jacobo Maria steuerten je fünf bei.<br />
<br />
Der Altersschnitt der Rapid Amateure liegt stets unter 20 Jahren – der einzige Routinier im Team ist der Burgenländer Bernd Kaintz (31). Während die Hoffnungen der Rapid Amateure vor wenigen Jahren noch auf Kanonieren wie Christopher Trimmel, Thomas Fröschl oder Serkan Ciftci lagen, soll es heuer Lukas Grozurek richten, dem jedoch keine große Karriere vorhergesagt wird. Die erst 17-jährigen Angreifer Randak, Starkl und Hamzic sind auf lange Sicht noch nicht gut einschätzbar. Im Mittelfeld hofft man auf gute Spiele des technisch starken Patrick Haas (18) und des hochtalentierten Dominik Wydra (17). Defensiv soll der in Bremervörde geborene Brian Behrendt (19) für Ordnung sorgen.<br />
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<span style='color: #0000FF'>abseits.at tickert live aus dem Hanappi-Stadion!</span><br />
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<strong class='bbc'>Union St.Florian – Blau-Weiß Linz (19:00 Uhr)</strong><br />
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Ein kleines Derby steigt in St.Florian, dessen ortsansässiger Klub den FC Blau-Weiß Linz erwartet. Die Union ist derzeit Vierter in der Regionalliga Mitte, konnte allerdings seit vier Spielen nicht mehr gewinnen. Die einzige Torgarantie bei St.Florian ist der 25-jährige Angreifer Thomas Zemann, der aus Waidhofen kam, um den zum LASK abgewanderten Top-Scorer Florian Templ (letzte Saison 21 Tore) zu ersetzen – er traf heuer bereits sechsmal. <br />
<br />
Blau-Weiß Linz ist inzwischen in der Ersten Liga angekommen und tritt dort als gefestigte Truppe auf, die bisher beide Derbies gegen den LASK remisierte und die letzten beiden Heimspiele gegen den SC Rheindorf Altach und die Lustenauer Austria gewinnen konnte. Mittlerweile ist das Team von Thomas Weissenböck seit sechs Spielen ungeschlagen und hält bei 16 Punkten aus zwölf Spielen. Dies ist in den letzten Runden unter anderem Routinier Dominik Hassler zu verdanken: Der ehemalige GAK-, Sturm- und Salzburg-Akteur traf in den letzten drei Spielen jedes Mal und hält insgesamt bei sechs Saisontoren in Pflichtspielen. Auch in der ersten Cup-Runde, als BW Linz auswärts mit 3:1 in Stinatz gewinnen konnte, traf der gebürtige Lienzer.<br />
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<strong class='bbc'>Weitere Spiele am Dienstag</strong><br />
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Union Innsbruck – Austria Lustenau (16:30 Uhr)<br />
Dornbirn – SV Grödig (18:30 Uhr)<br />
Austria Amateure – LASK (19:00 Uhr)<br />
Amstetten – FC Lustenau (19:00 Uhr)<br />
Villach – TSV Hartberg (19:30 Uhr)<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 10:15:44 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Elfer und Ellbogencheck übersehen, fehlerhafte Kartenspiele - Schiedsrichter Ouschan verpfeift Linzer Derby</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/elfer-und-ellbogencheck-ubersehen-fehlerhafte-kartenspiele-schiedsrichter-ouschan-verpfeift-linzer-derby-r449</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der erst 27-jährige Vorarlberger Dominik Ouschan bringt alles mit, was man für eine große Karriere als Fußballschiedsrichter braucht. 26-jährig pfiff er seine ersten Spiele in der Ersten Liga, neben weiteren Einsätzen in der Regionalliga West und im ÖFB-Cup, durfte er am 31.Juli sein Bundesligadebüt feiern, als er das 0:0 zwischen Red Bull Salzburg und dem SV Mattersburg leitete.</em><br />
<br />
