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	<title>News</title>
	<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html</link>
	<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 03:17:19 +0000</pubDate>
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	<description>Manage articles</description>
	<item>
		<title>Der Stand der Dinge in der 3,25-Tore-pro-Spiel-Liga: Die niederländische Eredivisie</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/weitere-laender/der-stand-der-dinge-in-der-325-tore-pro-spiel-liga-die-niederlaendische-eredivisie-r596</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>34 Spieltage umfasst die holländische Eredivisie, deutsch "Ehrendivision". Derzeit sind zehn Spieltage absolviert und AZ Alkmaar, Austrias Gegner in der Europa League-Gruppe G, führt die höchste Spielklasse an.</em><br />
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Der Modus der Ehrendivision war durch ein Play-Off-System ein skurriler. Zwischen den Spielzeiten 2005/06 und 2007/08 spielten die Mannschaften, die Zweiter bis Fünfter wurden nach den 34 Spieltagen in einem Play-Off um den verbleibenden Champions League-Startplatz, die Sechst- bis Neuntplatzierten um einen UEFA-Cup-Platz, die nächsten vier um einen Intertoto-Cup-Platz und die zwei vorletzten Vereine gegen die zweit- bis siebtplatzierten Teams der zweiten Spielklasse. Wem das jetzt etwas kompliziert bis wunderlich und eigentlich sportlich gar nicht fair empfindet, darf sich beruhigen: Seit der Spielzeit 2008/09 spielen nur noch die Teams zwischen fünftem und achtem Platz um die Europa League. Der Meister der Liga ist derzeit direkt für die Champions League spielberechtigt, der Vizemeister muss sich ab der dritten Qualirunde beweisen. Der Dritte ist fix im Europa League-Play-Off, der Vierte und der Sieger des Play-Offs landen ebenso wie der Sieger des Pokals in der Qualifikation zur Europa League. Letzterer ist fix im Play-Off, der Vierte in Qualifikationrunde drei, der Sieger des Liga-internen Play-Offs in Qualifikationsrunde zwei. Die Niederländer sind gerade dabei, sich vom zehnten auf den neunten Platz der UEFA-Fünfjahreswertung zu verbessern.<br />
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<strong class='bbc'>Ein bisschen Wissen</strong><br />
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1956 wurde die Eredivisie vom niederländischen Fußball-Verband Koninklijke Nederlandse Voetbal Bond, kurz KNVB gegründet. Der Rekordmeister ist wenig verwunderlich Ajax Amsterdam mit 30 Titeln. PSV Eindhoven konnte den Titel 18 Mal holen, Feyenoord Rotterdam neun Mal. Alkmaar durfte zwei Mal jubeln und Twente Enschede, DWS Amsterdam, Sparta Rotterdam und DOS Utrecht je ein Mal. Eine ziemlich unausgeglichene Bilanz also, aber in kleineren Fußballnationen nicht ungewöhnlich. Bevor AZ Alkmaar 2009 den ersten Titel seit 1980/81 erringen konnte, gewann dazwischen immer entweder Ajax, PSV oder Feyenoord. Der letzte Titel vor '81, der nicht von einem der drei großen Clubs geholt wurde, datiert ins Jahr 1964 zurück. Doch in den letzten Jahren konnte sich neben Alkmaar auch Twente Enschede mehr und mehr in der Spitzengruppe festsetzen, feierte 2010 den ersten Meistertitel der Clubgeschichte, bevor letztes Jahr wieder Ajax Meister wurde.<br />
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<strong class='bbc'>Abstiegskampf</strong><br />
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Dass der holländische Fußball durch seine in Stein gemeißelte Offensivkonzeption äußerst spannend ist, ist ein bekannter Fakt. So ist es nicht erst einmal passiert, dass Teams, die tollen Fußball spielen, aber zu oft nicht den Ball ins Tor trafen, absteigen mussten. Ein heißer Kandidat auf den Abstieg ist dieses Jahr Excelsior Rotterdam, die erst zwei Unentschieden erreichten und mit einer Tordifferenz von 6:24 am Ende der Tabelle liegen. Davor liegt die VVV Venlo, die immerhin einmal gewinnen konnte und drei Mal remisierte, knapp hinter NEC Nijmegen. Auch de Graafschap Doetinchem auf dem 15. Platz hat erst zwei Siege errungen, Lasnik-Club NAC Breda erst drei, genauso wie der FC Utrecht, welcher Zwölfter ist. Zwischen Breda und Utrecht liegt derzeit Roda Kerkrade auf Rang 13 mit gleichvielen Punkten wie der FC und zwei mehr als NAC. Interessant ist, dass Kerkrade mit vier Saisonsiegen ebenso viele Dreier anschreiben konnte wie Titelverteidiger Ajax, die Sechster sind.<br />
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<strong class='bbc'>Breites Mittelfeld</strong><br />
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Wie bereits erwähnt konnten die kleineren Vereine wie Alkmaar oder Twente in den letzten Jahren zu den großen Drei aufschließen. Den 15. de Graafschap und den Vierten, Feyenoord Rotterdam, trennen gerade einmal neun Punkte oder anders gesagt drei Siege. SC Heerenveen, derzeit Achter und damit Play-Off- und somit möglicherweise Europa League-spielberechtigt, hat mit 14 Punkten nur zwölf mehr als der Letzte. Die Spannung ist also prinzipiell gegeben, der Dreipunkteregel sei es gedankt. Ob Vitesse Arnheim, gegenwärtig Fünfter, oder Heracles Almelo, zwei Plätze dahinter, tatsächlich so weit oben bleiben, ist eine ganz eine andere Frage.<br />
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<strong class='bbc'>Meisterkampf</strong><br />
<br />
AZ Alkmaar führt die Tabelle mit 25 Punkten vor Eindhoven und Twente mit je 21 Punkten an. Feyenoord Rotterdam folgt mit 18 Punkten, gleichauf mit Vitesse, dahinter befindet sich mit einem Zähler Rückstand Titelverteidiger Ajax. Janko-Club Twente Enschede, Feyenoord, Ajax und PSV gelten als heiße Titelkandidaten. AZ steht deshalb oben, da die Bilanz gegen die anderen Titelkandidaten 2-1-1 beträgt. In den folgenden sieben Runden stehen Duelle gegen Nachzügler und Mittelfeldclubs an, dann warteten die Amsterdamer. Eindhoven und Twente duellieren sich am bereits am Samstag und entweder beide oder einer wird etwas abreißen lassen müssen. Ajax und Feyenoord müssen nachlegen, will man weiter zu den Verfolgern zählen.<br />
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<strong class='bbc'>Team Austria in Holland</strong><br />
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Drei Österreicher stehen in den Niederlanden in den Kadern erster Mannschaften. Da ist zunächst Mittelfeldspieler Tobias Kainz vom SC Heerenveen. Der 18-Jährige debütierte im Mai in der Ehrendivision, wurde aber im Sommer für die U20-Weltmeisterschaft abgestellt und kann noch keinen Einsatz vorweisen. Im Sommer verlängerte Kainz bei Heerenveen um zwei Jahre und so möchte sich der ehemalige Akademie-Spieler von Sturm und der Austria im Land des Vizeweltmeisters beweisen. Mit neun Toren und elf Vorlagen glänzte hingegen Andi Lasnik für Absteiger Willem II Tilburg in der vergangenen Saison. Der ehemalige Austria-Spielmacher ließ sich viel Zeit und heuerte spät aber doch bei Mittelfeldclub NAC Breda an. Dort kam er bisher auf vier Einsätze, konnte sich mit einer Vorlage am achten Spieltag gegen Roda Kerkrade das erste Mal als Vorlagengeber in der Scorerliste eintragen. Mit ein bisschen mehr Eingewöhnungszeit wird er auf seine Einsätze kommen. Unumstrittener Leader der orangen Fraktion der Legionäre ist Marc Janko. Nach 19 Toren und 6 Vorlagen in seiner Premierensaison 2010/11 startete er mit Twente dieses Jahr voll durch. Unter Coach Co Adriaanse, der ihn schon in Salzburg zu unglaublichen 39 Ligatreffern antrieb, trifft er nach Belieben. In 19 Saisoneinsätzen in Europa, Cup und der Liga hält der Wiener bei 16 Treffern und 5 Vorlagen.<br />
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Die holländische Eredivisie bietet vom Titelkampf zum Tabellenkeller packende Duelle und ist mit einer Torgarantie ausgestattet. An den zehn Spieltagen endeten erst zwei Begegnungen torlos - und diese in der ersten Runde.<br />
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Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 11:48:01 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Tag der Revanche für Salzburg, Rapid und Sturm? Die letzten vier Paarungen der ÖFB-Cup-Achtelfinals</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/tag-der-revanche-fur-salzburg-rapid-und-sturm-die-letzten-vier-paarungen-der-oefb-cup-achtelfinals-r595</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Heute wird das Achtelfinale des ÖFB-Cups mit weiteren vier Partien komplettiert. Den Anfang macht eine Matinee in Reichenau, danach kommt es zu den Spitzenduellen der dritten Spielrunde, unter anderem mit zwei Duellen zwischen Bundesligaklubs.</em><br />
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Die Spielvereinigung Reichenau ist die bisher größte Überraschung des ÖFB-Cups 2011/12: Die Tiroler bezwangen bisher die Amateure des FC Wacker Innsbruck, Austria Klagenfurt und den Kapfenberger SV 1919 und treffen nun im Achtelfinale am Mittwoch um 10:30 Uhr auf die Wiener Austria. Für die Europacupfighter in Violett ist das Spiel beim Landesligisten das vierte Pflichtspiel innerhalb von elf Tagen. Zwar muss der FK Austria Wien aufgrund der bisherigen Erfolge der Reichenauer gewarnt sein, allerdings sollten die Qualitätsverhältnisse dieser Achtelfinalpaarung doch eine klare Sprache sprechen. Die Austria, die lange Zeit die Vorherrschaft im österreichischen Cup inne hatte und letzte Saison im Viertelfinale durch jenes legendäre 0:4 gegen Austria Lustenau ausschied, nimmt diese Partie jedoch sehr ernst und möchte seinen Ruf als (zumindest) Titelmitfavorit bestätigen.<br />
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<strong class='bbc'>Salzburg will Heim-Negativserie gegen den LASK beenden</strong><br />
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Um 16:00 Uhr trifft Red Bull Salzburg zu Hause auf den LASK. Abgesehen davon, dass der Cup ohnehin seinen eigenen Gesetzen gehorcht, sind die Salzburger in Heimspielen gegen den LASK seit 217 Minuten torlos, verloren das letzte Bundesliga-Duell beim Trainerdebüt von Ricardo Moniz mit 0:1, spielten davor nur 0:0. Der LASK präsentierte sich zuletzt wechselhaft, verlor in der vergangenen Runde der Ersten Liga zu Hause mit 0:3 gegen Austria Lustenau, obwohl man davor zwei lockere Siege gegen Hartberg (2:0) und die Vienna (4:0) einfuhr. Neben dem Titelkampf in Österreichs zweithöchster Spielklasse ist der Cup für die Elf von Walter Schachner die zweite Hoffnung, um an die große weite Fußballwelt heranzuschnuppern. Bei idealem Verlauf müssten die Linzer nur noch drei Gegner ausschalten, um 2012/13 an der Europa League teilzunehmen. Nicht unmöglich, wie vor allem das Beispiel der Lustenauer Austria in der Vorsaison bewies. Der LASK schaltete im diesjährigen Cup die Amateure von Sturm Graz und der Wiener Austria aus, Salzburg hatte mit Baumgarten und SAK Klagenfurt keine Probleme.<br />
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<strong class='bbc'>Ried in Wien-Hütteldorf noch sieglos</strong><br />
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Trainer-Fuchs Paul Gludovatz muss mit seiner SV Ried nach Hütteldorf, wo die Innviertler noch nie gewinnen konnten. Das letzte Tor der Rieder im Hanappistadion erzielte Thomas Burgstaller im Dezember 2009 – damals unterlag Ried mit 1:2. Es folgten 0:3-, und 0:2-Niederlagen, sowie ein flottes, ansehnliches 0:0 zu Beginn der neuen Saison. Rapid holte seinen letzten Cup-Titel im Jahr 1995 – mit der SV Ried haben die Grün-Weißen nach dem letztjährigen Cup-Aus (1:2-Niederlage in Ried) noch eine Rechnung offen. Leicht wird die Aufgabe für den SK Rapid aber freilich nicht, da sich die SV Ried in den letzten Jahren im Hanappistadion zumeist gut auf die Hütteldorfer einstellte und derzeit über Offensivspieler verfügt, die den Defensivleuten des SK Rapid nicht unbedingt schmecken. Während die SV Ried mit Siegen über die Austria und Mattersburg Selbstvertrauen tankte, wartet Rapid seit dem 24.September auf einen vollen Erfolg (damals 3:0 in Innsbruck). Die letzten beiden Spiele der Grünen endeten jeweils Unentschieden. Ein Hauch von Verlängerung liegt bereits jetzt über dem Westen Wiens…<br />
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<strong class='bbc'>Meister gegen Tabellenführer als Abschluss</strong><br />
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Der letzte Viertelfinalist wird um 18:00 Uhr beim Duell zwischen Meister SK Sturm Graz und Aufsteiger und Tabellenführer Admira ermittelt. Die Admira ist mittlerweile unglaubliche 13 Pflichtspiele in Folge unbesiegt und der SK Sturm schoss sich zuletzt mit einem 2:1-Sieg über Vizemeister Red Bull Salzburg für die wichtige Cuppartie ein. Für Spannung in der UPC-Arena ist auf jeden Fall gesorgt!<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 18:03:02 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[24 Teams, 46 Spiele - die englische Monsterliga "Championship" und ihre Starspieler!]]></title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/24-teams-46-spiele-die-englische-monsterliga-championship-und-ihre-starspieler-r594</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die zweite Leistungsklasse Englands ist getrost als Monsterliga zu bezeichnen: 24 Mannschaften spielen in 46 Runden um den Aufstieg in die englische Premier League, die auf Anhieb etwa 50 Millionen Pfund in die Kassen spült. Verständlich, dass die Vereine der „Championship“ einen hohen Aufwand betreiben, um unter die ersten sechs der zweiten Liga zu kommen.</em><br />
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Meister und Vizemeister steigen automatisch in die Premier League auf, die Vereine auf den Rängen drei bis sechs spielen den dritten Aufstiegsplatz in einem Playoff aus. Naturgemäß gibt es in einer der kraftaufwändigsten Ligen der Welt so manchen Topklub: So finden sich etwa kürzlich abgestiegene Premier-League-Klubs wie Hull City, Blackpool, Birmingham City oder Portsmouth nur im Mittelfeld der Tabelle wieder. Tabellenführer ist aktuell Southampton (27 Punkte), gefolgt von West Ham United, Middlesbrough (je 24), Crystal Palace (23), Leeds United und Derby County (je 21). Besonders interessant sind jedoch die vielen Stars, Sternchen und ehemaligen Topleute, die in dieser Liga ihr Geld verdienen.<br />
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<strong class='bbc'>Kaum Stars beim Tabellenführer</strong><br />
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Die Mannschaft von Tabellenführer Southampton ist verhältnismäßig unspektakulär: Zu den Stars zählen etwa Torhüter Kelvin Davis (35, früher bei Sunderland und Wimbledon unter Vertrag), der Niederländer Jos Hooiveld (28), der über den FC Kopenhagen und Celtic Glasgow nach Südengland wechselte, sowie der ehemalige irische Teamstürmer David Connolly (34), der früher für Sunderland, Leicester City, West Ham, Wimbledon und Feyenoord Rotterdam auf Torjagd ging. <br />
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<strong class='bbc'>West Ham und die Aufstiegspflicht</strong><br />
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Spektakulärer sieht es aktuell im Kader von West Ham United aus, denn hier tummeln sich auf fast jeder Position Stars, die so mancher Premier-League-Klub gerne in seinen Reihen hätte: Der senegalesische Innenverteidiger Abdoulaye Diagne-Faye (33) kickte früher für Stoke City, Newcastle United und Bolton, ist ein Premier-League-erfahrener Abwehrspieler. Noch erfahrener ist Neuverpflichtung Guy Demel (30), der zuletzt sechs Jahre für den Hamburger SV spielte. Im Mittelfeld verfügt man mit dem kultigen Senegalesen Papa Bouba Diop (33) über einen sehr vielseitigen Spieler, zudem mit Ex-Newcastle-Star Kevin Nolan (28) über einen weiteren flexiblen und enorm torgefährlichen Mann. Im Angriff hat man mit Carlton Cole (27), John Carew (32) und Freddy Piquionne (32) noch drei weitere Klasseleute. Weiters verfügt Trainer Sam Allardyce mit Arsenal-Leihgabe Henri Lansbury über einen aktuellen englischen U21-Teamspieler. Während Southampton die Saison ohne großen Druck angehen kann, muss West Ham mit diesem Kader unbedingt den sofortigen Wiederaufstieg schaffen. Alles andere ist inakzeptabel und vor Fans und Sponsoren nicht argumentierbar…<br />
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<strong class='bbc'>Starke Abwehr beim Middlesbrough FC</strong><br />
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Der von Tony Mowbray trainierte Middlesbrough FC entpuppte sich in den ersten 13 Runden als Team mit der besten Abwehr der Liga. Zwar erzielten die Roten nur 16 Tore, dafür kassierten sie auch nur acht. Dies liegt unter anderem am schottischen Innenverteidiger Stephen McManus (29), der über 200 Pflichtspiele für Celtic Glasgow bestritt und seit 2010 für „Boro“ kickt. Unterstützt wird er etwa vom kampfstarken Australier Rhys Williams (23) und Ex-Arsenal-Außenverteidiger Justin Hoyte (26). Die interessantesten Legionäre des aktuellen Tabellendritten finden sich in der Offensive wieder:  Der australische Teamspieler Scott McDonald (28) erzielte in Schottland für Celtic und Motherwell über 100 Tore, dem Niederländer Marvin Emnes (23), früher bei Sparta Rotterdam unter Vertrag, seit 2008 bei Middlesbrough, scheint heuer der Knoten zu platzen. Die Mittelfeldspieler Kevin Thomson (27) und Barry Robson (32) haben jeweils Erfahrung im schottischen Nationalteam, der Flügelspieler Tarmo Kink (26) kommt beim Klub derzeit nicht oft zum Zug, ist jedoch im estnischen Nationalteam eine Bank. Und dann wäre da noch der 30-jährige Argentinier Julio Arca, der seit 2006 bei Middlesbrough sein Geld verdient.<br />
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<strong class='bbc'>Starke Abräumer bei Crystal Palace</strong><br />
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Auch der Tabellenvierte Crystal Palace fährt mit einigen Stars und einem 30-Mann-Kader auf: In der Innenverteidiger sorgt der ehemalige Tottenham-Akteur und Ex-Teamspieler Anthony Gardner (31) für Ordnung. Im defensiven Mittelfeld räumen der südafrikanische Teamspieler Kagisho Dikgacoi (26) und der Australier Mile Jedinak (27) auf. Und auch der Angriff kann sich sehen lassen: Der mittlerweile 34-jährige Norweger Steffen Iversen ist nur noch Reservespieler, dafür etablieren sich soeben zwei Helden aus der zweiten Reihe: Wilfried Armal Zaha (18), Engländer ivorischer Abstammung, ist seit letzter Saison bei Crystal Palace gesetzt. Glenn Murray (28) schoss Brighton & Hove Albion in der vergangenen Saison von der League One in die Championship (22 Saisontore) und trifft aktuell auch regelmäßig im Selhurst Park.<br />
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<strong class='bbc'>Österreich-Bezug in Hull</strong><br />
