Gestern Abend gelang es der Wiener Austria das letzte Derby der heurigen Saison mit 1:0 für sich zu entscheiden. Das Ergebnis dürfte den Austria-Fans bekannt vorkommen, denn in den letzten neun Spielen gab es lediglich drei Mal ein anderes Resultat.
Bereits zum elften Mal in dieser Saison gingen die Spieler der Austria mit einem 1:0 Sieg vom Platz, eine Statistik, die wohl so manchen Trainer aus der Serie A vor Scham rot werden lässt. Der Siegestreffer im gestrigen Derby wäre durchaus zu verhindern gewesen, allerdings setzten sich die Fehler der grün-weißen Defensive aus den letzten Spielen fort. Thonhofer wollte zunächst ein schwaches Abspiel von Standfest abfangen, spielte aber im Endeffekt einen unfreiwilligen Doppelpass mit dem rechten Verteidiger der Austria, der danach sofort Florian Klein im rechten Mittelfeld bediente. Dieser setzte sich mit einem sehenswerten Trick gegen Veli Kavlak durch und spielte einen Stanglpass auf Jun, der nur noch den Fuß hinhalten musste, da die gesamte Abwehr rund um Soma, Eder und Dober in dieser Szene viel zu passiv agierte. Sogar Tormann Hedl wird sich anhören müssen, dass es Goalies gibt, die diesen Pass vorausahnen und abfangen. Die nächsten 20 Minuten in dieser Partie waren von zahlreichen Fehlpässen geprägt, wobei man besonders den Spielern von Rapid Wien die Verunsicherung über den frühen Gegentreffer ansehen konnte. Erst danach kamen Thonhofer, Jelavic und Kavlak zu den ersten Chancen, doch der junge Torhüter Heinz Lindner war stets zur Stelle. Die größte Talentprobe legte der 19-jährige nach einem von Eder abgefälschten Schuss in der 41. Minute ab.
Seltsame Auswechslungen
Auf www.austriansoccerboard.at hinterfragen viele Fans die Startaufstellung von Peter Pacult, der mit zwei defensiven Mittelfeldspielern und nur einem Stürmer relativ defensiv spielen ließ. Aber besonders die Einwechslungen in der zweiten Spielhälfte konnten die meisten Rapid-Anhänger nicht nachvollziehen. Als erster Spieler musste in der 56. Minute Branko Boskovic vom Platz, der in dieser Partie den Eindruck hinterließ, dass er den Vertragspoker mit Rapid bereits vorzeitig aufgegeben hat. Aber selbst wenn das Spiel die meiste Zeit am Montenegriner vorbeilief, hätten die Fans lieber einen defensiven Mittelfeldspieler aus dem Spiel genommen, wobei sich in diesem Fall Heikkinen angeboten hätte, da der Finne 90 Minuten lang seiner Form hinterherlief und viele Zweikämpfe verlor. Durch diesen Wechsel blühte aber immerhin Veli Kavlak auf, der den Platz im linken Mittelfeld Drazan überließ und immer besser in die Partie kam. Nach 13 starken Minuten im Zentrum musste Kavlak jedoch ebenfalls auf die Bank, denn Pacult schickte mit Mario Konrad einen zweiten Stürmer in diese Partie. Am besten wäre es meiner Meinung nach gewesen die Viererkette aufzulösen und einen der beiden katastrophalen Außenverteidiger aus dem Spiel zu nehmen. Hamdi Salihi durfte fünf Minuten vor Schluss auch noch mitspielen, allerdings kann selbst der beste Joker nicht immer treffen, besonders wenn er so wenig Zeit hat.
Eklatante Schwachstellen
Rapid Wien kam gegen Ende der Partie noch zu zahlreiche Chancen, wobei man besonders einen Lattentreffer von Nikica Jelavic hervorheben muss, der in dieser Saison nun zum gefühlten hundertsten Mal Aluminium traf. Die Austria verteidigte konsequent, wobei insbesondere Dragovic wieder einmal aufzeigte, dass er für einen Auslandstransfer reif wäre. Die Gastgeber hatten zwar mit Zlatko Junuzovic nur einen wirklich kreativen Spieler in ihren Reihen, machten dieses Manko aber mit einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung wett. Insbesondere offenbarten sich bei den Veilchen keine eklatanten Schwachstellen in ihren Reihen, während bei Rapid die beiden Außenverteidiger jenseits von Gut und Böse waren. Dober und Thonhofer ließen sich mehrmals überlaufen, sorgten für unnötige Foulspiele und waren für zahlreiche Ballverluste verantwortlich. Auf diesen Positionen herrscht in der Transferzeit dringender Handlungsbedarf!