Der Werdegang ist also ein klassischer. Bereits in jungen Jahren darf der in Hohenems geborene Ouschan in den höchsten Spielklassen Österreichs pfeifen. Viele Schiedsrichter, auch jene, die regelmäßig auf internationaler Ebene pfeifen dürfen, werden nicht selten für die mangelhafte Kommunikation mit den Spielern kritisiert. Auch wenn es natürlich die Sache des Schiris ist, ob er Diskussionen forcieren oder eine autoritäre Linie einhalten will. Ouschan studierte in Quebec, Kanada, spricht daher fließend Englisch und Französisch, was ihm auf internationaler Ebene auf Dauer zu Gute kommen wird. Und es dürfte bereits jetzt ein offenes Geheimnis sein, dass der junge Vorarlberger eines Tages als eines der größten österreichischen Referee-Talente in den Europacup-Hauptbewerben vorstellig wird. Es ist das gestrige Linzer Derby, das erst in den nächsten Wochen zeigen wird, wie gut Ouschan wirklich ist…<br />
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<strong class='bbc'>Elfer übersehen</strong><br />
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Im Linzer Derby zwischen dem LASK und Blau-Weiß erwischte Dominik Ouschan den bisher dunkelsten Tag seiner Schiedsrichterkarriere. Das Spiel entglitt ihm in der 27. Minute als er ein klares Foul von Robert Schellander an Manuel Hartl im LASK-Strafraum übersah – dies hätte beim Stand von 1:0 ein Elfmeter für die Blau-Weißen geben müssen. Der Anfang vom Ende eines Fußballspiels.<br />
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<strong class='bbc'>Luiz Henrique muss runter...</strong><br />
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Minuten später: Svetozar Nikolov, bulgarischer Spielmacher von Blau-Weiß Linz, foult Luiz Henrique, den brasilianischen Spielmacher des LASK. Luiz Henrique war bis dahin der beste Spieler auf dem Platz, riss das Spiel an sich, zeigte auffällig hohe Spielfreude und Spielwitz, der auch so manchem Bundesligaklub helfen würde. Allerdings war er zum Zeitpunkt des Nikolov-Fouls bereits gelbgefährdet – eine fragwürdige Entscheidung, da er beim betreffenden Foul (übrigens auch an Nikolov) klar den Ball spielte. Die nächste entscheidende Szene der ersten Halbzeit: Schiedsrichter Ouschan entlastete den eigentlichen Foulspieler Nikolov und zeigte Luiz Henrique die gelb-rote Karte wegen einer Schwalbe im Mittelfeld. Eine Entscheidung, die nicht nur hart ist, sondern nahezu skandalös war. In der Folge kassierte der LASK noch vor der Pause den Ausgleich.<br />
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<strong class='bbc'>...Aigner nicht...</strong><br />
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Kurz bevor der FC Blau-Weiß Linz den Ausgleich erzielte, hätte eigentlich Hannes Aigner vom Platz fliegen müssen. Der 30-Jährige versetzte seinem Gegenspieler Simon Piesinger nach einem intensiven, aber durchaus fairen Zweikampf, als Nachspeise einen Ellbogencheck in die Bauchgegend. Eigentlich ein Foul, für das er mindestens drei, vier Spiele zusehen müsste – und auch eines, das noch im Nachhinein geahndet werden könnte, da der an diesem Tag inferiore Dominik Ouschan seine Augen woanders hatte. Aigners Gestik im Anschluss an seine klare Tätlichkeit ist eines Kapitäns und Routiniers freilich nicht würdig. Er rechtfertigte seinen absichtlichen Ellbogencheck damit, dass er aus der Bewegung heraus passiert sein soll. Völliger Blödsinn, unsportlich hoch zehn - und Aigner, mit allen Wassern gewaschen, weiß das...<br />
<br />
<strong class='bbc'>...und Nikolov mit Verspätung</strong><br />
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Eine Szene, die auch direkte Auswirkungen auf das nächste Kartenspiel des Abends hatte: Nach dem Foul von Svetozar Nikolov – der bereits Gelb hatte und nach dem Foul an Luiz Henrique (für das wiederum dieser gehen musste) nicht mehr auf dem Platz stehen dürfte – an Hannes Aigner – der nach der Tätlichkeit an Simon Piesinger nicht mehr auf dem Platz stehen dürfte – zückte Ouschan richtigerweise Gelb-Rot. Es war quasi ein „Final Destination“-Foul von Nikolov…<br />
<br />