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Leeds, Derby und Hull liegen gleichauf mit 21 Punkten auf den Rängen fünf bis sieben: Bei Leeds sind die beiden Finnen Mikael Forssell (30) und Mika Väyrynen (29), der zuletzt beinahe zu Red Bull Salzburg gewechselt wäre, die klingendsten Namen. Die Stützen des Teams sind jedoch der Schotte Ross McCormack (25), der heuer bereits neun Treffer erzielte und Adam Clayton (22), ein Mittelfeldspieler, der aus der Jugend von Manchester City kam, sich aber bei den Citizens nicht durchsetzen konnte. Der bekannteste Spieler von Derby County ist der 110-fache irische Teamverteidiger Kevin Kilbane (34), dessen Profikarriere bereits 1993 begann und der seitdem fast 750 Pflichtspiele auf Profilevel bestritt. Der wohl populärste Spieler von Hull City ist der 31-jährige Slowene Robert Koren, der zuvor für West Bromwich Albion spielte. Im Mittelfeld der „Tigers“ spielt außerdem Martin Pusic (24), der vom SCR Altach kam und davor bei der Admira spielte. Der in Wien geborene Kroate kam in der laufenden Saison aber erst zu drei Pflichtspieleinsätzen.<br />
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<strong class='bbc'>Brighton auf Einkaufstour</strong><br />
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Auch im Tabellenmittelfeld tummeln sich einige Stars: Cardiff City hat etwa den Waliser Rob Earnshaw (30) und den schottischen Torjäger Kenny Miller (31) unter Vertrag. Der FC Blackpool hat vor allem defensiv interessante Spieler: Den Schotten Stephen Crainey (30) und den jungen nordirischen Teamspieler Craig Cathcart (22), der von Manchester United kam. Hinzu kommt der routinierte Schotte Barry Ferguson (33), der 15 Jahre für die Rangers spielte, als Abräumer vor der Abwehr und der ehemalige Premier-League-Torschützenkönig Kevin Phillips (38), der weiterhin unverwüstlich ist und trifft, im Angriff. Im Sturm verstärkte man sich außerdem mit dem ehemaligen kongolesischen Premier-League-Spieler Lomano Tresor Lua-Lua (30), der allerdings bei Omonia Nikosia 2010/11 nicht überzeugen konnte. Brighton & Hove Albion verstärkte sich zuletzt mit dem Spanier Vicente (30), der zehn Jahre für den FC Valencia spielte und dem Chilenen Gonzalo Jara (26), der die letzten beiden Saisonen Stammspieler bei West Bromwoch Albion war. <br />
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<strong class='bbc'>Stars in der unteren Tabellenhälfte</strong><br />
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Leicester City verfügt aktuell über den Schweizer Teamspieler Gelson Fernandes (25), den routinierten Japaner Yuki Abe (30) und den Sohn des ehemaligen Welttorhüters, Kasper Schmeichel (24). Birmingham City verlässt sich unter anderem auf die Dienste von Steve Caldwell (31), dem bei der WM starken Chilenen Jean Beauséjour (26), sowie Serbiens Teamspieler Nikola Zigic (31, 202cm groß). Der Star im Team ist jedoch mittlerweile das neuseeländische Supertalent Chris Wood (19), der in der laufenden Saison bereits zehn Saisontreffer verbuchen konnte, obwohl er nur 874 Minuten auf dem Platz stand. Auch die Stars des zwangsrelegierten FC Portsmouth, das mit einem 21-Mann-Kader in die lange Saison geht, können sich weiterhin sehen lassen: In der Abwehr spielt der isländische Routinier Hermann Hreidarsson (37) und der Südafrikaner Aaron Mokoena (30). Im Angriff hat der Klub allgemein ein Überangebot: Benjamin Mwaruwari („Benjani“, 33), der Norweger Erik Huseklepp (27), der Premier-League-erfahrene Dave Kitson (31) und der ehemalige Superstar Nwankwo Kanu (35) aus Nigeria.<br />
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<strong class='bbc'>Selbst die Schwächsten haben große Namen</strong><br />
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Selbst die Abstiegskandidaten verfügen über bekannte Namen: Bei den Doncaster Rovers, aktuell Vorletzter, ist der französische Verteidiger Pascal Chimbonda (32) angestellt. Beim Tabellenletzten Bristol City stehen die jamaikanischen Teamspieler Damion Stewart (31), Jamal Campbell-Ryce (28) und Marvin Elliott (27) unter Vertrag. <br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:01:26 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Nur ein Bundesligaklub, aber trotzdem große Spannung und ein Derby - die ersten vier Spiele des ÖFB-Cup-Achtelfinals</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/erste-liga-regionalliga/nur-ein-bundesligaklub-aber-trotzdem-grosse-spannung-und-ein-derby-die-ersten-vier-spiele-des-oefb-cup-achtelfinals-r593</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Heute steht der erste Teil des Achtelfinales im ÖFB-Samsung-Cup an. Vorerst mir rarer Bundesligabeteiligung: Von den sieben verbliebenen Klubs aus Österreichs höchster Spielklasse kommt nur Wacker Innsbruck zum Einsatz. Für Spannung ist dennoch gesorgt, denn so manchen Profiklub könnte es auch heute erwischen.</em><br />
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Den Anfang macht das Lustenauer Derby um 18:30 Uhr. Beim Spiel zwischen Austria Lustenau und dem FC Lustenau treffen zwei Teams aufeinander, die nach zwischenzeitlichen Problemen wieder zu einem Hoch gefunden haben. Die Austria aus Lustenau ist seit drei Spielen unbesiegt und erzielte dabei satte acht Tore. Auffällig ist dabei die Leistungsdichte, denn gleich sieben verschiedene Spieler sorgten für diese Treffer – einzig Abwehrspieler Christoph Stückler traf zweimal. Im Cup hatten die Grünen aus Vorarlberg bisher mit Union Innsbruck (7:0) und dem SC Bregenz (2:0) kaum Probleme.<br />
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<strong class='bbc'>FC Lustenau wieder mit Selbstvertrauen</strong><br />
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Vor dem blau-weißen Lokalrivalen aus Lustenau ist man allerdings gewarnt, denn seit dort Neo-Coach Damir Canadi das Zepter schwingt, geht es mit dem Abstiegskandidaten aufwärts: Der FC besiegte vor elf Tagen Blau-Weiß Linz auswärts mit 6:1 und am vergangenen Wochenende gab es ein respektables 2:2 gegen den SCR Altach. Der „kleine Bruder“ brauchte für acht Tore also nur zwei Partien, wobei der Ex-Austrianer Christoph Freitag, Ex-Schottland-Legionär David Witteveen und Rapid-Leihgabe Daniel Luxbacher je zwei Treffer erzielen konnten. Im Cup setzte sich der FC Lustenau zuvor jeweils knapp gegen den SKU Amstetten und DSV Leoben durch.<br />
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<strong class='bbc'>Wacker Innsbruck Favorit gegen Grödig</strong><br />
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Um 19:00 Uhr kommt es zu drei weiteren Spielen: Der FC Wacker Innsbruck empfängt den SV Grödig, der in der Liga nur eines seiner letzten sieben Spiele gewinnen konnte. Die Grödiger haben dabei vor allem Probleme im Abschluss: In sieben Spielen traf das Team nur achtmal, wobei die Angreifer Joachim Parapatits und Diego Viana, beide mit Bundesligaerfahrung ausgestattet, jeweils zwei Tore erzielten. Gegen die wieder erstarkten Innsbrucker, die Tabellenführer Admira vergangene Woche an den Rand einer Niederlage drängten, wird aber ohnehin eher eine stabile Abwehr gefragt sein. Grödig muss sich in Tirol aufs Kontern verlagern und defensiv mit möglichst vielen Spielern hinter den Ball kommen. Der FC Wacker Innsbruck setzt auf seinen Kreativmann Carlos Merino, der aktuell in Hochform agiert. Zudem hat der Bundesligaklub im bisherigen Verlauf des Bewerbs noch keinen Gegentreffer kassiert: Gegen St.Margarethen (3:0) und Hellas Kagran (4:0) gab es jeweils ungefährdete Siege.<br />
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<strong class='bbc'>Harter Brocken für Blau-Weiß Linz</strong><br />
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Blau-Weiß Linz gab letztes Wochenende mit dem 3:1-Sieg in Grödig die richtige Antwort auf die 1:6-Heimschlappe gegen den FC Lustenau. Der heutige Gegner hat jedoch Erstligapotential: Mit den Red Bull Juniors wartet ein Team auf die Blau-Weißen, das sich nach einem schwachen Saisonstart erfing und nun seit elf Pflichtspielen unbesiegt ist. Im Rahmen dieser elf Spiele eliminierte das Team zum Beispiel den SV Mattersburg in der zweiten Cup-Runde im Elfmeterschießen. Die überragenden Akteure der jungen Salzburger in den vergangenen Wochen waren Lukas Katnik (22) und der Ghanaer Felix Adjei (20), der mittlerweile auch in der Bundesliga debütieren durfte. Mit Manfred Pamminger (33) verfügt das Team außerdem über einen Routinier, der das Gefüge der unerfahrenen Elf zusammenhält.<br />
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<strong class='bbc'>Rapid Amateure nicht zu stoppen?</strong><br />
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Nach einem zwischenzeitlichen Hoch fiel der TSV Hartberg wieder in ein Loch und verlor die letzten drei Ligaspiele ohne dabei ein Tor zu erzielen. Die Tordifferenz aus den drei Spielen gegen WAC/St.Andrä, den LASK und Austria Lustenau beträgt 0:9. Das letzte Tor der Hartberger erzielte Lukas Mössner (der bereits bei sechs Saisontreffern hält) vor 282 Minuten. Der 24-jährige Hoffnungsträger Rexhe Bytyci hat aktuell die „Seuche am Fuß“ und braucht dringend ein Erfolgserlebnis, damit ihm der Knoten wieder platzt, wie es bereits im August einmal der Fall war. Die Steirer müssen heute auswärts bei den Rapid Amateuren antreten, die mit breiter Brust ins Achtelfinalspiel gegen den Tabellenletzten aus Österreichs zweithöchster Spielklasse gehen: Immerhin besiegten die Nachwuchs-Rapidler bereits den SC Wiener Neustadt und WAC/St.Andrä. Zudem gewannen die Amateure die letzten drei Ligaspiele (zuletzt das Amateur-Derby gegen die Austria Amateure mit 1:0) und kassierten in den letzten fünf Spielen nur einen Gegentreffer. Das Team von Zoran Barisic, in dem in den letzten Wochen vor allem Stürmer Lukas Grozurek, sowie die Mittelfeldspieler Kristijan Dobras und Dominik Wydra glänzten, ist für das Duell mit dem TSV gewappnet.<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 11:52:39 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Der Ausflug nach Amsterdam und Alkmaar, erzählt von einem Austria-Fan</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/der-ausflug-nach-amsterdam-und-alkmaar-erzaehlt-von-einem-austria-fan-r592</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Am 19.Oktober 2011 hob um 9:35 eine KLM Maschine mit einer Gruppe von neun Austria-Fans in Richtung Holland zum Europa League Auswärtsspiel der Wiener Austria in Alkmaar ab. Ziel der Reise war vorerst die Hauptstadt Hollands, Amsterdam. Nachdem man es sich in einem Hostel mit dazugehörigem Pub bequem gemacht hatte, wurde erstmal die Stadt unsicher gemacht. Der eigentliche Anlass dieser Reise, sollte am nächsten Tag knapp 50 Kilometer nördlicher stattfinden. Um 13,40 Euro (Hin- und Retourpreis) setzte man sich am Amsterdamer Bahnhof  in den Zug Richtung Alkmaar, um der 90.000-Einwohnerstadt einen violetten Besuch abzustatten.</em><br />
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Malerisch und mit einem englisch angehauchten Stil erwartete uns die Stadt Alkmaar mit perfektem Wetter inklusive Sonnenschein. Nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit, nachdem es in Amsterdam noch wie aus Schaffeln geschüttet hatte! Besonders bemerkenswert waren auch die Wohnhäuser, die mit ihren gut einsehbaren Wohnzimmern glänzten, welche durch ihre Lage im Erdgeschoss einladend zur Schau gestellt wurden. Für Einbrecher wohl ein leichtes, die Lage „abzuchecken“, doch anscheinend muss man sich in Alkmaar nicht mit diesem Problem herumschlagen. <br />
<br />
Nachdem man sich in der Innenstadt noch einmal gestärkt und bereits viele bekannte Gesichter aus der Heimat gesichtet hatte, ging es weiter mit dem Linienbus (1,60 Euro pro Fahrt) an die Stadtgrenze, genauer gesagt zum Wohnzimmer des AZ Alkmaar, dem AFAS-Stadion. Gleich um die Ecke befand sich auch das Hotel der mitgereisten Austria Fans, die mit der Mannschaft den Weg nach Alkmaar angetreten hatten. In der dortigen Bar, teilten sich sowohl holländische als auch österreichische Fans auf freundschaftliche Weise das Bier. Der Fußmarsch danach vom Hotel zum Stadion war zwar ein ziemlich langer, vor allem nachdem man fast um das halbe Stadion gehen musste, um endlich am Gästesektor anzukommen, doch auf diese Weise konnte man auch ein wenig das Stadion begutachten. Bemerkenswert war wohl das direkte Vorbeigehen am Heimsektor, der zwar noch nicht gefüllt war, trotzdem aber manchmal ein gewisses Risiko mit sich bringt. Bei Heimspielen gegen „gewaltbereitere“ Fangruppierungen, könnte dies wohl zu kleineren Schwierigkeiten beitragen, bei diesem Spiel blieb jedoch alles ruhig.<br />
<br />
Endlich im Stadion angekommen, wurde man von den Security-Leuten an den Eingängen gefragt, ob man eh nur mit Zigaretten den Weg ins Stadion sucht und keine „Joints“ bei sich hätte. Gleich beim Betreten der Tribüne fiel auf, dass vor dem Gästesektor nicht einmal ein Netz gespannt wurde, um möglichen Wurfgeschoßen die Reise aufs Spielfeld zu erschweren. Das Vertrauen in die gegnerischen Fans steht wohl beim Ehrendivision Tabelleführer im Vordergrund. Die Haupttribünen, aber auch der Sektor der „Hardcore“-Fans füllte sich nur sehr langsam, viele Zuschauer bevorzugten anscheinend die Anreise kurz vor dem Anpfiff, was natürlich auch mit der Startzeit von 19:00 Uhr zusammenhängen könnte. Auffallend im Gästesektor waren die unzähligen Aufkleber eines Fanklubs des IFK Malmö, die aber auch bereits in Amsterdam zur Genüge gesichtet wurden. <br />
<br />
Kurz vor Spielbeginn wurde Joey Didulica sowohl von den Alkmaar-, als auch von den Austria-Fans feierlich verabschiedet, spielte dieser doch für beide Teams und musste seine Karriere erst vor wenigen Tagen beenden. Mit einem Alkmaar-Schal in der einen und einer Austria-Fahne in der anderen Hand wurde Didulica bei seiner Stadionrunde umjubelt. Die obligatorische Welle vor dem violetten Sektor durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Das Spiel hatte begonnen und die Austria präsentierte sich in hervorragender Spiellaune. Schon in den ersten Minuten konnte man gut erkennen, dass die Wiener voll auf Sieg spielten und, dass Alkmaar ein wenig mit diesem Schwung überrascht wurde. Die fast logische Folge war das 0:1 nach 19 Minuten durch ein Eigentor von Marcellis, der einen Eckball von Zlatko Junuzovic nur mehr per Kopf ins eigene Tor verlängern konnte. Alkmaar wurde nach dem Tor zwar ein wenig stärker, aber die nächste Unachtsamkeit in der Abwehr verwertet Alexander Gorgon eiskalt zum 0:2 für die Gäste – der Austria Sektor stand Kopf. So ging es dann auch in die Halbzeit.<br />
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Auch beim Pausentee konnte man zwei interessante Situationen beobachten. Zum Ersten braucht man sich nach diesem Spiel wohl nie wieder beklagen, dass es in Österreich schwer sei, zu seinem Halbzeit Getränk zu kommen. Als würde es etwas gratis geben, standen die Massen bei den Kantinen. Und das zweite Novum war die leere Haupttribüne, die doch recht gut besucht wurde, in der Halbzeit aber einem Bombeneinschlag gleichte. Wenn noch 20 Menschen dort saßen, wäre es wohl bereits viel gewesen! Die Tribüne füllte sich aber sofort wieder bei Wiederanpfiff. Der Druck der Holländer war von der ersten Minute der 2.Halbzeit an hoch, die Austria konnte sich jedoch immer wieder mit Kontern retten. Leider wurden diese viel zu schlampig ausgeführt und so passierte das, wovor die meisten Austria-Fans Angst hatten, Alkmaar macht das 1:2 und schlussendlich auch noch den Ausgleich. Diesmal standen die rund 14.500 Fans von AZ Kopf und erzeugten einen Lärm, den man nicht oft in einem Stadion erlebt. Interessant dürfte noch der Umstand sein, dass die Heimfans das Stadion bereits fünf Minuten vor Schluss in Scharen verließen, obwohl der Ausgleich nur zwei Minuten davor fiel und Alkmaar sogar auf das 3:2 drängte.<br />
<br />
Hätte man die Austria-Fans vor dem Spiel gefragt, jeder hätte sich wohl über ein Unentschieden gefreut, diesmal waren es aber klar verlorene Punkte für den FK Austria. Das Verlassen des Stadions konnte auch ohne Komplikationen bewältigt werden, es gab auch keine „Sperre des Sektors“ nach dem Spiel, alle Austrianer durften sofort die Reise nach Hause antreten. Für unsere Reisegruppe ging es dann per Bus und Zug wieder zurück nach Amsterdam, welches wir dann ebenfalls am Samstag per Flugzeug Richtung Wien verließen. Und wie es sich für eine Auswärtsfahrt mit der Austria gehört, landeten wir pünktlich um 19:11 Uhr (!!) am Wiener Flughafen.<br />
<br />
Die Reise nach Holland hat sich auf jeden Fall mehr als gelohnt, vor allem die Atmosphäre im Stadion war beeindruckend, ein Beweis dafür ist auch ein Schaltausch zwischen dem Auswärtssektor der Austria und der Haupttribüne. Die Stadt Alkmaar ist zwar von der Größe eher mit Ried oder Mattersburg zu vergleichen, hat aber ebenfalls sein Flair und wird sicher irgendwann mal wieder besucht werden. Das fünf Jahre alte Stadion an sich wirkt ziemlich bombastisch, kaum zu glauben, dass hier nur 17.000 Zuschauer ihren Platz finden.  <br />
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<a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_alkmaar1.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_alkmaar1.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_alkmaar2.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_alkmaar2.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a> <a href='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/zoom_alkmaar3.JPG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img src='http://www.abseits.at/public/abseits/images/fotos/thumb_alkmaar3.JPG' alt='Eingefügtes Bild' class='bbc_img' /></a><br />
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(Gigi)]]></description>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 09:36:36 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[abseits.at "Elf der Woche" - endlich eine solide Innenverteidigung!]]></title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/abseitsat-elf-der-woche-endlich-eine-solide-innenverteidigung-r591</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Immer dienstags erscheint unsere neueste Rubrik „Die Elf der Woche“ – exklusiv auf abseits.at, allerdings ein bisschen anders, als ihr es von anderen Medien gewöhnt seid. Diese Woche läuft unsere Elf aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation an den Finanzmärkten und dem fehlenden Optimismus mit nur einem Stürmer auf. </em><br />
<br />
<strong class='bbc'>System: 4 – 2 - 3 – 1  </strong><br />
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<span style='color: #0000FF'>Torhüter:</span> Was auf seinen Kasten kommt ist unglaublich. Was der griechische Finanzminister <strong class='bbc'>Evangelos Venizelos</strong> damit macht? Er hält zumindest die Hände auf. Laut Medienberichten wird er diese Position auch die nächsten zehn Jahre halten. Leider haben seine Mitspieler noch nicht gemerkt, dass er nicht vor einem Budgetloch sondern einem Netz steht. <br />
<br />