Bereits zum elften Mal in dieser Saison gingen die Spieler der Austria mit einem 1:0 Sieg vom Platz, eine Statistik, die wohl so manchen Trainer aus der Serie A vor Scham rot werden lässt. Der Siegestreffer im gestrigen Derby wäre durchaus zu verhindern gewesen, allerdings setzten sich die Fehler der grün-weißen Defensive aus den letzten Spielen fort. Thonhofer wollte zunächst ein schwaches Abspiel von Standfest abfangen, spielte aber im Endeffekt einen unfreiwilligen Doppelpass mit dem rechten Verteidiger der Austria, der danach sofort Florian Klein im rechten Mittelfeld bediente. Dieser setzte sich mit einem sehenswerten Trick gegen Veli Kavlak durch und spielte einen Stanglpass auf Jun, der nur noch den Fuß hinhalten musste, da die gesamte Abwehr rund um Soma, Eder und Dober in dieser Szene viel zu passiv agierte. Sogar Tormann Hedl wird sich anhören müssen, dass es Goalies gibt, die diesen Pass vorausahnen und abfangen. Die nächsten 20 Minuten in dieser Partie waren von zahlreichen Fehlpässen geprägt, wobei man besonders den Spielern von Rapid Wien die Verunsicherung über den frühen Gegentreffer ansehen konnte. Erst danach kamen Thonhofer, Jelavic und Kavlak zu den ersten Chancen, doch der junge Torhüter Heinz Lindner war stets zur Stelle. Die größte Talentprobe legte der 19-jährige nach einem von Eder abgefälschten Schuss in der 41. Minute ab.
Seltsame Auswechslungen
Auf www.austriansoccerboard.at hinterfragen viele Fans die Startaufstellung von Peter Pacult, der mit zwei defensiven Mittelfeldspielern und nur einem Stürmer relativ defensiv spielen ließ. Aber besonders die Einwechslungen in der zweiten Spielhälfte konnten die meisten Rapid-Anhänger nicht nachvollziehen. Als erster Spieler musste in der 56. Minute Branko Boskovic vom Platz, der in dieser Partie den Eindruck hinterließ, dass er den Vertragspoker mit Rapid bereits vorzeitig aufgegeben hat. Aber selbst wenn das Spiel die meiste Zeit am Montenegriner vorbeilief, hätten die Fans lieber einen defensiven Mittelfeldspieler aus dem Spiel genommen, wobei sich in diesem Fall Heikkinen angeboten hätte, da der Finne 90 Minuten lang seiner Form hinterherlief und viele Zweikämpfe verlor. Durch diesen Wechsel blühte aber immerhin Veli Kavlak auf, der den Platz im linken Mittelfeld Drazan überließ und immer besser in die Partie kam. Nach 13 starken Minuten im Zentrum musste Kavlak jedoch ebenfalls auf die Bank, denn Pacult schickte mit Mario Konrad einen zweiten Stürmer in diese Partie. Am besten wäre es meiner Meinung nach gewesen die Viererkette aufzulösen und einen der beiden katastrophalen Außenverteidiger aus dem Spiel zu nehmen. Hamdi Salihi durfte fünf Minuten vor Schluss auch noch mitspielen, allerdings kann selbst der beste Joker nicht immer treffen, besonders wenn er so wenig Zeit hat.
Eklatante Schwachstellen
Rapid Wien kam gegen Ende der Partie noch zu zahlreiche Chancen, wobei man besonders einen Lattentreffer von Nikica Jelavic hervorheben muss, der in dieser Saison nun zum gefühlten hundertsten Mal Aluminium traf. Die Austria verteidigte konsequent, wobei insbesondere Dragovic wieder einmal aufzeigte, dass er für einen Auslandstransfer reif wäre. Die Gastgeber hatten zwar mit Zlatko Junuzovic nur einen wirklich kreativen Spieler in ihren Reihen, machten dieses Manko aber mit einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung wett. Insbesondere offenbarten sich bei den Veilchen keine eklatanten Schwachstellen in ihren Reihen, während bei Rapid die beiden Außenverteidiger jenseits von Gut und Böse waren. Dober und Thonhofer ließen sich mehrmals überlaufen, sorgten für unnötige Foulspiele und waren für zahlreiche Ballverluste verantwortlich. Auf diesen Positionen herrscht in der Transferzeit dringender Handlungsbedarf!
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