<strong class='bbc'>Wie geht Ouschan mit dieser Leistung um?</strong><br />
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Ein Derby, das schnell und rassig begann, wurde nach einer guten halben Stunde vom Schiedsrichter zerstört. Dominik Ouschan, der hiermit in seinen bisher 33 Spielen als Schiedsrichter zwölf rote Karten verteilte, kann nun in den nächsten Wochen zeigen, dass er neben seinem Talent, das ihn immerhin schon im Alter von 25 Jahren einen Platz im UI-Cup einbrachte, auch die mentalen Voraussetzungen hat, um zum Spitzenschiedsrichter heranzureifen. In den nächsten Spielen wird man Ouschan mit Argusaugen beobachten und er muss beweisen, dass er – ebenso wie Spieler – schlechte Leistungen hinter sich lassen kann. Nahezu jeder Schiedsrichter der Welt hat mal einen schlechten Tag, einige haben selten einen guten… aber den Unterschied zwischen guten und schlechten Schiedsrichtern macht unter anderem die Einstellung aus, wie man in den darauffolgenden Wochen mit schlechten Tagen umgeht.<br />
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<strong class='bbc'>Weiterhin kein Saisonderbysieger in Linz</strong><br />
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Das Linzer Derby ist im Allgemeinen schnell zusammengefasst: Zum zweiten Mal in dieser Saison gab es beim Duell der Rivalen aus der oberösterreichischen Landeshauptstadt keinen Sieger, zum zweiten Mal gab es ein 1:1. Der LASK hatte in den ersten 25 Minuten die Chance das Spiel vorzuentscheiden. Daraufhin folgte ein fehlpfiffbedingter Leerlauf auf beiden Seiten – die Schlussphase gehörte dann aber den hungrigeren Blau-Weißen, die noch Chancen auf einen Lucky Punch hatten. Insgesamt geht das 1:1 jedoch in Ordnung – und in Linz warten beide Lager noch auf die erste Derby-Siegesfeier seit über 15 Jahren. Übrigens warten die LASK-Fans bereits länger auf einen Derby-Sieg als die Blau-Weiß-Anhänger. Der letzte Derbysieger in Linz war Blau-Weiß, das den LASK am 31.05.1997 mit 3:0 besiegen konnte. Der letzte Sieg des LASK war ein 4:0 im Juni 1995. Von den letzten zehn Linzer Derbies endeten mittlerweile vier 1:1…<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 13:46:11 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Stadion der Woche: Niederösterreich-Arena in St.Pölten (in Bau)</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/stadion-der-woche-niederoesterreich-arena-in-stpoelten-in-bau-r431</link>
		<description><![CDATA[In dieser Woche besuchen wir ausnahmsweise kein fertiggestelltes Elite-Stadion, sondern das in Bau befindliche Stadion in St. Pölten. Das Stadion, welches Mitte 2012 fertig gestellt werden soll, bietet ungefähr 8.000 Zuschauern Platz und könnte ohne große Probleme auf eine Zuschauerkapazität von 13.000 Zuschauern ausgebaut werden.<br />
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<strong class='bbc'>BAUKOSTEN IN DER HÖHE VON 26 MILLIONEN EURO…</strong><br />
<br />
Die Baukosten der neu errichteten Arena sollen sich auf insgesamt 26 Millionen Euro belaufen, inklusive der notwendigen Infrastrukturerweiterungen. Alleine für den Stadionbau werden etwa 18 Millionen Euro verwendet, alles andere wird in die Verbesserung der Infrastruktur investiert. Die Kosten werden sowohl vom Bund (ca. sechs Millionen Euro), dem Land Niederösterreich (ca. zehn Millionen Euro) und auch der Stadt St. Pölten getragen (ca. zehn Millionen Euro). <br />
<br />
<strong class='bbc'>MODERNSTES EINRANG STADION ÖSTERREICHS…</strong><br />
<br />