<em class='bbc'>Note: 3</em><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'>Innenverteidigung:</span> Seit Monaten in der Defensive, aber sehr selten Seite an Seite. Dieses Mal harmonierten <strong class='bbc'>Werner Faymann</strong> und <strong class='bbc'>Michael Spindelegger</strong> und präsentierten sich als eingespieltes Team mit gutem Ergebnis. Nach einer Spieldauer von etwa 2 x 90 Minuten wurde um 20 Millionen Euro ein Verwaltungsreförmchen gekauft.<br />
<br />
<em class='bbc'>Note: 2</em><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'>Außenverteidigung:</span> <strong class='bbc'>Angela Merkel</strong> und <strong class='bbc'>Nicolas Sarkozy</strong> wie immer recht engagiert, trotzdem steht die EU mit dem Rücken zur Wand. Merkel und Sarkozy versuchen auf Ihren Seiten zu retten, was zu retten ist, versprühen Optimismus und versuchen es immer wieder mit neuen offensiven Varianten. Allerdings ohne nachhaltigen Erfolg.<br />
<br />
<em class='bbc'>Note: 3</em><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'>Defensives Mittelfeld:</span> Dieser Mann kann mit Druck umgehen. Auch wenn die Umfragewerte derzeit nicht gut aussehen. US-Präsident <strong class='bbc'>Barack Obama</strong> kündigt den Rückzug aus dem Irak an. Alle 40.000 Soldaten sollen bis Weihnachten zu Hause sein.<br />
<br />
<em class='bbc'>Note: 1</em><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'>Defensives Mittelfeld:</span> Endlich wieder auf den Platz darf der spanische Sozialist <strong class='bbc'>Aritz Arrieta</strong>. Die baskische Separatistenpartei ETA hat entschieden, den bewaffneten Kampf definitiv einzustellen. Aritz Arrieta und viele andere brauchen nicht mehr in Angst Leben und können wieder ohne Leibwächter aus dem Haus. <br />
<br />
<em class='bbc'>Note: 1</em><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'>Rechter Flügel:</span> Nach vielen Gerüchten meldet sich <strong class='bbc'>Ronny Pecik</strong> quirlig und laufstark zurück. Sein Gegenspieler, die Austria Telekom, hatte das Nachsehen und musste zugeben, dass Ronny Pecik und sein Investor bereits Optionen auf 5,4 % der Telekomaktien haben. Dem nicht genug, verkaufte Ronny Pecik diese Woche auch die Victory AG samt Schulden nach China.<br />
<br />
<em class='bbc'>Note: 1</em><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'>Zentrales Mittelfeld:</span> Ein Mann, der die letzten Jahrzehnte Höhen und Tiefen hatte und erwiesenermaßen nur auf sich und seinen Clan gesehen hat. Von Medien gehypt und verfolgt, von Politikern geehrt und verpönt, war die Darbietung dieses Tyrannen insgesamt menschenverachtend. <strong class='bbc'>Muammar Al-Gaddafi</strong> wurde endgültig aus dem Spiel genommen. <br />
<br />
<em class='bbc'>Note: 5 </em><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'>Linker Flügel:</span> Als Flügel muss man offensiv und defensiv Stärken haben, am Besten vorne und hinten gleichzeitig sein. Da kommt nur eine Alleskönnerin in Frage: <strong class='bbc'>Marlene Krenn</strong>! Auf Ihrer Homepage und im Ö3-Frühstück hat die oberösterreichische Mentaltrainerin erklärt, wie Sie die spanische Nationalmannschaft und Sebastian Vettel zum Weltmeister gemacht hat. Leider ist die Dame den Verantwortlichen vollkommen unbekannt. „Adé, liebe Leistungsgrenzen“ wird es für Sie bald vor Gericht heißen. <br />
<br />
<em class='bbc'>Note: 5</em><br />
<br />
<span style='color: #0000FF'>Stürmer:</span> Bei jedem Spiel mit großem Einsatz soll er dabei gewesen sein und immer als Keyplayer. Am Plankett ist er bisher noch nie gestanden. <strong class='bbc'>Peter Hochegger</strong> überrascht im Interview mit viel Engagement und Laufarbeit. Das Anpatzen funktionierte ganz gut. Tor war es noch keins.<br />
<br />
<em class='bbc'>Note: 3</em><br />
<br />
Auf der Ersatzbank: Barbara Karlich, Liliane Bettencourt, Mirco Kovats, Robert Kratky<br />
<br />
Oswald Schwarz, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 08:57:58 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Pfosten der Woche (KW 43) - UEFA</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/pfosten-der-woche-kw-43-uefa-r588</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Wenn es um die Erschließung zusätzlicher Einnahmequellen geht, treibt die Fantasie führender Fußballfunktionäre mitunter bunte Blüten. Eine besonders originelle Idee des UEFA-Exekutivkomitees wurde vergangene Woche publik und zeigt, wieviel brachliegendes Potential nach wie vor im Produkt Fußball schlummert.</em> <br />
<br />
Bereits vor einiger Zeit hat die UEFA beschlossen, die Zahl der teillnehmenden Nationen ab der EM 2016 in Frankreich von 16 auf 24 zu erhöhen. Eine feine Sache für kleinere Länder wie Österreich, die künftig vielleicht auch ab und zu an einer Endrunde teilnehmen können, ohne sie deshalb gleich veranstalten zu müssen. Vor allem aber für die UEFA selbst ist Aufstockung ein Segen – denn mehr Starter bedeuten automatisch mehr Spiele und damit auch mehr Geld: anstelle von derzeit 31 können bis zu 52 Partien an TV-Sender und Sponsoren verkauft werden.<br />
<br />
Eine Kleinigkeit wurde dabei aber leider übersehen: da sich von den 53 Mitgliedsverbänden der UEFA ab 2016 fast die Hälfte für die EM-Endrunde qualifizieren wird, dürfte die Qualifikationsphase deutlich an Spannung verlieren und das öffentliche Interesse dementsprechend zurückgehen. Für sich genommen wäre das noch kein Problem, träte nicht dummerweise an genau dieser Stelle die erstmalige Zentralvermarktung der TV-Rechte für die Qualifikationsspiele auf den Plan: um dieses Projekt durchzubringen, hat die UEFA ihren Mitgliedsverbänden fixe Zahlungen in Millionenhöhe vertraglich garantiert; kann sie diese beim Rechteverkauf nicht erlösen, muss sie die Differenz aus eigener Tasche drauflegen.<br />
<br />
Die gleichermaßen groteske wie sinnbefreite Lösung dieses Dilemmas liegt für die UEFA in der Veranstaltung einer kleinen EM ein halbes Jahr vor der eigentlichen EM; ein Miniturnier, bei dem die Gruppensieger und der/die Gastgeber gegeneinander antreten sollen, um eine Art “Qualifikationseuropameister” auszuspielen. Dass es sich hierbei mutmaßlich um dieselben Mannschaften handelt, die sechs Monate später zu den Titelfavoriten zählen, liegt auf der Hand und ist erwünscht – umso besser lässt sich das Produkt “Mini-EM” an die TV-Sender verkaufen. Es geht also wieder einmal nur ums Geld, und zwar ohne Rücksicht auf Kollateralschäden: die ohnehin schon an der Grenze ihrer Belastbarkeit stehenden Spieler dürfen noch ein paar Spiele mehr absolvieren, und die Zuschauer bekommen wenig motiviertes Gekicke der immergleichen Teams um die goldene Ananas geboten. <br />
<br />
Wenn die Ermittlung des Qualifikationseuropameisters kurz vor der Ermittlung des eigentlichen Europameisters schon eine der besseren Ideen war, gibt das, was sich in den Untiefen diverser Funktionärsschreibtische sonst noch so verbirgt, durchaus Anlass zur Besorgnis. Sollten sich die aktuellen Pläne nämlich nicht durchsetzen lassen, hat die UEFA lt. DFB-Generalsekretär Niersbach “noch einige andere Denkmodelle in der Schublade”, die ebenfalls diskutiert werden. Es ist daher nicht auszuschließen, dass nach Mini-EM und EM eine Meta-EM stattfindet, bei der alle ehemaligen Europameister und EM-Gastgeber gegeneinander antreten oder die Viertplazierten der Champions League-Gruppenphase demnächst in Topf 5 der EM-Qualifikation weiterspielen. Klingt absurd? Abwarten. Geld stinkt bekanntlich nicht, und andere Kriterien sind offensichtlich immer dünner gesät.<br />
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(Lichtgestalt)]]></description>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:45:22 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Historische Niederlage für Sir Alex Ferguson – City demütigt United</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/england/historische-niederlage-fur-sir-alex-ferguson-city-demutigt-united-r589</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Während gestern Nachmittag in Wien das 299. Derby angepfiffen wurde, bahnte sich in Manchester eine kleine Sensation an.  Zu diesem Zeitpunkt führten die Citizens im Old Trafford mit 3:0 und hatten zudem einen Mann mehr auf dem Spielfeld, da Abwehrspieler Jonny Evans in der 47. Minute nach einem Foul an Mario Balotelli vom Platz musste. Am Ende verlor Manchester United mit 6:1 und Sir Alex Ferguson sprach vom schwärzesten Tag seiner Karriere.</em><br />
<br />
Beide Trainer entschieden sich für ein 4-4-1-1-System und sorgten mit ihren Aufstellungen für ein wenig Überraschung. Bei Manchester United bekam in der Innenverteidigung Jonny Evans den Vorzug gegenüber Phil Jones und Darren Fletcher begann gemeinsam mit dem Brasilianer Anderson im zentralen Mittelfeld - eine Option, die in der Vergangenheit für wenig Freude sorgte. Beide Spieler sorgen für zu wenig kreative Momente, was sich auch im 160. Derby gegen Manchester City zeigte. Über die Mitte gelang der Heimmannschaft so gut wie gar nichts. Auch die Nominierung von Jonny Evans stieß auf Kritik. Der 23-jährige Innenverteidiger ist regelmäßig für einen Fehler gut und viele Fans verstehen nicht, weshalb Ferguson an dem Nordiren festhält. Teilweise liefert er zwar auch souveräne Partien ab, allerdings mischen sich immer wieder haarsträubende Fehler in die ansonsten ordentlichen Vorstellungen ein. <br />
<br />
<strong class='bbc'>BALOTELLI STATT DZEKO</strong><br />
<br />
Manchester-City-Trainer Roberto Mancini gab dem exzentrischen Stürmer Mario Balotelli den Vorzug gegenüber Edin Dzeko, obwohl der 21-jährige Italiener in der Nacht davor für einen Feuerwehreinsatz sorgte. Zusammen mit ein paar Freunden schoss er um ein Uhr früh, vor dem vielleicht wichtigsten Spiel der Saison, aus seinem Badezimmerfenster ein paar Feuerwerksraketen. Diese Aktion lief nicht wie geplant, weshalb die Feuerwehr anrücken musste und Balotelli die restliche Nacht in einem Hotelzimmer verbrachte. Die Einsatzkräfte informierten Balotellis Arbeitgeber und Mancini hoffte anscheinend, dass er ein ähnliches Feuerwerk auf dem Spielfeld zündete – der Trainer wurde nicht enttäuscht von seinem schwierigen Stürmerstar.<br />
<br />
<strong class='bbc'>WHY ALWAYS ME?</strong><br />
<br />
Balotelli sorgte nämlich mit den ersten beiden Treffern der Partie für eine 2:0-Führung. Das erste Tor schoss er in der 22. Minute nach einer Kombination über David Silva und James Milner, der den Ball ideal für den Stürmer auflegte. Nach dem Treffer zog der Italiener sein Trikot über den Kopf, sodass man eine Aufschrift auf einem T-Shirt darunter lesen konnte: “<em class='bbc'>Why always me?</em>“ - Vielleicht weil er ein exzentrischer, unreifer Kindskopf ist, der aber das Glück hat ein genialer Fußballer zu sein? Roberto Mancini sagte nach der Partie, dass Balotelli für ihn bereits jetzt zu den besten fünf Fußballern der Welt gehört. Sollte er noch seine Dummheiten ablegen können, dann glaubt der Trainer, dass er auf einer Stufe mit Messi und Ronaldo stehen wird.<br />
<br />
<strong class='bbc'>AUSCHLUSS ENTSCHEIDET DIE PARTIE</strong><br />
<br />
Was auch immer United-Trainer Ferguson zur Pause plante, um den Rückstand aufzuholen – wir werden es nie erfahren. In der 47. Minute sah der Nordire Jonny Evans nach einem Foul an Balotelli die rote Karte, womit alle taktischen Vorgaben des Trainers über den Haufen geworfen wurden. Das zweite Tor der Partie war wie eine Kopie des ersten Treffers, was das Zusammenspiel der Akteure betraf. David Silva spielte auf James Milner, der in der Mitte wieder Balotelli fand. <br />
<br />
<strong class='bbc'>EFFEKTIVITÄT BRICHT MANCHESTER UNITED DAS GENICK</strong><br />
<br />
Manchester City stand in der Abwehr sehr gut und überzeugte vorne durch Effektivität. Aus insgesamt sieben Torschüssen erzielten die Gäste sechs Treffer. Das dritte Tor erzielte der Argentinier Sergio Agüero, der auch schon gegen Villareal in der Champions League in der 90. Minute für den Sieg sorgte. Die Bilanz des Stürmers kann sich sehen lassen, denn der Treffer im Old Trafford war sein neuntes Premier-League-Tor im achten Spiel. Der argentinische Nationalspieler verwertete in der 69. Minute eine Vorlage des aufgerückten Außenverteidigers Micah Richards. Darren Fletcher sorgte mit einem herrlichen Treffer bei den United-Fans für Hoffnung. Diese erlebten jedoch in Folge eine ganz bittere Schlussphase.<br />
<br />
<strong class='bbc'>NAIVITÄT SORGT FÜR HISTORISCHE NIEDERLAGE</strong><br />
<br />
Ferguson sagte nach der Partie, dass seine Spieler anscheinend von einem der vielen unmöglichen Comebacks in Manchester Uniteds Vereinsgeschichte träumten und trotz Unterzahl die Niederlage mit allen Mitteln verhindern wollten. Die Spieler schalteten die Vernunft aus und nahmen eine historische Niederlage in Kauf. Die Außenverteidiger agierten als seien sie Flügelstürmer, wodurch es immer wieder zu Unterzahlsituationen in der Defensive von Manchester United kam. So kam es auch, dass United drei Treffer in der Nachspielzeit kassierte  - Dzeko traf zwei Mal, David Silva krönte seine starke Leistung ebenfalls mit einem Tor.<br />
<br />
<strong class='bbc'>FAZIT</strong><br />
<br />
Spätestens jetzt muss selbst der eingefleischteste United-Fan anerkennen, dass Manchester City heuer Uniteds größter Konkurrent um die Meisterschaft sein wird. Die Citizens sind heuer noch ohne Niederlage in der Meisterschaft und haben bereits fünf Punkte Vorsprung auf ihren Stadtrivalen, der knapp vor Chelsea F.C. und Newcastle United an der zweiten Stelle liegt. Sir Alex Ferguson wird sich neue Varianten im zentralen Mittelfeld einfallen lassen müssen, denn Darren Fletcher und Anderson sollten nicht mehr gemeinsam auflaufen, da sie den Spielaufbau im zentralen Mittelfeld auf diesem Niveau nicht bewerkstelligen können. Jonny Evans hat sich wohl auch den letzten Kredit bei seinen Fans verspielt. <br />
<br />
Im Gegensatz dazu ist James Milner der große Gewinner der Partie. Der 25-Jährige überzeugte durch ein enormes Laufpensum, wechselte oft die Flügel und stellte so eine Überzahlsituation für seine Mannschaft her. Auch am Ball hatte alles was er machte Hand und Fuß – Milner wirkt spielfreudiger und spritziger als in der vergangenen Saison und hat sich wohl damit angefreundet, dass er auf den Flügeln und nicht mehr im Zentrum zum Zug kommt. <br />
<br />
Auch Mario Balotelli hat bewiesen, dass es sich gelohnt hat, dass man trotz seiner vielen Dummheiten und Eskapaden an ihm festhielt. Dank seiner Vorstellung gegen United wird ihm der Feuerwehreinsatz von den Medien und dem Verein schnell verziehen werden. Trotzdem sollte ihm der Verein vielleicht einen Experten zur Verfügung stellen, der mit ihm die Frage „Why always me?“ gemeinsam aufarbeitet. <br />
<br />
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<em class='bbc'>Hier könnt ihr euch die Höhepunkte der Partie ansehen</em><br />
<br />
Stefan Karger, www.abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 11:24:19 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Innenverteidiger oder Außenverteidiger - wo liegt die Zukunft des Jerome Boateng?</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/deutschland/innenverteidiger-oder-aussenverteidiger-wo-liegt-die-zukunft-des-jerome-boateng-r590</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der 23-jährige gebürtige Berliner Jerome Boateng wechselte in diesem Sommer von Manchester City zum FC Bayern München, mit der Aussicht endlich auf seiner Lieblingsposition als Innenverteidiger eingesetzt zu werden, um sich so auf dieser Position auch in der deutschen Nationalmannschaft zu etablieren. Drei Monate später gilt er als der zukünftige Rechtsverteidiger in Deutschland. Was ist „schief“ gelaufen?</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>Berlin, Hamburg, Nationalteam</strong><br />
<br />
Wir schreiben den 31.07.2007. Hertha BSC Berlin unter Trainer Falko Götz gastiert in Hannover und ein junger Mann namens Jerome Boateng gibt als Rechtsverteidiger sein Bundesligadebüt. Berlin geht sang und klanglos mit 5:0 unter. <br />
<br />
Das erste Bundesligaspiel des hoffnungsvollen Jungstars war im Nachhinein betrachtet kein Fingerzeig für das Leistungsvermögen von Jerome Boateng, vielmehr sprach sich sein Talent in der Bundesliga schnell herum und so wechselte er bereits nach nur zehn Bundesligaspielen zum Hamburger SV. Dort hatte er oft mit Verletzungen zu kämpfen, gab jedoch am 10.10.2009 gegen Russland sein Debut für die deutsche Nationalelf – ebenfalls auf der rechten Verteidigerposition. Diese bekleidete er auch beim HSV die meiste Zeit, wobei sich –für sein junges Alter verständlich - Licht und Schatten oft abwechselten. Jedoch sah Boateng schon in diesen Anfangsjahren die Innenverteidigung als seine favorisierte Position an.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Der bisher größte Erfolg – Europameister mit der U21</strong><br />
<br />
Der damalige U21-Nationaltrainer Horst Hrubesch schätzte dies wohl gleichermaßen so ein, lies er Boateng doch bei der Europameisterschaft 2009 in Schweden in allen Spielen auf seiner Lieblingsposition ran – mit großem Erfolg. Boateng avancierte während dieses Turniers zu einem der Leistungsträger und spielte teilweise überragend. Hier kamen zum ersten Mal über einen längeren Zeitraum die Stärken Boatengs zum Vorschein, die ihn zu einem Verteidiger modernster Prägung machen: Zweikampfstärke, Schnelligkeit und Beweglichkeit (obwohl er mit 1,92m auch ein großartiger Kopfballspieler ist), Antizipation und gute Spieleröffnung. Diese Fähigkeiten ließen auch Europas Topclubs aufhorchen,  jedoch entschied sich Boateng für einen Verbleib in Hamburg. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Wechsel zu Manchester City oder das verlorene Jahr</strong><br />
<br />
Die folgende Saison verlief für Boateng mehr als durchwachsen. Im Kicker reichte es am Ende der Saison nur zu einem eher durchschnittlichen Notenschnitt von 3,52. Ausschlaggebend war sicherlich die mangelnde Konstanz von Boateng im Tagesgeschäft Bundesliga – aber auch die Tatsache, dass er wieder einmal mehr als gewünscht auf der Außenverteidigerposition eingesetzt wurde und sich der HSV auch in dieser Saison als ein höchst unstabiles Gebilde darstellte. Nichtsdestotrotz bleibt sein herausragendes Talent unbestritten, so konstatierte Matthias Sammer: "Seine Bewegungen wirken mitunter etwas unruhig und staksig, und wer ihn nicht kennt, neigt dazu, in der Innenverteidigung eine vermeintlich sicherere Variante zu wählen. Aber wenn man Jerome vertraut, ist er der perfekte Innenverteidiger." Dem neureichen Emporkömmling Manchester City war er deshalb auch 12,5 Millionen Euro wert. Nachdem Boateng während der WM 2010 ebenfalls die ungeliebte Außenverteidigerposition bekleiden musste, ließ er sich wohl von der Aussicht endlich konstant auf seiner Wunschposition eingesetzt zu werden, von einem Wechsel zu Manchester City überzeugen. City-Coach Roberto Mancini gab Boateng nämlich während den Verhandlungen die Zusicherung, auf seiner Lieblingsposition eingesetzt zu werden.<br />