Außerdem soll das Projekt das modernste Einrang-Stadion in Österreich werden. Ein weiteres Hauptaugenmerk beim Bau des neuen Stadions ist die Umwelt, denn bei der Materialwahl greift man weitgehend auf Holz zurück, um somit das umweltfreundlichste Stadion in ganz Österreich zu realisieren. Diese nachwachsende Ressource soll den umweltfreundlichen Umgang beim Bau des Stadions zeigen und soll ebenso als gutes Beispiel vorangehen. Als markantestes Element der neuen Arena fällt sicherlich die kreisrunde Holzkonstruktion ins Auge. „Unser Konzept war es, alle Funktionalitäten für Spielbetrieb und Gastronomie unter ein Dach zu bringen“, betonte der Architekt des Stadions, Dr. Stefan Nixdorf. Ebenso ist das Stadion sehr energieeffizient und durch die Verwendung von Fernwärme und erneuerbarer Energieträger soll es auch den höchsten ökologischen Anforderungen gerecht werden. Ein weiteres Highlight der Arena soll die riesige Photovoltaikanlage werden.  <br />
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<strong class='bbc'>QUANTENSPRUNG FÜR FUSSBALL IN NIEDERÖSTERREICH…</strong><br />
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„Mit dem neuen Stadion schaffen wir einen Quantensprung für den Fußballsport in<br />
Niederösterreich“, meinte Landesrätin Bohuslav. Außerdem soll das Ziel des Heimvereins SKN St. Pölten der Aufstieg in die Bundesliga sein, doch hierzu muss man anmerken, dass es derzeit in St.Pölten sportlich nicht sehr rosig aussieht, denn in der Tabelle ist man nach elf Spieltagen nur Siebenter, bereits neun Punkte hinter Spitzenreiter WAC/St.Andrä zurück. Des Weiteren mussten sich die Niederösterreicher in der Spielsaison 2011/2012 bereits viermal geschlagen geben. Damit das Stadion, welches Mitte 2012 fertiggestellt werden soll, bald Bundesliga Luft zu spüren bekommt, muss wohl vor allem sportlich also noch einiges geschehen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>PROMINTENTER BESUCH IN ST.PÖLTEN…</strong><br />
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Der ehemalige Weltfußballer und derzeitige UEFA Präsident Michel Platini, besuchte am Dienstag die Großbaustelle in St. Pölten. Platini war sichtlich beeindruckt von der kleinen aber höchst modernen Arena in Niederösterreich und meinte: „What a beautiful stadium and a real nice sports campus.“ Außerdem gefällt dem ehemaligen Weltfußballer das Konzept „ Alles unter einem Dach“ sehr gut. Wenn eine Familie das Stadion für ein Fußballspiel besucht, soll nicht nur hochklassiger und ansprechender Fußball geboten werden, in der unmittelbaren Umgebung des Stadions sollen zudem zahlreiche andere Freizeitgestaltungsmöglichkeiten errichtet werden. Im Stadion soll es außerdem fünf VIP-Logen geben und auch in Sachen Gastronomie gibt es schon konkrete Pläne. In Bezug auf die Freizeitgestaltungsmöglichkeiten plant die Stadt St. Pölten eine Eissporthalle und auch ein Freizeitzentrum in der unmittelbaren Umgebung zu erbauen. <br />
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<strong class='bbc'>DER BAU IM ZEITRAFFER..</strong><br />
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Viele werden einen solchen Zeitraffer, der den Baufortschritt darstellen soll, noch vom Bau des Wörtherseestadions in Kärnten kennen, doch <a href='http://baucam18.it-wms.com/index.php' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>nun gibt es einen solchen auch von der Niederösterreich-Arena</a>. Unter folgendem Link kann man den Baufortschritt sehr genau beobachten, ein Live-Bild des Stadion bewundern und auch nachsehen, wann welcher Bauteil zum Stadion hinzugefügt worden ist.<br />
<br />
<strong class='bbc'>ERÖFFNUNGSSPIEL WAHRSCHEINLICH GEGEN WERDER BREMEN…</strong><br />
<br />
Beim Bau des Stadions in St. Pölten gibt es sehr viele Parallelen zum Weser-Stadion, wie zum Beispiel die riesige Photovoltaik-Anlage. Deshalb wünschen sich die Verantwortlichen in St. Pölten auch ausgerechnet Werder Bremen als Gegner im Eröffnungsspiel der neuen Arena. <br />
<br />
Es entsteht also ein weiteres „großes“ oder zumindest modernes Stadion in Österreich, doch wenn der sportliche Erfolg in St. Pölten weiterhin ausbleibt, wird man wohl nur Spiele der zweithöchsten österreichischen Fußballliga in der neuen Niederösterreich Arena bewundern dürfen. <br />
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Patrick Wagner, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 21:13:41 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Pfeifenberger, Kogler, Garger, Tatar, Weissenböck - das sind die Trainer der "Heute für Morgen" Erste Liga - Teil 2]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/pfeifenberger-kogler-garger-tatar-weissenboeck-das-sind-die-trainer-der-heute-fur-morgen-erste-liga-teil-2-r369</link>
		<description><![CDATA[Trainer Adeg Liga II<br />
Im zweiten Teil der Kurzserie über die Zweitligatrainer folgen heute jene der Platzierungen 6-10 der abgelaufenen Saison. Auch in diesem Teil wir deutlich, dass wir es in Österreich mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten zu tun haben. <br />
<br />
6.) Heimo Pfeifenberger (SV Grödig)<br />
<br />
Pfeifenberger (Jahrgang 1966) begann seine Profikarriere in der Saison 1987/88 bei Austria Salzburg. In den Jahren 1988 bis 1992 jagte er dem Leder in Wien Hütteldorf hinterher. Nach seinem Aufenthalt bei Rapid ging es anschließend zurück nach Salzburg, wo er bis 1996 bleiben sollte. In diese Zeit fallen zwei Meistertitel, ein Europacupfinale (Pfeifenberger spielte im Gegensatz zu Hütter nur im Hinspiel des Finales gegen Inter Mailand) sowie ein Torschützentitel, den er sich mit Teamkollege Nikola Jurcevic teilen musste (1993/94). <br />
Von 1996 bis 1998 verschlug es Pfeifenberger an die Weser, wo er für Werder in 43 Spielen fünf Tore erzielte.<br />
Die letzte Station seiner Profikarriere war erneut Salzburg (1998 - 2004), danach ließ er seine Karriere bei Seekirchen und Grödig ausklingen (vier bzw. zwei Einsätze 2007).<br />
Pfeifenberger absolvierte 40 Teamspiele und stand sowohl 1990 als auch 1998 im WM-Aufgebot der Österreicher (drei Einsätze in Frankreich).<br />
<br />
Seine ersten Sporen als Trainer verdiente sich Pfeifenberger als Jugendtrainer bei Red Bull Salzburg (2005 - 2007).<br />
Nach Salzburg wechselte er zu Grödig, wo er auf Anhieb den Aufstieg aus der Regionalliga West schaffte. Nach einer verkorksten Saison wurde er bei Grödig entlassen und wechselte in den Betreuerstab des ÖFB-U21-Teams als Co-Trainer von Andreas Herzog (2009 - 2010). Nach einem Intermezzo bei Götzendorf wechselte Pfeifenberger 2010 erneut zu Grödig, wo er erneut den Aufstieg aus der Westliga in die Erste Liga vollbrachte.<br />
<br />
<br />
7.) Johann „Hans“ Kogler (FC Lustenau)<br />
<br />
Kogler (Jahrgang 1968) wechselte 1989 von Wolfsberg zum GAK, wo er seine ersten beiden Stationen als Profi bestritt. Nach zwei Jahren in Graz ging es ebenso lange nach Steyr zu Vorwärts ehe Kogler 1993 bei der Admira anheuerte. In dieses Engagement fallen auch die sieben Teameinsätze, die Kogler verbuchen kann. Von 1996 bis 1999 spielte Kogler beim LASK, ehe es einen Kurzbesuch in Greuther Fürth gab (sechs Einsätze in einem halben Jahr; dass es nicht mehr waren, lag an einer schweren Knieverletzung). Danach folgten Engagements bei SW Bregenz (2000 - 2002) der Lustenauer Austria (2002/03), Hohenems (2003/04) und Viktoria Bregenz (2004 – 2006) wo er als Spielertrainer auch erste Erfahrungen an der Seitenlinie machte.<br />
In der Saison 2007/08 war Kogler bereits einmal beim FC Lustenau tätig (Co-Trainer). Von 2008 bis 2010 trainierte Kogler den FC Wolfurt (Vorarlbergliga) ehe er 2010 zum Cheftrainer des FC Lustenau ernannt wurde.<br />
<br />
8.) Kurt Garger (Hartberg)<br />
<br />