<br />
Gleich zu Beginn verletzte sich Boateng jedoch zum wiederholten Male und geriet so von Anfang an ins Hintertreffen gegenüber seiner hochkarätigen Konkurrenz. Falls Boateng spielte, wurde er zu allem Übel in fast schon gewohnter Weise auf rechts eingesetzt. Seine taktische Flexibilität schien sich endgültig vom Segen in einen Fluch zu verwandeln. So stieß der FC Bayern bei seiner Suche nach Verstärkungen für die Abwehr bei Boateng auf offene Ohren, als man ihm die Position in der Innenverteidigung des deutschen Rekordmeisters offerierte. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Goldene Zukunft im roten Dress?</strong><br />
<br />
Nach einem tendenziell sportlich eher verlorenen Jahr und langem Transferhickhack wechselte Boateng in diesem Sommer für geschätzte 15 Millionen zum FC Bayern. Die Chancen, endlich auf seiner Lieblingsposition eingesetzt zu werden, schienen in München so groß wie nie; leistete sich die vorherige Innenverteidigung mit Daniel van Buyten und Holger Badstuber in der vergangenen Saison doch einige Aussetzer. Zudem wechselte Philipp Lahm auf die linke Außenposition, während man für rechts den Brasilianer Rafinha von CFC Genua verpflichtete. Da Rafinha aber gleich zu Beginn, aufgrund des Trainingsrückstandes, einige körperlichen Defizite aufwies, musste Boateng in den Vorbereitungsspielen teilweise wieder auf der rechten Außenverteidigerposition aushelfen. Bei seinem Bundesligadebüt für den FC Bayern in der Innenverteidigung war Boateng unglücklicherweise im Verbund mit Manuel Neuer gleich für die 0:1-Auftaktniedelage gegen Mönchengladbach verantwortlich. <br />
<br />
Nach einer durchschnittlichen Leistung am 2. Spieltag gegen Wolfsburg musste Boateng aufgrund des Heynckes‘schen Rotationsprinzip im nächsten Spiel beim 3:0-Sieg über den HSV 90 Minuten auf der Bank platznehmen, während die Konkurrenten van Buyten und Badstuber eine gute Leistung ablieferten. Dieses Gespann  begann auch im nächsten Spiel, wodurch Boateng einmal mehr auf rechts geschoben wurde. In den nächsten Spielen ließ Heynckes Boateng auch nicht konstant auf seiner Wunschposition ran. Zweimal durfte Boateng innen ran, einmal wurde er gar nicht eingesetzt und zweimal wieder auf der rechten Verteidigerposition. Seine Leistungen scheinen darunter jedoch nicht zu leiden, hat Boateng doch bisher einen kicker-Schnitt von 2,86, welcher für einen Abwehrspieler durchaus als überdurchschnittlich zu bewerten ist.<br />
<br />
Bei den drei insgesamt gesehen besten Leistungen von Boateng in dieser Saison, lässt sich eine leichte Tendenz zur Außenposition erkennen. Sein bestes Spiel in der Innenverteidigung lieferte er eindeutig in der Champions League gegen seinen Ex-Verein Manchester City ab, bei dem er schlichtweg überragend agierte. Die noch besseren Leistungen zeigte er jedoch als Rechtsverteidiger. Gegen seinen Heimatverein Hertha BSC und im Länderspiel gegen die Türkei interpretierte er die die Rolle des Außenverteidigers fast perfekt: Mit Schnelligkeit und viel Offensivdrang schaltete er sich immer wieder gefährlich ins Spiel nach vorne mit ein, wobei er durch seine Zweikampfstärke auch in der Defensive seine Seite im Griff hatte. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Fazit und Ausblick</strong><br />
<br />
Boateng spielt bisher eine gute Saison, wobei fast egal scheint, auf welcher Position er eingesetzt wird. Diese Flexibilität ist einstweilig natürlich eine Behinderung der Ambitionen von Boateng, konstant auf der von ihm geliebten Position des Innenverteidigers eingesetzt zu werden. Für den FC Bayern und die Nationalmannschaft ist er jedoch gerade deswegen Gold wert. <br />
<br />
Trotz der überraschend guten Leistungen von Daniel van Buyten wird Boatengs Zukunft beim FC Bayern wohl in der Innenverteidigung liegen. In Sachen Spielverständnis und Beweglichkeit hält Boateng, gerade auf Champions-League-Niveau, die Trümpfe gegenüber dem Belgier in seiner Hand, sodass über kurz oder lang kein Weg an Boateng vorbei führen wird.<br />
<br />
In der Nationalmannschaft liegt die Lage fast ebenso klar auf der Hand. Bundestrainer Joachim Löw hat in seiner Amtszeit bisher noch nicht das passende Pendant zu dem gesetzten Philipp Lahm gefunden. In der Innenverteidigung streiten sich mit Mats Hummels, Per Mertesacker, Holger Badstuber oder auch Benedikt Höwedes vier Spieler um die zwei freien Plätze. Aus diesen Gründen könnte Boatengs Zukunft in der Nationalmannschaft auf rechts liegen, hat er doch in den letzten Spielen dort mehr als überzeugt und wurde von seinem Mitspieler Thomas Müller sogar, wenn auch nicht ganz ernst gemeint, mit Barcelonas Dani Alves verglichen. Dieser Vergleich ist natürlich noch etwas zu hoch gegriffen. <br />
<br />
Ob Jerome Boateng jemals in die erste Riege der Verteidiger vorstoßen kann, wird zu großen Teilen auch davon abhängen, wie er mit seiner Rolle als Wanderer zwischen den Welten zu Recht kommt.<br />
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Ral, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 11:20:25 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Kein Sieger in Wien 10 - aggressives, kraftaufwändiges Derby endet 1:1!</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/kein-sieger-in-wien-10-aggressives-kraftaufwaendiges-derby-endet-11-r587</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Das 299. Wiener Derby wurde ohne Sieger beendet. Die Austria und Rapid trennten sich im ehemaligen Horr-Stadion, heute „Generali-Arena“, mit 1:1. Es war ein Spiel, in dem beide Teams in entschlosseneren Zeiten vehementer auf Sieg gespielt hätten. Eigentlich war für beide Mannschaften mehr drin, man schien sich aber grundsätzlich mit dem Remis zufrieden zu geben.</em><br />
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Austria-Trainer Karl Daxbacher entschied sich in der Offensive erneut für Nacer Barazite als Solospitze. Dahinter sollten Junuzovic, Jun und Gorgon für Dynamik und die richtigen Pässe sorgen. Rapid-Schreck Roland Linz blieb damit auch im Derby auf der Bank – womit sich Karl Daxbacher jedoch ein wenig verspekulierte. Nacer Barazite präsentierte sich unauffällig, trat bei weitem nicht so präsent auf, wie man es in den letzten Wochen des Öfteren von ihm sah. Die größten Chancen der Wiener Austria hatte der später eingewechselte Linz. Jeweils bedingt durch seine Fähigkeit dort zu stehen, wo ein Stürmer stehen soll. Nicht umsonst gibt es keinen aktiven Fußballer, der gegen Rapid öfter traf als Linz. Einzig im Abschluss schwächelte der 30-Jährige und vergab die beiden Matchbälle für die Violetten. <br />
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<strong class='bbc'>Technik gegen Kampfgeist</strong><br />
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Die Grundanlage des Spiels war ein Spiegelbild für die alten Tugenden der beiden Klubs. Die Austria holte die Ballbesitzstatistik bereits sehr früh im Spiel auf ihre Seite und versuchte Rapid durch gepflegtes Kurzpassspiel gefährlich zu werden. Rapid hingegen, aktuell nicht mit erstklassigen spielerischen Mitteln ausgestattet, stand jeweils nah am Mann und machte die Räume sehr eng. Es entstand eine aggressiv geführte, für beide Seiten sehr kraftaufwändige Partie – allerdings kein fußballerischer Leckerbissen. Das schwere Auswärtsspiel in Alkmaar saß einigen Austria-Spielern noch merklich in den Knochen und ist ein Grund für die zwischenzeitlichen spielerischen Leerläufe. Rapid hingegen hatte nicht die Qualität um mehr in das Spiel zu investieren.<br />
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<strong class='bbc'>Laufmaschinen rund um Hofmann</strong><br />
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Während Daxbacher sein mittlerweile typisches 4-2-3-1 aufbot, stellte Rapid-Trainer Peter Schöttel erneut seine Mannschaft um. Auch der grün-weiße Übungsleiter entschied sich für ein 4-2-3-1, in dem Kapitän Steffen Hofmann auf der „Zehnerposition“ zum Einsatz kommen sollte. Der Clou: Hinter Hofmann spielten mit Pichler und Prager je ein kampf- und laufstarker Spieler, vor Hofmann mit Guido Burgstaller ein Spieler, der ebenfalls weite Wege geht und immer wieder Löcher und Gassen in die gegnerische Abwehr reißen kann. Nun spielte zwar keiner dieser Hofmann-Nebenmänner sonderlich gut, dafür verbesserte das rund um ihn verrichtete Laufpensum Hofmanns Spiel. Der Rapid-Kapitän zeigte sich spielfreudig wie schon lange nicht, schlug gute Pässe, bereitete Burgstallers Tor vor und überzeugte auch durch seine stets positive, kämpferische Körpersprache.<br />
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<strong class='bbc'>Rapid mit defensiver Grundausrichtung</strong><br />
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Die Nominierung Burgstallers als Solospitze ist wohl als defensivste Offensivvariante Rapids zu bezeichnen. Da der 22-Jährige allgemein einen sehr großen Aktionsradius hat, entwickelte sich Rapids System in Rückwärtsbewegung nicht selten zu einem 4-6-0 oder gar einem 5-5-0, wenn sich Pichler weiter zurückfallen ließ als Prager. Diese Flexibilität war zwar mit ein Grund, dass die Austria gegen ihren Erzrivalen nur selten spielerische Mittel fand, um Ball und Spieler in die Gefahrenzone zu bringen, gleichzeitig aber auch, dass Rapid offensiv über weite Strecken nicht stattfand. Grün-Weiß schaltete zu langsam um, schaffte es bei schnellen Vorstößen nicht ausreichende Anspielstationen vor den Ball zu bringen. Das Spiel Rapids war auf Genieblitze seines Kapitäns aufgebaut: Nur wenn Hofmann Ideen hatte, die anderen Spieler nicht in den Sinn kommen würden, wurde Rapid gefährlich. Ansonsten hatte die Austria kaum Probleme gegen eine technisch limitierte Rapid-Elf zu verteidigen.<br />
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<strong class='bbc'>Salihi und Nuhiu auf dem Abstellgleis</strong><br />
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Durch die Rückkehr des Rapid-Torschützen Guido Burgstaller in den Mannschaftskader verfügt Peter Schöttel aktuell über fünf Stürmer – die in einem 4-2-3-1, wie es heute praktiziert wurde, um eine Position rittern. Gartler und Alar bewiesen bereits, dass sie in einem 4-4-2 ein gutes Sturmduo abgeben, Guido Burgstaller holte sich einen Kredit beim Trainer, indem er trotz schwacher Leistung das Tor zum 1:1 erzielte. Fußballer-Jargon: „Den kannst in der nächsten Partie nicht rausnehmen“. Wenig Platz im System gibt es derzeit für Atdhe Nuhiu und Hamdi Salihi. Ein Abgang des 27-jährigen albanischen Teamstürmers in der Winterpause wird immer wahrscheinlicher. Man kennt Salihis Qualitäten, weiß um seine Abschlussstärke und tolle Torquote Bescheid - allerdings ist es auch offensichtlich, dass Rapid derzeit kaum über die dominanten Mittelfeldspieler verfügt, die Salihi bedienen könnten. Selbiges gilt für Atdhe Nuhiu, der im Winter ebenfalls zu einem Thema für einen halbjährigen Leihvertrag werden könnte, um Spielpraxis zu sammeln.<br />
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<strong class='bbc'>Flexibler Jun als bester Austrianer</strong><br />
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Und der Beste der Austria? Der 28-jährige Tscheche Tomás Jun zeigte einmal mehr wie wichtig er für die Austria ist. Der 10-fache tschechische Teamspieler macht kaum Wunderdinge, stellt sich aber stets in den Dienst der Mannschaft und spult Match um Match viele Kilometer ab. Für die Zaubertore und Zuckerpässe sind Spieler wie Junuzovic und Barazite zuständig – aber Jun ist gerade wegen seines pragmatischen, schnörkellosen Spiels sehr wichtig für den aktuellen Tabellenzweiten. Nachdem der flexible Offensivmann in der vergangenen Saison an Ladehemmung litt, in allen Bewerben nur vier Treffer in 32 Spielen erzielte, scheint es heuer auch wieder mit dem Toreschießen zu klappen: In 19 Pflichtspielen ließ es Jun bereits sechsmal klingeln – die Formkurve zeigt nach oben.<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 20:33:06 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Groundhoppen in Mazedonien - das Land der flexiblen Termine...</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/groundhoppen-in-mazedonien-das-land-der-flexiblen-termine-r586</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Auch wenn Mazedonien selbst nur etwa 1000 Kilometer von Österreich entfernt liegt, ist den Durchschnittsbürgern in unseren Breitengraden kaum etwas über dieses Land bekannt. Einige wissen vielleicht noch, dass Mazedonien auch durch die Abkürzung FYROM bekannt ist. Diese setzte Griechenland nach der Unabhängigkeitserklärung Mazedoniens durch, damit man die „Frühere Jugoslawische Republik von Mazedonien“ (eben: FYROM) auch sicher von dem auf griechischem Territorium liegenden Makedonien unterscheiden kann. Mittlerweile hat sich für die Republik Mazedonien auch der Terminus Mazedonien durchgesetzt und nachdem die Bürgerkriegswirren von 2001 mit dem Ohridabkommen beendet wurden, begann auch die Annäherung der Balkanrepublik an den Westen. So sind derzeit Aufnahmeverfahren in die EU und NATO im Laufen. Diese positive Entwicklung des Landes in der Außenpolitik hat aber auch seine innenpolitischen Schattenseiten, denn das Ohridabkommen wird seitens der mazedonischen Mehrheitsbevölkerung noch immer als Diktatfrieden der USA gesehen, weshalb nach wie vor Spannungen zwischen dieser und der albanischen Minderheit vorherrschen. Die albanische Minderheit macht übrigens 25% der Gesamtbevölkerung des Landes aus. Diese lebt überwiegend ethnisch getrennt im Nordwesten des Landes, der an das albanische Kernland, den Kosovo und die albanischen Gebiete in Südserbien grenzt. Nach dieser kleinen Einführung geht es nun zu den tatsächlichen Erlebnissen aus Mazedonien, das ich im Gegensatz zu meinem ersten Besuch im Jahr 2007 diesmal per Flugzeug erreicht habe.</em><br />
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Groß ist der internationale Flughafen Alexander der Große bei Skopje nun wirklich nicht und die öffentlichen Verkehrsmittel sind dort ebenfalls rar. So begann das verlängerte Sommerwochenende in der südlichsten der ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken mit dem Feilschen um einen halbwegs vernünftigen Preis für die halbstündige Fahrt zu unserem in der Innenstadt liegenden Hotel. Nachdem die Sachen einmal verstaut waren, widmeten wir uns der 500.000-Einwohner zählenden Hauptstadt des Landes. So wurden der Zoo, die Festung sowie die muslimisch-albanisch geprägte Altstadt besucht. Der im Umbau befindliche modernere Teil Skopjes, am südlichen Ufer des Flusses Vardar haben wir entsprechend kurz durchlaufen, zumal es auch schon Abend wurde. An diesem belohnten wir uns reichlich mit den Grillspezialitäten des Balkans, unzähligen Skopskos, der Bierspezialität Mazedoniens und einem herrlichen Blick auf die beleuchtete Festung. Auf dem Heimweg blieben wir noch in einem Open-Air-Lokal mit mazedonischer und serbischer Livemusik hängen. Bei den mazedonischen Tänzen rund um den Tisch waren die gesamten Lokalgäste mit von der Partie und es wurde die ganze Nacht durchgefeiert. Dies war auch für uns kein Problem, weil der nächste Tag gemütlich beginnen sollte. <br />
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Nach einem stressfreien Frühstück machten wir uns  erst gegen Mittag, in einem modernen Reisebus mit Klimaanlage, auf den Weg in den albanischen Teil Mazedoniens. Unser Ziel Tetovo haben wir nach einer Stunde Fahrtzeit erreicht. Da Tetovo bei der Besichtigung kulturell nicht besonders viel zu offenbaren hatte, wollten wir eine Schirmbar aufsuchen und uns dort die Zeit bis zum Spielbeginn zu vertreiben. Dies gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht, denn aufgrund des Fastenmonats Ramadan wollten die Wirte keinen Alkohol zu den Speisen verkaufen – wo wir uns doch so auf ein erfrischendes Bier gefreut haben. Nach fast auswegloser Suche konnte man in einem schattigen Cafe beim Stadion zu warmen Snacks, wie Toast und Pizza ein Bier bestellen. Da haben wir natürlich nicht lange überlegt. <br />
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Erst eine halbe Stunde vor dem Beginn des Erstligaspiels Renova Džep&#269;ište (einem Vorort Tetovos) gegen Bregalnica Štip konnte man durch zwei Kartenverkäufer und einige sich zum Stadion begebende Personen vernehmen, dass hier überhaupt Fußball gespielt werden sollte. Nur rund 500 Zuschauer fanden sich an diesem Nachmittag im zweitgrößten Stadion des Landes ein. Aufgrund des Stadions sind die restlichen Besucher wohl nicht gekommen, gleicht dieses doch einer Bruchbude. Schnell wird einem klar, dass Renova, ein auf dem Balkan tätiges Handelsunternehmen für Fertigputz, ausschließlich in die Mannschaft und nicht in das städtische Stadion investiert. Das Stadion dient übrigens auch noch den beiden weiteren Vereinen Tetovos, Shkëndija und Teteks als Heimstätte. Vom Eintrittspreis, ca. € 1,80, konnte diesmal direkt auf das Niveau des Spiels geschlossen werden, denn es endete 0:0 und nie war die Bezeichnung für einen Sommerkick treffender als für diese Partie. Wir waren uns sicher, dass uns das Abendspiel in der auf 30.000 Plätze ausgebauten Nationalarena ein besseres Niveau bieten wird, zumal Rabotni&#269;ki Skopje auf den amtierenden Meister KF Shkëndija aus Tetovo traf. Da wir uns mindestens 5.000 Zuschauer erwarteten und beim Skopjoter Derby vor einer Woche 8.000 Zuschauer ins Stadion kamen, waren wir ziemlich enttäuscht, dass bestenfalls 1.000 Fußballbegeisterte zu diesem Spitzenspiel kamen. Trotz dieser für ein Topspiel unterdurchschnittlichen Zuschauerkulisse riegelte die Polizei den Gästeblock der albanisch-nationalistischen Fans von Shkëndija ab und verhinderte ein jegliches Zusammentreffen mit anderen Besuchern. <br />
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Vulgär-nationalistische Gesänge gab es aber während des Spiels auf beiden Seiten, obgleich Rabotni&#269;ki nicht einmal einen Fanblock hatte. Da hingegen Shkëndija Stimmung machte und ständig Pyro zündete, was im Übrigen die Polizei nicht im geringsten interessierte, ging das Match auf den Rängen eindeutig an die Albaner. Am Rasen waren sie hingegen chancenlos und verloren mit 3:1. Selbst der Ehrentreffer Shkëndijas fiel erst in der Nachspielzeit. Nach dem Schlusspfiff fackelten die Ordner nicht lange und ließen die Zuschauer, noch während die Spieler in die Kabinen gingen, über das Spielfeld das Stadion verlassen. Die Albaner wurden hingegen von der Polizei zu ihren Bussen eskortiert. Wir wollten den Tag wieder bei guter Stimmung im nahegelegenen Open-Air-Lokal ausklingen lassen. Jedoch endete die Live-Musik diesmal sehr abrupt: Der Keyboarder wurde während des Auftrittes tätlich angegriffen und es folgte eine Schlägerei, die einen Polizeieinsatz nach sich zog. Sowohl die Band als auch zahlreiche Gäste verließen aus naheliegendem Grund das Lokal.<br />
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Nach einem ausgiebigen Schlaf war am nächsten Morgen eine Fahrt in den Süden des Landes geplant, natürlich kombiniert mit einem Spiel in Prilep. Da die Busse nach Bitola mit Zwischenstopp in Prilep nur in der Früh und am Nachmittag fuhren, nahmen wir bereits den morgendlichen und überbelegten Minibus, der kaum mehr Plätze als eine Mashrutka aufwies, und kamen erst gegen 12.30 Uhr im 170 Kilometer entfernten Prilep an. Klimaanlage gab es in diesem Bus logischerweise keine, jedoch gab es zur Erholung von den im Bus vorherrschenden Temperaturen eine zehnminütige Pause bei einem an der Hauptstraße gelegenen Restaurant. Da wir von den mitfahrenden Einheimischen erfuhren, dass die veranschlagte zehnminütige Pause in der Regel eine halbe Stunde dauert und sie uns vom Geschmack des Bieres aus Prilep namens “Dab” überzeugen wollten, wurden wir  gleich auf ein selbiges eingeladen. In der Mittaghitze von Prilep wurde einmal mehr die Rückfahrtmöglichkeit per Bus überprüft und mit Gewißheit festgestellt, dass der letzte Bus zurück nach Skopje bereits um 18.00 Uhr in Prilep seinen Stopp haben sollte. Nun war guter Rat teuer, zumal das geplante Spiel bereits um 17.00 Uhr beginnen sollte. Dass am Abend noch ein Zug nach Skopje fahren würde, hatten wir nicht bedacht, da wir im Vorfeld abklärten, dass pro Tag nur vier Züge auf der Strecke zwischen Bitola und Skopje fahren. Glücklicherweise stellte sich aber heraus, dass der letzte Zug nach Skopje um 19.12 Uhr fährt. Nach Rücksprache mit der Frau am Kartenschalter, die diesen gerade wegen des bald zu erwartenden Nachmittagszuges aufsperrte, war die Möglichkeit der Heimfahrt nach Skopje gesichert. <br />
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Nun konnte man sich endlich in Ruhe der 70.000 Einwohner zählenden Tabak- und Marmorstadt im Süden Mazedoniens widmen. Da danach bis zum Spiel noch genügend Zeit war, kehrten wir ein und genossen wieder einmal die Speisen und Getränke. Cevapcici um umgerechnet etwa € 2,50 und dazu ein Bier um unter einem Euro war der mazedonische Menüklassiker. Völlig überrschend war es auch, dass die Kellnerin ihre Deutschkenntnisse zur Schau stellte. Es waren zwar nur ein paar Sätze, diese waren aber umso beachtlicher, weil sie glaubhaft versichern konnte, nie im deutschsprachigen Raum gelebt oder die Sprache in der Schule gelernt zu haben. Es schein so, als wollte die Kellnerin noch etwas länger mit uns plaudern, zumal sich Touristen wohl nur selten in diese Gegend verirren, jedoch rückte der Spielbeginn im Goce Del&#269;ev Stadion, dem drittgrößten Stadion des Landes, immer näher, sodass fürs Plaudern leider keine Zeit mehr blieb. <br />
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In wenig Gehdistanz von der Innenstadt entfernten Stadion (Fassungsvermögen: 15.000 Zuschauer) fand an diesem Nachmittag ein Spiel der zweiten mazedonischen Liga statt: Popeda Prilep Junior traf auf Euromilk Gorno Lisi&#269;e. Das klingt beim ersten Hinhören nicht wirklich interessant, jedoch handelt es sich beim Heimverein um den Nachfolgeverein des FK Popeda Prilep, der im letzten Jahrzehnt zweimal Meister wurde und Stammgast auf der internationalen Bühne war. Diese wurde dem Verein auch zum Verhängnis, weil Spielmanipulationen in der Champions League Begegnung gegen Pyunik Yervan im Jahre 2004 nachgewiesen wurden und der Verein daraufhin auch ab der Saison 2009/10 für acht Jahre von den internationalen Bewerben ausgeschlossen wurde. Nach dieser Saison wurde der Verein auch in die dritte mazedonische Liga zwangsrelegiert. Von dieser stieg der Verein mittlerweile wieder in die zweite Liga auf. An diesem Sonntag kamen rund 500 Besucher bei freiem Eintritt ins Stadion, wobei es gegen den Gastverein aus einem Vorort Skopjes mit dem klingenden Namen “Euromilk” trotz Führung nur zu einem 1:1-Unentschieden reichen sollte. Verpflegung konnte man im Stadion nicht erwerben, jedoch war der nächste Supermarkt gegenüber des Stadions gelegen, sodass man sich in der Halbzeit mit allem, was das Herz begehrt eindecken konnte. Schließlich war es sowohl den Ordnern als auch der anwesenden Polizei ziemlich gleich, ob man Dosen, PET-Flaschen oder sonstige auch als Wurfgeschosse geeignte Gegenstände ins Stadion mitnahm. Nach dem Spielende ging es direkt zum Bahnhof, wo wir uns um ca. € 3,- die Tickets für die 177 km-lange Zugstrecke nach Skopje besorgten. Am Bahnhof hatte man das Gefühl, dass die halbe Stadt vor Ort ist – so voll war der Bahnsteig! Da sich in Prilep die Züge nach Bitola und Skopje trafen, waren wir uns anfänglich auch nicht sicher, ob wir nun im richtigen Zug sitzen. Jedoch klärte es sich bald auf und wir erreichten Skopje pünktlich. Da wir schon im Vorfeld das Taxi zum Flughafen organisierten, gestaltete sich die Abreise ebenso problemlos. Rückblickend betrachtet war Mazedonien jedenfalls eine Reise wert und wird sicher wieder einmal besucht werden, zumal der Ausflug zum Ohridsee noch offen geblieben ist und einem sowohl Land als auch Leute in guter Erinnerung geblieben sind.<br />
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Heffridge, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 16:31:45 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Mit 24 Punkten in die 2.Liga? So steigt man in Österreich ab!</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/mit-24-punkten-in-die-2liga-so-steigt-man-in-oesterreich-ab-r584</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Ein Drittel der diesjährigen Meisterschaft ist vorüber und die beiden punktegleichen Tabellenletzten SV Mattersburg und der Kapfenberger SV 1919 halten bei jeweils 8 Punkten. Hält man diesen Schnitt steht man am Ende der Saison bei 24 Punkten, einer Punktezahl, die in den letzten beiden Saisonen für den Klassenerhalt genügt hätten. Doc h ein Blick in die Vergangenheit der Fußball-Bundesliga zeigt, dass 24 Zähler seit Einführung der 3-Punkte-Regel nicht immer ausgereicht hätten.</em><br />
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<strong class='bbc'>1995/1996 – Vorwärts Steyr bleibt sieglos</strong><br />
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In der Saison 1995/1996 wurde von der FIFA weltweit die Dreipunkteregel eingeführt. Während Rapid mit 73 Punkten relativ überlegen österreichischer Meister wurde, musste der SK Vorwärts Steyr ohne Sieg und mit lediglich 6 Unentschieden - sprich 6 Punkten - den Gang in die zweite österreichische Spielklasse antreten. Bis heute stellt diese magere Punkteausbeute den Negativrekord eines Absteigers dar und wurde auch heuer bereits nach 12 Runden von Mattersburg und Kapfenberg überboten.<br />
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<strong class='bbc'>28/22/15 und 33 Punkte sind für die „graue Maus“ nicht genug</strong><br />
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Bereits vier Mal musste die Admira aus der Südstadt die Tabelle von ganz unten betrachten. Während sie in der Saison 1996/1997 dem Abstieg - aufgrund der Fusion zwischen dem LASK und dem FC Linz – trotz „roter Laterne“ noch entrinnen konnte, zog sie im Jahr darauf mit 22 Punkten gegen die Austria aus Lustenau klar den Kürzeren. Auch in den Saisonen 2001/2002 und 2005/2006 sollten 15 bzw. 33 Punkte für den Klassenerhalt nicht ausreichen.<br />
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<strong class='bbc'>3-fach Abstieg für Vorarlberg</strong><br />
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Nach dreijährigem Aufenthalt in der Bundesliga war mit Ende der Saison 1999/2000 auch der Abstieg von Austria Lustenau besiegelt. Ganze sechs Jahre hingegen verblieb Schwarz-Weiß Bregenz in der Bundesliga, bis 2004/2005 aufgrund von finanziellen Problemen mit lediglich 21 Punkten der Abstieg (inklusive Lizenzentzug) folgte. Wesentlich mehr Punkte vorzuweisen hatte der SC Rheindorf Altach bei seinem Abstieg 2008/2009. Trotz einiger guter Verpflichtungen in der Wintertransferzeit - wie den beiden Tschechen Tomas Jun und Petr Vorisek - und einer Aufholjagd unter Neo-Coach Georg Zellhofer, sollten 30 Punkte schlussendlich nicht reichen, um den SV Mattersburg (33 Punkte) noch vom rettenden 9. Rang zu verdrängen.<br />
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<strong class='bbc'>Tradition schützt vor Abstieg nicht</strong><br />
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Bereits zwei Mal seit Einführung der 3-Punkte-Regel hieß der Absteiger LASK Linz. Während man 2001 mit 33 Punkten noch relativ knapp an der Admira (36 Punkte) scheiterte, war der Traditionsverein aus Linz in der Saison 2010/2011 mit 19 Punkten absolut chancenlos – daran konnte auch der zweimalige Trainerwechsel von Helmut Kraft zu Georg Zellhofer wiederum zu Walter „Schoko“ Schachner nichts mehr ändern. Apropos Walter Schachner: Auch der GAK musste den Gang in die zweite Liga antreten. Im März 2007 meldete der GAK mit rund 15 Mio. Euro Schulden, Konkurs beim Grazer Handelsgericht an, der daraus resultierende Punkteabzug von 28 der 34 Zähler, besiegelte sogleich auch den sportlichen Abstieg. Rein nach sportlichen Kriterien wäre damals  nicht der GAK sondern Wacker Innsbruck abgestiegen, die im darauffolgenden Jahr mit 29 Punkten aber ohnehin zu Abstieg verdammt waren.<br />
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<strong class='bbc'>Die SV Ried und ihr trauriger Rekord</strong><br />
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Einen besonderen Rekord darf die SV Ried ihr eignen nennen. Mit 38 Punkten aus 36 Spielen in der Saison 2002/2003 und einem Schnitt von 1,06 Punkten pro Spiel hält die SV Ried ganz deutlich den Punkterekord eines Absteigers. Ein besonders kurioser Umstand dieses Abstiegs bleibt, dass die Sportvereinigung  erst am allerletzten Spieltag die „rote Laterne“  von Schwarz-Weiß Bregenz übernehmen musste, zur Hälfte der Saison gar auf Position 4 der Tabelle anzutreffen war und der Vorsprung auf den letzten Tabellenplatz im Laufe dieser Saison zeitweise bereits mehr als 10 Punkte betragen hatte.<br />
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Dominik Knapp, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 11:50:47 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Update zur Fünfjahreswertung: Zwei Auswärtsremis mit Schönheitsfehlern</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/update-zur-funfjahreswertung-zwei-auswaertsremis-mit-schoenheitsfehlern-r583</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Am dritten Spieltag der Europa League erreichten Österreichs Vertreter zwei Remis und eine Niederlage. Zwar sind die Unentschieden von Austria Wien und Salzburg in Alkmaar bzw. Bilbao als durchaus große Erfolge zu werten, jedoch trübt der Umstand, dass jeweils eine Führung von zwei Toren in der Schlussphase der zweiten Halbzeit vergeben wurde, etwas das Bild.</em><br />
<br />
Österreichs Konkurrenten konnten sich kaum erfolgreich in Szene setzen, so dass das Bild großteils unverändert bleibt und man auf gutem Wege dazu ist, die Top 15 und damit den zweiten Champions League-Qualifikationsplatz zu halten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>12. Belgien</strong><br />
Für die bisweilen so erfolgsverwöhnten Belgier konnte in dieser Runde Anderlecht den einzigen Sieg einfahren. Genks Niederlage bei Chelsea war zu erwarten, während das torlose Heimremis von Standard gegen Vorskla Poltava wohl eine Enttäuschung darstellt. Noch schlimmer erwischte es Brügge, das gegen den englischen Zweitligisten Birmingham City zuhause mit 1:2 verlor, wobei das entscheidende Tor erst in der zehnten Minute der Nachspielzeit fiel, die aufgrund einer Verletzungsunterbrechung ungewöhnliche lange dauerte.<br />
<br />
Nächste Runde:<br />
Genk – Chelsea <br />
Birmingham – Brügge<br />
Anderlecht – Sturm Graz<br />
Vorskla Poltava – Standard <br />
<br />
<strong class='bbc'>13. Dänemark</strong><br />
Kopenhagen erreichte bei Hannover durch einen Treffer kurz vor dem Ende der Spielzeit ein 2:2, während Odense gegen Twente Enschede chancenlos war und auf eigener Anlage mit 1:4 verlor. <br />
<br />
Nächste Runde:<br />
Kopenhagen – Hannover <br />
Twente – Odense <br />
<br />
<strong class='bbc'>14. Österreich</strong><br />
Austria Wien und Salzburg erreichten in den schweren Auswärtsspielen bei Alkmaar und Athletic Bilbao ein 2:2, wobei jeweils eine 2:0 Führung vergeben wurde, was die Freude über die guten Resultate etwas trübt. Vor allem Salzburg muss sich aufgrund der sehr schwachen Schiedsrichterleistung ärgern, hat aber wie die Favoritner noch gute Aufstiegschancen. Sturm Graz brachte sich einmal mehr durch individuelle Fehler um ein mögliches Erfolgserlebnis und unterlag Anderlecht mit 0:2.<br />
<br />
Nächste Runde:<br />
Salzburg – Athletic Bilbao<br />
Anderlecht – Sturm Graz<br />
Austria Wien – Alkmaar <br />
<br />
<strong class='bbc'>15. Schweiz</strong><br />
Einen Dämpfer setzte es in der Champions League für den FC Basel, der mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen ausgezeichnet gestartet war und zuletzt ein Remis in Old Trafford erringen konnte. Im Heimspiel gegen Benfica gab es bei der 0:2 Niederlage jedoch wenig zu erben, so dass die Portugiesen klar auf Achtelfinalkurs liegen. Der FC Zürich kam zuhause gegen Lazio Rom zu einem 1:1 und hat weiterhin Aufstiegschancen.<br />
<br />
Nächste Runde:<br />
Benfica – Basel <br />
Lazio Rom - Zürich<br />
<br />
<strong class='bbc'>16. Zypern</strong><br />
APOEL Nikosia bleibt auch nach drei Spieltagen in der Champions League ungeschlagen und erreichte ein 1:1 beim FC Porto, was die Tabellenführung bedeutet. Da sich die Gruppe jedoch sehr eng gestaltet, ist vom ersten bis zum letzten Platz weiterhin jede Endplatzierung möglich. Larnaka erwies sich für Schalke als besserer Trainingsgegner und verlor sein Heimspiel gegen die Knappen mit 0:5.<br />
<br />
Nächste Runde:<br />
APOEL Nikosia – Porto<br />
Schalke - Larnaka<br />
<br />
<strong class='bbc'>17. Israel</strong><br />
Die Ausbeute der israelischen Mannschaften in der Europa League ist weiterhin als eher enttäuschend zu bezeichnen. Zwar konnte Maccabi Haifa einen klaren 5:0 Sieg über Steaua Bukarest feiern und hat nun sehr gute Chancen auf das Sechzehntelfinale, jedoch verloren die beiden Clubs aus Tel-Aviv in Stoke bzw. zuhause gegen die PSV und halten zusammen erst bei einem mageren Zähler. Dennoch konnte Schottland in dieser Runde von Platz 17 verdrängt werden.<br />
<br />
Nächste Runde:<br />
Steaua Bukarest - Maccabi Haifa<br />
PSV Eindhoven - Hapoel Tel-Aviv<br />
Maccabi Tel-Aviv – Stoke<br />
<br />
<strong class='bbc'>18. Schottland</strong><br />
Ein ersatzgeschwächtes Celtic kam in Rennes zu einem respektablen 1:1, wobei die Franzosen von einem kuriosen Eigentor durch Du-Ri Cha profitierten.<br />
<br />
Nächste Runde:<br />
Celtic - Rennes<br />
<br />
<strong class='bbc'>19. Tschechien</strong><br />
Der tschechische Meister lieferte in Barcelona eine überraschend gute Vorstellung ab und musste gegen den Titelverteidiger nur zwei Tore hinnehmen.<br />
<br />
Nächste Runde:<br />
Plzen – Barcelona<br />
<br />
<strong class='bbc'>20. Kroatien</strong><br />
Dinamo Zagreb bleibt auch nach drei Spieltagen ohne Punkt- und Torerfolg, im heimischen Maksimir setzte es eine 0:2 Niederlage gegen Ajax Amsterdam. <br />
<br />
Nächste Runde:<br />
Ajax Amsterdam – Dinamo Zagreb<br />
<br />
<strong class='bbc'>Somit stellt sich die aktuelle Rangliste wie folgt dar (Punktzuwächse der vergangenen Runde in Klammern): </strong><br />
<br />
<em class='bbc'>12. Belgien: 28,200 (0,600)<br />
13. Dänemark: 27,125 (0,200)<br />
14. Österreich: 24,575 (0,500)<br />
15. Schweiz: 24,000 (0,200)<br />
16. Zypern: 21,999 (0,200)<br />
17.: Israel: 20,500 (0,500)<br />
18. Schottland: 20,391 (0,200)<br />
19. Tschechien: 19,350 (0,000)<br />
20. Kroatien: 18,874 (0,000)</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>Fazit der aktuellen Runde</strong><br />
<br />
Nach diesem eher punktearmen Spieltag gibt es keine großen Sprünge zu kommentieren, der Vorsprung auf die Schweiz und Zypern wurde marginal ausgebaut, jener auf Israel gehalten und der Rückstand auf Dänemark etwas verkleinert, was vor allem in der kommenden Saison von Relevanz sein kann.<br />
Insgesamt befindet sich Österreich auf sehr gutem Weg, was das Erreichen von zumindest Platz 15 betrifft, dieser könnte wohl nur dann in Gefahr geraten, wenn sich APOEL Nikosia für das Achtelfinale der Champions League qualifizieren sollte, da dafür Zusatzpunkte ausgeschüttet werden. Aber bei derzeit umgerechnet mehr als fünf Siegen Vorsprung und den guten Chancen, in den weiteren Spielen mehr Erfolge einzufahren als Zypern (Larnaka scheint nicht in der Lage, hier noch viel beisteuern zu können), wäre selbst dies noch kein Grund für allzu große Sorge, auch wenn der zypriotische Koeffizient bereits für die kommende Saison im Auge behalten werden sollte. Zudem weisen Austria und Salzburg noch mehr als intakte Aufstiegschancen auf.<br />
<br />
Somit wird es vermutlich zu einem Zweikampf mit der Schweiz um den irrelevanten 14. Platz kommen, wobei zu beachten ist, dass Basel wohl garantiert europäisch überwintert (vermutlich in der Europa League) und auch noch der FC Zürich Chancen darauf hat, auch wenn das Restprogramm mit Auswärtsspielen bei Lazio und Sporting denkbar schwer ist. Und zu guter letzt muss noch abgewartet werden, wie im Fall Sion verfahren wird, geistern hier doch zahlreiche Szenarien und Gerüchte durch die Medien, die von bis zu acht Nachtragsspielen für die Walliser sprechen. In dieser Causa ist jedoch nicht mit einer Entscheidung vor Ende November zu rechnen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Weitere Beobachtungen</strong><br />
<br />
England kam in dieser Woche in acht Spielen zu sieben Siegen, nur Fulham vereitelte mit einer Niederlage in Krakau die perfekte Runde. Portugal liegt nun 0,002 Zähler vor Frankreich, das erstmals seit 1990 die Saison außerhalb der Top 5 beenden könnte, während Portugal ebenfalls zuletzt in jenem Jahr  besser als Sechster war. Während Rumäniens Vertreter alle vier Spiele verloren, gelangen dem polnischen Duo zwei Siege, was Polen auf den 22. Platz befördert – einen vor Rumänien. Zudem hat Legia Warschau nun gute Chancen auf den Einzug ins Sechzehntelfinale der Europa League.<br />
<br />
OoK_PS, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 16:21:17 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>tipp3 Bundesliga, 12.Runde: Wiener Derby und Duell der Europacupstarter</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/tipp3-bundesliga-12runde-wiener-derby-und-duell-der-europacupstarter-r582</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die großen Schlager der 12.Runde der tipp3 Bundesliga powered by T-Mobile werden uns erst am Sonntag geliefert – die haben’s jedoch in sich: In Wien-Favoriten steigt das 299.Wiener Derby und in Graz das Duell des Meisters mit dem Vizemeister, nur vier Tage nachdem Sturm und Salzburg im Europacupeinsatz waren.</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>SV RIED – SV MATTERSBURG</strong><br />