Garger (Jahrgang 1960) spielte von 1979 bis 1988 für Rapid Wien wo er sich je viermal über den Meistertitel und Cupsieg freuen konnte. Zudem stand Garger in der Startaufstellung des Finales des Cupsiegerbewerbs gegen Everton 1985 (1:3 aus Sicht der Grün- Weißen). Nach neun Jahren im Dress der Hütteldorfer wechselte Garger zum FC Tirol (1988 - 1990) wo er weitere zwei Meistertitel feiern konnte. In den Jahren 1990 bis 1994 schmückte sich Garger mit dem violetten Dress der Salzburger Austria mit der er (fast selbstverständlich bei seinem bisherigen Karriereverlauf) Meister wurde, auch wenn er dafür bis 1994 warten musste (im UEFA-Cup-Finale gegen Inter Mailand kam Garger im Gegensatz zu seinen Kollegen Hütter und Pfeifenberger nicht zum Einsatz). 35jährig wechselte Garger für eine Saison erneut zu Rapid (Cupsieger 1995), wobei er eher als Kaderergänzung gedacht war, wie seine lediglich acht Einsätze nahe legen. <br />
Danach wechselte er zu Gerasdorf, wo er (zunächst) als Spielertrainer fungierte, eher sich voll auf den Trainerjob fokussierte. <br />
Weil Garger seit nunmehr 16 Jahren als Trainer tätig ist, ist die Liste der bisherigen Vereine ziemlich lang: Admira (1996/97), Gerasdorf (1997/98), FCN St. Pölten (1998/99), FSV Frankfurt (2000/01), Vienna (2001 - 2004), Eisenstadt (2004/05), Parndorf (2005 - 2007 und 2008/09) Dunajska Streda (2009/10) und eben seit heuer der TSV Hartberg.<br />
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<br />
9.) Alfred Tatar (Vienna)<br />
<br />
Tatar (Jahrgang 1963) war Kapitän der österreichischen U20-Mannschaft bei der WM 1983 in Mexiko. Zur großen Karriere sollte es dennoch nicht reichen, zu groß waren scheinbar die Ressentiments der Trainer gegenüber dem exzentrischen Spieler Tatar, der unter anderem mit seinem Erscheinungsbild nicht ins Schema gepasst hat. Er spielte unter anderem bei der Vienna, dem Sportklub und St. Pölten. <br />
Tatar trainierte bisher die SV Ried, die Admira, die beiden russischen Erstligisten Amkar Perm und Lok Moskau (die drei Letztgenannten in Personalunion mit Rashid Rachimov) sowie die Vienna.<br />
Tatar fällt durch seine besonnenen Interviews sowie durch seine extravagante Wortwahl auf („Der Spieler Hosiner hätte gelabt werden müssen“; „Die Beurteilung des Schiedsrichters obliegt dem Schiedsrichterbeobachter“; Das war heute der berühmte Janusschädel“)<br />
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10.) Thomas Weissenböck (BW Linz)<br />
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Weissenböck (Jahrgang 1972) ist kein ehemaliger Profi. Der ehemalige Regionalliga Kicker trainierte (bis 2010, also auch neben seinen Klubengagements) in der Akademie Oberösterreich verschiedene Altersklassen. Von 2004 bis 2007 war er Co-Trainer bei der SV Ried (unter Heinz Hochhauser bzw. Thomas Kraft). In der ersten Saisonhälfte 2010/11 fungierte Weissenböck als Co-Trainer beim LASK (erneut unter Kraft). In der zweiten Saisonhälfte coachte Weissenböck die LASK Juniors. Seit 1.7.2011 trainiert Weissenböck den Linzer Traditionsverein Blau- Weiß Linz.<br />
<br />
Patrick Redl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 01:09:38 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Schachner, Hütter, Kolvidsson, Bjelica und Scherb - das sind die Trainer der "Heute für Morgen" Erste Liga - Teil 1]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/schachner-hutter-kolvidsson-bjelica-und-scherb-das-sind-die-trainer-der-heute-fur-morgen-erste-liga-teil-1-r365</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Nach den Bundesligatrainern beleuchtet abseits.at nun auch den Werdegang der 10 Erstligatrainer! Die Bandbreite ist auch in Österreichs zweithöchster Spielklasse beachtlich. Die Cordoba Generation ist ebenso vertreten wie zahlreiche Europacupfinalisten, sowie Trainer ohne Nennenswerte Profikarriere. Den Anfang machen die Trainer der 5 besten Klubs der abgelaufenen Saison. </em><br />
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<strong class='bbc'>Walter „Schoko“ Schachner (LASK Linz)</strong><br />
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Schachner (Jahrgang 1957) begann seine Karriere 1975 bei Donawitz, wo er mit 55 Treffern in 75 Spielen für Furore sorgte. Nach diesem Engagement wechselte „Schoko“ zur Wiener Austria mit der er dreifacher Meister, zweifacher Torschützenkönig und Cupsieger wurde.<br />
Auch wenn die Zeit des Titelhamsterns nun vorbei sein sollte, ging es für Schachner ab ins Ausland: In Italien spielte er bei Cesena, Torino Calcio und Avelino. Nach Österreich zurückgekehrt, spielte er in diversen Leistungsstufen (auch oberste Spielklasse), ehe er 2001 seine Karriere endgültig beendete.<br />
Schachner spielte 64 Mal für das Nationalteam und war bei den WM Endrunden 1978 (Argentinien) und 1982 (Spanien) dabei.<br />
Die ersten Sporen als Trainer verdiente sich Schachner bei Zeltweg (1999/2000) (Steirischer Landesmeister). Den Zweitligisten FC Kärnten coachte Schachner zum Cupsieg 2001 und in die Bundesliga. Nach diesen Erfolgen lockte erneut die Wiener Austria, und obwohl Schachner erfolgreich agierte, wurde ihm wegen „mangelnder internationaler Erfahrung“ gekündigt und er wurde durch Christoph Daum ersetzt. Was für ein Schildbürgerstreich der damaligen Austria-Verantwortlichen!<br />
Der geschasste Trainer suchte nun beim GAK sein Glück und fand es. Die Rotjacken feierten ihren bislang ersten und einzigen Meistertitel und krönten die Saison (2003/04) gar mit dem Gewinn des Doubles.<br />
Schachner wechselte später zu 1860 München, wurde bei den Löwen jedoch nicht glücklich. <br />
Ein halbes Jahr in Kärnten lief auch nicht zu seiner Zufriedenheit und sein nächster Verein, die Admira entließ den Trainer aufgrund einer Schwächeperiode im Titelrennen der ersten Liga 2009/10.<br />
Seit März 2011 trainiert Schachner nun den LASK. Das Husarenstück Klassenerhalt gelang zwar nicht, doch versucht Schachner die Linzer zu konsolidieren und wieder zurück in Österreichs oberste Spielklasse zu führen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Adolf „Adi“ Hütter (Altach)</strong><br />
<br />
Hütter (Jahrgang 1970) genoss seine fußballerische Ausbildung beim SCR Altach, seine erste Profistation war der GAK (88/89), wo er eine Saison spielte. Nach relativ kurzen Engagements beim LASK (zwei Jahre), Altach und erneut dem GAK (je eine Saison) wechselte Hütter 1994 zur Salzburger Austria, der er bis 2000 angehörte.<br />
Er gehörte damit zur „goldenen Generation“ der Mozartstädter: Drei Meistertitel sowie ein Europacupfinale belegen die außerordentliche Qualität der Mannschaft. Hütter bestritt 1994 das Rückspiel des, damals aus zwei Partien bestehenden Finales gegen Inter Mailand. (Salzburg verlor je 0:1). <br />
Nach sieben Jahren bei den Salzburgern wechselte Hütter 2000 erneut zum GAK, wo er zum letzen Mal in der obersten Spielklasse agierte und zum Schluss noch einen Titel (Cupsieg 2002) feiern sollte.<br />
Hütter bestritt danach noch 3 Spielzeiten bei Kapfenberg und ließ seine Karriere bei den Red Bull Juniors ausklingen (-2007).<br />
Hütter bestritt 14 Spiele für das Nationalteam.<br />
<br />
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn wechselte Hütter umgehend in den Betreuerstab der Salzburg Amateure: Nach einer Saison als Co-Trainer, übernahm er 2008 den Cheftrainerposten bei den Jungbullen, den er nach einer Saison für das Pendant bei seinem Stammverein Altach eintauschte.<br />
Die Mission Wiederaufstieg der Vorarlberger scheiterte bisher an Innsbruck (2010) und der Admira (2011). Auch heuer steht dem Team aus dem Ländle kein Selbstläufer bevor.<br />
Auch wenn es noch früh für endgültige Prognosen ist, lässt sich doch feststellen, dass neben dem Absteiger LASK und Altach auch andere Teams - momentan führt WAC/St. Andrä die Tabelle an - um den Aufstieg mitreden werden.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Helgi Kolviðsson (Austria Lustenau)</strong><br />