<em class='bbc'>Keine-Sorgen-Arena |Samstag, 16:00 Uhr | SR Hameter</em><br />
<br />
Ohne Hammerer, Karner und Guillem geht die SV Ried ins Heimspiel mit dem SV Mattersburg, der seinerseits ohne den gesperrten Malic und die Verletzten Doleschal, Ilsanker und Schartner auskommen muss. Möglicherweise muss Mattersburg-Trainer Lederer auch seinen Mittelfeldorganisator Manuel Seidl vorgeben. An der Rieder Aufstellung bzw. Ausrichtung wird sich grundsätzlich nichts ändern, Lexa bleibt wohl auf der Bank, die Offensivreihe hinter Solospitze Nacho Casanova bilden Beichler, Carril und Nacho. Die Mattersburger müssen vor allem defensiv leicht umstellen – offensiv ändert sich jedoch kaum etwas: Man setzt erneut auf die Tore von Patrick Bürger und den wiedererstarkten Ilco Naumoski. Auf der Bank der Mattersburger wird der eine oder andere Amateur Platz nehmen. Gelbgefährdet ist auf Seiten der Rieder Anel Hadzic und auf Seiten der Mattersburger Adnan Mravac und Ilco Naumoski.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Mattersburg ist derzeit sehr unangenehm zu spielen, das merkte zuletzt auch der SK Sturm. Während die Burgenländer zu Hause noch ohne Sieg sind, gewann man bereits einmal auswärts – und heute gelingt der zweite Sieg. Mattersburg gewinnt in Ried mit 2:1.<br />
<br />
<strong class='bbc'>FC TRENKWALDER ADMIRA – FC WACKER INNSBRUCK</strong><br />
<em class='bbc'>Südstadt | Samstag, 18:30 Uhr | SR Grobelnik</em><br />
<br />
Ohne dem gesperrten Toth, sowie die verletzten Ouedraogo (den weiterhin die Adduktoren zwicken) und Mevoungou, muss der Tabellenführer aus der Südstadt ins Heimduell mit dem Unentschiedenkönig der Liga. Innsbruck remisierte 6 von 11 Partien, so auch zuletzt in Salzburg. Die prominentesten Ausfälle des FC Wacker sind der drei Spiele gesperrte Svejnoha, sowie die angeschlagenen Ildiz, Köfler und Perstaller. Bei der Admira ist Benjamin Sulimani gelbgefährdet, bei Wacker Innsbruck hingegen niemand. Beide Trainer haben derzeit kaum Grund etwas zu ändern, nachdem der Oktober durchaus positiv verlief – die Gesperrten und Verletzten werden wohl punktuell ersetzt werden, ansonsten kann man sich auf die Admira und den FC Wacker, wie man sie kennt einstellen.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Die Admira wird wieder versuchen ihren Powerfußball aufzuziehen, aber Wacker kann dagegen halten. Am Ende steht es in der Südstadt 1:1.<br />
<br />
<strong class='bbc'>SC WIENER NEUSTADT – KAPFENBERGER SV 1919</strong><br />
<em class='bbc'>Stadion Wiener Neustadt | Samstag, 18:30 Uhr | SR Einwaller</em><br />
<br />
Das Spiel im Hanappistadion hinterließ in Wiener Neustadt Spuren: Zuletzt konnte Peter Stöger aus dem Vollen schöpfen, jetzt ist sein Kapitän Tomas Simkovic gesperrt, zudem Troyansky und Salkic verletzt. Es rücken Willi Evseev, Thomas Helly und Wolfgang Klapf in die Startelf. Stögers Gegenüber Werner Gregoritsch muss auf Mavric, Felfernig und Erkinger verzichten, wodurch Schönberger, Hüttenbrenner und Prokoph in die Startelf rücken. Gut möglich, dass Gregoritsch sein Spielsystem für das Auswärtsspiel beim Tabellenneunten ein wenig umstellt, immerhin hat man es in der Obersteiermark mittlerweile verstanden, dass der Tscheche Michal Ordos ein geeigneter Solostürmer wäre. Bei Wiener Neustadt sind Andreas Schicker und Mario Reiter gelbgefährdet, bei Kapfenberg Dominique Taboga, Daniel Harrer und Danijel Micic. <br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Beide Teams müssen dieses Spiel gewinnen, wenn sie sich ein wenig vom letzten Platz absetzen wollen. Ein Unentschieden halten wir für unwahrscheinlich – der SC Wiener Neustadt nützt seinen Heimvorteil und seine größere Dynamik im Mittelfeld, um das Spiel mit 1:0 zu gewinnen!<br />
<br />
<strong class='bbc'>FK AUSTRIA WIEN – SK RAPID WIEN</strong><br />
<em class='bbc'>Generali-Arena | Sonntag, 16:00 Uhr | SR Schörgenhofer</em><br />
<br />
Die Austria kann erneut außer Rogulj alle Akteure fit ins Wiener Derby schicken. Eine Umstellung im Vergleich zu den letzten Spielen ist aber wahrscheinlich: Während zuletzt Nacer Barazite Solospitze spielte und hinter ihm Junuzovic, Jun und Gorgon für Wirbel sorgten, wird der Niederländer gegen Rapid wieder im Mittelfeld spielen und Platz für Solospitze Roland Linz machen. Auf den Derbyspezialisten kann Austria-Trainer Karl Daxbacher nicht verzichten. Rapid stellt nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Wiener Neustadt um: Ins Tor kommt zwangsläufig Helge Payer für den verletzten Jan Novota. Harald Pichler rückt zurück in die Innenverteidigung, dafür spielt der Finne Markus Heikkinen im Mittelfeld hinter/neben Steffen Hofmann. Im Angriff sind René Gartler und der im Training stark forcierte Guido Burgstaller zu erwarten, von dem sich Peter Schöttel vor allem erwartet, dass er das offensive Laufspiel der Hütteldorfer verbessern kann.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Nach wie vor zeigt sich Rapid nicht als Mannschaft, die man fürchten müsste. Die Austria hingegen zeigte zuletzt im Europacup eine starke Leistung und besiegte in der Liga zu Hause Salzburg und Sturm. Auch das Derby geht an Violett – 2:0.<br />
<br />
<strong class='bbc'>SK STURM GRAZ – RED BULL SALZBURG</strong><br />
<em class='bbc'>UPC-Arena | Sonntag, 18:30 Uhr | SR Lechner</em><br />
<br />
Der SK Sturm kann im Heimspiel gegen Salzburg dieselbe Mannschaft aufbieten, die gegen den RSC Anderlecht nahezu chancenlos war. Möglich, dass Trainer Franco Foda wieder Roman Kienast anstelle von Darko Bodul beginnen lässt. Bei den Salzburgern ist Simon Cziommer gesperrt, die langzeitverletzten Alan, Douglas, Mendes und Leitgeb fehlen weiterhin. Die Bank der Salzburger wird mit Luigi Bruins, Stefan Maierhofer, Andreas Ulmer und Stefan Hierländer prominent besetzt sein. Im Angriff darf wohl wieder Roman Wallner ran, im Mittelfeld vermutlich Rasmus Lindgren (der einmal mehr seine Chance bekommt, obwohl er sie Woche für Woche kaum zu nutzen weiß). Beim SK Sturm ist Manuel Weber gelbgefährdet.<br />
<br />
Der abseits.at-Tipp: Der SK Sturm gewann nur eines seiner letzten fünf Ligaspiele und liegt fünf Punkte hinter Salzburg, das die letzten drei Spiele nicht gewann. Die Negativserie der Salzburger endet in Graz: Red Bull schlägt den SK Sturm mit 2:0.<br />
<br />
Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 13:24:58 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Zu wenig, zu teuer - Kartenspiele vor dem 299. Wiener Derby</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/zu-wenig-zu-teuer-kartenspiele-vor-dem-299-wiener-derby-r581</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Die Entscheidung der Wiener Austria Rapid erstmals seit langem wieder „nur“ 10% des Kartenkontingents zu überlassen lässt die Wogen bereits vor dem Derby hochgehen. Verständlich zur Stärkung des Heimvorteils oder doch Provokation des Gegners? Neben der, vergleichsweise, geringen Anzahl an Tickets stößt auch der Einheitspreis von 25 € für Unverständnis.  abseits.at hörte sich im Austrian Soccer Board um.</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>Bestimmungen</strong><br />
<br />
Fakt ist, dass die Austria nicht verpflichtet ist, die komplette Westtribüne für Gästefans zu öffnen, auch wenn sich dies im Falle des Derbys in den letzten Jahren, nicht zuletzt aus sicherheitstechnischen Gründen, eingebürgert und bewährt hat. Laut Bundesliga ist jeder Klub verpflichtet, dem Gastteam 10% des Kontingents zu überlassen. Und zwar zum gleichen Preis gleichwertiger Karten für Heimfans. <br />
Bedeutet im Klartext: Für den Fansektor auf der Hintertortribüne müssen Rapidfans 25 € locker machen, da die Austria 1.) einen Topspielzuschlag (gegen Rapid, Salzburg und Sturm) verrechnet und 2.) aus sicherheitstechnischen Überlegungen auf Ermäßigungen auf den Hintertortribünen verzichtet. Auch, dass die Rapidfans zum Teil in der zugebauten Ecke West/Nord ist legitim, da diese freigegeben ist. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Begründung des Vereins und Reaktionen der Fans</strong><br />
<br />
Die Austria begründet diesen Schritt mit einem weiteren Ausbau des Heimvorteils. (Auch wenn die letzte Saison mit vier Auswärtssiegen in den Derbys ein anderes Bild zeichnet, so ist, zumindest der gefühlte Heimvorteil in den Derbys wohl von größerer Bedeutung, als bei „normalen“ Spielen). Des Weiteren betont man auf violetter Seite, dass alles getan wird um ein friedliches Fußballfest zu gewährleisten. Ohne schwarz malen zu wollen, dies wird auch dringend vonnöten sein, wenn man die jüngste und jüngere Derbyvergangenheit betrachtet. Die Fanlager reagieren gespalten auf diesen Schritt. Einerseits freut man sich im Lager der Austria-Fans, weil dies als späte Genugtuung für so manche Schikane im Westen Wiens betrachtet wird. Hauptsächlich wird der Zugang zur Osttribüne des Hanappistadions als schikanös empfunden, weil zusätzlich zum beschränkten Platz Wellenbrecher in Slalomform aufgestellt werden, sodass der Einlass regelrecht zu einem Nadelöhr verkommt.<br />
Andererseits fürchtet man, die Sicherheitspolitik des eigenen Vereins kennend, die mögliche Konfrontation mit den Rapid-Fans. Diese Bedenken zu zerstreuen, wird wohl die wichtigste Aufgabe des Veranstalters sein, möchte man dieses Modell auch in Zukunft durchführen.<br />
<br />
Im Westen Wiens hingegen regiert zuweilen Unverständnis über die Aktion, wird diese sogar als Provokation empfunden. Einzelne Gruppierungen dürften dieses Derby aufgrund des hohen Preises sogar boykottieren Dennoch ist der Auswärtssektor bereits ausverkauft.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Fazit</strong><br />
<br />
Die Veilchen handeln im Einklang mit den Bundesligabestimmungen und überlassen Rapid die vorgeschriebene Menge an Tickets. Der Ärger der Rapidanhänger erscheint berechtigt (auch auf violetter Seite wird die Frage gestellt ob 25€ für einen Hintertor Stehplatz angemessen sind), jedoch muss akzeptiert werden, dass der 22.5.2011 eine Zäsur, auch im Umgang der Vereine untereinander, darstellt. <br />
Da die Austria über ein kleineres Stadion als Rapid verfügt, muss sich Rapid (bzw. müssen sich die Rapid-Fans) in Zukunft wohl damit abfinden weniger Auswärtskarten als der Lokalrivale zu erhalten. Was den Preis betrifft muss jede/r für sich entscheiden, wie viel ihm/ihr ein Fußballspiel wert ist.<br />
<br />
Patrick Redl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:45:06 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Naumoski vs. Maierhofer - wenn der Kicker auf den "Macher" neidisch ist]]></title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/bundesliga/naumoski-vs-maierhofer-wenn-der-kicker-auf-den-macher-neidisch-ist-r575</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der Streit zwischen Ilco Naumoski und Stefan Maierhofer begann noch in den Rapid-Zeiten des 202cm großen Angreifers. Eine angebliche Spuckattacke Naumoskis auf Maierhofer entfachte nicht unbedingt Sympathie zwischen den beiden Angreifern. Während Maierhofer sich nur selten zum Thema Naumoski äußert, lässt der Mazedonier kaum eine Möglichkeit aus, auf den „Langen“ hinzupecken. </em><br />
<br />
Der Hauptgrund bzw. das Hauptargument für Naumoskis wiederkehrende Verbalattacken auf den Red-Bull-Salzburg-Stürmer: „Der kann nicht kicken, ich bin besser.“ Im Spaß (oder auch nicht?) bot Naumoski dem ehemaligen Premier-League-Legionär an, ihm Techniktrainingsstunden zu geben. Der hölzerne Maierhofer sei schließlich sowas wie eine Beleidigung für einen „echten“ Fußballer.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Naumoskis Neid...</strong><br />
<br />
In Wahrheit spricht aus dem Mattersburger Hitzkopf jedoch der Neid. Über den GAK, Malatyaspor und Catania Calcio landete Naumoski im Jahr 2005 beim SV Mattersburg – und spielt seitdem durchgehend im Burgenland. Über 200 Spiele bestritt der 28-Jährige für den östlichsten Bundesligaklub, wobei er 44 Tore erzielen konnte. Im mazedonischen Nationalteam ist der Mattersburger Ersatzkapitän mit 43 Länderspieleinsätzen und neun Toren ebenfalls schon ein alter Fuchs. <br />
<br />
<strong class='bbc'>...auf Maierhofers Statistik</strong><br />
<br />
Dem gegenüber steht die imposante Statistik des Stefan Maierhofer: In 55 Bundesligaspielen für Rapid und Red Bull Salzburg erzielte er 33 Tore. Schon nach Maierhofers Wechsel vom SV Langenrohr zu den Amateuren des FC Bayern München wurde der baumlange Stürmer als fußballerischer Autodidakt bekannt. Zudem hätte Maierhofer den Instinkt und die richtige Dosis an Verrücktheit, um den Sprung in eine große Liga zu schaffen. Das meinte unter anderem Ex-Bayern-Bomber Gerd Müller.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm</strong><br />
<br />
Naumoski hat nicht die richtige Dosis an Verrücktheit, sondern eine verrückte Dosis. In 6 ½ Jahren in Mattersburg sah der in Prilep geborene Offensivmann 71 gelbe Karten und flog siebenmal vom Platz. Auch abseits des Platzes gab es immer wieder Unruhe um den grundsätzlich begnadeten Fußballer aus Mazedonien. Manchmal verlagerten sich die Probleme sogar auf den Platz, als er etwa seinen Teamkollegen Robert Waltner würgte. Eine andere Schauergeschichte mit Familie Naumoski als Protagonisten gibt es aus Naumoskis Zeit bei Rapid, wo er im Nachwuchs kickte: Als Jugendcoach Fritz Riedmüller Naumoski bei einem U19-Spiel auswechselte, sprang Vater Naumoski über die Absperrung, lief quer über das Feld in Richtung Trainerbank und versprach dem Rapid-Trainer, dass er ihm sehr weh tun würde, wenn er seinen Sohn noch einmal auswechseln würde.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Zwei unterschiedliche Häferl</strong><br />
<br />
Genauso wie Maierhofer ist Naumoski ein Produkt seiner Umgebung. Der Lange aus Gablitz wuchs bodenständig auf, machte eine Ausbildung zum Koch, gratuliert schon mal der Mama, wenn er zum Muttertag ein Tor erzielt mit einem eigenen T-Shirt, bekommt als Dankeschön von dieser, die vermeintlich beste Bananenschnitte der Welt zubereitet. Naumoski wuchs offenbar in einer etwas anderen Umgebung auf: Größerer Leistungsdruck und Aggressionen, die Ilco selbst auf den Platz umlegte. Häferl sind beide, aber auf zwei Weisen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Maierhofer "tragbar", Naumoski nicht</strong><br />
<br />
Hier liegt die Antwort auf die Frage, wieso Stefan Maierhofer in Deutschlands zweiter Leistungsklasse ein fast unverzichtbarer Spieler war, auch in Englands Premier League und der deutschen Bundesliga kickte – und Naumoski eben seit bald sieben Jahren im Burgenland. In einer Zeit, in der Disziplin, Fairplay und Außendarstellung einen großen Stellenwert einnehmen, kommt der perfekte Schwiegersohn Maierhofer besser an, als Ilco Naumoski, den so mancher Schwiegervater aus dem Haus werfen würde, wenn er sich so aufführt, wie er es des Öfteren auf dem Platz macht. Naumoski verteilt in Interviews regelmäßig seine Bussis und macht gute Miene zum bösen Spiel, zählt aber dennoch zu den unprofessionellsten Fußballern der österreichischen Liga.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Logische Narrenfreiheit im Burgenland</strong><br />
<br />
…und Mattersburg lässt den Heißsporn immer wieder gewähren. Mal wird ein Skandal unter den Tisch gekehrt, mal wird er unmittelbar nach Unsportlichkeiten zum Kapitän der Burgenländer befördert. Diese Vorgehensweise ist jedoch absolut legitim, wenn man als Verein kleine Brötchen backen muss. Ein Grundsatz von Transfertaktik und Relocating ist, dass es manchmal besser ist, schwierige Charaktere zu verpflichten und diese dann entweder durch Disziplin umformt oder sie in Sicherheit wiegt und regelmäßig Streicheleinheiten verteilt. Derartige Spieler sind im Vergleich zu „pflegeleichten“ Spielern oder gar Musterprofis billiger, weil weniger Vereine an ihnen interessiert sind. Einen Kicker mit den Fähigkeiten eines Ilco Naumoski und der Einstellung eines Stefan Maierhofer wird der SV Mattersburg kaum finden bzw. sich nicht leisten können. Also lässt man Naumoski praktisch machen, was er will und ignoriert öffentliche Kritik an den Ecken und Kanten des extrovertierten Mazedoniers.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Erfolgreich in Mattersburg, aber einzementiert</strong><br />
<br />
Das „Projekt Naumoski“ in Mattersburg ist aber auf jeden Fall als Erfolg zu werten. Auf sportlicher Ebene kann man dem Angreifer nichts vorwerfen und nachdem er zuletzt über ein Jahr Ladehemmung hatte, bewies er beim 3:3 gegen Sturm Graz mit seinem Doppelpack, dass er das Toreschießen noch nicht verlernt hat. Allerdings hat das Bad Boy Image und seine „Definitivstellung“ beim SV Mattersburg auch den Nachteil, dass Naumoski auf Klubebene niemals in Stadien spielen wird, die Stefan Maierhofer schon von innen sah. Nicht weil Naumoski boshaft ist, privat etwas gegen Maierhofer hat oder dessen Leistungen geringschätzt, wettert er gegen den 202cm-Mann. Nein: Er hätte sich eine solche Karriere eben für sich selbst gewünscht – schon alleine die 23 Saisontore, die Maierhofer in der Saison 2008/09 für Rapid erzielte, wären für den ehemaligen Rapidler Naumoski ein Karrierehighlight gewesen. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Wichtige und besondere Spieler</strong><br />
<br />
Ein guter Fußballer, der es Zeit seines Lebens schwerer hatte, erreicht in seiner Karriere weniger, als ein schwächerer Fußballer, der wohlbehütet aufwuchs und auch in seinen Klubs zumeist hofiert wurde – und beginnt daher diesen über die Medien auszurichten. Solange das „Duell“ der beiden Vollblutkicker auf dem Rasen fair bleibt und sie wenigstens gegeneinander einen kühlen Kopf bewahren, sollte man das viele Bellen auch mit einem lächelnden Auge sehen. In einer Zeit, in der – wie vorhin beschrieben – vieles um positive Außendarstellung oder gute Medienarbeit geht, ist es schön Kicker in der Liga zu haben, die für Reibflächen und Extravaganz sorgen. Daher sind Maierhofer und Naumoski für unsere oft mäßig interessante Bundesliga wichtige Spieler – völlig unabhängig davon, wie man persönlich zu den beiden steht. Übrigens: Am 6.November trifft Red Bull Salzburg auswärts auf Mattersburg...<br />
<br />
Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 14:00:51 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>abseits.at-TV-Übersicht zur Kalenderwoche 42/43</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fankurve/abseitsat-tv-ubersicht-zur-kalenderwoche-4243-r577</link>
		<description><![CDATA[Wie jeden Freitag gibt's auch heute wieder unsere TV-Vorschau auf die nächsten sieben Tage. Hier findet ihr nicht nur eine Auflistung aller Spieler, die im PayTV übertragen werden, sondern auch alles, was euch fußballtechnisch im FreeTV erwartet. Nicht nur Livespiele, sondern auch Zusammenfassungen, Aufzeichnungen und Magazine. Viel Spaß beim Fernsehen!<br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>LIVE</span><br />
Aufzeichnung<br />
<span style='color: #006400'>Zusammenfassung</span><br />
<span style='color: #0000FF'>Magazin</span><br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Freitag, 21.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> 1860München - Paderborn (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Fortuna Düsseldorf – Hansa Rostock (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Karlsruhe – Bochum (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> FC Lustenau - Altach (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> St. Pölten - Vienna (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Grödig – BW Linz (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> WAC/St. Andrä - Hartberg (Erste Liga)<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky/ORF Sport+</strong> LASK – Austria Lustenau (Erste Liga)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Augsburg – Werder Bremen (Bundesliga)<br />
<span style='color: #006400'>22:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Hattrick 2. Bundesliga<br />
<span style='color: #006400'>00:20</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Fußball Arena – Erste Liga<br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Samstag, 22.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>13:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Braunschweig – Dynamo Dresden (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Energie Cottbus – Greuther Fürth (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hertha BSC - Mainz (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Borussia Dortmund - Köln (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hoffenheim - Mönchengladbach (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Kaiserslautern – Freiburg (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Nürnberg - Stuttgart (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Manchester City – Aston Villa (Premier League)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Ried – Mattersburg (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>ARD</strong> Rumänien – Deutschland (Damen EM-Qualifikation)<br />
<span style='color: #006400'>16:30</span> <strong class='bbc'>MDR</strong> Sport im Osten - 3. Liga und Regionalliga<br />
16:30 <strong class='bbc'>Eurosport</strong> Sanfrecce Hiroshima - Kashiwa (J-League, Aufzeichnung vom Tag)<br />
<span style='color: #006400'>16:50</span> <strong class='bbc'>WDR</strong> Fußball im Westen - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>17:00</span> <strong class='bbc'>HR</strong> Heimspiel am Samstag - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>17:05</span> <strong class='bbc'>BR</strong> Blickpunkt Sport - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>17:15</span> <strong class='bbc'>SWR</strong> Sport am Samstag - 3. Liga und Regionalliga<br />
<span style='color: #006400'>18:00</span> <strong class='bbc'>ARD</strong> Sportschau – Bundesliga und 3. Liga<br />
<span style='color: #FF0000'>18:20</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Reading – Southampton (Championship)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Liverpool – Norwich (Premier League)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hamburger SV – Wolfsburg (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Admira – Wacker Innsbruck (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Wiener Neustadt - Kapfenberg (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #0000FF'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Samstag Live (Gäste: Axel Bellinghausen, Jan-Ingwer Callsen-Bracker)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Juventus - Genoa (Seria A)<br />
<span style='color: #006400'>22:10</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Fußball Arena –  Tipp3 Bundesliga<br />
<span style='color: #006400'>23:00</span> <strong class='bbc'>ZDF</strong> Das aktuelle Sportstudio (Gast: Brune Labbadia)<br />
00:30 <strong class='bbc'>Eurosport</strong> Ajaccio – Olympique Marseille  (Aufzeichnung vom Tag)<br />
<br />
<em class='bbc'><span class='bbc_underline'>Sonntag, 23.10.</span></em><br />
<br />
<span style='color: #006400'>09:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Pur<br />
<span style='color: #006400'>11:00</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Doppelpass (Gäste: Carl-Edgar Jarchow, Andreas Möller)<br />
<span style='color: #FF0000'>12:30</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Ajax Amsterdam – Feyenoord (Eredivisie)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Dynamo Dresden – Alemannia Aachen (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Alemannia Aachen – Ingolstadt (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Eintracht Frankfurt – Duibsurg (2. Bundesliga) <br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Erzegebirge Aue – Union Berin (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>13:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> St. Pauli – FSV Frankfurt (2. Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>14:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Manchester United – Manchester City (Premier League)<br />
<span style='color: #FF0000'>14:30</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Groningen – Twente Enschede (Eredivisie)<br />
<span style='color: #FF0000'>15:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Leverkusen – Schalke 04 (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>Sky/ORFeins</strong> Austria Wien – Rapid Wien (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>17:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Queens Park Rangers - Chelsea (Premier League)<br />
<span style='color: #0000FF'>17:10</span> <strong class='bbc'>ZDF</strong> Sportreportage <br />
<span style='color: #FF0000'>17:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hannover 96 – Bayern München (Bundesliga)<br />
<span style='color: #FF0000'>17:30</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Anzhi – CSKA Moskau (Premjer-Liga)<br />
<span style='color: #0000FF'>18:00</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Sport am Sonntag<br />
<span style='color: #0000FF'>18:00</span> <strong class='bbc'>ARD</strong> Sportschau<br />
<span style='color: #0000FF'>18:15</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Talk und Tore <br />
<span style='color: #FF0000'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Sturm Graz – Salzburg (Tipp3 Bundesliga)<br />
<span style='color: #0000FF'>19:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Sky90(Gäste: Stefan Effenberg, Volker Finke)<br />
<span style='color: #006400'>19:15</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Hattrick 2. Bundesliga<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Bologna – Lazio Rom (Serie A)<br />
<span style='color: #006400'>21:45</span> <strong class='bbc'>HR/MDR/NDR/WDR</strong> Bundesliga – Der Sonntag<br />
<span style='color: #006400'>21:45</span> <strong class='bbc'>SWR</strong> Sport im Dritten (Gast: Tamas Hajnal)<br />
<span style='color: #0000FF'>22:00</span> <strong class='bbc'>RBB</strong> Sportplatz (Gast: Arne Friedrich)<br />
<span style='color: #006400'>22:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga – Der Spieltag<br />
<span style='color: #0000FF'>22:50</span> <strong class='bbc'>NDR</strong> Sportclub (Gäste: Martin Kind, Fatmire Bajramaj)<br />
<span style='color: #0000FF'>23:35</span> <strong class='bbc'>NDR</strong> Sportclub Stars (Thema: Frank Rost)<br />
<span style='color: #0000FF'>23:45</span> <strong class='bbc'>WDR</strong> Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs<br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Montag, 24.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #006400'>17:30/23:30</span> <strong class='bbc'>Eurosport</strong> Eurogoals<br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Dinamo Moskau – Rubin Kazan (Premjer-Liga)<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #006400'>20:00/22:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Premier League Highlights<br />
<span style='color: #006400'>20:15</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> DFB Pokal Klassiker <br />
<span style='color: #0000FF'>20:15</span> <strong class='bbc'>BR</strong> Blickpunkt Sport (Thema: Wie sinnvoll sind manche Fußball-Regeln?)<br />
<span style='color: #0000FF'>21:05</span> <strong class='bbc'>Servus TV</strong> Sport und Talk<br />
<span style='color: #0000FF'>22:15</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Spieltagsanalyse<br />
<span style='color: #0000FF'>22:45</span> <strong class='bbc'>HR</strong> Heimspiel! (Gäste: Bruno Hübner, Hans-Jürgen Boysen)<br />
<span style='color: #0000FF'>22:45</span> <strong class='bbc'>WDR</strong> Sport Inside <br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Dienstag, 25.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #006400'>18:00/23:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Serie A Highlights<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Heidenheim – Mönchengladbach (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> RB Leipzig – Augsburg (DFB Pokal) <br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Fortuna Düsseldorf – 1860 München (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Unterhaching – Bochum (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky/ZDF</strong> Borussia Dortmund – Dynamo Dresden (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hoffenheim – Köln (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Eintracht Trier – Hamburger SV (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Greuther Fürth – Paderborn (DFB Pokal) <br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Juventus Turin – Fiorentina (Serie A)<br />
<span style='color: #006400'>22:30</span> <strong class='bbc'>ZDF</strong> DFB Pokal Highlights<br />
<span style='color: #006400'>23:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Serie A Highlights<br />
<span style='color: #006400'>00:30</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> ÖFB Cup Highlights <br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Mittwoch, 26.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>12:00</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Jeonbuk - Al Ittihad (AFC Champions League)<br />
<span style='color: #006400'>15:30</span> <strong class='bbc'>Eurosport</strong> 2 J-League Highlights<br />
<span style='color: #FF0000'>16:00</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> Rapid Wien - Ried (ÖFB Cup) <br />
<span style='color: #FF0000'>17:00</span> <strong class='bbc'>Eurosport</strong> 2 Al Sadd – Suwon (AFC Champions League) <br />
<span style='color: #FF0000'>18:00</span> <strong class='bbc'>ATV</strong> Sturm Graz – Admira (ÖFB Cup) <br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Hannover 96 – Mainz (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Karlsruhe – Schalke 04 (DFB Pokal) <br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> RW Essen – Hertha BSC (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>19:00</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Holstein Kiel – Duisburg (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Erzgebirge Aue – Nürnberg (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Bayern München – Ingolstadt (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Stuttgart -  FSV Frankfurt (DFB Pokal)<br />
<span style='color: #FF0000'>20:30</span> <strong class='bbc'>Sky</strong> Eintracht Frankfurt - Kaiserslautern (DFB Pokal) <br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Napoli - Udinese (Serie A)<br />
<span style='color: #006400'>22:00</span> <strong class='bbc'>ARD</strong> DFB Pokal Highlights<br />
<span style='color: #006400'>01:00</span> <strong class='bbc'>ORFeins</strong> ÖFB Cup Highlights <br />
<br />
<span class='bbc_underline'><em class='bbc'>Donnerstag, 27.10.</em></span><br />
<br />
<span style='color: #FF0000'>17:00</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Zenit St. Petersburg – Volga Nishninovgorod (Premjer-Liga)<br />
<span style='color: #0000FF'>18:30</span> <strong class='bbc'>Sport 1</strong> Bundesliga Aktuell<br />
<span style='color: #FF0000'>20:45</span> <strong class='bbc'>Sportdigital TV</strong>  Go Ahead Eagles – Feyenoord (KNVB Beker)<br />
<br />
OoK_PS_abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 14:00:10 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Sturm Graz - RSC Anderlecht 0:2 - Niederlage in Graz-Liebenau bedeutet praktisch das Europacup-Aus für den Meister</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/sturm-graz-rsc-anderlecht-02-niederlage-in-graz-liebenau-bedeutet-praktisch-das-europacup-aus-fur-den-meister-r580</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Franco Foda wusste schon, was auf ihn zukommen würde. Mit RSC Anderlecht war eine spielstarke Mannschaft in Graz-Liebenau zu Gast. Alle Bemühungen um einen Punktgewinn blieben aber unbelohnt.</em><br />
<br />
Sturm Graz musste auf viele Verletzte verzichten. Silvije Cavlina hütete statt Christian Gratzei das Tor, Martin Ehrenreich vertrat auf der rechte Abwehrseite Joachim Standfest. Links durfte Nachwuchsnationalspieler Christian Klem ran. In der Mitte bot Foda mit Milan Dudic und Thomas Burgstaller zwei kopfballstarke, aber eher langsame Innenverteidiger auf. Davor agierten Jürgen Säumel und Manuel Weber auf der schon oft beschriebenen Doppelsechs. Patrick Wolf und Florian Kainz bearbeiteten die Flanken, um Imre Szabics und Darko Bodul zu füttern. Anderlecht setzte ebenfalls auf ein 4-4-2, herauszuheben waren Guillaume Gillet, Matias Suarez und Dieumerci Mbokani. Die Vorgabe von Seiten der Grazer war klar: Aus einer gesicherten Defensive heraus sollte über Konter zum Torerfolg gelangt werden.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Anderlecht nimmt das Heft in die Hand</strong><br />
<br />
4-4-2 gegen 4-4-2. Erste Gefahr vor dem Tor der Grazer nach wenigen Minuten. Nach Foul an Mbokani flog ein scharfer Freistoß in den Sechzehner. Den Gegenstoß vertendelte Patrick Wolf den fälligen Konter. Und so überließ Sturm in der Anfangsphase dem Gegner das Spielgerät und versuchte, das Spielfeld eng zu machen. Um den Strafraum herum positionierte sich ein dichtes Netz an Füßen, schnelle Gegenstöße über die Seiten waren wie erwartet das Rezept. Nach dreizehn Minuten hatten die Gäste aber den Abwehrriegel erstmals geknackt, die Genauigkeit fehlte aber. Anderlecht spielte gefällig und ballsicher nach vorne aber immer wieder konnten die hundertprozentigen Chancen vereitelt werden.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Zwei Mal Glück</strong><br />
<br />
Zunächst sorgte eine Freistoßflanke von Säumel nach einem Foul an - klarerweise - Patrick Wolf für Verwirrung, Burgstaller hätte in Minute 22 fast noch seinen Fuß an den im Strafraum völlig verwaisten Ball zu bekommen. Im Gegenzug übersah der Anderlecht-Stürmer seinen Nebenmann auf der linken Grazer Abwehrseite. Dort, wo sich ein Verteidiger befinden sollte, war lediglich ein in Weiß gekleideter Mann. Kurz darauf musste Cavlina dann eingreifen und einen zu zentral angetragenen Schuss halten. Wenn es schnell ging, zeigte sich die schwarzweiße Defensive um Oldie Dudic schwer überfordert, Entlastung gelang auch nicht. Insgesamt war der erste Durchgang eher durchwachsen, Sturm spielte in Ballbesitz wohl etwas zu hastig nach vorne, die beste Chance vergab Kainz fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Lehren aus Durchgang eins</strong><br />
<br />
Defensiv sah das, was Franco Foda in der Kabine vorgegeben hatte, recht gut aus. Die paar Male, die Anderlecht in den Sechzehner eindringen konnte, wurden ohne Gegentreffer entschärft. Doch das Pressing der Gäste bereitete den Grazern Kopfzerbrechen. Kaum ein Angriff konnte zu Ende gespielt werden, zu hektisch, zu überhastet präsentierten sich die Blackies. Und so blieb als Fazit der ersten Halbzeit aus österreichischer Sicht, zu hoffen, dass das Angriffsspiel der Heimmannschaft zielgerichteter werden würde und die Gäste langsam die Kräfte verlassen würden.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Kabinenpredigt fruchtete</strong><br />
<br />
Die Blackies kamen motiviert und unverändert aus der Kabine. Wolf wurde von Szabics gut eingesetzt, suchte kurz nach Wiederanpfiff mal wieder das Tor, fand aber nur den Hintern des Gegenspielers und danach aus Frust dessen Bein. Doch die anfängliche Energie war schnell verpufft und Anderlecht übernahm wieder das Kommando, suchte Sturms Fehler in der Defensive und setzte die Abwehr massiv unter Druck. Ein versuchter Konter der Grazer in Minute 50 stand sinngebend für das gesamte Spiel: Anderlecht war hoch aufgerückt, die Defensive erkämpfte sich den Ball und Wolf machte die Konterchance durch einen schlechten Pass zunichte. Darauf folgte ein mehr oder weniger harmloser Angriff, der bei Silvije Cavlina endete.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Glück in Minute 53?</strong><br />
<br />
Ehrenreich verlor nach einem Eckball ein Kopfballduell, der Ball zappelte im Netz, aber der Mann an der Linie hatte auf Abseits entschieden. Ein Anderlecht-Stürmer hatte Cavlina durch seine Anwesenheit im Fünfer irritiert. Nun war wieder Sturm an der Reihe. Die Grazer erhöhten nach diesem Schock das Tempo, versuchten es mit mehr Pressing und Szabics und Bodul kamen zumindest einmal aus der Distanz zum Abschluss, auch wenn die Bälle kein Problem für Anderlecht-Goalie Proto waren. In Minute 58 dann wieder Gefahr im Strafraum der Grazer: Cavlina musste nach einem tollen Pass auf Gillet in höchster Not klären.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Säumel!?</strong><br />
<br />
Doch Sturm steckte nicht auf, machte mit offensiven Akzenten weiter. Imre Szabics tankte sich über links durch, seine Hereingabe kam als Rebound zu Kainz und Jürgen Säumel hätte den Ball fast über die Linie gedrückt, verfehlte ihn am langen Eck knapp. Franco Foda reagierte kurz darauf und brachte Mario Haas für Darko Bodul. Der Edeljoker brachte aber kein Glück. Mbokani erhielt links außen den Ball und gab auf Gillet, der den Ball über die Linie drückte.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Rot für Burgstaller, zweites Tor für Anderlecht</strong><br />
<br />