<br />
Der Isländer (Jahrgang 1971) ist die große Unbekannte in der heimischen Trainerszene. Seine Karriere begann Kolviðsson in der Heimat bei Kopavogur. 1994 wagte er den Sprung ins Ausland zum SC Pfullendorf (GER). Zwei Jahre später wechselte Kolviðsson ins Ländle zu seinem heutigen Arbeitgeber. Mit Lustenau stieg er in die höchste Spielklasse auf. Danach wechselte er nach Mainz in die 2. deutsche Liga, in der er auch mit dem SSV Ulm (2000/01) spielte.<br />
Ab 2001 folgte der zweite Aufenthalt in Österreich: Kolviðsson wechselte zum FC Kärnten, bei dem er bis 2004 spielte (Cupfinalist 2003). Bis 2004 lief er in Summe 30 Mal für das isländische Nationalteam auf, ehe er seine Teamkarriere beendete.<br />
Von 2004 bis zu seinem Karriereende 2008 spielte er wieder beim SC Pfullendorf, wo er direkt nach seiner Laufbahn auf die Trainerbank wechselte.<br />
<br />
Austria Lustenau ist seine zweite Trainerstation. Das mittelfristige Ziel der Vorarlberger ist der Aufstieg bis zum hundertjährigen Jubiläum 2014.<br />
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<strong class='bbc'>Nenad Bjelica (WAC/ St. Andrä)</strong><br />
<br />
Bjelicas (Jahrgang 1971) Weg führte ihn von seinem Heimatverein NK Osijek (1990-1992) in die Primera División zu Albacete Balompie, wo er bis zu deren Abstieg 1996 blieb. <br />
In der Saison 1996/97 kickte der Kroate bei Betis Sevilla, ehe er in der Saison 1998/99 bei Las Palmas kickte.<br />
Nach seinem Gastspiel in Spanien kehrte er für eine Saison zu Osijek heim, bevor er im Jahr darauf zu Kaiserslautern wechselte.<br />
2004 verschlug es Bjelica nach Österreich: Er unterschrieb bei der Admira, wo er bis zu deren Abstieg 2006 spielte. <br />
Bjelica absolvierte neun Spiele für das kroatische Nationalteam, darunter zwei bei der EM 2004 in Portugal.<br />
Seine letzte Station als Aktiver war der FC Kärnten, wo er von September 2007 bis zum Saisonschluss als Spielertrainer agierte. Danach blieb er Trainer bis der Spielbetrieb eingestellt wurde. (2009)<br />
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2009 betreute er den FC Lustenau, seit 2010 coacht Bjelica den WAC, mit dem er die Tabelle nach zehn Spieltagen anführt und somit als Aufstiegsaspirant gilt.<br />
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<strong class='bbc'>Martin Scherb (St. Pölten)</strong><br />
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Scherb (Jahrgang 1969) war nie als Profikicker aktiv, spielte bei unterklassigen Vereinen. Von 1975-1990 spielte er bei St. Pölten. Seine weiteren Stationen waren: FC Sturm, SV Amaliendorf, SV Gmünd, SC Herzogenburg, und SV Maria Anzbach. Obwohl er seine aktive Karriere erst 2001 beendete, trainierte er 1993 für ein halbes Jahr erstmals die U17 des SC Krems. Zwischen 1996 und 1998 trainierte er die U14 von St. Pölten, ehe er ab 1998 Spielertrainer der Kampfmannschaft wurde. In diesem Jahr gelang ihm auch sein erster Titel als Trainer: Er gewann mit den Niederösterreichern die 2. Klasse. <br />
In den  folgenden Jahren trainierte Scherb Anzbach, Herzogenburg und Tulln. Seit 2007 ist er Cheftrainer des SKN St. Pölten, den er 2008 als Regionalliga-Meister in die Erste Liga führte.<br />
Außerdem ist er seit 2000 durchgehend als Spezialtrainer in der Akademie St. Pölten tätig.<br />
Das Ziel der St. Pöltener ist mittelfristig der Aufstieg in die Bundesliga, damit im neuen Stadion (geplante Eröffnung 2012) Bundesligaluft weht.<br />
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Patrick Redl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 00:30:14 +0000</pubDate>
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