Der nächste Schock für Sturm folgte nur eine Minute nach dem Rückstand. Burgstaller musste mit Gelb-Rot vom Platz und Feldhofer kam für Kainz. Szabics wanderte auf den linken Flügel und die Grazer praktizierten fortan ein 4-4-1. Doch es half alles nichts: Mbokani war es wieder, der das Tor einleitete. Ein Pass in die Tiefe wurde von Suarez erlaufen und dieser bezwang Cavlina aus spitzem Winkel (75.). Andi Hölzl ersetzte kurz darauf Patrick Wolf, aber das Spiel war bereits verloren. In nur zehn Minuten hatte Anderlecht den Abwehrriegel geknackt. Sturm wirkte geknickt und zeigte das durch mehr Härte. Zu Erben gab es aber nichts mehr, Sturms Harmlosigkeit bei den Kontern wurde beinhart bestraft.<br />
<br />
Anderlecht 9, Lok 6, Sturm 3, AEK 0 – So sieht die Tabelle in der Europa League-Gruppe L nach drei Spieltagen aus. Ohne Umschweife muss gesagt werden, dass die Chancen für ein Überwintern auf internationalem Parkett schlecht stehen. An den nächsten zwei Spieltagen geht es nach Belgien und Russland, erst dann gastieren die Griechen. Würde (!) Athen in Moskau gewinnen, könnte sich Platz zwei noch ausgehen, vorausgesetzt, Anderlecht gewinnt alle ausstehenden Partien. Aber man sollte sich nichts vormachen – Österreichs Meister wird im Frühjahr eher nicht in der KO-Phase spielen. Aber wie viele Wunder gab es nicht schon im Fußball?<br />
<br />
Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 13:54:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">dc5c768b5dc76a084531934b34601977</guid>
	</item>
	<item>
		<title>AZ Alkmaar - Austria Wien 2:2 - Veilchen schrammen knapp an der Sensation beim niederländischen Leader vorbei!</title>
		<link>http://mobile.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-international/az-alkmaar-austria-wien-22-veilchen-schrammen-knapp-an-der-sensation-beim-niederlaendischen-leader-vorbei-r579</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Der holländische Tabellenführer wankte, wankte, wankte und fiel doch nicht zur Gänze hin. Eine Wiener Austria, die mit Konsequenz und Spielwitz überzeugte, ließ im Finish noch zwei Punkte liegen.</em><br />
<br />
Karl Daxbacher packte zwei Monate vor Weihnachten den Tannenbaum aus und ließ vor der Viererkette Klein, Ortlechner, Margreitter und Suttner mit Hlinka, Gorgon und Mader drei zentrale Mittelfeldspieler auflaufen. Allzu defensiv war das nicht, verfügen letztere doch über veritable Spielmacherqualitäten. Davor agierte das Trio infernale der Europa League Junuzovic, Jun und Barazite. Gertjan Verbeek setzte dem komplett unerwartet ein 4-3-3 entgegen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Alkmaar gewarnt</strong><br />
<br />
AZ Alkmaar wirkte gewarnt vor der Wiener Offensivabteilung und begann eher abwartend und überließ den Gästen in den Anfangsminuten etwa gleich viele Spielanteile. Nach fünf Minuten erhöhten die Hausherren aber die Schlagzahl und kamen zu zwei guten Halbchancen. Sattelfest wirkte die Innenverteidigung nicht. Doch die Austria hatte nicht vor, sich zu verstecken und kam nach Foul an Hlinka nach zwölf Minuten zu einer guten Freistoßsituation, von der rechten Flanke versuchte Mader es direkt und ignorierte die Anwesenheit der großen Innenverteidiger im Strafraum.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Erste tolle Szene und das 1:0</strong><br />
<br />
Die Austria versteckte sich nicht, es schien ganz danach, dass sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegneten. Dann ging es schnell. Die Gäste erhielten einen Eckball zugesprochen, Junuzovic trat an und wollte den Ball vor das Tor drehen. Das funktionierte so gut, dass gleich zwei Innenverteidiger der Holländer den Ball ins Tor verlängerten. Zu diesem Zeitpunkt war das die etwas glückliche Führung in einem ausgeglichenen Spiel zweier Teams, die mit offenem Visier agierten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Alkmaar verbissen, Austria effektiv</strong><br />
<br />
Alkmaar steckte natürlich nicht auf, Gegentore sind im holländischen Fußball mit einprogrammiert. In der 23. Minute folgte das erste definitive Anklopfen am Kasten von Austria-Schlussmann Grünwald, ein Freistoß aus etwa 25 Metern, ausgeführt von Rasmus Elm strich knapp am Tor vorbei. Wie eigentlich von der Austria nicht anders gewohnt, beorderte Karl Daxbacher sein Team tief in die eigene Hälfte um über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen. Die Taktik von Daxbacher führte zum Torerfolg. Mader setzte Barazite ein, der seinen Verteidiger zunächst überlief und dann narrte. Seine Hereingabe setzte Jun noch an den Hintern seines Gegenspielers, Alexander Gorgon verwertete den Abpraller so, als ob es das Normalste der Welt wäre und nicht die erste Saison mit regelmäßigen Profieinsätzen – 2:0 aus Sicht der Wiener!<br />
<br />
<strong class='bbc'>Selbstvertrauen getankt</strong><br />
<br />
Die mitgereisten Austria-Fans waren nach einer halben Stunde bereits in Feierlaune und die elf Männer am Feld wollten mitmachen. So hatte sich Verbeek das Spiel wohl nicht vorgestellt, denn im Gegensatz zu sonstigen Spielen, versuchten die Wiener nachzulegen, fanden noch mehr Räume als es davor schon gegeben hatte. Auf der Gegenseite regierte da Motto "Mit vollen Hosen ist gut stinken", denn auch wenn Alkmaar das Spiel vor allem über die linke Seite schnell machte, fanden sich immer genug in Violett gekleidete Abnehmer für die Flanken. In Minute 38 setzte dann Barazite wieder einen der viel beschworenen Nadelstiche knapp neben das Tor. Die Austria präsentierte sich bis dahin schlichtweg beeindruckend, immerhin war der Gegner Tabellenführer der Ehrendivise. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wachten die Hausherren auf und die Defensive der Veilchen hatte alle Hände, Füße und sonstige Körperteile voll zu tun, um den komfortablen Vorsprung in die Pause zu bringen. Und trotzdem kam Barazite noch zwei Mal in gute Schusspositionen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Starke erste Halbzeit</strong><br />
<br />
Die Austria spielbestimmend zu nennen, wie es Sky-Kommentator Thomas Trukesitz tat, war übertrieben. Die Veilchen präsentierten sich spielfreudig, zielgerichtet und natürlich eiskalt, aber Alkmaar hatte mehr Spielanteile und wirkte die ganze Zeit so, als ob sie selber noch ein Tor erzielen könnten. Die Frage, die in der Halbzeit zu stellen war, ob die Konzentration in der Defensive ausreichen würde. Immerhin ist das Abwarten nach einem Vorsprung etwas, was bei der Austria in der Vergangenheit schon öfters zu Problemen führte. Noch dazu waren Mader und Hlinka im defensiven Mittelfeld, wenn es schnell ging, auch mal überfordert.<br />
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<strong class='bbc'>Unverändertes Bild nach der Pause</strong><br />
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Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine und auch am Bild änderte sich wenig. Alkmaar war weiterhin gefordert und musste mehr nach vorne spielen. Das ergab mehr Raum für den Gegner. Im Grunde genommen war das die perfekte Ausgangslage für die Veilchen, denn um Überzahlsituationen zu schaffen, musste nun fast die gesamte Heimmannschaft Richtung Austria-Strafraum pilgern. In Folge gab es weiterhin das Bild von dem Ende der ersten Halbzeit: Alkmaar spielte, erarbeitete sich (Halb-)Chancen und die Austria konterte. Das Spiel war nun merkbar abgeflacht. Die Veilchen konnten gut das Tempo aus dem Spiel nehmen und AZ wirkte zunehmen ratloser.<br />
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<strong class='bbc'>Herantasten</strong><br />
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In Minute 62 durfte einem holländischen Spielzug mal wieder das Prädikat "zwingend" verliehen werden, der Kopfball nach einer guten Flanke segelte aber über das Tor. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit schafften die Wiener keinen Konter mehr und Alkmaar biss sich um den Sechzehner fest, kam durch Beerens auch zu einer guten Chance, die Grünwald aber entschärfte (68.). Praktisch im Gegenzug hätte es 3:0 stehen können, Jun stand nach einem Eckball aber im Abseits. Augenblicke später gab Poulsen eine Flanke zum Besten, Verbloom setzte den Ball etwas überrascht von der Chance aus zwei Metern übers Tor. Unglück und Glück innerhalb von wenigen Minuten für die Veilchen.<br />
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<strong class='bbc'>Vermeintliche Befreiung</strong><br />
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Verbeek reagierte zum zweiten Mal, brachte mit Jozy Altidore nach Lewis den zweiten frischen Mann. Aber es blieben den ihnen nur noch etwa 18 Minuten plus Nachspielzeit, um hier noch zumindest zwei Tore zu schießen. Doch die Veilchen hatten die Druckperiode scheinbar überstanden, Barazite prüfte mit einem Klasseschuss aus 20 Metern den Keeper. In Minute 79 gab Lewis den Ball scharf zur Mitte und Petr Hlinka drückte den Ball ins eigene Tor. Nun begannen zehn Minuten zittern.<br />
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<strong class='bbc'>Heißer Tanz in der Schlussphase</strong><br />
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AZ witterte Morgenluft und einen oder gar drei Punkte. Nur drei Minuten nach dem Anschlusstreffer traf Wernbloom nach einem Eckball via Innenstange. Wie würden die Veilchen darauf reaieren? Das Publikum peitschte seine Mannschaft nach vorne. Die doch recht spürbare Passivität nach dem 2:0 schien bestraft zu werden. Doch die Wiener wollten sich nicht mit einem Punkt zufrieden geben, versuchten alles, um doch noch zu gewinnen. Vor dem Spiel wäre ein Punkt mehr als OK gewesen. Drei Minuten Nachspielzeit waren angezeigt worden und nach einem Foul und einer folgenden gelb-roten Karte für Moisander musste Alkmaar das Spiel zu Zehnt zu Ende spielen, der Austria half das aber nicht mehr.<br />
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Am schönsten sind die Punkte, die nicht zu erwarten sind. Dennoch ist den zwei Punkten nachzuweinen, Alkmaar wird auswärts wohl anders auftreten, noch gewarnter sein vor dieser Austria. Die vier Punkte aus drei Spielen sind zur Halbzeit der Gruppenphase eine gute Ausgangsposition. Das Heimspiel gegen AZ wird richtungsweisend sein, denn noch liegen die Niederländer einen Punkt vor den Österreichern. Gewinnen die Veilchen daheim, könnte sogar ein Pünktchen aus den letzten beiden Partien reichen.<br />
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Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 13:46:21 +0000</pubDate>
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		<title>Athletic Bilbao - Red Bull Salzburg 2:2 - Schiedsrichter klaut starken Bullen drei Punkte!</title>
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		<description><![CDATA[Elfter der spanischen Liga gegen den Dritten der österreichischen oder Athletic Bilbao gegen Red Bull Salzburg, besser gesagt FC Salzburg. Die Bullen trotzten den Spaniern nach starken 70 Minuten ein 2:2 ab. Doch nach einer 0:2-Führung hätten die Salzburger gewinnen müssen, wäre da nicht Schiedsrichter Ivan Bebek aus Kroatien gewesen.<br />
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Bevor allerdings die rot-weiß-rote Brille aufgesetzt wird, lohnt sich ein Blick durch die Taktikgläser. Marcelo Bielsa schickte seine Mannschaft in einem 4-1-4-1-System auf das Feld, welches in vielen Facetten dem der spanischen Nationalelf entsprach. Mit Fernando Llorente und Supertalent Iker Muniain war die baskische Version von Xavi und Messi am Feld. Gästetrainer Moniz setzte dem sein 4-3-3 entgegen, mit Martin Hinteregger über die linke und Christian Schwegler über die rechte Außenbahn, also die defensivere Variante. In der Innenverteidigung war Ibrahim Sekagya der Chef, Petri Pasanen war sein Nebenmann, davor sollte Franz Schiemer beißen, kratzen und grätschen. Simon Cziommer und Dusan Svento teilten sich das Mittelfeld, vorne sollten Gonzalo Zarate und Leonardo Mittelstürmer Wallner bedienen.<br />
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<strong class='bbc'>Hinein ins Spiel </strong><br />
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Die Salzburger wollten zwar mitspielen, das Spiel machten aber in der Anfangsphase die Hausherren aus Bilbao. Die Verteidigung um Ibrahim Sekagya stand gut, wie es nicht anders zu erwarten war. Die Marschroute der Bullen konnte in Folge nur sein, über die schnellen Außenbahnspieler Zarate und Leonardo zum Erfolg zu kommen. Nach einer knappen halben Stunde setzte Ersterer Solospitze Wallner das erste Mal ideal ein, der scheiterte nur knapp. Das gab dem Spiel der Gäste Aufwind und sie wollten sich gleich in der Hälfte des Gegners festbeißen und das führte schneller als erwartet zum Torerfolg. Leonardo tanzte drei Spanier aus, passte zu Wallner und dieser erzielte das 1:0 (30.).<br />
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<strong class='bbc'>Die Reaktion der Basken, das Tor der Bullen</strong><br />
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Diese fiel heftig aus. Die stolzen Gastgeber wollten die Anfangsphase, in der sie optisch überlegen waren, nicht unbelohnt lassen, Gustafsson musste in höchster Not klären. Ein großer Vorteil in dieser Phase war, dass Schiemer sich immer wieder aus dem defensiven Mittelfeld zurück in die Innenverteidigung fallen ließ und Cziommer und Svento in die Mitte rückten. Dadurch, dass Leonardo und Zarate ihre defensiven Aufgaben gut erfüllten, bildeten die Salzburger in Verteidigungssituationen ein 5-4-1-System. In der Offensive war es dann wieder ein 4-3-3, welches zum zweiten Tor führte. Diesmal bediente Wallner Leonardo (35.) nach einem Doppelpass. Und wieder musste Gustafsson unmittelbar nach dem Tor in höchster Not gegen drei Bilbao-Spieler klären.<br />
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<strong class='bbc'>Bilbao spielte, Salzburg traf</strong><br />
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Ricardo Moniz wollte die vier Spiele dauernde sieglose Serie beenden und hatte bis hier hin einen tollen Job gemacht. Daran änderte auch der Umstand, dass Athletic meist das Spielgerät hatte, nichts. Im Großen und Ganzen war der erste Durchgang ein Lehrbeispiel, wie eine Auswärtsmannschaft aufzutreten hat: Hinten dicht machen, dann ganz schnell nach vorne kommen und aus wenig Chancen Tore machen.<br />
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<strong class='bbc'>Heimmannschaft gefordert</strong><br />
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Coach Bielsa brachte in der Pause mit Gabilondo für Ekiza einen neuen Mann, aber die Bullen wollten nachlegen, suchten sofort nach der Pause das 3:0 und damit die Entscheidung. Dies sollte über vermehrtes Stören des Spielaufbaus passieren. Dennoch hatte zunächst die Heimmannschaft mehr vom Spiel und kam am Anfang der zweiten Halbzeit zu mehreren Halbchancen. Das Spiel wurde hitziger, stand auf der Kippe. Würde Bilbao nun der Anschlusstreffer gelingen, wäre das Momentum auf Seiten der Spanier. Die Bullen waren auch nicht mehr so konzentriert wie in Halbzeit eins, Entlastung durch die Offensivkräfte fand so gut wie gar nicht statt. Gewonnene Bälle wurden unkontrolliert raus gedroschen oder schlecht weiter gepasst. Auch Moniz bemerkte das und brachte Lindgren statt Schiemer, der etwas angeschlagen war. Damit ging ein Ruck durch die Mannschaft, angeleiert auch durch eine mit Gelb gestrafte Härteeinlage des Schweden, der in der Folge eine tragische Rolle einnehmen sollte.<br />
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<strong class='bbc'>Wieder Konter</strong><br />
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In der 65. Minute konnten die Gäste endlich wieder für Entlastung sorgen, auch wenn der Konter ausgebremst wurde. Eine weite Flanke fand keinen Abnehmer. Dem Aufkommen der Gäste wollte Bielsa gleich wieder einen Riegel vorschieben und brachte Herrera für Kapitän Iraola. Bei Bilbao war notgedrungen Hollywood angesagt, da Lindgren hinten wieder Feuer entfachen konnte und die Bullen wieder sicherer standen, Athletic wenige Ideen hatte. Die Flanken wurden von Sekagya, Pasanen und Lindgren gut herunter gepflückt. Kopf, Bein, Rücken oder Gustafssons Hände - irgendwas war immer im Weg und langsam waren die Spanier frustriert.<br />
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<strong class='bbc'>Elfmeter?</strong><br />
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Ibrahim Sekagya sollte in der 67. Minute einen Elfmeter verursacht haben. Ungeschickt war die Aktion, aber nicht jeder Schiedsrichter hätte diesen Strafstoß gegeben. Es war aber wie es war und Llorente verwandelte sicher zum 1:2, auch wenn der Salzburg-Keeper die Ecke erriet. Salzburg war wieder gefordert und startete sofort Gegenangriffe. Moniz wurde nervös und mit ihm die ganze Mannschaft, so ließ Gustafsson etwa einen sicheren Ball ins Toraus springen. Im Zuge des fälligen Eckballs beobachtete der Spielleiter ein absichtliches Handspiel von Lindgren und zeigte ein zweites Mal auf den Punkt. Zwar wurde Lindgren von hinten gestoßen, seine Hände haben in dieser Höhe dennoch nichts verloren – eine ungeschickte Aktion des Schweden. Wieder trat Llorente an und schon stand es 2:2. <br />
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<strong class='bbc'>Heißer Tanz am Ende</strong><br />
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Nach dem Ausschluss von Lindgren war Salzburg ratlos und desavouiert. Bilbao hatte unter kräftiger Mithilfe des Schiedsrichters ausgeglichen und eine 11-zu-10-Überzahl für die letzten 15 Minuten und nahm die Rolle des Favoriten komplett an. Red Bull war gezwungen, mit Mann und Maus zu verteidigen und auf den Lucky Punch zu hoffen. Coach Moniz versuchte kurz vor Schluss durch Reinschreien noch einmal Linie in das Spiel seiner Schützlinge zu bringen. Sein Gegenüber legte noch einmal nach, Toquero ersetzte Susaeta. Bilbao machte Druck auf den Ausgleich und Maierhofer sollte statt Wallner den Punkt festhalten. In Spekulation auf einen letzten Konter kam auch noch Hierländer für Zarate. Es blieb aber beim 2:2.<br />
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Ein nicht unverdienter Punkt in San Mames, aber die Elfmeter hinterlassen einen schalen Beigeschmack. Die gelben Karten für Gustafsson, Pasanen, Sekagya, Cziommer, Leonardo und Wallner könnten in den folgenden Spielen noch wichtig werden, da ist sogar Lindgrens gelb-rote Karte verschmerzbar. Die Ausgangslage ist nicht einfacher geworden. Zunächst muss Athletic am 3. November daheim geschlagen werden, danach gastieren die Pariser. Aus diesen beiden Partien müssen vier Punkte her. Doch die Konstellation ist gefährlich. Gewinnt Salzburg daheim gegen Bilbao und PSG gleichzeitig gegen Slovan, haben alle drei Teams sieben Punkte. Mit den fix eingeplanten drei Punkten gegen die Slowaken sollte sich das ausgehen (trotzdem wird Bratislava kein Zuckerschlecken, zumal Slovan gestern ein 0:0 gegen Paris St.Germain erreichte). <br />
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Georg Sander, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 13:33:57 +0000</pubDate>
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